zücht ist es überaus wichtig, daß die Blüten spendenden Sträucher, wie Weide, Hasel ujro.
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Diese weltberühmte Zweiminutenbehandlun^l hat nicht nmeonet Millionen — M
Ihre Haut nicht nur gründlich, son-
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dem auch schonend gereinigt. Die Poren werden von allen Unreinheiten befreit und Ihr Teint wird blütenzart, weich end geschmeidig.
FeimoÜTc G. hl b. H., Delfin SW IL
Kdksitnß
Palme
* Feilhalten und Verkauf von Weidenkätzchen verboten. Das Polizeiamt teilt mit: Nach der Polizeiverordnung vom 18. Februar 1922 ist das Feilhalten und der Verkauf von Weidenkätzchen verboten. Zur Förderung der Bienenzucht ist cs überaus wichtig, daß die Blütenstaub
kirchliche Nachrichten.
Israelitische Gemeinden
Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, den 7. März Vorabend 6 Uhr: morgens 9; abends 6.25 und 7.05 Uhr.
Israelitische Religionsgesellschast. Sabbatfeier den 7 März. Freitag abend 5.50 Uhr; Samstag vormittag 8.30; nachmittags 4; Sabbatausgang 7.05; Wochen- gottesdienst morgens 6.45; abends 5.30 Uhr.
UNZÄHLIGE Frauen in der ganzen
Welt haben sich durch die stündige Anwendung dieser Schönheitspflege den frischen, zarten Teint blühender Jugend bewahrt. Tlglich morgens und abends eine leichte Gesichtsmassage mit dem müden, durchdringenden Palmolive - Schaum — 2 Minuten lang. Danach abspülen *w zuerst mit warmem, dann mit
spendenden Sträucher, wie Weide, Hasel usw., geschont werden. Gegen Zuwiderhandelnde wird des- halb unnachsichtlich mit Strafanzeige vorgegangen.
Lin Prozeß Butzbach geaen Provinz Sbecheffen
Eine wichtige Entscheidung auf dem Gebiete der ElettrizitätSwirtschast.
Mae* wdOtmxtie — tew*ne K*et- tiU xh CietfcXHB Tagt» — *td dm öl 4er Kokosntß — dm sind die wertvollen Bestandteile der PaMin-Sdfe.
Fällige Stromgebühren. Die bereits fälligen Stromgelder im Stadt, und Ueberlandgebiet für Januar können bis zum 15. März ohne besondere Kosten bezahlt werden. Näheres in der heutigen Bekanntmachung. ,
' Was da« Finanzamt verspricht, muß eS halten. Unter dieser Lleberschrift wird in den von Steuersyndikus Herrn. Will zu Gießen herauSgegrbenen „Aktuellen Steuer» fragen" (Rundschreiben Nr. 5) folgendes berichtet: Bei Steuerstreitsrayen schwieriger Natur helfen sich die Parteien vielfach baixit, daß der Zensit der Steuerbehörde entgcg-nkommt und er dafür vom Finanzamt die Zusage erhält, daß ihm bei späteren Veranlagungen Vergünstigungen gc- währt werden sollen. Eine solche Zusage des Finanzamtes, bei einer späteren Veranlagung über das Einkommensteuergesetz hinaus entgegenkommend zu sein, ist — nach einer Entscheidung des Reichsfinanzhofs (VI A 1714 U. vom 3. Januar 1930) — nicht schlechthin unverbindlich. Sie kann unter Umständen unter Anrufung des Paragraphen 108, Absatz 1. 210. (betr. Erlaß ober Herabsetzung von Steuern) zur Durchführung gebracht werden. _
* Eine Schulfeier des Realgymnasiums sindet am morgigen Freilagnachmittag in der Turnhalle der Anstalt statt. Ferner veranstaltet die Schule eine Ausstellung der Schülerzeichnungen. Die heutige Anzeige sei der besonderen Beachtung empfohlen.
" Militär-Konzert in der Nerven k l i n i k. Man berichtet uns: Auf eine an den Dataillonskvmmandeur gerichtete Bitte der Patienten gab die Musikkapelle her Reichswehr am Dienstag unter Leitung von Obermusikmeister L ö b e r im Garten der Klinik ein Konzert, das lebhaften Beifall fand. Fast drei Viertel aller Patienten und die meisten Angestellten konnten als Zuhörer teilnehmen. Das Entgegenkommen der Militärbehörde zu Zwecken der psychischen Hygiene ist sehr erfreulich.
