Ausgabe 
10.6.1931
 
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Aus der Provinzialhauptstadt.

Vieh en, den 10. Juni 1931.

Oie Verfaffungsfeier 1931.

Unter dem Vorsitz deS Provinzialdirettors Graef fand gestern nachmittag im Siyungs- saale tx4 Regierungsgebäudes eine Besprechung im Kreise geladener Herren statt, die der Aus­gestaltung der diesjährigen Feier des Dersassungstages am 11. August galt. CS herrschte Ueberclnstimmung darin, daß eine würdige Vcrsassungsfeier organisiert werden soll, die sich in überparteilichem Rahmen be­wegt. Als Stätte der Feier ist die Dolkshalle vorgesehen, damit bei dem voraussichtlich starken Besuch jedermann bequem Platz finden kann. Die bisherigen Bemühungen deS ProvinAialdirektors Graes zur Gewinnung eines Festredners haben noch kein positives Ergebnis gezeitigt, so dah die Konferenz nach dieser Richtung hin keinen De- schluh fassen konnte. Provinzialdirektor Graes wurde ermächtigt, die Auswahl des Festred­ner- selbst zu treffen, wobei auch diesmal wie­der die bisher bewährte Regelung gelten soll, dah der Festredner alljährlich einer anderen poli­tischen Richtung, die im Ramen des jetzigen Staa­te- mitarbeitet, angehören foll; nach diesem Tur­nus Ware in diesem Jahre ein Redner auszu­wählen, dec auf dem Boden der Deutschen DolkS- partei steht. Den musikalischen Teil der Feier wird die Kapelle unseres Bataillons übernehmen. Weiter ist geplant, nachdem im vori­gen 3ahre Massenchöre gesungen wurden, in die­sem 3ahre Kinderchöre der hiesigen Schulen Mitwirken zu lassen, falls sich angesichts der Ferienzeit aus diesen Kindern ein guter Klangkörper zusammenstellen läßt; auch hierüber wird die endgültige Entscheidung erst später ge­troffen werden. Die bei den Kinderchören mit­wirkenden Kinder sollen durch Ueberreichung von Brezeln erfreut werden. Die weitere Ausgestal­tung des Programms wurde einem Unteraus­schuh übertragen, der unter dem Vorsitz eines Beamten deS Kreisamts tätig sein wird.

Samilienfag der Matthäusgemeinde.

Wenn die Familientage und sonstigen Veranstal­tungen der Matthäusgemeinde zur Tradi­tion geworden sind, so ist das in erster Linie der vorzüglichen Organisation und Leitung der Männer- und Frauenvereinigung zu verdanken. Es ist das Bestreben des Vorstandes, unterhaltsame Ab­wechslung hinsichtlich der Mitwirkenden und des Bildungswcrtes der Unterhaltungsstoffe zu schaffen.

Der rührige und verdienstvolle Vorsitzende, Be- rufslehrer Wehrheim, wies nach der Begrüßung auf die segensreiche Bedeutung unserer evangelischen Kirche als kulturwollenden und kulturbringenden Faktor hin und forderte die Bersammlung auf zur Einigkeit, zum Zusammenhalt und zur Aktivität im Gemeindeleben. Gemeindepfarrer Mahr sprach über die Bedeutung eines Gemeindefamilientages, eines richtig gepflegten Familiensinnes und eines kirchlich-sittlich geordneten Familienlebens für unser gesamtes Volkstum. Er wies an Hand plastischer Beispiele und typischer Gleichnisse auf die Grund­pfeiler eines gesunden Gemeinschaftslebens, auf den richtigen Geist im Erziehungswerk, die in der Per­son Jesu offenbarte Gottesliebe hin. Die Ansprachen waren umrahmt von einer Anzahl guter Darbietun­gen, die vollste Anerkennung verdienen. Der Verein für christliche Musik verschönte das Fest durch seine Weisen. Frl. Horst-Gießen und Herr Kruger- Steinfurth boten schöne Lieder und Duette und fanden dankbare Zuhörer. Frau Elfriede Fischer stellte auch diesmal wieder ihr gereiftes Können in der Liedbegleitung in den Dienst der Gemeindesache. Die Kinder unterhielten sich unter Betreuung der Helferinnen beim Spiel und Brezelverteilung. In einem von der Mädchenvereinigung aufgeführten Märchenstück, das Frl. Borges und Pfarrer Seemann sorgfältig einstudiert hatten, zog der reiche deutsche Märchen« und Sagenschatz an den Teilnehmern vorüber. Ebenso erfreuten die Tanz- vorsührungen.

