Einzelbild herunterladen

-.7.7« fe UW M

iigtn Seit,, Inu 7"4rt«<kQ""»« ÄSfrÄ» ÄÄ

i

ZN- KM llenjn nunaß*-sS " 21°-' -»« S «unten der Stadt au m 7-°idi-NtU beamten zurückge. äCCDtönctTltyctr^ 5 ew«n fDiiaWemo- Jr ''ch Segen die $Iäw \anf^fDlbun9*^lul* 2! Ä8en buchen 2*e der Beamten zu b> entgegensetzen.

*

)et[amm(ung hat die Auf ment; beschlossen. Sir efjüglid) statlsinden. Au- erfadung machen die Neu auch eine Neuwahl M u 1 Präsidenten der NepuM

ler Welt.

Jeiet In Athen.

Athener Unileililät fand den berühmten deutschen i Hornack statt. An der teil der orthodoxe Erz« n, der deutsche Sesandlc siwsessor Dr. Dörpseld ssoren. Professor 2li- Festrede, in der er die öoltvrs der llnltersM end schilderte. Die Feier vbt Ehrung der deutschen igm in der Schweiz, und starke Schneeschmeize enden der Schweiz grostcr. gen verursacht, ym Man- sind ganze Landslächen in gleiche Aill> bietet der Kan- Straßen sind durch Heber* orden, und der Kraftwagen, bis auf wenige Linien m i den Kulturen angerichtete >r Zentralschweiz und ad Hot sich die Lawinen- Bei Grindelwaid wurde dw erlandbahn versch W- , Qug durch niedergegangene

ss-SS sg»

AM- 9lelÄrlni6t abgeviesen die leider dem

«n m de^ah« sw sswn, w

Mrung duh

^Alon ^Sg^ieur :anzosen deutsche gesteckt vu englische zu ^^"sirand ers Sn 2iv^> ^jisions« aus manch^^b cs -.2.

Ste sie dann n aus W*

L f»ö SSSS*-

Sp^sS

probeweises Vermeffungsamt für ganz Oberhesien

lung Fröbel'fches BeschäftigungZmaterial fehlt ebenfalls nicht. Mit dicfer Ausstellung ist gleich« zeitig eine Ausstellung der Schülerinnen dcs Dor­seminars (einjährige Haushaltungsschule) ver­bunden. Hier worden im Hausarbeitsunterricht gereinigte Gegenstände, sowie im Dackanterricht hergestcllte Backwaren gezeigt. Näheres in der heutigen Anzeige.

Durch Verordnung des hessischen Gesamtministe- riums vorn 1. d. M. ist. um Erfahrungen zu sam­meln für eine grundlegende Neuordnung bei den Behörden des staatlichen Vermessungswe» sens und des Vermessungsdienstes bei der Feld- bereinigung, mit dem Ziel einer Zusam­menfassung der bisher auf diesen Arbeitsgebieten tätigen Behörden, versuchsweise für das Gebiet der Provinz Oberhessen eine Anordnung getroffen worden, in der u. a. bestimmt wird:

Die Aufgaben, die bisher den staatlichen Ver­messungsämtern und den Feldbereinigungsabteilun­gen oblagen, werden durch ein gemeinschaftliches Amt ousgeführt, das die BezeichnungVermes­sung s a m t" führt.

Die Dermessungsämter unterstehen dem Finanz­minister. Insoweit es sich nicht um rein vermessungs-

Oberbeffen.

Oer Schnee im Vogelsberg.

§ Dom Vogelsberg, 5. März. Langsam vermindern sich nun auch hier die gewaltigen Schneemassen, die die letzten Wochen überall aufgehäuft haben. Doch steigt die Temperatur auch jetzt noch nur wenige Stunden am Tag über, Aull, so das; sich besonders an den Seiten der freigeschau^elten Landstraßen immer noch meter­hohe Schneemauern auftürmen. Besonders hoch, bis zu etwa 3 Meter, ragten diese Mauern wieder bei dem Dorf Rebgeshain auf, wo die Verwehungen immer große Ausmaße an­nehmen und tagelang jeden Verkehr unterbinden. Der Schnee lag dort diesmal sogar noch höher als in dem strengen Winter vor zwei Jahren.

