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Taunus führen werden, was eine Schädigung derhessischenVerkehrswirtschaft be­deutet. Im Interesse des Badeplatzes wurde der Verkehrsverein beauftragt, sich bei der Polizei dafür einzusetzen, daß politische Demon­strationen und Umzüge jeglicher Art wäh­rend der Saison untersagt werden. Zu längerer Aussprache gab die jetzt erfolgte In­betriebnahme der Autoumgehungsstraße Anlaß. Bekanntlich ist die Frankfurter Straße für alle Lastkraftwagen und Motorräder gesperrt, die über den Goldstein auf der parallel laufenden Umgehungsstraße geleitet werden. Die Beobach­tungen der ersten Tage regten au einer Reihe von Berbesserungsvorschlägen an, Die vor allem die Aufstellung der Umleitungsschilder betreffen.

Gtadtvorstand Lauterbach.

& Lauterbach, 4. Juni. In der jjüngsten Stadtoorstandssitzung stand die Abänderung des Voranschlags der Stadt Lauterbach zur Beratung, da nach einer Mitteilung des Kreisamts Lauterbach an Reichssteueranteilen nicht wie im Vor. anschlag vorgesehen 53 000 Mark, sondern nur 44 481 Mark eingehen werden. Aus Vorschlag der Finanz, kommission wurde beschlossen, den Fehlbetrag von 8519 Mark im Voranschlag durch eine Reihe von Einsparungen auszugleichen. Weiterhin wurde be­schlossen, die vorläufigen Steuersätze von 1930 als endgültig zu erklären. Ein Antrag, den Zu­schlag zur W a n d e r l a g e r st e u e r in voller Höhe zu erheben, wurde abgelehnt und beschlossen, die Wanderlagersteuer nicht einzuführen. Der vor­liegende Wirtschaftsplan überdenstädti­schen Wald für das Wirtschaftsjahr 1932 wurde gutgeheißen. Für eine neu herzustellende Relief­karte wurde ein Zuschuß von 100 Mark bewilligt. Man beschäftigte sich dann erneut mit dem An­trag der Gemeinderäte Höll und Rausch, der dahin ging, daß in allen Haushaltungen der Stadt Lauterbach, bei denen Wassermesser eingebaut sind und kein Gewerbe betrieben wird, das einen starken Wasserverbrauch mit sich bringt, das Wassergeld wieder nach dem Pauschalsystem berechnet werden soll. Rach längerer Aussprache wurde beschlossen, dem Antrag Höll und Rausch mit Wirkung vom 1. Juni ab stattzugeben. Ein Gesuch der Fleischer­innung um Ermäßigung des Preises für gemessenes Wasser wurde der Konsequenzen halber abgelehnt.

Haushaltsberatung in Schlitz.

ei. Schlitz, 4. Juni. Bei Beratung des B o r a u s ch l a g s , die in der jüngsten Sitzung Des Gemeinderats zuerst vorgenommen wurde, hatte der Bürgermeister darauf hingewiesen, daß die Einnahmeschätzung an Reichssteuerüberwei­sungen unter der Doraussehung erfolgt fei, daß nicht durch neuerliche Maßnahmen des Landes, die damals allerdings schon in der Luft lagen, der Anteil der Stadt Schlitz weiter verkürzt werde. Leider haben sich die damals geäußerten Befürchtungen bewahrheitet, denn der Landtag hat vor kurzem ein neues Finanzausaleichgefeh angenommen, das die Bildung eines Ausgleich­stocks, zu dem die Gesamtheit der Gemeinden bei­tragen und aus dem die besonders notleidenden Gemeinden unterstützt werden sollen, vorsieht. Für Schlitz ist nach den neuerlichen Mitteilungen mit einem weiteren Ausfall von 4000 Mk. zu rech­nen, so daß das Einnahmesoll 1931 etwa 13 000 Mark hinter den Einnahmen des Jahres 1929 zurückbleibt. Die Deckung des Ausfalls ist nur dadurch möglich, daß die aus den Mehrüberwei­sungen der Jahre 1928 und 1929 gebildete Re­serve zum Ausgleich herangezvgen wird. Der Ge­meinderat beschloß demgemäß. Für die städtische Sondergebäudesteuer soll dieselbe Ermäßigung eintreten, die auch das Land Hessen für die staatlichen Steuern gelten läßt. Der Gemeinde­rat genehmigte weiter die Vorschläge der land­wirtschaftlichen Kommission, einige Wiesen, die notwendig sind, um Austauschgelände für Klär- oijfage, Riederdruckbehälter und Quellengelände zu haben, onzukaufen. Der Gemeinderat geneh­migte gleichzeitig die Weiterverpachtung dersel­ben bis zur Zuteilung. Die Stadt.ist bereit, für das der Feldbereinigung angebvtene Darlehen von 24 000 resp. 36 000 Mk., das mit 5 Prozent ver­zinst werden soll, die Bürgschaft zu übernehmen.

