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Wirtschaft
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Mittwoch, bcn 15. Dull 1931, nachmll-
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Alao Ihre Beerenpresse wird von J. B. Häuser sein.
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Die Indexziffer der Grosshandelspreise. Die vom Statistischen Reichsamt für den 6. Juli errechnete Indexziffer der Grosshandelspreise lag mit 112,1 um 0,4 v. H. niedriger als in der Vorwoche. Die Indexziffern für die Hauptgruppen lauten: Agrarstofse 106,0 (minus 1,2 v. H ), Kolonialwaren 98,1 (plus 0,6 d. H), industrielle Rohstoffe und Halbwaren unverändert 103,4 und industrielle Sertigwaren unverändert 136,5.
CBcim Fahrradgeschäft machten sich die schwierigen Wirtschaftsverhältnisse stärker fühlbar.
Heber das Geschäftsergebnis des ab» gelausenen Jahres liegen endgültige Ziffern noch nicht vor. Wenn die befriedigende Absatzenlwick- lunfl in den Abschlussziffern vielleicht nach aussen hin nicht in dem erwarteten Ausmasse zum Ausdruck kommen wird, so muss in Betracht gezogen werden, dass die Gesellschaft ihre Mittel in erster Linie zum inneren Ausbau des Unternehmens verwandt hat.
Schwierige Lage der Eisenerzgruben.
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Der Berg- und Hüttenmännische Verein In Dillenburg teilt über die Lage des Ei senerz- Marktes im Lahn - Dillgebiet und in Oberhessen folgendes mit: Die Lage am Gi- senerzmarkt in diesen Gebieten hat sich, wenn man bei dem ungewöhnlichen Tiefstand überhaupt noch von einer Verschlechterung sprechen kann, durch weitere Verminderung des Absatzes und durch starken Preic._______
Hütten weiterhin verschlimmert. Den Preis- sorderungen der Hütten durch Herabsetzung der Löhne nachzukommen. ist bei dem starren Lohntarifsystem nicht möglich. Darum wird es immer schwieriger, die Gruben durchzuhatten.
Gervinnauszug
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laflö 2 Ahr, versteigere ich dahier. Reuen- meg 28 „Zum Löwen", zwangsweise ge gen Barzahlung: 4676O
Kreis Wetzlar.
* Launsbach, 13. Juli. Die älteste Einwohnerin von Launsbach, Frau Elisabeths Bechthold, feiert am 15. Juli in körperlicher und geistiger Frische ihren 8 0. Geburtstag.
Z Hörnsheim, 13. Juli. Am vorigen Frei, tagnachmittag fand die Abnahme der für die hiesige Gemeinde erbauten zentralen Wasserversorgungsanlage statt. Sämtliche Hydranten des Ortsnetzes wurden einer eingehenden Prüfung unterzogen, die zu Beanstandungen keinen Anlass gab. Im Anschluss an die Leitungsabnahme sand in der Gastwirtschaft ..Zur Traube" eine schlichte Feier statt. Gemeindevorsteher Jung schilderte den Werdegang des Wasserleitungsbaues und sprach allen am Bau Beteiligten den Dank der Gemeinde Hörnsheim aus. Kreisbaumeister Flender zvllte den Unternehmern Zöller und Gümbel beson-
JT. B. HAUSER, GIESSEN
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48 »etoinnc au 500 0)1. 11664 17219 21111 21209 68752 114020 126633 126387 128002 161748 165224 194685 210863 219691 247430 317159 334597 346847 348619 348585 364582 386978 388624 394693
heutigen Nachmiltaggzlehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen
Arbeiisvergebung.
_2ür den Reubau der Orthopädischen Rltnlt in Gletzen sollen die
Schreinerarbeiten
Ergeben werden. Die Angebotsunterlagen rönnen ab Donnerstag, dem 16. ö. M. auf dem Baubüro an der Baustelle' Körnerstrasse, Von 9 - 4 Uhr abgeholt werden. 468 jd
Die Angebote sind bis zum 28. Juli borrn. 11 Uhr. auf dem städtischen Hmw bauamt, Asterweg 9, abzugeben.
Städtisches Hochbauamt
Gravert.
