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Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheffen)
Nr. 52 Zweites Blatt
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legen", keuchte er.
Annemarie ächzte laut. Ihre Hande
Note 169,5. ,
Abfahrtslauf des Taunusklubs.
Der Gelände-Abfahrtslauf der Skiabteilung des Taunusklubs, der am Sonntag ausgetragen wurde, ging über 2,2 km mit einem Höhenunterschied von 250 m. Die Fahrt begann am Feldbcry und endete am Reifenberger Feld. Die Ergebnisse waren: 1 Schleicher 3,25 Minuten-, 2. Muller 3,39 Min.; 3. E. Muller 3,49 Min.; 4. Denner 3,52 Minuten.
Ski auf Allerlei
Kommende Veranstaltungen.
Die ungeheuren Schneefälle der letzten Wochen haben neben zahlreichen Lawinenunglücken zum Teil auch eine empfindliche Störung der Wettlaufveranstaltungen zur Folge gehabt. Doch ist die Schneelage von einer derartigen Konsistenz, daß man jetzt schon von einer Verlängerung der Skisaison bis in den Mai hinein sprechen kann. Man wird sich die Erfahrungen, die nicht nur bei den F2S°Vennen in Oberhof, sondern auch, bei den zum erstenmal in Mürren durchgeführten Abfahrts- und Elalomkonkurrenzen gesammelt wurden, noch in diesem Jahre zunutze machen können. — Die kommenden Wochen werden uns vor allem das Internationale Skr- springen am 7. und 8. März auf dem F e l d- berg (Schwarzwald) bringen, für das bereits der dreimalige deutsche Meister Gustav Müller, Erich Recknagel, Heinz Ermel und Alois Kratzer ihre Teilnahme zugesagt haben. — Der März wird außerdem eine Reihe wichtiger Veranstaltungen in den Ost- und Westalpen bringen. Das Kandahar-Rennen, das klassische Skiderby
Er suhlte da plötzlich ein ganz seltsames Gefühl in sich. So, als hätte er sich da soeben etwas ganz Köstliches zerstört, etwas, was ihm sein Reichtum niemals ersehen würde. .
Unten in der Halle sagte Annemarie leise.
„Ich lasse mein Gepäck holen, sobald ich weiß, wo ich die nächsten Lage wohnen werde."
Unbeweglich stand der Diener da. Rur seine tiefe Verbeugung bewies, daß er sie genau ver- standen hatte.
Und Annemarie ging.
Ging in ein Leben voller Gefahren.
Sie wußte es.
Doch sie besaß kein Geld mehr, um wieder nach Europa fahren zu können. Sie hatte das nur gesagt, um den jungen Dehrends loszu-
der Engländer wird diesmal in Mürren aus- getragen, wobei sich die beste Gelegenheit bietet, die gehler der FIS-Renncn am gleichen Ort umzuwcrten, zum Besten aller Beteiligten. Um 22 März wollen die Oesterreicher am Wiener Schneeberg Absahrts- und S.alomlau e durchführen und am 29. März wird der rührige jugoslawische Sti-Derband in Velde internationale Wettläufe veranstalten. So teilet der Stiwinter langsam in den „Stisrühl.ng" über, lind dieser Stifrühling wird, wenn nicht alles täuscht, besser werden als seine Vorgänger der letzten suns Iahre.
Weltmeisterschaften im Eiskunstlauf.
Die Weltmeisterschaslen im Kunstlaufen wurden am Sonntag mit den Kürübungen der Damen und Herren im Berliner Sportpalast beendet. Die beiden Weltmeister Sonja Hcnie und Karl «chaser konnten ihre Titel trotz starker Konkurrenz erfolgreich verteidigen. Im Eichockeyspicl mußten sich die Kanadier gegen die Tschechoslowakei mit einem knappen 2:1.Siege zufriedengeben, so daß sie ohne Niederlage als Sieger aus dem Turnier hervor-
nach seinem Gesicht. . .
„Rühren Sie mich nicht an! Sie sind . Tier! Wenn Ihre Mutter wußte, was Sie tun!
Es war das rechte Wort. James Behrends ließ das Mädchen aus seinen Armen Seine Brust arbeitete heftig. Reue überkam ihn.
War er denn verrückt gewefen? Warum hatte er dieses schöne, schlanke Mädchen beleidigt? Wäre sie nicht etwas ganz, ganz anderes wert
gewesen? .
Verzeihen Sie mir!" bat er zerknirscht.
Wortlos ging Annemarie zur Tür
Leben Sie wohl. Mister Behrends. Ich will zu vergessen suchen, was mir hier geschah." Mit einem Schritt war er bei ihr.
Sie können aber doch nicht allein und ohne Schutz hier in Reuyork bleiben? Ich,muß irgend etwas für Sie tun. Das bin ich meiner Mutter schuldig." ., , ... ,
„Sie sind nichts schuldig und — ich besitze noch genügend Geld." , , _.
Er wußte nicht mehr, was er sagen sollte um sie zu halten. Er mußte aber doch wenigstens wissen, wohin sie wollte. Und - wenn er doch nur seinem Temperament nicht hätte so die Äugel schießen lasten! Wie gut das gewesen wäre. Er streckte die Hand aus. Doch da ging Annemarie schon aus der Tür. .
