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^.onD D°n SZilifö^ i ische Lösung, die der Föderalismus will,

~::-e ©rDcnrtefaa^öi'fidirgt die Ausstattung der bisherigen preußischen n vcr^e er sich von H^Sstwinzen mit eigener Landesverwaltung. Erst da- - < r a U un g Ä m in-, öI urd) werden die kleineren Länder Norddeutschlands u ;Deiter Am ÄS MW sör die Eingliederung in größere Gemeinschaf- ur diesen ober jenen v tien. cm Ende dieser Entwicklung steht der Länder- ötutt nicht das wichtig sltoc! ohne Hegemonie eines Großlandes. Auch die l(' ob ti gelinge, ben irll<i)aft kann nur gesunden durch eine staatlich crnchmertnms aus bic ebnete und geförderte Selbstverwaltung auf pari- ^echie brr Arbeiters tLMckorporativer Grundlage unter Heranziehung Lei Tonsumentenschaft. Der Art. 165 der Reichsoer- _____ flbfluitg bietet alle Grundlagen für die Schaffung sims solchen organischen Stufenbaues von regio» riolm. paritätischen und gewerbeoerbandlich geglie- Serien Wirtschaftskammern, welche die Wirtschaft a3^eT organisch in den Staat einbauen helfen. i llvll ^/||v|| Ccniipredjenbe Resolutionen legten diese Leitgedan» 1 fiten Henles und Schmittmanns fest.

en preußischen Notverordnung im Hinblick auf i vom Reich zugesagte gleichartige Vorgehen Der» je Aufrückungssperre für d i e Be­ten in der Reichsnotverordnuna überraschen- reife nicht enthalten ist. Das preußische jinett wird erst anfangs nächster Woche zu dieser ~ Landesverband

tn?re bie Zu verlassen. Lloyd George, der von seiner len Operation noch nicht soweit wiederher- 1 ,HeP ist, daß er sich an der Wahlkampagne ir $ag.t, ilH.d beteiligen könnte, hat einen Wahlauf- xreUcn (benJr uf veröffentlicht, in dem er erklärt, er werde die bette i) «n Freihandel verteidigen und jeden l!Q,'be 3Uh^?,Un9ene j' Rpöiöaten unterstützen, der Anhänger des Frei- ^"9 Uub ^vdels sei, ohne sich um die Parteiangehörig-

7 habe. der ^Höi! dieses Kandidaten zu kümmern.

,Ut bti ?* fcilj --

Völlenl.K^ Aufrückungssperre in Preußen.

' b'aft? lerlin, 10.Okt. (TU.) Das preußische Kabinett

en betrau??Un9 bet o l Bi sich mit der Reichsnotverordnung befaßt. Be- 'veners .cb«n ift « erben hat es namentlich erregt, daß die in der

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lisch" Stellung nel)men."Ber

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h ,7e ßeUunq** JJix'f höheren Beamten hat an die preußische a n nur k°V SLiat-regierung den Antrag gerichtet, die Auf» - Heben r ?nBurg5(perre wieder zu beseitigen, da die 2 s«A16 redi fs I? Qusießung für eine Aufrückungssperre in Preu- huau.i'* ^tfaffuii/T« «ntfaUen sei, nachdem die entsprechende S0laf3= 4 aU^DluV'"On ^Deirim ^eich nicht zur Durchführung gelangt (et.

; batum * 3onner Tagung der 7reichSgemein L f*oft Deutscher Föderalisten.

Die Tagung der Reichsgemeins ch a f t ... knutsch er Föderalisten in Essen knüpfte lebten. 2- n» die dringendsten Forderungen der gegen- Dfctigcn Stunde an. DerHessische Volksbund" orde als weitere Organisation in die Reichs- nieilsgemeinschaft ausgenommen, die sich nun- nur aus dem Reichsbund Deutscher Födera- fc|m., dem Reichs- und Heimatbund Deutscher ÄHb-oIiten und dem Hessischen Volksbund zu- lanineixfetit Professor Henle (Rostock) und Pro- lefoc Schmittmann (Köln), beleuchteten die Keltische und die wirtschaftlich-soziale Seite einer !«lugiiederung des Reiches. Die- dezentra-

gsschiffe untechüheli

Ms der provinzialhauptstadt.

