Ausgabe 
10.7.1931
 
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Grillenburg ist die Frage nach dem deutschen Meister völlig ungeklärt, es führen lediglich Huth (Breslau) mit 10 Punkten in der 500er- Klasse und Roe se (Düsseldorf) und Prelle (Altenhagen) mit je 7 Punkten in der 1000er- Klasse. in den beiden kleinen Klassen ist noch keine Klärung erfolgt. DaRund um Schotten" die Vorentscheidung bringen muh. ist auch die Beteiligung der Fahrer so groß, da hier noch

mancher sich die Anwartschaft auf den Titel eines deutschen Meisters erringen kann.

Die 17,6 Kilometer lange Rennstrecke ist in einer tadellosen Verfassung, der veranstaltende Klub hat mit hohen Kosten Kurven verbessern und die Straße stellenweise frisch einwalzen und verbreitern lassen, die früheren Rekorde dürften wohl überall fallen, alle Vorbedingungen für einen guten Sport sind gegeben.

Hand-allimLahn-Oünsberg-Gau AOT.

Oie Kämpfe um die Meisterschaft.

Mit dem Entscheidungsspiel Londors-Garben- teich schloß unser Spieljahr 1930/31. Die einzelnen Tabellen zeigen den Weg bis zum Gaumeister.

1. Bezirk.

gew.

verl.

unentsch.

Punkte

Dorlar

10

2

2

22

Ahbach

10

3

1

21

Garbenheim

9

4

1

19

Launsbach

8

5

1

17

Waldgirmes

6

6

2

14

Rodheim

4

9

1

9

Wißmar

1

9

4

6

Erda

1

11

2

4

Im l. Bezirk war die Spielstärke ziemlich aus­geglichen. Bedauerlich war, daß Launsbach vor­zeitig ausschied. Dorlar konnte mit Glück seinen ersten Platz behaupten.

2. Bezirk.

gew.

Verl.

unentsch

Punkte

Londorf

14

28

Aliendorf 1

10

3

1

21

Staufenberg

9

2

3

21

Lollar

5

6

3

13

Ruttershausen

4

8

2

10

Allendorf II

3

9

2

8

Londorf II

2

10

2

6

Laubringen

2

11

1

5

Londorf lag

unangefochten

immer in

Führung.

Allendorf gelang es,

durch

Entscheidungsspiel

gegen Staufenberg den 2. Platz zu erringen. Die anderen Mannschaften lieferten sich abwechslungs-

volle Kämpfe.

3. Bezirk.

Stelle wurde nie gefährdet.

Garbenteichs erste

Wieseck gelang es, knapp gegen Albach sich als Zweiter zu behaupten.

gew.

verl.

unentsch.

Punkte

Garbenteich

12

24

Wieseck

8

3

1

17

Albach

8

4

6

Burkhardsfelden

6

5

1

13

Beuern

3

9

6

Hausen

2

10

4

Steinbach

2

10

4

Die zweiten Vertreter eines jeden Bezirks er­mittelten durch Pokalsystem den vierten Teil­nehmer. Lleberraschenderweise konnte sich der Fa­vorit Allendvrs nicht durchsetzen. Ahbach gelang es, dieselben zu schlagen. Jedoch mußte sich Ah­bach im nächsten Spiel Wieseck beugen. Wieseck konnte sich aber nicht in den Meisterschaftsspielen durchsetzen.

Meisterschaftsspiele.

gew.

verl.

Punkte

Londorf

5

1

10

Garbenteich

5

1

10

Dorlar

2

4

4

Wieseck 6 0

Goumeister wurde durch ein Entscheidungsspiel Londorf.

Wie nicht anders zu erwarten, waren Londorf und Garbenteich die Rivalen. Dorlar hielt sich ganz gut, während Wieseck durch zweimaliges Nichtantreten an letzter Stelle blieb. Im Ent­scheidungsspiel tonnte Londorf mit viel Glück und Härte den Titel erringen.

Garbenteich gelang es, knapp vor Dorlar zu kommen. Hausen schlug sich tapfer.

