Ausgabe 
10.7.1931
 
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AMERIKA

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Aus der Provinzialhauptstadt.

® i e ft en, den 10. Juli 1931.

Reifende Saaten.

Die Tage der klingenden Sensen rücken näher. Ern wisperndes Raunen geht durch das wogend« Aeftrenmeer, wenn sich im Winde Halm zu Halm neigt. Als ob sie das Kommen der züngelnden Eisen ahnten, die ihr Lebensmark zerreiben wer­den. damit ihr Tod sich zu lebengebender Rah- rung wandele. Zu jenem täglichen Bro!» um das die graue Frau Sorg« heute häufiger als früher durch die Häuser schleicht.

Roter Mohn ist da und dort wie tropfendes Blut dazwitchengestteut Sein Leuchten ist aller­dings manchem Landwirt ein Dorn im Auge. Er ist ein hrchst ungebetener (Saft. Blaue Kornblu­men lachen wie die frohen Kinder aus dem fah­len (Selb, das von der dörrenden Julisonne immer Heller gebleicht wird. Das raschelt dann manch­mal, als ob ganz von ferne schon die ®eigen des Erntefestes zirpten und hochbeladene Erntewagen, von lustig schaukelnden Erntekränzen umrahmt, die staubigen Wege entlang hu.rrten.

Hin und wieder haben Unwetter den Stempel höherer Gewalten in die Hoffnungen des Land­wirts eingedrückt. Aber wenn auch die Halme geknickt danieder liegen, wenn auch mancher Zent­ner Getreide nicht alS vollgültiges Korn aus den Dreschmaschinen rieseln wird, der zähe Wille. auS der heimischen Scholle daS Letzte herauszuholen. bleibt in dem echten Dauernblut ungebrochen. Weil durch Generationen das Gefühl der Derpflichtung gegenüber der Scholle oberster Leitsatz alles Tuns geworden ist. Und noch ist der Rährstand eine der festesten Säulen in dem Gefüge des Staates. Roch lebt die Liebe zu Land und Dolk in jenen Mentchen, denen der Kreislauf des Jahres ein gehäuftes Mast von Hangen und Dangen be­schert. Dom keimenden Korn biS zu den Garben, die sich in goldenem Glanz zu dem Scheunen dach empor türmen werden Weil: »Kein schöneres Wappen ist in der Welt, als der Pflug im Acker­feld."

Reisende Saaten sind sichtbarer Lohn für fvr- genumdüsterte Rächte, wenn mit flirr entern Schritt die FrühlingSsröste vor den Fenstern über die frischgepslügte und ein<ice-ge Ackerkrume schlurf­ten. unter ter eS dein wärmenden Licht entgegen- zustreben begann. Trottender Donner und zuk- kente Blitze zerrten zitternde Gedanken zwischen Dernichtung und Bestehen hin und her. Jeder Wurf, jeder Pferdeschritt und jede Pflugfurchr standen in solchen Augenblicken zu einer gewal- ttgen Summe von Arbeit geballt vor dem inneren Gesicht, bald mit höhnischem Grinsen, bald mit beruhigendem Zuspruch. Wenn dann aber die Sonne fegnenb die ungebrochenen Halmheere strei­chelte, stieg ein stilles Gedenken wie ein Debet hinauf in ten lichlen Aether. aus dem die Lerche ihr trällerndes Morgenlied herabsandte. Feiertag ter Seele war in dem Wanderer, ter an seinen Planen entlangging, in denen Myriaden von Tau­tropfen zuversichtlich, wie Sterne in ter klaren Rocht funkelten.

Sengende Sonne singt über ter sommermüden Flur. Allmählich stirbt das frische Grün der Sten­gel und läht die Körner praller werten. Füllt sie mit dem, was unser Teil werten soll. Ab und an irrt ein träger Dogelruf durch die schläfrige Stille, Heckenrosen säumen den nahen Waldrand und von dem Hain weht ter Duft des blühenden Holunders berauschend schwer herüber. Am Abend zieht die Dämmerung behutsam ihre dünnen Schleier über daS weile Meer ter reifenden Saa­ten, und wie langverhaltener Atem und befreit aus dumpfer Betäubung bringt eine linde Luft in die schwülen Dorfgassen ein. Läßt die arteitS- müten Menschen träumen: von Garben stiegen, die wie Grenadiere ausgerichtet stehen, von schwan­kenden Erntewagen und von Feldblumenkränzen, um die lästiges Lachen springt... von dem Segen, der der Mühe Preis fein wird. > Kig.

