Samstag, 4. April 1931
Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)
Nr. 29 viertes Blatt
Geschichten aus aller Welt.
Aachdmck, auch mit Quellenangabe, verboten!
Der amerikanische Wecker.
(aga) Reuyork.
Der mit Recht beliebte, den Schläfer mit gellen- dem Raffeln aus dem schönsten Worgenfchlummer ousscheuchende Wecker dürfte in den Vereinigten Staaten bald zu den gewesenen Dingen zählen. An seine Stelle tritt das Telephon. Sin Reu- Dörfer ries kürzlich eine« Abends die Western Union Telegraphengesellschaft an. um eine an sich selbst gerichtete Depesche folgenden Wortlauts zu diktieren: ..William Drown, 687 Ost 55. Straße, Reuyork. Wenn Sie nicht sofort ausstehen, versäumen Sie Ihren Zug". Sc instruierte den Beamten am anderen Ende des Fernsprechers, dafür zu sorgen, daß das Telegramm am nächsten Morgen pünktlich um halb acht Uhr obgeliesert werden müsse. Der Beamte erklärte ihm, er brauche die Depesche überhaupt nicht zu senden, die Telegraphengesellschaft besorge das Wecken übers Telephon. Kostenpunkt zwanzig Lents. Gr brauche nur seine Anschlußnummer zu geben, alleS andere werde prompt besorgt.
Daß man sich in Reuyork auch ganz kostenlos übers ^Telephon wecken lassen kann, durfte nicht allgemein bekannt sein. Kürzlich hörten wir aus dem Wege zur Arbeit morgens im Dorortbahnzuge bic folgende Unterhaltung zwischen zwei jungen Damen: ..Du kennst doch Minnie. Sie Hot eine halbe Stunde vor mir im Geschäft zu sein. Aus dein Wege zur Bahn geht sie rasch in eine 2lpotheke, toirft einen Rickel in den Fernsprech- Autoinaten und verlangt meine Rümmer. SS klingelt bei mir. Ich stehe aus, antworte aber nicht, weil ich weist, daß es Minnie ist. die mich anruh. und sie erhält prompt ihren Rickel zurück. Siehst??"
„Ast noch jemand drin?"
(r) Am sterda in.
Die „Amsterdamsche Wacht-en-Eontrole-Maat- schapvij". also eine Art Wach- und Schliestgesell- schast. hat einen ihrer ältesten Wächter. Dorus Winnen, fristlos entlassen und auherdem tief in ihren Geldbeutel fassen müssen. Das kam so:
Auf seinem Kontrollgange kam kürzlich nachts gegen drei Uhr der altbewährte Wächter Dorus Winnen an einem Kasfeehause mit Restaurationsbetrieb vorüber und machte die Beobachtung, daß die Tür zum Gastraum ossenstand und drinnen ein schwaches Licht brannte. Dast die niedrige Eingangstreppe voller Türschrauben lag und die eiserne Dorlegestange gewaltsam verbogen ihnen Gesellschaft «leistete, entging in der Dunkelheit feinen wachsamen Blicken. Dorus Winnen rief in den Raum hinein:
„Ist noch jemand drinnen?"
Woraus prompt die Antwort ertönte: „Jawohl. Treten Sie doch bitte näher!"
Dorus Winnen folgte der freundlichen Einladung und sah sich drinnen einem gutgekleideten jungen Mann gegenüber, der beim Schein einer Handlaterne damit beschäftigt war, die Waren aus den Bufsetschränken herauszunehmen.
„Ach, Sie sind wohl der neue Geschäftsführer?" fragte der Wächter aller Wächter, Dorus Winnen.
„(Strafen!" war die fröhliche Antwort. „Wissen Sie, die Unsicherheit in Amsterdam ist in der letzten Zeit nachgerade so grost geworden, dast man nachts keine Ware mehr im Geschäft liegen lassen darf. Darum hat mich der Wirt beauftragt, jede Rächt alle Liköre und Rauchwaren zum Aufbewahren in meine Wohnung zu schaffen. Würden Sie so freundlich sein, Herr Kontrolleur, mir dort die beiden Kisten Dorstenlanden herüberzu- reichen?"