1. Bezirk (Jugend).

gew. verl. unentsch.

Punkte

Garbenteich

3 1

6

Dorlar

2 1 1

5

Hausen

3 1

1

2. Bezirk (Jugend).

gew.

verl.

unentsch.

Punkte

Londorf

6

2

12

Lollar

6

2

12

Allendorf

3

4

1

7

Kesselbach

3

5

6

Staufenberg

1

6

1

3

Londorf und Allendorf lagen in der Vorrunde in Führung. In der zweiten Runde gelang es Lollar, bis zu Londorf aufzurücken. In einem spannenden Treffen, setzte sich Londorf im Spiel gegen Lollar an die Spitze. Beim Entscheidungs­spiel gelang es den durchschlagskräftigen Lon- dorfem über Garbenteich zu siegen.

Wirtschaft.

Inlandweizen-Vermahlungszwang von 97 Prozent.

3m Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft fanden gestern unter Vorsitz des Reichsministers Schiele die angekürrdigten Be­sprechungen über die Handhabung desVer- mahlungszw a n gs-G e sehes im kom­menden Wirtschaftsjahre statt. Mi­nister Schiele bezifferte den durchschnittlichen Weizenbedarf einschl. des Saatgutes auf etwa 4,8 Millionen Tonnen, so daß auch bei einer Weizenernte von 4,5 bis 4,6 Millionen Tonnen, mit der infolge der verstärkten Umstellung zum Weizenbau zu rechnen sei. am Schlüsse des Crnte- jahres noch ein Einsuhrbedarf von einigen 100 000 Tonnen verbleiben dürfte. Hm einer Preis- depression, die sich aus der durch den Geld­mangel der Landwirtschaft bedingten Beschleuni­gung der Emtemobilisierung und der begrenzten Aufnahmefähigkeit der abnehmenden Hand er­geben konnte, entgegenzuwirken, sei es nottoenbig, den höchstmöglichen Sah für das gesamte Wirt­schaftsjahr als Vermahlungsquote für Inlandweizen festzusetzen, und zwar 97 Prozent. Zur Lieberwindung eines Saison­druckes, insbesondere im Herbst, soll ein Wei­zenexport ermöglicht werden und damit im Zusammenhang ein sich über das ganze Wirt­schaftsjahr verteilender Re-Import. Durch diese Maßnahme werde gleichzeitig ein Qualitätsaus- tousch zwischen deutschem Weich- und ausländi­schem Kleberweizen stattfinden können. Allen an der Getreidewirtschaft und am Getreideaußen- handel interessierten Kreisen wird die Gelegen­heit gegeben werden, die aus dem Export sich ergebenden Chancen voll auszunutzen.

Die Plane über die Schaffung von Weizen- export- und Reimport-Möglichkeiten laufen dar­auf hinaus, den Export nicht mengenmäßig, sondern nur zeitlich, wahrscheinlich b i s De­zember 19 31, z u begrenzen, während die Einfuhr sich auf das ganze Wirt­schaftsjahr verteilen könnte. Sollte diese Ab­sicht voll verwirklicht werden, so wird auch das Bestehen des 97prozentigen Vermahlungszwanges, der im übrigen so früh, als es die Ernteverhält­nisse nur immer erlauben, in Kraft gesetzt wer­den soll, die Vermahlung großer Mengen von Auslandweizen verhindern. Die bei der Aus­fuhr von Weizen ausgestellten Expvrtscheine, die dem Inhaber das Recht auf Wiedereinfuhr der gleichen Menge gewähren, allerdings wahrschein­lich unter Entrichtung dieses Teilbetrages des gellenden Zollsatzes, wurden dem Müller näm­lich mengenmäßig auf diese Vermahlungsquote für Inlandweizen verrechnet werden. Lieber die­sen Punkt schweben zur Zeit noch Verhandlungen dahingehend, ob überhaupt irgendeine Begren­zung vor genommen werden soll.

Die Arbeiismarkilage in Hessen und Hessen-Nassau.