Erfolgreiche Gießener Stenographen.

Am 4. und 5. Juli fand, wie wir bereits be­richteten, ter diesjährige Derbandstag ter Einheitsstenographen in Darmstadt statt. DaS mit dem Derbandstag verbundene Wett­schreiben hatte eine Gesamtteilnehmerzahl von 1168 Personen auszuweisen. Don G testen tonn­ten folgende Teilnehmer mit Preisen ausgezeich- nit werten: (®. - l. Reichskurzschrift-Gesellschaft e. D. (Sieben; D. - Kurzschriftverein von 1861, Gießen).

22 0 Silben: 1. und Ehrenpreis (Ehrenpr. des Derbandes) Georg Wähl G.

1 80 Silben: 1. Preis Heinr. Preuher G.; 3. Fr. von Lemmers ®

160 Gilben : 1. u. E -P Dora Heh ®., W. Ries D., L: Fritz Möller ®, Oskar Winzer G., Fritz Dörfner G.; 2. Martha Pvthka G: 3. Otto Wahl G.

14 0 Silben : 1. u. E -P. Elfe Dikomeit D^ Minna Gerbig G.; 1. Rich. Strauch D.. Alfred Bormuth G Helmut Zfchunte D. Helm. Eckhardt D.. Luise Schade D., Herm. Kröcker G., Aenne Thein G.. Käthe Demuth G, Joh. Bohl G.. Fritz Reh D., Fr. Gorges D.. Olga Pfeiffer D.; 2. Karl Drücket G. Artur Michel D.

1 20 Silben: 1. u. E -P. Hch Schmieder G. Ernst Eckhardt D.; 1. Ma« Kay G., Ludw. Schön D.. W. Schardr G-: 2. Kari Berg G. Sllv RieS D^ Annemarie Steinberger G, Anni Lanio D.: 3. Herta Kreye G. Wtth Hofmann G., Heinrich Mosbach D.. Otti Jung D.

1 0 0 S ilben : 1 Wich. Hvnig B . Lina Kreutzer G.. Otto Wack D, Irma Dolk D, Karl Hof D. Wilh. Paulus D.. Emmy Roch G. Willi Drück- mann D^ Enra Reiniger G, Rod. Ries D.. Erna Metz G.. Aenne Fendt G, Konr. Sänger D.. Hirns Werner D.. Harrs Depperlmg D.. Heinr. Toll H, Heinz Becker D., Karl Drte G , Emmi Overbeck S . Theodor Schwarz G. Karl March G: 2. Gertrud Schäfer Manha Seiserth D, Elli Weihl D.: 3. Hch. Adolph D. Lilli Dikomeit G. Willi Dol- land G, 31<e Lehmann 9, Minna Zimmermann D , Elke Linkmann G, Marianne Schreiner G., Luise Reinhardt D.

80 Silben. 1. u. E -P Mia Schmitt G.. 1. Emmi Größer D. Ma'rgot Bauer D. Karl Mül­ler D. Walter Hällmayer D.. Marie Heck D, Emil Jost D, Adolf Schmitz G., Lina Hucke D., Walter Hock T.. Hch Schlamp D.. Hch. Winthcr D.. Otto Wilhelm G, Else Leinweber G, Christel Smmcl G: 2. Erich Hock D.. Marie Derzbach D: 3. Klara Wagner D., Mar Hardt G, Mia Hamel

Helmut Holzigel G, Hans Fuhr G.. Hedwig Lehnhardt G, Annemarie Seibert D.

Schön- und Richtigschreiben.

Redeschrift: 1. u. E -P. Fr. von Lemmers G: 1. Georg Wahl G.. Luise Reinhardt D, Rich Strauch D., Fr. GorgeS D., 2. Fritz Reh D.

