Das bißchen Erde.
Vornan von Richard Slowronnel.
Copyright by I. Engelhorns Nachf.. Stuttgart.
26 Fortsetzung. Nachdruck verboten.
Er entsann sich eines Morgens aus seiner Afri- kcrnerzeit, wo es auch paar oder unpaar geheißen hatte, um Leben oder Sterben... Noch fünf oder sechs reichlich gemessene Tagesmärsche war es bis Tabora. beide hatten sie sich nur mühsam erhoben, er und Peter Nägelein, der kleine Maler. Das Fieber leuchtete in ihren hohlglänzenden Augen, schüttelte sie, daß ihnen die -Zähne aufeinandcrschlugen vor Frost. Aber für einen reichte es nur noch in dem blechgefütterten Medizinkasten, den einer der drei letzten treugebliebenen Nigger zwischen anderm Unentbehrlichen auf dem Rücken trug. Sie hatten zu leichtsinnig gewirtschaftet mit den kostbaren weißlichen Pulvern . . . Da sagte der kleine Maler: „Ehrliches Spiel, Gräflein. Paar oder unpaar. . . Wer richtig rät, kommt vielleicht nach Hause. Der andre . . .“ Er schluckte auf und zog eine Münze aus der Tasche, eines jener kleinen englischen Dreipence stücke, das er vielleicht als eine Art von Glücksbringer im Geldbeutel trug . . . ..Unpaar", sagte Malte und starrte aus fieberglänzenden Augen auf den flachen Handteller des andern, in dem die Entscheidung lag... „1875“, sagte der kleine Maler, „Sie haben gewonnen", und ließ sich kraftlos zur Erde gleiten. Die dünne Münze rollte irgendwohin auf den ausgedörrten Boden. . . Ganz selbstverständlich war es, daß er hier liegen blieb.. Sein Genosse zog weiter. Das Schicksal hatte ja für ihn entschieden, und cs ging ums Leben. Da gab es kein Lieberlegen, jeder war sich selbst der Nächste. Es nützte ja auch nichts, wenn der andre noch eine Weile bei ihm blieb, er vertrödelte nur die kostbare Zeit... Und er beehrte ab, als der sich über ihn beugte. „Nur keinen langen Abschied, Gräflein. Freuen Sie sich lieber . . . Und wenn Sie mal durch das kleine Nest im Thüringischen kommen sollten . . . Sie besinnen sich vielleicht, wir haben ja oft genug davon gesprochen . . . Da in der Apotheke am Markt wohnt ein braunes Mädel. Ihre Eltern wollten es nicht leiden, aber vielleicht interessiert sie's, daß ich bis zuletzt an sie gedacht hab'" . . . Und er drehte sich auf die Seite . . . Malte aber stand mit zusammengebissenen Zähnen da. Bei den andern war es ihm nicht so nahcgegangen, hier aber wäre er sich wie ein Hundsfott vorgekommen, wenn er sich allein weiterschleppte... Und er sah sich das Malerchen an, eigentlich war es nur noch ein kleines Bündel Knochen mit 'nem bißchen Haut
darüber . . . wenn er sich mit den drei Niggern vor eine Trage spannte, schaffte er's vielleicht... wenigstens, bis sie endlich auf die Karawanen- strahe stießen, die von Tabora ins Innere führte ... Da sagte er nichts, traf die nötigen Vorbereitungen, und der kleine Maler wurde ausgeladen. Er widersprach nicht, ließ- es sich ruhig gefallen. Nur die Tränen stürzten ihm aus den Augen . . . Und am nächsten Tage kam Hilfe. Ein englischer Gentleman überholte sie, der mit fernen zahlreichen Trägern von einer Iagdexpcdition zurückkehrte. Es bedurfte keiner großen Bitten, damit er statt der beiden Weihen ein halb Dutzend Ballen von Trophäen am Wege zurücklieh ... So war es gegangen damals, das Glück hatte zu ihm gestanden. Vielleicht lieh es ihn auch jetzt nicht im Stich, wo er's ebenso nötig gebrauchte . . .