Lieber die Arbeitsmarktlage in Hessen und Hessen-Nassau berichtet das Landesarbeitsamt Hessen in Frankfurt a. M.: Die Zahl der ver­fügbaren Arbeitsuchenden ist in der zwei­ten Iunihälfte um rund 2000 a u f 252 142 zurückgegangen. Als eine Besserung der Arbeitsmarktlage kann dieser Rückgang nur sehr bedingt gewertet werden, weil er nach Berich­ten der Arbeitsämter in der Hauptsache auf der Aussteuerung aus derArbeitslosen- versicherung beruht. In den verschiedenen

Berufsgruppen ist die Entwicklung nicht einheit­lich, die Veränderungen bewegen sich jedoch in engen Grenzen. Die verfügbaren Arbeitsuchenden nahmen hauptsächlich ab in der Landwirtschaft (um 424), im Bergbau (228), im Rahrungs- und Genußmittelgewerbe (643), im Verkehrsgewerbe (136), in der Gruppe Lohnarbeit wechselnder Art (140); in den Angestelltenberufen beruht die Abnahme hauptsächlich auf dem oben an­geführten Grunde. Gestiegen ist die Arbeitslosig­keit besonders in der Lederindustrie (Zunahme 250), im Bekleidungsgewerbe (-j-140) und im Baugewerbe (-(- 365 Daufacharveiter). Die Zahl der Hauptunterstützungsempfänger in der Ar­beitslosenversicherung ging um rund 5800 auf 79 836 zurück; in der Krisenunterstützung ist sie um 1458 auf 52 765 gestiegen.

* Metallgesellschaft AG., Frank­furt a. M. Infolge der allgemeinen Wirtschafts­lage sieht sich die Metallgesellschast AG., Frank­furt a. M., genötigt, ihre mit etwa 500 Mann belegte Hans-Heinrich-Hütte G. m. b. H. in Lan­gelsheim a. H. zum Teil stillzulegen. Von dieser Maßnahme werden rund 150 Mann betroffen.

Wintershall AG-, Kassel. In Ver­handlungen zwischen Werkleitung, den zuständigen Behörden und der Arbeitervertretung wurde be­schlossen. das Werk Bismarckhall Bischofsrode der Wintershall AG., Kassel, wegen Absahmangels vorübergehend stillzulegen. Die Belegschaft von 260 Mann kommt am 15. Juli zur Entlassung.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 10. Iuli. Tendenz: matt. Nachdem man im vorbörslichen Verkehr bei star­ker Zurückhaltung noch gut behauptete Kurse ge­hört hatte, trat zu Beginn der offiziellen Börse wieder eine Abschwächung ein. Als Hauptmotive hierfür wurde die Beunruhigung durch die Kampfbeschlüsse" ter extremen Rechtsparteien und die daraus möglicherweise resultierenden in­nerpolitischen Komplikationen angegeben, ferner war man sich nicht darüber klar, welche Bedeu­tung dem Entschluß des Reich-bankpräsidenten von Paris direkt nach Berlin zurückzukehren, ohne auf feiner Reise Basel zu berühren, zulommt. Diel erörtert wurden die bei den Prüfungen der Nord- wollekonzernverhältnisse zutage kommenden Ergeb­nisse. Man setzt diese Vorkommen in eine ge­wisse Parallele zum Favag-Zusammenbruch Es waren wieder Entlastungskäufe zu beobachten, die das Kursniveau bei zögernder Geschäftstätigkeit allgemein senkten. Die meisten Papiere hatten Kursrückgänge von 2 bis 3 Prozent aufzuweisen. Besonders schwach eröffneten IG.-Farben, Scheideanstalt, AEG., Licht & Kraft, Eesfürel, Schuckert und Siemens, die Verluste bis zu 4, 5 Prozent erlitten. Von Montanwerten senkten sich Gelsenkirchen unter Berücksich­tigung des Dividendenabzuges um 3,5 Prozent, Harpener am 3 Prozent, Buderus und Rheinstahl um je 3 Prozent. Am Marktgebiet der Bank- werte hielten sich die Kursermäßigungen irr engen Grenzen. Rur Reichsbankanteile waren mit minus 3,75 Prozent stärker gedrückt. Deutsche Linoleum, Salzdetfurth und Aku wurden je zwei Prozent niedriger gehandelt. Auch Schiffahrts- Werte schlossen sich der nach unten gerichteten Kursbewegung an. Der Anleihemarkt neigte so­wohl für deutsche als auch für ausländische Pa­piere zur Schwäche. Am Pfandbriefmarkt waren Liquidationspfandbriefe eher etwas angeboten. Reichsschuldbuchforderungen bis 0,5 Prozent schwächer. Im Verlaufe waren die Kurse etwas besser gehalten, obwohl eine Geschäftsbelebung kaum zu bemerken war. Verschiedentlich erfuhren die Kurse leichte Erholungen, da die Spekulation keine Rückdeckungen vornahm. Am Geldmarkt war Tagesgeld infolge des Steuertermins mit 8 Pro­zent gesucht. Am Devisenmarkt stellte sich die Reichsmark gegen Dollar auf 4,2135, gegen Pfund 20,5050. Im Llsancenverkehr nannte man London gegen Reuyork 4,8660, Paris sehr fest mit 124,00, gegen Mailand 92,96, gegen Madrid 51,05, gegen Schweiz 25,0725, gegen Holland 12,0825.