Gtadtrat in Buhbach.
pb. Butzbach, 3. März. Hinsichtlich des Ortsbauplans der Eisenbahn-Ueber- oderUnterführungist unserem Bericht vom Samstag folgender genaue Beschluß nachzutragen: Der Stadtrat beschließt, bei Aufstellung des neuen Ortsbauplans auf die zukünftigen Bedürfnisse der Reichsbahn, insbesondere auf die eventuelle V e r- breiterung des Bahnkörpers, möglichst Rücksicht zu nehmen. Die im Entwurf deS Ortsbauplans vorgesehene Straße westlich des Bahnkörpers von der Taunus- bis Gießener Straße soll in einer Breite von 16 bis 21 SKcler beibehalten werden. Zwischen Taunus- und Kleeberger Straße soll diese Straße keine Vorgärten erhalten, dagegen sollen von der Kleeberger Straße bis zur Gießener Straße auf jeder Seite 4 Meter breite Vorgärten vorgesehen werden. Für das zwischen dieser Straße und dem Bahnkörper liegende Gelände wird eine Baubeschränkung nicht gutgeheißen, solange nicht feststeht bis zu welchem Zeitpunkt die Reichsbahn die Grundstücke nicht erwerben will. Da die zukünftige Entwickelung der Verhältnisse heute nicht abzusehen ist, kann sich der Stadtrat auf bestimmte Eisen bahn-Unter- oder Ueberführungsprojekte,
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in dem Allenftein benach. e von dem 88 2ahr« allen mb feiner 11 tzahre alten , ist vollkommen nie- >ie Schmiede etwas abfeits -rft spät bemerkt. Alr Angriü genommen wurden, . zusammen. Unter den e Feuerwehr die Leichen' frau. Als Lrandurfache wird men.
Durch Urteil des Landgerichts Gießen vom 2. März 1931 wurde eine Silage der Stadt Butzbach gegen die Provinz Oberhessen zu Gunsten der Stadt Butzbach entschieden.
Aus Anrufen der Provinz Oberhesscn hatte ein Dertragsschiedsgericht unter dem Vorsitz eines Oberlandesgerichtsrats und zwei Beisitzern im August 1930 die Stadt Butzbach verurteilt, fiir gelieferte elektrische Kraft die Preise zu bezahlen, die die Provinz Ob er Hessen jeweils f e st s e tz t e. Dieser Schiedsspruch hätte für die Stadt Butzbach, da er rückwirkend sein sollte, für das abgelaufene Jahr allein eine Mehr- belastung von 1 4000 Mark bedeutet. Der Streitwert beläuft sich wegen der auch für die Zukunft verlangten Anerkennung der jeweils von der Provinz festgesetzten Tarife auf mindestens 150 000 Mark. Das Dertragsschiedsgericht stützte sich in seinem Schiedsspruch aus eine Vereinbarung, die im Jahr 1924 geschlossen worden sei. Die Stadt Butzbach bestritt, daß die Vereinbarung von 1924 die Bedeutung habe, die ihr von der Provinz beigelegt werde, und machte geltend, daß die Vereinbarung, wenn sie den von der Provinz behaupteten Sinn hätte, gegen die Neichsverordnung vom 16. Juni 1922 über die schiedsgerichtliche Erhöhung von Prei- sen bei der Lieferung von elektrischer Kraft verstoße. Aus § 7 der erwähnten Verordnung, wonach die Anwendung der Verordnung durch Parteiverein, barungen nicht ausgeschlossen, ober beschränkt werden kann, ergebe sich die Unzulässigkeit einer Ent-
insbesondere auch in sinanzieller Hinsicht, nichl festlegen. Für zweckmäßig wird Verlegung des Bahnkörpers aus dem Stadt« innern angesehen Da jedoch eine solche nach Mitteilung der Reichsbahn zu kostspielig ist. wird beschlossen, Strahensührungen im_ Ortsbauplan vorzusehen, welche Möglichkeiten für eine zukünf« tige Verbesserung bzw. Neugestaltung d e o hiesigen EisenbahnübergangSver« hälkniffe ossenhalten, und zwar eine Unterführung an der Schreinerei Tröster (Grenzweg zwischen Butzbach und Niederweisel), eine Unterführung im Zuge der Dadborngasse, eine Unterführung im Zuge ber Roßborngasse, eine Heber- sührung im Zuge der Wetzlarer Straße, und eine Unterführung von der Wetzlarer Straße über den Diehmarkt nach der Gießener Straße.