Die Männer- und Frauenvereinigung hat mit ihrer Veranstaltung auch diesmal wieder dem Zu­sammengehörigkeitsgefühl neuen Impuls gegeben und damit den Sinn der Gemeindefeier erfüllt.

^rnotizerr.

Tageskalender für Mittwoch. Gut­templer-Loge, Hinter der Westanlage 11, 20 Uhr: Öffentlicher Vortrag überAlkoholfreie Kinder- erziehung". Oberhessische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde: Vorträge von Dr. med. h. c. Fritz Steil, München, und Dr. Berek, Wetzlar, 20.15 Uhr Hörsaal des Chemischen Laboratoriums, Lud- wigstraße 21. Lichtspielhaus, BahnhofstraßeDie Königin einer Nacht".

Aus dem Stadttheaterbureau wird u1i8 geschrieben: Am Dienstag, 16. Juni, gastiert das Ensemble-Gastspiel Lottina Baart, E. L. Franken, Kurt Unser mit einer einmaligen Aufführung der AlltagstragödieRju" von Ossip Dymow. Beginn 20 Uhr. Ermäßigte Sommer­preise.

Haushaltungskursus. Die Haushal- tungslehrerin Vages veranstaltet am morgigen Donnerstag im HotelHindenburg" um 15 und 20 Uhr je einen Kursus zur Zubereitung und Her­richtung kalter Platten. Hausfrauen und Töchter seien auf diesen Kursus besonders aufmerksam ge­macht. Näheres im heutigen Anzeigenteil.

Wohltätigkeitsfest f ü r Deu t sche über See. Bei dem am Samstag, 13. d. M, auf der LiebigShöhe stattfindenden Wohltättg- keitSsest des Frauenvereins vom Roten Kreuz für Deutsche über See gelangt ein abwechslungs­reiches Programm zur Darbietung, das unter dem Titel »Mit Elli Beinhorn von Afrika nach Europa" zusammengefaßt ist. Die künstlerische Leitung hat Spielleiter Hub vom StadtLheater, während die musikalische Leitung in den Händen von Kapellmeister Fritz Euj6 liegt. Tanzmeister Däul(e zeichnet für die Ballets der Kleinen und Drohen verantwortlich. Auch ist außerdem die Mitwirkung des Tänzerpaares ulke mit neuesten Kostüm- und Gesellschaftstänzen gesichert. (Siehe Anzeige vom Samstag.)

Unzutreffende Gerüchte.

Gestern wurde in unserer Stadt das Gerücht verbreitet, in Berlin und in anderen deutschen Städten sei wegen Zusammenstößen zwischen Kom­munisten und Rationalsozialisten der Belage­rungszustand verhängt worden. Zwar ist es in den letzten Tagen in verschiedenen Städten zu kommunistischen Ruhestörungen mit gewissen poli- ttschen Tendenzen, sowie zu Schlägereien zwischen Kommunisten und Rationälfozialisten gekommen, bei denen vor allem Kommunisten als Angreifer auftrnten und mehrere ihrer politifchen Gegner getötet und verwundet wurden. Diese Vorkomm­nisse blieben aber rein lokal begrenzt, und die Polizei konnte überall die Herrschaft über die Straße behalten. Bei dieser Sachlage ist denn auch an keiner Stelle des Reiches der Belagerungszustand verhängt wor­den. Man sollte in so gespannten Zeiten wie jetzt mit der Verbreitung unkontrollier­barer Gerüchte, die vielfach nur unlauteren Zwecken dienen, sehr vorsichtig sein!

** Oeffen11 iche Sitzung des Kreis- ausschusses. Am Samstag, 20. Juni, 9 Uhr, findet im Regierungsgebäude zu Gießen eine öffent­liche Sitzung des Kreisausschusses des Kreises Gie­ßen statt. Tagesordnung: Klage des Bürgermeisters N e e b in Hattenrod wegen Besoldung.

