Ausgabe 
8.8.1931
 
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Samstag, 8. August 195t

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen)

Nr. 184 Drittes Blatt

Wandem und Reisen Bäder und Sommerfrischen.

Wanderung ins Siisterland.

Don Siegfried von Degesack.

In aller Frühe .-ab« t<$ den RuMack qo schnallt. nehme Den 6tod. pfeife Lappa. der Schäfcrhündtn. und wandere ostwärts. dem fcu- r gen Sonnenball entgegen. In den Tälern damp­fen noch weihe Aebelfchwaden. klammern sich an den Da Id hängen und sinken kraftlos in die Wielengründe. Immer klarer, immer strahlender wölbt sich der Augusthimmel über den endlosen blauen Bergketten, dem weilen, hochsommerlich prangenden Land.

Ich komme durch große Dörfer und Ortschaften mit breiten, verschlafenen Plätzen und mächtigen Gasthöfen. Sine Wirtschaft steht neben der an­deren. und da alle anscheinend gut gedeihen und von Fremdenverkehr keine Spur -u sehen ist. muh der Dierkonsum der Bevölkerung gewaltig sein. Sin Dorf hecht sogar ..Bnrhütten". lieber- Haupt gibt cS hier viele charakteristische Orts­namen. w.e a. B Sroßarmlchlag. öiebenellen, Schönanger. 'Ringelai. Der Weg geht meist auf langgestreckten Höhen zögen. mit freiem Rund- bha nach Borden zum bayeri'ch-döhmischen ®c- birgskamm. und nach Süden in die welligen Donauberge. Aber bald beginnen die endlosen Wälder leuchte, schattige Schluchten mit tropisch wuchernden Farren und besonnte Hänge mit duf­tenden Himbeerstauden. lind dann geht es aus­wärts durch lichten Buchenwald zum Dreisessel.

Die Fellen deS Dreifessel sehen teils wie Watrahen auS. die man übereinander gelegt hat, teils wie Kulissen auS Pappe. Und auch daS Schweizer UnterkunftShauS. die Bänke unter den Bäumen, ja. die Bäume selbst wirken wie Theater-Dekoration: so natürlich ist hier allc-8 in die Ratur hineingebaut, dah einem die Do- tur selbst schon verdächtig vorkoinmtl

Schnell mache ich mich mit Lappa auf den WeiieNveg zum Plöckenstein. Wir wandern immer bw Grenze entlang: rechts Bayern und links Böhmen. Der Grenzpfad führt auf dem Ramm deS Geb.rgeS durch Tannenwald und Hochmoor mit wucherndem Knieholz und Latschengestrüpp. Auf einer kleinen Lichtung flößen Bayern. Böh­men und Oesterreich zusammen. Dom Plöckenstein. einem Trümmerhaufen mächtiger Granitblöcke, geht eS abwärts zum See.

Hier, auf einer schroffen ZelSplatte. von der auS man den Plöckenfteinsee tief unten im Wipfel­meer der Tannen eingebettet liegen sieht, erhebt sich ein einfacher Obelisk. daS Stifter-Denk­mal. Am Fuh deS Sockels sind die Worte des Dichters eingegraben: ..Auf diesem Anger, an vielem Waller ist der Herzschlag deS Waldes." Dies ist der See. an dessen Ufer sich Stifter« ..H o ch w a l d" abgespielt hat. und von dem eS beißt Sin unheimliches Ratucaugc, überragt von der Stirn und den Brauen der Felsen, ge­säumt von den Wimpeln dunkler Tannen. darin daS Wasser regungSIoS wie eine versteinerte tXrlne."

So einsam und regungslos wie damals ist der See heute allerdings nicht. Am Ufer herrscht munteres Badeleben. Braungebrannte 3ungen und Damen in elegantem Dadelostüm tummeln sich aus den besonnten Felsen, stürzen mit Kops- sprung ins Wasser und schwimmen über den flimmernden Spiegel. Keiner kümmert sich um das sittenstrenge Plakat am Stamm einer alten Tanne, das jedes Baden verbietet.

