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Oberhessen.

Kreis Friedberg.

WSN. Friedberg. 10. Sept. In der Nach­bargemeinde Nieder-Florstadt fand auf Veranlassung des Ortspfarrers eine Zusammenkunft sämtlicher Einwohner seines Kirchspiels im Alter von 70 Jahren und darüber statt. Dem Rufe folgten 61 Personen, die zusammengerechnet die stattliche Zahl von 4487 Jahren erreichten. Den Ehrensessel nahm der 92jährige Ortsälteste Philipp Koch ein. Die alten Leute wurden mit Kaffee und Kuchen bewirtet.

WSN. Bad-Nauheim, 10. Sept. Bei den im benachbarten Wisselsheim von der Gemeinde vorgenommenen Ob st oer st eigerungen wur­den sehr niedrige Gebote abgegeben. So kamen Frühobstbäume, mit zwei bis drei Zentnern behängt, auf 60 bis 70 Pf. (!) Der äußerst geringe Betrag von 1 Mark für einen Baum konnte als Höchstgebot genannt werden. Auch die von Auf­käufern gebotenen Preise sind äußerst gering: für Fallobst werden nicht mehr als 2 Pf. für das Pfund bezahlt, während das Brechobst auf 5 bis 6 Pf. kommt.

* Bad-Vauheim, 10. Sept. Der Ver­band Oberhessischer Geflügelzucht - vereine hielt am Sonntag in Bad-Vauheim eine V o r st ands sitz u n g ab, zu der auch die Vorsitzenden der sechs oberhessischen Dezirksver- eine geladen waren. Als wichtigster Punkt der Tagesordnung stand die geplante Derbands- ausstellung zu Bad-Vauheim zur Be- sprechung. Vach längerer Aussprache wurde ein Antrag gestellt, in dem es hieß, daß mit Rück­sicht auf die schlechte wirtschaftliche Lage eine Verbandsausstellung 1931 nicht abgehalten wer­den soll. Die hierfür dem Verband verfügbar gewordenen Mittel sollen der Jubiläums- schau in Mainz zugeführt werden. Außer­dem stiftet der Verband für diese Landesschau 10 Ehrenpreise. Den oberhessischen Bezirksvereinen wird ebenfalls ein Betrag zu Ehrenpreisen zuge­sprochen. Der Antrag fand die Zustimmung der Versammlung Lieber Dundesangclegenheiten sprach der Landesverbandsvorsitzende D e i t h , Reichelsheim. Er empfahl den Bezug des Bun­desfutters und berichtete über die Bundessihung in Leipzig. Er schilderte das Verhältnis der Reichsverbände und der Landes- und Provinzial­verbände innerhalb des Bundes Deutscher Ge­flügelzüchter. Der Vorsitzende des Provinzial­verbandes, Kolter (Dad-Vauheim), dankte dem Referenten und wünschte den kommenden Ver­handlungen in Hannover guten Erfolg.

Kreis Büdingen.

* Bad Salzhausen, 10. Sept. Die dies­jährige Kurzeit in unserem Staatsbade litt naturgemäß auch unter der Einwirkung der schwie­rigen Wirtschaftsverhältnisse und der zum Teil sehr ungünstigen Witterung des Sommers. Immerhin ist der Rückgang der Frequenz hier nicht so erheblich gewesen, wie in zahlreichen anderen Bädern. Bis zum 1. September waren in der Gesamtfrequenz gegenüber dem Vorjahre etwa 15 Prozent weniger Kurgäste hier anwesend, wäh- rend Bad-Nauheim beinahe 30 Prozent weniger in Betrieb gehabt haben soll. An Bädern wurden hier etwa 12 Prozent weniger als im Vorjahre abge­geben. In den Einnahmen der Badeverwaltung ist ein Rückgang um ungefähr 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen, jedoch ist hier die Er­mäßigung der Bäderpreise und der Kurtaxe maß­gebend in Betracht zu ziehen.

* Heegheim, 10. Sept. Gestern gegen 16.30 Uhr brach in der Hofreite des Landwirts Otto Goll, dahier, Feuer aus, dem in kurzer Zeit die neu­erbaute Scheune mit sämtlichen darin unter- gebrachten Vorräten zum Opfer fiel. Das Vieh konnte rechtzeitig geborgen werden. Glücklicher- kveise konnte das Feuer infolge der herrschenden Windstille nicht weiter um sich greifen und blieb durch das tatkräftige Eingreifen der Ortsfeuerwehr sowie der rasch herbeigerufenen Nachbarfeuerwehren auf seinen Herd beschränkt. Der Schaden soll durch Versicherung gedeckt sein.

