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ot btm Grabmal biefes liest bie lateinische > les Umstanbes, baß die je haybn fortbauernb, i lobe, in höhe seines sterdaZY erhitll, ihm^ur
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Der Sternhimmel im November.
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Banknoten.
Reichsbankdiskont 8 v. £)., Lombardzinsfuß 10 v. h.
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STERNBILDER;
GROSZE BUCH-J& STABEN
verzweigte, breit ausgedehnte Gestalt des Wal- fischs, in dem der „Wunderstern" Mira liegt. Weiter links nach dem Orion zu steht das Sternbild des Cridanus, dessen weitaus größter Teil dem südlichen Sternhimmel angehört und daher bei uns nicht sichtbar ist. Roch weiter links fol-
Polizeiamt teilt mit: Aus Anlaß der größeren politischen Versammlungen in der Dolkshalle am 9., 13. und 14. November fahren die elektrischen Straßenbahnwagen von 18.30 älhr bis Schluß der Versammlungen durch die M a r k t st r a ß e und Bahnhofstraße.
(Nachdruck verboten.)
mfl Der Winter naht. Mit Niesenschritten wandert die Sonne in südlicher Richtung weiter, was sich namentlich morgens beim Aufstehen sehr empfindlich bemerkbar macht, da sich der Eintritt der Tageshelligkeit im Laufe des Monats
immerhin ist es schon gegen Mitte des Monats bald nach 5 älhr nachmittags dunkel, und wenn wir klaren Himmel haben, der freilich in diesem Monat eine Ausnahme ist, wird genügend Zeit zur Vternbeobachtung bleiben.
Im Süden fällt das große Himmelsquadrat auf, aus einem Andromeda- und drei Pegasus- ternen bestehend. Unter der Andromeda sind die drei ziemlich dicht beieinanderstehenden Sterne des Widder- sichtbar, dessen Ruhm von aliersher darin bestand, daß er den Reigen der Tierkreissternbilder eröffnete. „Ein muntrer Widder geht voran" sagt Schiller in dem hübschen Rätsel, in dem er die Sterne mit einer Schafherde und den Mond mit ihrem Hirten vergleicht. Unter diesem Sternbild erblicken wir die weit-
ihnen, nämlich der Mars und die Venus, stehen der Monat nicht übermäßig günstig. Zwei von dicht beieinander, aber leider auch der Sonne zu nahe, um beobachtet werden zu können. Gegen End> des Monats überholt die Venus den Mars und dies, wie auch ihre an sich erheblich größere Helligkeit bewirken, daß sie gegen Monatsende gesehen werden kann, während der Mars unsichtbar bleibt. Auch mit dem Saturn ist nicht allzuviel Staat zu machen, er ist zwar sichtbar, steht aber in sehr südlichen Gegenden des Himmels, wo er sich nicht hoch über den Horizont erheben kann. So bleibt als einziger eindrucksvoller Wandelstern nur der erst spät aufgehende Jupiter übrig, der im Sternbild des Löwen steht und dessen Hauptstern Regulus ziemlich nahekommt.
teilweise erst spät ausgehend, die Wintersternbilder.
Beobachtung der Wandelsterne ist
Der di« 24 Stundenzahlen von Mitter- nacht bis Mitternacht eines Tages enthaltende Kreis und die dick punktierte Linie, der sogenannte Horizont, sind feststehend zu denken. Der Sternhimmel dreht sich samt dem auf Mitternacht zeigenden geraden Pfeil — gewissermaßen dem Zeiger der Himmelsuhr — in 23 Stunden und 56 Minuten im Sinne des gebogenen Pfeils einmal um seinen Mittelpunkt. Der eingezeichnete Horizont umrahmt die zu der Stunde, auf die der gerade Pfeil zeigt, um die Monalsmitte sichtbaren Sterne. Unsere Karte zeigt also den Zustand um Mitternacht der Monatsmiete. Will man zu einer anderen Stunde beobachten, so denke man sich den Sternhimmel samt dem geraden Pfeil so gedreht, daß dieser auf die Beobachtungsstunde zeigt; dadurch werden die zu dieser Zeit sichtbaren Sterne in den nicht mitzudrehenden Horizont hineingedreht. Für je 5 Tage vor der Monatsmitte ist der gerade Pfeil Vs Stunde früher, für je 5 Tage nach der Monats- mitte Vs Stunde später zu stellen. Man vergleiche die nächste Monatskarte. Der Mond nimmt die gezeichneten Stellungen ein, wenn er die angedeutete Licht- gestalt zeigt.
