Ausgabe 
5.1.1931
 
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KreiS Friedberg.

T" Melbach. 3. Ion. Nach den Eintragungen in die Kirchenbücher wurden im vergangenen Jahre 13 Kinder getauft, 10 Kinder (3 Knaben und 7 Mädchen) konfirmiert, 6 Paare getraut und 8 Personen be­erdigt. Am Abendmahl nahmen 380 Personen teil.

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8 Lllrich stein, 3. San. 3m Jahre 1930 wur­den hier 13 Kinder getauft (im Vorjahre 14), 7 (81 Paare kirchlich getraut und 10 Per.onen beerdigt. 9 Kinder, nämlich 7 Knab.n und 2 Mäd­chen, wurden kon,irmiert (grgenüder 16 im Vor­jahre). 2ln 62 Hauptgotiesdiensten nahmen 7172 (76561 Erwachsene teil; 3157 Männer, 3715 Frauen und 1708 (1273- Kinder. Die Zahl der Teilnehmer am heiligen Abend nahl be rüg 601 (62P, und zwar 305 Männer und 295 Frauen. An freiwilligen Gaben für kirchliche Zwecke gin­gen 1705 (1108,75) Mark ein oder 2,30 (1,50) Mark auf den Kopf der evangelischen Vevölke- rung, hierunter 295,75 Mk. für Innere Mission, 147,20 Mk. für den Gustav-Adols-Verein, 184,70 Mark Sonntagskolleiten, 240 Mk. für die Orts- armen, 205,15 Mk. für Schriftenverbreitung und 334,50 Mark für die Kirche.

8 Feldkrücken, 3. San. Hier wurden im letzten Sah re 6 Kinder getauft, 3 Paare ge­traut und ( li.chliche Beerdig mgen vorgenomm.n. Für das Sahr 1929 ergaben fia) genau dieselben Zahlen. Konfirmiert wurden nur 3 Kinder, 2 Kna­ben und 1 Mädchen, gegenüber 10 im Vorjahre. Sn 46 Gottesdiensten wurden 2939 (27591 erwach­sene Besucher gezählt, 1301 Männer und 1638 Frauen, ferner 2018 (829) Kinder. Am heil. Abend­mahl nahmen 400 (383) Gemeindaglieder teil, 196 Männer und 204 Frauen. An freiwilligen Gaben für kirchliche Zwecke gingen 284 (48.',45) Mark ein, dos sind saft 85 Pfennig auf den Kopf der Be­völkerung.

§ Dodenhausen l>, 3. San. Sn unserem großen, fünf Dörfer umfa, senden Kirchspiel wur­den im verflo.senen Sahre folgende kirchlichen Amtshandlungen vollzogen: 23 (36) Taufen, 9(12) Trauungen unb 21 (21) Beerdigungen. Da unser Pfarrer leider noch nicht völlig wiederhergestellt ist, wird der Dienst, wie schon seit Mitte Oktober, auch im neuen Sahre noch eine Zeitlang vertre­tungsweise versehen werden müssen.

Kreis Wetzlar.

Lützellinden, 3. San. Aach kirchlichen Eintragungen wurden im vergangenen Kalender­jahr in unserer Kirchengemeinde 16 Kinder ge­tauft, 15 Schüler konfirmiert, 11 Paare getraut und 7 Sterbefälle beurkundet. Bei der hier ver­anstalteten Sammlung für die Aotleidendcn im Kreise Wetzlar konnten insgesamt 90 Zentner Kartoffeln, 6 Zentner Gemüse, 4 Pfund Fleisch­waren und 10 Mark nach Wetzlar überwiesen werden.

Eingesandt.

(8ui Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung ) Nochmals die Aenderung der Hausnummern.