■' Ober - Schmitten, 13. Juli. Da für die Beigeordneten wähl am 19. Juli innerhalb der vorgeschriebenen Frist nur ein Wahlvorschlag, lautend aus den seitherigen Beigeordneten Krankenkassenrechner Fr. Schnabel, eingereicht wurde, ist die Vornahme der Wahlhandlung hinfällig geworden. Beigeordneter Dchn «,bel ist mithin wiedergewählt.
^^34 Dewinno au 800 M. 14011 39637 42398 53596 62934 66016 86368 85478 85617 103283 ------
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Sttick 18 und 30 .) «VrifdieBüdinar n.Marinaden treffen Mittwoch früh ein.
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4 Gewinne au 6000 M. 40919 172128
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deren Dank für die rasche Durchführung. Amtsobersekretär Sänger gab den dem Amte Rechtenbach ausgesprochenen Dank an den Gemeindevorsteher und an die Gemeindevertretung zurück.
Frankfurter Sparmaßnahmen.
WSR. Frankfurt a. M., 12. Juli. Der Magistrat hat sich genötigt gesehen, dieWo h l - fahrtsunter st ützungssähe gegenüber dem bisherigen Zu st and um 10 bis 12 Prozent au senken. Wären die bisherigen sinterst,ützungssähe beibehalten worden, würde die Stadt Frankfurt auf Auszahlung der Reichs- und Staatsbeihilfen nicht zu rechnen haben. Reben dieser Reuregelung der Unterstützung hat der Magistrat auch eine Reihe anderer Sparmassnahmen in der gesamten Verwaltung beschlossen. Diese Massnahmen ergeben allein eine weitere Ersparnis von 1 Million Mark
Preußen.
Von der Krastpostlinie Gießen — Hochelheim.
Gestern nachmittag fand «m Bürgermeisteramt Au Gross-Rechtenbach eine Besprechung über die Aen derung des Fahrplanes der Kraft p o st linie Giessen Hochelheim finit, an der die Gemeindevorsteher der beteilig- len Gemeinden, sowie Vertreter der Stadt Giessen und dos Postamtes Giessen teilnalmien. Aach
16 Gewinn« au 1000 Mk. 40193 207583 223764 251420 265686
Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hehe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden
Abteilungen I und II
1. 8iehungstag 13. Juli 1931
On der heutigen Vormillagsziehung wurden Gewinne
über 400 M. gezogen
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2 Gewinn« au 5000 M. 264480
4 Gewinn« au 3000 M. 83965 222309
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Jn, das konnte Onkel Mollig wohl behaupten. Hatte er doch erst vergangenes lehr seiner frnu eine Spindelpresse geschenkt und auch seiner Schwägerin Luise dfe anSere Presse zum Anschrauben. Von beiden hörte er stets das gleiche Lob. Sie arbeiteten vorzüglich und waren ein paar tüchtige Helfer für die Küche geworden. Vielleicht war auch dnZ.hr wichtig, daß beide Pressen von Häuser, Am OswnFdsgartcn, waren das sehr
v«-°^ntrüchte steht nun vor der TÜr und auch Sie brauchen eine tüchtige Beeren presse, um die schönen Früchte weltcrzuverarbclten. Denken Sie an Onkel Molli., und an seinen guten Kauf, wenn Sie sich eine Spindelpresse zuFegen wollen. Koinmen Sle auch zu uns und suchen Sie sich eine dieser Pressen bei uns aus Was Sie für auch haben wollen, Häuser führt sie alle. ’ S,e für Sy“teme
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vormittags um 11 Uhr an Orl und Stelle 2. einen vrcfchwaacn lHava) mit Gebläse, eine Strohpresse.
Zusammenkunft der Steigerer um 11 Uhr auf meinem Büro.
Die Versteigerung zu 2 findet bestimmt statt.
Hunker, Gerichtsvollzieher in Giessen,
Miesecker "Weg 16 — Telephon 3.383.
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^Rinhermarff in Gießen.
Auf dem heutigen Rinder-Autzviehmarkt in Giessen standen 1174 Stück Grossvieh, 155 Fresser und 268 Kälber zum Verkauf. Cs kosteten: Milchkühe oder hochtragende Kühe ll. Qualität) 425 bis 500 Mk., (2. Qualität) 275 bis 375 Mk., (3. Qualität) 180 bis 230 Mk. — Schlachtkühe: 75 bis 300 Mk. — Rinder: (halb- bis dreivierteljährig) 75 biis 150 Mk., (dreiviertel. bis zweijährig) 125 bis 200 Mk., (tragend) 275 bis 400 Mk. — Kälbe r: das Pfund Lebendgewicht 30 bis 40 Mk. Ausgesuchte Tiere erbrachten Preise über Rotiz. — Marktverkauf: Anfolge der finanziellen Lage sehr schleppend, viel Aeberstand.
