Ausgabe 
4.4.1931
 
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Samstag, 4. April 1931

Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)

Nr. 29 viertes Blatt

Geschichten aus aller Welt.

Aachdmck, auch mit Quellenangabe, verboten!

Der amerikanische Wecker.

(aga) Reuyork.

Der mit Recht beliebte, den Schläfer mit gellen- dem Raffeln aus dem schönsten Worgenfchlummer ousscheuchende Wecker dürfte in den Vereinigten Staaten bald zu den gewesenen Dingen zählen. An seine Stelle tritt das Telephon. Sin Reu- Dörfer ries kürzlich eine« Abends die Western Union Telegraphengesellschaft an. um eine an sich selbst gerichtete Depesche folgenden Wortlauts zu diktieren: ..William Drown, 687 Ost 55. Straße, Reuyork. Wenn Sie nicht sofort ausstehen, ver­säumen Sie Ihren Zug". Sc instruierte den Be­amten am anderen Ende des Fernsprechers, dafür zu sorgen, daß das Telegramm am nächsten Morgen pünktlich um halb acht Uhr obgeliesert werden müsse. Der Beamte erklärte ihm, er brauche die Depesche überhaupt nicht zu senden, die Telegraphengesellschaft besorge das Wecken übers Telephon. Kostenpunkt zwanzig Lents. Gr brauche nur seine Anschlußnummer zu geben, alleS andere werde prompt besorgt.

Daß man sich in Reuyork auch ganz kostenlos übers ^Telephon wecken lassen kann, durfte nicht allgemein bekannt sein. Kürzlich hörten wir aus dem Wege zur Arbeit morgens im Dorortbahn­zuge bic folgende Unterhaltung zwischen zwei jungen Damen: ..Du kennst doch Minnie. Sie Hot eine halbe Stunde vor mir im Geschäft zu sein. Aus dein Wege zur Bahn geht sie rasch in eine 2lpotheke, toirft einen Rickel in den Fernsprech- Autoinaten und verlangt meine Rümmer. SS klingelt bei mir. Ich stehe aus, antworte aber nicht, weil ich weist, daß es Minnie ist. die mich anruh. und sie erhält prompt ihren Rickel zurück. Siehst??"

Ast noch jemand drin?"

(r) Am sterda in.

DieAmsterdamsche Wacht-en-Eontrole-Maat- schapvij". also eine Art Wach- und Schliestgesell- schast. hat einen ihrer ältesten Wächter. Dorus Winnen, fristlos entlassen und auherdem tief in ihren Geldbeutel fassen müssen. Das kam so:

Auf seinem Kontrollgange kam kürzlich nachts gegen drei Uhr der altbewährte Wächter Dorus Winnen an einem Kasfeehause mit Restaurations­betrieb vorüber und machte die Beobachtung, daß die Tür zum Gastraum ossenstand und drinnen ein schwaches Licht brannte. Dast die niedrige Eingangstreppe voller Türschrauben lag und die eiserne Dorlegestange gewaltsam verbogen ihnen Gesellschaft «leistete, entging in der Dunkelheit feinen wachsamen Blicken. Dorus Winnen rief in den Raum hinein:

Ist noch jemand drinnen?"

Woraus prompt die Antwort ertönte:Jawohl. Treten Sie doch bitte näher!"

Dorus Winnen folgte der freundlichen Ein­ladung und sah sich drinnen einem gutgekleideten jungen Mann gegenüber, der beim Schein einer Handlaterne damit beschäftigt war, die Waren aus den Bufsetschränken herauszunehmen.

Ach, Sie sind wohl der neue Geschäftsführer?" fragte der Wächter aller Wächter, Dorus Winnen.

(Strafen!" war die fröhliche Antwort.Wissen Sie, die Unsicherheit in Amsterdam ist in der letzten Zeit nachgerade so grost geworden, dast man nachts keine Ware mehr im Geschäft liegen lassen darf. Darum hat mich der Wirt beauftragt, jede Rächt alle Liköre und Rauchwaren zum Auf­bewahren in meine Wohnung zu schaffen. Würden Sie so freundlich sein, Herr Kontrolleur, mir dort die beiden Kisten Dorstenlanden herüberzu- reichen?"

