Geschichten aus aller Welt
Tatarina
Im Alter von 75 Jahren.
5852 D
Gießen, den 5. September 1931.
05067
WEN
05126
5853D
Grünberg In Hessen den 4. September 1931.
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5832 D
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Statt Karten.
Für die wohltuende Teilnahme während der Krankheit und dem Heimgang unserer Heben Entschlafenen sagen wir hiermit unseren herzlichen Dank.
Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank
Familie Ludwig Kröck. XIII.
Wilhelm Becker.
Burkhardsfelden, den 5.September 198L
geb. Lennertz.
Klein-Linden, den 5.September 1931.
Asbest-
Platten 1,2, 8,4 und 5 mm, wieder am Lager. 6785 D CarlSchunck
In tiefer Trauer:
Meline Steinmüller
Familie Ludwig Trumpfheller
Familie Heinrich Bedithold
Familie Friedrich Hofmann VIII.
X 15. Okt. X f Beginn neuer Lehrg^ Vogtsche Bandelrirtmlen Bieten V Goethe*tr. 32 •
Pro»p.kottl. y
Danksagung.
Für die bei dem Heimgang meines lieben Bübchens bewiesene Teilnahmen.zahlreichen Blumenspenden spreche ich allen meinen aufrichtigsten Dank aus.
Frau Elfriede Größer Wwe.,
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen;
Dr. H. Fritz, Sanitätsrat
Danksagung.
Für die herzliche Teilnahme bei dem schweren Verluste unserer lieben Entschlafenen, für die erwiesene Liebe während ihres langen Krankseins sowie für die vielen Kranzspenden und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Wiebel sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Familie Georg Bepler.
Kinzenbach, den ß. September 198L
Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Verlust unseres lieben Entschlafenen, der uns so schwer betroffen, für die vielen Kranz- und Blumen spenden, den Schulkameraden für d. letzte Ehrung sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Schmidt. Beuern, am Grabe sagen wir hiermit allen unseren Innigsten Dank.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Heuchelheim, den 5. September 1931.
5819 A
la Düngekalk prompt und billigst C. Rübsamen Fsrnspr^SM. [5818D
Heuchelheim, Darmstadt, Pittsburg, den 5. September 1931.
Die Beerdigung findet am Montag, dem 7. September, vom Sterbehaus Bad) Straße 41 aus statt
Sinniere s üonnoninnG werb, sachgemäß u. preiswert gestimmt u. repar. Obettsx 61efcen.Udwliitr.5p Telephon 2403.
Verkeil v. neuen u. gebr. Kiav.
Heute nacht entschlief nach langem schweren Leiden unsere Hebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante
Elisabeths Steinmauer, geb. Kreiling
Aschenbrödel von Kopenhagen.
(r) K o p e n h a g e n.
Anno 1912 lernte Robert Karl Hermann Dr. Traf von und zu Zichy eine fesche aber bürgerliche Wie- nerin Frl. Blanko Safarif-Patros fennen und heben heiratete sie, und am 12. November 1913 erblickte die Gräfin Moria Margit RenSe Zichy dos Licht dieser Weit. Einige Zeit später liehen sich dann ihre Eltern scheiden, das kleine Mädchen wurde der Mutter zugesprochen, und diese fristete ein nicht gerade auf Rosen gebettetes Dasein. Sie verzichtete auf bsn Grafentitel, der ihr ohne Mittel nicht viel nutzte arbeitete zunächst tapfer für ihr Kind, wurde jedoch gar bald fampfesmüde und verschwand eines denkwürdigen Tages auf Nimmerwiedersehen. Aller WahHcheinlwhkeit nach hatte sie sich das Leben ge- nommen. Luise Elaussen, in deren kleinen Wohnung die Verschollene als Untermieterin wohnte nahm sich selbstlos des Waisenkindes an und lieh ihm eine
(—) Paris.
Durch die Presse ging kürzlich die Nachricht über den Fall des Amerikaners M. Georges Bidder, der, nachdem er Witwer geworden war und seine frühere Schwiegermutter geheiratet hatte, nunmehr der Vater seiner verstorbenen Frau und derGroßvater seiner eigenen Kinder geworden ist. In dem Städtchen Muro auf Korsika jedoch existiert ein noch auher- ordentlicherer Fall von Derwondtschaftswirrwarr, aus dem sich selbst die zunächst Beteiligten kaum noch herauszufindcn vermögen.
