Ausgabe 
10.6.1931
 
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Der Entdecker der Todesffrahlen

nach Amerika verpflichtet.

Kurt 6 d) i m t u s , ein deutscher Chemiker, dem in zäher Arbeit die Entdeckung und technische Aus­wertung der Todesstrahlen gelang ist von einem Finanzkomitee nach Amerika berufen worden, das ihm dort Geld für Versuche größten Maßstabes zur Verfügung stellen will.

Festplatz ein lebhaftes Festtreiben entwickelt. Richt weniger al- 1800 auswärtige Besucher weilten am Sonntag in Etornfels.

(Starkenburg.

Darmstadt, 9. Juni. Heute gegen 16.30 Uhr ging an der Bergstraße ein heftiges Gewit­ter mit wolkenbruchartigem Regen nie­der. Die Wassermassen richteten besonders an Kir­chen und Frühobst ziemlichen Schaden an und chwemmten Steine und viel Geröll in die Ort- chaften, so daß es zu zahlreichen Heber- chwemmunaen kam. Besonders hart wurden Auerbach und Zwingenberg betroffen.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

> Wißmar, 9. Juni. Am Sonntag feierte die hiesigeChristliche Gemeinschaft" (Chrischona) das alljährlich stattfindende Mission sf eft unter Be­teiligung einer Anzahl auswärtiger Gefinnungs- Gemeinschaften. so auch des Posaunenchors von Alten-Buseck. Wegen des Regenwetters mußte die Feier vom Kirchplatz in die Kirche verlegt werden. Am Sonntag, 14. Juni, begeht der KegelklubBahn- frei" sein 25jähriges Bestehen in Verbindung mit einem Bundeskegelfest.

5- Aus dem Kleebachtal, S. Juni. Begünstigt durch die Aiederschläge der letzten Tage ist jetzt das Dickwurzsetzen in vollem Gange. Die Kartoffeln stehen schön und regel­mäßig, sind jedoch schon erheblich verunkrautet. Auch der Mais, der wegen des Grünfutter­mangels in größerem Umfange angebaut wurde, zeigt gutes Aussehen. Klee können in diesem Jahre nur wenige Landwirte verfüttern. Mäuse- frah und die ungünstige Frühjahrswitterung haben in den meisten Fällen die Kleesaaten ver­nichtet. Große Lücken weist der Roggen auf. Befriedigend ist der Stand der Sommer- frucht, die allerdings stark unter dem Hederich zu leiden hat.

Kirche und Schule.

rheologische Konferenz in Gießen.

Unter außerordentlich starker Beteiligung der Pfarrerschaft aus Hessen und Hessen-Aassau, der Kandidaten der Predigerseminare Friedberg und Herborn und der theologischen Fakultäten der Gießener und Marburger Universität fand 'im Aeuen Studentenhaus in Gießen unter Leitung von Geytzimrat l). K r ü g e r die diesjährige

Tbevlv gische Konferenz statt. Aach Schristlesung und Gebet durch den hiesigen Stu- dentenpfarrcr hielt Pfarrer Eduard Thurncy- sen, Basel (Ehrendoktor der Theologischen Fakul­tät Gießen) einen mit großem Beifall aufgenom­menen Dortrag über .Jesus Christus und seine Zukunft". An den Dortrag schloß sich eine leb­hafte Aussprache an, an der sich außer dem Dor- sitzenden die Professoren D. Holtzmann und D. Schuhmann, Gießen, Lic. Dell, Her­born, D. Dultmann und D. von Sooden, Marburg, beteiligten. Aach einer Mittagspause hielt der Leiter der Konferenz, Geh. Kirchcnrat Professor l). K r ü g e r, Gießen, einen ebenfalls sehr beifällig auf genommenen Dortrag über .Ent­stehung, Wesen und Ziel der Rosenkreuzer".

Tagung der Kreissynode Wehlar in Hochelheim.