Unter anregendem Gespräch, Das sich meist um die Dreistigkeit der Amsterdamer Diebe drehte, wurden Liköre, Zigarren und Zigaretten in zwei groste Koffer gepackt, und auch Dorus Winnen legte fleißig Hand mit an, wofür ihm der andere gleich ein Dutzend guter Zigarren in die Hand drückte. Dann mußte sich Dorus verabschieden, um seinen Kontrollgang fortzusetzen, und dieser Abschied war beiderseits von außerordentlicher Liebenswürdigkeit und gegenseitiger Hochachtung getragen

Am nächsten Mittag schon erfuhr dann Dorus Winnen, dast er in der Rächt einem Ginbrecher beim Packen seiner Beute fleißig geholfen hatte. Seine hergestotterte Erzählung über sein nächt­

liches Erlebnis mit demneu^n Geschäftsführer" wurde zu Protokoll genommen und er selbst unter wenig schmeichelhaften Bemerkungen seiner Würde entkleidet. Und er schüttelt noch heute den Kops: Woran erkennt man eigentlich einen Einbrecher?"

Wie ein Brand cntftehcu kann.

(r) Brüssel

Auf dem zugesrorenen Kemvenkanal, der Maas und Schelde verbindet, vergnügten sich die Ein­wohner und die Jugend von Reerpelt (Pro­vinz Limburg) mit Schlittschuhlausen. während die gesetzteren und würdigeren Herren und Da­men des Städtchens vom User aus zusahen. Eine Gesellschaft von drei Herren und zwei Damen hatte aus der Eisfläche eine Kette gebildet, die die kunstvollsten Schleifen und Schwenkungen aus- führte, so daß es eine Lust war, ihnen zuzusehen. Aber das Unglück schreitet schnell: gerade, alS d-ese Eislaufkette wieder einen _ schwungvollen Bogen beschrieb, saust? von rückwärts ein Mann in jie hinein, so daß alles übereinandervurzelke. Der Flügelmann der Kette wurde dabei mit aller Gewalt über das Eis bis ans Ufer geschleudert, und seine Tabakspfeife, die er während des Eislaufs wenig sportgemäß geraucht hatte, flog in großem Bogen auf die Uferböschung.

An dieser Stelle befand sich als Zuschauer ein älterer Herr mit seinem Hunde. Kaum hatte das Tier die in feine Rahe geschleuderte brennende Pseise erblickt, als es sich entschloß, auch von sich aus zu dem allgemeinen Vergnügen bei* zuiragen. Es stürzte sich auf die Pfeife, nahm sie mit der Schnauze auf und rannte in luftigen Sprüngen davon, der alte Herr und der Besitzer des Rauchinstruments schimpfend und lockend hinter ihm her. Das war sicherlich verkehrt, denn nun bekam es der Hund mit dem bösen Gewissen zu tun und sauste vor seinen Derfolgern svorn- streichs in die nahe osenstehende Scheune des Landwirts D., wo er seine dampfende Beute wahrscheinlich in einem Heu- oder Strohhaufen vergrub. Kurz: nach wenigen Minuten schlugen die Flammen lichterloh aus der Scheune heraus, die bei dem herrschenden Winde völlig ein Raub der Flammen wurde.

Der alte Herr aber, der Besitzer des vier­beinigen Brandstifters, dieser alte Herr, der sich die Haare raufte über das Unheil, das fein Hund angestellt hatte, war der Bürgermeister von Reerpelt.

Auch ein Ltillcbcn.

(ad) Rom.

Don den Schönheiten des Arnotals betört, beabsichtigte ein junger, reicher Amerikaner, sich einen Winter lang in Florenz aufzuhalten. In Begleitung seines Kammerdieners besichtigte er eine Anzahl mehr oder weniger romantischer Behausungen in der Umgebung dieser Stadt, um eine davon zu seinem ständigen Wohnsitz aus­zuersehen.

Die alten Palazzi, Dillen und Kastelle aber hatten alle große Rachteile aufzuweisen. Ent­weder gab es kein Wasser in erreichbarer Rähe, ober Türen und Fenster waren so undicht, daß die eisige Tramontana über die Marmorfuh- böden pfiff, ober die Einrichtung war von einer Geschmacklosigkeit, wie sie sich nur die ausschwei­fendste Phantasie erdenken konnte. Oder end­lich es foulte im alten Gemäuer...!

Gegen Gespenster hatte der junge Amerikaner weniger einzuwenden als gegen Ratten und Mäule, die feinen Abscheu erregten. Daher lau­tete seine erste Frage bei Besichtigung einer Wohnung stets nach diesem Ungeziefer.

Rach langem Suchen fand er endlich ein sau­beres und komfortables Häuschen mit ©arten, das einer Schwedin gehörte. Diese war eine Freundin des großen Gandhi und beabsichttgte, sich für ein Ilahr auf eine Indienreise zu begeben. Sie war bereit, während ihrer Abwesenheit ihr gepflegtes Heim für eine stattliche Summe dem vertrauenerweckenden jungen Manne zu über- lassen.