Landkreis Gießen.

ck. Heuchelheim, 6. M. rd. 3n der letzten Zeit wurde hier verschiedentlich die Beobachtung gemacht, daß Diebe ihr Unwesen trieben und aller.ei Dinge stahlen, die zwar nicht von hohem Werte waren, für ihre Besitzer aber doch einen fühlbaren Verlust bedeuteten. So wurden u, a. nachts von der Wäscheleine Hemden geftotjlen, von einem Motorrad wurde die Beleuchtungs­anlage entwendet, einem 3nftaKatei:r wurde eine Rolle Kupferdraht gestohlen u. a. m. Durch einen Zufall entdeckte man nun eine Spur die Gendarmerie wurde verständigt und vermochte die Diebe zu ermitteln und auch festzuneh- me n. Bei den Tätern handelt es sich um drei junge Leute von hier, die bereits ein Geständnis abgelegt haben.

Erweitertes Schöffengericht Gießen.

Gießen, 4. März. Ein wiederholt vor­bestrafter, mittelloser Bergmann aus einem Orte bei Gießen, der erst im vorigen Jahr« zu einer erheblichen Freiheitsstrafe verurteilt worden war, hatte kurz nach seiner damaligen Verurteilung wiederum eine Reihe von Betrügereien begangen. Um seine Leute sicher zu machen, gab er sich bei Landwirten als Eigentümer eines großen landwirtschaftlichen Betriebes, bei Handwerkern und Geschäftsleuten als Obersteiger, bzw. Auf­seher, in einem anderen Fall als Buoeauange- stellter eines Bergwerks aus. Sobald er daS Zutrauen der Leute gewonnen hatte, benutzte er die Gelegenheit, unter Vorspiegelung falscher Tat­sachen von diesen Geldbeträge zu erschwindeln. Wegen Rückfallbetrugs wurde er unter Zubilli­gung mildernder Umstände, da seine Ehefrau den von ihm angerichteten Schaden inzwischen wieder ersetzt hatte, zu neun Monaten Gefäng­nis verurteilt.

Ein in einer Aachbarstadt wohnender Kauf­mann, der sein Geschäft aufgegeben hatte, hatte als Vorsitzender einer Ortsgruppe des Reichs­bundes der Kriegsbeschädigten und Kriegerhinter- bliebenen sich Mitgliedern gegenüber erboten, ihre Rentenangelegenheiten zu bearbeiten. Von mehreren Mitgliedern ließ er sich nicht un­erhebliche Geldbeträge unter der falschen Vor­spiegelung geben, es handle sich hierbei um amtlich angeforderte Vorschüsse, die aber nach Abschluß des Rentenverfahrens restlos zurück» bezahlt wurden, während er in Wirklichkeit das Geld in seine eigene Tasche steckte. In einem Fall war er, um seinen Zweck zu erreichen, ogar vor einer Urkundenfälschung nicht zurück- leschreckt. In Anbetracht seines reumütigen Gc- tändnisses und seiner wirtschaftlichen Rotlage wurde er wegen Betrugs und Urkundenfälschung zu vier Wochen Gefängnis verurteilt.

Wegen Urkundenfälschung wurde ein Landwirt freigesprochen, der in einem gegen feine Mutter angestrengten Wechscnprozeß eine ohne Wissen und Willen seiner Mutter von ihm aus- gefertigte Vollmacht dieser vorgelegt hatte, da das Gericht sich nicht ausreichend davon über­zeugen konnte, daß der Angeklagte in rechts­widriger Absicht gehandelt hatte.

Aus der proviuzialhauvtstadl.

Dießen, den 6. März 1931.

Verkehrsgefahren.

Die Zahlen und Angaben der Verkehrsstatistik reden eine Sprache, die von keinem überhört meroen sollte. Auf dem Schlachtfelde des Verkehrs wenn man es so nennen soll bleiben Opfer in einer Zahl, vor der man erschrickt. Liest man, daß irgend jemand durch einen Derkehrsunfall zu Schaden ge­kommen ist, so hat man nur Bedauern, vielleicht auch ein Achselzucken: Wieder einer, der nicht vor­sichtig war! Aber der Tag fordert seine Pflichten, und im nächsten Augenblick hat man es vergessen. Hört man aber, daß die Zahl der Derkehrsunsälle in einer Großstadt jährlich in die Tausende geht, so wird man nachdenklich und fragt sich: Ist es erfor­derlich, ober besser, ist es nicht zu umgehen? Es sind nicht nur Menschenleben zu betlagen, sondern es ergibt sich auch oft genug, daß Menschen, die wertvolle Glieder der Gesamcheit sind, mit so schwe­ren Beschädigungen aus dem Unfall hervorgehen, daß ihr weiteres Dasein ein ständiger Vorwurf für die ist, die an dem Unfall schuld haben. Ost genug geht die Schuld auf den Geschädigten selbst zurück.

