IrandungdesLebens
Vornan von Käte Lindner.
(Copyright 1931 by Verlag Alfred Bechthold in Braunschweig.)
6. Fortsetzung. Nachdruck verboten.
Ihre schwarzen Augen funkelten Liskow an, der aufgesprungen war und sich ritterlich verneigte.
Donnerwetter, welch ein Weib! Jetzt in dem gleißenden Licht des Tages fast noch schöner, als an jenem Abend. Wie wundervoll gelblich getönter Marmor war ihr Gesicht mit den sanft geschwungenen Lippen, in schweren Wellen legte sich das blauschwarze Haar um das Oval der Wangen. Und die Augen... um solcher Augen willen lohnte es sich schon, eine Dummheit zu begehen. Dah... eine Gastwirtin und so kokett... und ihre Augen redeten eine andere Sprache als ihr Mund. Also alle Register spielen lassen, Hansheinrich Liskow... selten widerstand doch eine, wenn man ihrer Eitelkeit recht zu schmeicheln verstand.
Das Täubchen aber dachte: So billig kaufst du die Wirtin von den „Tausend Freuden" nicht, mein Lieber. Ah, was waren doch die Männer dumm, wenn sie die Maus in der Falle zu fangen meinen. Richt jede Maus geht in Euere Falle, Signore, nicht jede... War doch immer schön und immer anders, solch ein artiges Liebesspiel hin und her. Kurzweilig und unterhaltsam...
So komme ich nicht weiter bei ihr, dachte Liskow und nahm einen anderen, kühneren Anlauf. Freilich war es gewagt, sich öffentlich mit chr zu zeigen, aber es würde sich schon einrichten lassen, das;... und er fragte sie mit einem bedeutsamen Blick in ihre schwarzen Augen, ob sie nicht demnächst eine Autofahrt mit ihm unternehmen wolle? Sie selbst solle Vorschlägen, wohin die Fahrt gehen solle. Ihre Heimat sei so wunderschön. und sie solle die Führerin machen, setzte er gelant hinzu.
Frau Colomba lächelte. Alles an^hr lächelte, ihr Mund, ihre Augen, und dieses Lächeln brachte ihn um seinen klaren Verstand. Renate würde in der nächsten Woche mit Lord und Lady Daly- more auf einige Tage nach Bozen fahren, er würde unter irgend einem Vorwande zurückbleiben und möglichst die Tage von Renates Abwesenheit in Gesellschaft dieser reizenden Frau verbringen. Also zuerst die Autofahrt. Dann war sie vielleicht zu bewegen, mit ihm auf einige Tage nach Malcesine hinüber zu gehen oder nach Riva. Man würde weiter sehen.
Frau Serra aber lieh sich erst noch eine Weile nötigen, dann sagte sie leichthin: Schon längst
habe sie einmal nach Arco fahren wollen, da wohne eine Base ihres verstorbenen Mannes, die alte Sora Gelsomina. Wenn also der Signore durchaus wolle, dah sie ihn begleite auf einer Tour, und sie liebe ja eine Autofahrt über alle Mähen, dann würde sie schon sehr bitten, dah er sie nach Arco fahre zur Base Sora.
Dies war nun gerade nicht nach Liskows Geschmack, ihre Besuche hätte sie ja gut ein andermal erledigen können, aber eifrig sagte er zu. Sie verabredeten einen Tag der nächsten Woche, von dem Liskow voraussehen konnte, dah Renate nicht mehr in Gardone anwesend sei. Dann verabschiedete er sich mit einem vielsagenden Blick in Frau Serras schwarze Augen. Der rote Kattunvorhang schlug hinter, ihm zusammen.
Draußen kam gerade ein Trupp Arbeiter die Calle de Fabrice herauf. Einer war unter ihnen, der musterte Liskow mit finsteren, feindseligen Augen. Dann spuckte er im weiten Dogen auf die Straße. Liskows Augen streiften flüchtig das feindselige Gesicht. Wo hotte er doch diesen Burschen schon einmal gesehen? Diesen Mund, der groß und sinnlich in einem wilden Gesicht stand? Auch der andere schien ihn doch zu kennen. Warum blieb er jetzt mitten in der Gasse stehen und blickte ihm nach?
Einer von den Bootsleuten war es wahrscheinlich, mit dein er schon hinübergefahren war nach Sirrnione oder Malcesine. Grüßen hätte der Kerl schon können, er gab doch immer reichliche Trinkgelder, und sonst waren doch diese Leute von einer fast aufdringlichen Höflichkeit den Fremden gegenüber.