Berliner Börse.

Berlin, 10. Iuli. Rach fast geschäftslosem Dorbörsenverkehr wurde es kurz vor Beginn überwiegend schwächer, und die Börse eröffnete dann zu 1 bis 3 Prozent niedrigeren Kursen. Die Zurückhaltung und Hn- sicherheit wurde verstärkt durch Meldungen, nach denen der Reichsbankpräsident in Paris ge­wisse Schwierigkeiten haben soll. Aus jeden Fall hält sich die Börse bis zur endgültigen Erle'dr- gung der Anleiheangelegenheit stark zurück. Hin­zukommen Mitteilungen einer amerikanischen Zei­tung, nach denen gegen zu großen deutschen Kredit in gewisser Hinsicht Stellung genommen wird, da man Befürchtungen hinsichtlich des amerikanischen Geldmarktes durch zu umfangreiche Auslandanleihen hegt. Derstimmend wirkten fer­ner innerpolitischeDedenken. Man ver­

wies dabei auf Schwierigkeiten, die der (Regie­rung bereitet werden könnten. Ratürlich wurden auch, wie immer in solchen Tagen, unkontrollier­bare Gerüchte ausgestreut, die die Spekulation zu noch größerer Vorsicht veranlaßten. Es kam umfangreiches Material auf den Markt, das nur auf dem ermäßigten Riveau Aufnahme fand. Ver­schiedene Werte, wie Schwarzkopf, Deutsche Erdöl und Rütgerswerke wurden minus-minus notiert Rur Schlesische Zement und Oesterreichische Sie- mens-Schuckert waren Plus-Plus. Dessauer Gas und Holzmann verloren bis zu 4 Prozent, We­steregeln 6 Prozent Oberbedarf. Bergmann, Oesterreichische Siemens-Schuckert lagen 1 bzw. 2,5 Prozent fester. Svenska konnten sich weiter um 4,75 Mark erholen. Deutsche Anleihen waren nicht einheitlich, Ausländer etwas niedriger. Reichsschuldbuchforderungen verloren gegen ge­stern Schluß etwa 1 Prozent. Der Pfandbrief- marEt hatte ebenfalls schwächere Tendenz auf­zuweisen. Am Geldmarkt ist eine ganz minimale Erleichterung zu verspüren, doch lagen die Sätze unverändert. Die Tatsache, daß das Reich den Rest des Kredits nicht in Anspruch nimmt und die gesamte Summe schon zurückzahlt, machte einen guten Eindruck, der Geldmarkt wurde aber hiervon wenig beeinflußt Am Devisenmarkt war die/Nachfrage, so­weit sich bis jetzt übersehen läßfT geringe r. Im Verlaufe gingen die Kurse weiter zurück, doch konnten sie sich später wieder auf Anfangs­niveau erholen.

Früherer Beginn

des Frankfurter Schweineinarktes.

