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irtet von den Srbeltgebent mbigungen und somit ein mg auf Eehaltsfenkung.

othitfe 1930.

Ile der Stm Olot< di. DvhlfahrtSMt, wird

Herrn OberbLrgemcisters lenDeremigungen zur Hn< len Wswerls find neben bisher Geldspenden' S00 Mark eingegangen, ichen jedoch bei weitem bet in Betracht kommen- i auch nur einigen* äbt Wohlfahrtsamt -c hen W.saben zur Beo bmttd fennen mit dir Es muh daher an alle hner m Stabt und Land nb herzlichste Ditte ze­tere Zuwendungen thilfe 1930 zu machen, sorge zweckmäßig ergänzen Lim^chcht^neben^^ iliefenTünb jenem. Dir Mein leuchtete schon hell, nkel aetoordrn. als hatte er schon immel ferme er Wette von sich oft In ter Dunkelheit, Moleties sch toieein^ a^ et fHIl - X;

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Mitteln ein außerordentlich große- Bedürfnis m Bekleidungsstücken, namentlich Leib­wäsche und warmer Unterkleidung. Dies nicht nur für Kinder, sondern auch in umfangreichem Maße für Erwachsene. Es ist nur zu verständlich, daß die Familien, deren Ernährer nun schon jahrelang keinen Pfennig verdienen konnten, alles entbehren, was $u einer ordnungsgemäßen Le­bensführung gehört, obwohl der Familienvater arbeitsfähig und vom besten Arbeitswillen be­seelt ist. Bon den spärlichen Unterstützungs­mitteln kann naturgemäß eine Erneuerung non Wäsche- und Bekleidungsstücken u. dgl. nicht vorgenommen werden, da die Unterstützungssätze nur auf den notwendigsten Lebensbedarf zuge­schnitten sind. Es muß hierbei besonders betont werden, daß die Zahl der Familien, die einer Unterstützung würdig sind, weitaus größer ist, als die derjenigen Familien, die allgemein als unwirtschaftlich gelten. Selbst bezüglich dieser Fa­milien muh jedoch darauf hingewiesen werden, baß es unmenschlich wäre, wollte man die Kinder oder die ordentliche Hausfrau, die unschuldig unter diesen Umständen leiden, die Unwirtschaft­lichkeit des Baters entgelten lassen. 3n solchen Fällen erscheint gerade die Speisung der Fa­milienmitglieder am Platze. Wer ein bedürftiges Kind an seinem Mittagstisch teilnehmen läßt, erfüllt in der heutigen schweren Zeit bestimmt seine soziale Pflicht. Bach solchen privaten Speisungen besteht ebenfalls ein großes Be­dürfnis.

Angesichts der ungeheuren Bot muß es jedem, der noch ein gesichertes und erträgliches Dasein hat, auch möglich fein, ein Scherflein der Städti­schen Bothilfe zur Verfügung zu stellen.Biele Wenig geben ein Diel." Cs ist hierbei nicht nur an die einzelne Person gedacht, vielmehr können gerade die Bereinigungen und Or­ganisationen gleichermaßen und oft weit oesser helfen. Bach Auffassung der Städtischen Bothilfe muß es jedem Geselligkeitsverein, jedem Sportverein, jedem Kegelklub, jedem Stammtisch, jeder Standesorganisation (Innungen, Gewerk­schaften, Kartellen und Verbänden) möglich sein, tn irgendeiner Form laufend oder einmalig eine Gabe zu spenden. Bur dann, wenn jeder einzelne für sich und jeder einzelne wiederum in seiner Standesorganisation, oder in seinem Verein des Bedürfnisses nach Hilfe inne wird und erkennt, daß es auf seine Hilfe ankommt, wird das Hilfs­werk seine Aufgaben erfüllen können.

Oberheffen.

