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densoertrag außer Kraft zu setzen und frei zu den. Der Vortrag fand zwar Beifall, wenn nicht in allen Punkten die Zustimmung der Hörer.
•. . und Abertausende gebrauchen und loben sie
Oberheffen.
Beisetzung des Bürgermeisters Hensel-Hirzenhain.
Eine Trauergemeinde von ganz ungewöhnlichen Ausmaßen hatte sich gestern in Hirzenhain zusammengefunden, um Bürgermeister Hensel die letzte Ehre zu erweisen. Kaum je vorher dürfte ein so stattlicher Trauerzug zu dem Dergfriedhof hinausgestiegen sein, unter dessen prächtigen alten Linden der Imkervater Hensel nunmehr ruht. Wohl alle Kreise Hirzenhains, seiner Verwaltung, seiner Verbände und Vereine und seiner Industrie bekundeten ihre tiefe Trauer um den Heimgang ihres Bürgermeisters und warmherzigen Führers und Freundes. Die Spitzen der Behörden im Kreise Büdingen, sowie die Lehrerkollegien, der Deutsche Imkerbund, der Verband der Hessischen Imker und seine einzelnen Hauptvereine waren ebenso vertreten, wie zahlreiche auswärtige Freunde des Toten. Sv häufte sich Kranz auf Kranz am offenen Grabe, und in warmen Vachrufwvrten taten sich Liebe und Verehrung kund, die Bürgermeister Hensel in weitesten Kreisen hinterläßt.
Siadtvonstand in Alsfeld.
v* Alsfeld, 11. Juni. In der jüngsten Sitzung des Stadtvorstandes beschäftigte man sich erneut mit dem Voranschlag desRechnungs» Wahres 19 31 im Hinblick auf die erst nachträglich bekanntgewordene Kürzung der Reichssteuerüber» Weisungen. Zu der im Voranschlag vorgesehenen Kürzung von 15 v. S). tritt noch eine weitere Kürzung im Betrage von 11 047 Mark hinzu, für die Deckung zu beschaffen war. Es wurde beschlossen zu diesem Zwecke das Betriebskapital um 5000 Mark herabzusetzen, ebenso den für die Steuererlasse vor-
Der Redner besprach weiter die Umwandlungen, in denen sich das heutige Wirtschaftsleben befinde, das sich vom rein Privatwirtschaftlichen mehr zum Kollektiven hin entwickle und seinen entsprechenden Aus- druck in der Trustbildung finde, die dem jüdischen Händler keinen Raum mehr lasse. Die Lebensimer- essen der Juden würden dadurch ernsthaft bedroht, und es gelte, neue Wege zu finden, die der Juden- schäft die Existenz sicherten. Der Jude müsse Land- wirt und Arbeiter Industriearbeiter und Hand- werker werden, müsse bodenständig werden, um sich für die Zukunft zu behaupten. Die ORT-'Seroegung leite diese Bewegung ein, die in den Oststaaten bereit.» großes Ausmaß angenommen und gute Erfolge erzielt habe. Man habe schon über 100 Handwerkerschulen gegründet, Genossenschaften für Deklassierte geschaffen, produktive Verwandtenhilfe organisiert und damit den in den Oststaaten oft rechtlosen Juden die Möglichkeit au menschenwürdiger Existenz gegeben. Die Judenschaft Westeuropas, für die die Lage noch nicht so prekär geworden sei, müsse dazu bei- tragen, das Hilfswerk zu fördern. Der Vortrag wurde mit großer Aufmerksamkeit angehört.
