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SJl.-Sport

Astoria-Lichtspiele

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Heu' e bis Sonntag einschließlich großes Doppel-Programm:

JennyJugo Mac Laglen in

Die Schmugglerbraut von Mallorca

durch einen Versuch. .

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Ein spannender Abenteurerfilm aus dem glutvollen Spanien mit au sei­ner Romantik. Liebe u. Leidenschaft VemrecberjagdundKampfauf eben und Tod. das sind die fesselnden Motive und aufregenden Handlungs- wo ente des Films.

Bilanz des deuischen Flugsporis.

Starkes Anwachsen der lustsportlichen Tätigkeit. - 7000 deutsche Segelflieger.

Fast 1 Million Zlugkilometer.

Ihr wißt ja, wie Matrosen sind... Haupt-1 arsteller: Chili Bouchier Mac Laglen rlin köstlicher Film.Ins lg und von herzerfrischender erhneit. dabei spannend und durch sensationelle Höhepunkte von mitreißender Wirkung. Treu, opierfreudig. oime Falsch, mit einer tüchtigen Portion Rauflust und von einem gehörigen Quan­tum Liebe beseelt, so erleb' man auch im Film diese Männer von echtem Schrot und Korn Inder Kraft Ihrer unverwüstlichen Jugend. Io5/C

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innerhalb der Vereine und bei den großen Segel- flug-Wetlbewcrben zu erwarten.

Die Schulung für den Motorflugsport führen zum Teil die dem DLV. angeschlossene Deutsche Luftfahrt-^mbH. auf ihren Schulen in Berlin-Staaken, Vöb ingen und Würzbucg teils die Vereine des DLV. auf VereinSfchulen durch.

VefondercS Erstaunen müssen angesichts der politischen, finanziellen und materiel en Schwie­rigkeiten die Ergebnisse im Motorflugsport dcs Jahres 1930 erregen. Wie beim S grlflug konnte auch hier auf allen Gebieten eine Verdoppelung, zum Teil sogar eine Vervierfachung der Vor­jahrszahlen erreicht werden. Für das Jahr 1931 sind insgesamt fünf Motorflug-Wettbehxrbe in­nerhalb des DLV. zu nennen und zwar ,Deutsch­landflug 1931, der DLV.-Zullug, der Hinden­burg-Pokal, das Süddeutsche Fliegertres,en und das Dhe nische Flugturnier.

Unter den Entwicklungsau^gaben steht im Vor­dergrund des Interesses das

,.Volksflugzeug , das von den Vereinen im Selbstbau hergestellt werden kann und mit dessen Erscheinen im Som­mer dieses Jahres zu rechnen ist. Erwähnt sei schließlich noch der Plan zur Einrichtung sog. 5 I i egender Uebungsstellen ", die von Ort zu Ort wandern und allen den Mitglieds­vereinen, die keine eigenen Flugzeuge besitzen, die Möglichkeit zu Hebungen ihrer M tglieder geben sollen.

Im Laute dieses Jahres werden mehr als 40 neue Flugzeuge zum DLV. kommen, womit die Zahl der vcrbands- bzw. vereinseigenen Flugzeuge auf weit über 100 Flugzeuge steigt.

Der Deutsche Luftfahrt-Verb end erstattete am Donnerstag im Berliner FlugverbandshauS einen Rechenschaftsbericht über das Jahr 1930 und über die Pläne für 1931. Staatsminister a. D. Dominicus, der Vorsitzende des DLV., konnte seststellen, daß trotz aller Röte der Zeit die Cntwidlung des Verbandes Fortschritte ge- macht Hot. Auf allen Gebieten des Sportes konnten sich die materiellen und personellen

Höchstleistungen der deutschen Flugsportler erfolgreich durchsetzen. Immer weitere Kreise fol­gen heute dem Ruse der Luftfahrt', vor allem sei hier die Zusammenarbeit zwischen DLV. und dem ADAC, sowie der deutschen Burschenschaft erwähnt. Auä) in die Deutsche Turnerschaft und anderen großen Sportverbänden hat der Flug­sport Einzug gehalten.

Von den Luftsportarten weist der sceiballon- sport als Veteran des Luftsports in den letzten Jahren eine erfreuliche Cntwidlung auf. 266 Freiballonführer sind im DLV. vereinigt. Diesen Führern stehen etwa 60 Ballons zur Verfügung.

Die Segelflugbewegung hat einen selbst von den Fachleuten kaum erwarteten Aufschwung genommen.