.Ratten und Mäuse. nein, das gibt es bei mir nicht, darauf können Sie sich verlgssen!" dies waren ihre letzten Worte, als sie samt einem Dutzend Kabinenloss:r entschwebte.

Wohlig entschlummerte der junge Amerikaner an jenem Abend in den weichen Pfühlen der Freundin Gandhis, aber seine friedlichen Träume

dauerten nicht lange. Um Mitternacht weckte ihn das durchdringende und nervenzermürbende Knabbergeräusch der verhaßten Ragetiere. Bis­weilen raschelte es wie Papier, rollte es wie Kugeln, knirschte es wie Sand, kurz eine ganze Lymvhonie ekelhaster Geräusche vergiftete den nächtlichen Frieden. Ein echt amerikanischer Fluch entfuhr den verzerrten Lippen des jungen Mannes, im Dusen brütete er Rache ...

Der getreue Kammerdiener hatte es nicht leicht, bis er sämtliche Ragetiere in der Dilla ab gefan­gen und die fettesten Ratten und Mäufe zum Ausstovfen gebracht hatte. Aber er hatte die Order, keine Mühen und Kosten zu scheuen.

Tiefbefriedigt kehrte die Freundin des großen Gandhi nach Ablauf der festgefetzten Frist in ihr gepflegtes Heim zurück. Doch als sie dessen Schwelle betrat, bot sich ihr ein erschütternder Anblick. Inmitten der Dorhalle saß unbeweglich und in natürlicher Haltung eine ganze Ratten- geseUlchaft auf dem Boden. Auf dem zierlich gedeckten Eßtisch knabberten Mäuse an den be- reitstehenden Speisen, und selbst auf der Lehne ihres Bettes hockie ein fettes Ragetter und äugte auf das schneeige Kopskissen hinunter, sprungbereit . .

Es heißt, die Freundin des großen Gandhi sei umgehend nach Schweden abgereist.

irischast.

Oie Deutsche Reichsbahn im Februar.

Der Monatsbericht der Deutschen Reichs­bahn für Februar besagt, daß sowohl der Güterverkehr, wie auch der Personenverkehr im Derichtsmonat sehr schwach waren. Die 'Be­triebseinnahmen im Februar betrugen insgesamt 281 309 000 Mark. Die Ausgaben in der Betriebs- redjnung stellten sich auf 271 663 000 Mark, zu­züglich der Reparationssteuer in Höhe von 55 Millionen Mark aus insgesamt 326 663 000 Mark. An Ausgaben waren weiter zu verzrichnen: Di? d?r neuen Schuldverschreibungen und Anleihen 1 400 000 Mark. Rückstellung für Betriebsrechts­abschreibung 2 167 000 Mark, Rückstellung für Dorzugsdividende 6 306 000 Mark. Die Aus­gaben betrugen insgesamt 336 536 000 Mark. Der Personalbestand im Januar betrug 622 877 Köpse.

Wochenbericht

vom Frankfurter produltenmarlt.

Der deutsche Getreidemarkt stand unter dem Einfluß der polittschen Dorgänge: die Reichs­tagsverhandlungen über das Zollermächtigungs- geseh verursachten Zurückhaltung: nach dessen Erledigung wurde die Haltung fester, zumal die Mühlen ihre geringen Dorräte etwas ergänz­ten. An unseren süddeutschen Märkten war man im Einkauf im allgemeinen zurückhaltend. Das Wetter während, des Winters 1930 31 war nach dem amtlichen Saatenstandsbericht nicht immer günstig für die Lieberwinterung der Saaten und Grünlandflächen. Die Kahlfröste währeiid des Monats März haben vereinzelt Schaden ange- richtet.

Das Angebot in Inlandweizen war klein. Die Stimmung hat eine Befestigung erfahren und die Preise stellten sich um 5 Mark per Tonne höher als in der Dorwoche. Zu diesen Preisen waren aber die Käufer äußerst zurück­haltend und es wurden nur die notwendigsten Anschaffungen vorgenommen. Der Roggen- markt lag gut behauptet: das Angebot war äußerst gering. Einer weiteren Befestigung der Roggenvreise stand der Umstand entgegen, daß von der Getreidehandelsgesellschaft etwa 200 000 Tonnen Roggen bereitgehalten werden, um einer weiteren Preissteigerung zu begegnen. Für Ha - s c r sind die Forderungen weiter erhöht wor­den, doch werden diese Preise infolge des saft vollkommenen Stillstandes im Konsumgeschäft kaum bewilligt. Gerste, besonders Drauware, liegt fast geschäftslos. Indessen ist der Preis erneut um 5 Mark per Tonne gestiegen. Futter­gerste lag im freien Derkehr unverändert bei ebenfalls nur ganz spärlichem Lims atz.