um mehr als eine Stunde verzögert. Am Nachmittag ist der Unterschied wegen der Abweichung in unserer Zeitfestsehung nicht ganz so
^vPlaneten:
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Sterne: Kleine Buch- s. staben
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Aus der Provinzialhauptstadt.
Gießen, den 9. November 1931.
Gefahren des Geldhamsterns.
Die Entwicklung der Ein - und Auszahlungen bei den Geldinstituten zeigt in den letzten Monaten ein gegenüber der bisherigen Entwickelung abweichendes Bild. Spareinlagen werden ganz oder teilweise abgehoben, ohne daß sie wirklich gebraucht werden, Einzahlungen dagegen unterbleiben. Das Geld ist zu Hause keineswegs sicherer, als etwa auf der Sparkasse; im Gegenteil, wie die häufigen Verluste von zu Hause aufbewahrten Ersparnissen durch Feuer, Diebstahl, Betrug beweisen, ist gerade in der jetzigen Zeit die Verlustgefahr sehr - groß. Ferner ist zu bedenken, daß das Geld, das zu Hause liegt, keine Zinsen bringt, die gerade jetzt hoch sind. Das Geldhamstern führt aber auch zu einer allgemeinen Erhöhung der Arbeitslosigkeit und Verminderung des Volksein- ' kommens, wovon natürlich auch die Geldhamste- rer betroffen werden.
Je mehr Geld eingezahlt und je weniger Geld abgehoben wird, um so mehr Kredite können die Sparkassen und die anderen Geldinstitute an die Wirtschaft (Fabriken, Handwerker, Landwirte usw.) geben. Dadurch kann die Wirtschaft um so mehr Aufträge erteilen und Arbeitskräfte bezahlen, damit steigen wieder Löhne, Gehälter und die anderen Einkommen. Wird dagegen Geld gehamstert, also unnötig abgehoben und nicht ein- gezahlt, so tritt die entgegengesetzte Entwicklung ein; es müssen Kredite gekündigt und zurückgezahlt werden, damit geht die Beschäftigung der Wirtschaft weiter zurück, und die Arbeits- und Erwerbslosigkeit wächst.
Diese Zusammenhänge zeigen, worauf es an- kommt: Nicht Hamstern, sondern im Gegenteil jedes entbehrliche Geld, auch wenn es nur kurze Zeit nicht benötigt werden kann, einzahlen.
Handwerk und Innungswesen.
Eine wichtige Entscheidung des prooinzialausfchusfes für Oberheffen.
Muß ein Handwerker einer Zwangs- Innung angehören, wenn er die Mitgliedschaft bet einer Freien Innung erworben hat? Mit dieser Frage, die von prinzipieller Bedeutung ist, hatte sich am Samstag der Provin- zialausschuß der Provinz Oberhessen zu beschäftigen.
