Ausgabe 
14.9.1931
 
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Stabe, der Tochter eines :aal betrat. Entsprechend (er wurde die Serjamm« von mehreren Minuten gab bekannt, daß ««* Je von Macdonald, je,en anderen führenden und hieß dann Sandht ien willkommen.

seiner Atworttede. daß ei er nicht tue pW« HU tun. legte 5 40 Jahren bieuMt

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Wetterlage.

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»allonalistische Bewegung mit friedlichen Mitteln ausgebaut habe: auch heute noch sehe er die Methode der friedlichen Mettel al» die einzige an, die zu einem Erfolge führen könne. Seine Auf­gabe fei durch das ihm vom Kongreß übertragene Mandat an gewisse Grenzen gebunden: er kämpfe ober im Namen von Millionen Menschen für die Freiheit Indiens. Da» englische Budget könnte niemals ehrlich ausgeglichen werden, wenn nicht gleichzeitig auch ein ehrlicher englisch-indischer Ausgleich geschaffen würde. Nicht nur Indien, son­dern auch die ganze Welt würde die größten Dor- teile davon haben, wenn Indien seine Freiheit er­hielte.

Dor dem Ende der Prohibition in USA.?

Reuhor k, 12. öm (WTB.) Rachdern die Dlätter sich bereit- seit längerer Zeit in ©bejial- artikeln mit der Rotwendigkeit einer Aushebung oder mindesten« einer Aenderung de« Prohi- bition-gesehe« au« steuerpolitischen und wirtschaftlichen Gründen besaht haben, sordert heute .Herold Tribüne" in einem Leit­artikel nachdrücklichst einen Kongreßbeschluß. der die Wiederaufnahme de« 'S i er­bt a u e n « erlauben soll. Die Zeit sei jetzt zu wertvoll, erklärt da« Blatt, um eine Aenderung de« Prohibition«gcsetze« abwarten zu können. Die Pabst-Brauerei in Milwaukee, die bereit« mit der Möglichkeit einer Abänderung de« Prohi- bitionSgesetze« rechnet, hat bereit« große Getrerdemengen angekauft.

Kleine politische Nachrichten.

Der Herr Reichspräsident ist Samstag­abend. von Dietramszell kommend, mit dem fahr- planmäßigen fv-Zug wieder in der Reich«yauptstadt eingelrosfen. ®r empfing am Sonntag den Herrn Reichskanzler zu einem längeren Dortrag.

Da, Reichskabinett setzte die Besprechungen über die Sparmahnahmen fort. Die Beratungen werden diese Woche noch ausfüllen. Es ist zu er­warten. daß die Sporbcschlüsse zu Beginn der näch­sten Woche veröffentlicht werden.

Der deutsche Geschäftsträger in Pari« hat dem französischen Ministerpräsidenten L a v a l für den 27. September die offizielle Einladung der Reichsregierung für ihn und den Auhenrninister D t i a n d nach Berlin zum Wochenende überbracht. Der Ministerpräsident hat die Einladung angenommen.

Zwischen der Deutschen Getreidehandelsgesellschoft m b. f). in Berlin und einer amerikanischen ®e- treidegesellschaft, ist mit Zustimmung des Farmboard ein ycftrwa über den 2lnkaus von rund 200000 fonnen amerikanischen Wei­zen. abgeschlossen worden. Der Kaufpreis wird bi» zum 31. Dezember 1934 g e st u n d e t und ist zu 4K v.f). zu verzinsen. Die Lieferungen beginnen bereit» im September. Mindesten» die Hälfte der Derschiffungen muh unter deutscher Flagge erfolgen. Die durch diesen Vertrag gekaufte Menge bleibt unter dem deutschen Zuschußbedors an Weizen nicht unerheblich zurück, so dah für Käufe In anderen Ländern noch ein ausreichender Spielraum bleibt.

Auf der Landesverbandstagung des Verbandes Niedersachsen de» Stahlhelm» machte der al» Vertreter de» ersten Bundessührer» erschienere Landesführer von Groh Berlin Major a. D. von Stephani die Mitteilung, daß Seldte ernst- haft erkrankt sei und für ihn die Gefahr be­stehe, auch noch den rechten Arm zu verlieren.