Schwerer Moiorradunfall.

v Homberg. 10. 3an. Gestern abend er­eignete sich in Homoerg ein schwerer Ver­kehrsunfall. Der Motorradfahrer Wilhelm W e ft r o p p aus Appenrod geriet, als er mit feinem Motorrad aus einer Werkstätte ßeraud -auf die Straße fuhr, gegen einen Kraftwagen 1er Gießener Deterinärkliniken, der eben die Straße passierte, stürzte vom Motorrad und wurde schwer verletzt. Der bedauernswerte Mann, der eine Gehirnerschütterung, Kopfverletzungen, einen Schlüfselbeinbruch und einen Unterschenkel­bruch erlitt, verlor auf der Stelle dos De- wußtsein und wurde durch die Freiwillige Sani­tätskolonne Gießen nach der Gießener Chirurgi­schen Klinik gebracht. Der Zustand des Verletzten, Der bei seiner Ankunft in Gießen wieder das Bewußtsein erlangte, ist ernst, jedoch nicht hoff­nungslos.

Landkreis (titefcen.

Bg. G rohen-Dus eck, 9. 3an. Bei der gestrigen Holzversteigerung, zu der seit

Geschichten ans aller Welt.

Abenteuer eines Piloten.

(f) London.

3m Flughafen von Mascot landete vor kurzem ein Flugzeug, dem ein bekannter australischer Pilot entstieg. Er trug aus dem Flugzeug eine Frau heraus, die eine schwere Kopfwunde hatte. Natur­gemäß befaßte sich die Polizei mit biefer Sache und stellte folgenden, sehr merkwürdigen und wirk­lich nicht alltäglichen Zusammenhang fest: Kapitän Daish war zu einem Passagierflug aufgestiegen. 3n dem Apparat befand sich nur eine Dame, die nach Mascot wollte. Unterwegs verließ sie plötz­lich ihrer Sih und machte dem Flieger einen hei­ßen Liebesantrag und flehte ihn an. sie zu er­hören. Der Flieger war einerseits schon.beseht", anderseits scheint auch die Inaugenscheinnahme nicht zugunsten der Dame ausgefallen zu fein. Jedenfalls wies der Pilot alle Offerten dankend zurück. Die Dame aber verfiel in Raserei und machte sich daran, den Gasolintank aufzuschrau­ben und auch sonst einige Hebel zu verbiegen, deren Richtung von ziemlicher Bedeutung für den einwandfreien Gang eines Flugzeuges ist. Diese Manöver wurden schließlich jo bedrohlich, daß der Pilot sich nicht anders zu helfen wußte, als daß er der Dame mit einem Schraubenschlüssel einen Schlag auf den Kopf versetzte. 3nfvlgedefsen brach sie bewußtlos zusammen. Der Pilot war gerettet. Allerdings bestreiten jetzt die Damen in Austra­lien. daß er sich wie ein Kavalier benommen habe.

Herr Kreisler weift sich aus.

(r) Amsterdam.

Der bedeutende Geigenvirtuose Fritz Kreis­ler hielt sich vor einiger Zeit in Antwerpen auf und benutzte die wenigen Stunden vor dem Abgang feines Zuges zu einem kleinen Dummei durch die Altstadt. Sein Gepäck war bereits auf- gegeben; der Künstler trug lediglich fein größtes Kleinod, feinen berühmten Stradivarius, unter dem Arm, eine altitalienische Meistergeige, an der er mit der ganzen Liebe eines passionierten Musikers hängt und von der er sich niemals trennt. Kreisler betrat einen Antiquitätenladen, um gegebenenfalls eine kleine historische Reliquie aufzustöbem und fließ auf eine wohl alte, aber gänzlich wertlose Geige. Aus purer Laune zeigte er dem Ladeninhaber sein 3nftrument und fragte den alten Trödler, was er denn dafür geben! würde.3ch sehe wohl, daß Sie ein Kenner sind", antwortete der Antiquitätenhändler mit einer Grimasse,der sich unmöglich für dieses alte

Holz interessieren kann. Warten Sie einen Augenblick, ich zeige Ihnen gleich eine Amade- Geige... Sprachs, ließ Kreisler eine Sekunde allein und kehrte mit einem Schutzmann wieder: »Verhaften Sie diesen Gauner, Herr Wachtmei­ster". schrie der 'Alte außer sich vor Aufregung, er hat die Geige von Kreisler gestohlen!" Der kunstverständige Alte und der ratloje Schutzmann glaubten erst bann, daß er selbst der Meister sei, als er ein kleines Konzert improvisierte und eine Kreislersche Grammophon-Platte eigenhändigan die Wand" spielte...

König HaakonsNebenjnbiläum".

(e) Oslo.