In den meisten Fällen ließe sich der Unfall ver­meiden. Man hat eine zu große Geschwindigkeit genommen, man war nicht achtsam genug, man ließ sich Verstöße gegen die Derkehrsordnuna zuschulden kommen. Das trifft die Führer von Fahrzeugen.

y. Ruttershausen. 4. M-rz. Gestern konnte der h.er wohnhafte Meister Ludwig Bittendorf den c&rcn.ag seines fünfzig­sten Ar^e. tSjubilüums in großer gei­stiger un. töu'.rddjcrr.fche feiern. Don feiner Schulentlassung an war er ununterbrochen auf dein Buderus chcn Eisenwerke zu Lollar tätig und dort während der letzten 33 Jahre Meister in der Montage- und Dersand-Abteilung. Man- nigsache wohlverdiente Ehrungen wurden dem Ar «itsjubilar zuteil. Don der Direktion der Duoerusschen Eisenwerke wurde ihm ein wert- vol.es Geschenk überreicht. Die Angestellten des Wer es gaben ihm zinn dauernden Andenken eine Taschenuhr und die ihm unterstehenden Ar­beiter einen prachtvollen Blumenkorb mit der goldenen Zahl 50. Besondere Weihe erfjielt der Tag dadurch, daß aus dem Bureau des Reichs- kräsidenlen eine Ehrenurkunde für treue Arbeit eintraf mit der eigenhändigen Unterschrift des Reichsprüsidenten von Hindenburg.

0 Holzheim. 5. März. In unserer Kirche wurde der von der Filmstelle Bethel hergestellte Film ..Sieg des Evangeliums im Lande der Kopsjäger vorgeführt. Missionar Dink, der seit Ia.s,r,ehnten auf Borneo wirkte, gab die er­gänzenden Erklärungen. Am Schluß vermittelte der Fllm einiges über die Rheinische Mission, chr Arbeitsfeld, über ihren Erfolg und ihr« wirtschaftlichen Sorgen, ©emeinfame Lieder um­rahmten die Deranstaltung. Der gleiche Fllm wurde auch der Jugend und der Filialgemeinde Dors-Gill gezeigt.

*lrcie Büdingen

bd. Büdingen, 5. März. Heute morgen er­eignete sich an der sog. Luxbrücke, unweit Bü­dingen, ein schwerer Auto uns all. Eine Limousine fuhr in der Richtung Büdingen Gelnhausen an der 8-Kurve bei der Luxbrücke in schneller Fahrt gegen einen Apfel­baum. Der Chauffeur, der einzige Insasse des Wagens, wurde durch den gewaltigen Anprall von seinem Führersitz bis an die Rückwand deS Autos gedrückt und eingeklemmt. Im glei­chen Augenblick brannte der Wagen lich- t e r l o h. Ein zufällig des Weges kommender Lastwagenführer befreite den Unglücklichen und bewahrte ihn so vor dem Feuertode. Bewußtlos wurde der Verunglückte durch einen herbeigeru­fenen Düdinger Arzt in das hiesige Kranken­haus verbracht. Der Wagen mußte abgeschleppt werden. Der etwa fünfzig Zentimeter starke Apfelbaum brach in der Stammitt« ab und wurde durch den starken Anprall auch noch entwurzelt.

Oberbürgermeister Or. Külb Ehrenbürger von Mainz.

WSN. Mainz, 5. März. Der am 1. Juli aus dem Amt scheidende Oberbürgermeister Dr. K ü l b ist heute in einer außerordentlichen Sitzung des Stadtrats zum Ehrenbürger der Stadt ge­wählt worden. Die Wahl erfolgte gegen die Stim­men der Kommunisten und in Abwesenkeit der Mit­glieder der Notgcmeinschaft.

Oie Wetterlage.