Die Gebr. Jung in Vilbel, die eine Schreinerei und ein Zimmergeschäft betreiben, hatten beim Kreisamt Friedberg um Befreiung von der Beitragsleistung zur Zimmererzwangsinnung für den Kreis Friedberg nachgesucht mit der Begründung, daß sie das Zimmererhandwerk nur nebenbei betreiben, die Zimmererarbeiten nut etwa ein Viertel der gesamten Arbeiten des Betriebs ausmachten, und daß sie bereits Mitglied der Freien Schreinerinnung für den Amtsbezirk Vilbel seien. Diesem Gesuch hatte das Kreisamt Friedberg durch Beschluß vom 21. Juli 1931 nicht entsprochen und entschieden, daß die Mitgliedschaft einer Freien Innung die Zugehörigkeit zu einer Zwangs- Innung nicht ausschließt, selbst wenn das Gewerbe, für welches die Zwangsinnung besteht, nur nebenbei betrieben wird. In der Begründung machte das Kreisamt folgendes geltend: Gemäß § 100 f Absatz 3 der Gewerbeordnung brauchen Gewerbetreibende, welche mehrere Gewerbe betreiben, nur derjenigen Innung als Mitglied anzugehören, welche für das hauptsächlich betriebene Gewerbe errichtet ist. Diese Vorschrift kann jedoch unzweifelhaft nur auf solche Handwerker Anwendung finden, für die eine Zwangsinnung besteht. Dies ergibt nicht nur die äußerliche Einordnung der Bestimmung unter den Abschnitt B „Zwangsinnung" der Vorschriften der Gewerbeordnung über die Innungen, sondern fann auch daraus geschlossen werden, daß die Paragraphen 81 bis 99, die für alle freien Innungen gelten, eine ähnliche Vorschrift, die sich etwa auf freie oder auf freu und Zwangsinnungen beziehen könnte, nicht entölten. Es können daher mit der angezogenen Bestimmung nur Zwangsinnungen gemeint sein.
Gegen diesen Beschluß erhoben die Genannten Beschwerde bei dem Provinzialausschuß mit dem Antrag, den Beschluß aufzuheben und dahin zu entscheiden, daß ihr Betrieb der Zimmerer- zwanasinnung nicht anzugehören habe.
Rach mündlicher Verhandlung erkannte der Provinzialausschuh zu Recht, die Beschwerde als unbegründet kostenpflichtig zuruck- z uw e'i se n und den Wert des Streitgegenstandes auf 13 Mk. festzusetzen.
Bornotizen.
— Tageskalender für Montag. NSDAP.: 20 Uhr, Dolkshalle, Wählerversammlung, Redner Adolf Hitler. — Zentrumspartei: 20 Uhr, Katholisches Vereinshaus, Versammlung, Redner: Abg. Dr. Vockel (Berlin), Aba. Keller (Gießen) — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Kohlhiesels Tochter .
— Die Deutsche Volkspartet halt am Mittwoch, 20 Uhr, in der Turnhalle am Oswalds- aarten eine Wählerversammlung ab >n der Reichs- tagsabg. Dr. H u g o und Landtagsabg. Dr. K Hier sprechen werden. Näheres ist aus der heutigen An- zeigeErsichtlich t|^nQtiona[e tßoltspartei hält ihre letzte Wähleroersammlung nächsten Donnerstag 12. November, 20.15 Uhr, im Cafs Leib ab, in der Reichstagsabg. Schmidt (Hannover) sprechen wird. Siehe heutige Anzeige.)
55VS-—112J—ZLR
Wirtschaft.
Günstige Stimmung in Berlin.