Da weder Lappa noch ich ein Dadekostüm haben, schleichen wir durch Latschen-Dickicht am Ufer entlang bis ans andere Ende des Sees, wo ich eine idyllische, von mächtigen Felsen um­säumte Bucht entdecke, die zum Einzelbad wie geschaffen ist. Ich schwimme in den See hinaus, während Lappa mir vorn User verzweifelt nach- heult. Endlich springt auch sie ins Wasser, um mich zu retten. Gerettet legen wir uns aus eine versteckte Felsplatte in die Sonne. Dor mir wu­chern auf d.ckem Moospolster Heidelbeerbüsche mit Beeren, die fast so groß wie Kirschen lind. Sie wachsen einem buchstäblich in den Wund, und Lappa und ich essen, bis wir nicht mehr können.

Ich liege auSgeftreckt im Halbschlaf. Da höre ich plötzlich hinter dem Felsen em Prusten und Hchnausen. Lapp.i ,*urrt drohend. und vor mir taucht ein jung'7 Mann auS dem Wasser. Er bat den gan^.. ^.e überquert und ist völlig erschöpft. Ich biete ihm eine Zigarette an, und er fetzt sich zu uns auf die Felsplatte. Er ist ein Student auS Prag, wir schwatzen ein wenig, bann schwimmen wir zusammen, jeder ruft dem andern ..auf Wiedersehen!" zu und kehrt zu fei­nem Ufer zurück7 Diele kleine 'Begegnung macht mich, ich weiß eS selbst nicht warum, sehr froh. ES kommt mit so vor. alS würden alle Menschen,

ißrer Kleider und Würden beraubt, einander viel besser verstehen..

Am nächsten Morgen wandere ich heimwärts, elf Stunden durch endlose einsame Wälder. Hier und dort steht em Marterl am Wege: zwei Holz­hauer hat der Blitz getroffen, und em dritter ist beim Baumfällen verunglückt. Auf der einfachen Tafel stehen d.c Worte ..AIS ich starb im Wald, reichte niemand mir die Hand." Dor einer klei­nen Wirtschaft auf einer Waldlichtung sitzen Holzarbeiter beim Bier und rauchen ihre kurzen

Pfeifen. Der eine steht auf und sagt: ..Muaß hoam auf d' Docht!" E.n anderer hält ihn mit dem tiefsinnigen Wort zurück: ..Zwisch'n Tog und Docht iS koa Zaun g'wochfen!"

DaS Wort gefällt mir. und so bleibe auch ich bei den Holzhauern fitzen und wandere bei ern- brechender Dämmerung ©etter biS nach Wald- häufer. Die Dunkelheit kriegt zwischen den Baum­stämmen. fahleS Licht geistert über dem Berg- Hang: Zwischen Tag und Dacht ist kein Zaun gewachsen.

Sommerliche Schwäbische Alb.

Don Urach zum Lichtenstein.

Don Johanna Gilling.Wiesner.

Arn glühheißen Sommertag fielen wir schnau- sknd unb sehr höhen durstig im vertrautenReut­lingen ein. Alte Kirchenpracht überstrahlt fein heimelige- Stadtbild, feine stillen Winkel. Lauben- gassen und Brunnenplätze. In den moosigen Mauergärtlein hängt der Holunder 'Riefenfträußc auS: längst blühen die Linden, über jeden Weg streicht Dolenduft: der Sommer schafft aus dem warm geborgenen Talgrund im Alb Vorland einen üppig blühenden Garten. Hoch und blau steht, als Schattenmauer, die Alb, vorReutlingen^ Toren. Wer ihre Sommerschönheit leimt, wer nur ein­mal echte Albluft trank auS meilenweiten Wäl­dern. kräuterreichen Hochflächen, wer die Höhlen­welt dieses zerklüfeten FelsenwalleS bestaunte und dann wieder auf einzigartiger .Dandwanderung" von Plateau zu Plateau streifte der gehört der Alb für allezeit l »