Vicht nur den Bewohnern der Friedrichstraße, sondern auch den Anwohnern der Kaiserallee hat das Städtische Hochbauamt das Veujahrs- geschenk der ilmnumericrung dargebracht. Sn der oberen Kaiserallee wird diese Maßnahme nun schon zum zweiten Male durchgeführt und man kann nur wünschen, daß der für diese Anordnung zuständige Beamte einmal selbst die Fülle von Unannehmlichkeiten und Ver­wechselungen zu spüren bekäme, die durch einen solchen diktatorischen Eingriff entstehen. Selbst heute kommen hier nach etwa acht Jahren noch oft Verwechselungen durch die erste ilm­numericrung vor. Ob diese Vachteile den wahr­scheinlichen Vorteil der Beseitigung von A- und 2/io'Vummern aufwiegen, muß sehr bezweifelt werden. Aber wenn eine solche ilm&encnnung öer Grundstücke aus triftigen Gründen wirklich nicht zu umgehen ist, so sollte man sie wenigstens zu einem Zeitpunkt ausführen, der ihre Schäden mildert, und zwar mH der Herausgabe eines neuen Adreßbuches. Weiterhin muß man fragen, ob es bei der ersten ilmnumericrung eines Straßenteiles nicht bereits möglich gewesen wäre, mit den Zahlen, die, in diesem Falle nichts kosten, etwas weniger sparsam umzugehen und auf später mögliche Aenderungen in dem anderen Dtraßenteil Vücksicht zu nehmen. Ob man wohl in einigen Sahren die dritte ilmnumericrung in der Kaiserallee erwarten kann?

Ein Bewohner der oberen Kaiserallee.

Wirffchast.

Dom Krediinehmen.

heute ist die Hereinnahme von Geldeinlagen für die Geldinstitute nicht minder schwierig, wie das Ausleihen der Kapitalien, das letztere zumal in einer kapitalarmen Zeit, in der auf die wenigen Kredit­mittel sehr viele Anwärter Anspruch erheben. Wenn dann Kreditgesuche abschlägig beschützen werden, ist man leicht geneigt, die Schuld den Geldinstituten zu­zuschieben, ebenso, wie man gern von harten, rigo­rosen Maßnahmen spricht, wenn Geldinstitute auf Rückzahlung der Kredite zu den vereinbarten Ter­minen bestehen. Es ist hierüber ein offenes Wort sehr am Platze. Man kann sich in vielen Fällen des Eindrucks nicht erwehren, als ob Wirtschaftskreise es mit der Kreditaufnahme manchmal zu leicht neh­men. Was früher aanz seltene Ausnahme war, scheint heute leider schon zur Gewohnheit geworden zu sein. Gewiß haben sich im Kreditwesen die Ver­hältnisse geändert, und auch der kleine und mittlere Betrieb muß heute stärker mit Krediten arbeiten. Aber auch heute ist es immer besser, zunächst ohne fremde Gelder auszukommen, denn Kredite sind Schulden, die verzinst und fristgerecht zurückgezahlt werden müssen.

Auf der Rückzahlung müßen die Geldinstitute schon im Interesse ihrer Sparer, aber auch um deswillen unbedingt bestehen, weil aus den z u rückfließenden Mitteln d i e vielen an­deren Kreditsuchenden befriedigt wer- den sollen. In Zeiten der Wirtschaftskrise, wie der gegenwärtigen, können solide Geldinstitute im Aus- leihen von Kapitalien nicht Vorsicht.g genug sein, wenn sie nicht ein Einfrieren der Kredite oder gar Verluste riskieren wollen. Die Ablehnung eines Kreditgesuchs hat sich in mancherlei Fällen auch für den Beteiligten nachher als Vorteil herausgestellt, er kam auch ohne neue Schulden über den Berg weg. Man hört bisweilen die Meinung, die Ableh­nung eines Kreditgesuches, vor allem kleiner Unter­nehmungen und das Bestehen auf fristgerechter Zu­rückzahlung, widerspreche dem Prinzip der Gemein­nützigkeit. Diese Ausfassung kann schon um deswillen nicht richtig fein, weil auch ein gemeinnütz.ges In­stitut kein Geld verlieren kann und seinerseits seinen Verpflichtungen nachkommen muß. Gemeinnützigkeit äußert sich in der Festsetzung günstiger Kreditbe- dingungen, in der Gewährung von Klein krediten, keinesfalls aber darf Gemeinnützigkeit so ausgelctzt werden, als ob Kredite um jeden Preis und für jeden Zweck zu tzewähren sind.