Der Kartoffelmarkt lag weiter stetig. Die Preise blieben unverändert. Die Rachfrage hielt sich in normalen Dahnen.

Wochenbericht

vom Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Infolge der wesentlich verminderten Auftriebe formten sich am Schlachtviehmarkt, nach der starken Abschwächung in der Dorwoche, wieder kleine Preisbesserungen durchsetzen. Eine nachhaltige Er­holung der Preise wird indessen kaum zu er­warten sein, da die Zufuhren auch weiterhin noch stark fein werden. Das Geschäft konnte im Hinblick auf die Feiertage etwas lebhaftere Formen annehmen, obgleich die Mehgerschaft einen nennenswerten Mehreinkauf nicht vorge­nommen hat. Lediglich von der Provinz wurden etwa 50 Prozent des Auftriebs aus dem Markte genommen. Auf dem Rindermarkt war

der Austrieb mit 1224 (gegen 1606 in der Vor­woche) wesentlich kleiner, genügte jedoch der Ra<o- frage. Mehr Rachfrage machte sich hierbei für gute, schwere Ochsen und Iungrinder bemerkbar. Für Kühe und Bullen ging das Geschäft nicht über den üblichen kleinen Rahmen hinaus. 'Das angetriebene Vieh war allgemein nur von mitt­lerer Qualität. Am Schweine markt war die Beschickung mit 6262 (7150) Stück ebenfalls merk­lich geringer, was bei der lebhafteren Rachfrage zu PreiSbesterungen bis zu 5 Mk. per Zentner führte. Der Martt wurde in dieser Woche erst­mals seit einem Vierteljahre geräumt. Auch am Kälbermarkt machte sich eine wesentliche Er­holung der Preise bemerkbar. Bei lebhaftem Geschäft wurde der Markt geräumt. Der Auftrieb betrug 1803 (2254) Stück. Am Schasmarkt war der Austrieb zwar weiter stark verringert, doch trat eine Besserung der Preise nicht ein. Rach regem Handel wurde der Markt auSverkaust.

Bezahlt wurde pro Ztr. Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 46 bis 50. a2) 42 biS 45, bl) 37 bis41. Bullen a) 40 bis 45. b) 36 bis 39. Kühe a) 37

bis 40, b) 32 bis 36, c) 27 bis 31, d) 22 bis 26.

Färsen a) 47 bis 51, b) 42 bi« 46, c) 37 bi« 41.

Kälber b) 66 bis 69, c) 60 bis 65, d) 53 bi« 59.

Schafe al) 44 bis 49. b) 32 bi« 43. Schweine a) 45 bis 48. b) 46 bis 49. c)46 bis 50, d) 46bi« 49, c) 44 bis 47.

Landeskvmmunalbank - Girozen­trale für Hessen. Die von dem Hessi­schen Sparkassen- und Giroverband und der Kommunalen Landesbank als Gemeinschafts­bank gegründete, am 1. Januar 1930 ins Leben getretene Landesbank - Girozentrale für Hessen in Darmstadt versendet soeben ihren ersten Geschäftsbericht. Rach ihm betrug bei der Bank Ende 1930 der Bestand an Gemeindedarlehen rund 153 Millionen Reichsmark, wovon 112,5 Millionen langfristig und 40,5 Millionen kurz­fristig laufen. Die kurzfristigen Darlehen ver­minderten sich in 1930 infolge Umschuldung in langfristige Darlehen um über 12 Millionen Reichsmark. Der Zugang an langfristigen Dar­lehen betrug über 23 Millionen Reichsmark. Der durchschnittliche Derwaltungskostenbeitrag der langfristigen Darlehen erreicht nicht ganz den Satz von 0,27 Prozent. Zur Förderung der Ent­schuldung bevorzugte die Bank auch im Berichts­jahr wieder die Gewährung von Darlehen mit planmäßiger Tilgung (AmortifattonSdarlehen). Die planmäßigen Tilgungen betrugen im Be­richtsjahr über 2 Millionen Reichsmark. Der Umlauf an Inland-Goldschuldverschreibungen er­höhte sich im Jahre 1930 um über 15 Millionen Mark. Die Bilanzsumme beläuft sich auf 190 Mil­lionen Mark, der Umsatz auf über 2,6 Milliarden Mark. Im Spar-Giroverkehr hatte die Bank in 1930 rund 318 000 Eingangsposten. In der Schcck- abteilung wurden rund 335 000 Schecks bearbeitet Bei der an die Bank angegliederten Bau­sparkasse wurden im Berichtsjahr 304 Bau­sparverträge über einen Gesamtbetrag von 2 213 000 Mk. abgeschlossen. Don der gesamten Dertragssumme konnten in 1930 (im ersten Jahr des Bestehens der Bausparkasse) bereits 8,13 Prozent zugeteilt werden. Bei den sämtlichen dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband ange- feb[offenen öffentlichen Bausparkassen ergibt sich für Ende 1930 bereits eine Bausparvertrag«- fumme von rund 136,6 Millionen Mark.