Unter anregendem Gespräch, Das sich meist um die Dreistigkeit der Amsterdamer Diebe drehte, wurden Liköre, Zigarren und Zigaretten in zwei groste Koffer gepackt, und auch Dorus Winnen legte fleißig Hand mit an, wofür ihm der andere gleich ein Dutzend guter Zigarren in die Hand drückte. Dann mußte sich Dorus verabschieden, um seinen Kontrollgang fortzusetzen, und dieser Abschied war beiderseits von außerordentlicher Liebenswürdigkeit und gegenseitiger Hochachtung getragen —
Am nächsten Mittag schon erfuhr dann Dorus Winnen, dast er in der Rächt einem Ginbrecher beim Packen seiner Beute fleißig geholfen hatte. Seine hergestotterte Erzählung über sein nächt
liches Erlebnis mit dem „neu^n Geschäftsführer" wurde zu Protokoll genommen und er selbst unter wenig schmeichelhaften Bemerkungen seiner Würde entkleidet. Und er schüttelt noch heute den Kops: „Woran erkennt man eigentlich einen Einbrecher?"
Wie ein Brand cntftehcu kann.
(r) Brüssel
Auf dem zugesrorenen Kemvenkanal, der Maas und Schelde verbindet, vergnügten sich die Einwohner und die Jugend von Reerpelt (Provinz Limburg) mit Schlittschuhlausen. während die gesetzteren und würdigeren Herren und Damen des Städtchens vom User aus zusahen. Eine Gesellschaft von drei Herren und zwei Damen hatte aus der Eisfläche eine Kette gebildet, die die kunstvollsten Schleifen und Schwenkungen aus- führte, so daß es eine Lust war, ihnen zuzusehen. Aber das Unglück schreitet schnell: gerade, alS d-ese Eislaufkette wieder einen _ schwungvollen Bogen beschrieb, saust? von rückwärts ein Mann in jie hinein, so daß alles übereinandervurzelke. Der Flügelmann der Kette wurde dabei mit aller Gewalt über das Eis bis ans Ufer geschleudert, und seine Tabakspfeife, die er während des Eislaufs wenig sportgemäß geraucht hatte, flog in großem Bogen auf die Uferböschung.
An dieser Stelle befand sich als Zuschauer ein älterer Herr mit seinem Hunde. Kaum hatte das Tier die in feine Rahe geschleuderte brennende Pseise erblickt, als es sich entschloß, auch von sich aus zu dem allgemeinen Vergnügen bei* zuiragen. Es stürzte sich auf die Pfeife, nahm sie mit der Schnauze auf und rannte in luftigen Sprüngen davon, der alte Herr und der Besitzer des Rauchinstruments schimpfend und lockend hinter ihm her. Das war sicherlich verkehrt, denn nun bekam es der Hund mit dem bösen Gewissen zu tun und sauste vor seinen Derfolgern svorn- streichs in die nahe osenstehende Scheune des Landwirts D., wo er seine dampfende Beute wahrscheinlich in einem Heu- oder Strohhaufen vergrub. Kurz: nach wenigen Minuten schlugen die Flammen lichterloh aus der Scheune heraus, die bei dem herrschenden Winde völlig ein Raub der Flammen wurde.
Der alte Herr aber, der Besitzer des vierbeinigen Brandstifters, dieser alte Herr, der sich die Haare raufte über das Unheil, das fein Hund angestellt hatte, war der Bürgermeister von Reerpelt.
Auch ein Ltillcbcn.
(ad) Rom.
Don den Schönheiten des Arnotals betört, beabsichtigte ein junger, reicher Amerikaner, sich einen Winter lang in Florenz aufzuhalten. In Begleitung seines Kammerdieners besichtigte er eine Anzahl mehr oder weniger romantischer Behausungen in der Umgebung dieser Stadt, um eine davon zu seinem ständigen Wohnsitz auszuersehen.
Die alten Palazzi, Dillen und Kastelle aber hatten alle große Rachteile aufzuweisen. Entweder gab es kein Wasser in erreichbarer Rähe, ober Türen und Fenster waren so undicht, daß die eisige Tramontana über die Marmorfuh- böden pfiff, ober die Einrichtung war von einer Geschmacklosigkeit, wie sie sich nur die ausschweifendste Phantasie erdenken konnte. Oder endlich — es foulte im alten Gemäuer...!
Gegen Gespenster hatte der junge Amerikaner weniger einzuwenden als gegen Ratten und Mäule, die feinen Abscheu erregten. Daher lautete seine erste Frage bei Besichtigung einer Wohnung stets nach diesem Ungeziefer.