Landkreis Gießen.

4 Langd, 4. Juni. Die fiskalische Wald- j a g d unserer Gemeinde, 558 Hektar, wurde von den Herren Stamm und L e i d n e r, beide von Dad-Rauheim, für zwölf Jahre gepachtet. Der Pachtpreis beträgt 900 Mark. In der Wirt­schaft Ragel fand eine gemeinsame Sitzung des Kriegervereins und des Schützenver­eins statt. Als Redner waren die Herren des Hassia"-Vorstandes Klein und Bonhardt von Gießen erschienen. Herr Klein sprach über Kriegervereinswesen und die Bedeutung des Klein-Kaliberschießsportes, Herr Bonhardt über Fürsorge an Kriegsbeschädigten und Krieger­hinterbliebenen. Der Kleinkaliber-Schützenverein erklärte anschließend an die mit großer Aufmerk­samkeit verfolgten Vorträge seinen geschlosse­nen Beitritt zum Kriegerverein. Die Vermögen beider Vereine werden verschmolzen. Der Schühenverein bleibt als Schießabteilung in­nerhalb des Kriegervereins bestehen.

0 Dorf-Gill, 4. Juni. Auf einer Geschäfts­reise, die der Händler Möser von hier in seinem neuen Auto unternommen hatte, ereignete sich ein U n g l ü ck s f a l l, der glücklicherweise keine ernste­ren Folgen zeitigte. Auf der Straße zwischen Rup­pertenrod und Rieder-Ohmen geriet der Kraft­wagen in Brand. Dem Händler gelang es, noch rechtzeitig aus dem Fahrzeug zu springen. Der füh­rerlose Wagen stürzte die steile Böschung hinab und verbrannte bis auf die Eisenteile. Der Schaden ist durch die Versicherung gedeckt.

Kreis Schotten.

Laubach, 4. Juni. Dieser Tage fand im GasthausZur Traube" die Hauptversammlung des Düraervereins statt. Der Vorsitzende, Zigarrenfabrikant L. Hohmann sen., gab einen Ueberblick über die Tätigkeit des Vereins im ver­gangenen Jahre. Sodann wurde beschlossen, auch für dos Jahr 1931 von einer Deitragserhebung Abstand zu nehmen. Der derzeitige Kassenbestand beträgt^ 109,65 Mark. Heber die Landvostverkraf- tung führte zunächst Bürgermeister Högtz aus, daß die Auflösung des bisherigen Postzustellbe- zirkes Laubach und die Einführung der Landpost- verkraftung für unsere Stadt einen schweren wirt-

Ehrenmal für deutsche Gefallene in Frankreich.

Das Ehrenmal auf dem deutschen Friedhof von R o y e - S t. Gilles an der Somme, das von Nassauischen Verbänden zum Gedenken an die in den schweren Schlachten an der Somme gefallenen Deutschen errichtet wurde.

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Jagdaufseher nahm Dann allein seine Beobachtun­gen von einer Anhöhe aus wahr. Der Angeklagte aber ging direkt auf die Schlinge zu und stellte diese fänglich auf. Die folgenden Tage wurde der Angeklagte vom Förster und dem Jagdaufseher beobachtet. Tatsächlich sah man ihn an der vorer­wähnten Stelle, wo er sich an einem Tellereisen zu schaffen machte. Am 16. Februar nachmittags wurde er wieder beobachtet, als er zwei Schlin­gen stellte. Als man des Angeklagten nicht habhaft werden formte, legte man einen Hasen auf das Tellereisen. Dieser Hase verschwand in derselben Rächt, ohne daß der Angeklagte gefaßt werden formte. Die vorgenommene Haussuchung förderte den Hasen und die gezeichnete Falle nebst Schlin­gen zu Tage. Der Angeklagte leugnete die Tat.

