Ausgabe 
6.11.1931
 
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1 Höhensonne oder Haarwässer unterstützen. Häufig benft man auch nicht daran, daß normalerweise »jeden Tag eine nicht geringe Anzahl ausgedienter »Haare ausfallen muß, um demNachwuchs"

Den Theaterbesuchern sollen Fahrkarten auf ihre Erklärung schalter, daß sie das Theater

Einsicht hat lange gebraucht, um sich in der Wissenschaft von heute durchzusehen. Sn den Köpfen der Kranken aber ist noch nichts zu spüren. Dort herrscht noch zum großen Teil der blinde Glaube an Rezepte und Allheilmittel. Daraus isii es auch zurückzuführen, daß so häufig versagt, icad dochVetter Fritz" undTante Fränze" gut geholfen hat.

Bei dem einen wird trotz sorgfältiger Salben­schmiererei, trotz Waschen und Massieren die Glatze von Tag zu Tag größer und bedrohlicher. Der andere aber verfügt über einen beneidens­werten Haarwuchs, obgleich er doch fast gar nichts d afür tut. Jeder Laie muh darüber Klarheit gewinnen, welche Möglichkeiten der Haarpflege ers für ihn gibt, welche Grenzen vor allem, und lwas gerade für seine Kopfhaut gut oder gefähr­lich ist.

Nicht jeder Haarausfall gibt Anlaß zur Beun­ruhigung. Die erste Frage des Arztes bei plötz­lichem Haarausfall wird immer lauten: Sind Sie In Dur kurzer Zeit krank gewesen? Schon kleine Wrippeanfälle, fieberhafte Erkältungen, aber auch | sl arte Aufregungen und nervöse Schwächezustände genügen als Arsache.

Gerade diese Fälle aber sind meist sehr harm- Ia8 und bessern sich ohne Behandlung, falls keine neuen Schädigungen hinzutreten. Will man das - »irische Wachstum anregen, so kann man es durch

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WSN. Frankfurt a. M., 5. Nov. Heute fand bei der Reichsbahndirektion Frankfurt zwischen den Reichsbahndirektionen Mainz und Frankfurt und Vertretern der Theater in Frankfurt, Darm­stadt, Mainz, Wiesbaden und Gießen eine Besprechung statt über die Frage, wie man den außerhalb dieser Städte wohnenden Theater­freunden den Besuch der Theater nicht Barietsbühnen und Lichtspielhäusern ver­billigen kann. Dem Vorschlag der Reichs­bahndirektion. den Theaterbesuchern an den Orten, an denen Sonntagskarten nach den Theaterorten aufliegen, diese Sonntagskar­ten auch Mittwochnachmittags auszu­geben, wurde z u g e st i m m t. Dies bedeutet eine Ermäßigung von Vs des gewöhn­lichen Fahrpreises. Man einigte sich wei­ter dahin, diese Mittwochskarten nach den Thea­ter-Städten auf eine Eisenbahn st recken­länge bis zu 75 Kilometer auszudehnen, soweit Sonntagskarten nach den genannten Thea­ter-Städten aufliegen und die Fahrplanlage den Besuch des betreffenden Theaters zuläßt. Die Karten sollen von Mittwoch 12 Ahr bis 24 Ahr gültig sein.

Wenn Sie einmal spät abends starken Bohnenkaffee getrunken haben, werden Sie wissen, daß er einen Bestandteil enthält, der imstande ist, das Einschlafen zu erschweren.

DieserBestandteil ist ausschließlich das GenußgiftCoffein Das haben unzählige wissenschaftliche Versuche in allen Ländern der Welt zweifelsfrei erwiesen.

Die schlafstörenden Wirkungen, die gewöhnlicher Bohnenkaffee hervorrufen kann, beruhen auf der Fähig- keitdes Coffeins,dieNerven unddasHerz aufzupeitschen Außer den Wirkungen des Coffeins auf Herz und Ner­ven, ist seine unmittelbare Reizwirkung auf die Nieren beachtenswert. Auch bei der Gicht pflegen die Arzte coffeinhaltige Getränke zu verbieten.

