Ausgabe 
6.1.1931
 
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Wirtschaft

einer Verfügung des Kreisamts Gießen vom

auf. Die Teller klirrten.

Banknoten.

127,85 I 125,75

128,5

129,5

68

Devisenmarkt Berlin Frankfurt

a.M.

45,75

67,75

o , o , 6 10

127,75

62,25

37,5

46,13

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. . 6 . . 0 . . 6 . . 8 . . 8 . 10

. 10 . . 9 . 10

Philipp Hohmann . . Zementwerk Heidelberg Cementwerk Karlstadt. Wahb & Freytag . .

Lm übet diese Wendung, die Flasche, g°b eirund >er atmend, m den Stuhl

15 12

18 14 13/» , 12 , . 8 , . 9

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129,25

37

45,75 I

69 I

Kirche und Schule.

OberheMsche Torftirchcnbcwcgung.

Die Dorfkirchenvereinigun.g für das südliche Oberhessen veranstaltet dem­nächst wieder drei Kirchenvorstehcr- t a g u n g e n, und zwar am 9. Februar in 6 t o d- heim, am 23. Februar in Echzell und am 9. März in Rieder-Wöll st ad t. Prälat D. Dr. Diehl und Oberkirchenrat D. Wagner haben die Predigten in den Festgottesdiensten übernommen. Professor Lic. Gerstenmaier vom Predigerseminar in Friedberg wird auf allen Tagungen sprechen über das T.-ema..Dauer und Vibel". Zur Teilnahme an den Veranstaltun­gen sind nicht nur die Kirchenvorsteher, sondern auch Kirchengemeindevirireter und andere kirch­lich interessierte Gemeindeglieder willkommen.

Letzte Nachrichten.

Siegerwalds Bemühungen gescheitert.

Dortmund. 6. 3an. (WTB. Drahlmeldung.) Relchsarbeitsminister Dr. Stegerroalb Hal seine Anwesenheit im Ruhrgebiet benutzt, um die stritti­gen L o h n f r a g e n mit den beiderseitigen Ver­bänden und mit einzelnen führenden Persönlichkei­ten auf das eingehendste durchzusprechen. Die Besprechungen haben jedoch eine Möglichkeit der Annäherung der beiderseitigen Stand­punkte nicht ergeben. Das Schlichtungsver­fahren wird daher am Mittwoch unter dem Vor­sitz des Schlichters für Westfalen seinen Fortgang nehmen. Die Reicheregierung hält trotzdem ihren Standpunkt aufrecht, daß eine gewaltsame Austragung dieses Konfliktes bei der gegen­wärtigen Gesamtlage Deutschlands nicht zu ver­antworten wäre, und sie wird ihre Bemühungen nach einer friedlichen Einigung sortsehen. Da die Kündigung der einzelnen Arbeitsverträge erst am 15. Januar berücksichtigt wird, bleibt hier­für noch hinreichend Zeit.

)las Himber. Dun wieder Sie mir noch einmal ein.

I. ®. Horben Industrie . Dynamit Nobel . . . Ccbeideanstalt. . . . . Goldschmidt.....

'gerswerke . . . . Metallgesellschaft. . . .

Termin-Kalender für Holzvrrsteigerungen.

Mittwoch. den 7. Januar.

Versteigerer: Freiherrlich von Rabenausche Forst- oerwaltung. Versteigerungsort: Marburger Straße an der Landesgrenze bei Friedelhausen. 9.30 Uhr.

rZrcmksurter Maschinen . , Grinner........

Heulioenslaedt.....

flunflians........

Lechwerke........

Mainkrastwcrie Höchst a. M. M>ag..........

Gebt. Roeder......

Voigi & Haeffner .... tzüddeuriche Zucker .

Dasserbezug, seither 11 Mark Mindestsatz, ür je zwei weitere Stück Großvieh 3 Mark Zu- Idilag, wurden um 50 Prozent erhöht: die jähr- lichen K a n a l g eb ü h r en, seither 2 Mark,

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Ln,htiitl*er sich I?urterffl> «cm- ~ Malle Dachsen.

