Ausgabe 
6.6.1931
 
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irtschast.

Oie Oeuffche Reichsbahn im April.

3m Güterverkehr der Deutschen Reichs­bahn im April 1931 prägte sich der Tiefstand der deutschen Wirtschaft deutlich aus. Der V e r - kehrsrückgang gegenüber dem April des Vorjahres betrug 14 Prozent. Der Erpreßgut- und Eilstückgut-Derkrhr war der Jahreszeit ent­sprechend lebhaft. Der Stückgut-Verkehr hielt sich etwa auf der Höhe des Vormonats.

3m Personenverkehr brachte Ostern eine vorübergehende Belebung des Verkehrs. 3m übri­gen war der gesamte Reiseverkehr entsprechend der schlechten Wirtschaftslage während des gan­zen Monats ruhig. Die Betriebseinnahmen stell­ten sich im April auf 326,44 (Vormonat 329,43) Millionen Reichsmark, wovon auf den Perso­nen- und Gepäckverkehr 98,95 (91,77) Millionen Reichsmark, auf den Güterverkehr 197,92 (209,90) Millionen Reichsmark, und auf sonstige Einnah­men 29,57 (27,76) Millionen Reichsmark entfielen. Die Ausgaben der Detriebsrechnung stellten sich auf 278,83 (Vormonat 284,28) Millionen Reichs­mark, wozu wieder die Revarationssteuer mit 55 Millionen Reichsmark tritt. Einschließlich des Dienstes der neuen Schuldverschreibungen und An­leihen sowie der festen Lasten ergeben sich Ge­samtausgaben von 343,06 (348,37) Millionen Reichsmark. Die Gesamteinnahmen im April hiel­ten sich auf der Höhe des Vormonats: sie lassen erkennen, daß der Verkehr weiterhin ungünstig war. 3m Güterverkehr kamen 12 Millionen Reichsmark weniger auf als im März. Die Ein­nahmen des Monats April bleiben im Personen­verkehr um 13,0 Prozent, im Güterverkehr um 14,4 Prozent, und die Gesamteinnahmen um 14,3 Prozent hinter den im Vorjahre erreichten Ein­nahmeziffern zurück. Auf der Ausgabenseite konn­ten im Derichtsmnnat größere Einsparungen er­zielt werden. Die Ausgaben der Betriebsrechnung wären um rund 63 Millionen Reichsmark ge­ringer als im April 1930. Dennoch reichten die Betriebseinnahmen wiederum nicht voll aus, um die Ausgaben zu decken.

Wochenbericht

vom Krankfurier Effektenmarkt.

Der Verlauf der dieswöchentlichen Börse war xtoar unter Schwankungen noch meist schwächer, doch war im Grundton eine unverkennbare Wider­standskraft festzustellen. Rachdem der Zahltag und überhaupt der Ultimo wider Erwarten leichter überwunden wurde und auch später keine Schwie­rigkeiten auftraten, machte sich bei der Kulisse nach den starken Lecrabgaben der vorhergegange­nen Tage ein gewisses Deckungsbedürfnis be­merkbar. Die Kulisse wurde zunächst noch ermu­tigt durch die ebenfalls etwas erholten Aus- landbörsen, und es war daher ein allgemein leich­tes Anziehen des Kursniveaus zu verzeichnen:. 3m weiteren Verlauf der Woche ergab sich jedoch wieder ein völlig verändertes Bild. Da die Reu- horker Börse, besonders jetzt, nicht ohne Einfluß auf den deutschen Effektenmarkt ist, machte sich auf Grund der wieder flauen Haltung eine er­neute Abschwächung bemerkbar. Auch die un­sichere innen- und außenpolitische Situation hat das 3hrige dazu beigetragen. 3n der augen­blicklichen Börsenstimmung drückt sich so viel Mut­losigkeit- aus, dah schon der geringste Erfolg in dieser Hinsicht wohltuend empfunden werden mühte. Lind ganz hoffnungslos liegt der Fall für Deutschland diesmal nicht, zumal von den übrigen Gläubigern Stimmen für eine Milderung der Reparationszahlungen laut werden . Da aber andererseits die zum Teil überraschenden Der- lustabschlüsse großer 3ndustrieunternehmen, wie Karstadt, Dt. Linoleum, Wayß & Freytag und der völlige Dividendenausfall im Rordstern-Vers.- Konzern verstimmten, war die Spekulation immer noch sehr ängstlich und gedrückt. Die pessimisti­schen Auslassungen einiger Großbanken und Wirt­schaftsführer und die starken Kursverluste bei Chade und Svenska, waren nicht dazu angetan, eine bessere Stimmung aufkommen zu lassen. Erst der Wochenschluh brachte dann besonders unter dem Eindruck der günstigen Ausführungen in der GB. der 3.-G.-Farbenindustri^ und der kräftig erholten Reuhorker Börse eine kessere Stimmung zum Durchbruch, zumal man auch der Zusammen­kunft in Chequers große Zuversicht beimiht. Größeres Geschäft konnte sich dabei aber nicht ent­wickeln. Die Spekulation nahm indessen größere Deckungen vor, so daß die Mehrzahl der Kurse per Saldo behauptet blieben. Schwach lagen nur noch Aschaffenburger Zellstoff ( 15 Prozent).