* Bindsachsen, 8. Sept. Der am Sonntag hier abgehaltene L i e d e r t a g des Gesang­vereinsSängerlust" gestaltete sich zu einem großen Ereignis für unser Dorf. Bereits der Frühgottesdienst stand im Zeichen der Ver­anstaltung. Pfarrer Köhler predigte über die Bedeutung und den Wert der Musik. Gegen Mittag fanden sich viele auswärtige Vereine ein, um am Feste teilzunehmen. Die Räumlichkeiten in der Gastwirtschaft Zimmermann waren bald bis auf den letzten Platz beseht. Die Hauptver­anstaltung am Vachmittag wurde eingeleitet durch den deutschem Sängergruß. Der 1. Vorsitzende des festgebenden Vereins, Maurermeister Wilhelm Günther, begrüßte die Teilnehmer und wies darauf hin, daß der Verein in diesem Jahre sein 20jähriges Bestehen feiern kann. Besonders be­grüßte er den Gründer des Vereins, Lehrer

Kochhafen (Offenbach), der den Festvortrag übernommen hatte. Der Festredner betonte, daß die gleichen Beweggründe, die heute das Wesen des Vereins bestimmten, schon vor zwanzig Jahre zur Gründung geführt hatten: Die Liebe zum Gesang und zum Volkslied. Er gedachte der im Weltkrieg gefallenen Mitglieder, gab einen Rückblick auf die Geschichte des Vereins und schloß mit einem Hoch auf den Veranstalter des Festes. Aus den anschließenden zahlreichen Lied­vorträgen der Gastvereine ergab sich die Tat­sache, daß die Vereine unserer Gegend über sehr fähige Dirigenten verfügen, deren fruchtbare Ar­beit und starkes musikalisches Verständnis in den

Darbietungen der Chöre deutlich zum Ausdruck kam. Der GesangvereinSängerlust" (Dindsach- sen), dessen Leistungen auf beachtlicher Höhe standen und mit Beifall ausgenommen wurden, und sein Dirigent Wilhelm Rausch (Büdingen) können auf den schönen Verlauf der Veranstaltung stolz sein.

i. Dobenhausenl., 8. Sept. Dieser Tage fand die Gemeinde - Zwetschenverstei- gerung statt. Gut behangene Bäume etwa ein Zentner Früchte kosteten bis zu 8 Mark. Die Zwetschen sind in diesem Jahre gesuchtes Obst: täglich werden sie von Händlern aufgekauft. Der Preis beträgt je Zentner durchschnittlich bis 10 Mk.

Wirtschaft.

Vergleichsverfahren bei der Darmstädter Dolksbank.

Sanierung aus eigener Kraft vorgefehen.

2,7 Millionen Verluste.

