Ausgabe 
11.6.1931
 
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Landtags-Eröffnung in Oldenburg.

Oldenburg, 10. 3unl. (WTB) Der 01- denburgifche Landtag trat heute zu sei­ner ersten Sitzung nach der Wahl zusammen. Zum Präsidenten wurde mit 34 Stimmen der Ql a - tivnalsvzialist Eichler gewäh11. Vorher hatte auf Ersuchen des Zentrums der neue Prä­sident eine Erklärung abgegeben, dah er grundsätzlich bereit sei, Verfass ung und Ge­schäftsordnung zu achten und unpar­teiisch die Geschäftsordnung zu handhaben. Die Wahl des ersten Vizepräsidenten kam trotz drei­maligen Wahlganges nicht zustande, weil der s v zialdemvkratische Kandidat immer unter 50 Prozent der abgegebenen Stimmen erhielt. Die Wahl wird morgen wiederholt. Der zweite Vizepräsidentensih mit 44 von 48 Stimmen an das Zentra» der drittstärksten Partei.

Ministerpräsident E n s s e b v h m gab darauf eine hitfre- Erklärung der Staatsregierung ab. Darin wird mitgeteilt, dah das Staatsministerium nach der Reuwvhl von einem Rücktritt abgesehen habe, denn es sei der Auffassung, dah es als De - a m t en k a b i ne 11 feiner gartet gegen­über politische Bindungen eingegangen ist. Es wolle abwarten, ob der Landtag anderwei­tige Beschlüsse fassen wolle. Die Ql a t i o n a I - sv - ialisten liehen daraufhin erklären, dah sie vorläusig die jetzige Regierung dul­den wollten.

Unter den Anträgen, die dann zur Qkrlefung kamen, befand sich ein Dringlichkeitscnrtraa der Deutschnationalen, durch den die Regierung beauf­tragt wird, bei der Reichsregierung für die A u f > Hebung der jetzigen Rvtverordnung hinzuwirken. Die Dringlichkeit wurde mit den Stimmen der Rationalsozialisten, Deutschnatio­nalen, Kommunisten und Dolkspartei ange­nommen.

Schwere Ausschreitungen in Kassel.

Ein Polizeibcamter erschossen.

Kassel, 11. Juni. (WTB.) 3n den Straßen um den Altmarkt bildeten sich heute abend größere und kleinere Trupps meist jugendlicher Kommu« nisten. Da sie den Ausforderungen der Polizei, die Straßen zu räumen, nicht Folge leisteten, räumte die Polizei mit dem Gummiknüppel den Altmarkt und die in diesen einmündenden Straßen. Dabei kam es zu einem heftigen Zusammenstoß der Demonstranten und den Beamten, die aus den Häusern mit Blumentöpfen, Steinen, Biergläsern usw. beworfen wurden. Bei diesem Bombardement gingen zahlreiche Schaufen st erscheiben in Trümmer. Die Polizei nahm mehrere i) aus­lud) u n g e n vor und verhaftete einig« Personen. Gegen 23 Uhr mußte auch die Marktgasse geräumt werden. Dabei fielen plötzlich aus einem Hause mehrere Schüsse. Ein Polizeiwachtmei- st er erhielt einen tödlichen Bauchschuß. In der Klosterstraße mußten Polizeibeamte, die in Be­drängnis kamen, von der Schußwaffe Ge­brauch machen. Dabei wurde ein Etraßenpassant verletzt. Die Polizei schritt darauf zur systematischen Räumung des ganzen Häuserblocks, erließ den Be- fehl:Fenster zu, es wird geschossen", dem sie durch mehrere scharfe Schüsse Nachdruck verlieh und begann mit der Durchsuchung der Häuser. Gegen Mitternacht war die Ruhe wieder hergestellt.

Das Polizeipräsidium teilt zu dem Zusammenstoß noch mit: Infolge der heimtückischen und hinterlisti- gen Ueberfälle in der Altstadt, bei denen ein Schutz- polizeiwachtmeistcr aus dem Hinterhalt erschossen wurde, hat der Polizeipräsident wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit bis auf weiteres alle Versammlungen und Umzüge unter freiem Himmel verboten.