Karstadt ( 10 Prozent), Dt. Linoleum, 3lse Bergbau, Südd. Zucker und Svenska bei Ein­bußen von je 7 Prozent bzw. Mark. Höher aber Aku (plus 3 Prozent). Demberg (plus 4,5 Proz.) und Aschersleben und Westeregeln nut je plus 5 Prozent. 3 °G.-Farben knapp gehalten. Der Rentenmarkt zeigte noch keine nennenswerte Er- holung. Tagesgeld wieder leicht. Am Devisen­markt lag die Reichsmark unerholt. Madrid fest.

Wochenbericht

vom frankfurter Scklachtviehmarki.

Der Schlachtviehmarkt hatte in der laufenden Woche eine meist schwächere Tendenz zu ver­zeichnen, die im wesentlichen darauf zurückzufüh- ren ist, daß die Austriebe wieder allgemein zu­genommen haben. Bemerkenswert ist ein Bericht des Vereins der Viehhändler Deutschlands, wo­nach ebenfalls auf die sehr schlechte Lage im Vieh» handel sowohl in Ruh- als auch Schlachtvieh, hin- gcwiesen wird, und weitere radikale Preisermäßi­gungen nur durch die Verringerung der Auf­triebe entgegengewirkt werden könne. Das für Schweine verbesserte Preisniveau hat wieder eine beträchtliche Korrektur erfahren, da der Auf­trieb weiter größer als in der Vorwoche war. Be­kanntlich lieh die Rachfrage schon in der ver­gangenen Berichtswoche noch viel zu wünschen übrig, so daß bei dem erhöhten Auftrieb mit 5998 Stück (gegen 4523) ein Rachgeben der Preise fast unvermeidlich war. Die Preise lagen um 4 bis 6 Mk. niedriger: vereinzelt wurden Preise von nur 35 Mk. pro Zentner, und für Sauen sogar von nur 30 bis 32 Mk. erzielt.

Auf dem Rindermarkt entsprach der Auf­trieb etwa der durchschnittlichen Beschickung. Bei ruhigem Geschäft verblieb dennoch Lleberstand. Die Preise für Ochsen, Kühe und Färsen zogen indessen leicht an, während Bulleis erneut etwas nachgaben. Der wieder wesentlich höhere Auf­trieb bei Kälbern mit 1614 Stück (950) lieh eine Geschäftsbelebung nicht aufkommen und die Preise gaben erneut von 1 bis 3 Mark nach. Am S ch a f m a r k t blieb der Auftrieb mir 86 Stück noch um 5 Stück hinter dem der Vorwoche zurück. Eine Rvtierung kam daher wieder nicht zustande.