Dor einiger Zeit beging, wie man sich erinnern wird, König Haakon von Borwegen fein fünfund­zwanzigjähriges Regierungsjubiläum. Ungefähr gleichzeitig jährt es sich zum fünfundzwanzigsten Male, daß der Herrscher die Kunst des Auto­fahrens erlernte. Anläßlich diesesBebenjubi­läums" veröffentlichte eine Osloer Zeitung eine angeblich authentische Episode des königlichen Fahrschülers aus der Zeit, in der er noch am Steuerrad ebenso ein Anfänger war wie auf dem Throne. Ein französischer Chauffeur sollte den König in die Geheimnisse des Selbstfahrens ein» führen. Alles ging vorschriftsmäßig bis zu dem denkwürdigen Tage, an dem Haakon zum ersten Male selbst seinen Wagen lenkte. Daß er das Handwerk noch nicht einwandfrei beherrschte, kann man sich ja vorstellen. Bei einer Straßenkreuzung geschah nun beinahe ein Unglück; der Lehrer brüllte aus Leibeskräften:Bremsen! Bremsen!" Haakon bremste wunschgemäß, aber so ungeschickt, daß nicht nur der Wagen, sondern auch der Mo­tor stehen blieb. Worauf der Lehrer, ein überaus temperamentvoller Franzose, unverblümt seine Kritik äußerte:Zum Donnerwetter auch, wie kann man bloß so dumm fein!" Kaum gesprochen, be- farm er sich sogleich, wen er vor sich hatte und beendete den Satz höflichst mitMajestät". 3m weiteren Verlauf der Fahrt suchte der Franzose nach einer Möglichkeit, feine Grobheit wieder gut­zumachen. Bach einigem Kopfzerbrechen tarn er auf die rettende 3bee. Er lächelte Haakon breit an und meinte:Das von vorhin, Majestät, müs­sen Sie nicht falsch verstehen. Dumm war natürlich keineswegs auf den Herrscher gemünzt, sondern lediglich auf den Fahrer!" Und somit war die Affäre nach den Regeln der Ritterlichkeit bei­gelegt ...

Kriegsende zum ersten Male wieder auswärtige^ Steigerer zugelassen waren, wurden g c r i n - gere Preise erzielt, als man annehmen mußte, da diesen Winter wesentlich weniger Holz ge­schlagen worden ist. Zwei Raummeter Duchen- scheit galten im Durchschnitt 25 Mark, fünf Raum­meter Duchenreisig 7 Mark. An Fichten- und Tannenholz gelangten nur geringe Mengen zum Ausgebot. 3m hiesigen Turnverein®ut Heil" ist eine D a m e n r i e g e gebildet worden. Die Leitung liegt vorläufig in den Händen des Turnlehrers Paul von Gießen.

IDaubringen,9. 3an. Der hiesige Krie­gerverein hielt eine Versammlung ao, die von dem 1. Vorsitzenden Wilh. Walther VII. ge­leitet wurde und der auch der Bezirksvorsihende der KriegerkameradschastHassia", Professor Dr.. Äraemer, Gießen, beiwohnle, um einige Ka­meraden mit Auszeichnungen zu ehren. Prof. Dr. Kraemer gedachte in einer Ansprache der

schweren Gegenwart und wies darauf hin, daß das Vaterland nur dann wieder gefunden könne, wenn Treu und Glauben wieder mehr zur Geltung kämen. 3m Anschluß daran erhielten die Kame­raden Ludw. Dort I. (für langjährige treue Ar­beit als Rechner), Wilh. Töpfer, Christian S t ö ck e r und Wilh. S ch w a lb I. (für 50jährige Mitgliedschaft), sowie Wilh. Walther VII. und Friedr. Roth (für 40jährige Mitgliedschaft) die Ehrenzeichen. Bei humorvoller Unterhaltung und Gesang vergingen die Stunden kameradschaftlichen Beisammenseins sehr schnell. Am Abend ber­einigten sich die Mitglieder und deren Frauen zu einer geselligen Unterhaltung, die der Kamerad Deines mit musikalischen Darbietungen ver­schönte.

* ß i dj, 10. Ian. Am Donnerstag, 13. d. M., findet im ß i ch e r St a d t w a l d e die zweite st ä d t i - sche Brennholzversteigerung statt. 2luf die Anzeige im heutigen Statt sei hingewiesen.

j(Droßen-Linden.lv. Ian. Witwe 6Ttfa* betpe Schmidt, geb. Menges, wird am näch­sten Montag 80 Jahre alt.