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XW Getreide nicht zu fassen vermögen, und der ÜMki keine andere Seelenregung bekundet, als ttit der satten Zufriedenheit. Ihm sagt Gott: .Di Narr, diese Rächt wird man deine Seele

101 lir fordern, und was wird es sein, das du tiraitet hast?" Dieser reiche Mann scheint im * Keinen und Kalkulieren groß gewesen zu fein, etbir eins hatte er nicht in feine Aufstellung 8 Hrt (tituliert, nämlich feine Seele, die hatte er Bill) vergessen. Die Seele fehlt heute im IJrtlchastsleben der Welt. Man erzeugt Güter, jÄriziert Gegenstände, rationalisiert den Ar-- iriwisietriet), man spannt die Kraft der Technik M ium äußersten an, arbeitet mit Devisen und 'Ml die Güter auszutauschen, man handelt nach $()f «fantilischen und finanziellen Gesichtspunkten

mtlbd. die Ml>° Gießen, den 10.Oktober 1931.

t»b m ä chlk lws Oranbit Erntedankfest.

'U-lir °J.n Wf« pr- 2ct vor wenigen Tagen dahingeschiedene große ^rraadJten oti Mtt I®^mlcr bc5 klassischen Altertums Ulrich von ngm mit 6tm 51C* r!; [ a nt 0 to i t) - QU 0 e 11 e n ö 0 r f stammte aus

m:mlifyjflli(f)eo Stfjtllltt iRujaDicn, einem Landstriche, der früher zur preu- h n g flatffinöen. ffrifdien Provinz Posen gehörte, jetzt leider an

. , Men verlorengegangen ist. Kujavien ist keine

li MuttvUnMröiv ü®cctiö, die der Reisende wegen ihrer Qlatur- x flehiicheit aufsucht, aber der große Gelehrte hat

jUueiQ0. ifm'einen Ledenserinnerungen mit Recht und nicht r-H tvr<nrä|ibeni nur aus Heimatgefühl betont, daß auch dieses V^cnminiftct, 2 et $2ani) seine Reize habe. Er schreibt:Run ift ", 7,,nh,rnt DimU ffei! Jahrzehnten Kujavien, was es nur werden " , 1 htm (bine1'1:'ernte, terra di lavoro, wie Kapanien, gesegnet -.k-en. 3iu$ tflok dieses, und schön ist es auch für den, der den '"Vv^Dänische und) TS'kZ über die Ratur, oder vielmehr die Besrei- 7s~" r elen ! urn: der Kräste, welche der Schoß der gütigen rVr7 wnManaenen $ butter barg, zu würdigen weiß." Das ist ein ; "l "1a" 7tet vl! '-'Bort, dessen Wahrheit viele Menschen der Gegen- ' , ö fArnmen ttxiot, die durch Wanderungen wieder viel inniger ^Te borgetomm in] ^ur verbunden sind als ihre Dor- .cgclung -u et|W fTcfte-n, noch nicht recht verstanden haben. Immer nroo geht der Strom der Reisenden, der Wan- mArthfAllrifdlt Bomben, der Raturfreunde nachromantischen", Manvs^i.,^ v ^^esken", ^olerischen" Punkten. Man liebt 9. Olt (®p-Lf.r»; r B>'cr. Rhein zwischen Dingen und Köln, weil er ve in btt ®Qn, mirb t Bl'°" einem Hauch der Sage und der Geschichte ± 2;c Dcrlautct, w ^^Mtert ist; man schaut gern vom Brocken auf b:e Dclttncinung fi1 , g|.flJ Gebirgsmassiv des Harzes, auf die Radel- bc ftanblunfl/; aoüber, die sich weithin ausdehnen, und hinunter ünl bic engen Täler der Bode und der Ilse; cj.-iion, rf fr*.un ®iin preist die Alpen und die Ostsee als den

-- t!ntn Clrbc griff der Raturschönheit; aber die Schön-

gwl der Saatfelder des Lahntales, der Kar- hof'cCäder der Wetterau, der Weidetriften des k lIlzelsberges ist vielen der heute Lebenden noch