Gießener Wochenmarktpreise.
@8 kosteten aus dem heutigen Wochenmarkt das Pfund: Butter 140 bis 150; Matte 30 bis 35; Käse (10 Stück) 60 bis 140; Wirsing 15 bis 20; Weisskraut 12 bis.15; Rotkraut 20 bis 25; Spinat 20 bis 25; Römischkohl 8 bis 10; Bohnen 15 bis 25; Crbsen 15 bis 20; Mischgemüse 8 bis 10; Tomaten 30 bis 50; Zwiebeln 10 bis 15 Rhabarber 8 bis 10; Pilze 20 bis 25; neue Kartoffeln 6 bis 7; Frühäpfel 40 bis 45; Falläpfel 8 bis 10; ausländische Aepfel 50 bis 60; Birnen 30 bis 40' Dörrobst 30 bis 35; Kirschen 20 bis 35; Sauerkirschen 35 bis 40; Heidelbeeren 20 bis 25' Stachelbeeren 20 bis 25; Erdbeeren 40 bis 50' Zwetschen 40 bis 50; Aprikosen 40 bis 50; Pfirsiche 40 bis 50; Himbeeren 35 bis 40; dicke Bohnen 15 bis 20; Walderdbeeren (Schoppen) 30 bis 35; Honig 40 bis 50; junge Hähne 90 bis 110; Suppenhühner 90 bis 100; das Stück: Tauben 50 bis 70; Eier 9; Blumenkohl 30 bis 70; Salat 5 bis 10; Salatgurken 15 bis 30; Ginmachgurken 3 bis 6; Ober-Kohlrabi 8 bis 10; Lauch 5 bis 10; Rettich 10 bis 15; Sellerie 10 bis 15; das Bund: Radieschen 10 bis 15; gelbe Rüben 8 bis 10; rote Rüben 8 bis 10 Pfennig; der Zentner: neue Kartoffeln 5,50 bis 6 Mark.
Schweine- und Schafmarkt in Nidda.
A Ridda, 13. Juli. Auf dem heute abgehaltenen Svmmerm arkt waren etwa 800 Ferkel und beinahe 100 Schafe zum Verkauf aufgetrieben. Trotz des grossen Angebots war der Handel in Ferkeln bet mässigen Preisen lebhaft. Für ein Stück wurden bezahlt: fünf Wochen alt 7 Mark sieben bis acht Wochen alt 12 Mark, zehn Wochen alt 15 Mark, Einleger 20 bis 27 Mark. Für Schafe hatten sich weniger Käufer eingefunden. Einige gute Mutterschafe wurden mit 60 Mark durchschnittlich bezahlt.
Weitreichende Absahpläne der Opelwerke.
Vach dem Ausbau des Inlandabsatzes beabsichtigen die Opelwerke in Rüsselsheim nunmehr ihren Absatz auch aus dem äussereuropäi- ! ch en Markt durch eine energische Ak- tton, für deren Durchführung der Gesellschaft die Exportorganisation der befreundeten General Vkoiors Eo. zur Verfügung steht, zu steigern. Im Gegensatz zum Prinzip Fords, die Produktion zu dezentralisieren und den Markt jeweils von vor günstigst gelegenen Fabrikationsstätte aus zu beliefern, werden die Opel-Wagen in keinem anderen der zum General-Moiors-Konzern gehörenden Werke, sondern nur in Deutschland berge st eilt. Interessant ist die Tatsache, dass der südamerikanische Markt von Rüsselsheim aus billiger zu beliefern ist, als z. B. von den Ford- werken in Kanada, was in den Frachtverhältnissen begrüssen ist. Man sieht speziell dem Südamerikageschäft mit grossen Hoffnungen entgegen. Man hofft, den ExportimnächstenÄahre fo st e i g e r n zu können, dass sich Inland- und Auslandabsah im Verhältnis 2 : 3 gegenüberstehen werden, und Rechnet- damit, in zwei Jahren dasDoppeIte der in Deutsch- lant> abgesetztcn Wagen exportieren zu können. Don den im März d. I. neu cingesührten 1,8 Liter 6-Zyl.-Modell wurden bereits 12 000 Wagen verkauft. Im Juni wurden über 1000 Wagen dieses Typs exportiert. Wenn auch die allgemeine Wirtschaftskrise naturgemäss nicht vor der deutschen Automobilindustrie Halt gemacht bat, so kam es den Opelwerken zugute, dass der Kapitalmangel das Interesse von den grossen, teueren Wagen aus die kleineren und billigeren Modelle abgelenkt hat.