Mehr als 1000 Segel- und Gleitflug­zeuge (gegen 643 im Doe'ahre) stehen heute den etwa 7000 deutschen Jungs lieg'rn zur Verfügung. Auch im Modellflugsport sind erfreuliche Fortschritte feftzustel.en. Der P,ing .-Modellllug- wettbewerb aus der Wasferkuppe wird den Be­weis dafür erbringen. Für 1931 ist eine weitere Vermehrung des Personals und Mat.rials, und eine große Steigerung des Segelflugbetriebes

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Oberbeffen.

Landkreis Giehen.

d. Heuchelheim, 4. März. Am Montag sand unter der Leitung von Kaufmann H. Frei- berg in der hiesigen Turnhalle eine von dem bürgerlichen Wahlausschuß einberufene, sehr gut besuchte Wählerversammlung statt, die zu der bevorstehenden Bürgermeister wähl Stellung nahm und den Kandidaten für den bürgerlichen Wahlvorschlaa bestimmte. Das Aus- schußmitglied Fr. Sad klärte die Versammlung über die bis jetzt für die Wahl geleisteten Vor­arbeiten des Dürgervereins bzw. dcs Ausschusses aus. Er schilderte den Gang der Verhandlungen, die mit einer Kommission des Wahlvereins (SPD.) zur Einigung aus einen Kandidaten ge­führt wurden, die aber gescheitert seren.^Der Bürgerverein habe daher eme engere Auswahl von Kandidaten getroffen und sich auf Die Burger Fr. Karl Rinn und Hermann Reuschltng geeinigt. Die hierauf vorgenommene Abstimmung hatte folgendes Ergebnis: für -r. Karl R t n n wurden 191. für Hermann Reuschling <9ötun- men abgegeben. 46 Anwesende enthielten sich der Stimme. Herr Reuschling dankte für das ihm er­wiesene Dertoauen. bat ober, seinen nun mit Mehrheit aus der Wahl hervorgegangenen Ge­genkandidaten bei der Bürgemieisterwahl zu unterstützen und ihm möglichst alle Stimmen zu geben. Herr Rinn umriß in längeren Ausfüh­rungen seine Auffassung über die Tätigkeit und die Stellung des Bürgermeisters. Gemeinderats­mitglied Ludwig Sad gedachte der großen Ver­dienste. die sich der wegen Erreichung der Alters­grenze- ausscheidende Bürgermeister Kreiling in seiner 30jährigen Amtstätigkeit erworben hat.

L Wiescd, 4.März. Die hiesige Frei­willige Feuerwehr, die im Jahre 1923 gegründet wurde und sich seitdem zum Wohle der Gemeinde gut entwidelt hat, hielt gestern

recht abstürzendcn 200 m tiefen Steilwände einen grandiosen Anblick Am 19. Februar 1911 waren der Jäger Curdrcs vom Hirschberacr Iäoerbatail- Ion Nr. 5 mit einigen Kameraden auf einer Ucbungs tour mit Schneeschuhen. Gegen Mittag war die kleine Gruppe Soldaten aus dem kahlen Buckel des /lohen Rades angelangt. Ein heftiger Sturm, der sich zeitweise zum Orkan steigerte, fegte den losen Schnee vor sich her und hinterließ eine blanke Eis- fläche, die den klappernden Skihölzern kaum Halt bot.

Den Sturm im Rücken sausten die Soldaten das Hohe Rad hinunter, hinein in die Wolkensetzen, die dem Gebirgskamnt entlang tagten und jede Aus sicht unmöglich machten. Eurdres, immer an der Spitze, wurde vorn Sturm seitwärts aboedrängt und zwar direkt auf die Schneegruben zu. Nichts ahnend passierte er eine überhängende Schneeverwehung und sauste bei vollem Bewußtsein in die säst boden­lose Tiefe, über die größte Sprungschanze, die |c ein Springer bezwang. Eurdres hat später erzählt, daß er in tadelloser Sprunghaltung hinabsloq, sonst wäre auch der Ausgang des phantastischen Harras Sprunges ein anderer gewesen. Der Jäger landete wohbehalten, nur mit einem kaum gespürten Blut­erguß im rechten Knie, 200 Meter tiefer im meter­hohen Schnee. Er buddelte sich heraus und begrüßte später die herzugekommenen Retter mit Lachen. Jene Zeit von 1911 dachte nicht daran, aus seiner Leistung eineTat" zu machen.

Das Ski-Marathon.