Alflrtß niict tC(^t auf gegangen; sie haben nicht einmal nlyniHyilv ein 3uge für die große, erhabene Ruhe, mit der ö Kbet Rhein bei Worms an Weidengebüsch und mAfctord Kmxtiragenöen Pappeln vorüber, durch ganzun- xS ' vMLntisches" Gelände nach Rorden flieht. Und ,.mDftn unb ,vol°o ,i3 Irt5gen auch viele in diesem Jahre achtlos l. v.r, mirb- ^.erin cre ben Feldern, auf denen die Garben lagen, "" J 1 ,f rpatH।fl intben Oostbäumen, deren Aeste sich früchteschwer - : ' x, 0[jijiell Jur '. pui ©röe niederneigten, an den Gärten mit ihrer ' ui ,hr( julun^ Jgü ebon Gemüsen, Rüben und Beeren vorüber- 1 bJl- °Dhrr oiniiel*tn « igfeiitten sein, ohne daran zu denken, daß die . n icirb 00^' IUctiic, die in der Hand Gottes ruht, in reichem ' .'r-itien ^', *31^2 mit Erntesegen gekrönt worden ist und rär'upF**1®* so viel Schönheit in sich birgt.

:r if)t Inders gestaltet sich das Erntedankfest in rein '1 ba n 0Ml die kiimcnlichen Bezirken, als in der Industriegegend, *^s-; un[) n)lrb Kihnut Sornsteine und Schlackenhalden aufweist, ' Fr,' ffiifincn.1 aRxr in einer Stadt, auf deren Asphalt kein ' Sir D5®; Grashalm wächst. Aber dieses Fest soll

-jr mit einem ,r Ktti allen gefeiert werden, die im eigentlichen

u ' T jianbib£:xnC im übertragenen Sinne säen und ernten,

t jijrt.ior- rm) es gibt Gedanken, die allenthalben beim

gul: : ri!<bantfeft wach werden In einem seiner .- »r^li chnisse spricht Jesus von einem reichen Manne, mneftrnen, bnv neue Scheunen bauen läßt, weil die alten

und schaltet dabei das Ethische und Reli­giöse völlig aus. Lange hat man geglaubt namentlich haben das die Siegerstaaten des Welt­krieges geglaubt, daß ein Staat, ohne selbst Schaden zu leiden, den anderen erbarmungslos niedertreten und ausbeuten könne. Run gewahrt man, daß die Völker durch das Schicksal untrenn­bar miteinander verbunden sind und dah der Apostel Paulus recht hat, wenn er sagt:So ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit. Der König Gold ist nun auch in England entthront, die Folgen hiervon greifen hinüber nach Rord- amerika und Frankreich, und die Welt beginnt einzusehen, daß wirtschaftliches Leben nur ge­deihen kann, wenn alle Völker der Erde mitein­ander Hand in Hand arbeiten. Das wäre ein rechtes Erntedankfest, wenn man überall erken­nen würde: Wir find zum Gedeihen und Ver­derben miteinander verbunden, und alle Arbeit kann nur Segen bringen, wenn man bei ihr auch nach dem Willen Gottes fragt. H. B.

Bornotizen.

T ageskalender für Samstag. TanzklubRot-Weiß", Tanz-Turnier, 20 Uhr, Club. Cafö Ebel, 20.15 Uhr, Öffentlicher Vor­trag. Kavallerie-Verein, 20.30 Uhr, Monats­versammlung, Hessischer Hof. Reichsbund der Zivildienstberechtigten, 20.30 Uhr, Monats-Ver­sammlung,Aquarium". 50er 1881/1931, Cafö Leib. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Walzer­paradies". Astoria-Lichtspiele, Seltersweg: Hände hoch!" undDie Goldgräber".

Tageskalender für Sonntag. Stadttheater,Sturm im Wasserglas" (Fremden­vorstellung), 18 bis 20 Uhr. Oberhessischer Kunstverein, Jubiläums-Ausstellung Ernst Eimer, Turmhaus am Brandplah, 11 bis 13 Uhr. Volkshalle, Großes Militärkonzert, 20 Uhr. Deutschnationale Volkspartei, 20.15 Uhr, Öffent­liche Versammlung, Turnhalle am Oswaldsgar- ten. DHC., Wanderung, Abfahrt 8.20 Uhr Diebertalbahn. Sportplatz 1900, Sport-Werbe­tag. 50er 1881/1931, Ausflug nach der Hardt. 50er 1875/1925, gemütliche Zusammenkunft, Schühenhaus. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: Der wahre Jakob". Astoria-Lichtspiele, Sel- tersweg:Hande hoch!" undDie Goldgräber".