L Hochelheim, 9. Juni. Die diesjährige Tagung der Kreissynode Wetzlar in Hochelheim am Sonntag und Montag wurde mit einem FestaotteSdienst am Sonntagnachmittag eröffnet, in dem Pfarrer Sannett, Reiskirchen, die Predigt hielt. Am Abend fand ein Gemeinde­abend in der Kirche statt. Superintendent Wieder begrüßte zunächst hie Gemeinde und die Synodalen. Er-sprach von der harten Rot, die heute auf unserem Volke laste, von dem wirt­schaftlichen, sozialen und politischen Druck. Cs folg­ten dann die Berichte aus der Arbeit des kirch­lichen Dereinslebens. Pfarrer Schmidt. Wetz­lar. berichtete aus der Evangelischen Frauen­hilfe des Kreises Wetzlar. Pfarrer Kulke, Aiederkleen. sprach über das kirchliche Hilfswerk des Gustav-Adolf-Dereins und über die Aot der evangelischen Glaubensgenossen in der Diaspora. Ueber die Aufgaben und den Stand der Heiden­mission gab Pfarrer H e i d e r, Dorlar, einen Bericht. Schließlich wurde der Dank der Rheini­schen Mission für alle Mitarbeit und Gaben aus­gesprochen. Ein Singekreis unter der Leitung von Pfarrer Schneider, Hochelheim, verschönte den Abend.

Die Derhandlungen am zweiten. Tag, die im Dereinshaus stattfandem wurden eingeleitet mit einer Morgenondacht von Pfarrer Gütiges, Wetzlar. Sodann erstattete Superintendent W i e- ber den Jahresbericht. Es wurde berichtet icher die Tätigkeit des innerkirchlichen Ausschusses, über die Ausführung der im vergangenen Jahre gestellten Anträge, über die Gründung einet Arbeitsgemeinschaft zwischen Pfarrern und Leh­rern. über das kirchliche Gemeindeleben im ein­zelnen und über die Einführung des neuen Ge­sangbuches in Wetzlar. Garbenheim, Wißmar, Launsbach und Hochelheim. Im Anschluß an den Jahresbericht hielt Kantor Schneider. Wetz­lar. einen Dortrag über das Thema: ..Warum müssen wir das neue Gesangbuch einführen?" Ueber die Konfirmationsordnung nach der neuen Agende sprach Pfarrer Müller, Dutenhofen. Den Bericht über das Shnodal-Rechnungswesen erstattete Pfarrer Kappell, Wißmar. Die Jahresrechnung der Svnode, die mit einem Fehl­betrag von 130,32 Mk. abschloß, wurde abge­nommen und die Entlastung ausgesprochen. Der Doranschlag für das laufende Rechnungsjahr wurde in Einnahme und Ausgabe auf 35 598 Mk. festgesetzt. Als Ort der nächstjährigen Tagung der Kreissynode wurde Gleiberg bestimmt.

Hcffifche Missionskonferenz.

h. Auerbach, 8. Juni. Die Jahresver­sammlung der Hessischen Missions- kvnferenz fand hier statt. Den Auftakt bildete ein gut besuchter Miffionsfamilienabend im großen Saale des Hotel Weigoldt, der von musikalischen Darbietungen deS hiesigen Musik- Vereins umrahmt, von Professor Werner, Friedberg, eröffnet und durch einen aktuellen Dor­trag des Missionsinspettors W i t s ch i, Basel, über: ,Gandhi und wir", ausgefüllt wurde. Das wirkungsvolle Schlußwort sprach Oberkirchenrat Zentgraf.

Die Hauptversammlung wurde eröffnet mit einer Schriftbetrachtung von Professor Knöpp, Darmstadt. Aach den Begrüßungen wurde der Jahresbericht 1930/31 verlesen. Die

Rechnungsablage ergab ein erfreuliches Bild. Den Hauptvvrtrag hatte Missionsinspektor W i t - s ch i. Basel, über: Die Auseinandersetzung der Mission mit dem modernen Heidentum «Säkularis- mus). Er zeitigte eine lebhafte Aussprache und zeigte überraschende Aehnlichkciten mit Zustän­den in der alten Christenheit auf. Aach einem gemeinsamen Mittagstisch und einer Sitzung deS Dorstandes sowie der Vertrauensmänner der De­kanate wurde die Hauptversammlung fortgesetzt mit dem Dortrag von Missionar Müller, Wiesbaden, über: »Politik und Mission im heu­tigen China", und einem Dortrag von Oberkirchen­rat Zentgraf, Mainz, über: .Die Arbeit der Heimatgerncinden im Verhältnis zur Arbeit der Missionsgesellschaften". Die anregenden Dorträge fanden beifällige Aufnahme. Mit Dankesworten und Gebet schloß der Ortspfarrer E h l i n g c r die Tagung.

