Ausgabe 
9.11.1931
 
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Geläuterter Rauch

Diese Darstellung

zeigt deutlich die

ATIKA

OHNE MUNDSTÜCK

filtrierende Wirkung der Feuchtigkeit im Mundende einer Atikah ohne Mund stück. Der Tabak ist sichtlich dunkler geworden als bei der Mundstück Cigarette, bei der das Mundstück das Eindringen der Feuchtigkeit verhindert.

das Aroma beeinträchtigen und die Schleim­häute in Mund und Hals reizen. Ein Mund­stück dagegen verhindert die Feuchtigkeit am Eindringen.

Wenn Sie unmittelbar nach einer Mundstück-Cigarette eine Atikah rauchen, wird Ihnen auffallen, wie kühl und rein, wie aromatisch und mild die Atikah schmeckt. Sie gibt Ihnen den vollen Genuß edler tür­kischer Auslese-Tabake, deren aromatischer Rauch auf natürliche Weise geläutert wird.

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auf natürliche Weise filtriert ist reiner Genuß

Sprache für unsere deutschen Bruder dort zeugt. Die Inszenierung lag in den Händen von Bernd Hoffmann, dem bisherigen Oberspielleiter des Wiener Schauspielhauses. Sn den Hauptrollen wirkten u. a. mit Maria Krahn, Paul Rehkopf von den Reinhardt-Bühnen, Rose Rubner, Dresden, Leopold Diberti, Frankfurt a. M.. Die tragende Rolle spielte Hans Mieren- d o r f f unter großem Beifall.

Schmuggler erschossen.

Zollbeamte trafen auf der Straße Cleve Donsbrüggen den Arbeiter Hebben auf einem mit Schmugglerware beladenen Fahrrade. Auf die Halterufe der Beamten flüchtete der Schmuggler und, als auch die Warnungsschüsse unbeachtet blieben, schossen dieBeamten scharf und verwundeten Hebben so schwer, daß er kurz nach der Einlieferung ins Spital st a r b. Der Schmugg­ler hatte insgesamt zehn Pfund Kaffee und Tabak bei sich.

AUSLESE-CIGARETTEN

Selbstverständlich

Die weitaus größte Mehrzahl aller Raucher der Welt bevorzugt gute Cigaretten nur ohne Mundstück. Das ist keine Zufälligkeit, sondern hat seinen guten Grund.

In der mundstücklosen Cigarette spielt sich ein ähnlicher Vorgang ab wie in der orientalischen Wasserpfeife, in der der Rauch durch Wasser filtriert wird. Die Feuchtigkeit, die durch das poröse Papier in das Mundende eindringt, kühlt den Rauch und entzieht ihm bittere Stoffe, die

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mende Bewölkung und Niederschläge, milder.

Aussichten für Mittwoch: Temperaturen wieder mehr ausgeglichen, wechselnd bewölkt mit Aufklaren, einzelne schauerartige Niederschläge.

Lufttemperaturen am 7. November: mittags 11,3 Grad Celsius, abends 3.7 Grad; am 8. November: morgens 3,8 Grad. Maximum 11,5 Grad, Minimum 1 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 7 November: abends 7,8 Grad; am 8. November: morgens 5,2 Grad Celsius. Sonnenscheindauer 2% Stunden.

Oie Wetterlage.

Schwerer Orkan über West-Venezuela.

Ein schwerer Orkan ist über die Petroleumstadt Maracaibo (West-Venezuela) dahingebraust und hat auf den Oelfeldern von Lagunillas und Las Sa­linas großen Schaden angerichtet. Ver- chiedene Häuser sind dabei zerstört worden, und der verkehr war eine zeitlang, stillgelegt, jedoch sind bereits wieder normale Verhältnisse hergestellt. Todesopfer scheint die Sturmkatastrophe, soweit bisher bekannt geworden ist, nicht gefordert zu haben.

Schon wieder ein Lhausfeurmord In Berlin.

Don einem Kraftdroschkenführer wurde in dem im Rorden Derlins gelegenen Dorort D u ch - Holz eine verlassene Kraftdroschke aufgefunden. Die Polizei fand dann in unmittelbarer Rahe der verlassenen Droschke ihren Führer, den Chauf- feuer Pohl, in einem Wassergraben liegend, tot auf. Dem Toten war der Schädel zertrüm­mert worden, außerdem wies der Körper zwei Schuhverlehungen auf. Schleifspuren von der Kraftdroschke nach dem Wassergraben beweisen, daß Pohl in der Droschke getötet und dann nach dem Fundort geschleppt worden ist. Daß es auf einen Raub abgesehen war, geht daraus hervor, daß dem ermordeten Pohl die Brieftasche fehlt. Diel Geld dürfte sie nicht enthalten ha­ben. Ein Portemonnaie mit etwa 20 Mk. Silber­geld steckte noch in einer Tasche des Pohl.