** Allgemeiner Studenten » Ausschuß. Das Amt für politische Bildung im Asta veranstaltete am Mittwochabend im Studentenheim einen Vortragsabend. E r n st N i k i s ch, der Begründer des Widerstandskreises, hielt unter befände- rer Betrachtung der deutschen Lage einen Vortrag über aktuelle Fragen mitteleuropäischer Politik. Der Redner erörterte zunächst die Lage in Deutschland, wies auf die Abhängigkeit der deutschen Politik und auf die ständige Beeinflussung von Frankreichs Seite hin. Er nannte in diesem Zusammenhang als Beispiel die französische Haltung in der Frage der Zollunion und erinnerte an die legten Vorgänge in Genf. Er betonte, daß die politische Haltung der Nutznießerstaaten, die in der Haltung Frankreichs am schärfsten ausgedrückt sei, darauf Yinziele, Mitteleuropa und hauptsächlich Deutschland in wirt- schaftlicher und politischer Ohnmacht zu erhalten. Das Instrument hierzu sei der Vertrag von Versailles. In Locarno sei der Plan zum Teil legalisiert worden, die politischen Schulden Deutschlands seien durch den Poungplan in Handelsschulden umgeroan- delt worden. Diesem bewußten Willen zu Deutsch» lands Vernichtung gegenüber könne sich Deutschland legal nicht behaupten, zudem der Völkerbund als eine Aufsichtsinstitution für die Erfüllung des Versailler Vertrages angesehen werden müsse und Deutschland durch seine Mitgliedschaft zum Mitgaranten für die Erfüllung des Friedensoertrages geworden sei. Der Redner ging weiter auf die großen wirtschaftlichen Zusammenhänge ein, wies auf wirtschaftspolitische Trugschlüsse hin, besprach das Verhältnis zwischen England und Frankreich, befaßte sich mit grundsätzlichen Fragen deutscher Außenpolitik, kam auf die letzte Notverordnung und auf die rechtliche Bedeutung des § 48 zu sprechen. Im weiteren Verlaufe des Abends sprach der Redner von der Stellung des deutschen Staatsbürgers dem Staate gegenüber, betonte, daß wir viele Freiheitsrechte verloren hätten, ohne außenpolitische Kraft dafür eingetauscht zu haben. Schließlich kam der Redner wieder auf den Versailler Vertrag zu sprechen und betonte, daß die Außerkraftsetzung dieses Friedensvertrages nur von antikapitalistischer Seite her möglich sei, da der hauptsächlichste Punkt, die Reparationszahlungen, durch die Kommerzialisierung der deutschen Kriegsschuld im Poungplan zu einer kapitalistischen Angelegenheit geworden sei. So bestehe nur der eine Weg, durch Anschluß an eine antikapitalistische Bewegung den erzwungenen Frie-
®.!raBcnfperrungen, mitgeteilt vom Oberhessischen Automobil-Klub ED. (A. v.D.), Gie- ßen: Die Straße Marburg —Frankenberg ist zwischen Cölbe und Göttingen auf die Dauer Don 3 bis 4 Wochen gesperrt. Umleitung über Wehrda—Goßfelden und umgekehrt. Die Previn- zialstraße Rendel — Niederdorfelden bis Zur Abzweigung nach Büdesheim ist ab 18. Juni gesperrt. Umleitung über Großkarben—Heldenbergen oder Vilbel—Gronau—Niederdorfelden.
** Zur Staubbekämpfung in chauffierten Straßen hat das Städtische Tiefbauamt in den letzten Tagen pulverisiertes Clormagne- sium als staubbindendes Mittel auf die Fahrbahnen streuen lasten. Die chauffierten Straßenflächen wurden zunächst durch die Sprengwagen angefeuchtet und dann das Staubbindemittel mit einer Streu- maschine aufgebracht. Es handelt sich bei dieser Maßnahme zunächst um einen Versuch, von dessen Gelingen man eine wirksame Bekämpfung der Staubplage in den chauffierten Straßen erhofft. In anderen Städten, z. B. in Bad-Nauheim, Hal man mit diesem Mittel befriedigende Ergebniste erzielt. Für Straßen mit Asphaltdecke konnte dieses Staub- bindemittel nicht in Anwendung kommen, da es für den Asphaltbelag ungünstig gewirkt hätte.
•• Die Museen und der Heidenturm sind am Sonntag zwischen 11 und 13 Uhr bei gewöhnlichen Preisen geöffnet.