*
Auf dem Derwalterhofe ging alles seinen gewohnten Gang, nichts deutete darauf hin, daß Herr Dergemann sich zum Abzüge rüstete. Gr griff kaum nach der Mütze, als sein junger Herr hoch zu Roh vorm Tor hielt. Und er muhte erst angcrufen werden, ehe er sich zu einem kurzen Bericht bequemte. Er hätte auf telephonische Anfrage in Hohenrömnitz den Bescheid erhalten, er brauchte sich um die plötzliche Kündigung nicht zu kümmern. Seine Exzellenz der Herr Crbland- marschall würden in den nächsten Tagen persönlich herüberkommen, um den Fall zu untersuchen.
Malte richtete sich im Sattel auf.
„Dazu gehört noch ein andrer. Ehe der auf der Welt ist, hat mein Herr Onkel hier- nichts zu untersuchen. Also ist's vielleicht schon so weit?" . . . Und als der Verwalter, ein wenig erstaunt über die seltsame Frage, den Kopf schüttelte, lachte er kurz auf: „Na schön, Herr Dergemann, dann bin ich hier für ein Weilchen noch der Alleröberschte. Und es bleibt dabei. Bis zwölf Uhr mittags. Sie haben noch anderthalb Stunden -Zeit, Ihren Kram zusammenzupacken" ...
Der Verwalter trat einen Schritt näher. Unter seinen buschigen Augenbrauen blitzte es heimtückisch auf: „Und wenn ich nicht gehorche, Herr Graf?" ...
„Dann, Herr" ...
Malte setzte dem Gaul die Sporen ein, dah et in jähem Ansprunge vorwärts schoh. Der andre wollte zur Seite ausweichen, er aber griff zu mit seiner stählernen Faust. Einen kurzen Ruck nur, und er hatte den widerspenstigen Kerl mit dem roten Gesicht am Sattelknopf. Der brave Wotan verhielt auf einen Schenkeldruck auf dem Flecke. Und er beugte sich mit zornsprühenden Augen hinab: „Dann, Herr, jage ich Sie wie einen räudigen Hund von meinem Hofe! Ich rate Ihnen, warten Sie's nicht ab. Solange ich noch in Bellahn der Herr bin, geht's hier nach meinem Belieben! ... Vorwärts, Wotan" ...
Der Gaul bekam die Hilfe zum Galoppansprung links, wie eine Strohpuppe schleuderte Malte den vierschrötigen Gesellen zur Seite. Im Davonreiten aber biß er sich auf die Lippen vor Aerger, daß er sich vom raschen Zorn hatte hinreihen lassen. Run, er konnte sich nicht helfen. Im Augenblick, da der ungetreue Diener ihm widersprach, hatte er hinter dessen Gesicht ein andres gesehen. Ein glattrasiertes Predigerantlitz, in dem sich die schmalen Lippen zu höhnischem Lächeln verzogen. Da erst hatte er zugepackt in maßlosem, alle Schranken umreihendem Hah und Zorn ...
Er jagte mit verhängten Zügeln die Dorfstrahe entlang, am Försterhause erst merkte er, dah er einen verkehrten Weg eingeschlagen hatte, nach Alten-Krakow, statt nach Hohenrömnitz. Aber es war gut so. Da konnte er seinen treuen Weid- gesellen, den Förster Schwarz, als grimmigen Wächter aufbauen im Verwalterhofe, dah sein Befehl auch ausgeführt wurde ...
Die rundliche kleine Frau stand in der Haustür unter dem breit ausladenden Hirschgeweih, spähte mit vorgehaltener Hand nach der Sonne, ob das gute Wetter wohl Bestand haben würde. Er tief sie an: „Mutter Schwarzin, ist Ihr Mann zu Hause?"
Sie spie erst kurz dreimal aus, ehe sie antwortete. Bei der unerwarteten Anrede hatte sie sich heftig erschrocken.
„Ach du mein lieber Gott, der Herr Graf!"... Unö „nein Herr Graf", fügte sie hinzu, „aber er muh jeden Augenblick wieder zurückkommen. Er ist nur auf 'nen Sprung in den Holzschlag, weil was in seiner Kladde nicht stimmte bei der Abrechnung."
Malte ordnete etwas am Zaumzeug, beugte sich nach vorn.