In der gestrigen Hauptverhandlung brachte der Angeklagte Tatsachen vor. die er sich zurechtgelegt hatte. Er bestritt nicht, Gras auf die Falle ge­legt zu haben: er wollte die Falle dadurch unsicht­bar machen, weil Kinder in der Rühe gespielt hätten. Im übrigen habe er den vermeintlichen Kahentöter fassen wollen, der ihm seine drei Katzen getötet habe. Er schob zugleich die Tat seinem 15jährigen Sohn zu, den er bis heute vor Strafe habe schützen wollen. Da er nunmehr zugab, bei dem Abbalgen des Hasen mitgewirkt zu haben, wurde er darauf hingewiesen, daß er sptz-emch der Unterschlagung bzw. der Hehlerei schuldig gemacht habe. Als Entlastungszeuge bekundete der Sohn des Angeklagten, daß er den Hasen tatsächlich ent­wendet habe. Auf Grund dieser Aussagen bean­tragte die Staatsanwaltschaft die Verwerfung der Berufung des Angeklagten. Das Gericht entschied dem Antrag entsprechend.

schaftlichen Schaden bringe, da durch eine etwaige Zuteilung der um Laubach liegenden Orte zu drei verschiedenen Kraftpostbezirken eine vollkommene Abschnürung der fraglichen Orte von Laubach her­beigeführt werde. Eine Entschließung, in der man sich entschieden für die Erhaltung des Postzustell- bezirkes Laubach aussprach, fand einstimmige An­nahme. An Stelle des ausgeschiedenen Rechners wurde Sattler Friedrich Stotz und als Schrift­führer Fabrikant Karl Rühl gewählt. Eine län­gere Aussprache fand über die Einführung von Wassermessern statt. Da die Anschaffung von Was- sermessern die Stadt erneut finanziell belasten würde, sprach sich die Versammlung gegen eine Aenderung des seitherigen Zustandes aus. Zum Schlüsse wurden noch mehrere Anregungen zur Verschönerung des Stadtbildes gegeben.

Laubach, 4. Juni. Die Vorbereitungen zum Laubacher Ausschußfest, das vom kommenden Sonntag bis Dienstag stattfindet, sind in vollem Gange. Am Sonntagnachmittag wird der Ausschuß mit Volksbelustigung eröffnet. Der Hauptfesttag Montag sieht den tra­ditionellen Festzug vor. Anschließend findet das Hammel - und Gabenschießen und abends die Preisverteilung statt. Der Schweine-undKrämermarktam Diens- tagvormiitag wird auch diesmal wieder gut be­schickt werden. Rachmittags zum Abschluß findet ein Kinderfest statt.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

I Groß-Rechtenbach, 4.Juni. Der hiesige GesangvereinLiederkranz" feierte am Sonntag das Fest feines 25jährigen Be­stehens. Zahlreiche Gastvereine hatten sich einge­funden, so daß sich am Nachmittage ein stattlicher Festzug durch die Straßen des Ortes bewegte. Die Festansprache hielt Lehrer Gerhards (Groß-Rech­tenbach), der Dirigent des Vereins, überDas deutsche Lied". Im Anschluß an die Ansprache wur­den von den Gastvereinen gute gesangliche Dar­bietungen zu Gehör gebracht.

Kirche und Schule.

Kreis Schotten.

wg. Schotten, 4. Juni. In Anwesenheit des Superintendenten von Oberhesfen, Oberkirchen­rats D. Wagner (Gießen), fand hier die 3. diesjährige Pfarrkonferenz statt, zu der die Geist­lichen des Evangelischen Dekanats Schotten sich fast vollzählig eingefunden hatten. Rach Andacht und Begrüßung sprach Pfarrer Breunl (Burk­hards) über das Thema:Die Dorfkirchenarbeit, ein Damm gegen den Untergang der Dorfkultur''. Rach einer klaren Charakterisierung der Dorf­und Stadtkultur schilderte der Referent die Ge­fahren, die infolge der geistigen, sittlichen und wirtschaftlichen Umwertung der Dorfkultur, be­sonders der dörflichen und dorfkirchlichen Sitte drohen und wies auf die hohe Bedeutung der Dorfkirchen-Dewegung hin, die alte gute Dorf­sitten nicht nur konservieren, sondern auch neue Aufbauarbeit leisten wolle. Eine lebhafte Aus­sprache brachte noch wertvolle Ergänzungen. Das diesjährige Dekanatsmissionsfest soll in Ober-Seemen und das Iahresfest des Zweigver­eins Schotten der Gustav-Adolf-Stiftung in Rie­der-Seemen abgehalten werden. Da Pfarrer Uhl (Breungeshain) demnächst eine andere Pfarrstelle übernehmen wird, wurden die von ihm bisher verwalteten Aemter neu besetzt. Pfarrer Rau - mann (Ober-Seemen) übernimmt die Leitung des Südbezirks des Dekanats-Erziehungsvereins und Pfarrer C r u 11 (Ulfa) wird Schriftführer und Rechner des Zweigvereins Schotten der Gustav-Adolf-Stiftung. Der diesjährige Dekanats­tag findet in Wingershausen statt.