* .

Der Großhandelsindex. Die auf den Stichtag des 30. Dezember 1930 berechnete Groß­handelsinderziffer des Statistischen Veichsamtes ist mit 117,1 gegenüber der Vorwoche (117,4) um 0,3 Prozent gesunken. Don den Hauptgruppen ist die Indexziffer für Agrarstoffe auf 109,4 ( 0,5 Prozent), und die Indexziffer für Kolonialwaren auf 102,4 ( 1,7 Prozent) zurückgegangen. Die Indexziffern für industrielle Rohstoffe und Halb- Waren mit 109,3 und für industrielle Fertigwaren mit 142,4 weifen keine Veränderung auf.

* Neue 7prozentige preußische Schatz­anweisungen. Der Amtliche Preußische Presse­dienst teilt mit: Durch die Preußische Staatsbank (Seehandlung) gelangen im Auftrage der preußi­schen Finanzverwaltung neue 7prozentige preußische Schatzanweisungen zum Kurse von 97 v. H. zum freihändigen Berkaus. Die Schatzanweisungen sind mit einem neuartigen Tilgungsplan ousgestattet. Für die Tilgung ist nämlich nicht ein fester End­termin in Aussicht genommen; sie erfolgt vielmehr in sechs gleichen Jahresraten von je einem Sechstel des Nennbetrages vom Jahre 1932 ab, fo daß die Rückzahlung des letzten Sechstels im Jahre 1937 erfolgt. Die Schatzanweisungen bieten also feste Ver­zinsung bis zum Jahre 1937 und auf jedes einzelne Stück gleichmäßige jährlich erfolgende Rückzahlung zum Nennbetrag.

* Neuerliche Mehlpreis-Erhöhung. Die Süddeutsche Mühlenoereinigung hat am Sams­tag den Preis für Weizenmehl Spezial 0 erneut um 25 Pf. auf 42 RM. ab Mühlenstation erhöht.

* Stillegung b e i den Vereinigten Stahlwerken. Die Vereinigten Stahlwerke sehen sich infolge Absahrnangels gezwungen, auf ihrem Werk Hüttenbetrieb Meiderich in Duis- burg°Meiderich die noch tni Betrieb befindlichen beiden Hochöfen zum 1. Februar vorläufig still­zulegen. Es werden durch diese Maßnahme etwa 800 Arbeiter betroffen. Die Gießereibetriebe dieses Werkes gehen dagegen unverändert weiter. Die Strom- und Gasversorgung wird durch die benachbarten Werke gesichert.

* Belriebseinschränkungsantrag des Krefelder Stahlwerks. Wie von unterrichteter Seite mitgeteut wird, stehl -ich die Cdelstah!werts-AG. infolge des zurückgegange­nen Auftragsbestandes genötigt, für ihre Abtei­lung Krefelder Stahlwerk Anzeige für eine De- tricbseinsa-ränlung beim Reg ierungsprä, identen zu erstatten, von der etwa 250 Arbeitnehmer der zirka 1030 Mann betragenden Belegschaft betroffen werden. Die Anzeige stellt eine vorsorg- tiche Maßnahme dar, und die Werks.eitung Hof, t, daß bei Besserung im Auftragsbestand die im Januar und Februar bcaoficytigten Betriebs- einschränkungen, wenn nicht ganz, so doch zum größten Teil vermieden w:rden können.