Gegen 900 Kilometer Wanderwege hat der Schwäbische Albverein geschaffen. Deutschlands größter Mittelgebirgsverein, und da die Alb glück­licherweise noch nicht kreuz und quer von Dahnen und Kraftposten befahren wird, so gedeiht hier noch alS köstliche Albblüte das ungestörte Wan­dern. Schweifen, geruhsames Weilen. Wir ha­ben den Frühzug nach Urach erwischt. Stadt Eberhards im Barte, des »reichsten Fürsten", des­sen Stammschloß noch heut neben der kostbaren gotischen Amanduskirche steht und manche Erinne­rung an den alten Rauschebart bewahrt hat, alte Wappentafeln. Malereien, Schnihwerk im Golde­nen und Weißen Saal. Eine landschaftliche Be­sonderheit ist daS bei Urach mündende, schlucht- reiche Seeburgertal mit der schönsten Tuff­steinhöhle der Alb voll seltsamer Stalaktite und vollendeter kristallinischer Bildungen. In Seeburg läßt es sich sommerlang wundervoll Hausen, wenn einem Urach schon zu sehr .erschlossen" scheintI In jedem Iahr mit ungerader Zahl feiert Urach fein uraltes Volksfest des .Schä f erl au f s". dies­mal ist es also wieder fällig. Hunderte kletter­freudiger Schwabenbubcn und Mäkle werden dann mit besonderer Begeisterung die Uracher Alb aufs Korn nehmen, aus deren walderfüllten Gründen die herrlichsten Steige ins Hochland führen.

Eine wahre Albfreude sind Aufstieg und Rand- Wanderung zum Lichtenstein. Diem als sind die Buchenmeere um den Uracher Kessel lichter und heiterer als am frischen Frühsommermorgen. wenn die ganze Welt Sang und Klang scheint. Wie ein Ävigkeitswerk tauchen die gewaltigen Ruinen von Hohen-Urach vor unS auf. Hohe Torbogen. Wehrgänge. Mauerkranz der berühm­ten Trutzfeste aus dem 11. Iahrhundert. Die weite Bastion (702 Meter) blickt übers Urachtal. das herandrängende Waldgebirg bis zu Stutt­garts Türmen. Die Waldeinsamkeit hat hier- eine melodische Stimme, den Uracher Wasserfall. Ein silberner Schaumsturz von hoher Steil stufe der mächtig aufgemauerten Wand. Don allen Seiten strudeln die Quellen ins felsige Decken, quirlen in Kaskaden zu Tal. Beim Uracher Wasserfall fängt dann das Klettern an. Man erobert zunächst die Rutschenfelsen, dann den nahen Gipfel der H o - h e n W a r t e (820 Meter), deren Umschau au den schönsten m Schwaben zählt. Die charakteristischen Formen der Alb. ihre blendend weißen Kalkriffe, Dolomitennadeln. Türme. Zackenmauern, zeigen sich hier in bunten Gruppierungen, und fern im Süden grenzt die Alpenkette mit silberner Kontur den Horizont. Hier oben beginnt die wechlelvo^Ie Plateauwanderung zum Echaztale hinüber, über wellige Hochflächen. Wald- und Weideland, blü­hende Steppe.

Dersteckte Dörfer, einsame Höfe. Burgruinen stöbert man auf. und immer wieder zweigen Pfade seitab zu seltsamen Felsgestalten an steilen Rän­dern: gelber, grüner Fels, Sonnenfels und viele andere. Die Tagesstunden fliegen vorbei wie die Zitronenfalter dann kommt die Sensation, wenn die Riesenspalte des Echaztales vvr uns auf­