WER. Darmstadt, 10. Sept. Die Entschei­dung über das weitere Schicksal der Darm­städter Volksbank ist in der Vicht zum Freitag gefallen. Vach mehrwöchigen Beratungen mit den Zentralkredit-Jnstituten zur Behebung der Zahlungsstockung der Bank trat in der Mltt- wochnacht eine neue Situation ein, als sich die Votwendigkeit erheblich größererAbschrei- b u n g e n und Rückstellungen im Status ergab. Es handelt sich um einen Betrag von rund 2,7 Millionen, wovon etwa 2Millio­nen Mark abzuschreiben und weitere 700 000 Mk. für zweifelhafte bzw. ungeklärte Posten zurück­zustellen sind. Die erhöhten Abschreibun­gen gegenüber der Juni-Revision sind daraus zu erklären, daß eine Reihe von Wertpapieren nach Wiedereröffnung der Börse erhebliche Kursrückgänge erlitt und mehrere größere Kreditnehmer infolge der Schalterschließung der Dolksbank in Bedrängnis gerieten, ihre Zahlungen einstellen muhten und nun einen Vergleich an­streben. Angesichts dieser Tatsache, daß neue Kredite durch die Zentralkreditinstitute, insbe­sondere die Preußenkasse, nicht mehr zu erhalten sind, hat die Verwaltung in Liebereinstimmung mit der gewählten Kommission der Genossen die Sanierung aus eigener K r a f t vorge­schlagen und die Eröffnung des gerichtlichen Vergleichsverfahrens beantragt. Die Sanierung, die die Erhaltung der Genossenschaft ermöglichen soll, ist so gedacht, daß zur Deckung der entstandenen Verluste die Reserven und die Geschäftsguthaben der Mitglieder mit 2 Millionen verwandt werden. Die Gläubiger würden in einem Zeitraum von drei bis vier Jahren mit 75 v. H. ihrer Forderungen befriedigt werden, wogegen die Mitglieder die Erhöhung des Geschäftsanteils von 500 auf 1000 Mark beschließen müßten. Es soll versucht werden, die beteiligten Gläubiger zu einem Verzicht auf die Inanspruchnahme der Mitglieder aus der sich dann ergebenden Haft­summe von 1000 Mark zu erreichen. Aus diese Weise würde das völlig abgeschriebene eigene Vermögen wieder im notwendigen Umfang ge­bildet und damit die Grundlage für eine Weiter­führung der Genossenschaft, wenn auch auf ver­kleinerter Basis, geschaffen. In der Generalver­sammlung am Freitag dürften jedoch außer der Veuwahl des Aufsichtsrats entscheidende Beschlüsse noch nicht gefaßt werden. Die Zentralkredit-2n- stitute hatten sich angesichts der neuen Schwierig­keiten am Donnerstag an weiteren Verhandlungen desinteressiert erklärt.

Die Markkursschwankungen. Kein Grund zur BesorgniS. Die letzten Schwankungen des Markkurses im Auslande geben Anlaß zu der Feststellung, daß jede Be­sorgnis im Hinblick auf die durchaus normale Entwicklung des Votenumlaufes und auf den anhaltenden Devisenzufluß zur Reichsbank, die aus dem neuesten Ausweis der Reichsbank her­vorgehen, unberechtigt erscheint. Cs bedarf im übrigen keiner Erwähnung, daß die Reichsbank die Markkursschwankungen aufmerksam verfolgt.

* Südwe st deutsche Luftoerkehrs- AG., Frankfurt a. M. Die Gesellschaft erhielt im Jahre 1930 einen Verwaltungszuschuß im Be­trage von 50 700 (41 200) Mark und Strecken­subventionen in Höhe von 184 000 (225 000) Mark. Für Verwaltungskosten wurden (in 1000 Mark) 84,0 (92,0), für den Zubringerdienst 62,0 (70,0) und für den Schulbetrieb 24,0 (13,0) verausgabt, denen Einnahmen aus dem Zubringerdienst in Höhe von 60,0 (62,0), aus dem Schulbetrieb von 24,0 (11,0) und Streckeneinnahmen von 21,6 (33,2) gegenüberftehen. Im Geschäftsbericht wird ausge­führt, daß eine Selbsterhaltung des Luftverkehrs in absehbarer Zeit nicht zu erwarten sei. Im Jahre

1930 wurden befördert 15 871 (14 756) Personen, 371 (275) Tonnen Gepäck und Fracht und 74,5 (40) Tonnen Postgut.