Nicht allein von Kraftfahrzeugen. Aber einen kaum geringeren Prozentsatz der Unfälle trägt der Fuß­gänger. Er läuft unachtsam über die Straße, sieht sich nicht vorher um, sondern mutz erst durch das Zeichen des Fahrers auf seine Pflicht aufmerksam gemacht werden, erschrickt, wird nervös und rennt dann meist blindlings ins Unglück hinein. Aber nicht nur Unachtsamkeit führt UnglücfsfäUe herbei, oft ist es auch Leichtsinn. Man springt auf fahrende Stra° henbahnwagen auf, springt von ihnen ab und baut darauf: Mir wird nicht gleich etwas geschehen, denn ich stelle mich schon geschickt an. Zehn-, zwanzig-, hundertmal kann es gelingen, und beim hundert­erstenmal geht es schief. Es ist und bleibt eine Her­ausforderung an das Schicksal, und das alte Sprich­wort gilt auch heute noch: Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um.

Wir sprechen heute in vielerlei Hinsicht von Disziplin. In bezug auf den Verkehr ist Disziplin eine besonders dringende Forderung. Sie muh gefordert werden vom Fahrer und vom Fuß­gänger, vom erwachsenen Mann und vom kleinen Kinde, wenn es sich allein auf der Straße be­findet. Auch Kinder, die beim Spiel auf der Straße vorn Unglück erfaßt wurden, sind ja rn der Statistik enthalten. Leider. Ist es in jedem Falle tragisch, wenn jemand mitten im tätigen Geben, sei es durch eigene oder durch fremde Schuld, vom Unheil betroffen wird, so ganz besonder-, wenn blühende, zu schönen Hoffnungen beredjtigenbe Jugend, die ihre Tage als leuch­tende Tage empfand, mitten auS munterm Trei­ben herausgerissen wird. Die Schule bemüht sich heute bereits emsthast, durch entsprechende Belehrung vorbeugend zu wirken. Eie allein kann aber nicht das erreichen, was erreicht wer­den muh: dah die Derkehrsdisziplin ht Fleisch und Blut Übergeht und jeden mit dem notwen­digen Verantwortungsbewuhtscin erfüllt. Hier muh auch das Elternhaus sein Teil tun, und das kann es nur, wenn die Träger der Familie selbst jene Verantwortung fühlen und Disziplin halten.

Lieber ein wenig zu sorgsam und vvrsichttg, als nur ein einzigesmal unvorsichtig. Es mutz möglich sein, dah die Zahl der Verkehrsunfälle sinkt und immer weiter sinkt, weil jeder die gebotene Vorsicht walten läßt und die wün­schenswerte Rücksicht nimmt. Eine Minute, die man irgendwo vertrödelt, kann man nicht her- einholen, indem man unachtsam über die Straße rennt, oder aus dem Wagen eine unzulässige Geschwindigkeit herausholt. Zeiteinteilung, das ist das erste Gebot. Dann ist es nicht notig, zu Hetzen. Wenn es aber schon nicht recht gehen will, dann lieber auf einen Vorteil, sogar auf einen beachtlichen Vorteil verzichten, als Leben ober Gesundheit, eigenes und fremdes, aufs Spiel setzen...r.

Bürgermeister Kreiling-Heuchelheim t

Gestern abend verstarb kurz nach seiner Heimkehr von Gießen, wo er dienstlich zu tun ge­habt hatte, an einem Herzschlag Bürgermeister Georg Kreiling von Heuchelheim im 66.Le- bensjahre. Der bedauernswerte Mann hatte ge­rade den Hof seines Grundstücks betreten, als er zusammensank und wenige Augenblicke daraus tot war. Seit 30 Jahren stand er als Bürgermeister an der Spitze unserer Rachbargemeinde Heuchel­heim. Am 1. Februar d. I. hatte er sein Gesuch um Versetzung in den Ruhestand eingereicht, jedoch führte er die Bürgermeistergeschäfte noch fort, da erst in den nächsten Wochen die Reuwahl eines Bürgermeisters vorgenommen werden soll. Der Heimgegangene, der sich um die Entwicklung von Heuchelheim große Verdienste erworben hat und der auch im öffentlichen Leben außerhalb seines Wohnortes mitarbeitete, gehörte u. a. in den Jah­ren von 1917 bis 1919 dem Kreistag des Kreises Gießen und dem Kreisausschuh an, außerdem war er Mitglied des Kreistages von April 1925 bis Ende 1929. Dom l.Rovember 1926 bis Ende 1929 war er zugleich Ersahm tglied desKreisausschusses.

Oroßfeuer.