Bezüglich der Verleihung eincSStadt« Wappens für die Stadt Butzbach wurde der von dem Hessischen Staatsarchiv begutachtete Entwurf gutgeheißen. Das Wappen sieht folgendermaßen aus: In blauem Grund ein silberner Turm mit zwei Eckgiebeln. rotbedacht, begleitet von den HerrschastSwappen Eppstein und Falkenstein-Münzenberg. Tie Gestalt des Turmes. sowie die beiderseitige Anordmmg der Herr« schas'tswappen entspricht der Darstellung des alten. aus 1342 stammenden Siegels. Es ist vor ollen Dingen wichtig, daß der Charakter des TurmS gewahrt geblieben ist, da viele oberhessische Gemeindewappen als Hauptfigur einen 2urm führen, der aber durch die verschiedenartige Gestalt die Unterscheidung der einzelnen dieser Ott«- Wappen kennzeichnet. Ebenso beruht die Anordnung der einzelnen Herrschaftsschilde auf Heber- lieferung. An erster Stelle soll das Wappen in dem für den Bürgermeister der Stadt Butzbach zu beschaffenden Dienstsiegel Verwendung finden. Die Umschrift für das Siegel wird lauten: Der Bürgermeister der Stadt Butzbach.
Oberbürgermeister Or. Külb Ehrenbürger von Mainz.
WSN. Mainz, 4. März. In einer am Donnerstag stattsindenden nichtöffentlichen Stabt- ratSsitzung steht als einziger Punkt die Er« nennung des ObetbürgermeisterSDr. Külb zum Ehrenbürger von Main- auf der Tagesordnung.
Marburgs Festspiel-Defizit.
js Marburg, 4.März. Die Marburger Stadtverordneten beschäftigten sich in ihrer jüngsten Sitzung wiederum mit der Deckung des Festspieldefizits von 1 930 das ohne die 11000 Mark für Propaganda 18 000 Mark beträgt. Man hatte die Vorlage kürzlich in einer Sitzung zur genauen Prüfung der Rechnungsbelege an zwei Ausschüsse verwiesen. Die Prüfung hat verschiedene Beanstandungen ergeben, die nunmehr Gegenstand einer ausgedehnten Aussprache waren. Insbesondere wurde dem Magistrat vorgeworfen, daß er die Festspielleitung zu sehr nach eigenem Gutdünken habe schalten und walten lassen. Für Gagen, Dekorationen. Reisen und Autofahrten seien zu hohe Beträge ausgeworfen worden. Oberbürgermeister Müller gab gewisse Fehlgriffe in der Organisation zu, doch betonte er, daß man den Wert der Festspiele für die Fremdenwerbung nicht verkennen solle. Die Veranstaltung von Festspielen auch im Jahre 1931 sei wünscheiÄwert, in zwei Wochen werde eine diesbezügliche Vorlage den Stadtverordneten zur Beratung zugehen. Das Interesse der Bürgerschaft an der Weiterführung der Spiele werde dadurch bekundet, daß bereits vom Kaufmännischen Verein 700 Mark und aus den Universitätskreisen 2000 Mark als Garantiesonds herbeigeschafft worden seien. Bei der Abstimmung stimmten von 26 anwesenden Stadtverordneten 16 für den Deckungsantrag.
Zwei Gtuden en in der Lahn ertrunken.
WSN. Marburg, 4. März. Gestern nachmittag sind die Studierenden der hiesigen Universität Jörgen Röwer aus Berlin und Eberhard Ditschge aus Danzig in der hochgehenden Lahn ertrunken. Die Studenten waren mit der Bahn nach Cölbe gefahren. Zwischen E ölbe und Sarnau brachten sie ihr Faltboot in das Wasser und fuhren dann lohn- abwärts. Beim Uebersahren des Wehres bei Wehrda brach das Doot auseinander, und die beiden Studenten fielen ins Wasser. Der eine verschwand sofort in den Fluten, der andere versuchte sich zu retten, ging aber dann auch in den Fluten unter. Herbeieilende Leute fanden nur noch Teile des Bootes.