Kreis Büdingen.

Aus dem Biddertale, 9. Iqn. Schon mehrfach sanden Butz- und Brennholz- Versteigerungen statt und wurden trotz deS bis jetzt gelinden Winters durchweg hohe Preise für Buchen-Scheitholz erzielt. Dies mag auch dem Umstande zuzuschreiben sein, daß dies­mal weit weniger Brennholz geschlagen wurde, als in den vorhergehenden 3ahren. Die Preise für Buchen-Scheitholz 1. Klasse bewegten sich zwischen 11 bis 15 Mk. pro Raummeter.

Kreis Alsfeld.

Ruppertenrod. 9. 3an. Der hiesige MännergesangvereinLiederkranz", der erst zum Weihnachtsfest die Kirchgänger mit seinen Darbietungen in der Kirche erfreute, bereitet nunmehr das Fest feines 50jährigen Bestehens vor, das am zweiten Oftcrfcicrtag in Form eines Iubiläumskonzertes ge­feiert werden soll. Der Verein wird hierbei Volkslieder und Kunstchöre von Dilcher, Isaak, Vreu, L. Baumann, M. Reumann und Kömpf zum Vortrag bringen.

Kreis Lauterbach.

Lauterbach, 9. Ian. Nachdem vor 1930 die Bevölkerung unserer Stadt ständig wuchs, machte sich im vergangenen Jahre ein Still­stand bemerkbar der mit bem Rückgang an Gebu rten und Eheschließungen und mit einer Reihe von Qlbmetbungen begründet werden muß. 3n den letzten zehn Jahren wur­den in Lauterbach durchschnittlich 102 Kinder ge­boren während die beiden letzten Jahre nur 88 bzw. 83 Geburten aufweisen. Sterbefälle wurden im verflossenen Jahre 53 registriert, die Zahl ent­spricht der der Vorjahre. Die Eheschließungen verringerten jich von 3ahr zu 3ahr. 3m Jahre 1920 wurden 70 Ehen geschlossen, 1930 nur 29. Die schwere wirtschaftliche Lage, Wohnungsnot u. a. m. dürften daran schuld sein.

Spiclplan dcr frankfurter Theater.

Opernhaus. Sonntag, 11.3anuar, von 19 bis gegen 22,30 Uhr: 3n neuer Einstudierung und Inszenierung: Tannhäuser. Montag, 12., von 19,30 bis nach 22 Uhr. Der Barbier von Sevilla. Dienstag, 13., von 19 bis gegen 22,30 Uhr: Vikto­ria und ihr Husar. Mittwoch, 14., von 19,30 bis gegen 22,30 Uhr: Simone Voccanegra. Don­nerstag, 15., von 19,30 bis nach 22 Uhr: Madame Butterfly. Freitag. 16.: geschlossen. Samstag. 17* von 19 bis gegen 22,30 Uhr: Aida. **

Schauspielhaus. Sonntag. 11.3anuar, von 16 bis gegen 18 Uhr: Sturm im Wasserglas; von 20 bis nach 22,30 Uhr: Viel Lärm um nichts. Montag, 12., von 20 bis gegen 23 Uhr: Wie werde ich reich und glücklich? Dienstag. 13., von 20 bis gegen 22 Uhr: Der Mann, den sein Ge­wissen trieb. Mittwoch, 14., von 16 bis gegen 18,30 Uhr: Kakadu-Kakada; von 20 bis gegen 22,30 Uhr: Grand Hotel. Donnerstag. 15., von 20 bis nach 22,30 Uhr. Diel Lärm um nichts. Freitag, 16., von 20 bis gegen 22 Uhr: Sturm im Wasserglas. Samstag, 17- von 20 bi« gegen 22,30 Uhr: Grand Hotel. <**

Feuer- und Brand-

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Gießen. Wallforetraße 12. Tel. 2736.

Oeffenlliche Anforderung der Vürgersieuer 1930.