Dor etwa zwanzig Jahren heiratete dort Frametn i Malfatti ihren Großonkel Jerome Gia- dessen erste Frau die Schwester der Groß.
comettt, dessen erste Frau die Schwester Der wroß- mutter Fräulein (Katarinas gewesen war. Infolgedessen ist (Katarina nunmehr die Schwägerin ihrer heute noch lebenden Großmutter die Tante iprer eigenen Mutter, die Großtante ihrer eiaenen Geschwister, die Urgroßtante ihrer eigenen Kinder und ihre eigene Urnichte geworden.
Auf der anderen Seite ist Jerome Giacometti der Schwiegersohn seines Neffen — und der Schwager seiner Urneffen und Urnichten geworden.
(Dachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Schottisches.
(g) London.
Aus der „Schottlandecke- des bekanntesten eng- lischen Witzblattes in der vorigen Woche.
Jack weilt abends bei feinem Freunde Denny zu Besuch. Man sitzt im Wohnzimmer und unterhalt sich angeregt über die jämmerlichen und teuren Zeiten Das elektrische Licht brennt. Da sagt Denny:
Weiht du Jack, da wir uns doch nur unterhalten und uns habet nicht zu sehen brauchen, können wir das elektrifche Licht sparen'.'
Und knipst die tz-leuchtuny aus. Darauf Jack:
'Ißeißi du Denny, da wir uns doch nicht sehen können, kann'ich meine neuen Hosen schonen!'
Und entledigt sich im Dunkeln dieses Bekleidungsstückes -- e
Zack und Denny sind an den Fluß spazieren gegangen, und da es sehr, sehr heiß ist, beschließen sie. ein Bad zu nehmen
Als sie im Wasser sind, macht Jack folgenden Dor. ^„(?ine Idee, Denny! Wir wollen beide gleichzeitig tauchen und wetten, wer es am längsten unter Wasser aushält! Der Gewinner bekommt vom andern fünf b^enny ist Feuer und Flamme und schlägt ein. Dann tauchen sie beide.
Der Polizei ist e» bis Redakttonsschluß noch nicht gelungen, die beiden Leichen aufzufinden.
Berwandtschafto-Wirrwarr.
Gießener Wochcnmarktpreise.
®« kosteten auf bem heutigen TDochenmarkt das Pfund: "Dufter 140 bi» 150; Watte 30 bi» 35; Käse (10 Stück) 60 bi» 140; TMrfing 8 bl» 10f Weißkraut 8 bi» 10; Rotkraut 10 bi» 12; gelte Rüben 8 bi» 10; rote Rüben 10 bi» 12: Spinat 20 bi» 25; Römischkohl 8 bi» 10; Dohnen 15 bi» 25; Unter-Kohlrabi 5 bi» 6; Tomaten 15 bi» 20; Zwiebeln 10 bi» 12; Kürbi» 5 bi« 6; Pilze 20 bi» 25; Kartoffeln 3,5 bi» 4; Frühapfel 8 bi« 15; FallLpfel 4 bi« 5; Dirnen 3 bi» 15; Dörrobst 30 bi« 35; Pfirsiche 40 bi« 60; Preißelbeeren 30 bi« 35; Brombeeren 30 bi« 35; ZWetschen 10 bi» 15; Mirabellen 40 bi« 45; Reinekiauden 10 bi» 15; Honig 40 bi« 50; junge Hähne 90 bl« 110; Suppenhühner SO bi« 100; Russe 60 bi« 80; da« Stück: Tauben 50 bi« 70; Sier 9 bi« 10» Blumenkohl 30 bi« 70; Salat 5 bi» 10; Salate ?urfen 10 bi« 20; Einmachgurken 2 bi« 4; 3n* Ivlen 10 bi» 15; Ober-Kohlrabi 8 bi« 10; Lauch 5 bi« 10; Rettich 10 bi« 15; Sellerie 10 bi» 40; da« Bund: Radie-chen 10 bi« 15 Pfennig; der Zentner. Kartoffeln 3 bl« 3,50 Mark.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Sonntag. 6. September. 14. Sonntag nach Trinitatia, Stadtkirche. 8 Uhr: Pfr. Beckcr; zugleich Christen- lehre für die Neukonsirmierten der Markusgemcinde;
9.30: Pfr. Mahr; feierliche (Eröffnung des Konflv- mandenunterrichts der Matthäusgemeinde; 11: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde; Pfr Mahr. —- Iohanneskirche. 8: Pfr. Ausfeld; zugleich Christen- lehre für die Neukonfirmierten der Johannes- gemeinde; 9.30: Pfr. Bechtolsheimer; feierliche (Eröffnung des Konfirmandenunterrichts der Lukas- gemeinde; 11: Kinderkirche für die Lukasgemeindq Pfr. Bechtolsheimer; 20: Bibelbefprechung im Jo- banncsfaal; Pfr. Müller. — Kapelle des Alten Iried- 1)0fe. 9.30: Pfr. Lenz; zugleich Christenlehre für die Ncukonfirmierten der Luthergemeinde; 11: Kinder- kirchc für die Luthergemeinde; Pfr. Lenz. — (Elifa- belh-klelnkinderjchule. 