Aus aller Welt.

Selbstentzündung die Ursache de» Brandes des Münchner Glaspalastev.

München. 10. Juni. (WTB.) Wie die Blät­ter melden, d die polizeilichen Erhebungen über die lltfacix der Katastrophe imGlas­pa l a st nunmehr abgeschlossen. Die Feststellun­gen sind zu dem Ergebnis gekommen, dah der Brand tatsächlich auf Selbstentzündung des von den Malern verwendeten Materials zu- rückzuführen ist.

Deutscher Segelslug in den Alpen.

Interlaken, 11. Juni. (WTB.) 3 m Rahmen der von dem Forschungsinstitut der Rhön-Ros- sitten-Gesellschast mit Unterstützung der Baseler Sektion des Schweizerischen Aeroklubs organi­sierten Segelslugexpedition in die Schweizer Zentralalpen wurde gestern der erste Start mit dem Segelflugzeug . Fafnir" durchgeführt. Der Frankfurter Segelflieger Groenhoff startete um 14,13 Ähr auf dem 3ungfrau-3och bei ziemlich starkem Winde. Er beschlieb mehrere Schleifen über der Statton 3ungfrau-3och und der Jungfrau (4167 Meter

Höhe) unb entschwand den Blicken um 14,25 Ähr in Richtung auf die Riederung zu. Gr ist kürz darauf in Interlaken glatt gelandet.

Erdstöße in Ostfriesland.

Hamburg, 10. 3uni. (WTB.) Wie das Hamburger Fremdenblatt" meldet, sind in Westerhauderfehn (Kreis Leer) in der letzten Rächt starke Erdstöße verspürt wor­den. Als die Bewohner ins Freie traten, sahen sie, dah sich die Stangen der Lichtleitung be­wegten. Heute morgen ist wieder ein leichte- Beben bemerkt worden.

Aus der Provinzialhauptstadt.

Giehen, den 11.3uni 1931.

Bürgermeister Hensel-Hirzenhain f.

Am Dienstagabend ist wie gestern schon kurz gemeldet der Bürgermeister und Lehrer i. R. Heinrich Hensel in Hirzenhain (Kreis Bü­dingen) nach schwerem Leiden, kurz nach Dollen­dung seines 71. Lebensjahres, verstorben. Mit Bürgermeister Hensel ist eine Persönlichkeit dahin­gegangen, die sich durch ihr Wirken zum Besten der Allgemeinheit ein unvergängliches Denkmal gesetzt hat.

Heinrich Hensel wurde am 23. Mai 1860 in Hainchen (Kreis Büdingen) als Sohn eines Land­wirts geboren. Schon als Knabe half er seinem Grohvater gerne bei der Arbeit am Bienenstand, und diese Reigung war es in seinem späteren Leben, die ihn neben seinem beruflichen Wirken ganz erfüllte und zu einem weithin geschätzten Ratgeber und Förderer für Tausende von Imkern werden lieh. Rach vollendetem Schulbesuch weilte Heinrich Hensel zur Ausbildung als Lehrer von 18771880 am Seminar in Friedberg. 3m Herbst 1882 kam er als Lehrer nach Hirzenhain (Kreis Büdingen), wo er bis zu seinem ilebertritt in den Ruhestand im 3ahre 1925 sehr segensreich als Lehrer tätig war. 3n allen Kreisen der Einwoh­nerschaft hgtte er sich so grohes und unein­geschränktes Qkrtrauen erworben, dah er im 3abre 1919 einstimmig zum Bürgermeister von Hirzenhain gewählt und im 3ahre 1925 ebenso einstimmig wiedergewählt wurde. Er verstand es in vorbildlicher Weise, im Gemeinderat, wie auch unter der Einwohnerschaft ausgleichend und ver­mittelnd zu wirken und dadurch im ganzen Dorfe gute Zusammenarbeit aller Teile in voller Har­monie zustande zu bringen. Deiner Klugheit und Geschicklichkeit gelang es stets, die 3ntereffen der Ortsbevölkerung und des bedeutsamsten Rückhal­tes von Hirzenhain, der Buderusschen Eisenwerke, auf einer harmonischen und für alle Teile annehm­baren Linie zusammenzuführen. Weiter widmete er im Orte seine Kraft und sein reiches Können der Förderung des Gesangvereinswesens, wie auch des Kriegervereins: als äuheres Zeichen der Anerkennung ernannte ihn der Hirzenhainer Gesangverein zum Ehrendirigenten und Der Krie­gerverein zum Ehrenpräsidenten. Hensel gehörte weiterhin als geschätztes Mitglied dem Kirchen­vorstand von Hirzenhain an und war Organist und Leiter des Evangelischen Mädchenbundes. Gr zählte auch zu den Gründern des DHC.-Zweig- Vereins Hirzenhain. Lieber den Rahmen seines Heimatortes hinaus wirkte er viele 3ahre lang als Mitglied des Kreisausschusses des Kreise- bingen, ferner war er Mitglied des Aufsichts­rats der Dczirksfparkasse in Ortenberg und des Verwaltungsrates der Versicherungsanstalt hessi­scher Gemeindebeamten.