Gestern gegen 15.15 Uhr brach auf dem Hosgut des Landwirts Peter T r i e t f ch in der selbständi­gen Gemarkung O b e r st e i n b e r g bei Watzenborn- Steinberg auf bis jetzt noch ungeklärte Weise Feuer ans. Die Flammen verbreiteten sich mit rasender Schnelligkeit über die ganze, etwa 40 Meter lange Scheune. Die Feuerwehren von Watzenborn-Stein­berg und von Leihgestern nahmen bald nach dem Brandausbruch mit größter Tatkraft die Bekämp­fung des verheerenden Elementes auf, jedoch wurde ihre Tätigkeit durch Wasiermangel stark gehemmt. Die Kreismotorspritze in Gießen wurde ebenfalls zur Hilfeleistung herbeigerufen und erschien gegen 16 Uhr unter Leitung des Kreisseuerwehrinspektors Dickorä auf der Brandstätte, konnte aber wegen Wassermangels nicht in Tätigkeit gesetzt werden, so daß sich die Mannschaften von Watzenborn-Steinberg und Leihgestern, nach Maßgabe aller Möglichkeiten in den Dienst der Brandbekämpfung stellten. Die Feuerwehren mußten ihre Ausgabe darin erblicken, das Wohnhaus und die an die brennende Scheune angrenzenden Oekonomiegebäude vor den Flammen zu schützen, was ihnen durch hingebungsvolle Arbeit auch gelang. Die Scheune mit dem gesamten Inhalt an Stroh, Heu, Düngemitteln, einem Motorpflug und sonstigen landwirtschaftlichen Geräten wurde durch den gewattigen Brand vernichtet. Der Vieh­bestand konnte erfreulicherweise gerettet werden,

technische Angelegenheiten der Feldbereinigung handelt, unterstehen sie dem Minister für Arbeit und Wirtschaft. Das Landesvermessungsamt ist vorgesetzte Dienststelle der Dermessungsämter in allen Angelegenheiten der Fortschreibung und der Neuoermesiung, in Angelegenheiten der Feldbereini­gung für rein vermessungstechnische Anordnungen und für andere Angelegenheiten, soweit dies von dem Minister für Arbeit und Wirtschaft bestimmt wird.

Die Feldbereinigungskommisiare werden in ihrer Dienststellung durch diese Neuordnung nicht betrof­fen. Die Ernennung des Sachoberlandmessers für eine Feldbereinigungsgemarkung erfolgt durch die Landeskommissivn. Die Verordnung tritt am 1. April 1931 in Kraft.

Eine Tagesfrage der Zeldbereinigung.

Aus unserem Leserkreise geht uns die nach­stehende Zuschrift zu:

In den letzten Jahren konnte sehr intensw an den Feldbereinigungen gearbeitet werden: viele Anträge lagen vor. Dies hat sich jedoch

durch di« Geldknappheit geändert. Die von den Grundbesitzern aufgewandten Kosten und bi« vorn Staate geleisteten Zuschüsse, welche in die Mil- lionenueträgc gehen, sind ohne Frage sehr nutz­bringend und werbend angelegt. Keine der be­reinigten Gemarkungen würde sich den früheren Zustand zurückwünschen. Es wurden auch viele schwierige Gemarkungen des Vogels, ergs be­reinigt. Diese Arbeiten konnten nur mit großen Geldaufwendungen ausgeführt werden, so baß die Landwirte kaum in bet Lage sind, die aus- geschlagenen Kostenbeträge aufzubringen. In vie­len Fällen dürste sogar die Rentaoilität bei diesen Gemarkungen in Frage gestellt sein. Die Folge ist, daß weitere derartige Gemarkungen nicht mehr zur Bearbeitung kommen. Die große Anzahl von Fach, «amten müßte, um nicht ab­gebaut. auf Wartegeld gesetzt und pensioniert zu werden, anbertocitig beschäftigt werden. Der Pensionsfonds des Staates würde dadurch wc- senllich belastet, die Beträge hierfür dürsten 100 000 Marl überschreiten. Dies wird der Staat zu verhindern suchen. Wie kann dies geschehen? Die Reuorganisation, Zusammenlegung der Feld­bereinigungsämter mit den Dermessungsämtcm, wird dem Staate vorerst ebenfalls große Kosten verursachen. Die Arbeitsbeschaffung ,ür die Fach­beamten ist so gedacht, daß in den Gemarkungen im Vogelsberg nur Flurvermessungen, verein­fachte Parzellenvermessungen, ausgeführt wer­den sollen. Dazu sind vom Staate bis zu 60 Pro­zent der Kosten bewilligt. Da die 60 Prozent 'Kostenbeiträge nicht so nutzbringend und wer­bend angelegt sind, als wenn diese Beträge direkt der Feldbereinigung zugeführt würden, wäre die geplante Organisation für bessere Zeiten zurück- zustellen. Es dürsten vorerst nur die geeig­netsten Gemarkungen des Landes bereinigt und hierzu müßten alle verfügbaren Mittel bereit- gestellt werden. Ein Fachmann.