Oer provinzialbauvtstabi ,
Dießen, den 5. März 1931.
Oer Mond und das Wetter.
Seit den ältesten Zeiten wird dem Mond em (uß auf das Wetter zugeschrieben. Eine __emregel lautet: «Will das Wetter durchaus cht stehen, wird's um Neumond oder Vollmond chehen". Aber auch die Städter sind vielfach ndgläubig und behaupten mit unerschütterlicher ftiafcit, jeder sehe doch, daß der Mond die _ölten vertreibe, oder daß der Mond im Früh» i fahr die Saaten schädige. Selbst die deutsche ) Heeresleitung hatte im Weltkriege an ihre zahl- I reichen Feldwetterwarten den Befehl gegeben, / über den Mondwechsel genaue Beobachtungen f zu machen, die sich auf die Gestaltung des Wetters N zu erftredfen hätten. Nach Ansicht deS putschen ' Generalstabes sollten diese Mondbeobachtungen die ausfallenden Wettermeldungen ausländischer Stationen ersehen.
* Unb doch verbirgt sich unter allen diesen Ansichten und Meinungen nichts anderes als der alte Aberglaube an den Einfluß der Planeten auf daS Wetter. Da den meisten Menschen die Bahnen und gegenseitigen Stellungen der Wandelsterne wenig bekannt sind, richtete sich der Aberglaube ausschließlich auf den Mond. Klarer Ueberlcgung und zahlenmäßiger Nachprüfung
l hält der Aberglaube jedoch nicht stand. Nicht der | Mond wirkt auf die Wolken, sondern die Wolken verdecken den Mond. In den drei Tagen vor, bei und nach dein Mondwechsel, wo vermeintlich | her Mond seine Wetterkraft zeigen soll, konnte s unschwer jeftgcftetlt werden, wie oft sich das ■ Wetter änderte, wie oft nicht. Gs ergab sich, daß daS Wetter während dieser drei Tage genau so oft wechselte, wie auch sonst innerhalb einer Zett von drei Tagen. Die verschiedenen Lichtgestalten des MondeS können also keinen Einfluß haben. Aehnlich ist es mit der vermeintlichen Schädigung der Saaten beim Mondschein. Gewiß, sie gedeihen nicht, wenn um die Zeit der Sonncntoenbe das nächtliche Gestirn allzu regelmäßig am Hammel erscheint. Aber nicht der Mond ist der Femd der jungen Saat, sondern der dann nut ihm verbundene Nachtfrost. Klarer Himmel nut ober ohne Mond — fördert die Ausstrahlung der Erdoberfläche, daher der Temperaturruckgang in den Frühjahrsnächten.
Ganz anders steht es um den Zusammenhang de« Mondes mit Ebbe und Flut. Dieser Zusammenhang, die Beeinflussung der Wasserflächen, ist tatsächlich vorhanden. Alle anderen Vermutungen beruhen auf einem Irrtum, der freilich nicht so leicht zu entwurzeln ist. Meinen doch viele Leute auch heute noch, daß man, waS abnehmen soll, bei abnehmendem Mond, was zunehmen soll, bei zunehmendem Mond in Angriff nehmen müsse. Auch „Wunderdoktorm machen ihre Hantierungen und Svrüche nut bei bestimmten Mondphasen und erhöhen damit bei abergläubischen und unkritischen Naturen die Zuversicht auf die Heilkraft. In Wahrheit ist das nichts anderes als eine seelische Beeinflussung.
Ein Güter-Adreßbuch für Hessen.