Kreis Wetzlar.

l. Hörnsheim, 2 Juni. Am Sonntag feierte die hiesige Evangelif che Gemeinschaft ihr Iahresfest. Viele Festgäste aus den um­liegenden hesiischen und preußischen Gemeinden hatten sich eingefunden. Die Feier wurde ein­geleitet mit einem Vortrag der Posaunenchöre von Hochelheim und Hörnsheim. Prediger Gardemannn, Großen-Linden, begrüßte die Festgemeinde, die Festpredigt hielt Direktor Se int sch vom Verband des Blauen Kreuzes. Die Schlußansprache hielt Prediger Meng, Großen-Linden. Durch Gesangsvorträge des Ge­mischten Chores und des Männerch-ores von Hörnsheim unter der Leitung von Albert Kuhl wurde das Fest verschönt. Am kommenden Sonntag und Montag tagt die Kreisshnode zum erstenmal in unserer Gemeinde. Für den Sonntagnachmittag ist der Eröffnungs­

gottesdienst und einige Stunden später ein Gemeindeabend vorgesehen. Die Verhand­lungen finden am Montag statt.

Kleine Strafkammer Wetzlar.

Q Wetzlar, 4. Juni. Wegen Jagdverge­hens wurde ein Einwohner aus Krofdorf zu sechs Wochen Gefängnis verurteilt. Gegen dieses Ur­teil legte der Angeklagte Berufung ein. In der gestrigen Beweisaufnahme wurde folgender Sach­verhalt festgestellt: Am 8. Februar 1931 fand der Jagdaufseher in dem Drahtzaun des Krofdörfer Schindangers eine Drahtschlinge, die anscheinend auf Hasen fänglich gestellt war. Diese Schlinge zeigte der Jagdaufseher dem Revierförster: man zog die Schlinge zusammen und legte sie an den­selben Ort. Am 13. Februar traf der Jagdaufseher den Angeklagten, der spazieren ging. Jener fragte den Jagdaufseher, wo er hin wolle. Letzterer gab eine ausweichende Antwort, weil er den Ange­klagten als den Täter in Verdacht hatte. Der

Gießener Wochenmarktpreise.

Es kosteten auf dem gestrigen Wochenmarkt: Butter 140150, Matte 3035 Pf. das Pfund: Käse 10 Stück 60140 Pf.: Wirsing, neue, 20 bis 25, Weißkraut 1525, Rotkraut 2540, Rote Rüben 1520, Spinat 1520, Römischkohl 15 bis 20, Bohnen, ausländische, 4550, Spargel 30 bis 65, Erbsen, ausl., 4550, Tomaten 6080, Zwie­beln, neue, 1520, Meerrettich 3060, Schwarz­wurzeln 3540, Rhabarber 1015, Kartoffeln 5 bis 6, Aepfel, ausl., 5060, Dörrobst 3035, Kir­schen. ausl., 60, Erdbeeren 120200, Aprikosen 8090, Honig 4050, Russe 6070, Junge Hähne 90100, Suppenhühner 90100 Pf. das Pfund: Tauben 5070, Blumenkohl 4070, Salat 10 bis 15, Salatgurken 4070, Ober-Kohlrabi 1015, Lauch 510, Rettich 1015, Sellerie 1050 Pf. das Stück: Gelbe Rüben, neue, 2025, Radies­chen 1015 Pf. das Bund. Kartoffeln 45 Mk. per Zentner.

Schach-Ecke.

Bearbeitet von W. Orbach.

Alle für die Redaktion bestimmten Mit­teilungen, Lösungen ufw. sind zu richten an die Schachredaktton desGießener Anzeigers".

Problem Nr. 293.

Don 6. Zimmermann, Iung-Dunzlau.

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Schwarz.

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Weiß.

Weiß zieht und seht in drei Zügen matt

Weiß 7 Steine: Kg7; Df8; Lf5; Sc2; Ba2, c4, g2.