Der .Völkische Beobachter" wurde durch Beschluß der Polizeidirektion München a u s die Dauer von zehn Tagen verboten. Maßgebend für da« Verbot sind die SchluhauS- führungen deS Artikel« »Kampf gegen den Bol­schewismus in Bayern verboten" in der Ar. 254.

Mexiko ist durch einstimmigen Beschluß der Bundesversammlung in den Völkerbund ausgenommen worden. C» hat seinen Beitritt ohne Vorbehalt vollzogen.

Aus aller Wett.

Oie Giurmkaiastrophe in Britisch» Honduras.

Die Verluste, die durch den Zyklon In Belize, der Hauptstadt von Britisch-Hondura» verursacht wor­den sind, werden mit über 1000 Toten und an- nähernd 1000 Verletzten angegeben. Das englische Kolonialministerium hat ein Telegramm erhalten, dah etwa 70 o. $). aller Häuser vollstän - dig zerstört worden sind. Die Flutwelle über- schwemmte die Stadt vollständig. Das Wasser stand in den «trotzen bis zu drei Meter Höhe. Fast von allen Häusern sind die Dächer abgerissen. Bäume End entwurzelt, die Funkmasten niedergerissen und ie Verkehrsoerbindungen gestört. Glücklicherweise ist jedoch die stärker gebaute Kraft st ation er­halten geblieben. Die Fahrzeuge im Hafen sind fast sämtlich zerstört. Das am meisten mitgenommene Viertel der Stadt wurde in der letzten Nacht i n Brand gesteckt, da wegen der fürchterlichen Hitze grohe Seuchengefahr bestand. Der Nah- rungsmittelmangel hat bereits zu H u n gerrevolten geführt, so bafo ber Belage- rungszustand verhängt werben muhte. Es wird beabsichtigt, die Stadt gänzlich aufzugeben unb In höheren Regionen Ansteblungen vorzunehmen. Zwei amerikanische unb zwei englische Kreuzer sinb zur Hilfeleistung unterwegs, außer- dem sinb acht Flugzeuge mit Aerzten, Ver­bandzeug unb Arzneien in ber Stadl eingetroffen. Unter den Toten befinden sich zahlreiche Zöglinge des Iesuitenkollegiums, das nach Angabe von Augenzeugen wie einKartenhaus zusammen- brach. Die stehengebliebenen Teile ber Stabt haben kein elektrisches Licht mehr, da die drei Meter hohe Sturzwelle, die sich über bas Lanb er­goß, auch in bas Elektrizitätswerk einbrang.

Bunbcstagung

der Kommunalbeamten unb -angefteilten.

5 er Reichsbund ber Kommunal beamten und -angestellten Deutschlands 6. B. hielt in Erfurt feinen Bundestag ab. BundeSdirektor Ehe­mann lBerlin) ging auf die Aotverordnungen der 2ktcb6regicrung ein, die sich auf das Beamten- him in geradezu katastrophaler Weise ausgewirkt hätten unb schloß mit der Feststellung, daß die Be­amtenschaft trotzdem den deutschen Gerichten ver­traue. die die wohlerworbenen Rechte der Beam­ten schützen würden. Ter Vorsitzende des Deutschen Deamtenbundes, Flügel (Berlin), unterstrich ebenfalls die Einmütigkeit aller Deamtengruppen.

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Eckstein*

Die deutsche Wcsziganette ist uHedec- übewlL ez^Ldlilidi. Die große Afddt- frdjge hätte Jaejeainysschamje^ keifen verursacht.

Vorläufig war die Tendenz daher unübersichtlich und sehr abwartend. Am Devisenmarkt nannte man Lon­don gegen Spanien 53,95, London gegen Kabel 4.8603.

HZcttcrvo rausjage.

Die Kaltlustreste der abzlehenden Störung ver. Ursachen auch in unserem Bezirk vorübergehend noch Hausenwolkenbildung. Jedoch setzt sich da» westliche Hochdruckgebiet, das bereits über dem Kontinent Platz gegriffen hat, immer mehr durch. Wenn es auch morgens vereinzelt zu Nebek- ober Dunstbil- bungen kommt, so heitert sich »doch tagsüber ber Himmel auf. Die Temperaturen werben Infolge ber Ein- und Ausstrahlung zwischen Tag unb Nacht stärkere Gegensätze ersahren. Ob ble Hochdruckwetter­lage länger anhalten wirb, ist noch nicht vorauszu- sehen, zumal an ber Sübseite eines krustigen Ties» über Islanb sehr warme Lustmassen bereit» nach ben britischen Inseln vorgeschoben werben.