* Sitzoerleguna von Zellstoff Wald- Hos. Die Aufsichtsratssitzung der Zollstoff Waldhof AG., die die Verlegung des Verwaltungssitzes oon Mannheim nach Berlin beschließen wird, findet, wie WTB.-Handelsdienst aus zuverlässiger Quelle er­fährt, bereits in dieser Woche statt. Die Generalver­sammlung, welche die endgültige Entscheidung über diese Frage treffen soll, wird sobald wie möglich folgen. Durch die S.tzverlegung würde die Stadt Mannheim zwar nicht die beiden Produktionsbe­triebe der Gesellschaft (die Zellstoff, und die Papier­fabrik) verlieren, aber einen guten Steuerzahler, der ihr jährlich mehr als eine halbe Million Mark Steuern brachte, außerdem eine Anzahl leitender Persönlichkeiten aus der Industrie, die im Wirt­schaftsleben Mannheims seit langem eine bedeutende Rolle gespielt haben, und eine Anzahl kaufmännische Beamte. Es ist derzeit noch nicht abzusehen, wie sich die veränderte Situation später auf den Zellstoff­markt auswirken wird. Heber den Einfluß, den die Eröffnung der neuen finnischen Fabrik auf die Pro­duktion der Zellstosfabrik in Waldhof ausgeübt hat läßt sich noch nichts Positives sagen.

^raitfitirtcr Börse.

Frankfurt a. M., 5. Jan. Tendenz:fester. Auch zu Beginn der neuen Woche konnte die B e festignng der neuen Kurse weitere Fortschritte machen. Die Spekulation bekundete im Zusammenhang mit einigen kleinen Kauforders des Publikums weitere Deckungsneigung. Anregend wirkte vor allem die feste Auslandbörse vom Sams­tag; das Abflauen der Streikbewegung im Ruhr­gebiet trug ebenfalls zur weiteren Beruhigung der Lage bei. Die llmsatztätigkeit war auf einigen Märk­ten etwas reger, doch im allgemeinen kam es über den üblichen Rahmen nicht hinaus. Gegenüber den Schlußkursen vom Samstag ergaben sich Besserungen von 1 bis 3 v. Sy Mehr Interesse bestand am Elektro- markt für Licht & Kraft, die 3 d. Sy gewannen. Gesfürel und Felten lagen bis 2 v. Sy, die übrigen Elektroaktien bis 1 v. Sy höher. Am Markte der Kunstseide setzte Aku 3 v. Sy höher ein. Montanwerte standen im Zeichen der abflauenden Streikbewegung im Ruhrgebiet. Phönix besserten sich um 2 o. S)., Rheinstahl um 1,25 v. Sy, Mannesmann um 1 v. Sy Von Kaliaktien eröffneten Aschersleben 3,5 v. Sy fester. Am Bankenmarkt bestand für Reichsbank mit plus 2,5 v. Sy weiter Interesse. Auch Bergmann lagen 1,40 d. Sy freundlicher. Im übrigen blieben die Kurse behauptet. Höher eröffneten Deutsche Linoleum (plus 1,75 v. SyY Zellstoff Waldhof plus Id. Sy Schuckert bis 0,5 v. Sy fester. Von Chemiewerten zogen Scheide­anstalt 1,25 v. H. an, während J.-G.-Farben nur mäßig hoher lagen. Deutsche Anleihen weiter an­steigend. Auslandanleihen roenia verändert, Pfand­briefe weiter freundlich. Goldpfand- und Liquitza- tionspfandbriefe waren 0,5 bis 1 v. Sy fester. Im Verlaufe war die Tendenz ungleichmäßig. Die Grundstimmung war nicht unfreundlich. Am Geldmarkt war Tagesgeld weiter leicht. Der Satz war auf 4,5 v Sy ermäßigt. Monats­geld noch gedrückt. Am Devisenmarkt lag die Mark gegen Dollar und Pfund weiter schwach. Mark gegen Dollar 4,2020, gegen Pfund 20,4050, London gegen Kabel 4.8558, Paris 123,75, gegen Mailand 92,75, gegen Madrid 46,3850, gegen Schweiz 25,05, gegen Holland 12,0625.

Berliner Börse.