Es notierte der Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 45-49, a2) 40-44, bl) 35 bis 39. Bullen a) 39-42, b) 34-38. Kühe a) 35 bis 39, b) 29-34, c) 22-28. Färsen a) 4549, b) 40-44, c) 35-39. Kälber b) 58-63, c) 52-57, d) 4051. Schafe nicht notiert. Schweine b) 41 bis 43, c) 43-45, d) 43-45, e) 40-42.

Erhöhung des Privatdiskont- sahes. Der Privatdiskontsah wurde gestern für beide Sichten erneut um/8 Prozent aus) 5 Prozent erhöht.

Gießener Wochenmarktpreise.

Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 140 bis 150 Pfennig, Matte 30 bis 35, Käse(10Stck.) 60 bis 140, Wirsing(neu) 20 bis 25, Weißkraut (neu) 20 bis 25, Spinat 15 bis 20, Römischkohl 15 bis 20, Spargel 30 bis 60, Dohnen (ausl.) 40 bis 45, Erbsen 35 bis 40, Tomaten 60 bis 80, Zwiebeln 15 bis 20, Rhabarber 10 bis 15. Aepfel (ausl.) 50 bis 60, Dörrobst 30 bis 35, Kirschen (ausl.) 40 bis 60, Erdbeeren 80 bis 120, Rüsse 60 bis 70, Aprikosen 70 bis 80, Honig 40 bis 50, Kartoffeln 5 bis 6 (per Zentner 4 bis 5 Mk.), junge Hähne 90 bis 100, Suppenhühner 90 bis 100 Pfennig per Pfd.: Tauben 50 bis 70, Sier 8 bis 9, Blumenkohl 40 bis 70. Salat 10 bis 15, Salatgurken 40 bis 60, Oberkohlrabi 10 bis 15, Lauch 5 bis 10, Rettich 10 bis 15, Sellerie 10 bis 50 Pfennig per Stück: gelbe Rüben (neue) 20 bis 25, Radieschen 10 bis 15 Pfennig per Bund.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. TI., 6. Juni. Tendenz schwächer. Die offenen Fragen hinsichtlich der innen- und außenpolitischen Situation beinflußten auch weiter­hin die Börse. Die heute zur Veröffentlichung ge­langten Notverordnungen, deren Inhalt zum Teil fd)on bekannt war, drückten ebenfalls auf die Stim­mung, so daß die Wochenschlußbörse weiter in schwächerer Haltung eröffnete, obwohl die Auslandsbörsen ' im ganzen gut gehalten blieben. Der schlechtere als erwartete Abschluß bei Berg­mann und die verschlechterte Situation hinsichtlich einer Zahlenliquidation bei dem Bankhaus Auspitz, Sieben & To., trugen zu der schwächeren Börsen­lage bei. Bei geringen Umsätzen bröckelten die

Kurse gegenüber der schon abgeschwachien Abend­börse weiter ab. So eröffneten I.-G.-Farben, Rütgerswerke, AEG., Gesfürel, Schuckert, Deutsche Linoleum und Siemens bis zu 1,50 v. H. niedriger. Etwas stärker gedrückt waren Kunstseidepapiere, Licht und Kraft und Reichsbank, die bis zu 2,50 vom Hundert verloren. Der Montanmorkt lag fast ohne Umsatz, aber ebenfalls von 1 bis 1,5 v. H. abgeschwächt. Von Bauwerten Wayß & Freytag 1 bis 1,5 v. H. nachgebend, aber Hoch- und Tiefbau behauptet. Gehalten eröffneten Salz­detfurth, Zellstoff Waldhof, Metallgesellfchaft und die Mehrzahl der Banken. Weiter unter Druck standen Reichsbahnvorzugsaktien. Anleihen uneinheitlich. Alt. besitz 0,40 v. H. nachgebend, Neubesitz unverändert. Am' Pfandbriefmarkt bestand in Goldpfandbriefen überwiegend etwas Angebot, und die Kurse ermäßig, ten sich erneut um 0,25 bis 0,50 v. H. Reichsschuld, buchforderungen gaben bis 1,25 v. H. nach. Im Der- laufe konnten sich bei weiter kleinstem Geschäft IG.- Farben auf Ankauf der Gesellschaft um 1,5 v. H. erholen, wobei auch die übrigen Werte leicht beein­flußt wurden und allgemeine Besserungen bis zu 1 v. H. gegen Anfang eintraten. Stimulierend wirkte dabei der inzwischen bekannt gewordene Auf­ruf der Reichsregierung zur Notverord­nung. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 3,5 v. H. leichter. Am Devisenmarkt lag die Mark gegen den Dollar etwas gebessert, nachdem im Abendbörsen­verkehr eine neue Abschwächung eingetreten war. Es wurden genannt: Mark gegen Dollar 4,2145, gegen Pfund 20,5012 London gegen Neuyork 4,8657, Paris 124,30, Mailand 92,96, Madrid 50,70, Schweiz 25,09, Holland 12,0925.