I. In der Stadt Gießen wird für das Rechnungsjahr 1930 eine Bürgersteuer von allen denjenigen Personen erhoben, die am 10. Oktober 1930 über 20 Jahre eit gewesen sind und an diesem Tage im Bezirk Der Gemeinde ihren Wohnsitz (ober mangels eines inländischen Wohn­sitzes ihren gewöhnlichen Aufenthalt) ge­habt haben. 280C

II. Die Bürgersteuer wird von den­jenigen unter I fallenden Personen, denen -für das Kalenderjahr 1931 von der unter­zeichneten Gemeinde eine Steuerkarte aus­gestellt worden ist, auf der Steuerkarte «ngefordert Bon den Personen, die vom Finanzamt für das Kalenderjahr 1929 »der für den letzten vor dem 10. Oktober 1930 liegenden Steuerabschnitt zur Ein­rommensteuer veranlagt worden sind, wird die Bürgersteuer durch besonderen Vescheid angesordert.

III. Für alle übrigen unter I fallenden Personen beträgt die Bürgersteuer je ch RM.; Ehegatten, die nicht dauernd von­einander getrennt leben, haben jedoch zu­lammen nur das Eineinhalbfache dieses Betrages, mithin 9 RM., zu entrichten

Diese Personen werden hiermit aufge- sordert, die Bürgersteuer in zwei gleichen Teilbeträgen (von je 3 RM. bzw. 4,50 Reichsmark) bis zum 10. Januar und 10. März 1931 an die Stadtrasse Gießen «Postscheckkonto Frankfurt a.M. Nr. 8315) zu entrichten. Werden die Teilbeträge nicht rechtzeitig entrichtet, so werden sie ohne fcefonbere Anforberung ober Mahnung iurd) gebührenpflichtige Zwangsvoll­streckung eingezogen werden.

Für die nachstehenden Personengrup- z>en, die nach den gesetzlichen Bestimmun­gen von der Bürgersteuer befreit sind, be­darf es einer besonderen Antragstellung nicht:

1. Am Stichtag (10. Oktober 1930) vom Wahlrecht ausgeschlossene oder recht­lich am Wahlrecht behinderte, ober Personen, beren Wahlrecht am Stich­tag ruht.

2. Empfänger von Arbeitslosen- ober Krisenunterstützung.

3. Empfänger von öffentlicher Fürsorge (laufenbe Unterstützung ber angemei­nen Fürsorge, Klein, und Sozial- rentnerfürforge).

4. Empfänger von Zusatzrenten nach den Bestimmungen bes Reichsver­sorgungsgesetzes.

Für bie unter 2 bis 4 Genannten, so- Weit am Fälligkeitstage (10. Januar und 10. März 1931) diese Voraussetzungen vor- kegen.

Empfänger von Sozialrenten (Inva­liden-, Alters-, Unfall-, Angestelltenrenten usw.) haben durch Vorlage ihrer Renten­bescheide oder von Bescheiniyunhen der Rentenzahlstellen den Nachweis über die Höhe ihres Gesamteinkommens zu führen, Befreiung tritt nur dann ein, wenn dieses unter 900 RM. beträgt.

Alle übrigen Bürgersteuerpflichtiaen, die glauben, aus sonstigen Gründen An­trag auf Befreiung von ber Bürgersteuer stellen zu müssen, haben unter Benutzung von auf Zimmer 17a bes Stabthauses, Bergstraße, erhältlicher Vorbrucke alsbalb entsprechenben Antrag zu stellen.

Gießen, den 8. Januar 1931.

Der Oberbürgermeister. Dr. Keller.

Bekanntmachung.

Wir beabsichtigen, die in Kellern und ähnlichen Räumen vorhandenen Schnaken durch Ausbrennen mittelst Spiritusfackeln zu beseitigen.

An alle Bewohner der Stadt Gießen ergeht die Bitte, im Interesse der allge­meinen Volkswohlfahrt die Schnakenbe- tämpfung dadurch zu unterstützen, daß den mit der Durchführung dieser Aufgabe beauftragten Personen bas Betreten der hierfür in Frage kommenden Räume ge­stattet wird. 280C

Gießen, den 9. Januar 1931.

Städt. Tiefbauamt. Braubach.

Nutz- und Brennholzversteigerung im Licher Sfabfroalbe.

In dem Distrikt Großheuserberg werden am Donnerstag, dem 15. Januar 1931, nach vorheriger Zusammenkunft am Wald- eingang der Provinzialstraße Nieder-Bes- singenLangsdorf vormittags 10 Uhr ver­steigert: 263V

a) Brennholz.