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Morgen gelangt im Rahmen der sonntäglichen Fremdenvorstellungen die erfolgreiche KomödieSturm im Wasserglas" von Bruno Frank unter der Spielleitung Heinrich Hub erst­malig zur Wiederholung. Beginn 18 Uhr, Ende 20 Uhr.

Großes Militärkonzert In der D 0 lkshalle. Am morgigen Sonntag, 20 Uhr, findet in der Volkshalle großes Militärkonzert statt, das unter der Leitung von Dbermufitmeifter Krauße vom gesamten Musikkorps des hiesigen Bataillons ausgeführt wird. Obermusikmeister K r a u ß e tritt mit diesem Konzert erstmalig vor die Gießener Oeffentlichkeit. (Siehe heutige Anzeige.)

** Das Evangelische Landeskirchen- amtmahntzurSparsamkeil. Das Evange­lische Landeskirchenamt mahnt die Dekane und Kir- chenoorstände, bei der Aufstellung der Voranschläge größte Sparsamkeit walten zu lassen. Insbesondere wird zur Pflicht gemacht, daß alle Neuanschaffungen, Instandsetzungen usw., für die eine ganz dringende Notwendigkeit nicht nachgewiesen werden könne, im Voranschlag 1932 unter allen Umstünden unberück­sichtigt bleiben müßten.

" Mittagfreitisch für hilfsbedürf­tige Kinder. Der Aufforderung des Alice- Frauenvereins vom Roten Kreuz an die Bürger­schaft, hilfsbedürftigen Kindern freien Mittagtisch in den Familien zu gewähren und dadurch die Rotlage der von der Ungunst der Zeitverhältnisse besonders hart betroffenen Familien zu lindern, ist bisher von einer ganzen Anzahl Familien ent­sprochen worden. Die vorliegenden Anmeldungen reichen aber noch nicht aus, um allen hilfsbedürf­tigen Kindern die vorn Wmterhilfswerk dringend erbetene Wohltat eines freien Mittagtisches zu gewähren. Es ist daher erwünscht, bei der stell­vertretenden Vorsitzenden des Alicc-Frauenver- eins vom Roten ^reuz, Frau Sanitätsrat Dr. Schliephake Goethestraße44, Telephon3470, weitere Anmeldungen zur Speisung von Kindern vorzunehmen.

** Oberhessischer K u n ft v e r e i n. Die Ju­biläumsausstellung des oberhessischen Malers Ernst Eimer aus Groß-Eichen ist Sonntag von 11 bis 13 Uhr zum letztenmal geöffnet. Die Arbeiten des jetzt 50jährigen Künstlers haben bei den bisher er- fdjienenen zahlreichen Besuchern einen sehr tiefen Ein» druck hinterlassen. Viele haben an der von Kunst-' Strömungen unbeeinflußten, selbstsicheren und starken künstlerischen Persönlichkeit ihre Freude gehabt, so daß es sich lohnt, Sonntag morgen nochmals der Ausstellung im Turmhaus am Brandplatz einen Be» such abzuftatten.

D i e Museen und der Heidenturm sind am Sonntag zwischen 11 und 13 Uhr bei gewöhnlichen Preisen geöffnet.

Straßensperrung, mitgeteilt vom Oberhessischen Automobil-Club E. V. (A. v. D.) Gießen: Die Provinzialstraße BüchesBü­bin g e n wird ab 13. Oktober für jeglichen Ver­kehr gesperrt. Umleitung erfolgt über Orles­hausen.

** Evangelische Pfarrpersonalien. Durch die Evang. Kirchenregierung wurde dem Pfarrer Jakob Schlamp zu Biebesheim die evan­gelische Pfarrstelle zu Cckartshausen und dem Pfar­rer Ernst Adam zu Büdingen die zweite Pforr- stclle zu Büdingen übertragen. Beide Pfarrstellen gehören zum Dekanat Büdingen.

* Eine Achtzigjährige. Am Montag, 12. Oktober, begeht Frau Marie Müller Wwe., wohnhaft Frankfurter Straße 711, ihren 80. Ge­burtstag in großer geistiger und körperlicher Frische.