Rach langem Suchen fand er endlich ein sauberes und komfortables Häuschen mit ©arten, das einer Schwedin gehörte. Diese war eine Freundin des großen Gandhi und beabsichttgte, sich für ein Ilahr auf eine Indienreise zu begeben. Sie war bereit, während ihrer Abwesenheit ihr gepflegtes Heim für eine stattliche Summe dem vertrauenerweckenden jungen Manne zu über- lassen.
.Ratten und Mäuse. — nein, das gibt es bei mir nicht, darauf können Sie sich verlgssen!" — dies waren ihre letzten Worte, als sie samt einem Dutzend Kabinenloss:r entschwebte.
Wohlig entschlummerte der junge Amerikaner an jenem Abend in den weichen Pfühlen der Freundin Gandhis, aber seine friedlichen Träume
dauerten nicht lange. Um Mitternacht weckte ihn das durchdringende und nervenzermürbende Knabbergeräusch der verhaßten Ragetiere. Bisweilen raschelte es wie Papier, rollte es wie Kugeln, knirschte es wie Sand, — kurz eine ganze Lymvhonie ekelhaster Geräusche vergiftete den nächtlichen Frieden. Ein echt amerikanischer Fluch entfuhr den verzerrten Lippen des jungen Mannes, im Dusen brütete er Rache ...
Der getreue Kammerdiener hatte es nicht leicht, bis er sämtliche Ragetiere in der Dilla ab gefangen und die fettesten Ratten und Mäufe zum Ausstovfen gebracht hatte. Aber er hatte die Order, keine Mühen und Kosten zu scheuen.
Tiefbefriedigt kehrte die Freundin des großen Gandhi nach Ablauf der festgefetzten Frist in ihr gepflegtes Heim zurück. Doch als sie dessen Schwelle betrat, bot sich ihr ein erschütternder Anblick. Inmitten der Dorhalle saß unbeweglich und in natürlicher Haltung eine ganze Ratten- geseUlchaft auf dem Boden. Auf dem zierlich gedeckten Eßtisch knabberten Mäuse an den be- reitstehenden Speisen, und selbst auf der Lehne ihres Bettes hockie ein fettes Ragetter und äugte auf das schneeige Kopskissen hinunter, — sprungbereit . .
Es heißt, die Freundin des großen Gandhi sei umgehend nach Schweden abgereist.
irischast.
Oie Deutsche Reichsbahn im Februar.
Der Monatsbericht der Deutschen Reichsbahn für Februar besagt, daß sowohl der Güterverkehr, wie auch der Personenverkehr im Derichtsmonat sehr schwach waren. Die 'Betriebseinnahmen im Februar betrugen insgesamt 281 309 000 Mark. Die Ausgaben in der Betriebs- redjnung stellten sich auf 271 663 000 Mark, zuzüglich der Reparationssteuer in Höhe von 55 Millionen Mark aus insgesamt 326 663 000 Mark. An Ausgaben waren weiter zu verzrichnen: Di? d?r neuen Schuldverschreibungen und Anleihen 1 400 000 Mark. Rückstellung für Betriebsrechtsabschreibung 2 167 000 Mark, Rückstellung für Dorzugsdividende 6 306 000 Mark. Die Ausgaben betrugen insgesamt 336 536 000 Mark. Der Personalbestand im Januar betrug 622 877 Köpse.
Wochenbericht
vom Frankfurter produltenmarlt.
Der deutsche Getreidemarkt stand unter dem Einfluß der polittschen Dorgänge: die Reichstagsverhandlungen über das Zollermächtigungs- geseh verursachten Zurückhaltung: nach dessen Erledigung wurde die Haltung fester, zumal die Mühlen ihre geringen Dorräte etwas ergänzten. An unseren süddeutschen Märkten war man im Einkauf im allgemeinen zurückhaltend. Das Wetter während, des Winters 1930 31 war nach dem amtlichen Saatenstandsbericht nicht immer günstig für die Lieberwinterung der Saaten und Grünlandflächen. Die Kahlfröste währeiid des Monats März haben vereinzelt Schaden ange- richtet.