B e r l i n, 9. Nov. (WTB. Funkspruch.) Wenn auch die neue Woche keine nennenswerte Geschästsbelebung mitbrachte lag die Tendenz des heutigen Freiver- kehrs weiter freundlich. Die Festigkeit der Neuyorker Wochenendbörse, die von Tag zu Tag auch stimmungsmäßia mehr hervortretende Besserung an den Rohstoffmärkten, die Ernennung Dr. Kleppers, des bisherigen Präsidenten der Preußenkasse, zum preußischen Finanzminister, unb die Transaktionen der Berliner Handelsgesellschaft unb Warburg waren für die Spekulation Grünbe genug, um eher Engagements einzugehen. Besonders die erstmalige Jnteressenahme arneri- kunischen Kapitals an einer deutschen Großbank nach ber Julikrise würbe als ein Zeichen wiederkehrenben Vertrauens gewertet. Der übernommene Betrag als solcher hat zwar keinen aus- schlaggebenben Einfluß, bie übernehmenben Bankgruppen seien aber als recht solvent anzusprechen. Welchen Grund die BHG. für diese Transaktion gehabt hat, ist noch nicht recht ersichtlich, wahrscheinlich ging aber das Hauptbestreben ber Bank bcchin, von ihren Jnvestierungsbestänben herunterzukommen. Während jedoch diese Momente an ben Aktienmärkten zu einer Aufwärtsbewegung ber Kurse um 1 bis 2 o. H. im Durchschnitt führten, nur Schultheis lagen relativ schwach, hat sich an ber schlechten Veranlagung ber Pfanb- b rief Märkte auch heute nichts geänbert. Be° sonbers 8-v. H.-Pfanbbriefe waren erneut angeboten unb lagen roieberum um 1 bis 2 v. H. gebrückt. Die in ber heutigen Morgenpresse erörterten Probleme ber Reichsregierung betreffs eine 2 0 - v. H.° Sen - fung bes Preisniveaus scheinen zwar in dieser generellen Form nicht ganz zu stimmen, liehen aber bie Befürchtungen hinsichtlich einer Schuldzins- konoersion wieder stärker werden. Verschiedentlich wurde zwar vor einer solchen Konversion gewarnt, unb auch bes öfteren finb bereits Bedenken gegen eine Zwangskonversion geäußert worben, es wäre aber doch immerhin möglich, baß die Reichsregierung im Allgemeininteresse Opfer von einem kleineren Streife forbern konnte.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 9. Nov. Die heutige Probuk- tenborse zeigte zum Wochenbeginn ein sehrruhi - g e s Bild. Das Angebot in effektiver Ware ist äußerst gering. Die Ankündigung einer Preissenkungsaktion seitens ber Reichsregierung mahnte zur Zurückhaltung. Roggen ist in prompter Verlobung besser gefragt, ebenso zeigt sich in Roggenmehl stärkere Nachfrage. Weizen- unb Weizenmehl lagen ruhig, bie Notierungen stellten sich unverändert. Am Futtermittelmarkt ist Hafer von Konsumseite leicht gefragt, Brau- unb Jndustriegerste haben sehr ruhige Tendenz. Oelhaltige Futterartikel finb ebenfalls ruhiger geworben. Es notierten: Weizen 237,50 Mark, Roggen 225 bis 227,50, Sommergerste für Brauzwecke 190, Hafer (inlänbifcher) 162,50 bis 172,50, Weizenmehl (süddeutsches, Spezial 0, mit Austausch- weizen) 37 bis 38, Sondermahlung 35 bis 36, Wei
zenmehl (niederrheinisches, mit Austauschweizen) 37 bis 37,75, Sonbermahluna 35 bis 35,75, Roggenmehl 31,50 bis 32,50, Weizenkleie 9,25, Roggenkleie 9,75, Erbsen, je nach Qualität für Speisezwecke 33 bis 38, Linsen, je nach Qualität für Speijezwecke 26 bis 58, Heu (südbeutsches, gut, gesunb, trocken) 5, Weizen- unb Roggenstroh (drahtgepreht) 3,50 bis 3,75, Weizen- und Roggenstroh (gebündelt) 3,50 bis 3,75, Treber (getrocknet) 12,50 bis 13 Mark. — Tenbenz: stetig.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 9. Nov. Auftrieb: 1846 Rin- ber (371 Ochsen, 164 Bullen, 689 Kühe, 570 Färsen), 569 Kälber, 91 Schafe 4805 Schweine. Es würben notiert: Rinber: Ochsen: vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts (jüngere) 32 bis 34 Mark, (ältere 28 bis 31, sonstige vollfleischige 23 bis 27; Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 26 bis 30, sonstige vollfleischige ober ausgemästete 22 bis 25; Kühe: jüngere, vollsleifchige, höchsten Schlachtwerts 24 bis 26, sonstige vollfleischige ober ausgemästete 20 bis 23; fleischige 15 bis 19; Färsen (Kalbinnen, Jungrinder): vollfleischige ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 31 bis 33, vollfleischige 28 bis 30, fleischige 23 bis 27. Kälber: beste Mast- unb Saugkälber 40 bis 43 mittlere Mast- und Saugkälber 35 bis 39, geringe Kälber 28 bis 34; Schafe: Mastlämmer unb Jüngere Masthämmel (Weidemast) 28 bis 32, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 23 bis 27. — S ch m e i n e : vollfleischige von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 46 bis 49, von etwa 200 bis 240 Pfund 45 bis 49, von etwa 160 bis 200 Pfund 43 bis 48, fleischige von etwa 120 bis 160 Pfund 38 bis 44, Sauen 35 bis 42 Mark. — Marktverlauf: Rinder sehr schlecht, Ueberftanb; Kälber und Schafe schleppend, geräumt; Scyweine ruhig, ausverkaust.