8.30: Pfr. Lic. Waas, feierliche (Eröffnung des Konfirmandenunterrichts der Petrusgemeinde: 9.45: Pfr. Eie. Waas — Klein- Linden. 9: Hauptgottesdienst; Christenlehre für die weibliche Jugend; 10.30: Kindergottcsdicnst. — wiefeck. 1. — Alien-Buseck. 10; anschließend Feiet zur (Eröffnung des Konfirmandenunterrichts. — Kirchberg. 10: Kirchberg; 11: Christenlehre für die konfirmierte männliche Jugend; 13.30: Lollar. — Haufen-Garbenteich. Gottesdienst zur Eröffnung des Konfirmandenunterrichts; 10: Hausen: 13: Garben- tcich. — Watzenborn-Steinberg. 13: Hauptgottesdienst (feierliche (Eröffnung des Konfirmandenunterricht»; Opfer für die Innere Mission); 14: Kinderkirche. — Cid). 9.15: Beichte, 9.30: Gottesdienst mit anschlie» ßendem hl. Abendmahl; Stiftspfarrer Draudt; 20: liturgischer Abendgottesdienst; Stiftspfarrer Draubt — Rieoer-Bessingen. 13.30: Gottesdienst; Stift»- Pfarrer Draubt.
katholische Gemeinden.
Samstag, den 5. September.
Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.
Sonntag, 6. September. 15. Sonntag nach Pfingsten.
Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Männer; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 14: Andacht. — (Brünberg. 9.45: Messe mit Predigt. — Hungen. 17.30: Dortrag und Andacht. — Laubach. 10: Hochamt mit Predigt; 14.30: Christenlehre und Andacht. — Lich. 7.30: Hochamt mit Predigt; 20: Dortrag und Andacht. — Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt. — Schotten. 10.30: Hochamt mit Predigt.
Mittwoch, den 9. September.
Hungen. 6.30 Uhr: Messe.
i8onntao«bienft b.’iteraten.HüotbetenamO. 9. 31. Frau Dr. Rothenberger. Dr. (Bcücr. Engelapotbeke.
Zahnarzt: Dr. Adam. 44*’D
ordentliche Erziehung angedeihen wiewohl sie selbst last mittellos war und nur jährlich 3000 Kronen verdiente. Das Jugendamt von Kopenhagen ernannte Frau Clausten zum Dormund der kleinen Maria, die mit leidenschaftlicher Liebe an ihrer Pflegemutter hing ...
Lor etwa Jahresfrist bekommt die damals Sieb- zehnjährige eine Bureaustellung und sorgt nach Kräften für die Entlastung der Pflegemutter. Die beiden Damen führen ein harmomsch ereignisloses Leben, bis Gräfin Zichy, genannt einfach „Maria Zichy', gelegentlich auf eine Zeitungsnotiz auhnert- tim wird. Es handelt sich um einen großen Prozeß er Familie Zichy. Die Tschechoslowakei ordnet die Auslosung der Fideikommisse an. Drei tschechisch ge- wordene Mitglieder der Familie teilen daraufhin das 30 00O Morgen große Latifundium unter sich auf. Alle nichttschechischen Zichys strengen Prozesse an; der Fall beschäftigte sämtliche zuständigen Gerichte. „Wie komisch', meint Maria, ich heiße jo auch Zichy!' Frau Claussen stutzt. Wendet sich an das ungarische Konsulat in Kopenhagen. Fieberhafte Korrespondenz setzt ein, und bald sind alle Papiere im Besitz der alten Dame. Die Herkunft ist einwandsrei nachgewiesen und „Maria Zichy' als königlich ungarische Gräfin sozusagen „akkredi- ttert'. Die angesehene und ganz abgesehen vom erwähnten Prozeß reichlich begüterte Adelsfamilie ist erstaunt, entrüftet unschlüssig: Was nun? Etwas muß geschehen. Man weiß noch nicht recht, was. Eines steht aber fest: Maria ist eine „unverfälschte" Zichy, für die man schon aus Prestigegründen standesgemäß sorgen muh. Die diesbezüglichen Beratungen sind in vollem Gange und „Aschenbrödel von Kopenhagen' wartet, vermutlich nicht wenig aufgeregt, auf das Ergebnis. Sie hofft bestimmt, daß ein waschechter Graf in der Westerbrogade 2 erscheinen wird, um die „Prinzessin' zu holen, die bisher im Verborgenen blühte. Wenn auch nicht mit der goldenen Galakutsche, so doch zumindest mit einem ordent- lichen Tourenwagen, wie sich das in einem zeitgemäßen Märchen gehört. Bis dahin geht aber Gräfin Aschenbrödel fleißig und pünktlich in ihr Bureau, um für sich und ihre geliebte Pflegemutter das tägliche Brot zu erwerben ...