Das Angebot in Inlandweizen war klein. Die Stimmung hat eine Befestigung erfahren und die Preise stellten sich um 5 Mark per Tonne höher als in der Dorwoche. Zu diesen Preisen waren aber die Käufer äußerst zurückhaltend und es wurden nur die notwendigsten Anschaffungen vorgenommen. Der Roggen- markt lag gut behauptet: das Angebot war äußerst gering. Einer weiteren Befestigung der Roggenvreise stand der Umstand entgegen, daß von der Getreidehandelsgesellschaft etwa 200 000 Tonnen Roggen bereitgehalten werden, um einer weiteren Preissteigerung zu begegnen. Für Ha - s c r sind die Forderungen weiter erhöht worden, doch werden diese Preise infolge des saft vollkommenen Stillstandes im Konsumgeschäft kaum bewilligt. Gerste, besonders Drauware, liegt fast geschäftslos. Indessen ist der Preis erneut um 5 Mark per Tonne gestiegen. Futtergerste lag im freien Derkehr unverändert bei ebenfalls nur ganz spärlichem Lims atz.
Der Kartoffelmarkt lag weiter stetig. Die Preise blieben unverändert. Die Rachfrage hielt sich in normalen Dahnen.
Wochenbericht
vom Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Infolge der wesentlich verminderten Auftriebe formten sich am Schlachtviehmarkt, nach der starken Abschwächung in der Dorwoche, wieder kleine Preisbesserungen durchsetzen. Eine nachhaltige Erholung der Preise wird indessen kaum zu erwarten sein, da die Zufuhren auch weiterhin noch stark fein werden. Das Geschäft konnte im Hinblick auf die Feiertage etwas lebhaftere Formen annehmen, obgleich die Mehgerschaft einen nennenswerten Mehreinkauf nicht vorgenommen hat. Lediglich von der Provinz wurden etwa 50 Prozent des Auftriebs aus dem Markte genommen. — Auf dem Rindermarkt war
der Austrieb mit 1224 (gegen 1606 in der Vorwoche) wesentlich kleiner, genügte jedoch der Ra<o- frage. Mehr Rachfrage machte sich hierbei für gute, schwere Ochsen und Iungrinder bemerkbar. Für Kühe und Bullen ging das Geschäft nicht über den üblichen kleinen Rahmen hinaus. 'Das angetriebene Vieh war allgemein nur von mittlerer Qualität. Am Schweine markt war die Beschickung mit 6262 (7150) Stück ebenfalls merklich geringer, was bei der lebhafteren Rachfrage zu PreiSbesterungen bis zu 5 Mk. per Zentner führte. Der Martt wurde in dieser Woche erstmals seit einem Vierteljahre geräumt. Auch am Kälbermarkt machte sich eine wesentliche Erholung der Preise bemerkbar. Bei lebhaftem Geschäft wurde der Markt geräumt. Der Auftrieb betrug 1803 (2254) Stück. Am Schasmarkt war der Austrieb zwar weiter stark verringert, doch trat eine Besserung der Preise nicht ein. Rach regem Handel wurde der Markt auSverkaust.
Bezahlt wurde pro Ztr. Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 46 bis 50. a2) 42 biS 45, bl) 37 bis41. Bullen a) 40 bis 45. b) 36 bis 39. Kühe a) 37
bis 40, b) 32 bis 36, c) 27 bis 31, d) 22 bis 26.
Färsen a) 47 bis 51, b) 42 bi« 46, c) 37 bi« 41.
Kälber b) 66 bis 69, c) 60 bis 65, d) 53 bi« 59.
Schafe al) 44 bis 49. b) 32 bi« 43. Schweine a) 45 bis 48. b) 46 bis 49. c)46 bis 50, d) 46bi« 49, c) 44 bis 47.
