Ausgabe 
9.4.1931
 
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Aus der Prooin^dfbaupfffalH

Gieben, den 9. Tlpril 1931.

Oer Herr Polizeipräsident rät...

lieber die glückliche Ehe wird, ähnlich wie über das Heufieber, von Berufenen und Unberufenen so viel geredet und geschrieben, daß man sie getrost als noch nicht erforscht ansehen Darf. Es gibt ja auch wohl wenig mehr Rätsel. als im ewig schwin- genden Kreis der Ehe.

Ich kenne ein seit acht Jahren verheiratetes Paar, das man getrost als glücklich ansehen darf. Dennoch kommt es manchmal vor. daß er, schneller als sonst, seinen Hut aufsetzt und das Haus mit der furcht­baren Drohung verlaßt, nicht, wieder zu kommen. Sie aber weiß, daß er in spätestens zwei Stunden telephoniert und sich freundlich nach ihrem Befinden erkundigt Und wenn sie einmal mit großer tra­gischer Geste aus dem House rauscht, wobei sie meistens die Bemerkung fallen läßt, dieses Leben keine Minute mehr länger ertragen zu können, kill er selbstverständlich das tun alle Männer, ihr nach Er wundert sich dann sehr, wenn er sie in irgendeinem Laden an der nächsten Ecke einholt, wo sie sich ein. Paar Seidenstrümpfe oder ein Bündel Veilchen kauft.

Der will sich in solchen Dingen auskennen! All die Professoren, die über diese letzten Geheimnisse dicke Bücher schreiben, haben sicher bas geringfte Talent zu einer glücklichen Eße. Die meisten sind langweilig, wie ein verregneter Sonntag, und ein Arzt, der ein Aufsehen erregendes Buch über die Dolllommene Ehe geschrieben hat. ist mit einer Frau verheiratet, die ebenso beschränkt, wie gewöhnlich ist. Wer will sich in solchen Dingen auskennenI

Da kommt jetzt der Polizeipräsident Cyrill C l a n c y von Liverpool und gibt in -?hn Geboten die Anleitung zu einer glücklichen Ehe. Seine Lehren gelten keineswegs für die Schutz­leute. sondern für di? Frauen!

Wir können unS in Deutschland schwerlich vor- stellen, daß etwa die Polizeipräsidenten von München. Dresden. Leipzig. Hannover ober Köln (Liverpool hat 800 OOO Einwohner) sich mit einem Wegweiser zum Glück an die Oeffcnt- lichkeit wenden. Verordnungen über Versamm­lungen unter freiem Himmel, Alkoholverbot wäh­rend der Wahlunterhaltungen, neue Verkehrs­vorschriften für Kraftfahrer, oder über das Mit­bringen von Hunden in Kaufläden und ähnliche Dinge sind ihre Sorgenkinder.

Aber Derkehrsvorschristen über den Weg zum Glück. das blieb Old merry England Vorbe­halten.

DerPolice Court Commissioner of Liver­pool dekretiert also.

1. Wenn du ihn heiratest. liebe ihn.

2. Nachdem du ihn geheiratet hast, studiere ihn.

3. Wenn er verschwiegen ist, traue ihm.

4. Wenn er traurig ist. heitere ihn auf.

5. Wenn er gerne redet, höre ihm zu.

6. Wenn er eifersüchtig ist, heile ihn.

7. Wenn er nicht gerne auSgeht. schmeichle ihm.

8. Wenn er gerne auSgeht, begleite ihn

9. Wenn er einen Kuß will, gib ihm zwei und mehr.

10. Laß ihn stets merken, daß du ihn verstehst, lasse ihn aber niemals merken, daß du ihm irgendwie überlegen bist.

Der Herr Polizeipräsident versichert, daß eine Frau durch die strenge Befolgung seiner Rat- schläge den Weg zum Glück finden wird.

Der Ordnung halber sei noch erwähnt, daß Mister Cyrill Clancy Junggeselle ist. Was alles etflärt M. A.