Das längste Skircnnen der Welt, der historische schwedische W a s a l a u f. sand am Sonntag auf der 90 Kilometer langen Stredc von Mora nach Sälen seine zehnte Wiederholung. Trotz 10 Grad Kälte hatten sich an den Hauptpunkten. die von den gestarteten 117 Lausern passiert wurden, etwa 15 000 Zuschauer eingefunden. Die Teil­nehmer hatten bei den ungünstigen Schnecvcr- hältnissen eine schwere Aufgabe zu lösen. Trotz­dem wurde erbittert um den Sieg gekämpft und dabei ausgezeichnete Zeiten erzielt. Den ersten Platz belegte Anders Ström, Mora, in 6:37:17. dicht vor Relding Olsson in 6: 37:54 und E. Kufen. Orsa, der 6:38:14 benötigte.

Kurze Sportnotizen.

Die Polizeimeistcrfchaften im S d) w i m m e n werden im August d. I. in Darmstadt ausgetragen. Die Teilnehmer wer­den in den einzelnen Ländern durch Ausschei- dungskämpse ermittelt. *

England boykottiert Frank-cich im Rugby. Da die Franzosen in dencn Spielen im Rugby gegen englische Mann Jen eine sehr harte Spielweife gezeigt und verschie­dene Todesfälle verursacht haben sollen, haben sich die vier englischen Rugby-Verbände (Eng­land, Irland, Schottland und Wales) entschlossen, nach Schluß der Saison gegen französische Spie­ler weder Vereins- noch Länderkämpse auszu­tragen.

Die Tage werden länger, die Sonne toedt neues Leben, und überall beginnt eS schüchtern zu sprießen und zu blühen. An den Wald- bächen zeigt sich das erste junge Grün, das Geiß­blatt treibt schwellende Knospen. Silberkähchen schmücken die Weide, betäubend duftet der Seidel­bast. Unsere gesiederten Sänger kehren in die Heimat zurüd, das Trompeten der Kraniche und das Gig-gaa der Graugänse künden den kommenden Frichlmg. Frohen Herzens grüßt der Weidmann die erwachende Ratur. Den treuen Hund zur Seite durchpirscht er sein Revier, freut sich des Dodes, der schon brav geschoben hat. beobachtet hier, beseitigt an Leden und Hochsitzen Schäden des Winters und läßt die Büchse nur sprechen, wenn es dem Schuhe semcs Wildes gilt. Jagd im März ist vor allem Hegerarbeit.

Das Rotwild hat (bis auf den männlichen Hirsch in Hessen!) nun völlige Schonzeit. Sic Hirkche werfen ab.

Das Schwarzwild, das durch den $c- bruarschnee noch wiederholt mit Erfolg besagt werden konnte, frischt, und kein Jäger, der auf den Ehrennamen des Weidmannes Anspruch er­hebt. wird die führende Bache von den Frisch­lingen wegschießen und dies« dem Hungertode preisgeben, mag er auch manchmal unser wehr­haftes, viel gelästertes Schwarzwild im Grunde seines Herzens wo anders hin gewünscht haben, wenn es zu sehr zu Schaden ging.

Das Rehwild ist, in den tieferen Lagen wenigstens, gut durch den Winter gekommen. Die Böde haben gut geschoben, und in der zweiten Hälfte des Monats wird der Jager schon hier und da aus Plätz- und Fegestellen treffen. Eine Gefahr droht dem Rehwild be­kanntlich besonders jetzt dann, wenn sich der Lieber gang von der Trodenäsung des Winters zur Grünäsung zu rasch vollzieht.

Trotz Frost und Schnee ist sich der Hase be­wußt gewesen, daß er seiner Sippe gegenüber die Pflicht hat. die Lüden aussüllen zu helfen, die von den winterlichen Treibjagden hinter­lassen wurden. So finden wir denn im Marz Junghäschen meist schon in größerer Zahl, die allerdings in ihrem Gedeihen stark von der Witterung abhängen. Schönes, trodenes Marz- Wetter kann für das Hasenjahr von ausschlag­gebender 'Bedeutung sein. Das zu regeln, hat aber der Mensch nicht in der Hand. Dagegen ist es chm möglich, sein Jungwild gegen gefiedert« und vierbeinige Räuber in gewissem Grade zu schuhen.

Der Dachsbau enthält Junge, und auch der Fuchsbau ist gegen Monatsende oft schon zur Wochenstube geworden.

Die Waldhühner. Auerwild und Birk- wild, treten in die Balz.