Vorhersage für Dienstage Stellen­weise Frühnebel, sonst meist heiter, trocken, 5cm* peraturgegensähe zwischen Tag unb Rächt sich etwa- verschärsend.

Lufttemperaturen am 13 September: mittags 12,8 Grad Celsius, abends 8,1 Grad: am 14. September: morgens 8,5 Grad. Maximum 13,4 Grad, Minimum 6,2 Grab. CErbtemperaturcn In 10 cm liefe am 13. September: abenbs: 13,2 Grab, am 14 Sep­tember: morgens 10,4 Grab Celsius Sonnen» scheinbauer 5n Stunben. Nieberschläge 0,7 mm.

Aus der Provwzialbauptstadt

Gießen, den 14. September 1931.

Landgenchtsdirektor i. X Bücking t.

Gestern vormittag verstarb unerwartet in Gie­ßen der Landgerichtsbirektor i. 2t. Wilhelm Bücking im 76. Lebensjahre. Der Entschlafene entstammte einer althessischen Familie unb war am 13. Februar 1856 in Gießen geboren. Er be­suchte das Gymnasium zu Gießen, verlieh es Ostern 1874 mit dem Zeugnis ber Reife und studierte dann Jura an den Üniverfitäten Gießen, Heidelberg, Berlin und Leipzig. 3m Jahre 1877 verließ er nach sehr gut bestandenem Fakultäts- examen die heimische Hochschule, um sich als GerichtSakzessist in der juristischen Praxis aus- zubilden. 23om Mai 1877 an war er am da­maligen Hosgericht der Provinz Oberhessen be- schästigt, hierauf war er am Stadtgericht Gießen und am KreiSamt Gießen tätig. 3m 3uli 1879 bestand er daS große juristische Staatsexamen, sodann diente er als Einjährig-Freiwilliger im 3nf.-Reg. Rr. 116 und wirkte bann bei dem da­maligen Rechtsanwalt unb späteren Hessischen Iustizminister Dr. Dittmar als 23cttretct in dessen Anwaltspraxis. 3m 3ahre 1881 begann seine Qkrtocnbuny im Staatsdienst: zunächst war er Amtsanwalt in Gießen, dann in Friedberg, weiter war er in Vilbel tätig, hierauf Amts­anwalt in Dingen, bi« er am 1. März 1885 zum Amtsrichter in Mainz und am 11. Mai 1888 zum Staatsanwalt in Mainz ernannt wurde. Am 15. Dezember 1892 wurde er Landrichter und am 25 Juli 1894 Landgerichtsrat in Mainz. Durch Dekret vom 29. Rovcmber 1899 wurde er mit Wirkung ab 1. Januar 1900 zum LandgerichtS- dircktor in Gießen befördert. Am 5. Rovember 1910 trat erunter Anerkennung seiner treuen und vorzüglichen Dienste" in den Ruhestand.

Landgerichtsdireltcr Bücking hat sich stets als ein rechter und gerechter Richter erwiesen, der mit peinlichster Genauigkeit sowohl als Staatsanwalt wie als Richter seinen 2Imt«- pflichtcn oblag und immer in sorgsamster Weise ohne Ansehen der Person Recht sprach. Durch seine hohen Qualitäten als Richter und als Mensch erwarb er sich ungeteilte Wertschätzung 'beim rechtsuchenden Publikum, bei seinen Kollegen und im Kreile der Rechtsanwaltschaft. Als vor­bildlicher Patriot, der zwar im politischen Leben nicht hervortrat, aber ein Mann von bester nationaler Gesinnung war, stellte er sich trotz seine- vorgerückten Alters während des Welt­kriegs dem Vaterland zur Verfügung, dem er an der Spitze einer Ausbildungskompanie in Alsfeld wertvollen Heimatdienst leistete.