Scheiter im. Buche 600, Hainbuche 10, Eiche 17, Elsbecr 4.

Knüppel nn: Buche 126, Hainbuche 6, Eiche 16, Elsbeer 3.

Reisig: Wellen: Buche 4414,

Stöcke nn: Buche 178, Eiche 19.

b) Nutzholz.

Stämme: Linde 2. Kl. 1 Stück, 0,21 fm;

Elsbeer 2. Kl. 5 Stück, 1,44 fm; 3. Kl. 1 Stück, 0,31 fm.

Derbstangen: Hainbuche 3 Stück, Fichte 9 Stück.

Nuhschett nn: Eiche 15.

Günstige Zahlungsbedingungen.

Lich, den 6. Januar 1931.

Hessische Bürgermeisterei Lich.

Geil.

Nutz- und Drennholzversteigerung

Freitag, den 16. Januar, vormittag» 9% Uhr, wird in ber Schäserschsn wirtschaft zu Daubringen aus ben Ltaatswalbbistrik- len Ober- und Rieber-Seilbach versteigert:

a) Nutzholz.

Stammholz: Liche 2. Klasse, N, 7 St. = 1,90 fm, 3., A, 2 St. = 0,97 fm, 3., N, 2 St. = 1,01 fm (Nieder- Seilboch, Abtlg. 8a, Nr. 14, Abtlg. 15, Nr. 327, 341, 348 unb 349, Abtlg. 12c Nr. 395. 397, 413); Fichte Kl. 2a 2 St. = 0,94 fm, 2b 1 St. = 1,32 fm, 3a 1 St. = 1,59 fm (Nieber-Seilbach, Abtlg. 9, Nr. 361, 362, Abtlg. 25, Nr. 381, 382). Derb- Hangen: Fichte l.Kl. 15 St., 2. Kl. 57 St., 3. Kl. 182 St. Reisslängen: Fichte 4. Kl. 365 St., 5. Kl. 150 St., 6. Kl. 20 St., 7. unb 8 Kl. 55 St. Ruhscheiter (Pfosten) 2,2 rm Eiche (2,2 m lang).

b) Brennholz.

Scheiter nn: 107 Buche 1. Kl., 5 2. Kl., 16 Hainbuche, 103 Eiche. Knüppel rm: 154 Buche, 18 Hainbuche, 83 Eiche, 1,5 Kirsch­baum unb Aspe, 2 Lärche, 20 Fichte. Reisig 1 kl. rm: 60 Eiche; 3. kl. 256 Buche, 32 Hainbuche, 3 Birke, 94 Kiefer, 20 Fichte (Schichthaufen); 4. kl. 12 Eiche (zerstreut liegenb). Stöcke nn: 1,7 Eiche, d. i. sämt- liches Brennholz in Ober- unb Nieber-Seil. bad). 2780

Das Nutzholz wird zuerst versteigert. Auskunft durch Herrn Förster Wirth zu Treis a. d. Lda. und das Forstamt.

Gießen, den 8. Januar 1931.

Hessisches Forstamt Gießen.

Vrenuholzversteigerung

im (Bemeinberoalb Langsdorf.

In dem Distrikt Hegerich (Vorderwald) werden nach vorheriger Zusammenkunft am Walbeingang des Nonnenröther Weges am Mittwoch, dem 14. Januar 1931, vor­mittags 9% Uhr, versteigert: 2690

Scheiter rm: Buche 600, Hainbuche 8, Eiche 15.

Ruhscheiter rm: Buche 3.

Knüppel rm: Buche 150, Hainbuche 24, Eiche 20, Weymouthskiefer 5,5.

Reisig rm: Buche 350, Hainbuche 60, Eiche 20, Weymouthskiefern-Stamm- reifig 7.

Stöcke rm: Buche 20, Hainbuche 10, Eiche 4.

Aeußerst gute Abfuhrlage. Günstige Zah­lungsbedingungen.

Langsdorf, den 8. Januar 1931.

Hessische Bürgermeisterei Langsdorf.

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Schasweide-Verpachtung.