gerissen wird und man vom lotrechten Absturz. 300 Meter tiefer, die ganze Talfurche mit einem Blick umfaßt: In bunten Farbtupfen die Gärten von Unterhausen. Oberhausen, das herrli ch um grünte Hvnau. Am jenseitigen Rand der Kluft ein phan­tastisches Gebilde, hingehert auS dem Märchen­buch der Ratur; Lichtenstein! »Aus einem tiefen, grünen Tal steigt auf ein Fels gleich wie ein Strahl..." Burg Lichtenstein, deren keckeS Bild in aller Welt bekannt ist. hat der Sänger des Lichtenstein. Wilhelm Hauff, nie gesehen, denn erst mehrere Tage nach seinem Tode gab die »Romantische Sage*7 Deranlafsung Aum Burg- bau. Manches hat sich seit Hauffs Zeiten hier geändert. Don der reizenden Talstation Hönau führt zur .Eroberung" deS Lichtenstein die einzige Bergbahn der Alb aufs Traiffelbergpla- te a u . wo im TraiffelberghauS eine ideale Gast­stätte für Albwanderer entstanden ist. Don hier umgeht man auf fast alpin wirkender Felsenstraße die tiefe Dobelfchlucht und wandert ins vielhun­dertjährige Wald- und Parkreich, das den Lichten­stein grün und schatten kühl umrauscht. Hier hat Hauff daS originellste aller Denkmäler gefunden: auf frei aus Der Tiefe aus schießender Felsnadel steht die Drvnzebüste des Dichters, das jugend- schöne Antlitz zum Lichtenstein gewendet. Wunder­volle Fernsichten eröffnen sich vom Schloß und Forsthaus, und nicht weit liegen die geheimnis­vollen .Debelhöhlen", wo die Geister von Lichten- stein Hausen...

Deisewinke.

Keine Ausreifcgebühr für Erholungsreisen über Lee und Auswanderer.

Die Hamburg-Amerika Linie teilt mit, daß die Verordnung über die Erhebung einer Gebühr für Auslandreisen sich nach den nunmehr veröffent­lichten Ausfuhrungsbeslimmungen nicht auf die Teilnehmer an Dcrgnügungs-und Er. holungsreisen deutscher Schisse be­zieht. Ferner sind nicht allein die Auswanderer fremder Staatsangehörigkeit, die auf deutschen Schissen und über deutsche Häsen nach dem Auslande reisen, von der Auslandreisegebühr in Höhe von 100 NM. befreit, sondern auch alle Auswanderer, die die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Um von dieser Gebühr befreit zu sein, genügt der Besitz der Einreiseerlaubnis für das Zielland.

Tobel (Schwarzwald).

Wenn in den Rieberungen die Menschen unter brückender Sommerhitze leiden, herrscht hier oben luftige Kühle, der Kranz der nahen Tcmnenhoch- wälber fächelt harzige Frische: besonbers werben die starken nächtlichen Abkühlungen von den Kur­gästen als wohltuend empfunden. Die Derbreite- rung unb Verschönerung der Staatsstraße, sowohl in bet Richtung gegen Wildbab wie in ber Rich­tung gegen Herrenalb unb Baben-Baden wurde gerade noch rechtzeitig zum Beginn der Kur- saison fertiggestellt.

Tic Heilbronner Laienspiele.

Unter den Hunderten von Laienspielen stehen die vor drei Iahren gegründeten Heilbronner Laienspiele in dem neuen Freilichttheater am Rosenberg in ber vordersten Linie. Bis Mitte September wird jeden Samstag und Sonntag bas ,Dachsolge Ehristi Spiel" des Oesterreichers Max Tlcll aufgeführt, eine dramatische Episode aus dem Türkenkriege im Stile alter steierischer Dolksschauspiele. Bei Gelegenheit eines Besuches iif der Kätchenstabt betrachte man auch bas am Markt gelegene .Kätchenhaus", bas unter Bei­hilfe der Stabt in seiner ursprünglichen Gestalt erneuert wurde und sich wundervoll in den Rahmen des Marttplayes einfügt.

Wanderfahrten.

Ehringshausen Crmplal Oberlemp Altenberg Lieber.

Dir fahren nach Ehringshausen (Dill), durch­schreiten den stattlichen Ort und geben schwarzen Dreiecken nach, bas allerdings schattenlose Lemptat auswärts durch die Orte Kolschhausen und Nieder- kmp nach dem schon gelegenen Dorse Oberlemp. Hier verlassen wir da» Zeichen und wenden un- östlich, immer dem Bache nach. Nach einiger Zeit gelangen wir in den Wald und stoßen auf gelbe liegende Kreuze, denen wir nach rechts folgen. Nach schöner Waldwanderung kommen wir am Fuße de» Altenberges, dessen Aussichtsturm leider noch unbe- stcigbar ist, vorbei. Nach Durchschreiten eine- Wald- chens bietet sich uns ein überraschender Blick auf Königsberg, den Dünsberg und das Biebertal. Bald darauf erreichen wir nach insgesamt 4 ^stündiger Wanderung unser Endziel Bieber.