In allen deutschen Bundesstaaten gibt eS seit längerer Zeit, zum Teil schon seit Jahrzehnteii, ausführliche landwirtschaftliche Güt' -Adreßbücher, in denen alle mittleren u. ? größeren landwirtschaftlichen Betriebe mit vielen Einzelheiten verzeichnet sind. In Hcf <m allein gab es ein derartiges Adreßbuch bisher * n.ch nicht. Der Verlag von „Niekammers Adreßbüchern" i n D i e ß e n ist nun an der Arbeit, in Zusammenarbeit mit der Landwirt- scl.afls.'a .imer Darmstadt, ein solches Güteradretzbuch herauszubringen, da alle jene Güter enthalt, die einen Mindeftgrundbesitz von 10 Hektar umfassen In jedem einzelnen Fall sollen zugleich Angaben über die ‘Berte.lang der Gesamtflächen auf die cir'einen Kulturen vermittelt und Viehbestands^ en, industr .elle Olcbenbetriebe. Telephon. Postscheck usw. darin enthalten sein. Hm ein fehler- und lückenloses Werk schaffen zu können, wurde von der Landwirtschaftskammer ein Fragebogen ausgefertigt, der jedem Landwirt von einigen besonders mit d.eser Ausgabe betrauten Herren persönlich überbracht werden wird Die Landwirte werden gebeten, d i e s e Fragebogen auszu füllen. Z ir Ze.t wird die Sammlung der für das Güter-Adreßbuch notwendigen Hnierlagen in der Provinz Ober* Hessen burrbgefüfjrt. Es wäre zu wünschen daß die Landwirte unserer Provmz dieses Werk bei der Zusammentragung des Materials kräftig unterstützen. Die Ersah- rungen, die in anderen Geb eten Deutschlands gemacht wurden, haben gezeigt, daß der Geschäftsverkehr der Landwirte unter sich, wie auch der Verkehr der Landwirte mit den Genossenschaften, mit dem Handel und mit der Industrie durch dieses Güter-Adreßbuch wesentliche Erleichterungen erfährt. Häufig geäußerte Bedenken, daß derartige ausführliche Adreßbücher steuerliche Nachteile bringen konnten, sind grundlos, denn die Finanzämter müssen mit ganz andern Mitteln arbc.ten und andere Wege zur Erfassung der zu versteuernden Werte beschreiten, als sie durch ein solches Güter- Adreßbuch eröffnet werden könnten.
Es sei auch an dieser Stelle die Hoffnung aus- gesprochen, daß das vorbereitete Werk die volle Hnterstützung der Landwirtschaft
finden und nach feiner Fertigstellung der Landwirtschaft in hohem Maße dienen möge.
Das Große Los gezogen.
Die Gewinner in Hessen unb Hessen-Nassau.
wie au« Berlin gemeldet wird, ist in der gestrigen Nachmittagsziehung der Preußisch-Süddeutschen Klassenlotterie das Große Coe in höhe von 500 000 Mark auf die Cosnummer 1 4 1 3 2 8 gezogen wurden. Das Coe wird in der ersten Abteilung in Achteilofen in Hessen-Nassau und in bet zweiten in viertellosen in Hessen gespielt, wer mögen bie Glücklichen fein?
Daten für Freitag, 6. März.
Sonnenaufgang 6.37 Uhr, Sonnenuntergang 17.48 Uhr. — Mondaufgang 20.59 Uhr, Monbuntergang 7.27 Uhr. , „
1787: der Physiker Joseph von Fraunhofer m Straubing geboren (gestorben 1826); — 1831: der Philanthrop Friedrich von Bodelschwmgh geboren (gestorben 1910); — 1930: der Großadmiral Alfred von Tirpitz in Ebenhausen gestorben (geboren 1849).
Gießener v chcnmarktpreise.
Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt das Pfund: Kochbutter von 100 an; Butter 120 bis 130; Matte 30 bis 35; Käse (10 Stücks 60 bis 140; Wirsing 25 bis 30; Weißkraut 12 bis 15; Rotkraut 15 bis 20; gelbe Rüben 12 bis 15; rote Rüben 12 bis 15; Spinat 30 bis 35; Unter- Kohlrabi 5 bis 6; Grünkohl 20 bis 25; Rosenkohl 40 bis 45; Feldsalat 100 bis 150; Tomaten 70 bis 80; Zwiebeln 10; Meerrettich 30 bis 60; Schwarzwurzeln 30 bis 40; Kartoffeln 3,5 bis 4; Aepfel 30 bis 45; Dirnen 20 bis 40; Dörrobst 30 biS 35; Honig 40 bis 50; junge Hähne 90 pis 110; Suppenhühner 90 bis 110; Nüsse 60 Pis 70; das Stück: Tauben 70 bis 80; Eier 11 bis 12; Blumenkohl 40 bis 70; Salat 30 bis 35; Endivien 15 bis 35; Ober-Kohlrabi 10 bis 15; Lauch 5 bis 15; Rettich 10 bis 15; Sellerie 10 Pis 50 Pfennig; der Zentner: Kartoffeln 2.50 bis 3; Weißkraut 8 bis 10; Wirsing 15 bis 20; Rotkraut 10 bis 12 Mark.