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I& >it .eine |ebt frSSft 6i* US- Inders bei ^ehr Dottoättg >. *

mozu man eine Qan» Mtoenbet: Teer, ffl i«?««.®Ottcn Dachs, e te 6hlau|cr über ein «J. die er jeweils bd Witten verwendet.

E dem Sommer. J mcm Machst die alten tt einem Messer abfratjt »Waft gemacht, kommt 7 chlort nun der eine mwum, der andere auf mebet andere verwenden tenhoizteer, je nach man sie tüchtig eingeölt, !t Men Tag stehen, v.j $ W eingedrungen ift. lchsen, möglichst mit einem teigwachs, das am besten >ab man es vom heißen sen läßt und danach durch t Lauffläche gut verteilt, k dem Handballen oder. ach, bis man eine |d>"' -e he erhält. Hat sich d-z i nun wieder abgerie.'vn, eweiligen Schneeverhätl- ie strichweise nach. IvMtes Vergnügen.

lvrinoiizen.

spiele um den Gold- ZI.Dezember, dessen Schlußsatz die Einsetzung en am Montag ausgeiri« g cine8 Staatskommissars andrvhte, falls ein an- lannlchaft.2randenbmg 1 < - -

i|a 8^> (2:0,2:0,4:0), und übet das englische Tcarn

VA (3:1, 1:0,1:0) siegreich.

Oberheffen.

Oie Bürgersteuer in Schotten.

a Schotten. 5. San. Der Gemeinderat 4 hLitte die Einführung der Bürger st euer wie­derholt abgelehnt. Das Kreis amt hat dar­auf die Einführung der Dürgersteuer vonAmts liegen verfugt.

so Jahre VHS.

x Schotten, 5. Jan. Am 30. und 31. Mai toirö in Schotten, als dem Geburtsort des Vo­gelsberger HöhenclubZ, daS 5 0. Stiftungs- sckst des Ges amt-VHE. gefeiert werden. Die Vorbereitungen für das Fest sind schon im Gange.

^anOcic.s

U Großen-Linden, 5. 3<m. Der Eisen - b ahnverein Großen-Linden und Llmgegcnd bleit gestern feine LlahreSyauptversamm- I ung ao. Nach kurzer Begrüßung gab der 1. Vorsitzende einen Rückblick über das verflossene Lahr, das als sehr erfolgreich für den Verein be- >«achtet werden könne. Das Andenken des ver­dorbenen Mitgliedes Johannes Junker wurde in der üblichen Weise geehrt. Alle Fürsorge- irnträge konnten erfüllt und mehrere Kinder und Erwachsene in Bädern und Luftkurorten für -mehrere Wochen untergebracht werden. In sieben Notfällen leistete der Verein geldliche Alntcr- stützung. Von der Abhaltung eines Winterver- grnügens in diesem Jahr hat man angesichts der alllgemeinen schlechten Wirtschafts.age Abstand genommen. Der von dem Rechner erstattete Kassenbericht zeigte ein günstiges Bild. Die Icchungsgcmäß ausscheidendcn Dorstandsmitgiie- ixr wurden wiedergewählt. Als Rechnungsprüfer für das Jahr 1931 wurden die Herren Wilh. Walther x und L. Langsdorf bestimmt. Ä»ie MitZliederzahl des Vereins beträgt zur Zeit 324. Die Vereinsausslüge für das Jahr 1931 sollen am 10. und 17. Mai nach Miltenberg a. M. süchren. Vor Beginn der Tagesordnung hielt ein Mitglied des Bezirksverbands Kassel einen iirteressantcn Vortrag über dieReichsbahntier- Versicherung".