Berlin, 5. Ian. Vach unsicherem Vormittags- Verkehr wurde die Stimmung schon in der Dor- Dorfe etwas zuverlässiger, da das Ausland festere Kurse meldete, die Lage im Ruhrrevier durch das Eingreifen des Reichs­arbeitsministers eine Entspannung zu erfahren schien und man spätestens bis Mittwoch mit einer Einigung rechnen zu können glaubt. Aus England lautete dagegen die Meldung über die Streik­aktion weiter ungünstig. Weitere Momente, die Beachtung fanden, waren die englisch-französischen Gold-Verhandlungen, die Gerüchte, die von einem

günstigen Quartalsbericht der I.-G.-Farben wissen wollen, und die Veröffentlichungen über die Kali- industrie 1930, die nach den Ausführungen der Gebrüder Dammann-Dank in Hannover das Jahr verhältnismäßig gut überstanden haben. Die daraus geleit, len Hoffnungen auf unveränderte Dividende reg en den Kalimarkt besonders an, so daß die Kali- termintoerte 2 bis 3,5 Prozent gewannen. Im allgemeinen war die Llmsatztätigkeit zwar nicht allzu groß, die Rückkaufsneigung der Spekulation genügte aber, um das Kursniveau um 1 bis 3 Prozent zu heben. Einen guten Eindruck machte übrigens die Beobachtung, daß noch vorhandene Kaufslimite sowohl vom Inland, als auch vom Auslande in vielen Fällen zurückgezogen wurden. Durch besondere Festigkeit zeichneten sich Reichs- bai.k, Schubert, Ealzde.furth Ho'.elbetrieb, Elektro- waren und der Montanmarkt aus. Deutsche Eisen­industrie gewannen angeblich auf eine Vachfrage von 2 Millionen 23/8 Prozent. Bergmann zogen bei kleinen Umsätzen 6,5 Prozent an. Demgegen­über waren die Papiere mit Kursverlusten ver­einzelt. Transradio waren mit kaum 1,5 Prozent Verlust gedrückt. Anleihen waren etwas fester. Ausländer kaum verändert. Pfandbriefe eher freundlicher. Reichsschuldbuchso.derungen zogen bis zu 0,5 Prozent und vereinzelt sogar bis 1 Prozent an. Die internationale Geld­erleichterung wirkte sich in hohem Maße aus. Tagesgeld ermäßigte sich auf 4,5 Prozent, Monatsgeld auf 6,5 bis 8 Prozent. Warenwechsel nannte man mit 5,25 Prozent etwa. Vach den ersten Kursen wurde die Tendenz unregel­mäßig. Im weiteren Verlauf überwog aber bet zunehmender Geschäftsstille die Reaslsationsnei- ?ung, und die Kurse bröckelten meist bis zu

Prozent ab. Bei Salzdetfurth betrug der Ver­lust 1 Prozent.

frankfurter «chlachtlneliMarkt.

Frankfurt a. M., 5. Jan. Auftrieb 1421 Rin­der (351 Ochsen, 122 Bullen, 495 Kühe, 442 Färsen), 599 Kälber, 108 Schafe, 5342 Schweine. Es wu )cn notiert: Rinder. Bullen: jüngere vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 43 bis 49 Mark sonstige voll­fleischige, höchsten Schlachtwerts 44 vis 48; Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 41 bis 45, sonstige vollfleischige ober ausgemästete 35 bis 41, fleischige 30 bis 34; Färsen (Kalbinnen, Jung­rinder): vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlacht­werts 50 bis 54, vollfleischige 45 bis 49, fleischige 40 bis 44. Kälber: beste Mast- und Saug­kälber 69 bis 74, mittlere Mast- unb Saugkälber 62 bis 68, geringe Kälber 56 bis 61. Schafe: Maftlämmer unb jüngere Masthämmel (Weidemast) 46 bis 49, mittlere Maftlämmer, ältere Masthämmel unb gut genährte Schafe 38 bis 45. Schweine: Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 60 bis 62, vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 61 bis 63, von etwa 200 bis 240 Pfund 61 bis 64, von etwa 160 bis 200 Pfund 61 bis 63, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 60 bis 62, Sauen 48 bis 55 Mark. Marktverkauf: Rinder ruhig, Ueberftanb; Kälber und Schafe ruhig, ausverkauft; Schweine ruhig, lieber stand.

Frankfurt? Getreidebörse.