Berliner Börse.

Berlin, 6. Juni. Die heutige Wochenschlußbörse eröffnete in unsicherer und überwiegend schwächerer Haltung. Das Hauptaesprächsthema bildete natur­gemäß der gestrige Artikel eines kommunistischen Abendblattes über die Danatbank. Zwar maß man dieser Veröffentlichung sachliche Bedeutung nicht bei, zumal die Reichsregierung, die preußische Regierung und die Bank diese Behauptungen als einen unerhörten politischen Störungsverfuch hin- gestellt haben und gerichtliche Schritte gegen die Zeitung angekündigt haben. Rein psychologisch müs. fen natürlich solche Dinge das ohnehin nicht allzu- große Vertrauen des Publikums in die Wirtschaft und der Börse erschüttern und können Engagement- aufgaben nicht zur Folge haben. Dies war der Ge­sichtspunkt, von dem die Verstimmungen herrührten, außerdem nahm man die umfangreichen Gewinn- abnahmen der Neu yorker Börse mit Mißbehagen zur Kenntnis, diskutierte die wenig günstigen Abschlußmeldungen von Bergmann und Norddeutsche Wolle und sah der Ent­wicklung am Devisenmarkt, besonders der Mög- lichkeit größerer deutscher Goldabgaben, nicht ohne Besorgnis entgegen. Die Anzeichen einer Besserung am Geldmärkte, die Beteiligung Frankreichs an der Sanierung der Ocsterreichischen Kreditanstalt und der geringe Rückgang der Arbeitslosigkeit in Oester- reich fand demgegenüber nur wenig Beachtung. Die ersten Kurse hatten vielfach Vertu st e bis z u 3 v. H. gegenüber den gestrigen Schlußkursen auf. zuweisen. Wicking-Zement und B e m b e r g erschienen anfangs mit Minus-Minus-Zeichen und verloren je 3,5 v. H., außerdem waren die Aus - landwerte, Svenska und Chade bis zu 4 Mark, Schultheis und S a l-z d e t f u r t h bis zu 4,25 v. H. und Berger um 6 Mark gedrückt. Gut behauptet, vereinzelt bis zu 1 o. H. fester, er­öffneten Banken, in denen interveniert wurde. Das Geschäft war selbst für einen Samstag gering. Die Spekulation hielt sich zurück. Von Anleihen waren A l t b e s i h 0,5 v. H. schwächer, von Aus­ländern besonders Bosnier bis zu 1 v. H. ge­drückt, während Rumänen freundlicher tendierten. Pf a n' d b r i e f e und R e i ch s f ch u l d b u ch f o r- derungen noch unentwickelt.

Spielplan der Frankfurter Theater.

Schauspielhaus. Sonntag, 7. Juni, 20 bis nach 23 Uhr:Der Hauptmann von Köpenick". Montag, 8., 20 bis gegen 22:Fenster". Dienstag, 9., 20 bis 22:Margot und das Ju­gendgericht". Mittwoch, 10., 20 bis nach 22.30: Komparserie" (zum erstenmal). Donnerstag, 11., und Freitag, 12, 20 bis nach 23:Der Haupt­mann von Köpenick". Samstag, 13., 20 bis nach 22.30:Komparserie".