Um das Coffein auszuschalten, braucht niemand auf seinen liebgewordenen Kaffeegenuß zu verzichten.

Deutsche Wissenschaft, deutscher Erfindergeist haben einen Ausweg gefunden. Seit 25 Jahren gibt es einen völ­lig unschädlichen Bohnenkaffee, und das ist Kaffee Hag. Der coffeinfreie Kaffee Hag ist nicht nur leicht bekömm­lich, sondern unter jeder Voraussetzung unschädlich. Coffeinfrei und völlig unschädlich, darauf kommt es an. Fragen Sie Ihren Arzt, er wird es Ihnen bestätigen. Mehr als 25 000 Arzte haben sich schriftlich über Kaffee Hag anerkennend geäußert. Der coffeinfreie Kaffee Hag wird heute in 39 Ländern der Erde getrunken. Es Ist so, wie wir schon vor 11 Jahren sagten: Kaffee Hag bleibt Kaffee Hag Jetzt nur noch RM 1.62 das große, 81 Pfg. das kleine Paket

RM 1.71 die Vakuumdose

eine zu große Menge Talg hervor und verschlech- le m dadurch die Wachstumsbedingungen ber H aare. Die Haare werdenüberfettet". Im wei­le ren Verlauf der Krankheit gehen die Drüsen vllmählich zugrunde, die Talgabsonderung ver- siegt, das Haar wird trocken, die Kopfhaut schup­pt g. Es bilden sich die sog.Schinnen". Die .ß-oare fallen zeitig aus. Anter Amständen sind

^genommen. ?r ' p!reiche Schriftstücke p " werden müssen. DM Vie 13 verhafteten P twng eines Derfahrü LbeneichSanwalt M

:<-run 13 fBerkmeiuE.1 Störung des Haarwachstums erst zu spät. Der bei dem Lnterri:i Entschluß,etwas Energisches für seine Haare zu Io, scheint manchen recht schwer zu fallen. Aber

OITIf* besonders auch kränkliche,

44UV ZJUJLUtlllV, zurückgebliebene und lolche mit steifen Beinen, gesunden und 163D

entwickeln sich überraschend schnell,

wenn Sie durch jedes Futter 1 Eßlöffel voll echtes

Gießen zu. Es rst zu begrüßen, daß auch unsere einheimischen Flieger sich uneigennützig in den Dienst der guten Sache stellen.

** Verhaftung wegen Vergehen- gegentz 218. Am Montagabend wurde ein bis­her in Laubach bedienstet gewesenes Hausmädchen aus Röthges in bedenklich krankem Zustande in das Krankenhaus in Laubach eingeliefert. Da- Mädchen liegt an den Folgen eines bei ihm vor­genommenen Eingriffs (schwere Bauchfellentzün­dung- darnieder. Die hiesige Landeskriminalpoli­zeistelle nahm im Auftrage der Staatsanwalt­schaft die erforderlichen Ermittlungen in Laubach und der dortigen Amgebung vor. Außer dem Haupttäter O. K. aus Rainrod wurden noch ein in Laubach wohnhafter Mann und eine dort wohn­hafte Händlerin, bei der das Mädchen bedienstet war, in Haft genommen. Der Laubacher Mann befindet sich, da Verdunkelungsgefahr nicht mehr besteht, wieder aus freiem Fuß. K. wurde inzwi­schen in das Landgerichtsgefängnis Gießen über­führt und in Untersuchungshaft genommen.

Aus der Provinzialhauptstadt.

Gießen, den 6. November 1931.

Das Haar fällt aus!

Von Or. meb. Gerhard Hreseniuü.

Die Heilkunde unserer Zeit überzeugt sich immer iriehr davon, was schon die Aerzte der Antike wußten, daß man Krankheiten nur behandeln und beseitigen kann, wenn man den ganzen Menschen behandelt. Diese einfache und selbstverständliche

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Sonntagskarten an jedem Mttwochnachmittag.