* Dienstjubiläum. Am morgigen Donners­tag feiert der Laborant Heinrich Leip old, wohn­haft Asterweg 48, das Jubiläum seiner 25,ährigen Tätigkeit in der Engelapotheke. Der Jubilar hat sich durch sein hohes Pflichtbewußtsein, durch seine Pünktlichkeit und Treue das Vertrauen seines Ar­beitgebers erworben.

E i n Achtzigjähriger. Morgen kann der Gendarmerie-Oberwachtmeister i. R. Leonhard Riebel von hier in außergewöhnlicher Rüstigkeit seinen 80. Geburtstag feiern. Der alte Herr ist Kriegsteilnehmer von 1870/71 und war als Gen­darm in vielen Gendarmerie-Stationen in Ober- Hessen, zuletzt in Lich tätig. In seinem Bekannten- kreise wird ihm hohe Wertschätzung zuteil.

** Frühwagen der Straßenbahn. Es sei darauf aufmerksam gemacht, daß von dieser Woche ab der erste Straßenbahnwagen ah Volks- Halle um 6.12 Uhr abgeht. 3m 3nteresse des Publikums liegt es, durch die Benützung dieser Frühwagen zu den Frühzügen dazu beizutragen, daß sie wenigstens für die Sommermonate er­halten bleiben. Andernfalls wird dieser Wagen­verkehr wieder eingestellt.

** Sommerfest der Studenten. Dem Bericht über das Sommerfest der Studenten ist nach- dutragen, daß die vielerlei Zeichnungen, Beschriftun- gen, Schilder usw., deren Herstellung sehr viel Arbeit bedeutete, von stuck, ehern. Hans Schmidt aus­geführt wurden.

Vogelsberg - Wanderung der Volkshochschule. Die hiesige Volkshochschule unternahm ihre diesjährige Dogeisbergwande­rung am vergangenen Sonntag unter Benutzung eines Autobusses. Rach rascher Fahrt langte man in Breungeshain an. Die Fußwanderung führte dann die Teilnehmer zunächst nach dem Hoch­moor, von dessen eigenartiger Flora die leuch­tend roten Dlütenpolster der Moosbeere, die in Menge blühende Siebenstern und die roten Ro­setten des Sonnetau über den schwellenden Moosen des kleinköpfigen Sphagnums besonders genannt werden sollen. Den Hök^punkt des Tages bildeten die in strahlendem Sonnenschein sich darbietenden Wiesen der Parklandschaften jenseits des Geißel- steins. Hier vereinen sich die rosenroten Aehren des Schlangen-Knöterichs mit den blauen Blüten des Sumpf-Storchschnabels, der Teufelskrallen und Dergflockenblume mit gelben Trollblumen, fuß­hohen Orchideen und den Kleinkräutern wie Glockenblumen, Ehrenpreis, Ditterfüh usw. zu je­nem farbenreichen Bilde, das die nassen Berg­wiesen im Vorsommer säst ebenso reizvoll erschei­nen läßt, wie die blumigen Alpenmatten jm 3uni. 3n den rieselnden Wässern spiegelten sich die Blüten von Bachnelkenwurz, meergrüne Stern­miere und Sumpfvergißmeinnicht, während aus dem Dunkel des Waldes im verspäteten Früh- lingdflor die reinweißen Doldensträuße des Derghahnenfuhes leuchteten. Roch bevor Sturm- und Hagelwetter über die Höhen nieder­ging, waren bte gastlichen Räume des Klub­hauses erreicht, wo die Stunden bis zur Heim­fahrt rasch vergingen.

** D ie H o chs ch u l g r u p pe der D VP. hielt wie man uns berichtet am Freitag­abend einen Ausspracheabend ab. 3m Rahmen des Themas »Kollektivistische Weltanschauungs­elemente in den mobemen Parteien" sprach Ge­schäftsführer eanck. phil. Heinemann über den

»Kollektivismus in den Linksparteien", während ein anderer Redner über dieWeltanschauung im Rationalsozialismus" referierte. Eine eingehende Aussprache erwies den hohen sittlichen Ernst, mit dem die in der Gruppe vereinten jungen Studierenden an die Probleme der Gegenwart Herangehen.