ebenso blieb der Diehstall erhalten. Kurz nach 17 Uhr konnte die Feuerwehr von Leihgestern von der Brandstätte entlassen werden, gegen 19 Uhr waren die Flammen soweit niedergekämpst, daß jede wei­tere Gefahr beseitigt war. In Anbetracht des großen Umfanges der Brandstätte verblieb jedoch eine Brandwache von 25 Mann der Freiwilligen Feuer­wehr von Watzenborn-Steinberg an Ort und Stelle.

Bornotizen.

Tageskalender für Freitag: Stadl- theater:diachtachl", 20 bis 22.30 Uhr. Deutsche Staatspartei: Mitgliederversammlung, 20.30 Uhr, Hessischer Hof". Lichtspielhaus Bahnhofstraße: Die Faschingsfee". Astoria-Lichtspiele:Die Schmugglerbraut von Mallorca" undIhr wißt ja, wie Matrosen sind ..."

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Heute, 19.30 Uhr (nicht 20 Uhr) zum erstenmalNachtasyl", Szenen aus der Tiefe von Maxim Gorki: Spielleitung Walter Bäuerle. Mit- wirkende: Damen: Jahn, Leutholf, Koch Schubert- Jüngling Wielander; Herren: Bäuerle, Bruck, Hub, Fassatt, Hauer, Linkmann, Nieren, Ritter, Schelcher, Volck, Wesener, Zingel.

* Fremdenvorstellung im Stadt­theater. Man schreibt uns: Auf Grund vieler Anfragen und Anregungen, zumal aus Kreisen der auswärtigen Theaterbesucher, hat die In­tendanz sich entschlossen, Carl Zuckmahers Volksstück ..Schinderhannes" am Sonn­tag, 8. März, in der Besetzung der Erstausfüh­rung nochmals als Fremdenvorstellung, und zwar zum letzten Male, unter der Spielleitung des Intendanten Dr. Prasch zu bringen. Das Stabttheater Dießen bringt damit ein Werk eines der modernsten deutschen Dramatiker zur Aufführung. Beginn der Vorstellung 18 Uhr, Ende 21 Uhr. , c , .

Treue Hausange st eilte, «zraulem Klara Braden konnte am Mittwoch auf eine 30jährige Tätigkeit im Hause des Professors Partenheimer, Keplerstrahe 7, zurückblicken.

Musikalische P assionsf eier in der Stabtkirche. Am nächsten Sonntag. 20 Uhr, findet sich die Matthäusgemeinde in der Stadtkirche zu einer musikalischen Passionsfeier zusammen, wozu auch alle anderen Gemeinden Gießens herzlich willkommen sind. Man schreibt uns hierzu folgendes: Die Andacht wird eröffnet mit einer Orgelfuge von Max Reger. Passions­gesänge für Sopran und Alt mit Orchester und Orgel, sowie Diolinsoli mit Orgel werden ge­boten. Untere alten Meister evangelischer Kirchen­musik, Hch. Schütz und Ioh. Seb. Bach, werden zu uns sprechen, und von den modernen Kirchen­musikern Max Reger. Eine noch wenig ausge­führte Svlokantate eines würdigen Zeitgenossen Bachs, Gottfr. Hch. Stölzel, wird interpretiert. Eine ganz besondere Rote erhält die Veranstaltung durch die Mitwirkung des Kammcrvrchefters der Volkshochschule Oberheisen. Den, aufmerfTamcn Beobachter des Konzertlebens wird cs auffatten, daß die Kammerorchesterkonzerte für unsere heu­tige Zeit Reuerscheinungen sind. Reuerschrinungen in dem Sinne, daß das etwa zu Dachs Zeiten übliche Orchesterkonzert heute wieder angenom­men und n.u belebt wird. Es tauchen da 01 am eit auf, die bisher Raritäten oder Vergessenheit waren, wie Telemann und Loratelli, von den wir bei der Veranstaltung Proben hören. Passions- choräle, von Orchester und Orgel begleitet, sowie einschlägige Schrift- und Gebetswvrte geben der Gemeinde Gelegenheit zur selbsttätigen Andachts­und Gcbetsübung. Die musica sacra, für diese An- dachts- und Weihestunde abgestimmt auf die Idee von der übergroßen Menschenliebe des Heilandes, will einer andächtigen Zuhörerschaft den hohen Passionsgedanken, das befreiende Liebeswerk des Erlösers in die Herzen tragen. Man beachte die Einladung im heutigen Anzeigenteil.