Vom Unglück verfolgt.
(k) Helfingf ors.
Erik Hjelt finnischer Seefahrer, war wenig abergläubisch und lachte eine Wahrsagerin aus, als diese ihm vor fünfzehn Jahren beteuerte, er fei unter einem unglücklichen Stern geboren. Die Schicksals- schläge, die Hjelt seither erleiden mußte, überzeugten ihn leider davon, daß die schwarzseherische Pythia recht behielt; Hjelt darf den traurigen Ruhm für sich beanspruchen, ein geborener Unglücksrabe zu sein, den die finnischen Blatter als den größten Pechvogel der Welt bezeichnen. Die erste Tragödie Hjelts ereignete sich im Stattegatt, der zwischen Jütland und Schweden gelegenen, wegen der Klippen, Untiefen und Stürme überaus gefährlich zu befahrenden Seestraße. Zwei Dampfer, der „Arcturus" und „Oberon", geführt von dem Bruderpaar Erik und Ossi Hjelts haben sich im dicken, undurchdringlichen Nebel nicht mehr orientieren können, und „Oberon" rammte „Arcturus" so unglücklic , daß beide Schiffe binnen wenigen Minuten untergingen. Annähernd hundert Menschen fanden im Wellengrabe ihren jähen Tod, auch Ossi Hjelt gehörte zu den Opfern ... Dor zehn Jahren wütete in Finnland der Bürgerkrieg. Eriks ganze Familie haben die Bolschewiken gefangen genommen, und der gefesselte Erik mußte machtlos mit ansehen, daß sein Baler und jüngster Bruder von den Roten gemartert und getötet wurden. Jahrelange sorgfältige Pflege heilte einigermaßen die Wunden des im schwersten Grade Gemütskranken; er faßte sich ein
Herz und heiratete die einzige Tochter eine» Helllna- forser Profestor». Die Ede war ungtrübt glücklich, und zwei schone Töchter ließen Erik Hjett die tragt- schen Ereignisse seiner Jugend langlam vergesten. Eines Tages erkrankte aber di« älteste Tochter de» Ehepaares an Rückenmarkslähmung und war rettungslos verloren. Der Himmel tröstete die Eltern und schenkte ihnen ein drittes Kind. Kapitän Hjelt trat mit seiner Frau und der achtjährigen Tochter eine Reise an, die Kleine wurde der Pflege von Fräulein Hielt, der Schwester des Vaters, anoertraut. Im Äatteflütt geschah bann die zweite See- katastrophe im Leden Hjelts. Abermals erlitt er Schiffbruch und verlor Frau und Kind, ohne ihnen helfen zu können Er feldst wurde wiederum gerettet und suchte Trost in dem an Leben gebliebenen kleinen Madel, das unter der liebevollen Aussicht der Tante aufwuchs und einwandfrei gedieh, bis eine Lungenentzündung auch dieses Leben rücksichtslos auslöschte. Am selben Tage starb die Pflegemutter, Erik» letzte lebende Angehörige, an einem Herzschlag. Ist es ein Wunder daß die Zeitungen seiner Heimat die furcht- bare Liste von Unglücksfällen verzeichnen?
Arizona.
(•) Neuyork.
Eisenbahn. Raucherabteil. Ein biederer Herr, wohl Kaufmann, raucht eine dicke Zigarre an. Der zweite Mitreisende meint: „Mich stört das Rauchen! Der Kaufmann, ortsftemb in Arizona, stiert den Sprecher, einen Cowboy, verständnislos an und erwidert: „Da können Sie ja Nichtraucher fahren!" Und faugt an seiner Nikotinstange unbeirrt weiter. Der Cowboy antwortete kein Sterbenswort, zog das „Schießeisen' aus der Gürteltasche, zielte, und — die zum Tode verurteilte Zigarre flog aus dem Munde des ziemlich erstaunten Rauchers. In hohem Bogen. Der Schütze lächelt den Entsetzten freundlich an: „So, mein Lieber! Bei der nächsten Zigarre dient Ihr Kopf als Zielscheibe!'' Sprach » und vertiefte sich in die Lektüre seines bunten Magazins ...