a» L e i h g e ff e r n, 5. Jan. Der Gemeinderat batie in seiner Sitzung am 29. Dezember 1930 zur Deckung eines Fehlbetrages von 6)00 Mark im Gemeindehaushalt die folgenden S teuer - crhöhungcn beschlossen: Die Grundsteuer von Gebäuden und Bauplätzen von 15 auf 18 Pf. für IO0 Mark Steuerwert, die Grundsteuer vom land- iiitb forstwirtschaftlichen Grundbesitz von 30 auf 40 Pf. für 100 Mark Steuerwert und die Ge­werbesteuer vom Gewerbekapital von 70 auf 80 Pf. für 100 Mark Steuerwert, während die Zteuersähe für Gewerbeertrag auf der seitherigen HLHe von 230 Pf. belassen wurden. Rachdem schon in einer früheren Sitzung die Diersteuer ein- geführt wurde, ging man nun dazu über, zum vailstöndigen _ Ausgleich des Fehlbetrages nun and) die Bürger st euer einzuführen. Das Rieigamt Gießen gab zu diesem Gemeinderats- * Beschluß vom 29. Dezember seine Zustimmung nicht, weil nach dem Sondergebäudesteuergesetz vom 13. Dezember 1930 eine Erhöhung der Realsteuern firr Gebäude und Bauplätze über 15 Pf. und für land- uaö forstwirtschaftlichen Grundbesitz über 4g 30 Pf. für 100 Mark Steuerwert nur dann er­folgen darf, wenn die Höchstsätze der Son« dergebäudesteu-er erst voll ausgenuht sind. !ics war seither in Leihgestern nicht der Fall. ,'ßB wurden für Gebäude unter 7000 Mark Frie­denswert anstatt dem Höchstsatz von 45,75 Pf. nur 10,3 P f. und für Gebäude über 7000 Mark anstatt 39,93 Pf. nur 9 Pf. erhoben. Auf Grund

»rn* eine andere Dichtung. ?rbtre:tungen,Jbiclte nlchendmch bei e:net Hand« ich 2amoMs Hunde und i wohl ääj:

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Schultheis Patzenhoser . Cftroerfe.......

Aku.........

Bemberg.......

Zc-Ustoss Waldbos . . . fielKtolf Aschassenburg . ötindottcnburflcr Walser Deslauer Mas.....

Daimler Motoren . . . Deutsche Linoleum . , Maschinenbau 3.«QJ. . . Not. Automobil . . . . Lrenbeiu S Keppel . . Leonhard lieg . . . . Svenska.......

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Rcichsbankdiskont 5 v. H., Lombardzinsfuß 6 v. H.

wurden um 150 Prozent, auf 5 Mark erhöht: an Sprunggeld ist jährlich für jedes Stück Großvieh 3 Mark, für Ziegen 0,50 Mark zu entrichten: die Sondergebäudesteuer wird von 10,3 auf 20,3 Pf. für Gebäude mit einem Friedenswert unter 7000 Mark, und von 9 auf 19 Pf. für Gebäude Über 7000 Mark erhöht. Die beschlossene Dürgersteuer wird aufgehoben. Die Annahme des nunmehr gefaßten Beschlusses er­folgte, nachdem die Meinungsverschiedenheiten in einer fast dreistündigen Beratung aus dem Wege geräumt waren, bon den 12 Gemeindevertretern der drei Listen einstimmig.

t). Staufenberg, 4. Jan. Ein holländischer Philantrop nahm auf Borneo einen Film auf und schenkte ihn der dort arbeitenden Basler Mission. Missionar Lauk führte auf Einladung des holländischen Institutes an der Frankfurter Universität dort diesen Film vor und fand sach­kundige Anerkennung. Dieser Film. ..An den Ur- waldströmen Borneos", wird in diesem Winter in oberhessischen Gemeinden gezeigt. Heute san­den in der Kirche zu Kj.cherg zwei Vorführun­gen statt, nachmittags für die Kinder des Kirch­spiels, und abends für die Erwachsenen der Ge­meinden. Beide Veranstaltungen waren außer­ordentlich zahlreich besucht und hinterliehen einen tiefen Eindruck.

Kreis Büdingen.