WSN. Frankfurt la. M., 9. Iuli. Der Frankfurter Schweinemarkt dauerte bisher von 9 bis 12 Llhr; vom nächsten Montag ab wird er versuchsweise in der Zeit von 8 bis 1 1 Ll h r abgehalten werden. Es soll durch den! früheren Schluß, der einen früheren Beginn nötig macht, ermöglicht werden, den gesamten Auf­trieb bei der Notierung zu berücksichtigen, was bisher nicht der Fall sein konnte.

Schweinemarkt in Marburg.

][ Marburg, 9. Iuli. Dem heutigen Schweinemarkt waren 605 Ferkel und fünf Läufer zugefahren. Bei mäßigem Handel kosteten 6 Wochen alte Ferkel 15 bis 20 Mark, 8 bis 13 Wochen alte 22 bis 30 Mark das Paar und Läufer 25 bis 40 Mark je Stück.

Berliner Produktenmartt.

Berlin, 9. Iuli. Nach den starken Preis­schwankungen der letzten Tage machte sich an der Produktenbörse heute eine Beruhigung geltend. Die Verlautbarungen, denen zufolge für das neue Erntejahr der Vermahlungszwang für In­landweizen auf 97 v. H. festgesetzt werden dürfte, vermochten sich preismäßig noch nicht auszu­wirken. Das Inlandangebot von Reuweizen bleibt allerdings gering und die Forderungen waren hoch gehalten; Gebote lagen etwa auf gestrigem Niveau. In Reuroggen kommt verschiedentlich wieder etwas Offertenmaterial heraus, die Preise sind aber wenig nachgiebig. Brotgetreide aller Ernte wird nur vereinzelt umgeseht. Am Liefe­rungsmarkte eröffnete Weizen bis zu 2 Mark fester, während Roggen kaum behauptet war. Am Mehlmarkte zeigte sich für beide Mehlarten etwas mehr Kauflust für Herbstlieferung, da­gegen ist prompte Ware nur für den laufenden Bedarf abzusetzen, obwohl die Forderungen für Roggenmehl entgegenkommender lauten. Hafer war im Effektengeschäft gut behauptet, zumal ilntergeböte von der ersten Hand weiter kaum zugesagt werden. Neue Wintergerste - liegt auf dem gestrigen erhöhten Preisniveau stetig. Es notierten für je 1000 Kilo: Weizen, märkischer, 249 bis 250 (Brief, ruhig), Iuli 258 bis 258,50 (Geld), September 228,50 bis 232 (Geld), Oktober 230 bis 232,50; Roggen, märkischer, 187 bis 192 (ruhig), Iuli 187 bis 186,50 (Geld), September 181 bis 181,25 (Geld), Oktober 182 (Geld); neue Wintergerste 154 bis 162 (stetig); Hafer, mär­kischer, 156 bis 162 (fest), Iuli 169,50 bis 174, September 149,50 bis 151, Oktober 151 bis 153.

Kirchliche Nachrichten.

Israelitische Rettgivnsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, 11. Iuli. Vorabend: 7.45 Llhr; morgens: 8.30 Llhr; abends: 8.55 und 9.35 Llhr.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bi* 12.33 llhr, 16 bis 17 llhr. Samstag nachmittag geschlossen.

Anzeidenaustroge sind lediglich an die Geschäfts st elle zu richten.

.Tür unverlangt eingesandke Manuskripte ohne beigefügtes Rückporto wird keine Gewahr Übernommen.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 7 o.H., Lombardzinsfuß 8 v. H.

Frankfurt a. Ul.

Berlin

Schluß«

l*U(>r«

Schluß«

Anfang«

kurs

Kurs

turs

Kurs

Datum

9.7..

10.7.

9.7.

10.7.

6% Deutsche Relchsanlethe V.1SS'.

78,5

78

7% Deutsche Reschsanleihe 0.1929

94,5

93,75

671% Boung-Anleihe von 1930 . Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

70

70,1

Auslos^Rechten.......