Opernhaus. Sonntag, 7. Juni, 15.30 bis nach 18 Uhr:Der Barbier von Sevilla" (ge­schlossene Vorstellung für Erwerbslose). 20 bis gegen 22.30:Das Land des Lächelns" (zum letztenmal). Montag, 8., 19 bis gegen 22.30: Tannhäuser". Dienstag, 9., 20 bis gegen 23: Die Fledermaus". Mittwoch, 10,, 20 bis

gegen 22.30:Der lustige Krieg". Donnerstag, 11., 19.30 bis gegen 23:Aida". Freitag, 12., 20 bis 22.30:Der lustige Krieg". Samstag, 13., 19.30 bis gegen 22.30:Cosi fan tutte.

Wettervoraussage.

Wettervorhers age für Sonntag: Wechselhaftes Wetter, wolkig mit vorübergehen­der Aufheiterung, Temperaturen schwankend, ver­einzelt Riederschlag.

Wettervorhersage für Montag: Weiterhin wechselnd bewölkt mit einzelnen, zum Teil gewitterartigen Schauern.

Lufttemperaturen am. 5. Juni, mittags, 21,3 Grad Celsius, abends 17 Grad: am 6. 2uni, mor- gxns, 12,5 Grad. Maximum 23,8 Grad, Mini­mum 11,2 Grad. Erdtemperaturen in 10 Zen­timeter Tiefe am 5. Juni, abends, 24,3 Grad, am 6. 3uni, morgens, 17,4 Grad Celsius. Rie­de rschlag 1,4 Millimeter. Sonnenscheindauer 123/< Stunden.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Die Staubplage in der Ederstraße.

Weshalb wird von der Stadtverwaltung in der Eder st raße nichts unternommen, um die An- wohner von der Staub plage etwas zu befreien? In jedem Dorf ist man heute zu der Einsicht ge­kommen, die Straßen zu teeren, in Gießen ist man noch nicht soweit, obwohl die Ederstraße dem Durch­gangsverkehr für Autos dient. Von den Gießwagen sieht man in dieser Straße leider keinen. Hoffentlich wird dieses liebel bald behoben.

Mehrere Einwohner.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, den 7. Juni. 1. Sonntag nach Trinitatis.

Stadtkirche. 8 Uhr: Psr. Mahr: zugleich Christen­lehre für die Neukonfirmierten der Matthäus- gemeinde; 9.30: Psr. Becker: 11: Kinderkirche für die Markusgemeinde; Pfr. Becker. Iohanneskirche. 8: r Pfarrassistent Seemann; zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Lukasgemeinde; 9.30: Pfr. Ausfeld; zugleich Militärgottesoienst; 11: Kinder­kirche für die Iohannesgemeinde; Pfr. Ausfeld; 20: Bibelbesprechung im Iohanessaal; Psr. Müller. Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfarrassistent See. mann; zugleich Christenlehre für die Neukonsirrnier- ten der Luthergemeinde; 11: Kinderkirche für die Luthergemeinde; Pfarrassistent Seemann. Elisa- beth-kleinkinderschnle. 8.15: Christenlehre für die Neukonfirmierten^ der Petrusgemeinde; 9.45: Pfr. Lic. Ußaas; 11: Kmderkirche für die Petrusgemeinde; PfrUc.Waas. filein-Cinben. 9: Hauptgottesdienst; Christenlehre für die männliche Jugend; 10.30: Kin- dergottesdienst. Dieseck. 9.30. Alten-Buscck. 14: Kollekte. Kirchberg. 10: Kirchberg; 11: Christen­lehre für die tonfirmierte weibliche Jugend; 13.30: Lollar. Hausen-Garbenteich. 10.30: Garbenteich, anschließend Christenlehre; 13: Hausen. Watzen­born-Steinberg. 10.15: Hauptgottesdienst: 11.15: Kinderkirche. Lich. 9.15: Beichte: 9.30: Stifts­pfarrer Draudt; hl. Abendmahl; 12.45: Kindergottes­dienst; 14: Stiftsdechant Kahn.

katholische Gemeinden.