~r Ridda, 5. Juni. Als der hiesige Stadt­schäfer feine Herde austrieb, fuhr am Südost- ausgang in der Richtung von Ranstadt ein QI u t o in die Herde. Drei Schafe wurden eine Strecke weit voni Auto mitgeschleift und verletzt. Der Polizei gelang es, den (Hamen des Wagen- besihers fcstzustellen.

* R i d d a, 5. Jan. Die hiesige katholische Gemeinde veranstaltete am Sonntagnachmit­tag in der Turnhalle eine Weihnachts­feier, die gut besucht war. Rach einer Begrü­ßungsansprache von Pfarrer G o n d o l f trug der katholische Kirchenchor unter Leitung von Lehrer Schmitt mehrere alte und einige neuere Weih­nachtslieder vor. Schüler und jüngere Gemeinde- glieder ernteten bei Aufführung von bunten Rei­gen und einem schönen Weihnachtsspiel den Bei­fall der Gäste. Das Spiel hatte der Mädchen- turnwart QI. Stadler mit viel Fleiß eingeübt. Die Feier nahm in allen Teilen einen schönen Verlauf.

Ridda, 5. Jan. Wie in anderen Gemein­den Oberhessens hat man kürzlich auch hier eine Freiwillige S a n i t ät s k o lv nn e vom RotenKreuzgegründet. 16 Mann haben sich sofort als QRitglieöer gemeldet. Die Ausbil­dung yat Dr. med. Fritz Koch übernommen. An einem Abend der Woche werden in einem Schul­saal die ülnterweisungen und Hebungen stattfin­den. Man hofft, daß sich noch mehr junge Leute zur Arbeit im Dienste der Rächstenliebe bereit finden und sich zum Unterricht melden.

y Echzell, 5. Jan. Die Eheleute Phil. Bock feierten bei guter Gesundheit das Fest der gol­denen Hochzeit. Der GesangvereinFroh­sinn" brachie dem Jubelpaar ein Ständchen und ein Geldgeschenk. Die Gemeinde und das Mini­sterium ließen dem Paare Glückwünsche entbieten und ebenfalls Geldbeträge übermitteln.

* Stockheim. 5. Jam Am Samstag hielt der hiesige Eisenbahnverein im Hotel Surften» Hof in Büdingen fein Wintervergnügen ab. Rach einleite..dem Mar ch des Musikvereiirs Stock­heim (Leitung Obermusikmeister O. Hllfrich) be­grüßte Bahnmeister Petersen, Stockheim, Mit­glieder und' Gäste. Die Reichsbahn Obersekretäre Müller und Sünder aus Frankfurt sorgten für Untermal ung durch humorvolle Darbte ungen. Die beiden Töchter des ReichLbahnober ekretärs Müller, Stockheim, ernteten reichen tBelsall mit einem humorvollen Duett. Frl. P. Müller, Stockheim, sprach denHessegruß" in H ttenberger Mundart, der mit großem Beifall ausgenommen wurde. Musikvo.-träg: umrahm en dir schöne Feier, die mit Tanz ihren Abschluß fand.

i. Babenhausen I, 5. Jan. Am 1. Januar trat die nunmehr 81jährige Hebamme Berta G e m m e r in den Ruhestand. Die Greisin feierte bereits im Jahre 1928 ihr 50. Derufsjubiläum. und hat während dieser langen Zeit über 700 Erdenbürgern in die Welt geholfen. Die Ge­meinde sieht die hochbetagte Hebamme ungern aus dem Beruf scheiden.

Kreis Schotten.

V Gedern, 5. Jan. Im abgelaufenen Jahre wurden dem hiesigen Standesainte 43 Geburten gemeldet, gegenüber 55 im Jahre 1929. 28 Sterbe- fällen im Jahre 1930 stehen 32 in 1929 entgegen. 21 Ehen wurden geschlossen, während im vorher­gehenden Jahre die entsprechende Zahl 20 betrug.

Berliner Börse.