•• Anlagenkonzert findet morgen. Sonntag, 11 ilfjr, durch das Musikkorps unseres Bataillons bei günstiger Witterung in der Süd - anlage statt. Die Musiksolge ist: 1. Armeemarsch J, Ar. 106, „Parademarsch der langen Kerls", von M. Roland. 2. Ouvertüre zur Oper: „Die Felsenmühle", von G.Aeihiger. 3. „Fackeltanz Ar. 1 in 8-Dur", von ®. Meyerbeer. 4. „Schatz-Walzer", vyn Ioh. Strauß. 5. Großes Potpourri aus der Operette: „Ein Walzertraum", von Oskar Strauß. 6. „Florentiner-Marsch", von I. Fucik.
*’ Finanzamts-Personalien. Regie- rungsassessor Reuning aus Friedberg wurde zum Regierungsrat beim Finanzamt Mainz- Außenstadt und Aegierungsassessor Dr. Schönhals aus Gießen zum Regierungsrat beim Finanzamt Offenbach-Stadt ernannt.
I ** Die Wochenmarktverkaufsplätze sollen am Samstag, 20. Juni, vormittags auf dem Wochenmarkt für die Zeit vom 1. Juli 1931 bis 30. Juni 1932 versteigert werden. Interessenten seien auf die heutige Bekanntmachung der Stadtverwaltung hingewiesen.
*’ Viehmärkte in Gießen. Am kommenden Dienstag findet hier Rindvieh-(Nutzvieh-)Markt statt, am folgenden Mittwoch wird Schweinemarkt abgehalten werden.
** Ausstellung von Rettungsgeräten. Die Freiwillige Sanitätskolonne veranstaltet — in Verbindung mit dem Rotenkreuztag am morgigen Sonntag — eine Ausstellung von Rettungsgeräten, die im Dienste der Freiwilligen Sanitätskolonne Verwendung finden. Es werden Geräte gezeigt, die bei Gasvergiftungen, bei Wiederbelebungsversuchen an Ertrunkenen oder für Verwundete eingesetzt werden. Die verschiedenen Hilfsmittel, die der Sanitätskolonne für alle Fälle, da Menschenleben und Gesundheit in Gefahr sind, zur Verfügung stehen, dürften sicherlich viel Beachtung finden. Die Ausstellung wird im Laufe des heutigen Aachmittags in dem Laden an der Ecke Dchulstraße und Sonnenstraße gezeigt.
** Die Alice » Schule beginnt am 30. Juni mit einem neuen Kursus in Bügeln und Kunst- waschen. Näheres ist aus der heutigen Anzeige ersichtlich.
•* Tagung der hessischen Ob ft« und Gartenbauvereine in Gießen. In den jüngsten Vorstandssitzungen des Kreis-Obst, und Gartenbauvereins Gießen und des Verkehrs, und Derschonerungsoereins Gießen wurde beschlossen, den diesjährigen Landesverbandstag der hessischen Obst- und Gartenbauvereine nach Gießen einzula- den. Für die Tagung ist der 4. Oktober in Aussicht genommen. In Verbindung mit diesem Derbandstag soll im Saale der Liebigshohe eine Ausstellung statt- finden.
" Katholikentag in Marburg. Am morgigen Sonntag findet in Marburg ein Ober- uni> Riederhessischer Katholikentag statt. Am Vormittag wird auf dem Schlohplah ein feierliches Pontifikalamt zelebriert, am frühen Aachmittag findet im Garten des Gesellenhauses eine Festkundgebung der Männer und Iünglinge, und im Anschluß daran eine Festversammlung in den Stadtsälen statt.