Samstag, den 6. Juni.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte; 20: Segens­andacht.

Sonntag, den 7. Juni. 2. Sonntag nach Pfingsten.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Männer; 8: Kommunion; 9 Hochamt mit Pre­digt; 11: Messe mit Predigt, 14: Christenlehre und Andacht mit Segen. Grünberg. 9>15: Messe mit Predigt. Hungen. 17.30: Vortrag mit Andacht. Lnubach. 10: Hochamt mit Predigt; 14.30: Christen­lehre und Andacht. Lich. 7.30: Hochamt mit Pre­digt. Ridda. 8.30: Hochamt mit Predigt. Schollen. 10.30: Hochamt mit Predigt.

Montag, den 8. Juni.

Gießen. FeierdesGroßenGebets. 6 Uhr: Aussetzung des Allerheiligsten; 6, 7, 8 und 9: hl. Messe Die Betstunden werden von 6 bis 20 Uhr unterbrochen gehalten. Die letzte Stunde ist um 20 Uhr, darauf Prozession in der Kirche und feier­licher Schluß mit Tedeum. Hungen. 6.15: Messe.

Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag. Gießen. 20 Uhr: Segensandacht.

Freitag, den 12. Juni.

Gießen. 6 Uhr: 6egen$amt.

Sonntagsdienstd.Aerzt.'u.Avotbeken am 7.6.3t, Frau Dr. Marx. Dr. Block. Velikanapolheke.

Zahnarzt: Dr. Schöttler. *D

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die hohe der zuletzt beschlosienen Dividende an. Reichsbankdiskont 5 o. H., Lombardzinsfuß 6 v. H.

Frankfurt a. 2J1.

Berlin

Schluß« kurt

1-Uhr- flurd

Echluß- hird

Anfang- fiurd

Datum

5.6.

6.6.

5.6.

6.6.

6% Deutsche «setcheanteihe von 1927 ......... .

7% Deutlche ReichSanleihe von 1929 ..........

Deutlche VlnI.-SlblSs^Schuld mH Au»los.-Rechicn.......

De-gl. ohne AuSlol.-Rechie . . .

6% Hell. Bolk.'Naat von 1929 (rOdgailb. 102%)......

Oberhesfen Provinz - Anleihe mH AuSlos.-Rechten.......

Deutlche Komm. Sammelabl.

Anleihe Serie 1.......

84,75

97,6

52,4

4,5

92

50

| | | | |

£4,5

97,5

52,5

4,5

92

50,6

1 1 S< 1 1 1

B% fitan!|. Hyp.-Bank «Soldpse. XIII unkündbar bl» 1931 . . .

7% Franks. Hyp.-Bank «Soldpse «nlOnbbot btt 1932 .....

<%% RhelnIIche Hyp.-Bank Liqu. «Soldpse.........

Ar. LandeSpfandbriefanstalt, PlandbrleleR.l»......

B% Pr. LandeSpfandbriesanstalt, eomm^Cbl.81. 80......

7% Br. Landeepiandbriefanstalt,

Pfandbriefe R. »1......

O Ö.@. abß. VortriegS-ObUgatio- oen, rückzahlbar 1983 .....

4% Oesterreichische Oolbrente . . <,80% Oesterrelchllche Silberrentr 1% Oesterrelchllche Einheitliche Rente...........

<% Ungarische Goldrente .... <% Ungarische Staattrente v. 1910 <K% betol. von 1918.....

<% Ungarllche Kronenrente . . .

<% Türkische Zollanleihe von 1911 *% Türkische Vagdadbahn-Ant

Serie 1...........

4% deSgl. Serie II.......

5% Rumänisch» vereinh. Rente von 1903 ..........