ee Frauengruppe der Deutschen Dolkspartei. Man berichtet uns:Die Frauengruppe Gießen der Deutschen Volkspartei veranstaltete einen gut besuchten Vortragsnach­mittag. Frl. Birnbaum begrüßte die erschie­nenen Damen. Sodann sprach Geschäftsführer Heinemann kurz über die Ziele der volks­parteilichen Jugendbewegung im Hindenburgbund. Den Hauptvortrag hielt Frl. Generalsekretärin Schwarz. Berlin, überDie Stellung der Frau in der pvlittschen Gärung der Gegenwart". Rach- dem sie eingangs die schweren Bedenken der Dollspartei gegen die neue Rotverordnung, die in ihrem Ausbau nichts weiter darstelle, als ein Abweichen von der bisherigen Haltung der, Re­gierung in Konzessionen an die Linke, dargelegt hatte, schilderte sie die Entwicklung der welt­anschaulichen Grundlagen der heutigen politischen Gärung vom Rattonalismus über den materia­listischen Marxismus bis auf die vollständige

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geistige Entwurzelung von heut«. DaS voll- tommernc Dersagcn der sozialistischen Kollekttv- wirtschcrft im Reich, in Ländern und Gemeinden habe es schließlich, im Derein mit der untragbaren Last der Tribute, dahin gebracht, daß heute Mil­lionen nicht nur unter dem materiellen Druck der Arbeitslosigkeit stehen, sondern mehr noch unter der damit verbundenen 3nhaltlosigkeit ihres Le­bens leiden. Die Rednerin schilderte dann die kulturellen Zersehungserscheinungen. Weiter gab sie Mitteilungen über die verheerenden Derwüstun- gen, die sowohl sozialistische, wie auch national­sozialistische Schülerzeitungen in den Reihen der Schüler anrichteten. Flammender Protest aller deutschen Frauen müsse gegen eine solche Dolsche- wisierung unterer Schuljugend erhoben werden. Der Vortrag löste eine angeregte Aussprache aus."

" Gautag der Marinevereine in Gießen. Qfm Samstag und Sonntag fanden im Bootshaus k»es Marinevereins aus Anlaß des Gautages des Marinegaues Riederwald im Bund deutscher Marine-Vereine eine Reihe von Veran­staltungen statt. Die eigentlichen Verhandlungen begannen am Samstagnachmittag. Es wurden durchweg interne Derbandsangelegenheiten be­handelt. Beteiligt waren 22 Vereine mit etwa 60 Delegierten aus dem Lahn-, Main- und Rheingebiet, die insgesamt 1400 Mitglieder ver­traten. Am Samstagabend fand in sämtlichen Räumen des Bootshauses ein gut besuchter Be- grühungsabend statt Musikvorträge, Darbietun­gen des Trommlerkorps des Stahlhelms, gemein­same Lieder und Ansprachen, erfüllt von echtem Kameradschaftsgeist, füllten den Abend aus. Am Sonntagvormittag besichtigten die Gäste die Se­henswürdigkeiten der Stadt. Am Sonntagnach­mittag fand auf dem Bootshausgelände ein Volksfest mit Doppalkonzert, Darbietungen der 3ugendgruppe des hiesigen Vereins, des Trommlerkorps des Stahlhelms u. a. statt, das leider durch die ungünstig? Witterung etwas be­einträchtigt wurde. Trotzdem war der Besuch, auch von feiten der Gießener Bevölkerung, gut.

" Diebe im Gartenhaus. 3n der Rächt zum 26. Mai wurde, wie der Polizeibericht heute meldet, in einem Gartenhaus am Rahrungsberg ein Einbruch verübt. Den Dieben vielen zwei« Meine und 20 mittelgroße Schallplatten in die Hände. Sachdienliche Mitteilungen erbittet die Kiminalpolizei.

** Vorteilhafte Ferienreise an die Ostsee. Reisende mit Feriensonderzugfahrkarten nach Gtoinemünbe oder Berlin, bte innerhalb sechs Tagen nach Ankunft des Feriensonberzuges in Swinemünde oder Berlin von Swinemünde äus die Weiterreise mit dem Seedienst Ostpreußen, der Dchnellschiffslinie Swinemünde ZoppotPll» lauMemel an treten, erhalten 60 Tage gültige Rückfahrkarten mit 50 v. H. Fahrpreisermäßi­gung, d. h. zu folgenden Preisen: von Swine­münde nach Zoppot 14 Mk., nach Pillau 16 Mk., nach Memel 18 Mk. Feriensonberzugreisenbe nach Königsberg (Pr.) erhalten zur Weiterfahrt von Pillau nach Zoppot oder Memel ebensolche er­

mäßigte Anschlußrückfahrkarten zum Preise von Pillau nach Zoppot 6 Mk^ nach Memel 8 Mk. Die Fahrkarten werden gegen Vorzeigung der Ferienzugfahrkarten ausgegeben an Bord der Motorschnellschiffe »Hansestadt Danzig" und Preußen", sowie in den Reisebureaus oes Rord- deutschen Lloyd.