WicÜcncr Wochcnmarktprcise.

ES kosteten auf dem heutigen Wochenm art.

Kochbutter das Pfund von 1 Mk. an, Butter 120-130. Matte 30-35 Pf. das Pfund; Käse 10 Stück 60-140 Pf., Eier 9-10 Pf. das Stück; Wirsing 2035, Weißkraut 1520, Rotkraut 20 bis 25, Gelbe Rüben 1215, Rote Rüben 12 bis 15, Spinat 4045, Unter-Kohlrabi 56, Grün­kohl 20-25. Rosenkohl 40 -45, Feldsalat 150-180. Tomaten 7080, Zwiebeln 1015, Meerrettich 30 bis 60 Schwarzwurzeln 3b40, Kartoffeln 45, Aepsel 4050. Birnen 3040. Dörrobst 3035. Honig 40-50, Rüsse 6070 Ps. das Pfund;

Junge Hähne 90110. Suppenhühner 90110 Pf. daS Pfund. Tauben 7080 Ps. das Stück Blu­menkohl 30 70, Salat 35 50, Salatgurken 100 biS 120, Endivien 1535, Ober-Kohlrabi 1015. Lauch 515, Rettich 10-15, Sellerie 1050 Ps da- Stück; Radieschen 2025 Ps. da- Bund Kartoffeln 34, Weißkraut 1012. Wirsing 20 bis 25, Rotkraut 1215 Mk. per Zentner.

Vornotizen.

TageSkalender f üt Donnerstag. Stadttheater. .Viktoria und ihr Husar", 19.30 dis 22.30 Uhr. Lichtspielhaus Bahnhofstraße: .Ariane." Astoria-Lichtlpiele: .Das Gesetz der schwarzen Berge" und.Madame im Strandbad".

Eine Tagung der Vereinigung südwe st deutscher Kinderärzte findet am nächsten Sonntag, 12. April, in Gießen statt. Aach einem Gang durch die Universitäts-Kinder- flinif werden am Vormittag im Hörsaal des Physiologischen Instituts die fachwissenschaftlichen Vorträge ihren Anfang nehmen. Für die frühen Aachmittagsstunden ist eine erneute Befichtigung der Kinderklinik «vorgesehen, anschließend soliden Tagungsteilnehmern vom Turm des Physiologi­schen Instituts aus ein. Rundblick über die Stadt und die Umgegenb geboten werden, hieraus fin­den die fachwissenschaftlichen Vorträge ihre Fort­setzung.

^"Frühjahrsmesse in Gießen. In der Zeit vom Sonntag. 12. April, bis Sonntag. 19. April, findet auf Oswaldsgarten die dies­jährige Frühjahrsmesse statt. Reben einer Reihe von Derkaussgeschäften. wird auch für die Unter­haltung gesorgt werden, denn Charlestonbahn, Raupenbahn, Schilfsschaukel, Kinderkarussell. Schießbuden, Hundetheater und noch manches andere werden vertreten feilt. Näheres in der heutigen Anzeige.

Die Omnibusverbindung nach dem Schi ff en berg wird von morgen ab dem Publikum wieder zur Verfügung stehen. Näheres ist aus Der heutigen Anzeige ersichtlich.

" Zu dem Einbruch in der Wellers- bürg, der wie wir am Dienstag schon kurz berichteten in der Rächt zum ersten Oste»- feiertag verübt wurde, ist weiter mitzuteilen, daß die Gießener Kriminalpolizei einen Polizei­hund auf die Spur Der Täter setzte. Der Hund verfolgte die in Richtung Lollar führende Spur bis zur Kreisstraße, wo et sie verlor, da die Einbrecher Fahrräder mit sich geführt und auf diesen ihre Flucht fortgesetzt hatten. Auf dem Wege von dem Tatort bis zur Kreisstraße fand man auf der Spur eine Flasche mit Rum und einen Totschläger vor, die polizeilich sichergestellt wurden. Die weiteren polizeilichen Rachsorschun- gen ergaben, daß die Täter nach dem Einbruch in der Arbeiterschutzhütte einer Sandgrube bei Lollar sich aufgehalten und dort die entwen­deten Lebensmittel verzehrt haben. In dieser Hütte wurde auch der Schlüssel zu dem Ziga­rettenschrank in der Wellersburg vor gefunden. Die Kriminalpolizei ist z. Z. rfiit den weiteren Rachforschungen noch beschäftigt.