«%% Rumänische vereinh. Rente von 1913 ..........

4% Rumänische vereinh. Rente .

100

94,75

89,4

100,5

96,5

20

17

15

2,55

2,6

2,6

7,1

13,25

5,2

| I | 1 I 1 I 1 1 Milli II 1 II

100,5

96,5

20,2

1,6

17,1

15,2 15,9

2,65

7

13,1

5,35

i i i 1 1 i i H 151115 1-2 1 22

$r*anf|"uri a. j)i. I 3erlln

Schluß« furd

1-Uhr- fiurd

«Schluß- kurd

Anfang» Kurd

Datum

5.6.

6.6.

5.6.

6.6.

Hamvurg-Amerika Pakei ... 7

46,5

46

44,9

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 8

92,75

Paula Dampfschiff.....10

72,25

70

Norddeutscher Lloyo.....8

47,65

46,25

Allgemeine DeutscheEredttanst. 10

Barmer Bankverein .... 10

Berliner Handelsgesellschaft . 13

105

104,75

104,5

Commerz, und Prival-Bauk. 11

100,5

100,5

100,75

100,25

Darmstädter und Nationalüank 12

117-5

117,25

117,25

Deutsche Bank und

TiSconto-Gelelllchast, ... 10

100,5

100,5

100,5

100,5

'Trpfhnrr Bank ...... 10

MeichSbank........12

126

127J3

A.E.G............8

85,5

84,75

85,9

83,75

Bergmann .........9

66

64

Elekir. LiescrungSgesellschast. 10

101

102,75

Licht und Kraft......10

97

99,5

98

Reiten & Guilleaume . . . 7y,

67,75

66,5

iSesellschaft für Elektrische

Uniernehmungen .... 10

91,5

90

92,4

90,75

Hamburger ElektrtzItätS-Werke 10

gibeinische Elektrizität .... 9

93,75

92

Schlcstsche Elektrizität. ... 10

Schlickert S-Co...... 11

108.5

106,5

Siemens & Haidle ..... 16

137,25

136

138,5

135.5

Transrabio.........8

llahmeyer «Co.......10

102,5

102,5

Buderus....... 5

37,5

37,5

37

Deutsche Erdöl ....... 6

*

59

57

Essener Steinkohle ...... 8

-

Geilenkirchener ....... 8

62,13

61,5

-

-

50,5

49,9

_

_

45

gilt Bergbau .......

142

141,5

4r 75

141,5

46

Köln-Neuesten..... 7

49

48

ManncSmann-Rvhre» .... 7

58,25

57,25

56,25

nj.im'h'ltirr IHi-rnbcm ..... 7

30

30

-

Oberlchles. Elsenbcdarf . . . . 5

Lberschlej. KokSwerke..... 7

64,13

62,9

Vbönir Bergbau ...... 614

,, 25

-

45.5

44.65

Rheinische Braunkohle» . .

141

140,13

..... ... 6

RS. 4

-

65,4

63,5

Riebeck Montan..... 7.2

3ranl|urt a. M.

Serlin

Schluß« kurd

Kurd

Gchluß- kurd

Anfang- Kurd

Datum

5.6.

6.6.

5.6.

6.6.

Vereinigte Stahlwerte .

Otavi Minen.....

Kaliwerke Aschersleben .

44,5

i-

44,4

44

. :

6*/.

20,25

20,9

20,13

.(.

10

119

119.5

117

Kaliwerke Westeregeln .

10

123

124

Kaliwerke Salzdetfurth .

15

172

172

175

170,75

g. ®. Farben-Jndustrte .

12

118,25

117

119,65

117

Dvnmnit Nobel ....

_ e

. 6

Eckieideanstalt.....

e »

. S

114

114,5

Goldschmidt .....

M

. 6

37,5

37,75

-

ROIgerSwerke .....

. 6

43,5

45

44

Metällgelelllchaft. ...