Frankfurt n. M.. 5. San. Die Produkten­börse war bei sehr ruhigem Geschäft weiterhin etwas fester. Besonders für W'izen bestand in­folge Massenangebots stärkere Vachfrage, so daß der Preis sich bis 7 Mk. per Tonne höher stellte. Roggen konnte sich ebenfalls etwas be­festigen, desgleichen Weizenmehl. Torkmt-'ll ten- denzierte etwas schwächer, während im übrigen die Preise gut behandlet blieben. Es wurden notiert: Weizen 275 bis 276, Roggen 177,50, Sommergerste für Brauzwecke 215 bis 217,^0, Hafer, inländischer 155 bis 160, Weizenmehl, südd. Spezial 0 41,25 bis 42 25, Roggenmehl 26,50 bis 27,50, Weizenkleie 8,75, Roggenkl-ie 8,50 bis 8,60, Erbsen 25 bis 31, Linsen 25 bis 60, Heu 6 bis 6,50. Weizen- und Roggen­stroh, drahtgepreht 3 bis 3,25. gebündelt 2,75 bis 3, Treber, getrocknet 10,50 bis 10,75. Tendenz befestigt.

Frankfurter Eiermarkt.

Frankfurt a. M., 3. San. Der hiesige Markt liegt sehr ruhig und neigt eher zur Schwäche. Bei kaum nennenswertem Angebot war der Ab­satz zwischen den Jahren sehr gering. Die Preis­rückgänge betrugen im allgemeinen 0,5 bis 1 Pf. Kühlhaus- und Kalkware wurde zwischen 10,5 und 12 Pf. gehandelt. Bs notierten in Pfennig per Stück ab loco Frankfurt a. M.: Vulgaren 11,50 bis 12, Jugoslawen 11,50 bis 11,75, Ru­mänen 11,50, Polen 11, Chinesen 9 bis 10, Hol­länder 11 bis 14, Dänen 10,75 bis 14,

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Sie hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt belchlosienen Dividende an. Reichsbankdiskont 5 v H. Lombardzinsfuß 6 d. Sy

Frankfurt a. TI.

Berlin

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Seutlcbe ilnl.<21blöl.-Sd)ull mit Sluoloi. Rechten

53,2

53,45

53,25

53,25

Seogl. oline Auslot.-Rechte

5,35

5,4

5,5

6% (teil «Bolhftoat von 1929 (tüd.toblb 102%)

89

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Auswi.-Rechten

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Stutfdir fiomm Gammelabl

Anleihe Serie 1

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_

_

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97

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Rente

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Unaariiche Staatsrenie v 1910

17,5

17,4

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18,5

18,25

Unflamche Kronenrenke

1,35

1,35

1% Türliiche Zollanteibe von 1911

1,13

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1% Türliiche Bagbaobahn-Anl Serie I

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_

_

3,2

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3,15

5% tKumäntidM oereind Renke oon 1903

_

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_

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12,7

_

12,9

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1% Rumäniiche oereind Bteetr

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Frankfurt a. 9'

Berlin

Echiuß- tur<

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Barmer Baniverein .

10

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100,5

100,5

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Berliner Hanbelegeiellichasl

12

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120

Commerz- unb Prioat-Banl

11

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112

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10

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112

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60,13

Ctaöt Minen . . . 16'/,

31,5

32,25

32,5

Kaliwerke AfcherSleben ... 10

133

136,5

132,5

136

Kaliwerke Westeregeln ... 10

139

139,25

142

Kaliwerke SaUbeUurtb ... 15

205,5

204,25

206,5

I. G. Rarben.gnbutote ... 12

128,5

128,9

128,4

129,5

Dvnamit Nobel ...... 6

62,75

Echeibeansialt..... 9

128

129,25

«olbldimibt ........6

36

36,25

Ringerswerke ........ 6

46

46

45,75

46.4

Metallgelellichalk. ...... 8

69

69

70

69

Dhiltpv Holzmann ...... 7

74

74,5

73,25

74,25

Zementwerk Heibekberg . . 10

68

Cementwerk Rarlftabt. ... 10

Wavß & Mevkag .....8

,9,9

-

39,5

Schultheis Patzenhoket ... 15

-

164,5

165

cktwerke ........12

132

132,13

Aku ........18

8,5

51,5

50

52

Bemberg.........14

49,75

51,75

Zelirtoff Wakdboi . . . 137.