Bornotizen.
— Tageskalender für Donnerstag: Stadttheater: „Die Hochzeit des Figaro", 19.30 bis 22.30 älhr. — Akademische Kurse für Kaufleute und Gewerbetreibende: Letzter Vortrag .Grundzüge des Ar eitsrechts" von Privat- Dozent Dr. Bötticher, 20.15 ilfcr. Vor- lesmigsgebäude der Universität. — Markus- gemeindc: Vortrag „Verkehr in alter und neuer Zeit" von Reichsbahnamtmann Dörr, 20 Ülhr, Mariussaal. — Kr.egerverein Gießen: Jahreshauptversammlung, 20 ilfjr. Pvstlellcr. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Die FaschingSsee". — Astoria-Lichtspiele: „Die Schmugglerbraut von Mallorca" und „Ihr wißt ja, wie Matrosen sind". , ,
— Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Heute, 1 9.1 5 Ü1 h r, i m Mittwoch-Abonnement, einm I ges Gastspiel des Opern-Cnsembles des Darmstädter Landestheaters unter der Spielleitung des Generalintendanten Professor Karl Ebert, musikalische Leitung Geueralmusildirektvr Dr. D ö h in. Zur Ausführung gelangt „Die Hochzeit des Figaro' 100^^ Oper von Mozart. — Morgen, Freitag, 6. März. 19.30 Uhr (nicht 20 Uhr), zum ersten Male Gorkis „Nachtasyl", Spiel- leitung Walter Bäuerle. In Vorbereitung das Lustspiel ,Feurio!" von Bernhard Blume.
— DeutscheStaatspartel. Morgen, Freitag abend, im „Hessischen Hof" Mitgliederversamm- lung mit Dortrag über „Arbeitslosigkeit und Wirt- schaftskrise". (Siehe gestrige Anzeige.)
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scheidung des Dertragsschiedsgerichls. In zweiter Linie bestritt die Stadt Butzbach die Gültigkeit der Vereinbarung vom Jahre 1924, weil das Kreisamt, als zuständige Aufsichtsbehörde, die Genehmigung nicht erteilt hätte. Das Landgericht hat auf Klage gemäß § 1041 Abf. I der Zivilprozeßordnung den Schiedsspruch des Vertragsfchieds- gerichts als unzulässig ausgehoben. Es bleibt abzuwarten, ob die Entscheidung des Landgerichts rechtskrästig wird, oder ob noch die höheren Instanzen, Oberlandesgericht Darmstadt und Reichsgericht, mit der Sache besaßt werden.
Ob im Falle des Eintritts der Rechtskraft die Entscheidung des Landgerichts Gießen auch für andere Städte, die Abnehmer des Ueberland- werks der Provinz Oberhessen sind, von Bedeutung fein wird, kann ohne Kenntnis der Einzelheiten nicht beurteilt werden. In den Fällen allerdings, in denen Städte mit der Provinz Oberhessen vollständig neue Verträge nach dem Eintritt der Stabilisierung geschlossen haben, dürfte die Entscheidung des Landgerichts Gießen nicht von großer Bedeutung sein. Die Lieserverträge jedoch, die ihre Wurzel in Abmachungen haben, die vor dem 4. Februar 1919 abgeschlossen sind, werden von der Entscheidung des Landgerichts Gießen betroffen. Sie unterliegen, soweit eine Abänderung der Preise in Betracht kommt, der Nachprüfung des Verordnungsschiedsgerichts. Keinesfalls _ ist ein Vertragsschiedsgericht in diesem Fall berufen, über Preisänderung zu entscheiden.
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