Schwarz 8 Steine: Ke5; Ld2; Sa7, fl; Bc3, f2, h5, h6.

Partie Nr. 219.

Die folgende Partie wurde im Hauptturnier des Mittelrheinischen Schachkongresses zu Bad Ems, Ostern 1931 gespielt.

Carls-Eröffnung.

Weiß: Dr. Grimm, Höchst Schwarz: Rvhs, Frankfurt a. M.

1. c2-c4 1. Sg8-f6

2. Sgl f3 2. b7b6

3. Sbl-c3 3. Lc8-b7

4. g2-g3 4. e7

Den Springer f3 wegen des entstehenden Doppelbauern cm dieser Stelle zu tauschen, wäre unvorteilhaft, da der schwarze Damenläufer in dieser Eröffnung eine wichtige Derteidigungs- sigur bedeutet.

5. Lfl-g2 5. c7c5

6. Ddl -c2 6. Lf8-e7

7. 0-0 7. d7d5

Besser geschieht hier 7.....d6, auf den Text­

zug konnte Weiß vorteilhaft 8. Se5! ziehen, mit vielerlei Chancen in der freigewordenen Diagonale.

8. b2b3 3. Sb8-d7

9. d2-d3

Allzu vorsichtig gespielt: 9. d4 kam stark in Dettacht.

9. . . . 9. 0-0

10. e2-e4?

Weiß fordert den folgenden Zug geradezu her­aus, der das weiße Zentrum völlig kaltstellt: es hätte 10. e3 nebst 11. Lb2 und Tadl geschehen sollen.

10. . . . 10. d5-d4

Daß es Schwarz jetzt noch fertig bringt, bei feiner mindestens gleichen Stellung die Partte zu verpatzen, bleibt unverständlich.

11. Sc3e2

11. Dd8 c7

12. Sf6-g4

13. Sg4-e5

14. Se5xf34-

15. f7f5

16. Sd7-e5

12. Sf3h4

13 H2-h3

14. Sh4-f3

15. Lg2xf3

16. Se2-f4

17. Lf3 hl

18. Dc2-e2

19. Sf4-h5

20. Lhlxe4

21. Kgl-g2

22. De2xe4

23. Lei f4

24. De4xf3

17. Dc7c8 18 g7g5 19. r5Xe4

20. Se5-f3-r

21. Lb7xe4

22. Dc8-d7

23. g5xf4

24. Le7-d6?

Dieser grobe Fehler kostet einen Turm und so­mit die Partie, es sollte statt dessen e5, oder Kh8 geschehen, wonach der Ausgang noch offen war. 25. Df3xa8!

Schwarz gab auf, da er nach 25. ..., Txa8 26. Sf6 + nebst Sxd7 im Mehrbesitz eines TurmeS bleibt.

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Lösung des Problems Nr. 290.

Don M. Kürschner, Nürnberg.

1..Dc2-g6!. Kd6-d7. 2. Dg6-eS-H nebst 3. Sh5-f6 oder De8-d8 matt. 1. ...» Kd6-d5. 2. Dg6-e4+! nebst 3. Sh5-f6 oder De4d4 matt 1.....beliebig. 2. Dg6-f6 usw. Falls der Springer

b2 zieht folgt 2. Dd3 matt.

Die Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom RedaktivnStisch.

Das Brafrourfteffen.

In eine Münchener Dierwirtschaft (ritt ein Herr mit sechs Kindern.

Kinder, mögts Bratwürstl?"

Ja, ja, ja!"

Also, Herr Wirt, bringens zwei Dutzend Drat- würstl! Halt, mir bringens auch a Dutzend un a Maß Bier!"

Die Bratwürstl kommen. Große Schmauseret Die Bratwürstl verschwinden. Da sagt der Herr:

Also, Kinder, i geh nur mal gschwind auf die Post, bleibts indes hübsch brav!"

Eine halbe Stunde später. Der Wirt:

Aber euer Vater bleibt ja solang weg!"

Das ist ja gamet unser Vater!"

Ra, wer is das denn?"

Ra, wir haben auf der (Straßen g'spielt, da is der Herr gekommen und hat uns gfragt: .Kinderl, mögts Bratwürstl?< Und da ham wir alle ja ge­schrien und jind mitgegangen. (Lust Bl.)

Er weiß Bescheid.

Mama, darf ich von deinem Bier trinken?" Jawohl, Karlchen. Aber wie sagt man denn?" P r oft!"____________ (Lust. Bl.)