Liskow hörte nicht den leisen Fluch, der, von Marios Lippen sich lösend, hinter ihm herflog.
*
Liskow fand Renate im Hotel im verdunkelten Zimmer auf dem Divan liegend, sie klagte wieder wie so oft über unerträgliche Kopfschmerzen.
Er neigte sich bedauernd über ihr Lager, fragte, ob er ihr nicht ein Pulver geben solle. Er war von einer so zarten Besorgnis um sie, dah Renate ihm befremdet in das gerötete Gesicht sah.
Hatte er wieder, wie so oft, ein böses Gewissen ihr gegenüber und wollte es nun wieder gutmachen? Sie strich ihm leise lächelnd über das ihr zugeneigte Haupt.
„Hanshei/trich, wo warst du? Recht sehr hast du mich vernachlässigt in diesen Tagen, wenn ich Lady Dalymore nicht gehabt hätte, recht einsam wäre ich gewesen. Und außerdem... ich ängstige mich oft um dich. Deine Bergtouren sind so waghalsig, oft nimmst du nicht einmal einen Führer mit und gehst allein. Du kennst das Gebirge hier so wenig, Hansheinrich... Mir zu Giebe..."
Brüsk richtete er sich auf. Die weiche Stim
mung von vorhin, die er ihrem Leiden gegenüber gehabt, verflog rasch.
„Renate, du weiht, dah ich dieses Devormundet- werden nicht vertragen kann. Ich weih selbst, was ich zu tun und zu lassen habe, und die Touren, die ich mache, sind durchaus nicht schwierig."
Sie bedeckte ihr Gesicht mit der Hand. Er sollte ihre Tränen nicht sehen, sie fühlte sich so schwach heute und nicht widerstandsfähig.
Er aber wandte sich unmutig von ihr ab und trat ans Fenster. Er sah Wohl, dah sie weinte und das verstärkte nur seinen Unmut Hatte Renate nicht alles, was eine Frau nur erfreuen konnte? Mochte sie ihn doch sein Leben unbehelligt nach seiner Manier leben lassen, Gegensätze, die sie doch nun einmal waren. Immer wollte sie teilhaben an seinem Innersten. Und dieses ewige Leidendsein, seiner Kraftnatur war das zuwider, sie konnte doch nicht verlangen, daß man als flötender Seladon an ihrem Lager saß und sie bedauerte. Wenn sie am Ende nun nicht mitfuhr mit den beiden Engländern? Die Fahrt nach Bozen aufgab? Ra, bann würde sich auch ein Ausweg finden lassen. Er wendete sich wieder ihrem Lager zu.
„Ich werde dir nachher den Arzt schicken, Renate. So geht das nicht weiter. Und jetzt entschuldigst du mich wohl. Ich muß mich für die Tafel umziehen. Kommst du mit hinunter?"
Sie schüttelte müde den Kopf. „Ich kann nicht, aber lege dir keine Rücksichten auf meinetwegen, Hansheinrich. Das Stubenmädchen wird mir etwas bringen.“
Er ging moch einmal zu ihr hinüber.
„Armes", sagte er mit Bedauern in der Stimme. „Diese weiche 2uft hier hätte dir doch Linderung deines alten Leidens bringen müssen, statt dessen ist es ärger denn je. Aber ich denke, wenn es erst noch einige Tage hin sein wird, wird es besser werden."
„Laß gut sein, Hansheinrich, geh, zieh dich um", sagte sie nur und drehte das Gesicht nach der Wand. Da verließ er das Zimmer und ging nach dem seinen hinüber. Renate hatte ausdrücklich getrennte Zimmer gewünscht, sie wolle ihn nicht stören, wenn sie leidend wäre, hatte sie gesagt.
Teufel, ob sie vielleicht etwas ahnte von seinen gelegentlichen Abenteuern? Sich deshalb ihm entzog, unmerklich, aber beharrlich? Rein, nein, daran war nur ihr leidender Zustand schuld, von seinen gelegentlichen Amouren merkte sie nichts, niemals sollte sie auch davon erfahren, das wäre... Renate wäre imstande gewesen, sich sofort von ihm zu trennen. Das konnte, das I durfte nicht fein.
Rachdenklich zog er sich um, horchte nochmals an ihrer Zimmertür, ob sie wohl aufgestanden
wäre, und ging dann die Treppe hinunter, ohne den List zu benutzen.