* Bayerische Motoren - Werke AG., München. In der gestrigen Aufsichtsratssitzung der Bayerischen Motoren-Werke AG. berichtete der Vorstand, daß im ersten Semester des laufenden Geschäftsjahres Umsatz und Erträgnis in den Ab­teilungen Flugmotoren- und Automobilbau rück­gängig waren, aber im wesentlichen durch die Er- gebniste im Motorengeschäft und in der Geräte­abteilung ausgeglichen wurden, so daß per Saldo nach den üblichen Abschreibungen per 30. Juni ein Gewinn verbleibt. Die Liquidität hat sich weiter verbessert, so daß nach der bereits im Sommer vorgenommenen vorzeitigen Abdeckung von 1,6 Mil­lionen Mark Bankschulden eine weitere außer­ordentliche Rückzahlung oorgenommen werden konnte. Die nunmehr noch vorhandenen langfristi­gen Bankschulden von 3,3 Millionen Mark und andere Verpflichtungen sind durch Bankguthaben und Außenstände reichlich gedeckt.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M. 11. Sept. Tendenz schwach. Nachdem noch an der Vorbörse gut behauptete Kurse zu hören waren, trat zu Beginn des offiziellen Ver­kehrs allgemein eine ziemlich schwache Stim­mung ein. Es bestand Realisationsnei­gung infolge der vorangegangenen Kurssteigerun- gen. Außerdem machten sich Entlastungsverkäufe be­merkbar, die um so mehr auf den Markt drückten, als ihnen infolge der Übersättigung der Käufer keineneuenKaufauträge gegenüberstanden. Als verstimmende Momente fielen auch die Kurs­rückgänge an den ausländischen Börsenplätzen heute stärker ins Gewicht. Dabei war das Angebot keines­wegs als drängend zu bezeichnen, doch genügten die wenigen Angaben, um das Kursniveau gegenüber der gestrigen Abendbörfe im Durchschnitt 1 bis 2,5 v. H. herabzudrücken. Das Geschäft verlief heute wohl ruhiger, da man weite st gehende Zu­rückhaltung bewahrte. Die stärksten Kursab­schläge hatten vor allem die am Vormittag bevor­zugten Werte, wie Reichsbank, die 6 v. H. einbüßten, Salzdetfurth die 4,5 v. H. und Gesfürel, die 4 v. H. verloren sowie JG.-Farben und Siemens, deren Kursstand sich um 3,5 v. H. ermäßigte. Von den übrigen Kursrückgängen sind noch Aschersleben minus 3 v. H., Phönix, Holzmann, Zellstoff Waldhof mit je 2 v. H., und AG. für Verkehrswesen mit minus 2,5 v. H. zu erwähnen. Am Umsatzaebiet der Bankaktien erlitten Bayrische Hypothekenbank eine Abschwächung um 2 v. H. Deutsche Anleihen: Neu- besitz 3,4 v. H. (3,5), Altbesitz 46,70 nach 47,25. Am Pfandbriefmarkte bestand auch heute einiges Angebot. Am Geldmarkt blieb Tagesgeld mit 6,5 v. H. unver­ändert.

Berliner Börse.

Berlin. 11. Sept. (WTB.) Immer mehr stellt sich heraus, daß die unter 20 gesetzten Ein- heitskurfe der letzten Woche nicht ein wahres Bild vom Effektenmarkt geben konnten und daß diese Kurse mehr oder weniger von den Banken mani­puliert waren. Vach Wiederaufnahme des freien Handels sind die Märkte auch den Einflüssen von außen wieder zugänglicher. Berlin schwimmt nicht mehr gegen den Strom der Auslandbörsen, son­dern leidet heute empfindlich unter den A b - schwächungen Veuhorks, wo gestern auch deutsche Werte erstmalig stärker an­geboten waren. Die Boung- und Goldan­leihen erreichten sogar neue Tiefkurse. Trotz vor­ausgegangener Steigerung bestand Verkaufsnei­gung besonders im Auslande, und die noch vor­liegenden Publikumskaufsorders reichten nicht aus. Die ersten Kurse verloren daher verschiedent­lich bis zu 3 Prozent. Bei Schubert 8c Salzer, Schultheis, Svenska, Reichsbank, Gelsenkirchen, Ilse, Rheinstahl, Kaliwerte, Bergmann, Farben, Elektropapieren und Holzmann gingen die Ver­luste noch darüber hinaus bis zu 7 Prozent. Re­lativ gut gehalten waren Chadeaktien. Zahlreiche Papiere erschienen mit Minus-Minus-Zeichen, für

sie kam eine Votiz zunächst überhaupt nicht zu­stande.

Immer mehr wird man sich darüber klar die heutige Briandrede trug in dieser Hinsicht bei daß eine Verständigung mit Frankreich unbedingt notwendig ist. Die Reichsmark konnte sich im Auslande auch heute weiter erholen, so daß die diesbe­züglichen Befürchtigungen nicht mehr zu hören waren und vielleicht auch deswegen die Käufe aus Furcht vor einer Markentwertung aufgehört haben, denn auch am Pfandbriefmarkt war das Geschäft heute wesentlich ruhiger und die Nach­frage nur gering. Reichsschuldbuchforderungen verloren in den späteren Fälligkeiten bis zu 3 v. H. Die Gerüchte von einem Aufwer­tungsmoratorium um 1 Jahr wirkten sich bisher am Markte der Jndustrieobligationen nach keiner Seite aus. Der Geldmarkt erfuhr eine weitere Versteifung. Für Tagesgeld hörte man einen Satz von zirka 83/4 bis 10 v. H, Mo­natsgeld nominell 81/? bis 10*/2 v. H. und Waren­wechsel zirka 8V2 v. H. Heute ist Zahltag für die Differenzen aus den Kassageschäften vom 11. Juli 1931. Im Verlaufe blieb das Geschäft weiter sehr ruhig, die Abgabeneigung überwog. und die Kurse erfuhren neue Rückgänge um etwa 1 v. H. Mexikaner lagen Plus-Plus, auch Bosnier höher.