Landkreis Gießen.

Grünberg, 8.3uni. Die Konferenz der Pfarrer des Dekanats Grünberg fand unter Leitung des Dekans Schmidt (Grün- berg) statt. Aach Andacht und Begrüßung wurden zunächst geschäftliche Angelegenheiten erledigt. Pfarrer Matthäus (Ehringshausen) hielt dar­auf einen Dortrag überBismarcks Glaubens­leben". Eine kurze Aussprache über den mit Bei­fall aufgenommenen Dortrag schloß sich an. Im Anschluß daran wurden dann noch einige Deka­natsangelegenheiten behandelt, u. a. wurde der Dekanatstag auf den 30. Juni nach Londorf festgelegt und außerdem beschlossen, wegen der Morgenfeiern im Frankfurter Rundfunk bei der zuständigen Stelle dagegen Einspruch zu erheben, daß im Mai nur zwei evangelische Morgenfeiern gegen vier katholische stattgefunden haben.

00 Klein-Linden, 9. Juni. Am Sonntag feierte dieHofsche Gemeinschaft" ihr diesjähriges I o h r e s f e st in der hiesigen Kirche. Aach einem Posaunen-Dorspiel und gemeinsamem Gesang sprach Festprediger Schaler (Rieder- Walgern) über Dergebung und Erlösung. Der hiesige Ortsgeistliche, Pfarrer Bremmer, führte die Gedanken des Dorredners am der Hand des Gleichnisses von dem verlorenen Schaf weiter, und Prediger Meng (Grvhen-Linden) sprach über die Bewährung in der Liebe. Der Posaunen- chor Allendorf a. d. Lahn und der hiesige Po­saunenchor wirkten bei der Feier mit. Recht ein­drucksvolle Lieder brachten der Gemischte Chor der Gemeinschaft Allendorf a. d. Lahn und der festgebenden Gemeinschaft zum Dortrag. Die Kol­lekte von 26 Mark kommt Der Gemeinschaftsarbeit und der hiesigen Kirchengemeinde zugute.

Kreis Friedberg.

)( Münzenberg, 8. Juni. In diesem Jahr sind es nach neueren Forschungen von Pfarrer Heß (Darmstadt) 400 Jahre, daß die evangelische Bewegung (Reformation) hier zur Einführung gelangte. Aus diesem Anlaß fand am Sonntag eine in allen Teilen wohlgelungene Refor­mationsjubelfeier statt. Der Festgottes- dienst am Dormittag, in dem Pfarrer Heß (Darmstadt) predigte und Oberkirchenrat D. Wagner eine Ansprache hielt, sand eine sehr Zahlreiche Festgemeinde. Am Rachmittag bewegte sich ein sehr langer Festzug durch die Straßen unseres Städtchens nach der Burg, in der in An­wesenheit einer vieltausendköpfigen Festgemeinde Prälat O.vr. Diehl (Darmstadt) den Festvor­trag hielt und die Zuhörer interessante Einblicke in die Geschichte der Reformation tun lieh. Die Feier wurde von Vorträgen der unter Leitung von Pfarrer Lenz (Gießen) stehenden Posaunen­chöre, des hiesigen Männergesangvereins und Gemeindechorälen umrahmt.

Kreis Büdingen.