Weithin bekannt und hochgeschätzt wurde er aber, ungeachtet seiner großen Verdienste in der Arbeit auf heimatlichem Gebiete, durch feine Tätigkeit zur Förderung der deutschen Bienen­zucht. Rachdem er sich schon von 3ugenb auf ununterbrochen mit der 3m£erei beschäftigt hatte und im April 1880 als eifriger 3mfer dem Ober- hessischen Bienenzüchterverein beigetreten war, dem er bis zu feinem Lebensende (also 51 3ahre) angehörte, wurde er 1904 in das Preisgericht der deutsch-österreichisch-ungarischen Wanderver- fammlung der Bienenzüchter berufen, dem er bis zum 3ahre 1924 ständig angehörte. 3m Mai 1905 übernahm er die Schriftleitung der Derbands- zeitschristDie Diene", die unter ihm zu einem der angesehensten deutschen Fachorgane wurde. Dem Dorstand des Verbandes hessischer 3mfer gehörte er seit 1905 ununterbrochen an. Seine Bienenstände in Hirzenhain waren feit vielen 3ahren das Ziel zahlreicher lernbegieriger Imker, und alljährlich hielt Hensel in seinem vorbildlichen Imkerbetrieb Kurse zur Ausbildung und Weiter- bildung ab. die stets einen großen Teilnehmerkreis hatten und von bestem Erfolg für die Bienen­zucht waren. Wie überall beim Wirken für die Allgemeinheit, stellte der nun Qkretoigte seine großen Geistesgaben, seine unermüdliche Schaf­fensfreudigkeit und schier unerschöpfliche Arbeits­kraft zu jeder Zeit für die Aufwärtsentwick­lung der deutschen Bienenzucht zur Verfügung. Er hat sich dadurch nicht nur um die Imkerei in Hesten und weit darüber hinaus, sondern auch um die Besserung der Ernährungsgrundlagen un­seres Volkes große Qkrbienfte erworben.

Liebenswürdiges Wesen, ständige Hilfsbereit­schaft und ein vorbildlicher Charakter wäre« weitere Eigenschaften dieses prächtigen Mannes. Sein Hinscheiden wird m peiten Kreisen der Be­völkerung aufrichtige Anteilnahme auslösen. Das Andenken an den Heimgegangenen wird bei allen, die ihn kannten, und die durch ihn gefördert wur­den, in dankbarer Gesinnung lebendig bleiben. Ein Hilfswert für Deutsche über See.