Die Schafweide der Gemeinde wieseck soll ab 1. April 1931 auf weitere 3 Iayre verpachtet werden. Die Verpachtung er­folgt auf dem Submissionswege und sind bie Offerten bis zum 16. Januar, nach­mittags 3 Uhr, auf hiesiger Bürgermeisterei einzureichen. 293D

Die Bebingungen liegen zur Einsicht offen.

Wieseck, ben 10. Januar 1931.

Hess. Bürgermeisterei Wieseck.

S ch o m d e r.

Brennholzversteigerung

Gemeinbewald Salzböden.

Am Mittwoch, dem 14. d. M., nachmit­tags von 2 Uhr ab, wirb im Saale ber Gastwirtschaft Weisbrokh dahier, nach- ftehenbes Holz aus ben Distrikten 1b Rain­bach, 11 Hardt unb 14 Schottenholz öffent­lich meiftbietenb versteigert: 2870

265 rm Bu.-Scheit, 66 rm Bu.-Knüppel, 18 rm Ei.-Knüppel, 898 rm Bu.-Reiser.

Salzböben, ben 8. Januar 1931.

Der Gemeindevorsteher.

Bodenbender.

Holzversteigerung.

Die Gemeinde Wißmar versteigert am Samstag, dem 17. Januar, von 9.30 Uhr vormittags an, bei Wirt Dillendorf aus Distrikt 3 Berghausen: Eiche: einen Stamm Nr.551 = 0,54 fm; 17 rm Rollen, 2 m lang; 64 rm Scheit und Knüppel. Buche: 571 rm Scheit und Knüppel, 679 rm Reiser. Distrikt 10 Maulsbach: Eiche: 34 rm Knüp- pel, 181 rm Stammreifer. Buche: 115 rm Knüppel, 859 rm Stammreifer. Lärche: 7 rm Knüppel. Distrikt 5 Wäldchen: Eiche: 105 rm Knüppel, 577 rm Stammreifer, Fichte: 6 Stämme = 1,11 fm, 3 rm Knüp­pel. 2650

Wißmar, den 8. Januar 1931.

Der Gemeindevorsteher.

Bittendorf.

er -Versteigerung

der

Fürstlichen Oberförsterei Lich.

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gut ausgehalten unb ge­fetzt.

Angebote unb Auswahl groß genug.

Unabhängig von Wind und Wetter.

Montag, den 19. Januar, wird in Stein- Saal zu Lich sämtliches Brennholz aus Höler, Schwarzwald, Fuchsstrauch, Koln­häuserkopf, Schmerhütte, Erlesberg u. cu versteigert, unb zwar: rm Scheitholz; Buche 329, Eiche 53, Weich- unb Nabel- hol; 54 Knüppel: Buche 366, Eiche 176, Weich- unb Nabelholz 113; Stockholz; Buche 86, Eiche 46, Kiefer 7; Pfostenholzt Eiche (2,15 m lang) 43; Reisknüppel: Eiche 180, Weichholz 8, Fichte (Spalierholz, 1,55 m lang) 28; Reisholz (Wellen): Buche 7980, Eiche 750, Kiefer 230 (babei sehr gute Forstwellen). 2900

Beginn ber Versteigerung 9.15 Uhr (Scheitholz kommt zuerst).

Dienstag, 20. Januar, wirb am Pflanz­garten in ber Meilbach (bei schlechtem Wetter in Hattenrod) sämtliches Brennholz aus Meilbach, Münchwald, Riedwald ver­steigert, unb zwar: rm Scheitholz: Buchs 235, Eiche 8, Weich- unb Nabelholz 139; Knüppel: Buche 277, Eiche (zumeist auf Pfostenlänge geschnitten) 176, Weich- und Nabelholz 156; Stockholz: Buche 93, Eichs 2, Fichte 13; Reisknüppel: Eiche 17, Fichte (Spalierholz, 1,55 m lang) 39; Schicht­haufen 7; Reisholz (babei gute Forst­wellen): Buche 7375, Eiche 1660, Ficht« (nicht aufgearbeitet) 860; Späne unb Ab­fallholz von zirka 350 Schwellen.

Zusammenkunft (auf jeben Fall) 9.30 Uhr in ber Meilbach (Scheitholz zuerst).

Rot unterstrichene Nummern kommen nicht zum Ausgebot. Vorherige Einsicht­nahme bes Holzes empfohlen. Auskunft burch die Oberförsterei und bie Förster.

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