** ORT-Bewegung in Gießen. Am Montagabend versammelte sich im Saale des Hotels Schütz eine zahlreiche jüdische Gemeinde unter dem Borsitz von Rabbiner Dr. Sander, der die Zu- Hörer auf die Bedeutung und den Zweck der Zu- fammentünfte hinwies. Im Mittelpunkt des Abends stand ein Vortrag des Generalsekretärs der ORT» Bewegung, M. Traub (Berlin) über „Das Wesen und Wollen der ORT". (ORT bedeutet die russische Abkürzung für eine „Vereinigung zur Arbeitsförderung".) Der Redner umriß zunächst die Lage der jüdischen Bevölkerung im Osten, schilderte insbesondere die ßaae der Juden in Rußland, die als „Deklassierte" schwer um ihre Existenz zu ringen hätten. Er ging weiter ein auf die Entwicklungsgeschichte der Juden zu Händlern und verwies auf die Schuld der Menschen im Mittelalter die es den Juden unmöglich gemacht hätten, ein Handwerk zu erlernen.
Aus der pwvinzialhaupistadt.
Gießen, den 13.3uni 1931.
Lichtseiten des Lebens.
Es ist nötig, daß sich in der heutigen Zeit, in der nur noch von wirtschaftlicher Not, politischer Zersetzung und moralischem Niedergang des deutschen Volkes geredet wird, auch die Optimisten wieder ein- mal melden unb versuchen, den Blick nach den Lichtseiten ju richten. Selbstverständlich erkennen sie auch die Not der Z»ir au, glauben aber, daß es nützlicher ist, wenn man auf die Schönheiten des Lebens — die es doch auch gibt — hinweist und feinen Mit- menschen Mut macht, statt jeden Tag zu jammern und zu llagei)!
Die Grundmauern des deutschen Volkes sind stark und fest geblieben, trotz Krieg, trotz Entwertungs- zelten. Das deutsche Volk ist in seinem Wesen noch gesund, wenn auch zur Zeit die Not es schwer bc- drückt. Ich sah vor etlicher Zeit ein Bild über die durchschnittliche Lebensdauer in Deutschland. An brennenden Kerzen wurde erläutert, daß wir heute ein höheres Lebensalter erreichen, als vor 50 Jahren. In dem Jahrzehnt nach 1870 betrug das Durch, schnittsalter der Deutschen 37 Jahre, zwischen 1890 und 1900 42, von 1900 bis 1910 46 und 1924/26 57 Jahre. Ist das kein Lichtblick?
Aber lebendiger als alle Statistik und alle Abbildungen sind Tatsachen, Erlebnisse. Da stand vor kurzem in der Zeitung daß eine Anzahl Vereine beschlossen hätte, freiwilligen Aufsichtsdienst in den Badeanstalten zu übernehmen, da im vorigen Sommer sehr viele Deutsche durch Unachtsamkeit ihren Tod 4m Wasser sanden. Bei einer solchen Nachricht klopft einem das Herz doch schneller. Das ist doch eine Nachricht, die man zweimal lesen muß, die uns den ganzen Tag erhellt! Freiwillig melden sich Der- einsmitglieber und opfern ihre Zeit, um bei Gefahr ihren Mitmenschen, die sie gar nicht kennen, deizu- springen! Kann man da noch von moralischem Niedergang sprechen?
Weiter: Irgendwo sand ich einmal einen Aus- sprach, daß sich die Kultur eines Volkes in feinem Verhalten zu den Tieren spiegele. Er mag wohl von einem großen Tierfreund stammen, aber trotzdem, etwas Wahres ist schon daran. Und ich will deshalb hier eine kleine Begebenheit erwähnen, die ich als Optimist zu den Lichtseiten rechne:
In einem deutschen Kurort hing an einer verkehrsreichen Straße ein Briefkasten, dessen Ein- wurssklappe schon seit einiger Zeit fehlte. Eines Tages bemerkte der Briefträger beim Leeren des Kastens, daß sich ein Meisenpärchen in dem Brief- kästen ein Nest gebaut hatte, und daß es schon am Brüten war. Das gab natürlich große Aufregung auf dem Postamt. Was geschah?
Ein Stück vom alten Briefkasten entfernt wurde ein neuer aufgehängt, und der alte erhielt eine Aufschrift: „Briefkasten außer Betrieb! Zur Zeit Meisen- ne ft! Briefe in den anderen Kasten werfen!"