Die Gießener Ortsgruppe des Frauenver­eins vom Roten Kreuz für Deutsche über See veranstaltet am kommenden Sams­tagabend auf der Liebigshöhe ein Wohltätigkeits­fest, dessen Ertrag zum Besten der sozialen Hilfs­bestrebungen des Vereins für die deutschen Lands­leute in den überseeischen Gebieten Verwendung finden soll. Die Qkranftaltung wird zur Unter­haltung der Besucher mancherlei künstlerische Dar­bietungen bringen, u. a. eine lustige Reise «Mit Elly Beinhom von Afrika nach Europa", Musik- und Gesangsvorträge, Preistanzen, Gesellschafts­tanz, Tombola usw. Um die Darbietungen mit dem nötigen Schwung und künstlerischen Gehalt auszustatten, haben sich die Herren Hub vom Stadttheater, Tanzlehrer ulke und Frau, Kapellmeister C u j e und Frau und andere Kräfte in den Dienst der guten Sache gestellt.

Zur Orientierung unserer Mitbürger erscheint es angebracht, bei dieser Gelegenheit darauf hin­zuweisen. dah der Frauenverein vom Roten Kreuz für Deutsche über See nicht die kolonialpolitischen Ziele auf seinem Arbeitsprogramm hat, sondern sich ausschließlich den sozialen und voll- lichen Fürsorgebestrebungen für un­sere deutschenBrüder und Schwestern jenseits der Meere widmet. Der Verein unterhält Erholungsheime, Kindergärten, Mütter- Heime, Krankenanstalten und Wöchnerinnenhäuser in Qlfrika, Südamerika, China usw. Dort wirken die Qlote * Kreuz - Schwestern im Auftrage des Vereins in segensreicher Weise zum Besten der deutschen Familien, die unter harten Kämpfen und Entbehrungen sich jenseits der Meere eine neue Existenz gegründet haben und, zum großen Teil ganz auf sich allein gestellt, der Hilfe aus der Heimat heute mehr denn je bedürfen. Daß diese Hilfe auf fruchtbaren Boden fällt und dank­bar anerkannt wird, beweisen viele Berichte über die Arbeit der Rotkreuz-Schwestern des Frauen­vereins in Deutsch-Südwest, in Tsingtau und Schanghai, in Valparaiso, Sao Paulo, Pernam- buco, Cura^ao, Portugiesisch-Angola usw. Auf allen diesen Stationen, inmitten fremder Volker mit zum großen Teil noch sehr primitiver Kultur, halten die Rotkreuz-Schwestern des Frauenver­eins im Interesse der deutschen Siedler tapfer aus, sie bringen dort nicht nur den deutschen Fa­milien in Zeiten der Rot und Hllfsbedürstigkeit dankbar begrüßte Unterstützung, sondern sie geben auch durch ihr stilles Heldentum ein Beispiel dafür, was deutscher Opfergeist im Interesse der deutschen Sache und unseres deutschen Volks- kums zu leisten vermag. Diese Arbeit der Schwestern gilt es auf dem Wege über den Frauenverein für Deutsche über See zu unter­stützen. Gewiß mag es für viele nicht gerade leicht sein, neben der eigenen drückenden Qlot auch noch die Sorgen und Bedrängnisse der Ausländsdeutschen zu einem Teil auf sich zu nehmen. Qlber ungeachtet aller Schwierigkeiten in der Heimat muh diese Aufgabe allen Deutschen ein vaterländisches Gebot sein. Denn wenn die Deutschen daheim der Pionier- und Kultur­arbeit deutscher Brüder und Schwestern draußen ihre Unterstützung entziehen, so lockern sich ganz natürlich die gefühlsmäßigen und geistigen Bin­dungen zwischen der Heimat und den Deullchen in der Fremde, und diese wertvollen nationalen Kräfte jenseits der Meere gehen schließlich un­serem Volkstum und damit der deutschen Wieder­aufbauarbeit im Auslande verloren. Durch unsere Ausländsdeutschen wird es zu einem großen Teile möglich sein, unseren industriellen unjb geistigen Gütern den QBeg über die Meere wieder frei zu machen und dadurch erneut Raum zu gewinnen für kommende Generationen. Wenn wir also unseren Ausländsdeutschen helfen, so leisten wir gute Arbeit für unser ganzes Volk!