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ausgehändigt werden. Am eine mißbräuchliche Benutzung dieser für den Besuch der Theater ver­billigten Fahrkarten zu verhüten, wurde verein­bart, daß die Theaterbesucher verpflichtet sind, die Fahrkarte an der Kasse des Thea- ters ab stempeln zu lassen. Diese Abstempe­lung wird auf der Rückfahrt bzw. an der Sperre des Heimatbahnhofes nachgesehen. Fehlt der Stempel des Theaters, dann muß der Fahrgast den Anterschied zwischen dem gewöhn­lichen Fahrpreis und dem Sonntagskartenfahr­preis nachzahlen. Etwaige Ausreden, wie z. D. es sei vergessen worden, die Fahrkarte abstempeln zu lassen, und ähnliche können nicht berücksichtigt werden.

Die Beteiligten waren sich bei der Besprechung darüber klar, daß die getroffene Vereinbarung lediglich einen Versuch darftellt, dessen Ergeb­nis und Durchführbarkeit heute nicht übersehen werden kann.

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noch schwerer fällt den meisten Glatzenkandidaten die nun erforderliche geduldige, sorgfältige täg­liche Haarpflege: die täglichen 5 Minuten für das Haar!

Daten für Freitags 6. November.

Sonnenaufgang 7.26 Ahr, Sonnenuntergang 16.51 Ahr, Mondaufgang 2.25 Ahr, Mondunter- gang 15.15 Ahr.

1771: Alois Senefelder, der Erfinder des Stein­drucks, in Prag geboren; 1833: der norwe­gische Dichter Jonas Lie in Drammen geboren; 1893: der Komponist Peter Zljitsch Tschai­kowsky in St. Petersburg gestorben.

Bornotizen.

Tageskalender für Freitag. Deutsche Staatspartei 20 Uhr, Cafs Leib, Wähleroersamm­lung. Christlich-sozialer Volksdienst, 20 Uhr, Turn, halle am Oswaldsgarten, Wählerversammlung. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Kohlhiesels Töchter". Astoria-Lichtspiele, Seltersweg:Charlie im Va- riete ,Carmen",Charlie in der Unterwelt" und Schande".

Volkshochschule. Man schreibt uns: Heute, 20 Ahr, beginnen in der Aniversität die Freitagskurse. Aeber das ThemaGesund und leistungsfähig" wird Dr. med. Malech sprechen, zu dem KursFranzösisch für Fortgeschrittene", der von Georg Graf geleitet wird, findet eine Vorbesprechung statt. Besonders aufmerksam sei darauf gemacht, daß der Kurs überDie Krise des Kapitalismus" 14 Tage später beginnt, also erst am 20. November. Siehe heutige Anzeige.

Der Sohn der weißen Berge. 3m Lichtspielhaus Bahnhofstraße gelangt am Sonn­tagvormittag noch einmal der SportfilmDer Sohn der Weißen Berge" zur Vorführung. Der Film führt in die Alpen, in das Gebiet des Matterhorns, nach Zermatt, in das Eldorado der

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** Todesfälle in Gießen. In der Zeit vom 16. bis 31. Oktober starben in Gießen: 16.: Louis Emmelius, Zigarrenfabrikant, 81 Jahre, Ost­anlage 21; Philipp chillgärtner, ohne Beruf, 78 Jahre, Hammstraße 13. 17.: Eva Sauer, ohne Be­ruf, 86 Jahre, Bruchstraße 15. 18.: Karl Ludwig Keil, Kaufmann, 49 Jahre, Schulstraße 3. 19.: Else Ruth Müller, 7 Monate, Wetzsteingasse 32. 20.: Phi­lipp Weis, Schneider, 52 Jahre, Neuen Bäue 4. 22.: Karoline Noll, geb. Lenz, 68 Jahre, Bahnhofstr. 53. 23.: Eleonore Claus, geb. Freiin von Ende, ohne Beruf, 54 Jahre, Ostanlage 43; Rolf Franz Joh, 1 Jahr, Gnauthstraße 22; Karl Arhelger, ohne Be­ruf, 65 Jahre, An der Kläranlage 96. 25.: Anna Felsing, geb. Gorr, Witwe, 89 Jahre, Am Nah­rungsberg 59. 27.: Karoline Massengeil, geb. Ruhl, Witwe, 71 Jahre, Krofdorfer Straße 16. 28.: Hein­rich Konrad, Weißbindermeister, 56 Jahre, Neu­stadt 57; Elisabeth Pfeiff, geb. Freitag, Witwe, 61 Jahre, Brandgasse 6. 29.: Margarete Schreiner, geb. Nicolei, 76 Jahre, Dammstraße 30.