. 8

57

57

56,5

Dhilivv Holzmaim . . . ßemcnttoetf Heidelberg

. 7

65,75

65,5

65,25

e e

10

54

Cementweri Karlstadt. .

10

89

toat)6 & Frevtag . . .

. 8

19,5

18

18

-

Echulthet» Patzenhofer .

15

128,25

125

Ostwerke.......

12

Aku.........

e e

18

64

61,5

64

61,5

Bemberg.......

Lellstosf Waldhos . . .

14

75

75,5

72

. 187.

67,25

67,5

56,75

66,5

Zellstoss Alchasfenburg . Eharlottenburger Waliei

e

12

e e

. 8

Deslauer Ga».....

. v

110,25

108,75

Daimler Motoren . . .

0

21

20,5

20,25

Deutsche Linoleum .

e

56,5

55

56,25

55

Maschinenbau 81^®. .

e e

0

Rat. Automobil . . . .

e

. 0

W

-

Orenstein & Koppel . .

e

. 6

>

39,5

39

Leonhard Tietz . .

10

88

89,5

87,65

202

201

197

ssranssurter Maschine» .

*

. 4

9

__

Gritzner.......

e M

. e

26

27,75

Hunggan».......

Lechwerke.......

0

. 6

-

. 8

Maintraftwerke Höchst a. M..

. 8

59,75

58,5

Dtiag.........

10

Sebr. Roeder.....

10

Voigt» Haesfner . . .

Eüdveutsche Zucker . .

e

. 9 10

104,5

104,5

-

Banknoten.

Serlin, 5 -^uni

«Selb

Brief

Amenkanilche Noten......

4,21

4,23

Belgische Noten.

58,45

58,69

Dänische Noten.........

112,50

112,94

Englische Noten .......

20,467

20,547

Yranzüjische Noten .......

16,465

16,525

Holländische Noten .......

169,12

169,80

Italienische Noten........

21,95

22,03

Norwegische Noten.......

112,53

112,97

Deutsch-Oesterreich, * 100 Schilling

59,07

59,31

Rumänische Noten .- ......

2,485

2,505

Schwedische Noten.......

112,60

113,04

Schweizer Noten........

81,74

82,06

Spanische Noten........

39,82

39,98

Tschechoslowakische Noten.....

12,455

12,515

Ungarische Noten........

73,25

73,55

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2H.

5. Juni

6. Juni

Amtliche Jlolicruna

Amtliche Notierung

«eld

Brief

«Selb

»rief

Amft.-Rott.

169,29

169,63

169,31

169,65

Buen.-AireS

1,273

1,277

1,295

1,299

Brff.-Änlw.

58,60

58,72

58,61

58,78

GbrifHania.

112,70

112,92

112,70

112,92

Kopenhagen

112,70

112,92

112,72

112,79

112,94

Stockholm .

112,79

113,01

113,01

HelsingforS.

10,588

10,608

10.59

10,61

Aralien. . .

22,02

22,06

22,045

22,085

London. ..

20,475

20,515

20,475

20,515

Neuyork ..

4,209

4,217

4,209

4,217

Boris....

Schweiz ..

16,475

16,515

16,475

16,515

81,615

81,775

81,65

81,81

Spanien . .

40,46

40,54

40.01

40.07

Japan . .. Nto de Jan.

2,082

2,086

2,082

2,086

0,298

0,300

0,300

0,302

Gien MD-- Dtft. abgest

59,15

59,27

59,15

59,27

Prag . . . . Belgrad . .

12,47

12.49

12,472

12,492

7,440

7,454

7,441

7,455

Budapest. .

Bulgarien.

Lissabon . .

73,435

3,048

73,575

3.054

73,445

3,048

73,485

3,054

18,57

18,61

18,58

81,84

18,62

Danzig..

ÄonfLmttn.

81,84

82,00

82,00

1.784

1,789

1,784

1,789

Stben. .

5,46

5,47

5,457

5,467

Tanada . .

4,204

4,212

4,203

2,478

4,213

2,468

2,472

2,484

21,00

21,04

21,00

21,04