D e r teh r s sch r i f t : 1. u. G.-P. Emil Jost D.; 1. Georg Wahl ©., Fr. von Lemmers G., Fr. Dvrges D.. Konr. Sänger G., Otto Wilhelm G.. Hans Frchr 9., Theodor Schwarz G., Shitfe Reiichardt G, Rich Strauch D., Fritz Reh D.. Max Kay G.; 2. Mia Hamel.

Taten für Freitag, 10. Juli.

Sonnenaufgang 420 Uhr, Sonnenuntergang 20.39 Uhr. Mondaufgang, Monduntergang 15.47 Uhr.

1509: ter schweizerische Reformator Johannes Calvin in Rvhvn geboren: 1824: ter Staats­mann Rudolf v. Denningsen in Lüneburg geboren.

Bornotizen.

T ageS ka lende r für Freitag. Giestener Wohnungsbau-Genossenschaft: GeneraI- verfammlung, 20.30 Uhr, Das6 Leib. Lichtspiel­haus, Bahnhofstrahe:Zwei Menschen".

MissionSfest in (Sieben. Wie vor zwei Jahren und im vorigen Jahre in Verbin­dung mit dem Posaunenfest, so soll auch in diesem Jahre am 12. Juli wieder ein Missionsfest tn Giehen gefeiert werten. Der Dormittagsgottes­dienst findet in ter alten Friedhosskapelle, der Rachmittagsgottesdienst bei gutem Wetter um 15 Uhr auf ter Waldbühne statt. Man beachte die heutige Anzeige.

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* Dom Stadttheater. Dr. Kari Rit­ter. der während ter leh!Zen drei Jahre am Sladttheater Gießen a.s Dramaturg und Schau­spieler tätig war, wurde für die kommende Spiel­zeit alS 1. Dramaturg und Propagandachef an daS Oberschlesische Landesthcaier in Beuchen (Oberschlesien) verpflichtet.

Probealarm der Feuersirenen. DaS städttsche Tiefbauamt teilt mit, dah am mor­gigen Samstag um 15 Uhr die Feueralarrnsirenen probeweise in Betrieb gesetzt werten. Zur Be­unruhigung liegt also kein Anlaß vor.

** Louis Flick f. Am Mittwoch verstarb ter Friseurmeister und Heilgehilfe Louis Flick im Alter von 74 Jahren. Der Tod des allgemein geschätzten und beliebten Mannes ruft in weiten Kreisen lebhafte Teilnahme hervor. Der Der- storbene war nicht nur ein Meister seines Faches, sondern auch ein Mann von vorbildlicher Pünkt­lichkeit und Gewissenhaftigkeit. Mit guter Schul­bildung (Realschule) ausgerüstet, hätte er sich am liebsten dem Försterberuf gewidmet, da ihn eine tiefe Zuneigung zum Wald und der Ratur beseelte: er fügte sich aber dem Wunsche seines Dalers, wurde Barbier und übernahm späterhin das väterliche Darbiergeschäft. Louis Flick war ein großer Botaniker, ter die lateinischen Ramen aller Bäume und Pflanzen kannte, er war ein geschätzter Helfer beim Dachs- und Zmchsgraben, wie bei der Jagd überhaupt. Bei seinem aus­gezeichneten Gedächtnis wußte er in teriGeschichte ter dahin geschwundenen Gießener Menschen gene» rationen unfehlbaren Bescheid: die imOber- hessischen Museum" deponierte Liste von mehr als 800 Gießener Spitznamen verdankt ihm den größ­ten Teil ihres Bestandes.

* Eine Zweiundachtzigjährige. Frau Elise Heck, wohnhaft Steinstraße 23. be­geht heute in voller geistiger und körperlicher Frische ihren 82. Geburtstag.

'* Universitätsgottesdienst. Am Sonntag. 12. Juli. 11.15 Uhr. findet in der Reuen Aula ein Universitätsgottesdienst statt. Die Pre­digt hält Privatdvzent Lic. Dr. A l l w o h n.