Ein Einbruch in ein Manusakturi- Warengeschäft wurde, wie der Landeskrimi­nalpolizeistelle in Gießen heute früh zur Kennt­nis kam, in der letzten Rächt in Grebenhain (Kreis Lauterbach) verübt, lieber den Umfang des Diebstahls und die Art der entwendeten Gegenstände ist näheres hier noch nicht begannt " ^Die Wunder de s A m a z o n e n st r o- m e s" betitelt sich ein Kulturfilm, der am Sonn­tag, 12. April, 11.15 Uhr, im Lichtspiel­haus, Bahnhof st raße, gezeigt wer­den wird. Der Filin führt an die Ufer des wasserreichsten Stromes der Welt, dessen Mün­dungsdelta sich über 50 Kilometer erstreckt, an dessen Ufern die Urwälder in ihrem üppigen Wachstum sich verschwenden: der Film wird ferner Bilder bringen von den Tieren und Men­schen, von Vögeln und Fischen, von dem Kampf der Menschen um ihre Existenz, Bilder von ihren Ansiedlungen, von ihren Sitten und Gebräuchen und vieles andere mehr. Die Besucher werden Gelegenheit haben, eine Jagd auf Seekühe zu sehen, den Jaguar zu belauschen, riesige Rinder* und Pferdefarmen kennen zu lernen, die mannig­fachen landschaftlichen Reize zu erleben und Da­mit zugleich auf die denkbar angenehmste Art das Wissen um andere Länder, um andere Völker

und um andere Lebensformen zu bereichern. RähereS in der heutigen Anzeige.

" Deutsche Bau- und WirtschaftS- gemeinschafL 3m Hotel Hop seid fand, wie man unS mitteilt, eine Zusammenkunft von Ver­tretern und Vertrauensleuten der Deutschen Dau- und Wirtschaftsgemeinschaft e. G m. b. H. Köln statt. Architekt Krämer, Wissen, legte in längeren Ausführungen die Vorteile des ge­nossenschaftlichen Zwecksparen- gegenüber Dem Sinzelsparen klar, an Hand von Berechnungen entwickelte er weiter die Vorteile Der Zweck- und Bausparverträge auf Der Grundlage des offenen" und des ..geschlossenen" Sparerkreises. Er erklärte sodann daS Spartagesystem der Ge­nossenschaft. daS eine gerechte ZuteilungSgrund- läge biete, und gab schließlich einen Ueberblid über die vielseifigen Anwendungsmöglichkeiten des Dau- und Zwecksparens im Rahmen Der Deutschen Dau- und Wirtschaftsgemeinschaft.

Scrfrefervcrfommlung oberhessischer Bienenzüchter.

# Marburg, 8. QIpriL Am Dritten Oster- feiertag fand die diesjährige Dertreterver- sammlung deS O be r he s s i s ch e n Die­nenzüchtervereins in Marburg statt, um mit Dem Kurhessischen Imkerbund zusammen zu tagen, dann aber auch, um Den Imkern einen Einblick in die Lehr- und 'Versuchsanstalt beim Zoologischen Institut Der Universität Marburg zu getoäbren.