Eröffnung des Deutschen Nationaltheaters in Berlin.

Am Samstag wurde das Deutsche Rational­theater im früheren Theater am Schiffbauerdamm eröffnet. Das neue Haus solleine Pflegestätte deutscher und deutschverwandter Kunst sein, zur Ermutigungund Stärkung derSchaf- fenSlust unserer deutschen Dichter, eine Stätte ernster Arbeit für den deutschen Schauspieler, eine Stätte der Erbauung des gan­zen Volkes". Es waren u. a. anwesend Prinz Heinrich der Riederlande, Vertreter der holländischen Gesandtschaft und der italieni­schen Botschaft, Vertreter der nationalen Par­teien, der Vaterländischen Verbände des Stahl­helm, des Reichslandbundes, des Kultus- und Reichswehrministeriums. Als Eröffnungswerk brachte das Deutsche Rationaltheater Hans Ky­sers SchauspielEs brennt an der Grenze", das Kampf und Rot der Deutschen imneuen Polen" zum Thema hat und in starker

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Aus dem Amtsverkündigungsblatt.

* Das Amtsverkündigungsblatt Rr. 77 vom 6. Rovember enthält: Stand der Maul- und Klauenseuche in Hessen. Falsche Reichsbanknoten. Die Stundung der Reichs­winzerkredite. Feldbereinigung Annerod. Dienstnachrichten.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Dienstag, den 10. November.

Kirchberg. 20.30 Uhr: Lollar; Bibelstunde.

Donnerstag, den 12. November.

Kirchberg. 20.30 Uhr: Daubringen; Bibelstunde.

Wettervoraussage.

Die weitere kontinentale Luftzufuhr hat noch zu trockenem Wetter geführt. Die Temperaturen gingen durch nächtliches Aufklaren vielfach bis in Gefrier­punktnähe zurück; sie wird auch in der kommenden Nacht die Temperatur beherrschen und noch zu Auf­klaren führen. Jedoch werden im Laufe des morgigen Tages die Ausläufer der Atlantik-Störung, welche bereits den Kanal und das französische Küstengebiet beeinflussen, bis in unseren Bezirk gelangen und da­bei Bewölkung, Milderung und etwas Regen ver­ursachen.

Aussichten für Dienstag: Nach kalter Nacht Frühnebel mit Aufklaren, tagsüber aufkom­

Oer Schiedsspruch für die Gemeindearbeiter abgelehnt.

Berlin, 7. Noo. (CNB.) Nachdem Samstag mittag, am Tage der Ablaufsfrist für die Erklärung zum Schiedsspruch der Gemeindcarbeiter, beide Parteien, der Kommunale Reichsarbeitgeberoer­band und die Gewerkschaften, den Schiedsspruch, der eine 4^prozentige Senkung der Löhne für die Gemeindearbeiter vorsah, ab gelehnt haben, hat der Reichsarbeitsminister die Parteien für Montag, 14 Uhr, zu Nachverhandlungen eingeladen.

Seelische dem Materiellen geopfert habe. Aber immer noch gelte der alte Grundsatz: justitia fundamentum regnorum. Heute ständen wir vor einem Abgrund. Wir müßten -zurück zurechten Sittlichkeit. Der Weg sei nicht leicht, aber: Unb wenn die Welt voll Teufel wär', eS muß uns doch gelingen!

Hochschullehrer und Notverordnung.

Eine Eingabe von Rektor und Senat der Universität Köln.

Köln, 7. Rov. (TU.) Rektor und Senat der Tlniversität Köln haben an den Unterrichtsmini­ster eine Eingabe gerichtet, in der u. a. darauf hin­gewiesen wird, daß die Behandlung der wirtschaftlichen Belange der Hoch­schul l e h r e r sich nicht in einer Weise entwickeln möge, die zu einer schematischen Einord­nung der Hochschullehrer in die übri­gen Deamtenklassen führen müßte. Ein solches Verfahren würde sich auch gegen die eigen­artige Stellung und Wirkungsmöglichkeit der deut­schen Wissenschaft richten. Der deutsche Hochschul­lehrer brauche einen gewissen wirt­schaftlichen Spielraum, der es ihm ge­statte, seinen besonderen Arbeitsmethoden nach­zugehen. Er müsse vor allem dabei in der Lage bleiben, in internationalem Rahmen zu arbeiten. Er müsse sich z. D. durch Auslandsliteratur und Auslandsreisen einen weltoffenen Zug in seiner Forschung und Persönlichkeit wahren können. Schon jetzt sei es aber den allermeisten beamteten Hochschullehrern unmöglich, sich beruflich so zu be­wegen, wie das ihre Aufgaben erforderten. Es dürfe mit Rachdruck darauf hingewiesen werden, daß die bereits im Gang befindliche Verminde­rung der für die Hochschullehrer bisher charak­teristischen Einkommen durch die Zentralbehörden die Gefahr akut machte, daß die akademische Laufbahn in Zukunft nur noch vermö- gendenPersonenzugänglich bleibe. Be­reits jetzt sei in wichtigen Fächern ein R ü ck g a n g der Rachwuchsentwicklung festzustellen. Die sich auch auf diePrivatdozenten er­streckende Verkürzung der Bezüge müsse zugleich die schon vorhandenen Kollegen, soweit sie nament­lich vermögenslos feien, in ihrer wissenschaft­lichen Entwicklung nachteilig beeinflussen. Rektor und Senat hielten es für ihre Pflicht, auch von sich aus auf diese Gefahren hinzuweisen und um stärkere Berücksichtigung der Sonderverhält­nisse akademischer Berufsarbeit zu bitten, mit denen sich diese scharf von anderer amtlicher Tä­tigkeit unterscheide. ,