In der Halle saßen zwei Herren im eifrigsten Gespräch in den tiefen Klubsesseln sich gegenüber. Waren neue Fremde angekommen? Aber nein, das war ja der Schwarm sämtlicher Damen im Savoyhotcl, der Russe mit den schwermütigen Augen und dem Gehaben, als fei er ein Fürst. Wo solch ein Kerl nur diese Manieren her hatte? Benahm sich hier überhaupt als sei er Gast und nicht Hotelangestellter. Was hatte er sich zum Beispiel in seiner Freizeit hier in der Halle herumzuflegeln? War doch merkwürdig, daß die Hvteldirektion darüber hinwegsah.
*
„Ihre mir so offen entgegengetragene Freundschaft hat meine Stellung hier mit einem Schlage verändert, Marquis", sagte soeben Petrowitsch mit einem traurigen Lächeln. „Ich bin mehr denn je der Zielpunkt der Reugier geworden, und das verursacht mir Unbehagen, aber der Direktor und die übrigen Angestellten stellten sich ganz anders ein mir gegenüber, und das danke ich Ihnen. Wie schwer mir der Gedanke an eine bevorstehende Trennung wird, kann ich Ihnen nicht sagen, Marquis. Am liebsten ginge ich gleich wieder mit Ihnen zurück nach Pavis^aber das geht nicht meines Kontraktes wegen? ~
„Es ist sehr schade, daß Sie ihn abgeschlossen, Sascha. Ob Sie die edle Kunst Terpsichores schließlich hier ausüben oder in Paris, bliebe sich gleich und wir brauchten uns nicht wieder zu trennen. Aber ich gehe jetzt ja ohnehin auf Reisen und bin nicht in Paris. Sobald Ihr Kontrakt hier ab gelaufen ist, kommen Sie nach der Seinestadt. War überhaupt ein dummer Streich von Ihnen, Ihre Position im Hotel Esplanade aufzugeben und hierher zu gehen. Warum eigentlich taten Sie das?"
„Paris hatte zu viele schmerzliche Erinnerungen für mich, und ich war dort ganz allein", sagte der andere. „Es leben zwar viele meiner früheren Standesgenossen in Paris, aber diese Emigrantenkolonne aufzusuchen, hätte nur schmerzliche Erinnerungen bestärkt, ich unterließ es. Und all' diese Armut zu sehen, in der sie jetzt mit wenigen Ausnahmen zu leben gezwungen sind, ist ein Jammer. Sagte ich Ihnen schon einmal, daß Tatiana Iwanowna und ich unsere Hochzeitsreise nach Paris machten? Es war kurz vor Ausbruch des großen Krieges. Tatiana war so glücklich damals, Paris war immer die Stadt ihrerTräume gewesen. Die Erinnerung an dieses Zusammensein dort, an unser Glück und unsere Liebe waren der eigentliche Grund, daß ich meinen Aufenthaltsort wechselte. Und ist es nicht gut so? Vielleicht wären wir uns in Paris niemals begegnet, Raoul."
(Fortsetzung folgt.)
vom Sterbehause Gießener Straße 1 aus statt.
3894 D
Gießen, den 7. Juni 1931.
03362
Schristl. Anaev. unt. 03360 an d. GH. An».
Wleseck, Wißmar, den 8. Juni 1931.
Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 9. Juni, nachmittags 3 Uhr
Am 7. Juni, abends ll1/« Uhr. entschlief plötzlich und unerwartet nach kurzer Krankheit in der Klinik zu Gießen unser herzensgutes einziges liebes Töchterchen, Enkelchen, Urenkelchen, Gotchen und Nichtchen
im fast vollendeten 77. Lebensjahr.
Für die trauernden Hinterbliebenen:
Eliese Huhn, geb. Trapp.
Die Beerdigung findet statt: Mittwoch, den 10. Juni nachmittags 2 Uhr von der Kapelle des Alten Friedhofes aus.
Sonntag mittag 3 Uhr verschied unerwartet mein lieber Mann, unser guter Vater, Großvater und Bruder
Herr Karl Huhn
Veff. Haus 3x4 Simm„ («arten, fof. beziehb, sehr btll. zu verkaufen.