„Na ist gut. Wenn er wieder da ist, richten Sie ihm aus ..."
Weiter kam er nicht, am Hause klang ein Fensterflügel. Ein sauberes Mädel mit der Zofenkrause über dem schwarzen Haar steckte den Kopf heraus.
„Ha 'ck de Ehre mit 'n Herrn Irasen Römnitz?" fragte sie in unverfälschtem Berliner Dialekt.
„Zu dienen", gab er zurück, und die Schwarzhaarige rief eifrig: „Det haben sich de gnä'ge Frau jleich jedacht! Se freut sich sehr, aber Herr Iraf möchten die Jüte haben, noch ’nen Mo- mang draußen zu bleiben. Wir sind hier 'n bihken beschränkt in der kleenen juten Stube, und so früh hatten wir auf den jeehrten Besuch nich je- rechnet" ...
Er wollte erwidern, es hätte durchaus nicht in seiner Absicht gelegen, der Frau Direktor eine Staatsvisite zu schneiden, aber der Fensterflügel war schon wieder geschlossen. Da stieg er aus dem Sattel und band den braven Wotan
mit dem Zügel an den Gartenzaun. Es ging schon in einem hin. Besser war es auch, den Auftrag dem Förster persönlich zu erteilen. Bis der zurückkam, erledigte er hier den Besuch. Schliehlich war es doch ’ne Art von Pflicht, vor der man sich nicht gut drücken konnte ...
Hinter dem Hause auf dem Hofraume gab es lautes Gebell. Die Hunde hatten seine Stimme erkannt, aber bei Tage lagen sie an der Kette, und die Teckelmeute war in einen engen Zwinger gesperrt. Malte trat auf den sauber geharkten Gang, der zur Haustür führte.
„Na, Mutter Schwarzin — Ihrer Einquartierung scheint es ja schon ein gut Teil besser zu gehen?"
Die rundliche Förstersfrau machte ein finsteres Gesicht, das zu ihrem sonst so freundlichen Wesen schlecht passen wollte. Und in ihrem Ingrimm sprach sie unwillkürlich Plattdeutsch ...
„Bloh bätet? ... De lütt Fru is so gesund, as Sei un ick! ün de Düwel fjett uns bat nah Vellahn dragen. Dat zwirbelt de Mannslüd man bloh so dötchennanner ... De Herr Doktor ut Moltzahn is all ganz verdreht, un mien Ohlen balzt ook schon as ’n Birkhahn! ..- Tschuit ..." Zu komisch sah es aus, wie sie die drallen Arme gleich Flügeln von sich sprehste-^iud den Ruf nachahmte. Malte aber muhte unwillkürlich auflachen.
„Sind Sie eifersüchtig. Mutter Schwarzin?"... Lind ernster fügte er noch hinzu: „Ich versteht Sie schon ganz gut, auhet den beiden Birkhähnen meinen Sie noch einen dritten. Aber det hat leidet schwere Sorgen im Kopf, der denkt nicht an so törichten Zeitvertreib" ...
Die kleine Frau sah ihn von unten her an, seufzte auf und zuckte mit den. Achseln. Eine ganze Geschichte lag in der kurzen Pantomime. Aber die Vordersätze schenkte sie sich, brachte nur den betrüblichen Schluh: .....Die Frau Baronin
Perkwald — vorhin Hai s der Herr Direktor erzählt, wie er seiner Frau Gemahlin die Zofe brachte und die Koffer aus Alten-Krakow — ja also die Frau Baronin fährt noch heute mittag nach Wiesbaden zurück. Gestern abend, ehe det Doktor kam, sagte sie zu mir, sie würde vielleicht noch drei Wochen dableiben ... Cs scheint, von gestern zu heute hat sie sich anders besonnen" ...
Malte blickte zu Boden ...
„Ich weih, Sie meinen es gut mit mir, Mutter Schwarzin! Lind was soll ich Ihnen darauf sagen? ... Einen zerbrochenen Topf soll man nicht kitten ... wenn er aufs Feuer kommt, geht er wieder aus dem Leim. Man muh auch ehrlich fein gegeneinander ... und Totes wird nicht wieder lebendig" ...
(Fortfehung folgt.)
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