95

96

94,5

95,5

ZellstoU Aichaskenburg . . 12

72

71,25

75

Charlottenburger Waiicr ... 8

79,75

80

Teiiauer «as ..... 9

103,75

106,5

Daimler Motoren ..... O

'3,25

23,65

Teutiche Linoleum ......

>3,75

105,5

103

104,25

Maiciiinenbau A.-(S. ..... O

31

Rat. Automobil ..... O

Ctrnfteln & Kovvel .... . 6

3,25

43.75

Leonbarb lieg . . 10

102

102

103,5

SvenSko .......

r75

273

274

ffrankfuner Mmchmen .... 4

16,5

16,5

16

Sirinnet . ..... 6

2,5

.1,75

Heoligenkiaedt ....... 0

Iungbon» .......6

32

32,4

32,5

Lechwerke ........8

72,5

Moinktaikwerte HSchß a. M. 8

Mtag .... 10

63

Gebt Noeber ...... IC

Boigt & Haefsner ...... 9

148

Sübbeutiche Zucker .... 10

135

-

135

-

Banknoten.

Berlin, 3 Januar

ifteiB

Brlej

Amenkanitche Noten.....

4,179

4,199

©clfllidie Noten .......

53,38

58,62

Tauische Violen .......

111.98

112,42

Ettglitche Noten . .......

20,355

20.435

ffronzutiiche Noten .......

16.447

16,507

Hollänbiiche Noten .......

168,61

169,29

Italienilche Noten........

21.94

22,02

jKormegtiche Noten.......

112,01

112,45

Deuttch-Oesierretch, i 100 Schilling

58,90

59,14

Numäntiche Noten.......

2,475

2,495

Schwebiiche Noten .......

112,18

112,62

Schwerer Noten........

81,27

81,59

Svantfche Noten........

43 91

44,09

Dtchechoilowakilche Noten.....

12.40

12.46

Ungoriiche Noten .....

73,19

73.49

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a ZU

3-Januar

5- Januar

amiiidi.

Selb

<o< eruug Bri-

Ämu cv< Kein

'lomruiiy ör .

Zlmft.-lHott.

168,96

169,30

169,00

169,34

'Bun.-AtreS

1,305

1,309

1,303

1,307

Brss. Ankw

58,575

58,695

58,57

58,69

Cdriskkaniu -

112,20

112,42

112,22

112,44

Hopznbaqm

112,18

112,40

112,21

112,43

Stodbolm .

112,36

112,58

112,36

112,58

HclnngforS.

10,558

10,578

10,561

10,581

Akoiien. . .

21,97:

20,422

21,975

22,015

London. . .

70,38

22,015

20,385

20,425

Neunork . .

4,117

4,205

4,198

4.206

VoriS....

16,469

16,509

16,460

16,509

Schweiz . .

81,33

81,49

81,375

81,535

Sva ten -

44,01

44,09

44.11

44.19

Sayan -

2,078

2.082

2,080

2,084

riio de Jan Wien in D-»

0,389

0.391

0,391

0,393

Ceft abaeft

59,05

59,17

59,05

59,17

Prag . . .

12,442

12,462

12,442

12,462

Bel,rad

7,422

7.436

7,430

7.444

Bndavrsi

73,37

73,51

73,37

73,51

Hui arten

3,038

3,044

3,038

3.044

Lissabon

8,181

18,185

18,81

18.85

Tamia

81.47

81,62

81,46

81.62

fionft ntin.

1,784

1,789

1,784

1,789

Alben.

5,437

5,447

5,435

5,444

Canaba

4.189

4.197

4.190

4,198

llrn ucw

3,017

3,023

2.967

2.973

Cairo

20,903

20,943

20,003

20,943