** Sonderkurse der Alice - Schule. Um in der heutigen Zeit der wirtschaftlichen Not weiten Kreisen entgegenzukommen, richtet die Alice-Schule monatliche Kurse für Umarbeiten getragener Gegen­stände und Selbstyerstellung von Putz unb Pelzwerk ein. Allen Frauen unb Mäbchen ist baburch Gele­genheit gegeben, unter fachkunbiger Leitung das Zuschneiden, Einrichten und Anproben von Män­teln, Kleidern, Wäsche, Pelzwerk und dgl. auszu­führen, so daß die Fertigstellung in Hausarbeit leicht möglich ist.

Viehmärkte in Gießen. Der nächste Rindvieh» (Nutzvieh.) Markt findet am Dienstag, 13 Oktober, der nächste Schweinemarkt am Mittwoch, 14. Oktober, statt.

** Bullenversteigerung in Lauter­bach. Dom Landwirtschaftskammer-Ausschuß für Oberhessen wird uns mitgeteilt: Am Mittwoch, 14. Oktober, 11 Uhr, findet in Lauterbach die letzte große Bullenversteigerung des Landwirtschafts- kammer-Ausschusfes für Oberhessen in diesem Jahre

statt. Zur Versteigerung kommen 70 Bullen des Hess. | Fleckviehs, darunter 22 Leistungsbullen. Die Zucht- viehversteigerung ist eigene Veranstaltung des Land­wirtschaftskammer-Ausschusses für Oberhessen, auf der nur in das Zuchtregister eingetragene Faseltiere zugelassen werden. Gemeinden und Zuchtgenofsen- schaften ist hier beste Gelegenheit geboten, ihren Bedarf an Zuchttieren zu decken. Man beachte die heutige Anzeige.

Oberhessen.

Landkreis Gietzen.

z Rödgen, 9. Oft. Der große Obstreichtum in diesem Jahre und die geringe Absatzmöglichkeit nötigen die Obstbaumbesiher, einen beträchtlichen Teil ihrer Obsternte selb st zu verwer­te n. Es werden in allen Häusern wieder Birnen zu Dirnenhonig verarbeitet, und noch in keinem Jahre ist so viel Aepselwein gekeltert worden als in diesem Jahr. Außerdem hat die gärungslose Früchteverwertung Eingang gefunden.

Dg. Großen-Duseck, 9. Okt. Der Ge­flügel- und Kaninchenzuchtve r e i n wird am 15. Rovember im Saale des Gastwirts L. Gans eine lokale Ausstellung mit Ver­losung veranstalten.

' Langsdorf, 10. Ott. Gestern gegen 23 Tlhr ereignete sich am Ortsausgang nach Hungen ein schwerer Motorradunfall. Der Schmied D e l t e r von Hungen und sein Beifahrer Theo Fritz von Ronnenroth gerieten in der Kurve die anscheinend nicht kurz genug genom-

Gießener Winternothilfe 1931/32

DieNotittgroS Srdrvvett«

Spenden an das Städtische Wohl­fahrtsamt, Stadthaus Gartensiraße

men wurde, gegen einen Gartenzaun und stürz­ten. Delter erlitt einen Schädelbruch, während sein Begleiter mit leichteren Verletzungen davon- fam.

Kreis Schotten.

V Schotten, 9. Okt. Eine Sammlung der Winternothilfe ist hier in die Wege geleitet worden. Aus der reichhaltigen städtischen Obst­ernte ist den Bedürftigen ein Teil zugewiesen. Kar- tofseln, Kleidungsstücke, Wollsachen sollen noch ge­sammelt werden, auch die Metzger wollen sich durch Spenden von Fett beteiligen. Die Sammlung wird von den Wohlfahrtsverbänden in Verbindung mit der Stadt durchgeführt. Heute wurde der älteste Einwohner der Stadt, Schuhmacher Wilh. Doll, im Alter von 92 Jahren zu Grabe ge­tragen.

± Groß-Eichen, 9. Okt. Gestern früh ereignete sich hier ein Unglücksfall, der leicht schlimme Folgen hätte haben können. Als der Schlosser K. Philippi II. mit dem Schweißapparat an dem Benzintank eines Autos arbeitete, explodierte der Tank. Ein Stück Blei verletzte den Mann erheblich an der Wange, auch erlitt er Brand- rounoen am Kopfe.