Berlin, 6. Jan. Rachdem die Ansichten über die Tendenzgestaltung im heutigen Vormittags- Verkehr ziemlich geteilt waren, griff bereits in der Dorbörse und zu den ersten Dotierungen eine schwächere Stimmung Platz. Die Besserung der Streiklage im Ruhrgebiet wurde kaum be­achtet, dagegen übte der schwächere Schluß der gestrigen Reuyorker Börse einen gewissen Einfluß aus. Vor allem verstimmte aber der weitere Rückgang der Svenska-Qlktien, die trotz Inter­ventionen 7 Mark gegen den gestrigen SHluhkurs verlorem Hier handelt es sich anscheinend um Vorverkäufe des Ausland: s. Olußerdem tauchten Gerüchte von Schwierigkeiten der Berliner Dank» firma S. und E. Steinfeld auf. als bekannt wurde, daß der jüngere 3nbaber dieses HauseS einen Selbstmordversuch verübt habe. Rach unseren In­formationen handelt es sich nur um einen iln- glücksfall. Das Ausland trat hier als QI b - gebet auf. Auch die Kulisse bekundete über­wiegend Realisationsneigung, während die Kund­schaft teilweise infolge des heutigen katholischen Feiertages fehlte. Die Kursverluste betrugen durchschnittlich 1 bis 2 Prozent und gingen bei Kunstseideaktten, Kali, Polyphon, Ehade-Aktien, Elektrisches Licht und Kraft, Siemens & Halske, Bergmann darüber hinaus bis zu 3,5 Prozent. Auch Schultheiß lagen noch, selbst unter Berück­sichtigung des Dividendenabschlags, 2.5 Prozent schwächer. Westeregeln kam verspät.'t mit 13! Pro­zent, das ist 5,25 Prozent unter gestern zur Rotiz. Anleihen lagen gut behauptet. Von Ausländern waren 5prozentige Mexikaner etwas rückgängig. Für Pfandbriefe herrschte freundliche Tendenz. Das Geschäft war sehr st i l l. Auch Reichs­schuldbuchforderungen to '.e, en kaum Veränderungen auf. Am Geldmarkt erleichterte sich der Satz für Tagesgeld auf 4 bis 6 Prozent. QHonatsgeld blieb mit 6,5 bis 8,5 Prozent und Warenwechsel mit 5,25 Prozent unverändert. Auch nach den ersten Kursen war die Tendenz we'ter nachgebend. Man sprach von Käufen aus dem OZesih der Textilfirma Brotcen & Eo., die bereits gestern ihre Zahlungen eingestellt hat. QZerschiedentlich konnte _ man gegen d i e Anfangskurse Rückgänge bis zu 1,5 Prozent feststellen. Besonders schwach lagen weiter Kunstseidewerte, Kali und Polyphon.

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* Senkung der Düngemittelfrach­ten bei der Reichsbahn. Die Reichsbahn­verwaltung teilt mit: Zur älnterstühung der Preissenkungsbestrebungen der Regierung wird die Deutsche Reichsbahn ab 1. Februar 1931 eine Ermäßigung der Frachten für Düngemittel zum Düngen im Deutschen Reich, soweit die Aus­nahmetarife IV B 11 und 11 m in Frage kommen, eintreten lassen. Die Frachtermäßigung beträgt im allgemeinen 8 v. H. Für die Kalkdüngemittel konnte jedoch nur eine fünfprozentige Fracht­ermäßigung zugestanden werden, da die der­zeitigen Frachten bereits sehr niedrig sind, so daß schon jetzt zum Teil die Selbstkosten der Eiserrbahn nicht gedeckt werden tonnen. Die Frachtkosten werden sich somit für eine Tonne ermäßigen: für Stickstoff, Superphosphat und Chilesalpeter bei einer Transportlänge von 250 Kilometer um 61 Pf., für Thomasmehl bei 500 Kilometer um 84 Pf., für Kalisalze bis zu einem Höchstgehalt von 42 v. H. reinem Kali bei 250 Kilometer um 45 Pf., für gebrannten Kalt bei 100 Kilometer um 14 Pf.

Rindermarkt in ließen.