50,13

49,8

50

50,1

Desgl. ohne Auslos>Rechte . . . 8% Hess. Volksstaat von 1929

5

4,85

4,75

lrückzahlb. 102%)......

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

87,5

86,5

AuSlos.-Rechten.......

Deutsche Komm. Eammelabl.

Anleihe Serie 1.......

8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse

46,55

46,25

15 unkündbar bis 1935 .... 7% Franks. Hyp^Bank Goldpse.

98

unkündbar bis 1936 Serie 16 . iVi% Franks. Hyp^Bank Liqu..

92

Psandbriese.........

85,25

_

47i% Rheinische Hyp^Bank-Liqu.

Goldpse...........

8% Pr. Landespsandbriesanstalt,

86,25

Psandbriese R. 19......

7% Pr. Landespsandbriesanstalt,

100

__

100

Pfandbriefe R. 10......

95,5

95,5

4% Oesterreichische Goldrente . .

_

19,2

_

4,20% Oesterreichische Silberrente

1,2

1,25

1,2

4% Ungarische Goldrente ....

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

15,9

16,1

16

14,5

14,5

4'/,% desgl. von 1913.....

14,5

-

5% abgest. Goldmertkaner von 99

9,13

9,75

_

4% Türkische Aollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahu-Anleihe

2,5

2,45

Serie I...........

2,35

__

. _________

4% desgl. Serie II......

2,5

_

2,6

_

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

7,25

_

7,3

14,1

_

4)i%RumänDereinh.Rentev.i9is

14

_

4% Rumänische vereinh. Rente .

5,65

5,85

5,85

L k% >. Anatolier.......

14

14,13

14,3

Frantfuri a. M.

Berlin

Schluß- kurs

1-llhr- Kurs

Schluß« kurs

Anfang- Kurs

Datum

9.7.

10.7.

9.7

10.7..

Hamburg-Amerika Paket . .

. 6

46

45

45,13

44,5

Hamburg-Südam. Dampfschis!

. 0

90,65

89,25

Hansa Dampfschiff ....

. 0

76

76

Norddeutscher Lloyd ....

. 6

48

47

48,4

47,25

A.G. für Verkehrswesen Akt.

-

47,13

47

Berliner Handelsgesellschast .

8

102,5

102

Cotymerz- und Privat-Bank.

7

100,5

100,25

100,5

100,5

Darmstädter und Nation alban

8

100,5

100,5

100,5

100,5

Deutsche Bank und

Disconto-Gesellschost. . .

6

100,25

100,5

100,5

Dresdner Bank......

6

100,5

100,25

100,5

100,5

Reichsbank........

12

130,5

127,25

127,75

136,13

A.E.G...........

. 7

90,75

87

89,75

87

Bergmann........

. 9

68,65

Elektr. Lieserungsgesellschast.

10

101,5

101

Licht und Kraft......

10

112

107,5

111

108,13

Felten & Guilleaume....

6'A

65

64,25

64,5

63,5

Gesellschast für Elektrische

Unternehmungen ....

9

105

102

103,5

102

Rheinische Elektrizität . . .

. 9

93

92

Schuckert & Co. ......

11

116

118,75

117

Siemens L Halske.....

14

149

146

147,5

146,25

LahmeyerL Co.......

12

107

107,5

Buderus.........

. 4

39,5

37,5

39

37

Deutsche Erdöl......

. 6

60,5

60,5

62,5

Gelsenkirchener......

. 8

67

66

58,5

Harpener.........

. O

-

55

58

55

Hoesch Eisen........

. 6

48

Ilse Bergbau.......

Klöcknerwerke.......

10

. 6

50

145

50,5

145

48,75

Köln-Neuesten..... .

6 71

Mannesmann-Röhren . . .

. 6

59

58,75

60,5

59,5

Manöselder Bergbau ....

. O

27

26,5

Lberschlei. Koköwerke . . .

. 8

60

59

Phönix Bergbau......

17,

41

41

46

39,5

Rheinische Braunkohlen. . .

10

154

153,5

151

Rheinstahl .......

. 6

66

67,13

66,75

Frankfurt a. Ul.