Der erste Vorsitzende, Lehrer R u n k (Ridda), gedachte der im verflossenen Geschäftsjahre ver­storbenen Führer des Deutschen Imkerbundes, Rektor Drei Holz und Oberlehrer Lupp (Stuttgart), sowie der verstorbenen Mitglieder, deren Andenken in üblicher Weise geehrt wurden. Sodann erstattete der Dereinsobmann Den Jahresbericht. Seinen Darlegungen war ,u. a. zu entnehmen: Das Dienenjahr 1930 war für unseren Bezirk sehr gut. Sin Honigschutzgesetz wurde vom Reiche erlassen. Die Bienenzucht wurde in das landwirtschaftliche Rotprogramm einbezogen und der Zoll auf Bienenhonig zum Schutze der heimischen Erzeugung von 40 auf 65 Mk. erhöht Die Mitgliederzahl des Vereins hat sich auf 1500 erhöht. Einen Höhepunkt des Dereinslebens bildete die Derbandstagung der oberhessischen, kurhessischen, rheinhessischen und Starkenburger Imker zu Hersfelo. In Frank­furt a. M. wurde Die SuDwestdeutsche Honig­verwertungsgenossenschaft gegründet, deren Zweck es ist, dem unlauteren Wettbewerb mit gefälsch­tem Honig entgegen^treten.

Die Rechnungsablage erstattete der Ver- einsrechner Schäfer (Gießen). Die Einnahmen beliefen sich auf 15 547 Mk., die Ausgaben be­trugen 12 956 Mk., so daß sich einschließlich eines Kassenvorrates von 1599 Mk. ein Gesamtver­mögen von 2190 Mk. ergibt Die Prüfung Der Rechnung gab au Beanstandungen keinen Anlaß, so daß dem Rechner mit Worten des Dankes Ent­lastung erteilt werden konnte.

Der Voranschlag für 1 930 weist auf Der Einnahmeseite Durch Die Erhöhung Der Mitglie­derzahl ein Mehr auf. Beim AbschnittVereinS- zeitschrift" hob der Vorsitzende Das entgegen- rommenDe Verhalten Der Druckerei Der Dereins- zeitschrift. Der Brühlschen Universitätsdruckerei, R. Lange in Gießen, hervor. Er bat die Vertreter, sich für Reuwerbung von Mitgliedern kräftigst einzusetzen. Rach reger Aussprache wurde Ser Voranschlag in Einnahme und Ausgabe mit je 6600 Mk. einstimmig angenommen. Die verschie­denen Anträge wurden bei den entsprechenden Kapiteln des Voranschlags mitberaten und Dabei für Werbezwecke 200 Mk. bewilligt ®ingefü&rt wurde eine Seuchenschuhkasse, für die aus Dereinsmitteln ein Grundstock von 200 Mk ge­währt wurde. Als Jahresbeitrag Der Mitglieder find 10 Pfennig für jedes eingewinterte Volk zu entrichten. Der Zuckerbezug soll in diesem Jahre von den Dezirksvereinen vorgenommen werden.

Der Vorsitzende gab barm noch bekannt daß die diesjährige Ausstellung des Ober- hessischen Dienenzüchtervereins, deS rheinhessischen und kurhessischen Imkerbundes. des Starkenburger und Mitteldeutschen Verbandes ge­meinsam in Worms anläßlich der dort statfiinden- den ObstauSstellung des Kreis-, Obst- und Gar­

tenbauvereinS Worms ftattfmDcn soll. Deren Termin noch nicht feftliegt

Weiterhin ist Der Versicherungsschutz mit Beginn des Jahres 1931 von Der Golhaischen Dcriicherunasgesellschaf t auf Den DerficherungS- verein des Deutschen ImkerbunDeS übergegangen, wodurch Die Mitglieder gegen Feuer, Blitzschlag. Einbruch in Höhe von 20 00? Mk. versichert sind und Dabei noch der Haftpflichtschutz einbegriffen ist.

Den Schluß der Tagung bildete die Ehrung von vier um die Bienenzucht verdienten 3intern, denen Der Obmann ein Diplom überreichte Ss sind dies Bahnvorsteher i. R. Georg Schmidt (Lißbergi 58 Jahre Imker und Mitglied, Land­wirt Faik (Rainrvd, Kr. Schotten» 51 Jahrs vereinsangehörig, Förster i. R Konrad Simon (Altenburg» und Hosgärtner i R Riedel (Assenheim), die beiden letzten auf eine 50jährigo Mitgliedschaft zurückblicken.