Aus aller Welt.

Die Teilnehmer an der Wegener-Expedition wieder daheim.

Jetzt sind alle Teilnehmer der Wegener-Expedition in Grönland wieder daheim. Freitag abend trafen mit dem Zug von Kopenhagen drei weitere jener mutigen Männer ein, die im hohen Norden aus- geharrt haben. Ein kleiner Kreis von Wissenschaft­lern hatte sich auf dem Hauptbahnhof eingefunden, um zusammen mit Dr. Georgi und anderen Mit­gliedern der deutschen Seewarte die drei Heimkehrer zu begrüßen. Es handelt sich um die beiden in Hamburg ansässigen Lissey und Friedrich- s e n, von denen der erstere Student und der an­dere Mechaniker ist, und um den Isländer Gut- mund Gislarson. Sie weilen schon seit einiger Zeit wieder in Europa, nachdem der Dampfer Gertrud Rafk" sie von Grönland wieder nach Hause gebracht hatte. Gislarson, Friedrichsen und Lissey waren auf der Weststation unter- gebracht, deren Auflösung ihnen zur Aufgabe ge- macht worden war, nachdem die Stationen Ost und Eis-Mitte schon früher ausgelöst worden waren.

Gronau schildert seinen Jlug quer über Grönlands Jnland-Cis.

Der Automobilclub von Deutschland veranstaltete einen Empfangsabend für sein Ehrenmitglied, Wolf­gang v. Gronau, bei dem der bekannte Ozeanflieger über seinen Flug que über Grönlands Jnlcmd-Eis und Labrador nach Chikago sprach. Die Arktis- Nächte, die besonderen klimatischen Verhältnisse, Blendung durch Schnee und Eis stellten an die Flugkunst neue und schwere Anforderungen. Die Leistungsfähigkeit des jüngsten Verkehrsmittels konnte nicht überzeugender vermittelt werden als durch fcü Tatsache, daß die Ueberquerung des In- land Eises, allerdings unter starker Beanspruchung der Motoren, in zehn Stunden gegluckt ist, während eine Expedition mit erdgebundenen Mit- teln hierzu einschließlich der Vorbereitungen mm- heftens ein halbes Jahr gebraucht hätte. Die Durchquerung Labradors in feiner unend- lichen Verlassenheit, die Landung im Eskimodorf, erschwerte Wiederaufnahme von Brennstoff, bis endlich über die Urwälder Kanadas, die großen Seen, das Ziel der Expedition, Chikago, erreicht wurde.

Urteil im Helldorf-Prozeß.

Im Prozeß wegen der Unruhen am Kurfürsten- dämm in Berlin am israelitischen Neujahrstag wurde vom Schöffengericht Charlottenburg folgendes Urteil verkündet: Die Angeklagten Graf Helldorf, Berliner SA.-Führer der NSDAP., und E r n ft werden unter Freisprechung von den übrigen An­klagepunkten wegen einfachen Landfrie­densbruchs zu je sechs Monaten Ge­fängnis verurteilt, ferner wegen Beleidi- gung zu einer Geldstrafe von je 100 Mark, ersatz­weise zu weiteren zehn Tagen Gefängnis. Der An­geklagte Brandt wegen einfachen Landfriedens­bruches zu sechs Monaten Gefängnis, Damerow zu drei Monaten Gefängnis, Schulz zu vier Mo­naten Gefängnis. Die Angeklagten H e l l, H a ge­rn e i st e r und S a m e r s k i werden auf Kosten der Staatskasse freigesprochen. Die Angekagten Graf Helldorf, Ernst und Brandt werden aus der Haft entlassen.

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