Flugsportvorführungen zu Gun­sten der Gießener Winternothilfe. Die Südwestdeutsche Sportfliegervereinigung und die Luftverkehrs-A.°G. Oberhessen-Lahngau, wer­den, wie man uns mitteilt, im Einvernehmen mit der Stadtverwaltung Gießen am kommenden Sonntagnachmittag auf dem Flughafen Gießen verschiedene Lustspiele, sowie Fallschirmabsprünge zeigen. Die Einnahmen der Eintrittsgelder fließen restlos der Winternothilfe der Stadt

' also fettiges und trocken-schuppiges Haar nur itoei verschiedene Stadien ein und derselben linankheit. Aber es gibt auch von Natur aus zu | iredene Haare. Dies ist zwar keine Krankheit. Aber es ist doch angezeigt, dem trockenen Haar- , hoben durch Salben usw. regelmäßig nachzuhelfen. Schwieriger ist schon die Behandlung der oben geschilderten Krankheit. Meist bemerkt man die

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Runvfurrkprogramm.

Samstag, 7. November.

7.15 Ahr: Frühkonzert auf Schallplatten. 10.20 bis 10.50: Schulfunk:Tiere, die ich sah" von Erna Pinner. 12.05: Schallplattenkonzert. 15.15: Kassel: Stunde der Jugend. 17.05: Nachmittags­konzert des Rundfunkorchesters. 18.40: Soziale Be­gegnungen Hausangestellte und HerrschafL Leitung: Dr. Hendrik de Man und Dr. P. Laven. 19.05: Spanischer Sprachunterricht. 19.45: Frei­burg: Brautwerber in Opernduetlen, mit Zwischen­texten von Ernst Brügger. 20.30: Don Wien: Europäisches Konzert. Aus dem Schaffen Franz Lehars. 22: Tanzmusik des Tanzensembles der Stuttgarter Philharmoniker. 22.30: Nachrichten aus Kunst und Wissenschaft. 22.40 bis 24: Tanz­musik.

Srieffoften der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

Nr. 100. Bei einem Ruhegehaltsempfänger mit 1300 Mark Ruhegehalt und 500 Mark Invaliden­rente ist die Einkommensteuerpslicht gegeben. In- validenrente ist steuerpflichtig, also bei der Ein­kommensteuerberechnung nicht auszuschließen. Er­höhte steuerfreie Beträge bestehen nicht, sofern nicht im Einzelfalle die Voraussetzungen des § 56 des Einkommensteuergesetzes (schlechte wirtschaftliche Verhältnisse, Krankheit, Unglücksfälle usw.) gegeben sind.

Kriegsteilnehmer in Lützellinden. Leider konnten wir in dieser Angelegenheit nichts in Erfahrung bringen.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 21.)t, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.

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I«. M K vrllarung lautet- % - Prosessvren derÄ- 8U machen. Besonders nach der Kopf- logischer und doliM Wäsche kann dieser natürliche Haarausfall - . fuhl-n sich terhflffi °§ne Grund zur Beängstigung die Zahl von >b ste jeden DerluL 100 $aarcn täglich überschreiten.

inther Dehn an hör Der wirkliche Feind unserer Haare ist eine sehr zu hindern, auf h --' io eit verbreitete Erkrankung des Haarbodens, oder [en/ _ genauer gesagt, der auf der behaarten Kopfhaut

cn austerdem noch I bssindlichen, Talgdrüsen. Diese Drüsen bringen sie mit Dr. Dehn irisch seien.

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