Auf dem heutigen Rindvieh» (Rutzvieh») Markt in Gießen standen 971 Stück Großvieh und 172 Sluck Kälber zum Verkauf. Es kosteten: a) Milch­kühe oder hochtragende Kühe: I. Qualität 550 bis 650 Mk., 2. Qualität 300 bis 450, 3. Qualität 200 bis 300: b) Schlachtkühe: 10J bis 450 Ml.: c) Rin­der '/> bis 3 jährig: 125 bis 200 Mk.: 3,V bis 2jährig: 175 bis 300; tragend: 350 bis 550 Mk.: d) Kälber das Pfund Lebendgewicht 50 bis 60Pf. Ausgesuchte Tiere über Rot z. Marktverkauf: mit­telmäßig, geringer Hebcrftanö.

Frankfurter Börse.

Frankfurt, 6. Jan. Tendenz schwächer. Bereits an der gestrigen Abendbörse machte sich nach den Streichungen der Mittagbörse wieder Abgabe« Neigung bemerkbar, die vor allem auch durch die Rede Dr. Curtius' in Pforzheim heroorgerufen wurde. Auch der heutige Vormittagsverkehr brachte meist schwächere Kurse, da der schwache Schluß der gestrigen Reuyorker Börse verstimmte. Der offizielle Bericht der Börse zeigte dann weitere Abschwächungen, da von außen her einige Verkäufe erfolgten. Daneben machte der Artikel derTemps", der Deutschland Zurückhaltung auferlegte, einen un­günstigen Eindruck. Don dem Abflauen der Streik­bewegung an der Ruhr ging keine nennenswerte Anregung aus, da auch aus der Wirtschaft überwiegend ungünstige Nachrichten oorliegen. Das Geschäft war weiterhin recht klein, doch genügten Derkaufsorders, um das Kursniveau um 1 bis 3 v.H. zu senken. Salzdetfurth waren mit minus 4 o. H. abgeschwächt. Am Elektromarkt waren Rückgänge um 2 bis 3 v.H., nur Gesfürel blieben behauptet. Der Montanmarl't lag infolge des Feh­lens von Aufgaben aus der Rheinprovinz durch den katholischen Feiertag sehr still. Am Chemiemarkt setzen J-G.-Farben VA v.H. niedriger ein. Durch gestrige Verluste fielen außerdem Deutsche Linoleum und Zellstoff Waldhof mit je minus 2 v. H., Aku mit minus 2i v. H. und Conti-Gummi mit minus 2 v. H. aus. Der Bankenmarkt verlor nahezu 2 v. H. Bei den D-Banken ergaben sich Rückgänge von Ä bis VA o. H. Am Anleihemarkt lagen Deutsche An­leihen uneinheitlich. Auslandsrenten vernachlässigt. Pfandbriefe bei kleinem Geschäft gut behauptet. 3m Verlaufe wurde die Stimmung etwas freund­licher. Die Kulisse bekundete eher etwas Deckungs- neigung, so daß sich gegen Anfang kleinere Besse­rungen einstellten. Kräftig erholt lagen nach dem gestrigen Rückgang Svenska, die 7 Mark gewan­nen. Die Umsatztätigkeit hielt sich jedoch nach wie vor in engen Grenzen. Am Geldmarkt setzte sich die Erleichterung fort. Tagesgeld auf 4 v. H. ermäßigt. Am Devisenmarkt lag der Dollar etwas schwächer. Man nannte Mark gegen Dollar 4,201750, gegen Pfund 20,3973, London gegen Kabel 4,8552, gegen Paris 123,68, regen Mailand 92,74, gegen Schweiz 20,06, gegen Madrid 46,00, gegen Holland 12,0613.