Die Winterketten der Rebhühner losen sich auf und früh gepaarte Hühner schreiten besonders bei Vorhandensein von Deckung auch früh zur Brut. Dadurch kann die Gefahr des Ausmähens in Wiesen und Kleefeldern herab- gemindcrt werden. Wo Heden und Raine fehlen lohnt sich die Anlage von Heinen Remisen und

VordemFuhbatttampfgeaenZranlreich

Lin vorbercitungrkurs in Ettlingen.

Der Deutsche Fußball-Bund hat rund 30 Spie­ler zu einem Dorbereitungskurs, der am Mon­tag unter der Leitung des Dundestroiner Rerz beginnt, nach dem süddeutschen Derbandsheim Ettlingen eingeladen. Von süddeutschen Spielern befinden sich folgende darunter: di« Frankfurter Kreß. Schütz. Stubb und Änöpflc. ferner die Münchener Bayern Heidkamp. Welker. Berg- maier. Haringer und L. Hofmann, sowie Lein- berger-Sp.-Dg. Fürth, Lachner-München 60. Außerdem hat der süddeutsche Verband dazu noch u. a. folgend« Spieler eingeladen: Mantel und Grämlich-Eintracht Frankfurt. Armbrüster-FSV. Frankfurt. Schreiber-Fechenheim 03. Kund-1. FE. Nürnberg und Burkhard-Germania Brötzingen.

Anerkannter $(ugreforb.

Die Föderation Aeronautique Internationale (FAI) hat folgende Ftugleiftung als Jnternatto- nalen Rekord anerkannt: Klaffe C: Frankreich: Mar el D o re t auf Flugzeug Dewoitine Typ 26 Rr. 7 mit 500 PS Hispano-Suiza-Motor, auf der Strecke Dillesauvage-La Marmogne. am 30. No­vember 1930: Geschwindigkeit über 1000 Kilome­ter: 286,227 Stunden-Kilometer.

Oeutsche^eichswehrosfiziereinLtalien.

Die deutsch« Reitermannschaft, die offiziell zum internationalen Turnier vom 2. bis 10. Mai nach Rom entsandt wird, beteiligt sich anschließend noch an den Reiterkämpfen in Florenz vom 14. bis 24. Mai. Somit wird Deutschland auf den beiden größten Turnieren Italiens in diesem Jahre vertreten sein.

Turn- und Sportfest der Lehrer.

Gelegentlich der Deutschen Lehrer-Dersainm- lung. die für Pfingsten 1931 nach Frankfurt a. M. angeleht ist, findet im Frankfurter Stadion das zweite Turn- und Sportfest sämtlicher deutscher Lehrer und Lehrerinnen statt. Die Ausschreibung, die jetzt herausgegeben wurde, sieht für dies« Veranstaltung leichtathletische Wettbewerbe, Ge­räteturnen. volkstümlich« Hebungen, ferner Mehr- kämpfe im Schwimmen mit Wafferballspielen vor. Außerdem erftreden fich die Wettkämpfe auf Fußball, Faustball, Handball und auf Tennis.

fßitt unbekannter Weltrekord.

Sfifprung von 200 m liefe und 150 m Weile.

In der jetzigen sportbegeisterten Zeit mit ihren Spitzenleistungen auf allen Gebieten verdient eine eigentlich ungewollte Leistung der Lerganaenheit entrissen zu werden, die kaum glaublich erschiene, wenn nicht zahlreiche Augenzeugen die Richtigkeit bestätigen könnten.

Die große und kleine Schneegrube im Ricsen- gebirge gehören zu den romantischsten, aber auch gefährlichsten Touristengebieten der deutschen Ge- birge. Besonders im Winter gewähren die fast senk­

abenb ihre diesjährige Generalversammlung ab. Der erste Kommandant Adolf Schäfer er- ftattete den Tätigkeitsbericht. Die Vorstandswahl ergab die Wiederwahl des seitherigen Vorstan­des. An 25 Mitglieder konnten die von der Ge­meinde angefchasften Uniform- und Ausrüftungs- gegenftänbe abgegeben werden, fo daß jetzt über die Hälfte der Wehr ausgerüstet ist. Ein dringendes Bedürfnis ist die Anschaffung eines Schlauchwagens. Die Gemeinde soll um die Ge­nehmigung dieser Beschaffung ersucht werden.

\ Treis a. L d a., 4. März. Im Auftrage des Landesvereiirs für Innere Million in Hellen hielt am Sonntag im Saale der Gastwirtschaft Will dahier Strafanstaltspfarrer Wahl (Butz­bach) vor zahlreichen Zuhörern einen durch erst­klassig« Lichtbilder illustrierten Vortrag über Ge­fangenen not und Gefangenenhilfe. Er wies darauf hin. daß es im modernen Strafvollzug nicht auf Vergeltung, sondern auf Besserung der Bestraf­ten abzusehen sei.