Um die finanzielle Forderung dieser unter- stühenswerten 'Bestrebungen mit persönlicher An- ne^nlichkeit zu verknüpfen, veranstaltet die Gieße­ner Ortsgruppe des Frauenvereins für Deutsche über See am kommenden Samstagabend das Wohltätigkeitsfest. Durch niedrige Preise soll jedermann die Möglichkeit geboten werden, sich auf verhältnismäßig billige Weise einen an­genehmen Abend zu bereiten. Die Qkranftalter wollen mit diesem Abend auch einem Teile der Geschäftswelt durch Lieferungen für dieses Wohl­tätigkeitsfest Qlbfahmöglichkeit schaffen, und sie hoffen, durch starken Besuch einen ansehnlichen Ueberschuß zum Besten ihrer segensreichen Be­strebungen erzielen zu können. Mochten diese Hoff­nungen in Erfüllung gehen!

Vornotizen.

Tageskalender für Donnerstag: Linn6-Bortrag 1931:Alter und Tod bei den

Pflanzen" von Professor Küster, 20.30 Uhr, Dotanl- scher Hörsaal. Gas-Bereinigung und Hausfrauen- Beratung: DortragWarum Gasküche?", 20 Uhr, Caf6 Leib. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Die Königin einer Nacht".

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Das «Ensemble-Gastspiel Lottina Daart. £. L. Franken, Kurt Unser", ga­stiert am Dienstag, dem 16. Juni, mit einer ein­maligen Aufführung der Tragödie .Rju" von Ossip Dymow und setzt damit die für die Sommer­spielzeit angelünöigten Gastspiele fort. Beginn der Vorstellung 20 Uhr. Ermäßigte Sommer preise.

Rascher Tod. Gestern nachmittag erlitt ein älterer Mann namens Dapper, der sich in seinem Garten am Riegelpfad beschäftigte, plötzlich einen schweren Schlaganfall. Durch eine zufällig anwesende Aerztin wurde die Freiwillige Bonität»« kolonne angerufen, die auch sehr bald erschien, ohne jedoch helfend eingreifen zu können, da der Tod bereits eingetreten war.

* Universitäts-Personalien. Don der Pressestelle der Universität wird uns mit­geteilt: Der außerplanmäßige außerordentliche Professor für innere Medizin, Dr. Ernst Woenckhaus, Oberarzt an Der Medizinischen Klinik, hat einen Ruf als Chefarzt der inneren Abteilung am evangelischen Krankenhaus Glad­bach-Rheydt zum 1. Juli 1931 erhalten und an­genommen. Der außerplanmäßige außerordent­liche Professor für vergleichende pathologische Anatomie und Seuchenlehre Dr. Oskar Sei­fried hat einen Ruf vom Board der wissen­schaftlichen Direktoren des Rockefeller-InstitutS für Medical-Research in Reuyork-Princetvn als Qlssvciate QHember dieses Instituts zum 1. Juli 1931 erhalten. Herr Dr. Seifried leistet dem Ruf 5o[gc.

Weitere Lokalnachrichten Im zweiten Blatt.

Die Wetterlage.

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Wettervoraussage.

Der hohe Druck über dem Mittelländischen Meer dehnt seinen Einfluß bis über das Alpen- gebiet und daS südliche Deutschland aus, wahrend Mittel- und Rorddeutschland im Bereich der Atlantikstörung liegt. Infolgedessen ist bei unS feuchtwarme vzeanichse Luft der Storung wetter- bestimmend, d. h. hohe Temperaturwerte und Be­wölkung sowie einzelne Riederschläge charakteri­sieren die QBetterlage, wenn auch die Zugrichtung des Tiefs mehr iwrdostl. Dahn hat, so dürste doch noch kühlere Luft bis zu unS gelangen und dabei Gewitterstörungen verursachen. 3m allgemeinen wird, begünstigt durch den Darometeranstieg über den britischen 3nseln, der QDittermrgSchcrrakter beständiger toerben.

Aussichten für Freitag: Wolkig mit Auf­heiterung, warm, jedoch etwas kühler, vereinzelte Gewitterstörungen mit Niederschlägen.

Aussichten für Samstag: Weitere Besse­rung wahrscheinlich.

Verantwortlich für Politik: i. V. Ernst Blumschein.

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