Sprechstunden ver Redaktion.

11.30 bis 12.30 llyr. 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.

Gcwtnnauszug

5. Klasse 37. Preußisch-Süddeutsche (263. Preuß.) Staats-Lotterie

Ohne Gewähr Nachdruck verboten

Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden

Abteilungen I und II

28. Ziehungstag 10. September 1931

3n der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen

2 »ttoinne ,u 200000 M. 341664

2 Gewinne «u 25000 W. 56368

2 Gewinne,u 1OOOO M. 213065

8 Gewinn, in 5000 W. 48612 70794 80238 106656 16 Gewinne zu 3000 M. 51569 99777 101641

130577 183556 201798 217161 242544 292842

40 Gewinne jn 2000 M. 11142 19849 28624 33670 35045 60588 67153 75814 92943 136089 228330 235945 262006 271299 262679 312682 339721 355096 359407 398233

110 Gewinn« ,a 1000 W. 6243 8589 11623 11809 14681 40338 43448 52603 68660 60692 79638 79974 80386 88111 90701 91018 92175 98574 114308 118554 120199 125686 146980 173196

192942 206870 208055 212917 213071 215326

216620 216858 219715 226853 250988 253321

253567 261895 265334 266956 267085 277113

303126 303490 304116 324677 327763 337500

362359 365038 368642 371916 373822 379318

379934

194 Gewinne zu 500 M. 2544 7716 9668 11949

14463 16107 18182 20091 25002 28166 28822

29242 36737 37371 42162 46826 60433 62801

73882 74696 84233 85326 86696 94765 98286

98962 99207 104592 105046 105064 123534 127525 129645 130001 134395 137916 138002

141368 141462 146423 150662 154496 165812

167280 173681 181179 182318 183238 185365

186370 186430 187470 193817 217489 217565

218112 221671 224854 225147 225807 226807

237358 240051 244994 246151 247269 251867

273964 274723 275366 275732 283100 293105

295817 300073 300215 304234 305089 313449

317078 326344 332593 341813 342560 346907

349319 351033 360610 363940 367556 370713

374582 375558 377262 383406 384720 391543

In der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne

über 400 M. gezogen

12 Gewinn« zn 5000 M. 274266 326511 368780

24 Gewinne «u 3000 W. 129998 164634 169016

23761 29421 233388

58178 75995 85052

217312 263692 317385

637 6568 6955

78 Gewinne zu 1000 W.

106824

116135

47981

243035

348645

77060 101224

106604

166375

186026

216842

242181

273208

308103 345002

373301

101238

129443

167337

189335

218833

243235

277671

310777

351538

374368

397599

2000 M. 153091

103550 135868 172375 196280 219396 248818 285685 315063 355088

376524

22865 211679

312441

146627

178341

200596

220417

257582

293743

319904

357242

379200

150790 181407

202162

232776 258384 295726 325799

363294

384933

48218

252635

351444

20292

74326

160357

244830

321613

369808

158253 183279 203092 241213

267904

296126

343831

363452

392490

258374 267385 312384

361045 371988 376671

35535 49549 52252 59748 68632 72401 76523 81474 81555 90761 106934 126908 194152 203408 208875 212113 228893

259669 262766 273856 281615 295639

347940 350044 352890 354605 354753

347126 347438

36 Gewinne zu 104999 141080

37|356&©eto?n9n«°J9u45009OT.1 18960 31883 34816 36063 36593 45342 53770 60387 62395 66386 67713 ----- 78746 93424 95521 99201 100220 101089 ----- ------ 103764 106824 116!35

Im Gewinnrade verblieben: 2 Prämien zu fe 600000, 2 Gewinne zu je 50000, 2 zu je 25000, 14 zu je 10000, 10 zu je 5000, 30 zu je 8000, 74 zu je 2000, 130 zu je 1000, 196 zu je 500, 592 zu je 400 M.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

Reichsbankdiskont 8 v.H., Lombardzinsfuß 10 o. H. (r = repartiert).