Müßte diese Geschichte nicht in jeden Tierschutz- kalender, in jedem Lesebuch stehen? Zeigt sie uns aber nicht auch den Bureaukratismus der Post? fragt der Pessimist. O nein! Er übersieht ja ganz, daß der Postvorsteher gerade das Gegenteil von einem Bureaukraten tat; denn dieser hätte das Nest entfernen und eine neue Klappe anbringen lassen. So aber zeigt der Vorgang das tierliebende Herz des gesamten Postamts. Und daß sie das Rechte getroffen hatten, bewies das Verhalten der Kurgäste. Den ganzen Tag über wandelten Neugierige vorbei, um sich nach dem Befinden des Meisenpärchens zu erkundigen. Gas es dann in dem kleinen Städtchen nicht einen großen Auflauf, als bekannt wurde, daß fünf junge Meislein im Neste waren?
Du meinst das wäre doch keine weltbewegende Tatsache, diese Geschichte vom Meisennest im Briefkasten? Gewiß nicht, aber ist sie nicht nachdenksam, und zeigt sie uns nicht auch, daß selbst Behörden (die viel geschmähten Behörden!) ein gutes Herz haben können?
Und wie uns an einem trüben Tage ein einziger Sonnenstrahl etwa? Freude bereiten kann, so sollten uns auch die angeführten Tatsachen, nicht zuletzt aber die kleine Geschichte vom Meisennest, den Tag erhellen und uns in dem Glauben stärken, daß es trotz aller Not vorwärts geht im deutschen Vaterland! —ll—.
Pornotizcn.
— Tageskalender für Samstag. Garde-Verein: Mvnaisversammlung, 20.30 Uhr im Vereinslokal. — Reichsbund der Zivildienstberechtigten: Monatsversammlung, 20 30 Uhr, Aquarium. — Kurzschriftverein von 1861: Ver- einsabend. 20.30 Uhr im Kaufmännischen Ver- einshaus. — Lichtspielhaus Bahnhofstraße: „Die Privatsekretärin". — Frauenverein vom Roten Kreuz für Deutsche über See: 19 Uhr auf der Liebigshöhe „Wohltätigkcits-Tanz-Tee".
— Tageskalender für Sonntag. Musikalische Morgenfeier, veranstaltet von Elisabeth Felchner, 11.15 Uhr, im Singsaal des Realgymnasiums. — Lichtspielhaus Bahnhofstraße: „Die Privatsekretärin".
— Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Die Intendanz seht am Dienstag, 16. Iuni, die Reihe der für die Sommerspielzeit angckündigtcn Gastspiele mit einer einmaligen Aufführung des Ensemble-Gastspiels Lottina Daart, C. L. Franken. Kurt Unser fort. Zur Aufführung gelangt die Tragödie „Rju" des russischen Dichters Ossip Dymow. Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr bei ermäßigten Som- merpreisen. Ende 22 Uhr.
gesehenen Betrag um 5000 Mark zu ermäßigen. Der Rest von 1047 Mark soll aus dem Reservefonds entnommen werden. Hiernach wurde die Hauptsumm» aller Einnahmen und Ausgaben auf 568 939,67 Mark festgesetzt.
Nutzholz aus bem Stadtwald, das im Januar bei Der Submission wegen unzureichenden Preises nicht vergeben worden war wurde auf Grund eines erneuten Angebots der Hirma Son« dermann 8: Bücking in Alsfeld zugeschlagen.
Infolge des starken Austriebs auf den Ferkelmärkten und des verhältnismäßig günstigen Absatzes hat das Kreisveterinäramt die Einführung weiterer Ferkelmärkte angeregt, die etwa alle 14 Tage abgehalten werden sollen. Die vermehrte Einführung der Märkte wurde beschlossen.