Rundfunkprogramm.

Sonntag, 11. Oktober.

7.00 bis 8.00 Uhr: Von Bremen: Hafenkonzert. 8.15 bis 9.15: Friedenskirche Kassel: Morgenfeier. 10.30: Einführungsvortrag zum I. Montagskon­zert von Hans Rosbaud. 11.00: Gin Gang durch die Arbeitersiedlung Steinwald bei Reunkirchen Am Mikrophon: Gräfin Sierstorpff und Dr. Gebhard. 11.30: Von Leipzig: Reichssendung. 12.00: Schallplattenkonzert. 14.00: Von Hilversum: Soziale Radiohilfe. Internationaler Programm- Austausch zum Fimktag. 14.35: Stunde des Lan­des. 15.30: Stunde der Jugend. 16.45: Aus der St. Martinskirche Freiburg: Kirchenmusikalische Feier. Cantus Missae. 17.20: Rachmittagskonzert des Philharmonischen Orchesters, Stuttgart. 18.00: Vortrag. 18.30; Nobelpreisträger III. Maurice Maeterlinck. 19.20: Aus dem Stadttheater in Mainz: Der Evangelimann. Musikalisches Schau­spiel in 2 Auszügen von Wilhelm Kienzl. 22.50 bis 24.00: Tanzmusik.

IHonlag, 12. Oktober.

7.20: Frühkonzcrt auf Schallplatten. 12.05: Schallplattenkonzert. 15.20:Wie ernähre ich nun meine Familie richtig?", Vortrag von Emma Kro­mer, Heidelberg. 17.05: Rachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. 18.40:Das Kinderelend in Rußland nach bolschewistischen Quellen", Vor­trag von Felix Stößinger, Berlin. 19.05: Eng­lischer Sprachunterricht. 19.35: Leo Slezak liest aus eigenen Werken. 20.05: Großer Saal des Saalbaues, Frankfurt a. M.: Erstes Montags­konzert des Frankfurter Orchester-Vereins. 22: Erinnerungen an eine Liebe." Arnolt Bronnen liest aus seinem neuen Roman. 22.40 bis 23.30: Tanzmusik.

Dienstag, 13. Oktober.

7.20: Frühkonzert auf Schallplatten. 12.05: Schallplattenkonzert. 15.15 bis 16: Hausfrauen- Rachmittag. 17.05: Rachmittagskonzert dcs Rund­funkorchesters. 18.40:Schriftsteller und Wirt­schaftskrise", Vortrag von Ernst Leonard. 19.05: Die Psychologie des Erfinders als Gesahren- moment", Vortrag von Dr. B. Quarder. 19.45: Wagner-Konzert des Philharmonischen Orche­sters, Stuttgart. 21: Zwinglis Traum. Hörspiel zum 400jährigen Todestag des Reformators, von Eduard Reinacher. 21.45: Kammermusik. 22.50 bis 23.30: Tanzmusik.

Mittwoch, 14. Oktober.

7.20: Frühkonzert auf Schallplatten. 12.05: Schallplattenkonzert. 15.15 bis 16: Stunde der Jugend. 17.05: Rachmittaaskonzert des Rund­funkorchesters. 18.40: Mannheim:Wie wir Men­schen zählen lernten", Vortrag von Dr. Karl Menninger, Heppenheim. 19.05: Stunde der Bühne. 19.45: Saxophon-Konzert. 20: Von Ber­

lin: Konzert. 22: Saxophon-Konzert. 22.15: Zeit­bericht:Der Mandschurei-Konflikt".

Donnerstag, 15. Oktober.

7.20: Frühkonzert auf Schallplatten. 12.05: Schallplattenkonzert. 15.30: Stunde der Jugend. 17.05: Rachmittagskonzert. 18.40: Walter-Flex- Gedenkstunde.Walter Flex, der Mann und da- Werk", von Professor Dr. Alexander Pache. 19.05:Das unruhige Indien", Vortrag von Werner Jantschge. 19.45: Deutsche Humoristen. 20.15: Llnterhaltungskonzert des Philharmoni­schen Orchesters, Stuttgart. 21.15: H 21 (Prozeß der Mata Hari). Hörspiel von Ernst Löhr. 22.35 bis 23.30: Volkslieder III. England und Schott­land.