Zeuenvehrfeft in Büdingen.

!! Büdingen, 8. 3unt. Am vergangenen Samstag und Sonntag feierte die Freiwillige Feuerwehr Büdingen das 3ubiläum des 50jäh- rigen Bestehens. Das Fest nahm unter großer Anteilnahme der Bevölkerung einen würdigen Verlauf. Am Samstagnachmittag fand im Saale des Hotels »Fürstenhof" die 3ahres-Haupt- DerbandStagung des Kreisverbandes der Freiwilligen Feuerwehren statt. Beim Festakt, der am Samstagabend in der Festhalle auf dem neuen Marktplatz feinen Anfang nahm, begrüßte zu­nächst Zugführer Klein von der Freiwilligen Feuerwehr Büdingen die Gäste. QSürgermeijter Hildner überbrachte die Grüße und Wünsche der Stadt Büdingen. Kreisdirektor Dr. Gäh­ner sprach als Vertreter des Staates. 3m Rah­men des Festes wurden sodann einer Anzahl Ka­meraden Auszeichnungen überreicht. Das Ehren­zeichen für 40jährige Dienstzeit wurde verliehen an: Georg Knaf und Wilhelm S a l a t h e. Da- Ehrenzeichen für 25jährige Mitgliedschaft erhiel­ten: Hch. Heiliger, W. Steinmark, Lud­wig L e b n i n g , Georg Fehberger und Ernst Pulver. Ehrenkreuze wurden verliehen an Ludwig Hemming für 50jährige Mitgliedschaft, ferner an den Ehrenkommandanten, Fürst Carl zu Vfenburg-Büdingen, an den Ehren- Kommandanten Glanz und an Kreisdirektor Dr. Gähner, Büdingen. Die Feier wurde durch Darbietungen der Büdinger Vereine verschönt.

Der Festsonntag wurde mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche eingeleitet. Für den Rest des Vormittags war eine große Hebung der Bü­dinger Feuerwehr vorgesehen, die den besten Verlauf nahm. Anschliehend fand ein sehr gut durchgeführter Drandangriff statt, der die Lei­stungsfähigkeit der Wehr unter Beweis stellte. Rachmittags bewegte sich ein Festzug durch bi« Hauptstraßen der Stadt nach dem Festplah, auf dem sich bald ein reges Leben entwickelte.

2 Tote bei einem Motorradunglück.

Frankfurt a. M., 9. Juni. (WSN.) Gestern nachmittag fuhr der 18 Jahre alte Schlosser Ludwig Keller aus Höchst mit seinem Motorrad mit Bei­wagen von Wiesbaden nach Höchst. Jm Beiwagen saß der 22 Jahre alte Schlosser Adolf Jung, eben­falls aus Höchst. In der Farbenstraße in Höchst ver­lor Keller in einer Kurve die Herrschaft über bas Rad und fuhr gegen einen Kilometer­stein. Beide Fahrer wurden in weitem Bogen auf die Straße geschleudert. Keller erlitt einen schwe­ren Schädelbruch und war nach wenigen Minuten tot. Jung trug ebenfalls schwere Kopfverletzungen davon und wurde nach dem Kran­kenhaus in Höchst verbracht, wo er in der ver­gangenen Nacht gestorben ist. Keller war noch nicht im Besitz eines Führerscheines.

Berliner Börse.

Berlin, 10.3unl. (WTB. Funkspruch.) Da- wieder schwache Reuhork lieh im heutigen Vor­mittagsverkehr keine ainternehmungslust aufkom­men. Die Tendenz blieb undurchsichtig und die Spekulation zeigte weiter äußerste Zurückhaltung. Kurse waren noch nicht zu Höven.

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