Lahnsperre anläßlichder Regatta. Wie aus einer Bekanntmachung des Kreisamts im

kf.lcn Amtsocrkundigungsblatt ersichtlich, ist au» Anlaß der Iudiläumsregatta des Lahn-Regalla-Ber- bandcs die Lahnstrccke vom Felsen bis tum Wehr am Lamstag, 11. Juli, und Sonntag, 12. Juli, von 7 bis 19 Uhr für alle Boote und Perioncn, die nicht an der Durchführung der Regatta beteiligt sind, po­lizeilich gesperrt.

**" 5) i e Biebertalbahn gibt in unserem heutigen Anzeigenteil bekannt, daß zwei Früh­züge, die bisher an ten Werktagen gefahren wur­den, vom 15. Juli ab nur noch SamStags ver­kehren werten. Grund ter Einschränkung ist zu geringe Besetzung der Züge.

' Sechster Obe rhessischer Turner» schafter-Tag. Aus Anlaß tes Tumerschaster- Tages findet am morgigen Samstag, um 16.30 Uhr beginnend, vom Helsen-Rassauer Hause tFranksurter Strafte 331 aus ein Umzug durch fol­gende Straften statt: Frankfurter Strafte, Wil- helmstrafte, Ludwig strafte. LudwigSplatz. Garien- ftrafte, Südanlage, Westanlage, Bcchnhof strafte. Reustadt, Lahnbtnicke, Rvdheimer Strafte zum Ar- mineichauS.

Schlägerei mit politischem Hin­tergrund Zu dem Polizeibericht unter dieser Ueberschrift in unserer Montagnummer, in dem die Schlägerei zwischen Kommunisten und Ra­tionalsozialisten im Seltersweg in ter Rächt zum Montag geschildert wurde, geht unS von dem Kampfbund gegen Faschismus, Kommunistische Partei Ortsgruppe Gießen, Leiter Richard Pohl, folgende Zuschrift zu: ,Es ist nicht wahr, daft 25 Kommunisten versuchten, in daS Lokal von Soldan enuubringen. Wahr ist vielmehr, daß 25 bis 30 Rationalsozialisten, nachdem ihnen ge­meldet wurde, daß 5 Kommunisten vom Reuen- weg durch ten DelterSweg auf dem Heimweg war cm, an ter Gcke Goethe strafte Seltersweg die Heimkehrenten Kommunisten überfallen haben. Don einem (Einbringen in daS Lokal kann also keine Rete sein, da die Rationalsozialisten auf vorherige Alarmierung ten 5 Kommunisten schon an ter Goethe strafte entgegenkamen. ES konnte sich auch von feiten ter Kommunisten um keine Schlägerei handeln, da diese sofort durch die na­tionalsozialistische Uebermacht nietergestochen und mit Schlagringen niedergeschlagen wurden. Dabei zeichneten sich besonders 4 Rationalsozialisten auS, die besonders eifrig im Stechen waren. Gegen» diese vier läuft zur Zeit das polizeiliche Ermitt- lungsversähren. Don feiten ter Kommunisten wurde kein Rationalfozialist verletzt, während aber zwei Kommunisten namenS G m m r i ch und Schäfer durch 6 bzw. 14 Messerstiche vorwie­gend am Kopse schwer verletzt wurden. ES war also nicht eine Gruppe von Kommunisten, sondern nur einzelne, welche einem vorbereiteten An­schlag zum Opfer fielen. Der Anschlag tourte schon tagelang vorher durch einzelne Führer ter Rationalfozialisten auf ter Strafte kundgetan." Wir haben uns auf Grund dieser Zuschrift erneut bei ter zuständigen Stelle ter Kriminalpolizei nach dem Sachverhalt erkundigt und dort die Mit­teilung erhalten, daß die aufterordentlich umfang­reiche polizeiliche Untersuchung dieses Dorfalles zur Zeit rwch im Gange ist und vor Abschluß der vehördlichen Ermittlungen zu der Sache nichts weiter gesagt werten kann. Man wird also die Urteilsbildung über die Schuldfrage zurückstellen müssen, bis das Ergebnis der amtlichen polizei­lichen Untersuchung vorliegt.