Seit dem Jahre 1923 bi« 31. März 1931 stand er als Vorsitzender an der Spitze des Oberhessi- jchen Kunstvereins. 3n diesem Ehrenamt hat er segensreich für die Fortentwicklung der hessischen Kunst gewirkt. Dank seiner hingebenden, rastlosen SchafsenSfreude waren die Ausstellungen des Kunstvereins im Turmhaus am Drandplatz stets ein gern besuchter Mittelpunkt des künstlerischen Lebens in unserer Stabt Von ebenso hoher Be­deutung war seine warmherzige und nie erlah­mende Fürsorge sür die hessischen Künstler, denen er besonders in den letzten Jahren mit ihrer steigenden wirtschaftlichen Rot ein hochgeschätzter Wegbereiter wurde. In Anbetracht seiner Ver­dienste wurde er bei seinem Rücktritt von dem Amt des Vorsitzenden zum Ehrenvorsitzenden des Kunstvereins ernannt. In ehrenamtlichem Dienst war er weiter tätig als Mitglied des Hessischen Finanzgerichts und als Mitglied der erweiterten Drandversicherungskammer. in der er ebenfalls segensreiche Arbeit zum Besten der Allgemeinheit leistete.

MU Landgerichtsdirektor Bücking verliert unsere Stadt eine Persönlichkeit, die sich in weiten Kreisen der Gießener Bürgerschaft und darüber hinaus unter den Juristen und Künstlern Hessens

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Da - Theater der Hessischen Lan- deSuniversität, die einzige Bühne der Provinz Oberhessen, da« Stadttheater Gießen, be­ginnt am 2. Oktober mit seinen AbonnementSvor. flcllungen. Bemerkenswert sind die Dorteile, die sich beim Abschluß eine« Abonnement« bieten: durchschnittlich 35 Prozent Ermäßigung, dazu Grati-gutscheine für den Kammerspielzyklu« und Ermäßigung für alle Veranstaltungen de« DoethebundeS Anmeldungen werden schristlich oder an der Tageskasse an allen BorverkaufStagen während der Sommerspielzeit (ab 25. September täglich) entgegengenommen.

Kein Drachen st eigen Im Flug- Hafengebiet! Das Polizeiamt Gießen teilt mit: In letzter Zeit wurde lehr häufig beobachtet, daß in der Umgebung des Flughafen» Gießen Drachen hochgelassen wurden. Wir sehen uns veranlaßt, dar­aus Hinzuwelsen, daß da» ^teigenlasien von Drachen aus dem Flughafen und dem ihn umgebenden Gebiet verboten ist Dieses Gebiet roiib begrenzt im Westen durch Moltkestraße, Ostanlage, Marburger Straße, Schwarzlachweg, Main-Weser-Bahn, Weg 3um Neuen Friedhof Friedbossollee und Wiesecker Weg, Straße Wieseck Trohe: im Osten durch Verbindungs­weg Trohe bis Provinzialstrahe GießenRödgen; im Süden durch Provinzialstrahe GießenRödgen, Grünberger Straße, Kaiserallee. Wir haben die Be­amten angewiesen, streng daraus zu achten, daß die» Verbot beachtet wird.

Aufgehobene Straßensperre. Der Ausbau des Eichgärtenweges von der Wolf- ftraße bis zur neuen Schule ist fertiggestellt. Die Sperrung dieser Strecke ist nun aufgehoben.

Berliner Börse.

Berlin, 14. Sept. (WTB. Funkspruch.) Mit Ausnahme der zu erwartenden zweiten Freigabe- rate für die Schiffahrtsgesellschaften fehlte es auch zu Beginn der neuen Woche an Anregungen. Im Gegenteil, die weiter schwachen Auslandbörsen und die verschiedenen, in diese Woche fallenden Termine, die dem Geldmarkt eine Entlastung bringen müssen (14. September Zahlung llltimo-August, 15. Sep­tember Festsetzung der Prolongationskurse und Föl- ligkeit der Lombardzinsen für Betröge über 100 000 Mark, 20. September Ausfüllung der Sicherheiten für die Lombarddarlehen von 100 v. H. des Kalikurses, 23. September Zahlung der Medio-Septcmder-Diffe- renzen) müssen als unerfreulich bezeichnet werden.