Berlin

ifrrani ur a.

11.9.

10.9.

Datum

11.9.

10.9.

28

83,5

152,75

108

104,9

104,65

108,25

12

40,5

40,25

48

52

49

5,5

7,25

42

40

129,5

41,5

25,75

an.

a.211.

Berlin

15,13

41,25

23

26,9

io

0

5

. 5

24,5

26

40

20,5

-57

61

165

193

25,9

38

27,75

13,5

87

95,5

155,5

24

27,5

40

15 0 0

12

0 . 9 . 0 . 6 . 0 . 8

16

86,5

95

157

Anfangs lurd

Anfangs für»

Schluß- fure

Schluß- furd

40,13

11,13

38

26

124

45

28

43,25

44

40

26,4 41,75 38,75

39 31

125

32

51,5

62

49,75

39

27,5

13,25 82

92,5

152

41,75 11

39,75

27,75

125,25 52

27,75

126,75

51

Niedert Montan . . . . Bereinigte Stahlwerke . Otavi Minen.....

Kaliwerke Aschersleben . Kaliwerke Westeregeln . Kaliwerke Salzdetfurth .

50

43,5

27

43,5

44

40,5

33

129,5

33,75

Buderus......

Deutsche Erdöl . . . Gelsenkirchener . . . Harpener......

Hocsch Eisen.....

yl|e Bergbau . . . . Klöcknerwerke . . . . Koln-Neuessen. . . . ManneSmonn-Röhren Marisfelder Bergbau .

. 7,L . . 4 16'/, . 10 . 10 . 15

Schultheis Payenhoser . . . Mu (Allgemeine Kunstseide) Bemberg.........

Zellstoff Waldiws.....

Zellstoff Aschaffenburg . . . Dessauer GaS.......

Daimler Motoren.....

Deutsche Linoleum . . . . Orenstetn & Koppel . . . . Leonhard Tietz......

Svenska.........

Ehade..........

Oberschlei. Koköwerke .... 8

Phönir Bergbau......4'/,

Rheinische Braunkohlen... 10

Rheinttahl.........6

. 5 . 8 . 0 . 6

10 . 6 «>/- . 6 . 0

I. ®. tzarben-Jndustrie . . .

Verein, chem. Industrie Frank­furt a.M.........

Scheideanstalt.......

Goldschmidt. . ......

Rütgerswerkc.......

Metallgesellschaft......

Frankfurter Maschinen . ... 0

Grihner . .........0

Mainkraftwerke Höchst a. M.. .6

Süddeutscher Zucker .... 10

Philipp Holzmann......8l

Zementwerk Heidelberg. ... 7

Cementwerl Karlstadt.....71

Wayb S Freytag......0|

ijrten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen

Hrau-iM. a. J/i.

Schluß­kurs

Anfangs kurs

Schluß- turs

Anfangs kurs

Datum

10.9.

11.9.

10.9.

11.9.

t l

A r C 2 2

9

1

amburg.Amerila Pale» . . . t amburg-Südam. Dampfschiff.> ansa Dampfschiff .....0

orddeutscher Lloyd.....6

für Verkehrswesen Akt. . .

erliner Handelsgesellschaft . 8

ommer». und Prival-Bank. 7

)armstävter und Nationalbank 8

deutsche Bank und

Disconto-Geseilschast... 6

)re«dner Bant...... 6

ielchSbank........12

l.E.S............7

Zeig mann.........9

zleltt. LieferungSgelellschaft. 10

icht und Kraft......10

selten & Guilleaume . ... 6% iesellschaft für Elektrische

Unternehmungen .... 9

Rheinische Elektrizität .... 9

-chuckert & (So.......11

Siemens L Halske.....14

)ahmeyer L Eo.......12

34

36

34

66,5

66

75,5

65

39 117,5

60,75

76

48

69

72,5

77

118

78

S 52

1 St 1 SS? Illis II 1 1 1 £ 1 1 1 1

33,5

84,5

35,65

35,5

67

66

76

66

39

117

61,5

49,75

71,5

78

47,5

68,13

71,5

76,25

118

79

31,75

33,5

111

59,5

49

68

74,5

44,5

65

70

75

114,75

Die hinter den Papieren angefü

.rraniiUi .. ux.