Ausstellung des Fröbelsemi - nars. Man schreibt uns: Das Fröbelscnninar stellt in seinen Räumen Gartenstrahe 30 von Samstag, 7. März, bis einschl. Montag, 9. März, täglich von 11 bis 13 älhr und 15 bis 17 älhr Schülerinnenarbeiten bet abgehenben Kindergärt­nerinnen und Kindetpflegerinnen aus. Es handelt sich um Arbeiten aus dem Handarbeitsunterricht, in dem Kinbcrwäsche, Kinderkleidung und ähn­liches hergestellt wurde. Im Werkunterricht wur­den Bastarbeiten, Holz-, Buchbinder- und Me­tallarbeiten hergestellt, sowie Spielsachen aus einfachem Material. Selbstausgefchnit'ene Bilder­bücher, modellierte Gegenstände, sowie Zeichnun­gen aus dem Ausschneide-, Modellier- und Zeichenunterricht vervollständigen die AuSstel-

OWoiütnios Ontücr. oneto Dedecxt 9 otutttiReoe»

w Schnee a «irauoein. b Hebel K 6rwnier.(g)Wind$iiiic-O« Miw «irnter Ost nas$ige» Sudiucwest q sturmucnei -lordwesk Oie Pfeue fliegen mit dem Winde. Pie oeiden Stationen Menenden le» <en geoen die Temperatur an. Die Limen veromeen Orte tml gleichen auf Meeresniveau umoereehnetee Luftdruck

tkZetlcrvvrausjagc.

Das sich gestern von Skandinavien weit südlich erstreckende .Hochdruckgebiet hat sich im hohen Nor­den in seinem Kern noch verstärkt, wird allerdings im Süden immer mehr abgebaut, denn die im Westen die letzten Tage schon lagernde Störung hat sich südöstlich verlagert und nimmt ihren Weg über Frankreich. Dabei schiebt sie ihre Warmluft auch über Deutschland vor, was an dem Temperaturan­stieg auf den Bergen zu erkennen ist. Infolge der entstehenden starken Luftdruckgeaensätze nimmt die Lustbewcgung zu, so daß ein Austausch der ver­schieden temperierten Luftmassen stattfinden kann. Dabei stellt sich stärkere Bewölkung ein, die Tem­peraturen steigen langsam an, und Niederschlags- tätigkeit kommt auf.

Aussichten für Samstag: Weitere Be­wölkungszunahme und allmähliche Erwärmung, zeitweise Niederschläge.

Lufttemperaturen am 5. März: mittags 2,1 Grad Celsius, abends2,1 Grad: am 6. März: morgens 5,6 Grad. Maximum 2,4 Grad, Minimum5,8 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 5. März: abends 1,2 Grad: am 6. März: morgens 0,2 Grad. Sonnenscheindauer 9% Stunden.

Grippe, Erkältungskrank­heiten

werden mit den hervorragend bewährten Togal- Tabletter. erfolgreich bekämpft. Im Anfangsstadium genommen, verschwinden die Krankheits-Erscheinun» gen sofort Uebcr 6000 notariell beglaubigte ärztliche Gutachten, darunter viele von namhaften Professoren und aus ersten Kliniken und Krankenanstalten Ueber- raschende Erfolge' Togal beseitigt die Krankhetts- stoffe auf natürlichem W"ge. es löst die Harnsäure. Fragen Sie Ihren Arzt Machm Sie noch heute einen Versuch! In all.Apoch. M. 1,40. (779V

12,6 T-fth^ 0,46 Chinin. 74,3 Add. ecet e*L ad. 100 *e>L

horsna

Pare

30

\V al

ToerJwa.

\o Penin 'O* fr»nK '2

ma / ~1 der ml

3 \

X:'

f ivaoc"