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Glcldizelllg Mit verkauf der Rheinisch- WesttflHsch. Bäckerei-Filiale von I lerrn Ullläch, Neuen Bfluc, sowie des Oberh. LandbroteH, 1 Pfund-Laib 90 Pl. 04042
den Ausführungen des Postdirektors Vogt, Giessen, ist In dem abgelaufenen Vierteljahr April - Juni aus der Linie ein Fehlbetrag von 1415 Mk. zu verzeichnet). Um das Ertragsergebnis der Linie zu steigern und die beteiligten Gemeinden vor der Zahlung wesentlicher Zuschüsse zu schützen, soll die Abendrückfahrt von Giessen früher gelegt werden; sie soll nicht mehr, wie bisher, um 19.10 Ahr, sondern schon um 17.30 Ahr in Giessen (Bahnhof) ihren Ansang nehmen und dann über Klein-Linden Lützellinden Grossen-Linden (Bahnhof) - Hörnsheim
Hochelheim Klein-Rechtenbach - Gross-Rechtenbach und von da zurück über Klein-Rechten- bach nach Hochelheim (als Endstation) geführt werden. Hierdurch wird Anschluss an die gegen: 18 Ahr in Grossen-Linden aus den Richtungen Giessen und Frankfurt a. M. eintreffenden Züge geschaffen, aus dem man sich eine wesentliche Steigerung der Benuhungszlsser verspricht. Eine Aen- derung in den Fahrpeisen soll nicht eintreten. Die bisher von dem Postamt in Butzbach auf der Strecke Hochelheim Grossen-Linden (Bahnhof) ausgeführte Abendfahrt soll in Fortfall kommen. In Gross-Rechtenbach soll Anschluss an das dort 18.30 Ahr von Wetzlar eintreffende Postauto hergestellt werden. Die Aen- derung soll nach Genehmigung durch die Ober- postdirektion in Darmstadt in Kraft treten, sobald die durch den Wasserlcitungsbau in Klein-Linden bedingten Strassensperrungen aufgehoben sind. Einem von dem Vertreter des Amtes Rechtenbach gestellten Anträge auf Einführung von Hin- und Rückfahrkarten mit Preis- verbilligung wurde wohlwollende Prüfung zugesagt.
Nicht bei verschlossener Tür baden.
Dass ein hoher Prozentsatz der heutigen Anfälle das Badezimmer zum Schauplatz hat, geht aufs deutlichste aus den Unfallstatistiken der Versicherungsgesellschaften hervor. Es gibt viele Anfälle im häuslichen Bad, die bet genügender Vorsicht hätten vermieden oder wenigstens in ihren Folgen gemindert werden können. Die meisten Anfälle in der Dadestube sind auf Ausgleiten auf dem schlüpfrigen Boden oder auf Fall in die oder aus der Badewanne zurückzuführen. Eine weitere Gefahr bringt das zu heisse Wasser, das entweder durch leichtsinniges Hantieren mit dem Wasserhahn oder durch Risse aus der Leitung in die Wanne strömt. Elektrische, durch schadhaft gewordene Drähte bewirkte Schläge sind eine weitere schwere Gefahr, da der feuchte Körper des Badenden ein besonders guter GlektrizitätSleiter ist. Vergiftungen durch Gas, infolge Ausströmens aus schadhaften Oefen, können gleichfalls schwere Gefahren bringen. Auch setzt sich derjenige in Gefahr, der zu lange in der Wanne bleibt oder in SU heissem Wasser badet. Wird er ohnmächtig und ist nicht rechtzeitig Hilfe da, kann er leicht den Tod durch Ertrinken erleiden. Die Gewohnheit, die Tür des Badezimmers zu verschliessen, verhindert nur zu oft die Entdeckung eines Anfalls und damit eine rechtzeitige Hilfeleistung. Man schliesse oder riegele al|o, wenn man in der Dadestube badet, niemals die Tür zu. Auch tut man gut, vom Badezimmer aus eine Klingelleitung zur Wohnung au legen. Der Knopf der Leitung muss dicht über dem Rand der Badewanne angebracht sein.