Frankfurter Eiermarkt.
Frankfurt a. Hl., 7. Nov. Mit dem in die Berichtswoche fallenden Monatsbeginn wäre eine gewisse Belebung der Nachfrage zu erwarten gewesen, zumal auch die Zufuhren zu den Märkten immer noch sehr gering find, was in der Hauptsache für frische Eier der Fall ist, wenn nicht die Kaufkraft der breiten Bevölkerung unter der Einwirkung der schwierigen Wirtschaftsverhältnisse zu schwach wäre. So hielt sich das Geschäft während der ganzen Woche in sehr engen Grenzen. Das Publikum deckte nur den dringendsten Bedarf, wobei Kühlhauseier und billige frische Ware bevorzugt wurde. Es notierten in Pfennig per Stück ab loco Frankfurt a. M.: Bulgaren 11 bis 11,5, Jugoslawen 11 bis 11,5, Rumänen 10,5 bis 11, Russen 10 bis 10,5, Polen 10 bis 10,5, Holländer 12,5 bis 15, Dänen 12,5 bis 15. K ü h l h a u s e i e r: Holländer 10,5 bis 11, Rumänen 9 bis 9,5 Bulgaren 9,5 bis 10, Polen 9 bis 9,5.
Wochenbericht vom Frankfurter Schlachtviehmarkt. Der Handel war auch in dieser Woche außerordentlich schlecht, so daß sich wiederum große Preisverluste einstellten. Die Zutriebe waren allgemein wieder hoher, und bei der geringen Nachfrage des Konsums infolge der schwachen Kaufkraft verblieben meist Lieberstände.
Am Rind.ermarkt war die Nachfrage sehr schlecht, die Preise gingen für Ochsen und Dullen um je 2 Mk. und für Kühe und Färsen um je 3 Mk. pro Zentner zurück. Der Auftrieb betrug 1795 gegen 1601 Stück in der Vorwoche. — Auch am Kälbermarkt setzten sich die Preisrückgänge fort, obwohl der Auftrieb mit 1324 Stück um fast 300 Stück geringer war. Nach schleppendem Handel unb bei bis zu 2 Mk. nachgebenden Preisen wurde der Markt geräumt. — Eine leichte Besserung hatte der Schaf- markt insofern zu verzeichnen, als trotz nur unwesentlich verringerten Auftriebs die Preise der Vorwoche behauptet biteben und auch das Geschäft ziemlich lebhaft war, so daß der Markt glatt ausverkauft werden konnte. — Am Schweinemarkt war die Beschickung mit 6322 Stück um rund 600 Stück großer, als in der Vorwoche. Nach schleppendem Geschäft ergaben sich für alle Gewichtsklassen Preisrückgänge bis zu 4 Mk.