!e Echzell, 9.3unu Unter den hohen Eichen desEchzeller Tanzplatzes" fand am Sonntag wieder ein Evangelisches Volksfest statt, diesmal zugleich dls Jahresfest für Innere Mis­sion im Dekanat Aidda. Aach der Begrüßung durch Pfarrer Landmann, Gettenau, sprach der Direktor des Hessischen Landesvereins für Innere Mission, Pfarrer Röhricht, Darmstadt, von der Unentbehrlichkeit christlichen Liebes­dienstes. Der Leiter der Aieder-Ramstädter An­

stalten, Pfarrer Schneider, entwarf darauf ein anschauliches Bild von der Arbeit an Fall­süchtigen und Krüppeln und mahnte zu reger Unterstützung des Werkes. Dekan Scriba, RidZa, berichtete über den Stand der Inneren Mission in seinem Dekanat. Der Gesangverein Frohsinn" Echzell und der Gettenauer Kirchen­chor umrahmten mit gesanglichen Darbietungen das Fest.

Kreis Schotten.

Schotten, 8. Juni. In der amtlichen Dezirkslehrerkonferenz. die auch aus den angrenzenden Bezirken besucht war, sprach Kreisschulrat H a s e n z a b l überSprecherzie­hung und mündliche Sprachpflege". Der Vor­tragende wies einleitend auf die hohe Bedeutung hin, die der Muttersprache unter den nationalen Gütern zukomme. Der Schule erwachse die hohe Aufgabe, schon vom ersten Schuljahre ab unter Beseitigung der Hemmungen zu lautreinem Spre­chen zu erziehen Die Kinder müßten dahin er­zogen werden, daß sie ihre Gedanken selbst formen und zusammenhängend wiedergeben. Als Endziel müsse erreicht werden, daß das Kind in der Sprache des Gebildeten seiner Landschaft zu sprechen vermag. Schulrat Hasenzahl schloß seine Ausführungen mit dem Hinweis an die Lehrerschaft, der Sprecherziehung und Sprach­pflege im Gesamtunterricht größte Beachtung xu schenken. Der Vortrag loste eine rege Aus­sprache aus.

Kapitalbildung in her Krise.

In letzter Zeit ist vielfach die Rede davon, dah die Spartätigkeit in Deutschland sich weiter ver­langsame. Das Institut für Konjunkturforschung gab kürzlich seiner Meinung dahin Ausdruck, daß auch für die nächste Zeit mit einer Verringerung der Einzahlungen und mit anhaltend hohen Aus­zahlungen und demgemäß mit einer weiteren Schrumpfung deS Sparprozesses zu rechnen fei. Aun sind Voraussagen auf wirtschaftlichem Ge­biet eine eigene Sache, sie werden häufig durch die tatsächliche Entwicklung widerlegt. Das zeigte sich beispielsweise bei der Kreditpolittk der öffent­lichen Sparkassen im Jahre 1930, in der allen pessimistischen Aeußerungen zum Trotz die lang­fristigen Kredite, also die Kredite, die die Wirt­schaft am nötigsten braucht, um über 1350 Mill. Mark zugenommen haben, darunter allein die Hypotheken um über 760 Mill. Mk.

Im übrigen kommt es gerade bei der Spar­tätigkeit nicht nur auf das Wieviel, sondern eben­so auf das Wie an. ilnb in dieser Hinsicht muß festgestellt werden, daß das Jahr 1930 die Spartätigkeit, trotz Rückgangs der absoluten Zu- wachsxiffem, weiter vorwärts gebracht hat. So stieg die Zahl der Sparbücher bei den öffent­lichen Sparkassen von 16,20 auf 18,25 Millionen. Im Verhältnis zur Bevölkerungsziffer stieg die Zahl der Sparer von 253 auf je 1000 auf 283. Aach der Zahl der Sparer sind damit 80 Pro- St des Standes von 1913 erreicht. Gewiß ist

Ginzahlungsüberschuß in 1930, wie in einem Krisenjahr dieses Ausmaßes ganz erklärlich, zu­rückgegangen. Aber es sind nicht nur die Aus­zahlungen gestiegen, was übrigens z. T. auch mit! Dem zunehmenden Alter der Sparbücher zusam­menhängt, sondern auch die Einzahlungen, die sich 1930 auf 6920 Mill. Mk. beliefen - 3,5 Prozent mehr als im Jahre 1929.