M derer Gemeinderatsbeschluh nicht zustande käme, nif)m der Gemeinderat in einer dringenden Litz ung am 2. Januar erneut zu dieser Qln- zelegenheit Stellung. Es wurde beschlossen: Die Erhöhung der G e w e r b e st e u e r n b e bi bei den Sätjen des Beschlusses vom 29. Dezember 1930. Sa nach dem 31. Dezember 1930 eine Erhöhung ter Grundsteuern nach einer ebenfalls gesetzlichen Äestimmung nun nicht mehr erfolgen kann, bv» schließt man, das Sprunggeld für die In­anspruchnahme der Faseltiere einzuführen, die Kanal- und Wassergebühren zu erhöhen md die Sondergebäudesteuer dem noch kehlenden Rest entsprechend, zu erhöhen. Die Deckung des Fehlbetrags erforderte folgende Er- ^Hungen: Die jährlichen Gebühren für

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100

_

100,5

_

Hanta Tampsichlss.....10

Norddeuttcher Lloyd.....8

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62,13

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- ÄJL'loi.-aicdilcn.......

53,25

_

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Allgemeine DeutlcheTreditanst. 10

Barmer Bankverein .... 10

98

100,5

100,5

98,5

100,5

98,75

100,5

t?Sil. ohne Slnrlol.-Ncchte . .

5,35

5,2

5,3

5,25

Berliner HandeUgeiellsihast . 12

120

120,75

120,5

1% t>c1f. «olhimnt von 1099

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89

89,5

Commerz- und Privat-Bank . 11

Darmstädter und Nationalbank 12

112,5

146

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144,5

112,5

145,5

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50

_

_

Deutsche Bank und Tisconto-GeleUschalt, ... 10

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112,5

111,75

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«ileitic Gerte 1......

50,75

_

50,25

_

Treebner Bank......10

Reichsbank........12

112,25

231,13

112 230,25

112,5

233

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88,75

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_

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Licht und Start......10

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113,13

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110,75

77,5

K Ur. LandcSpinnkbriesanstalt, Vanbt'ricfc 91.1 9 .....

t, t!r Landerp!an:brlesansiall, £jmm..£bl.9L 20......

100

_

100

Gesellschait für Elektrische Unternehmungen .... 10

Hamburger Eiektrizitäts-Werke 10

Rbeinijche E-ektrizitat .... 9

94,75

93

94,25

93

97

_

97

_

114,5

_

108

113

115,75

% lr. Lande.o'anvbriefanlialt, SloitBbricfc 91. 21 .....

97

97

^chlciiiche Elektrizität. ... 10

LckmckettLEo.......11

112,25

110

103

112,5

111,13

LiEii). abfl. Bor>riog»-Obl!gatt» [ ncn. rückzahlbar 1932 .....

94,5

Siemens L Halrk«.....16

Iraitcraolo..... . . . fc

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148,25

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125

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26,2

vahmetjet & Co.......10

116,5

I 1

116,9

47,5

I I

2,1

2,2

Teutiche Erdöl.......6

61

_

61,5

61

W, Leilcrreichliche Etnheluiche |8trnle...........

_

_

_

Siicner Lrelnlohke ...... 8

Gcljenkirchener.......S

82,5

83

82

Ilnfjorifrfif Goldrente . . . .

21,55

21,65

_

fiarpcnct..........C

78

77,5

76,5

Ihtnarilctie Gtaatirente v. 1910

17,5

_

Hoesch Ciien...... . 6Y,

65

bcefil. von 1913.....

18,25

3i|c Bergbau.......10

169

168

165,5

Ü Ilnpansche Kronenrente . . .

1,35

1,3

1,35

1,4

filöditctiDcrle..... 7

,7,25

57

d Sürlilrfje ZvUanleihe von 1911

3,13

3,2

Köln-Neueile»........7

-

71

70,25

n Türlilche Bagdadbahn-Anl ,e#rie1 ...........

3,05

_

3,15

Manucdmann-Nöhren .... 7

ManZselder Bergbau.....7

64,5

33,5

63,25

64,75

33,5

64,5

33,75

k Serie 11 ......

3,1

Cbcrfdtlcl. ölrenbcDQtf .... 5

34,5

37,5

k glumSnische vereinh. Rente

Ion 1903 ..........