Wettervoraussage.

Das Hochdruckgebiet im Sübosten, bas sich Infolge ber kräftigen Erwärmung am gestrigen Tage etwas abgeschwächt hat, beherrscht weiterhin unsere Wetter­lage. Wohl ist an ber ©übfeite ber nördlichen Stö­rung ozeanische Warmluft auf bas Festlanb vorge- toßen, wirb aber außer verbreiteter Nebel- und ;um Teil auch Wolkenbilbung keinen großen (Sin- ( gewinnen. Da im Westen ber Luftbruck roieber mfteigt, bürste bas Hoch eine neue Kräftigung er- ahren unb tagsüber roieber zu Aufheiterung führen. Die für ben Herbst charakteristische Frühnebelbilbung wirb babei weiter in Erscheinung treten.

Vorhersage für Sonntag: Dunstiy und bewölkt mit Aufheiterung, trocken, tagsüber mtlb.

Vorhersage für Montag: Fortbauer ber herrschenben Wetterlage.

Lufttemperaturen am 9. Oktober: mittags 16,6 Grab Celsius, abenbs 10,2 Grab; am 10. Oktober: morgens 4,3 Grab. Maximum 16,8 Grab, Minimum 2,6 Grab. Erbtemperaturen in 10 cm Tiefe am 9. Oktober: abenbs 13,2 Grab; am 10. Oktober: mor­gens 9 Grab Celsius. Sonnenfcheinbauer 8% Stunben.

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Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, 11. Oktober. 19. Sonntag nach Trinitatis. Erntedankfest.

Stablklrche. 9.30 Uhr: Pfr. Mahr; 11: Kinberkirche für bie Matthäusgemeinbe, Pfr. Mahr; 18: Pfr. Vecker. Johanneskirche. 9.30: Pfr. Bechtolsheimer; 11: Kinberkirche für bie Lukasgemcinbe; Pfr. Bech- tolsheimer; 18: Pfr. Lenz; 20: Bibelbesprechung im Johannessaal; Pfr. Bechtolsheimer. Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfr. Lenz; 11: Kinberkirche für bie Luthergemeinbe; Pfr. Lenz. Elisabeth- Kleinkinderfchule. 9.45: Pfr. I.ic. Waas; 11: Kin­derkirche für bie Petrusgemeinbe; Pfr. Tie. Waas; 18: PfrHc.Waas. Klein-Linben. 10: Hauptgottes, bienst; 11: Kinbergottesdienst. wieseck. 9: Beichte; anschließenb Gottesbienst unb Feier bes hl. Abenb- mahls. Alten-Lufeck. 13: Gottesbienst; anschließend Beichte unb Feier bes hl. Abenbmahls. Kirchberg. 10: Kirchberg; 11: hl. Abenbmahl für die alten Ge- meinbeglieber von Staufenberg; 13.30: Mainzlar. Haufen-Garbenteich. 10: Haufen; Mitwirkung bes Frauenchors; 12.30: Garbenteich. wahenborn- Steinberg. 9: Beichte; 9.15: Prebigtaottesbienst; im Anschluß Feier bes hl. Abenbmahls (ältere Ehe­leute, Kollekte für Frauenvereine). Lich. 9.30: Stiftsbedjant Kahn; 12.45: Kinbergattesbienft; 14: Stiftspfarrer Draubt.

katholische Gemeinden.

Samstag, ben 10. Oktober.

Gießen. 16.30 unb 19 Uhr: Beichte.

Sonntag, 11. Oktober. 20. Sonntag nach Pfingsten.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion ber Jungfrauen; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 14: Andacht; 15: Versammlung der Jungfrauen-Kongregation. (Brünberg. 9.45: Messe mit Predigt. Hungen. 9.30: Hochamt mit Predigt und Christenlehre. Lick). 7.30: Hochamt mit Predigt; 20: Christenlehre und Andacht. Lollar. 8.45: Messe mit Predigt. Ridba. 8.30: Hochamt mit Prebigt.

Montag, ben 12. Oktober.

Laubach. 7.30: Messe.

Dienstag, ben 13. Oktober.

Gießen. 20 Uhr: Rosenkranzanbacht.

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