• Landeskvmmunalbank - Girozentrale für Hessen. Die von dem Hessischen Sparkassen- und Giroverband und der Kommunalen Landesbank als Gemeinschaftsbank gegründete, am 1. Januar 1930 ins Leben getretene Landesbank - Girozentrale für Hessen in Darmstadt versendet soeben ihren ersten Geschäftsbericht. Rach ihm betrug bei der Bank Ende 1930 der Bestand an Gemeindedarlehen rund 153 Millionen Reichsmark, wovon 112,5 Millionen langfristig und 40,5 Millionen kurzfristig laufen. Die kurzfristigen Darlehen verminderten sich in 1930 infolge Umschuldung in langfristige Darlehen um über 12 Millionen Reichsmark. Der Zugang an langfristigen Darlehen betrug über 23 Millionen Reichsmark. Der durchschnittliche Derwaltungskostenbeitrag der langfristigen Darlehen erreicht nicht ganz den Satz von 0,27 Prozent. Zur Förderung der Entschuldung bevorzugte die Bank auch im Berichtsjahr wieder die Gewährung von Darlehen mit planmäßiger Tilgung (AmortifattonSdarlehen). Die planmäßigen Tilgungen betrugen im Berichtsjahr über 2 Millionen Reichsmark. Der Umlauf an Inland-Goldschuldverschreibungen erhöhte sich im Jahre 1930 um über 15 Millionen Mark. Die Bilanzsumme beläuft sich auf 190 Millionen Mark, der Umsatz auf über 2,6 Milliarden Mark. Im Spar-Giroverkehr hatte die Bank in 1930 rund 318 000 Eingangsposten. In der Schcck- abteilung wurden rund 335 000 Schecks bearbeitet Bei der an die Bank angegliederten Bausparkasse wurden im Berichtsjahr 304 Bausparverträge über einen Gesamtbetrag von 2 213 000 Mk. abgeschlossen. Don der gesamten Dertragssumme konnten in 1930 (im ersten Jahr des Bestehens der Bausparkasse) bereits 8,13 Prozent zugeteilt werden. Bei den sämtlichen dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband ange- feb[offenen öffentlichen Bausparkassen ergibt sich für Ende 1930 bereits eine Bausparvertrag«- fumme von rund 136,6 Millionen Mark.
*■ Die Deutsche Centralbodenkredit 21G. legt 7prozcntige ftommunalobligationcn zur Zeichnung auf. Interessenten ersehen Näheres aus dem heutigen Anzeigenteil.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Dorfe.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die 5)öhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Neichsbankdiskont 5 o. H-, Lombardzinsfuß 6 o. 5).
.Vronliun a.2>l. |
Berlin
Aranksun a. Dl.
Berlin
Schluß-! hirtf |
ed)iu»t «beut', bflrir
Schluß furrf
«Schluß- mittag- bürt
Schluß für#
CttluBt. Abend- börfe
Schluß« ttird
Echlußl. mittag» börfe
:Oatum
1-4. |
2.4.
1.4.
2.4.
Datum
1.4. 1
2.4.
1.4.
2.4.
6% Deutsche (RctMaiueibe
Hamdurp-Ämenta tratet . .
7
73.25
74
73,75
73.5
eon 1W7
84,75
84,75
85
85
Hamburg-Südam. $ampiid)i||
8
—
—
121.25
—
:% teulidie Relch-anleihe
Hansa Tampsjchisi ....
10
—
—
97
—
oon 1929 . . .......
100,25
100,5
100,25
100,5
Norddeutscher Llood ....
8
75,25
75.9
75.13
• 75,4
teilte «nl.-ffblöl.-ciulb mü
Allgemeine Deutsche Ltedii an st.
10
—
—
—
—
«ullol.-Reckten .....
58.65
58.55
58.5
58,5
Barmer vankvcreln . . Berliner Handeirgelelllckasl .
10
—
—
-
—
SeJfll. ohne Itweiof.-Scdjte . .
6,25
6,3
6,25
6.3
12
—
129,5
127,75
128,75
6% Hell. SolIHtnal von 1929
Commerz- und Prioat-Banl .
11
114,75
115.5
114.75
115.25
(rOftoblb. 102%).....
Cbtrbcllcn Provinz - Anleihe mb
93.5
—
93,75
94
Darmstüdl-r und Nanonalbauk
12
149
151
149
150,25
Deutsche Bank und
113,75
112.4
113,13
«Bu«lo!..9ird)tcn......
55
55
Liteonw-Sesellschast, . . .
10
112,5
Deutsche Komm. GatnnclaH.
TrHbnet Bant......
10
112,5
113
112
113
Anleihe Seile 1 ...
56,25
57,5
57
57,5
Sleichtban!........
12
——
—
263,5
261,25
6% Rtanri. 0vv..Bonk »olbptt XIII unlünddor Oil 1934 .. .
7% fiientt. Hyp.-Dant »oldpse unfdnbbar bl) 1933 .....
100,75
101,75
—
__
axL®..........
8
108,5
110,5]
108,5
109.75
95,75
97
Bergmann........