* Die Deutsche Centralbodenkredit 21G. legt 7prozcntige ftommunalobligationcn zur Zeichnung auf. Interessenten ersehen Näheres aus dem heutigen Anzeigenteil.

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Dorfe.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die 5)öhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Neichsbankdiskont 5 o. H-, Lombardzinsfuß 6 o. 5).

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Berlin

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Berlin

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1.4.

2.4.

Datum

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2.4.

1.4.

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Commerz- und Prioat-Banl .

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112,5

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56,25

57,5

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Lhansselder Bergbau . Lberschles. Ei-endedarf . . .

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Lnglische Roten ........ ßrotuo|tfd>e Roten.......

Holländische Roten.......

Italienische Noten........

Norwegische Roten.......

Deutsch-Oesterreich, * 100 Schilling Kumäniidte Noten.......

Lchwebillhe Roten.......

cdiroenee Roten........

Spanisch- Roten........

T'chechoitowakilche Stolen.....

Ungarische Roten . -

Devisenmarkt Berlin

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58,20

111,98

20,35

16,41

167,83

22.00

111,98

58,79

2,475

112,11

80.49

46.16

12,395

72.95

Jranffur

4.204

58.44

112,42

20.43

16.47

168,51

22.08

112.42

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2.495

112.55

80,81

46.34

12.453

73,25

a. zn.

Datum

1.4.

2.4.

1.4. 1

2.4.

Bereinigte Stahlwerke .

L lavi Minen .... 16*/»

Raliroerle Älckerrieben ... 10 fialtterte Westeregeln ... 10 flaltroette Sa';detturth ... 15

S. Farben Industrie . . . 12

Tnnamit Rodel.......6

Goldschmidt ........ 5

Metallgelellttaft. ...... 8

BHUivV Holjmann......'

Zementwert Heidelberg . . 10

Cementmerf Karlstadt. ... 10 Wavb & Rrentaa......8

kchulthel» Pa»enhoser ... 15 ................Vz «kn...........18

vembcrg......-??

Zellstoft Salbhel .... 18'/.

ZeNstolt riichaftenburg ... 12 Cborlouenburger Saffet ... 4 TeNauer Gar . ...... 9

Daimler Mororen..... 0

Deuricke Linoleum ......

9?at automobil ......0

Ctenftein & tlorvel.....6

Leonhard Die» .. 10 Svcnria ........

frankfurter Maschwe» .... 4 Drt-ner......<

Hehligenstaedl ...< Sur.gbanS. ....... t

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SJlan&aftiDert Höchst a. EL. . 1

Wiag.......... 1£

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Boigt L Haeffner......

Sda .... ic

59.5 32.25

160 , 166.75 252,5 .

152,5

134

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74,5

92,5 81.5

37,25

87,25 95 104,25

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95

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270

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60,75

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163

169,5

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49

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5

98

109

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43.75

1 n

. 125

59,5

33.4

161

165

253,25

151,9

48.5

56,4

92.5

38

180,75

87.9 96

104

83

142,9

34

94,75

57

121,5 270

15,5

42,5

125

61

33,25 165

172 258

156,75

51,5

57,25 75

93.5

38

181,75

87,5 99

108,25 82,75

143.25 34.5

94

58.4 123,75

268

16

, 43

. 123,5

1. April

2 April

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168.16 1,458

58.315 112,22 112,20 112,28 10,554 21.965

20.38 4,1945

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45.90 2,073 0,304

58,985

12,429

7.363

73,10 3,038

18,84

81,51 1,784

5,734

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20,895

168.50

1,462 58.435 112,44 112,42 112,50 10,574 22,005

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4.200

2,993 20,935

168,22 1,458

58,35

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112.34

10.559

21,98 20.391 4,1965 16,412

80.735

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59,01

12,429

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3.033

18,84

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20,91

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1,789

5,452 4,202

3,003 20,95