Zu gleicher Zeit fand in einer Parallelver­sammlung die Dertreterversammlung derKurhessen statt unter Leitung von AmtS- anwaltschaftSrat W e n k e b a ch. Rach Erledigung deS geschäfllichen Teile- tagten beide Vereins zusammen. Geschäftsführer Ihn von der Süd- westdeufichen HonigverwertungSgenossenschaft Frankfurt hielt einen aufklärenden Vortrag über Aufbau, Einrichtung und Zweck der Genossen­schaft. wie- auf die Schwierigkeiten deS Absätze- bin und wußte manches Vorurteil zu zerstreuen. Dann sprach Dr. Freuden st ein vom Zoolo­gischen Insfifiit Der Universität Marburg über .Die Hebung der Bienenzuchterträge durch Köni- ginnenAucht". Eine große Anzahl vorzüglicher Lichtbilder ergänzten die Ausführungen aus das beste. Eine Besichtigung Der Lehr- unD Versuchs­anstalt für Bienenzucht gab den Teilnehmern wei­tere Aneiferung zur Hebung der Imkerei.

Die nächstjährige Dertreterversammlung findet wieder in Gießen statt.

Molkereigenossenschaft Hungen.

4t Hungen, 8. April. Die 37. ordenllicho Generalversammlung Der Molkereigenos­senschaft fanD im Saale ..Zur Staube statt. Der DvrsitzenDe des Aufslchtsrates, Deigeordne- ter Wolf von Wohnbach, leitete die Versamm­lung.

Die IahreSrechnung ergab folgende- Dild: Die Aktiva betragen 130 921,44 Mk. Die Passiven belaufen sich auf 127 179,90 Mk. Der Reingewinn wurde teils dem Reservefonds und der BetriebSrücklage überwiesen, teils gelangt er als Aweiprvzentige Rachzahlung auf daS hereitS bezahlte Milchgeld der Genossen zur Verteilung.

Den Geschäftsbericht für das abgelau­fene Derichlsjahr erstattete Molkereiverwalter Puth. Während im Jahre 1929 insges 5 128 284 Liter Milch eingeliefert wurden, belief sich Die angefahrene Milchmenge in 1930 auf 5 342 343 Liter. Für Die eingelieferte Milch tour Den 798 359,55 Mk. bezahlt, im Durchschnitt mit Der Rachzahlung also 15 Pf. für daS Liter. Von Der ungehaltenen Milchmenge wurden erbuttert 1 763 599 Liter und davon 130 078 Pfund Butter hergestellt. An Käsen wurden versandt 860 Rol­len an Mitglieder abgegeben 12 474 Rollen. Voll­milch wurde insgesamt 3 558 115 Liter verschickt. Der Stadtverkauf betrug 12 046 Liter. Quark ka­men 102 064 Pfund zum Versand.

Die Mitgliederzahl betrug Ende 1929 1178 und Ende 1930 1181. Die Geschäftsanteile betragen 1181. Die Haftsumme hat sich um 150 Mark auf 59 050 Mk. erhöht. Das Geschäftsgut­haben beträgt nun 11810 Mk.

Die satzungsgemäß auSscheidenden Mitglieder des Aussichlsrates wurden durch Zuruf wieder­gewählt. Im Anschluß daran wurde der Defck>luß gefaßt, von nun ab 20 Mk. anstatt seither 10 Mk. Eintrittsgeld zu erheben. Weiterhin wurde be­schlossen. den Preis für Aurüdgelieferte Mager­milch von 4 auf 3 Pfennig je Liter zu ermäßi­gen. Mit Worten des Dankes an die Dersamm- lung und das Genossenschaftspersonal für ihre mustergültige Arbeitsleistung schloß der Vor­sitzende die Versammlung.

(Schluß Des redaktionellen Teils.)

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