Slekrr Liekerungrgelelllchast.
9
10
136
103
136
103.5
136.75
<)4% Sidewllckc ÖDP.-San!
Llchl und <haft......
10
127,25
128,75
127
128.25
lllqu. Golbpfc.........
93,25
93,5
_
.—.
Fellen & «guiUecunie . . . »csellschasi für (Beitritte
y,
91
93
91,25
93,25
6% Pr. Lande?ktandbrietanstalt,
131,5
132,75
131,4
132,75
Psandbriele Si. l» . .
100,5
100.5
100,5
100,5
Unternehmungen ....
10
6% Pr £anbe«t'lan:6riefanllali,
Hamburger GetrrijttLlt-Derte Ndemijche Seltrizttür . . .
10
—
—
6cmm.-Cbt.3L 20......
—
—
——
—
. 9
123,5
124
123,5
124
7% Pr. £'anbetplanbbrie;anft.ill.
Schleiitche Cielmzi^t. . . .
10
—
—
3J|onbbrit|eP;.t)
96,5
96,5
—
- _
Lckudert & «Jo.......
11
138
140
138,25
139.5
S QL®. abg. Vorkrieg».Obligatio
Eiemen» 4i Hail!« .....
16
184.5
188,5
184.5
188,75
nen. rutäabtbar 1932 . . .
_
_
_
—
. 5
—
*—
Labmeyer & Co.. .....
10
126,5
129,5
126.5
130,5
<% C<Rrrretd)ttte (Solbrente . . 4,20% Ocsterreichijche Silbe kreme
23
23,13
23,5
23,5
57
_ 57
56.75
57,65
2,4
-
-
Tcuttte Trdöl......
. 6
73
75,75
73
76,25
4% Lcsierreichüche Sin he Mich,
ki'ener Eketnlohie .....
. 8
—
—
-—
Rente
—
—
—
—
Vclienkirchcner......
. 8
85,25
86,75
84,71
86*5
4% Ungarische «olbrente . . . .
19.1
19.1
19,25
19,25
Harpen er ......
. 0
76
78
75
76,75
4% Ungarische Siaourenle v. 1910
—
16,5
16.4
—
Hoefch Eilen........
4k
—
—
73,5
73.75
<K% btiflL von 1913
<% Ungarische Sronenrentr
—
—
16.4
__
äiie Bergbau......
«lochte overle ......
10
216
73
218
73
208
71.75
212.5
73,25
4% lürtltte Zollanleibe von 1911
4,25
4,25
4,25
4,25
Söta.Slcccffcu......
. <
—
—
80,65
81
4% Türlüch-' BagdaLbabn-LnI
Mannetmann-Nödre» . . .
. 7
82
84 65
82,9
84
Serie 1
4.4
4,25
4,3
4,25
Lhansselder Bergbau . • • • Lberschles. Ei-endedarf . . .
. 7
.7,5
37,5
38
38,75
4% bergl. Serie 11 .....
4,25
4,28
. 5
—
—
—
—
6% Rumänische CKttni. Sfltte
1 Dbarfdilef. »ottoede. . . .
. 7
—
82,25
82.9
von 1903 ...
8.4
—
8.45
8,6
1 Phönix Bergbau......
«y-
63
—
62.5
64,25
Rumänische verein-, Ren2
। Rheinische Lraunlohl-» . .
1U
188
; 191,5
ir.75
191
ton 1913 ..........
—
14 8
14,7
14, ?
Siev.itaijl .......
. i
8. 5
89.5
87
1 89 5
4% Rlunämjche vcrebch. Ratie .
6,8
6,8
6,8-
6,9
1 Sided TtotiÄ......
■—
1 -
Frantwn a. DL
Berlin
Bantnoten.
Schluß- hir4
Schmßl. Abend« b»-fe
Schluß- fur«
Schluß!. Mittag« börie
Berlin. 2 Avril
Meld
»rief
Awerltanl'chc Noten ...... Belgische Raten ....... läniidie Noten .......
Lnglische Roten ........ ßrotuo|tfd>e Roten.......
Holländische Roten.......
Italienische Noten........
Norwegische Roten.......
Deutsch-Oesterreich, * 100 Schilling Kumäniidte Noten.......
Lchwebillhe Roten.......
cdiroenee Roten........
Spanisch- Roten........
T'chechoitowakilche Stolen.....