Auf Grund eines Antrages bei der Doranschlagsberatung beschloß der Stadtvorstand jetzt, die B a d e. gebühr für Erwerbslose im städtischen Schwimmbad auf 10 Pf. pro Person herabzusetzen. Die Benutzung des Bades zu dem verbilligten Preis darf nur auf Grund einer von der Bürgermeisterei ausgestellten Ausweiskarte erfolgen. Ebenso wurden die Badegebühren für die Badeanstalt der Stadtschule unter den gleichen Bedingungen um 50 v. H ermäßigt.
In die Baupolizeiorbnung wurde eine ergänzende Bestimmung ausgenommen, nach der neue Düngerstätten, Abfallgruben und dergleichen an Straßen oder öffentlichen Plätzen nicht mehr errichtet werden dürfen.
Für das Jugendheim des DHE. (Vater- Bend er-He im) auf der Herchenhainer Höhe wurde ein einmaliger Beitrag von 50 Mark bewilligt.
Landkreis Gics;en.
Q Lollar, 12. Juni. Gestern vormittag ist dek Lollarer Heinrich Seipp mit seiner Familie nach einem zweijährigen Aufenthalt in Deutschland wie- der nach Afrika ab- bzw. zurückgereist. Herr Seipp wanderte im Frühjahr 1903 nach Südwestafrika aus, begründete dort eine Farm, die er lange bewirtschaftete, siedelte aber schließlich nach Windhuk über. Der Vorstand des hiesigen Veteranen- und Krieger- Vereins gab den Scheidenden zur Erinnerung an die Heimat eine Fahnenschleife in den Kqffhäuser» färben schwarz-weiß-rot und in den hessischen Landesfarben rot-weiß mit, die er dem deutschen Kriegerverein Windhuk übermitteln soll.
O Holzheim, 12. Iuni. Frau Marie Iä- ae r, der ältesten Frauen unseres Ortes, feierte in diesen Tagen bei verhältnismäßig guter Gesundheit ihren 81. Geburtstag. In ihren jungen Iahren war sie lange Iahre in Australien, wohin auch ihr Sohn mit 17 Iahren auswanderta und dort jetzt eine Schuhfabrik betreibt. — Del der am 1. Iuni durchgeführten Schweinezählung wurden hier 817 Tiere fcstgestellt; das sind 47 weniger als am l.März. Im letzten Vierteljahr fanden trotz der heißen Tage noch 113HauS- schlachtungen statt.
Ll Rodheim a. d. Horloff, 11. Iuni. Unter dem Mirsih von Wilhelm Kröll II. fand hier die diesjährige ordentliche Generalversammlung der Spar - und Darlehenskasse Rvdherm statt. Rechner Karl Hofmann erstattete den Jahresbericht und anschließend die Rechnungsablage, die mit 122 210,98 Mark Aktiva und 120 938,38 Mk. Passiva einen Reingewinn von 1282,60 Mk. erübrigte, von dem 10 Prozent als Dividende auf das Geschäftsguthaben der Mitglieder vergütet werden. Der verbleibende Rest wird teils dem Reservefond, teils der Detriebsrücklage zugewicsen. Die Mitglieder- zahl beträgt 119 und die Haftsumme je Mitglied 1000 Mk. Sowohl auf laufende Rechnung als auch auf frühere Sparguthaben soll eine 10pro- zentige Auswertung stattfiy-den. Rechnung und Bilanz wurden genehmigt und dem Vorstand Entlastung erteilt. Die sahungsgemäh ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrates, Wilhelm Kröll II. und Gustav Hofmann II. wurden wiedergewählt, ebenso oas Vorstandsmitglied Wilhelm Reichhardt II.; neu in den Vorstand trat Otto Momberger I. ein. — In der vorigen Woche konnte Herr Otto Hofmann seinen 84. Geburtstag in geistiger und körperlicher Frische feiern. Er bekleidet heute noch das Amt eines Kirchenrechners und war bis vor zwei Iahren nod) Gemeinde- und Sparkassenrechner. Der Iubilar erfreut sich in allen Kreisen der Bevölkerung großer Wertschätzung.
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