Der leichenblasse Kaufmann konnte kaum erwarten, daß der Zug die nächste Station erreichte. Da sprang er aus dem Wagen und brüllte nach dem Sheriff. Der Richter erschien und horte der Erzäh. lung des Fremden interessiert zu. Dann winkte er den Cowboy heran: „Hallo Boy, stimmt das, was mir dieser ehrenwerte Gentleman erzählt?'
„Yes!“
,,0h', strahlte der Herr Richter übers ganze Gesicht, „gratuliere zu dem Meisterschuß!"
GedenketderGräberunsererGefallenen in fremder Erde!
Auch in diesem Jahre bietet der Dolksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge den Angehörigen der Gefallenen, wie überhaupt allen deutschen Volksgenossen, Gelegenheit, die deutschen Soldatengräber im Auslande an den beiden kirchlichen Totengedenktagen im Aovember deutscher Sitte gemäß zu schmücken.
Bei Bestellung eines Grabschmuckes sind folgende Angaben erforderlich: Vor- und Zuname, Dienstgrad und Truppenteil des Gefallenen, ferner Friedhof (Land und Provinz) und die Grabnum- mer bzw. der Vermerk Sammelgrab.
Die Mindestpreise für Kränze betragen in Frankreich 10 Mark, für die deutschen Gräber auf den englischen Friedhöfen in Frankreich 20 Mark, in Belgien 7 Mark (nur für wenige Friedhöfe 10 Mark), in Polen und Galizien, Lettland, Rumänien und Jugoslawien 12 Mark, in Rußland 15 bis 20 Mark, übrige Länder 9 bis 15 Mark.
Bestellungen sind für Allerseelen bis spätestens 3. Oktober, für Totensonntag bis s p ä t e st e n s 2 4. Oktober unter Voreinsendung des Betrages an die zuständigen Verbände und Ortsgruppen des Volksbundes zu richten.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und zahlreichen Kranzspenden bei dem Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen sagen wir aut diesem Wege innigsten Dank.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Melchior Obwald.
Wleseck, den 6. September 1981.
Danksagung.
Die unendlich vielen Beweise von Liebe und Verehrung beim Tode unseres unvergeßlichen
Willi
und die zahllosen Zeichen der Teilnahme haben uns tief bewegt
Wir sagen dafür allen unsem innigsten Dank.
Familie Wilhelm KlüpfeL
Vorsorge für den Winter!
AVertr.—direkt a.d PrivathauSbalkungen, Hotels u. and. Große.— mein, rllhml.ber.vat.
Kohlenspar-, Heiz- und Schnellkoch-Apparates
Zrauenfreund vom Khein mit dem Sonnenzeichen d.lR.D. H ), golden. MedailleProsagat931,500erstkl.Reser^such. ich -ahlungSiäoige, organisallonöiüchlige
nüchterne*'ötoolfioB5oert[et.M
Georg Schlegel Mn-Mes
Mctallwaren-Manusaktur. gegr, 1903.
Vergleichsverfahren.
lieber das Vermögen des Kaufmann» Coul» genannt Ludwig Stern, Gießen, um. faflejib auch die Finna fiaufßau» Ludwig Stern, Gießen, Bahnhofstraße 2—4, ist am 2 September 1931, vormittags UA Uhr, das Vergleichsverfahren zur Abwendung des Konkurses eröffnet worden. 5829D
Der Rechtsanwalt Rothenberger in Gießen ist zur Dertrauensperfon ernannt.
Termin zur Verhandlung über den Der« gleichsvorfchlag ist auf Donnerstag, den 1. Oktober 1931, vormittags 9 Uhr, vor dem Hessischen Amtsgericht Gießen, Zimmer 201, anberaumt
Der Antrag auf Eröffnung de» $ erfahrens nebst seinen Anlagen und das Ergebnis der weiteren Ermittelungen ist auf der Geschäftsstelle zur Einsicht der Beteiligten niedergelegt.
Gießen, den 2. September 1931.
Die Geschäftsstelle des Amtsgerichts.
Wissenschaftliche Werke
Sonderpebiet oer
Brühl’schen Druckerei
HübnerauOen
und Hornhaut beseitigt in kurzer Seit mein Hühner- äugen-Radikal Germania-Drogerie Carl Seibel, FrankW to. 39
5628D
KE Saaiblatl-Zlaarrea von 10, Zigarillo» von 4 Psg. an. 5867D