Schotten Petershainer Hof Seenbachtal Laubach.

Don unserem Ausgangspunkt Schotten benutzen wir die Staatsstraße (mit grünen Strichen be­zeichnet). die uns in allmählicher Steigung, immer hübsche Blicke bietend, an Götzen vorbei, auf die Hohe bringt Kurz vor dem Ludwigsbrunnen ver- lassen wir das Zeichen und folgen nach link» blauen Dreiecken, die uns alsbald nach dem gastlichen Peters­hainer Hof führen. Durch schone Waldpartien leitet uns jetzt das Zeichen abwärts nach dem lieblichen Seenbachtal bis zur Schreinersmühle, von wo wir roten liegenden Kreuzen nachgehcn, die uns zum Endziel Laubach bringen. Dauer der Wanderung 4% Stunden.

SV Jahre Tennis in Bad Homburg.

WSN. Bad Homburg, 6. Aug. Im Jahre 1876 wurden in Bad Homburg die ersten deutschen Tennisplätze errichtet. Hier sanden später die ersten deutschen Turniere um die Tennis-Weltmeisterschast statt Bei dem vom 19. bis 23. August stattfindenden großen internationalen Turnier wird eine neue mustergültige Tennisanlage eingeweiht werden. Bad Homburg ist der Ausgangspunkt für den weißen Sport in Deutschland.

Unterschlagung beim Raiffeisenverein Groß-Zimmern.

Der Kassierer mit 100 000 Mark sluchtig.

LPD. Darmstadt, 7.Aug. Wie der LPD. er- fährt, wurde bei einer unvermuteten Revision ber Kasse des Raisfeisenvercins in Groß-Zimmern ein Fehlbetrag von etwa 100 000 Mark festaestellt. Schon vor einigen Tagen wurde in der Dorstands­sitzung der Gesellschafter der Verdacht ausgesprochen, daß Unterschlagungen vorgekommen seien. Die nun­mehr Dorgenommene Revision bestätigte den Ver­dacht. Gegen den Täter, den Bankbuchhalter Geo Schmidt, der seit Donnerstag flüchtig ist, wurde Steckbrief erlassen. Die Mutter des Schmidt wurde in der Wohnung ihres Schwiegersohnes in Kirch- hausen bet Bensheim verhaftet. Direktor des Ralfs- eifenvereins ist der kommunistische Landtagsabge- ordnete Angermeier, der wie wir hören, mit der Sache nichts zu tun Haven soll. Die Unter­suchung ist noch im Gange.

Spiclplan der Frankfurter Theater.

Opernhaus. Sonntag, 9. August bis SamS- tag, 15. August, täglich von 20 bis 23 Uhr: Gast­spiele der Berliner Rotterbühnen: .Der Soldat der Marie." Sonntag, 16. August: Wiedereröff­nung der Opernfpielzeit.

Schauspielhaus. DonMontag, 3. Aug.. bis einschließlich Donnerstag. 13. August, bleibt das Schauspielhaus geschlossen. Freitag. 14. Aug.. bis Sonntag. 16. August, täglich von 20 bis ge­gen 23 Uhr: Gastspiele der Berliner Rotterbüh­nen mit der Operette: .Mit dir allein auf einer einsamen Insel."

Taten für Samstag. 8. August.

Sonnenaufgang 4.59 Uhr, Sonnenuntergang 20.02 Uhr. Mondaufgang 23.24 Uhr, Monduntergang 16.02 Uhr.

1867: die Künstlerin Käthe Kollwitz in Königsberg geboren.

Aus dem Amtsverkündigungsblatt.

Das Amtsoerkündigungsblatt Nr. 56 vom 7. Au« gust enthält: Fluaveranstaltung in Gießen. Die Gewährung von Beihilsen an ehemalige Kriegsteil­nehmer. Gemeindesteuern. Nachtrag zur 5rieb- hofsordnuna für den Friedhof ber (Bcmeinbe Grün» berg. Derfastungsfeier 1931. Abhalten von Dorträgen über die französische Fremdenlegion. -

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