Berlin

Schluß­kurs

t-Uhr- Kurs

Schluß­kurs

Anfang- Kurs

Datum

9.7.

10.7.

9.7.

10.7.

Riebeck Monian......7,2

Vereinigte Stahlwerke .... 4

Otavi Minen......16'/,

Kaliwerke Aschersleben ... 10

Kaliwerke Westeregeln ... 10

Kaliwerke Salzdetfurth . . . 15

I. G. Farben-Industrte ... 12 Verein, chem. Industrie Frank-

40

115,5

120,5

187

129,75

49,13

120

36

39

54,5

73,5

51,5

84,75

23,25

76,5

89,5

24

57

83

223

252

9

64

105

39

185

126,5

39

17,5

115

121,5

186

128,4

37,5

17,25

111

115,5

183,25

126,9

Scheideanstalt.......10

Goldschmidt.........0

Rütgerswerke........6

Mctallgesellschc"......5

Philipp Holzmann......8

Zementwerk Heidelberg. ... 7 Cementwerk Karlstadt.....7

Wayß & Jreytag......0

Schultheis Panenhoser ... 15 Aku (Allgemeine Kunstseide) 0 Bemberg......... O

Zellstoss Waldhos.....12

Zellstofs Aschaffenburg ... 6

Dessauer Gas........9

Daimler Motoren......0

Deutsche Linoleum ..... 5

Orenstein & Koppel.....O

Leonhard Tietz.......8

Svenska.........16

Chade ............

Frankfurter Maschinen . . . . O Gritzner..........0

Matnkrastwerke Höchst a. M.. . 6 Süddeutscher Zucker .... ID

siii . i I i iaiiiIi£i siii iiis

35,25 39

54,5

73

25

124,5

75,13

88,75

62,5

58

110,4 23,75

55,75

36,5 82

223

8,5

28,5

104

69

122

74,5 88,5

61,65

107

22,65 54,5

* 82

227,75 249,75

Banknoten.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

Berlin, 9 Iuli

Geld

Bries

Amerikanische Noten.......

4,217

4,237

Belgische Noten.........

58,81

59,05

Dänische Noten.........

112,61

113,05

Englische Noten.........

20,49

20,57

Französische Noten........

16,487

16,547

Holländische Noten........

169,52

170,2

Italienische Noten........

22,11

22,19

Norwegische Noten........

112,61

113,05

Deutsch-Oesterreich, ä 100 Schilling

59,145

59,385

Rumänische Noten...... .

2,498

2.518

Schwedische Noten........

112,93

113,37

Schweizer Noten.........

81,73

82,05

Spanische Noten.........

39,92

40,08

Ungarische Noten........

73,20

73,50

9.3uli

10. Juli

Amiliche Notierung

Amiliche Notierung

Geld

Dries

Geld

Dries

HelsingforS .

10,593

10,613

10,593

10,613

Wien. . . .

59,195

59,315

59,20

59,32

Prag . . .

12,472

12,492

12,479

12,492

Budapest . .

73,38

73,42

73,45

73.59

Sofia . . .

3,051

3,057

3,047

3,053

Holland . .

169,55

169,89

169,55

169,89

Oslo....

112,72

112,94

112,72

112,94

Kopenhagen.

112,72

112,94

112,72

112,94

Stockholm .

112,86

113,08

112,86

113,08

London. . .

20,475

20,515

20,475

20,515

Buenos Air«

1,330

1,334

1,326

1,330

Neuyork . .

4,209

4,217

4,209

14,217

Brüssel. . .

58,77

58,99

58,77

58,89

Italien. . .

22,045

22,085

22,055

22,095

Paris . . .

16,478

16,518

16,48

16,52

Schweiz . .

81,67

81,83

81,72

81,88

Spanien . .

40,06

50,14

40.01

40,09

Danzig. . .

81,89

82,05

81,89

82,05

Japan . . .

2,081

2,085

2,081

2,085

Rio de Ian..

0,314

0,316

0,314

0,316

Jugoslawien.

7,436

7,450

7,438

7,452

Lissabon . .

18,68

18,72

18,66

18,70