Ausgabe 
4.4.1931
 
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Rundfunkprogramm.

Sonntag, 5. April.

7: von Hamburg: Hafcmkonzcrt. 9: von Kassel: Stunde des Chorgesangs. 10: St. DernharduS- kirchc: Katholische Morgenfeier. 12: von München: Wintersportfest auf der Zugspitze, Sprecher: Dr. Paul Laven. 13: Schallplattrnkonzert. 14: Stunde des Landes:Ostcrgedanken", Vortrag vom Rek­tor Llllius, Freiendiez. 15: Stunde der Jugend: Gin Ostermärchen. 16.30: Kursaal Bad Lipp- springe: Mititärkonzert. 18: Stunde des Films. 18.30:Beduinische Rovelle" von Den Gavriel, gelesen von Wolfgang Kaehler. 19,30:'Verwirk­lichung", ein Ostergespräch von Albrecht Schaeffer. 20: Opernkonzert des Rundfunkorchesters, Gia­como Meyerbeer. 22.30: Llnterhaltungskonzert.

Monlag, 6. April.

7: von Hamburg: Hasenkonzert. 8.15: Evange­lische Morgenfeier. 10: Chorkonzert. 11: Aben­teuer des Alltags. 12: Oper auf Schallplatten: Lucia von Lammcrmoo'r, Tragische Oper in drei Akten. 15: Stunde der Jugend. 15.30: Schall­plattenkonzert für die Jugend. 16.30: Wiesbaden: Rachmittagskonzert des Städtischen Kurorchesters. 18:Die Geschichte einer rühmlosen Ozeanüber­querung", Vortrag von Dolf Sternberger. 18.30: Stunde der Kammermusik. 19.30: Die sieben Schwaben, Volksoper in drei Akten. 21.15: von Mannheim: Marschmusik. 22.30: Tanzmusik.

Dienstag, 7. April.

7.15 bis 8.15: Frühkonzert. 12: Schallplatten­konzert. 14.40:6in rheinischer Weberjunge er­zählt", Improvisation von Paul Laven. 15.20 bis 15.50: Hausfrauen-Rachmittag. 15.50:Der Haus­garten nötige Arbeiten im April", Vortrag von Frau Dr. L. Corell. 16.30: Rachmittagskon­zert. 18.15:Ein Weg zur Menschenkenntnis", Vortrag von Dr. Dora Benjamin. 18.45: DaS Gesicht des modernen Chinas", Vor­trag von Dr. M. Th. Strewe. 19.15:Eigen- tumsvorbchall", Vortrag von Dr. 3 Rauschmaher. 19.45: Iohann-Strauh-Walzer. 21: 3m Schall- platten-Archiv des Rundfunks, Intendant Dr. Hans Flesch. 22:Der Fischzug", von Arthur A. Kuhnert, gelesen vom Verfasser.

Mittwoch, 8. April.

7.15 bis 8.15: Frühkonzert. 12: Schallplatten­konzert. 15.20: Stunde der 3ugend. 15.50:Der Weg aller Dinge", Reportage von W. W. Knoek- kel. 16.30: Konzert. 18.15:Die Lage in Rumä­nien", Vortrag von Alexander Sillescu. 18.45: Esperantokurs von Dr. Vogt. 19.15: Das ge­fürchteteOpus" und andere musikalischeGe­spenster", eine Plauderei von Gustav Görlich. 19.45: Operettenkonzert des Philharmonischen Orchesters Stuttgart. 21: Emil, ein heiteres Spiel. 21.30: Studien-Konzert. 23.10:Komm mit mir nach Dlida", Reife durch neue Tonfilm- und Tanzfchlagcr.

Donnerstag, 9. April.

7.15 bis 8.15: Frühkonzert. 12: Schallplatten­konzert. 15.20 bis 16.20: Stunde der Äugend. 16.30: Rachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. 18.15: Zeitfragen (Thema und Redner werden noch bekanntgegeben). 18.45:Finanzen vor und nach dem Kriege", Vortrag von Stadtrat Bruno Asch. 19.10: Französischer Sprachin terricht. 19.45: Llntcrhaltungskonzert des Rundfunkorchesters. 20.30: Länder-Querschnitte: 3. Rußland. 22.20: Tanzmusik.

Freitag, 10. April.

7.15 bis 8.15: Frühkonzert. 12: Schallplatten­konzert. 15.20 bis 15.50:Die Rolle der Kunst in der Erziehung des kleinen Kindes", von Karl Vaupel. 16.30: Konzert des Städtischen Kur­orchesters Wiesbaden. 18.10: Stunde des Buches. 18.35: Eine Viertelstunde Deutsch. 18.45:Der Aberglaube in der Medizin". 19.15: Schallplatten- Plauderei:Sendegemeinschaft" von Carl Struve. 20: Italienische Musik. 21.10: Sturm und Drang, Schauspiel von Friedrich Maximilian Klinger. 22.20: Eugen d'Albert als Klaviervirtuose. 23.10 bis 24: Tanzmusik.

Samstag, 11. April.