Dem finanziellen Plu« der Aotverordnungen, die sich insbesondere gegen die Beamtenschaft richte, stehe ein ungeheure« Minus an Dienstsreukigkeit und Schwinden de« Glauben« an den Recht-willen de« Rechtsstaates gegenüber. Da« sei die größte Gefahr, die dem Staate drohe. 3n einer Ent­schließung verwahrt sich der Bundestag gegen die Art, in der die Reichsregierung die deutschen Beamten und öffentlichen Angestellten einsei­tig und unsozial belaste. Die deutschen Ge- mcinbebeamlen und Angestellten wiesen alle Maß­nahmen zurück, die daS gemeindliche Personal unter Auswertung der gegenwärtigen Rotzustände in den Gemeinden und unter Mißbrauch der §i- nanzaewalt des Reiches wirtschaftlich und rechtlich von Den übrigen Beamten trennen und sie unter deren Niveau herabdrücken wollen. Rur einheit­liche Rechts- und Besoldung-Verhältnisse sür alle öffentlichen Beamten und Angestellten werden allein dem Sinn der Reich-verfafsung und den Bedürfnissen deS deutschen Volke- gerecht.

Auf dem Jlug pari»Tokio tödlich abgestürzt.

Amtlich wird mitgeteilt, daß im Gouverne­ment Ufa da- französische Flugzeug ..Binde­strich", mit dem die bekannten Flieger Le Brix und Dorrt von Pari« nach Tokio fliegen wollten, abgestürzt ist Le Drix und Doret waren sosort tot- Es wurde feftgeftellt, dah die Katastrophe auf den Bruch de« Propeller« und da« Versagen des Motor- zurückzusühren ist.

Reich-tagung de- Gustav-Adols-Derein«.

3n Osnabrück wurde die Reich-tagung de» Gustav-Adolf-DereinS. der HilsSorganifation für da« evangelische AuSlanddeutschtum, eröffnet. Die evangelischen AuSlandgemeinden waren durch zaylreiche Abgesandte vertreten, die am Vormittag in den Kirchen Osnabrücks in Feier­stunden für die christliche Jugend sprachen. In dem von dem Generalsekretär Dr. Geißler vor- gelcglen Jahresbericht wird betont, daß Der Verein in diesem Jahre fein besonderes Interesse den notleidenden deutschen evangeli­schen Gemeinden in der Tschechoslowakei Augetoanöt habe. Geklagt wird besonders über Die traurige Lage der evangelischen Gemeinden in Siebenbürgen. In 3ugoslawienhat sich die evangelische Kirche auf Grund des neuen Staatsgesetzes konsolidiert, und in den nächsten Wochen wird dort der erste evangelische Bischos in sein Amt eingesührt werden. 3n 3 e t u 1 a I e m brachte die Rückgabe der deutschen Anstalten durch die Engländer, vor allem die Wiedereröffnung deS syrischen Waisenhauses, ein rasche- Wiederausleben der protestantischen Ge­meinden. 3n Spanien ist durch die Staats­umwälzung die Dahn sür den Protestantismus zur Reugestaltung feiner Verhältnisse frei ge­worben. Günstig lauten die Berichte übet die Entwicklung der d-utschen evangelischen Ge­meinden in Mexiko und Südamerika.

größter Hochachtung und Bellebtheit erfreute. Sein lauterer Charakter, seine Alncigennütjiglelt auf allen Gebieten feine« Wirken- und feine Liebens­würdigkeit im Verkehr mit den Angehörigen der verschiedensten Devöllerung«schich:en mach.en ihn au einem Burger, auf den unsere Stadt allezeU stolz fein konnte. Da« Andenken an diesen aus­gezeichneten Mann wird bei allen, die ibn näher kannten, stet« in bester Erinnerung fortleben.

Bornotizcn.

Tageskalender für Montag. Schützcn- oerein Gicßen, Monatsversammlung. Lichtspiel­haus, Bahnhofstraße:Da» lockende Ziel".

Au« dem ßtabttbeaterbureau wird un« geschrieben: Morgen gelangt al« elfte Vorstellung de« Sommerabonnement« die letzte Reueinstudierung der Svmmerspielzeit die Ko­mödie .Der Garten Eden" von Dernauer und Oesterreicher zur Auffühi. j Die Spielleitung hat Peter Fassott. Beginn der Vorstellung 20 Uhr, Ende gegen 22.30 älhr.

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