Mrcid Schotten.

X Schotten, 3. Mllrz. Di« hiesige Frei­willige Feuerwehr hielt ihr« diesjährige Jahreshauptversammlung ab. Rach der Begrüßung durch den 1. Kommandanten O. Stang wurde der verstorbenen Kameraden gedacht. Jahresbericht, Rechnung und Voran­schlag wurden genehmigt. Der Wehr gehören 13 Ehrenmitglieder, 98 passive und 154 aktive Mitglieder an. Durch Regierungsrat Schwan als den Vertreter des Kreisamtes Schotten, wurden die verdienstvollen Feuerwehrleute M. Stern. K. Rühl für 40jährige. und zwölf Kameraden für 25jährige Mitgliedschaft durch Verleihung der staatlichen Verdienstmedaille aus­gezeichnet. Bürgermeister Mengel überreichte im Ramen der Stadt die Ehrenurkunden. Die Kameraden Stern und Rühl wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Die Lagt» im März

Deckungen auf landwirtschaftlich wenig genutztem Gelände.

Auch der Fasan läßt schon seinen rauhen Dalzruf hören. Die Zeit ist zum Aussetzen noch geeignet, und es wäre wünschenswert, wenn noch in viel größerem Maße für feine Einbürgerung etwas geschähe, zumal die Preis« in diesem Jahre sehr viel nichtiger sind als in den Vorjahren.

Die Stodente ist in der Reihzeit und wird bald mit dem Gelege beginnen.

Einen besonderen Reiz verleiht der Jagd im März der Vogel mit dem langen Gesicht, dce Waldschnepfe. Gleich anderen Zugvögeln tritt sie jetzt auch den Rüdzug an, und gegen Mitte März pflegen die Durchzügler in größerer Zahl bei uns auszutreten. Der Schnepfenstrich mit seiner Poesie beginnt und schlägt den Jäger immer wieder in seinen Dann.

Auch die Wildtauben kehren zurüd. Sehn­suchtsvoll ruft der Ringeltauber sein,.O du, du, du" durch den Frühlingswald. Alle Wild- taubenarten haben in Preußen Schonzeit.

An Gräben und in nassen Wiesen liegt die Bekassine und reizt den gewandten Schützen zu schnellem Schuh.

Der Raubvogelzug ift in vollem Gang. Der Bussarde Flugspiele erfreuen das Auge, das für die Ratur und ihr« Schönheiten empfänglich ist. Im jagenden Falken sieht der Werdmann ein« Art Weidgesell«. Die Ratur ist schon ver­ödet genug, und der verantwortungsbewußte Jä­ger gönnt auch dem Räuber der Lust seinen Platz unter der Sonne.

Viel wichtiger für die Hebung der Rieder- fagb wäre es, wenn die Jägerwelt sich eifriger dem Kampf gegen die Hauptfeinde, Krähe und Grohwiesel, widmete, deren Tätigkeit jetzt zu Beginn der Sah- und Brutzeit erst recht ge­fährlich wird.

In Revieren mit Schalenwild sind Salzleden außerordentlich wichtig. Wo sie fehlen oder ver­braucht sind, gilt es rasch Ersatz zu schaffen. Ge­rade in der bevorstehenden Zeit des Aesungs- und Haarwechsels wirkt das Salz sehr günstig auf den Stoffwechsel ein. Die Anlage von Salz­leden in den verschiedenen Formen der Lehm- Icde. Stodsulze und der Lecksteine ist eine so billige, wirksame Hegemahnahme, die zudem das Wild ans Revier fesselt, daß noch viel mehr von ihr Gebrauch gemacht werden müßte. Wo die Gehörnbildung des Rehwildes unter Kalk­mangel leidet (Moorgehörne), reiche man mit den Leden zusammen Kalk.

Die Hochsitze werden nachgesehen, die Reu- anlage der Pirschpfäde beginnt.

Der Jagdschutz erstreckt sich vor allem au jagende Hunde, die in der letzten Zeit wieder überall zu Klagen Anlaß geben, und auf streu­nende Katzen, denen gar mancher Junghase zum Opfer fällt. Es liegt aber leider auch Veran­lassung vor auf die Tätigkeit zweibeiniger Wild­diebe warnend hinzuweisen. Je weniger sich der Jäger in dertoten" Zeit um fein Revier kümmert, um so mehr Gefahr droht dem Wilde von jener Seite. Hubertus.