Ungarische Roten . -
Devisenmarkt Berlin
4.184
58,20
111,98
20,35
16,41
167,83
22.00
111,98
58,79
2,475
112,11
80.49
46.16
12,395
72.95
— Jranffur
4.204
58.44
112,42
20.43
16.47
168,51
22.08
112.42
59,03
2.495
112.55
80,81
46.34
12.453
73,25
a. zn.
Datum
1.4.
2.4.
1.4. 1
2.4.
Bereinigte Stahlwerke . • • •
L lavi Minen .... 16*/»
Raliroerle Älckerrieben ... 10 fialtterte Westeregeln ... 10 flaltroette Sa';detturth ... 15
S. Farben Industrie . . . 12
Tnnamit Rodel.......6
Goldschmidt ........ 5
Metallgelellttaft. ...... 8
BHUivV Holjmann......'
Zementwert Heidelberg . . 10
Cementmerf Karlstadt. ... 10 Wavb & Rrentaa......8
kchulthel» Pa»enhoser ... 15 ................Vz «kn...........18
vembcrg......•••-??
Zellstoft Salbhel .... 18'/.
ZeNstolt riichaftenburg ... 12 Cborlouenburger Saffet ... 4 TeNauer Gar . ...... 9
Daimler Mororen..... 0
Deuricke Linoleum ......
9?at automobil ......0
Ctenftein & tlorvel.....6
Leonhard Die» ..•••• 10 Svcnria ........
frankfurter Maschwe» .... 4 Drt-ner •......<
Hehligenstaedl ...••••< Sur.gbanS. ....... t
Lechverte..........
SJlan&aftiDert’ Höchst a. EL. . 1
Wiag.......... 1£
»ebr. Roeder.......H
Boigt L Haeffner......
Sda .... ic
59.5 32.25
160 , 166.75 252,5 .
152,5
134
43.5
56,5
74,5
92,5 81.5
37,25
—
87,25 95 104,25
81
34
95
121
270
16,25 42,5
—
— —
—
— — 124,25
60,75
33.5
163
169,5
258,5
156,25
134
49
57,65
74
93.25
82.5
38
5
98
109
84
34 94
123
268
16,4
43.75
—
—
1 n
. 125
59,5
33.4
161
165
253,25
151,9
48.5
56,4
92.5
38
180,75
87.9 96
104
83
142,9
34
94,75
57
121,5 270
15,5
42,5
125
61
33,25 165
172 258
156,75
51,5
57,25 75
93.5
38
181,75
87,5 99
108,25 82,75
—
143.25 34.5
94
58.4 123,75
268
16
, 43
—
. 123,5
1. April
2 April
Amtliche 3?oliemn<i tÄeib Zf ritt
Amtliche Notierung Selb Sie)___
«rnft.» Rott, vuen..AireL Urff.-Antw Gbriftianta flopenfcaacn Stockbolm - Helstugtors. Italien. . . London. . . Reuyork . . PctrtS.... Echwei» . . Cvanieu. . Yav-m . . . Rio de Jan. Wien in D - Ce<L abfleft Prag . . . Belgrad . . Duorunft. . «ul arten Ltksadvn Dartjig - Stnftdiinn.
Vfrfyn Canaba Hra.uay. 6dro . .
168.16 1,458
58.315 112,22 112,20 112,28 10,554 21.965
20.38 4,1945
16,407 80.675
45.90 2,073 0,304
58,985
12,429
7.363
73,10 3,038
18,84
81,51 1,784
5,734
4.192 2,987
20,895
168.50
1,462 58.435 112,44 112,42 112,50 10,574 22,005
20,42 4.2025 16,447 80,835
46.00 2,077 0,306
59,105 12,449
7,377 73,24
3,044 18,88
81,67 1,789 5,747
4.200
2,993 20,935
168,22 1,458
58,35
112,26 112,25
112.34
10.559
21,98 20.391 4,1965 16,412
80.735
46,15 2,073 0,311
59,01
12,429
7.368 73,12
3.033
18,84
81,57 1,784
5,442
4,194 2,997
20,91
168.56 1,462 58,47
112,48 112,47 112,56 10.579
22,02 20,431 4.2045 16.452 80.895
46.25 2.077 0,313
59,13 12,449
7.382 73,26 3,044 18,88 81,73
1,789
5,452 4,202
3,003 20,95