Im einzelnen notierten pro Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen: al) 34 bis 37, a2) 30 bis 33, bl) 25 bis 29; Bullen: a) 26 bis 30, b) 22 bis 25; Kühe a) 26 bis 28, b) 22 bis 25,
c) 17 bis 21; Färsen: a) 34 bis 36, b) 30 bis 33.
c) 25 bis 29; Kälber: b) 39 bis 44, c) 35 bis 38,
d) 28 bis 34; Schafe: a) 27 bis 30, b) 22 bis 26.
c) 17 bis 21; Schweine: b) 46 bis 48, c) 44 bis 48, d) 43 bis 47, e) 38 bis 44, g) 35 bis 40.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 2R.
den Rest seines Ledens die wirtschaftliche Unterlage geschaffen hat, um in fruchtbarster Weise tonkünst- lerisch weiter schaffen und wirken zu können. Wie fruchtbar dieses Schaffen im ganzen gewesen ist, mögen unkundige Leser daran erkennen, daß die Gesamtausgabe seiner tonkünstleriscken Schäpfunaen auf etwa achtzig Bände berechnet ist, von denen seit 1908 bis jetzt bereits über zwanzig erschienen finb.
Dem Eisenstadt, wie es zu Haydns Zeiten aussah, wird übrigens die im Aufblühen begriffene Stadt bald nicht mehr gleich sehen. Schon jetzt hat die Landesregierung, da nichts Geeignetes an Ort und Stelle vorhanden war, höchst stattliche Gebäude für die Regierung, den'Landtag usw. daselbst errichten müssen.
** Neuer Befehlshaber im Wehrkreiskommando V. Mit Wirkung vom 1. Dezember 1931 wird Generalleutnant Freiherr S e u t • ter von Loetzen .Kommandeur der 5. Division und Befehlshaber im Wehrkreis V, zum Oberbefehlshaber der Gruppe II ernannt. Generalleutnant Liebmann, Chef des Stabes des Gruppenkommandos II, wird fein Nachfolger als Kommandeur der 5. Division unb Befehlshaber im Wehrkreis V.
** A n alle Theaterbesucher! Aus bem Stabttheaterbureau wirb uns geschrieben: Der Winter steht vor ber Tür. Bei biesen Zeiten erstreben auch Sie mehr denn je einen unterhaltsamen Abenb. Woburch kommt eine angenehme unb gehobene Stimmung? Wenn ber Spielplan infolge seiner ab- wechslungsreichen Vielfältigkeit auch etwas Sie Interessierendes bringt. Können Sie Ihre Sorgen im Gejchäft, Bureau ober Beruf vergessen? Im Gegenteil! Aber ein Theaterbesuch läßt alles Sor- genbe bannen. Unter diesem Gesichtspunkt präsentiert sich Ihnen auch unser Spielplan. Mit dem Pfennig fängt es an und mit der Stimmung hort es auf! Eine Behauptung, die ein amüsantes Feuilleton von Fritz Schwiefert unter dem Titel „Marguerite : 3" als unterhaltendes Lustspiel am Dienstag, 10. November, anläßlich feiner Erstaufführung unter Karl Heyfers Spielleitung Ihnen beweisen wird. „Marguerite : 3" ist was Neues! Sowohl in ber Form, wie in ber ganzen Aufmachung. Diese 6. Vorstellung im Dienstag - Abonnement beginnt 20 Uhr unb endet 22 Uhr.