Dor kurzem stellte ein amerikanischer Bankier als wesentlichen Grund der Krise fest, dah drüben in den letzten Jahren der Derbrauch unnatürlich gesteigert wurde, so dah heute die Wirtschaft mit Zahlungen für dieses weggenommene Einkommen belastet sei. Demgegenüber ist bei uns die krisen­mildernde Wirkung des Sparens deutlich in Er­scheinung getreten. Durch die Tatsache, dah viele Sparer auf ihre Guthaben wegen der schlechten Zeiten zurückgreifen muhten, ist unser Wirtschafts­leben vor einem noch schärferen Rückgang bewahrt worden.

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Bekanntmachung.

Die Hebregister für die Beiträge zu den Kosten der Industrie- und Handelskammer Gießen für 1931 liegen zehn Tage lang, und zwar vorn 11. bi» 20. Juni d. 3n van 10 bi» 12 Uhr vormittags und 3 bl» 5 Uhr nachmittags auf unserem Bureau zur Ein­sicht offen. 3918D

Einwendungen gegen den Inhalt der Hebregister sind innerhalb dieser zehntägi- gen Fr-st schriftlich oorzubringen. Nach Ab- lauf der Frist wird über die vorgebrachten Einwendungen entschieden. Gegen die Ent­scheidung ist innerhalb zweier Wochen Be­schwerde an das Ministerium für Arbeit und Wirtschaft in Darmstadt zulässig.

Gießen, den 9. Juni 1931.

Industrie, und Handelskammer Gießen.

Ludwig Rinn.

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Rein- hardshain für 1931 Ri. liegt vom Freitag, dem 12. Juni, bis einschließlich Donnerstag, dem 18. Juni, auf unserem Dienstzimmer zur Einsichtnahme offen. 3925D

Es ist die Erhebung einer Umlage be- schloßen, zu der auch die Ausmärker heran, gezogen werden.

Reinhardshain, den S. Juni 1931.

Hessische Bürgermeisterei.

Gieß.

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<£ G. Kleiuheun

Babnbofstr.«! (3921D] Telephon 3866 uiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiinniiiiiiniiininnnmnmiiiniiiniiiiiiiiii

In der General-Versammlung vom 31. Mai 1931 wurde die llmwandlung in beschränkte Haftpflicht beschlossen. Die Gläubiger werden aufgefordert, innerhalb deS gesetzlichen Sperrjahrs sich zu melden.

Grohen-Vuseck, den 6. Juni 1931.

Landwirtschaftlicher (Lonsumverein e. G. m. u. H.

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Es gelang uns, einen Posten der bekannten Bembergqualitäten in Kleiderresten günstig einzukaufen. Diese Muster sind von ansprechender Schönheit. Die Hauptsache: Auch hierfür unsere bekannt winzigen Preise.

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Betr.: Zwangsoersteigerungssache gegen Ferdinand Alffen und Ehefrau Amalie Alffen geb. Hahn, Gießen, Licher Straße 29.

Beschluß.

Das Verfahren wird auf Antrag der Gläubiger einstweilen eingestellt. Der Ver- steigerungstermin vorn 11. Juni 1931 fällt aus. 3912D

Gießen, den 6. Juni 1931.

__________Hessisches Amtsgericht.__________

Zwangsversteigerung.

Dienstag, den 16. Juni 1931, nachmittags 3 Uhr, versteigere ich in Eberstadt, Kreis Gießen, zwangsweise gegen Barzahlung oder genügende Sicherheitsleistung:

eine Dreschgarnitur, bestehend aus einer Selbstfahrlokomotioe von 1916, einem Lanz-Dreschwagen (60zöllig), teilweise Kugellager mit Spreuoläfer und Sack- Heber, einer Lanzschen Handbinderpresse (1500 mm Kanalweite), einem Werkzeug, wagen, einer Kraft-Häckselmaschine mit Transportwagen, einer Schrotmühle Fabrikat Tröster (600 mm Steindurch. mesfer), einem Kreissügetisch. 3907D Versteigerung findet ganz bestimmt statt.

Lich, den 10. Juni 1931.

Mon

________Gerichtsvollzieher in Lich.________ U/E D R CD RUCKSACHEN WW bl\D t Brühlsche Druckerei