J. Baer, Ostanlage 29
Dienstag, den 9. Juni 1931, nachmittags 2 Uhr, sollen im „Löwen", Neuenweg 28, dahier, zwangsweise gegen sofortige Barzahlung versteigert werden:
1. Bücherschränke Spiegel, Schreibmaschinen, Ausziehtische, Stühle, ein Trumeau- spiegel, Vitrinen, Figuren, ein Nachttisch, eine Phonola, Schreibtische, ein Klavier, Büfetts, acht Dutzend Makohemden, fünf Ballen Anzugstoffe, Warenschränke, Kassenschränke, diverse Flaschen Liköre, Schränke, einen Trockenschrank für Platten und Filme, Ladentheken, ein Glasaufsatz, ein Teppich, eine • Standuhr, eine Schnellpresse, eine Tiegel- druckpresse, Bahnen, Merkinkasten, eine Lokomobile, Dampfmaschinen, ein Umformer, ein Kaufladen, ein Fellpferd, Puppenwagen, ein Sprechapparat, ein Kinderrad, ein Kinderschreibpult, ein Heimkind mit elektrischent Motor, ein Puppenhaus, ein elektrischer Kochherd, zwei Experimentierkasten 179 Paar Handschuhe, Damenstrümpse, Gamaschen, eine Rechenmaschine, eine Chaiselongue, eine Kredenz, ein Vertiko. 3886D
2 Bestimmt:
ein Klavier.
Wich. Hebbel
Gerichtsvollzieher in Gießen Dammstraße 24 I — Telephon 4039
Linni
im Alter von 51/, Jahren.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Karl Becker II und Frau Familie Becker Familie Völzel.
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Dienstag. 9. Juni
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Donnerstag, den 11. Juni
Ausflug nach dem Philosophenwald.
Der geringe Verbrauch
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In der General-Versammlung vom 31. Mai 1931 wurde die ^Umwandlung in beschränkte Haftpflicht beschlossen. Die Gläubiger werden aufgefordert, innerhalb des gesetzlichen Eperrjahrs sich zu melden.
Großen-Duseck, den 6. Juni 1931.
Landwirtschaftlicher Sonsumverein e. G. m. u. H.
Reusch. 3887d Gans X.
Eisenbahn Severn GLetzeu.
Die diesjährigen Sommer-Ausflüge finden am 28. Juni und 5. Juli nach Wiesbaden statt. 03354
Abfahrt 8.30 Uhr vormittags, Ankunft in
Wiesbaden 10.45 Uhr.
Abfahrt in Wiesbaden 20.03 Uhr, Ankunft in Gießen 22 33 Uhr.
Berechtigt zur Mitfabrt find nur die Mitglieder und ihre Angehörigen.
tZahrkarten find bis 15. Juni zu bestellen und zwar für die im Dienst befindlichen Mitglieder bei ihrer Dienststelle und für Pensionäre und Rentenempfänger bet der Eisenbahner-Brennstoff-Versorgung, Herrn Gilbert im Oberhessischen Bahnhof gegen Vorzeigung der Beitragsauittung für 1931. Abholung der Karten erfolgt ab 18. Juni.Der Vorstand.
20 Uhr
v. d. Hausfrauen-Beratung auf Gas zubereitet
Gießen
Gießen
3888 D
— — 4IW
Katfeetisch Teetisch Bowlentisch Junggesellentisch Hochzeitstafel
Vorträge
mit Schaukochen
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Walltorstraße
Vortragende: Fräulein Klingler v. Gehr. Roeder
Verteilung von Rezepten — Kostproben
Der gedeckte Tisch
Es werden u. a. ausgestellt:
Juni 1931
12
Freitag Vortrag: Neuzeit!. Kochmethoden
Juni 1931
11
Donnerstag
Vortrag:
Warum Gasküche?
Porzellan-Sonder-Ausstellung
von Firma Löwer & Sechsteln
Möbel hierzu; Firma Ernst Rau — Blumendekoration: Rud. Weber Neuzeitliche Gas- und Kücheogeräte-Schau Musikai. Unterhaltung: Kapelle Einbrodt
Besichtigung der Ausstellung: Donnerstag 14-18 Uhr | gegen 10 Pf.
Freitag 10-18 Uhr | Eintritt Einlaßkarten für die Abendveranstaltungen zu 20 Pf. erhältlich bei den ausstellenden Firmen sowie bei den Mitgliedsfirmen der Gas-Vereinigung (Gasgeräte-Verkaufsgeschäfte, Installationsfirmen, Städt. Gaswerk) Es laden ein;
Gas-Vereinigung u Hausfrauen-Beratung
mit allen dazugehörigen warmen und kalten Gerichten, Kuchen, Torten aller Art u. a. m.
Juni-Veranstaltung
Hausfrauen-Beratung Gießen
in Gemeinschaft mit Firma
Gebr. Roeder AG„ Darmstadt