Zitniu

Schluß­kurs

Anfangs kurs

Schluß- kurs

Anfangs kurs

Datum

10.9.

11.9.

10.9.

11.9.

6% Deutsche Reichsanteihe o.l92< 7% Deutsche Reichsanleihe v. 1929

5Yt% Doung-Anleihe von 1930 .

Deutsche Anl.-AblöI^Schuld mit AuSlos.-Rechten.......

Desgl. ohne Auslos.-Rechte . . . 8% Hess. Bolksstaal von 1929

(rückzahlb. 102%)......

Oberhesten Provinz-Anleihe mit AuSlos.-Rechten.......

Deutsche Komm. Sammelabl.

Anleihe Serie 1.......

8% Franks. Hyp.-Bank Goldpsc 15 unkündbar bis 1935 ....

7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse unkündbar bis 1936 Serie 16 .

4'4% Franks. Hqp^Bank ßfqu.- Pfandbriefe.........

<yt% Rheinische Hhp.-Bank-Ltqu Goldpse-..........

B% Pr. Landespfandbriefanstalt, Pfandbriefe R. 19......

7% Pr. Landespsandbriefanstalt, Pfandbriefe R. 10......

4% Oesterreichtsche Golbrente .

4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente . . . .

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4*4% desgl. von 1913 ....

5% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihc von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihr

Serie I .........

4% de»gl. Serie 11......

5% Mumcin. vereinh.Rente v. 190' 4^%Rumän.vereinh.Rentev.l91

4% Rumänische vereinh. Rente 1. «Inalollet......

71,25

89,9

58

73

41

42,25

90

81

79

79

93

12,5

12,25

1,95

2,05

6

13

5

13,25

||| 23 1 1 1 1 1 1 1 H 1 1 HIHI

71,5

89,5

57

47,75

3,45

42

93

15 0,90 12,8 12,5

12 5,65

2

2,1

2 5,75 13,1

6 13,5

I | 1 1 I I 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 *1» 1 1 1

10. September

1s. September

Amtliche Geld

Notierung Dries

Amtliche Del»

Dotierung

Dries

HelsingforS . Wien...» Prag . . . Budapest. . Sofia . . . Holland . . Oslo....

10,59

59,17

12,468

73,43

3,057

169,83

112,51

10,61

59,29

12,488

73,57

3,063

170,17

112,73

10,59

59,17

12,467

73,43

3,059

169,83

112,51

10,61

59,29

12,487

73,57

3,065

170,17

112,73

Kopenhagen.

Stockholm .

London. . .

112,52

112,62

20,455

112,74

112,84

20,495

112,52

112,62

20,455

1,171

112,74

112,84

20,495

Buenos Aires

1,169

1,173

1/175

Neuyork . .

4,209

4,217

4,209

4,217

Brüssel. . .

58,54

22,02

58,66

58,54

58,66

Italien. . -

22,06

22,03

22,07

Paris . . .

16,50

16.54

16,50

16,54

82,24

Schweiz . . Spanien V» Danzig. . .

82,06

82,22

82,08

37,71

37,79

37,86

37,94

81,75

81,91

81,76

81,92

Japan . . -

2,079

2,083

2,079

2,083

Rio de Ian..

0,258

0,260

0,255

0,258

Jugoslawien. Lissabon . .

7,432

7,446

7,422

7,446

18,54

18,58

18,54

18,58

96,75

93

Banknoten.

50,75

51,9

51

-----Dries

48

b1 ,5

50

61

49

Derlin, 10. September Amerikanische Noten.......

4,20

4,22

39

38

Belgische Noten.........

58,43

112,28

58,67

-

81,5

79

Dänische Noten.........

112,72

15,5

15

Englische Noirn.........

20,402

20,482

40

41,5

41,75

Franzöfische Noten........

16,465

16,525

22

Hollündifche Noten........

169,40

170,08

61

60

Italienische Noten ........

22,06

22,14

171

165

Norwegische Noten........

112,28

112,72

195

196

Deutsch-Oesterreich, * 100 Schilling

Rumänische Noten........

59,03 2,47

59,27 2,49

Schwedische Noten........

112,38

112,82

_

22

Schweizer Noten.........

81,88

82,20

___

___

Spanische Noten. .......

37,32

37,48

81,5

81

Ungarische Noten ........

72,85

73,15