*♦ Geschäftsjubiläum. Der Jubilar des Papierwarengeschäftes Noll, Herr Heinrich Noll, kann morgen auf das 40jährige Bestehen seiner Firma zurückblicken. Das Geschäft hat sich unter seiner Leitung aus kleinen Anfängen heraus zu der heutigen Große entwickelt. Die Firma wurde am 10. November 1891 gegründet. Bald konnten die anfänglich gemieteten Räume ben Verhältnissen nicht mehr entsprechen. Am I.Juli 1898 würben neue, eigene Räume im Hause Mäusburg 7 bezogen, in bem sich bas Geschäft heute noch befinbet. Herr Heinrich Noll erweiterte bann seinen Geschäfts- betrieb Durch Uebernahme der Vertretung ber Abler- Schreibmaschinen. Im Jahre 1911 gab ber Buch- binbermeifter unb Papierwarenhändler Fritz Kuhn sein Geschäft auf, unb Herr Noll übernahm nun auch bie Vertretung ber Firma I. C. König & Eb- hardt (Hannover). Im Jahre 1919 trat ber Sohn des Inhabers, Herr August Noll, nach dem Ausscheiden aus dem Heeresdienst, in die väterliche Firma ein, in der er heute bie Stellung des Prokuristen betreibet. Die Firma erfuhr dann eine meb tere Vergrößerung durch bie Aufnahme von Buro- möbeln, Büromaschinen unb durch den Ausbau ber Abteilung Bürobebarf. In eifriger Weise ift bie Firma auch um bie Einführung Des Papier-Norm- formats bei ber Kunbschaft bemüht. In Anbetracht ber allgemein ungünstigen wirtschaftlichen Verhalt- nisse sieht bie Firma bauen ab, bas Jubiläum festlich zu begehen.
"Ein Siebzigjähriger. Am morgigen Dienstag tonn Herr Christian Sauer, Neuen Baue 7, in großer geistiger unb körperlicher Rüstigkeit seinen 70. Geburtstag begehen.
" Das Verzeichnis der Fundsachen. Das Verzeichnis über die im Monat Oktober gefundenen bzw. abgelieferten Gegenstände kann an der Anschlagtafel im Flur des Polizeiarnts. Landgraf-Philipp-Platz 1, eingesehen werden- Die Empfangsberechtigten werden aufgefordert, ihre Rechte binnen zwei Monaten anzumelden.
•• Der Strahenbahnverkehr vor arvßen Wahlversammlungen. Das
7. November
S.Aovember
Amtliche
Dotierung
Amlllche Notierung
meld
3rief
Geld
Brief
Helllngsori .
8,29
8,31
8,34
8,36
Wien. . . .
58,94
59,06
58,94
59,06
Prag . . .
12,47
12,49
12,47
12,49
Gudavest. .
73,48
73,42
73,28
73,42
Sofia . . .
3,072
3,078
3.072
3,078
Holland . .
170,03
170,37
169,98
170,32
Colo . . . .
89,66
89,84
89,41
89,59
Kopenhagen.
91,16
91,34
90,91
91,09
Stockholm .
91,66
91,84
91,16
91,34
London. . .
15,98
16,02
15,92
15.96
Buenos Mrci
1,058
1,062
1,063
1,067
Neuvorl . .
4,209
4,217
4,209
4.217
Brülle! . . .
58,69
58,81
58,69
58,81
Italien. . .
21,78
21,82
21,78
21,82
Paris . . .
16,56
16,60
16,56
16,60
Schweiz . .
82,22
82,38
82,24
82,40
Spanien . .
36,91
36,99
36.76
36,84
Danzig. . .
82,37
82,51
82,32
82.48
Japan . . .
Rio de 3an..
2,048
2,052
2.048
2.052
0,259
0,261
7,487
14,41
0,259
0,261
nugoslawiet».
Liliabon . .
7,473
14,39
7.474
14,39
7,484
14,41
Berlin, 7. November
Geld
Brief .
Ameriianilche Noten.......
4,20
4,22
Belgtfche Noten.........
58,53
58,77
Dänilche Noten.........
90,97
91,33
l^ngltlche Noten.........
Franzolilche Noten........
15,94
16,00
16.55
16,61
Holländlfche Noten........
169.66
170,34
Itallenilche Noten...... .
21,76
21,84
Norwegilche Noten........
89,47
89,83
Deutlcl>Oesterreich, i 100 Schilling
58,68
58,92
Rumüntlche Noten........
2,52
2,54
Schwedifche Noten........
91,47
91,83
Schweizer Noten.........
82,04
82,36
Spanilche Noten.........
36,78
36,92
Ungarilche Noten........