7.15 bis 8.15: Frühkonzert. 12: Schallplatten.­konzert. 15.20: Stunde der Jugend. 16.30: Rach­mittagskonzert. 18.15:Die Maifröste im Wein- und Obstbau", Vortrag von Dr. Keßler, Trier. 18.45:Das Buch als Gestaltungsfaktor des

geistigen Lebens", Vortrag von Dr. Beer. 19.20: Spanischer Sprachunterricht. 19.45: Stunde über Oesterreich, zusammengestellt und eingeleitet von Dr. Wasserbeck, Berlin. 20.45: Bunter Abend, geleitet von Carl Struve. 22.45 bis 24: Zigeuner­musik.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

J Groß-Rechtenbach, 2. April. In der hie­sigen Kirche wurden am Palmsonntag zwölf Kin­der konfirmiert, und zwar ein Knabe und sechs Mädchen aus Groß-Rechtenbach und vier Knaben und ein Mädchen aus Klein-Rechtenbach.

J Hörnsheim, 1. April. Hier wurde ein Ver­ein von Sportanglern gegründet, der den Namen A n g e l s p o r t v e r e i n Hörnsheim" führt Der Verein macht sich zur Aufgabe, seinen Mit­gliedern Gelegenheit zur Ausübung des Angelsports zu geben, den Fischbestand zu erhalten und durch weitgehende Schonung zu heben. Zum-1. Vorsitzen­den wurde Otto H i n k l e r II., Schriftführer Friedr. Volk IV. und zum Kassierer Otto H i n k l c r I. gewählt.

<> Riederklee n, 1. April. 3m hiesigen Schulhause sand eine Ausstellung von Handarbeiten der Dolksschülerinnen statt, der besonders von den Eltern der Schülerinnen großes 3nteresse entgegengebracht wurde. Die Leistungen der Schülerinnen waren sehr gut. Die Handarbeitslehrerin, Frau H a u b, die die Aus­stellung veranstaltete, fand für ihr Wirken alle Anerkennung.

Erda, 2. April. Rach langen Verhandlun­gen ist es der Gemeinde Erda gelungen, den Sportvereinen einen Sportplatz zur Ver­fügung zu stellen. Dielen Turnern wird der Loh­berg vom letzten Bergfest her noch in Erinnerung sein. Damals wurden die Hebungen im Schatten des Lohberaes abgehalten. An dieser Stelle wird der Sportplatz angelegt. Rachdem die Gemeinde­vertretung zur Anpflanzung ein anderes Stück Oedland zur Verfügung gestellt hat, hat die Re­gierung den Abtrieb eines Morgen großen Waldstückes genehmigt. Allerdirws muß eine Erd­bewegung von etwa 5000 Kubikmeter vorgenom­men werden. Die Arbeit wird freiwillig von den Vcreinsmitgliedern gekittet Die Gemeinde hat

außerdem die Wohlfahrtserwerbslosen dazu ordert, und so schreitet die Arbeit rüstig vorwärts. Der Platz dürfte nach seiner Fertigstellung einen der schönsten Sportplätze der Umgebung fein.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

G. QI. in D. Die Ortspolizeibehörde kann Sie nur bann wegen ruhestörenden Lärmes zur An­zeige bringen, wenn Ihr Radio das Publikum empfindlich belästigt. Ob das auch bei Tage der Fall ist, ist Tatfrage, wird aber schon im Hin­blick auf die in der jetzigen Zeit überall vor­kommenden sonstigen maschinellen Geräusche, z. D. der Autos und Motorräder, kaum zu be­jahen sein. Keinesfalls kann Ihnen die polizei­liche Auflage gemacht werden, bei Tage die Fenster etwa geschlossen zu halten. Selbstver­ständlich ist es, daß der Radiobesiher auch eine schuldige Rücksichtnahme auf die Rachbarschaft nimmt. Das Musizieren z.B. nach 10 Uhr abends bei geöffneten Fenstern muß als unstatthaft an­gesehen werden. Sollten S:e einen Strafbefehl be­kommen, so müssen Sie es auf eine richterliche Entscheidung ankommen lassen.

(Schluß des redaktionellen Teils.)

Wohnungsbau und Heizungsfrage. Ueberspannte Ansprüche an die Wohnung und ihre Einrichtung haben mit der geringen Kaufkraft breitester Volks­schichten und bei dem Mangel an Kapital dazu ge­führt, daß Tausende von Neubauwohnungen heute leer stehen. Die zwangsläufige Folge da­von ist die Rückkehr zum Einzelofen und Herd. Die Rückkehr zum Ofen und Herd für feste Brennstoffe bedeutet keineswegs einen kul­turellen Rückschritt. Ihre Bedienung erfordert nur ganz geringe Mühe, zumal wenn als Brennstoff das Braunkohlenbrikett verwandt wird, das sauber und bequem in der Handhabung ist, schnell anbrennt und, ohne Schlacken zu hinterlaßen, eine intensive und anhaltende Wärme spendet. In wirt­schaftlicher Hinsicht kann die Veberlegenheit der Ein- Steuerungen nicht weggeleugnet werden. Unlöslich verbunden aber sind sie mit dem Problem, Klein­wohnungen zu erschwinglichen Preisen zu bauen, und die laufenden Unkosten der häuslichen Wärmever» forgung so niedrig wie möglich zu halten. 940V

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