Wahrscheinlich ist durch Bewerfen mit Steinen die Emaillierung zerstört worden. E« muss bedauert werden, dass die Flegel nicht gleich gesosst werden konnten.
* Grüningen, 13. Juli. Bei der gestern hier durchgesübrten Betgeordnetenwahl wurde der Schreiner Wilhelm Gottsried Engel (Sozialdemokrat) mit 238 Stimmen von 496 Wahlberechtigten gegen den Landwirt und Schmiedemeister Ehr ist an Karl Leidich II. zum Beigeordneten gewählt.
I B e l l e r she i in, 13. Juli. In voller geistiger und körperlicher Frische konnten der Maurer- und Weissbindermeister Heinrich Jakobi und seine Ehefrau Katharine, geb. Lingner, das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Zahlreiche Ehrungen wurden dem Jubelpaare zuteil. Der Gesangverein „Germania", dem der Jubilar als Mitbegründer und Ehrenmitglied angehört, brachte am Festabend ein Ständchen. — Anlässlich der Werbew o che deS DereinS f ü r das Deutschtum im Ausland konnten hier durch die eifrige Sammeltätigkeit der Schule 27 Mark an Spenden für die deutschen Auslandschulen abgeführt werden.
s. Inheiden, 13. Juli. Dieser Tage konnte der ä l t e st e Einwohner unsere- Dorses, der Strassenwärter i. R. Heinrich Frank, im Kreise seiner Familie seinen 8 7. Geburtstag feiern. Geistig und körperlich noch recht rüstig, hilft er seinem Sohn noch täglich bei ollen landwirtschaftlichen Arbeiten in Hof und Feld und nimmt mit Interesse Anteil an den Geschehnissen des öffentlichen Lebens. Gr ist heute in unserem Orte noch der einzige Veteran, der die Kriege 1866 und 1870/71 milmachte, und erzählt mit Stolz von seinen Erlebnissen. Er ist Mitbegründer und langjähriges Vorstandsmitglied unseres Krieger- vereinS.
Kreis Friedberg.
WSR. Friedberg, 13. Juli. Gestern gegen 11.30 Ahr wurde ans dem Bahnhos Friedberg beim Ausladen von Schienen der Dahnunterhal- tungsarbeiter Karl Bender aus Friedberg durch eine abrutschende Schiene sch we r verletzt. Kurz nach seiner Verbringung in das Krankenhaus ist er an den schweren Verletzungen gestorben. Der Verunglückte hinierläht Fran und vier Kinder.
Kreis Büdingen
: Aus dem Riddatal, 13. Juli. Vereinzel wurde in den Gemarkungen mit dem Schneiden des Roggens und der Wintergerste begonnen. Die Sommergerste ist stark verunkrautet, do die Halme dünn standen. Die Dogeiwicke hat viele Aehren zur Erde gezogen und sich selbst so gut entwickelt, dass manche Gerstenselder vollständig grün durchschossen sind. Del den letzten schweren Regengüssen stellte sich beim Hafer, der einen guten Stand aufweist, vielfach Lagerung ein. Der Behang der Apfelbäume weist aus eine gute Mittelern 1 e hin. Zwetsch e ».gibt es, wie seit Jahren, sehr wenig.
Kreis Alsfeld .
P Ilsdorf, 13. Juli. Dem Kriegsveteran von 1870/71 Karl Sehrt wurde vom Vorsitzenden deS Hassia-BezirkS Grünberg das Hassia - Ehren kreuz überreicht. Karl Sehrt ist 87 2ahre alt. Er ist der einzige noch lebende Deteron von 1870/71 und erfreut sich einer guten Gesundheit.
i> Solin S-Ilsdorf, 13. Juli. Der älteste Einwohner unseres Dörfchens ist der 93 Jahre alti' Johannes Theiss. Gr verrichtet noch leichte Feldarbeiten und erfreut sich einer ausgezeichneten Gesundheit.
Kreis Schotten.