_

_

_

Cbcrfdilei. KokLwerke.....7

Philntr Bergbau......K'/i

57,5

57,65

69,13

58

67,5

57.5

9IumänI1che veretnh. Rente Dor 1913 ..........

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13,2

13,2

Rheinische Braltnkohlen . . 10

Rheinstahi..... 6

149

69,25

148.5

68,75

148

67,25

Kumänilche vereinh. Rcius .

6,7

6,9

öiiebeck Montau......7,2

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80

vran.'urt a.

Äerltn

Schluß- turt

1-Uhr. Kurs

Lchluß- Ivrd

Anfang« Kure

Datum

51-

61-

51-

61-

Bereinigte Elahlwerke .

16'/.

58,9

58.9

58,5

Olavi Minen......

33

32,65

32,4

Kaliwerke Aschersleben . .

. 10

132

133

130

Kaliwerke Westeregeln . .

. 10

138

139,75

Kaliwerke Salzdeljurih . .

. 15

202,5

198,5

201,25

198

Berlin, 5-Januar

Geld

Ariel

Smenkanitche Noten......

4,183

4.203

Belgirche Noten .......

58,40

58.64

Dänische Noten .......

111,93

112,37

Englische Noten . .......

20,35

20,43

flranzoiiiche Noten.......

16,444

16.504

Holländische Noten .......

168,73

169.41

Italienische Noten........

21,95

22,03

Norwegische Noten.......

112,01

112,45

Deutlch-Oesterreich, ä 100 Schilling

58,90

59,14

Rumäniiche Noten.......

2,475

2.495

Schwedische Noten.......

112,08

112,52

Schweizer Noten........

81,27

81,59

Spanische Noten........

43,91

44,09

T'chechotloivakische Noten.....

12,40

12,46

Unganiche Noten ....

73,19

73,49

73,5

73,5

5-Januar

6 Januar

70,5

ämtudi.

«ontrunfc

«mn <pi

iotitruny

40,5

39?5

Geld

rtr»

Gew

Lr>.

Amtt.- Rott.

169,00

169,34

168,96

169,30

164

148

Bu/tt- Aires

1,303

1,307

1.302

1,306

Bris.-Antw-

58.57

58,69

58,57

58,69

131

Ehristtania.

112,22

112,44

112,20

112,42

,2.5

50

50,5

51

.ftopenbaflin

112,21

112,43

112,58

112,17

112,39

50

49,25

47

Stockholm -

112.36

112,36

112,58

96

91,5

93,5

91,75

Hel'itigforS.

Italien. . .

10,561

10,581

10,56

10,58

74

75,75

73,5

21,975

22,015

21,975

22,015

79,5

79

London. . .

20,385

20,425

20,3:9

20,419

103,65

102,75

Oieuhork . .

4,198

4,206

4,1575

4,2055

23

23

23

Varis....

16,460

16,509

16,471

16,511

105,5

101,5

103,5

103

Schivei; . .

81,375

81,535

81,32

81,48

31

31

Spa ii:n . .

44.11

44.19

44.21

44,29

Japan . . . Hio de Jan-

2,080 0,391

2,084

2,080

2,084

-

43,75

0,393

0,382

0,384

102

102.75

101

Wien In D-»

1255

261

254

Ceft. abgest

59,05

59,17

59,025

59.145

Prag . . . .

12,442

12,462

12,44

12,46

16,25

15,75

15,9

Bettrad . .

7,430

7,444

7,430

7,444

V

31,75

2>doap:n . .

73,37

73,51

73,37

73,51

*

Bul arten

3,038

3,044

3,038

3,044

32

32,13

."tssabon . .

18,81

18,8'

18,81

18,85

72,5

Tanrig. . .

81.46

81,62

81,46

81,62

.Konst ntin.

1.784

1,789

1,784

1.789

63

63,5

9ttneit. . .

5,435

5,444

5,435

5,444

Canaoa . .

4,190

4,198

4.186

4.194

148

-

Uru uay. .

2,967

2,973

2,947

2.953

136

-

135

-

Lairo ...

20,903

20,943

20,903

20,943