* Frauenbund der Deu tschen Kolo- nialgesellschaft. Am Motttaa fand, tote man uns berichtet, im Gartensaal des Hotel Schütz die Hauptversammlung ter Abteilung Gie- ft en des Frauenbundes ter Deutschen Kolonial­gesellschaft statt. Die Dorsitzende, Frau Professor Kuhn, leitete die Sitzung und begrüßte die Zahl­reich erschienenen Mitglieter und Gäste. Es folgte ter Jahresbericht, ter ein gutes Bild von ter Arbeit und dem ständigen Wachsen ter Abtei­lung gab, und ter Kassenbericht, der durchaus er­freulich war. Der Dorstand tourte durch einige Zuwahlen erweitert. Dem geschäftlichen Teil schloß sich ein otoanglofe3 Beisammensein an. Frau Pro­fessor Hummel erfreute die Anwesenden durch ten Gesang des Südtoest-Liedes: Frau Dr. Fi­scher hatte liebenswürdigerweise die Begleitung übernommen. Daraus gab Frau Kuhn einen ein­drucksvollen Bericht über die diesjährige Buntes­tagung in Eisenach, der sie als Delegierte teige- wohnt hatte. Die Tagung habe ein lebendiges Bild der vielseitigen Ausgaben des Bundes zur Unterstützung des Deutschtums in Afrika gegeben. Besonders wurde die Rotwendigkeit hervorgeho- ben, die deutschen Schulen zu unterstützen, damit die Kinder unserer Landsleute in den ehemaligen Kolonien auch weiter in deutschem Geist und deut­scher Kultur aufwachsen. Den Schluß bildete der Film ,Koloniale Frauenarbeit", ter durch einen von Frau Regierungsrat Schmidt wirkungsvoll vorgetragenen Dorspru.ch eingeleitet wurde. Der ausgezeichnete Film zeigte in anschaulicher Weise die Tätigkeit des Frauenbundes, und erntete gro­ßen Beifall.

" Preisabbau beim Klapperstorch. .Durch Derordnung des Ministers für Arbeit und Wirtschaft sind die Gebühren ter Hebammen mit Wirkung vom 1. Juli d. I. ab um 10 Prozent gesenkt worden.

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Die Wetterlage.

Derantwortl. f. d. Feuilleton: i. D. Dr. Lange.

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Wettervoraussage.

Mit dem Wzug ter fcitftrrigcn Störung nach Fimiland hin, nimmt der Sinsluft auf unsere Wetterlage ab. Obwohl ter hohe Druck tm Süd- westen weiter an Ausdehnung gewonnen hat. so dürste er doch bei unS vorerst noch nicht wett er­be stimmend werden, denn über ten britischen Inseln entwickelt sich eine neue Störung, die unter Zufuhr feuchter Sudwestluft wieder Rie- derschläge bringen wird. Die Temperaturen stei­gen datei etwas an.

Aussichten für Samstag: Meist wol­kiges Wetter, wärmer, zeitweise Riederichläge. südwestliche Winde.

Aussichten für Sonntag: Bewölkt mit Aufheiterung, Temperaturen ansteigend, verein­zelt etwas Rieterschlag wahrscheinlich

Lufttemperaturen am 9. Juli mittags: 19,7 Grad EelsiuS. abends 14,6 Grad: am 10. Juli morgens 16,2 Grad. Maximum 20,4 Grsad, Mi­nimum 13,2 Grad.

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der amtlichen Wetterdienststelle Giehen.

Garmisch-Partenkirchen: 13 Grad, gestern der Jahreszeit angemessene Temperaturen, Südwesttvind, heute morgen Regen, gestern teils heiter, teils wolkig.

Konstanz: 17 Grad, gestern vorherrschend kühl, Südwestwind, heute morgen heiter, gestern teils heiter, teils wolkig. <

Westerland auf Sylt: 16 Grad, gestern vorherrschend kühl, heute morgen Westtvi-nd, wol­kig, gestern veränderlich mit Schauern.

Swinemünde: 16 Grad, gestern vorherr­schend kühl, Südwestwind, heute morgen wolkig, gestern veränderlich mit Schauern.