James Behrends schlug beide Hande vor das blasse zerwühlte Gesicht. Zum ersten Male kam chm der Gedanke, ob es wirklich gut gewesen sei, daß er sich bisher jeden Wunsch erfüllen konnte. Er wäre dann gewiß nicht auf den wahnsinnigen Gedanken Versalien, dieses schöne, blonde, ernste Mädchen tnit einer Lorette aus eine Wertstuse zu stellen - stellen zu wollen.
Sie hatte ihm ja klar genug gezeigt, was sie war!
Was nützte chm jetzt sein vieles Geld, sein reiches Erbe, wenn er vielleicht immer an Annemarie von Wendsbrück denken würde?
der Einsamkeit, die so plötzlich und erbarmungslos über ihn hereingebrochen war.
Er hatte ja Lorette. Aber er konnte sie doch jetzt nicht gleich in den ersten Trauertagen hierher- kommen lassen? Und er hatte wahrhaftig auch keine Lust verspürt, zu ihr zu gehen Lorette hatte so eine Manier, sich gleich obenauf zu üblen und ihm die Dollarnoten nur so im Handumdrehen abzuknöpfen. Er blickte noch immer aus die blonde Schönheit Annemaries.
Dieses Mädchen sollte hicroleiben. Er wußte doch, daß sie arm und mittellos war und keine Ellern mehr besaß.
Er riß sie plötzlich an sich.
„Bleiben Sie, ich will Ihnen alles
Der Wann
der das Lachen verlernt Hal.
Vornan von Gert Rorhderg.
Copyright bv Martin Feuchtwa ger Halle «Saale
21 Fortsetzung 9lad)brud verboten
Wir sind beide allein, Miß Annemarie. Der- zeihen Sie, daß in diesen letzten, so furchtbar traurigen Tagen Ihre Ankunft vergesten wor- ^Las macht ja nichts, obwohl ich mich sehr ge-
‘ llh^rnache mir schwerste Vorwürfe. Doch nun ist ja alles noch gut abgelaufen.
„3a! Doch — wo soll ich letzt hm? Hier kann ich" doch nicht bleiben?"
„Olein, das können Sie wohl nicht. Oder vielmehr, bleiben Sie doch. Ich kann Sie nicht ms Ungewisse hinausschicken. Das darf ich um Mamas teilten nicht. Bleiben Sie also. Ich werde einen Weg finden, auf dem sich alles regeln laßt , sprach er hastig.
Ich — möchte hier fort Ich kann ganz gut in irgendeinem Hotel wohnen Es muß sich doch eine ähnliche Stelle, tote ich sie hier bet Ihrer lieben Mutter antreten sollte, finden?
„Ja, vielleicht! Das heißt: das haben Sie ia nicht röt g Ich bitte S e, vorlä f g .1: S & et en.
Sie blickte ihn groß und aufrichttg an.
„Ich bleibe nicht." ... .
Er trat einen Schritt zurück. Sern Blick ging über sie hin. Er streckte die Hande aus
„Bleiben Sie bei mir! Ich brn so allein, bin schon bald wahnsinnig geworden in ^fer 6m- samkeit Was ist dabei? Seien Sie nicht töricht. Ich bin reich, sehr reich, und ich tollt...
„Schweigen Sie! «Sie sollen schweigen! rte das Mädchen außer sich. „Ist es noch mcht genug der Schrecken? Ich verbiete Ihnen, m diesem Tone mit mir zu sprechen. Für was halten Vie mich? Riemals hätte Ihre gütige mutter e^ gelitten, daß einer ihrer Söhne mich beleidigte.
Er schwieg. Aber es kostete ihm sichtlich Muhe, ruhig zu bleiben. James Dehrends war fern schlechter Mensch. Aber er hatte bisher fe&r flott gelebt, hatte viele Frauen befeffen und viel Geld verbraucht. Er war stch der Beleidigung gar nicht bewußt, die er dem Mädchen zufügte.
Sie gefiel ihm, und dann tat er doch ein gutes Werk wenn er sie nicht hilflos in die Well bin» nusschickle!? Das Reuyorker Pflaster war genau fo gefährlich wie das von London und Paris Rahm man's richttg, dann war es noch bedeutend gefLhrlicher. Zudem fühlte er sich ganz elend in
Die Feierstunde der Frontkriegerverbände im Zirkus Busch. Die Ehrenwache der Feldgrauen, Matrosen, Flieger und Kolonialtruppen.
Abschluß des Achenbach-Zahrkurse«.
Am Samstag fand als Abschluß des Achen- bach-Fahrkurses beim Reit- und Fahrklub Gießen eine Fahrprüfung statt, zu welcher der Ches- lehrer des Landesverbandes, Rittmeister Frhr. Roeder v. Diersburg, erschienen war. Folgende Damen und Herren erwarben bei dieser Gelegenheit das Hessische Achenbach - Fahrerabzei- chen: Frau Münker, Frl. Inge Pop per t, Frl. Else Rinn, ferner die Herren Dr. Büttner, Otto Fischer, Dr. Jakobi, Wilhelm Kling- spor, Dr. Kranz, Professor Küst, Fritz Schreiner.
Handball der Gp.-Dg. 1900.
1900 I — Tv. hausen I 10:1.
Nachdem alle Fußballspiele der schlechten Witterung halber abgesagt worden waren, kam nur bas Handballtreffen auf dem 1900er Sportplatz zum Austrag Es entwickelte sich sofort em flotter Kampf, in besten Anfang sich die Gäste besser zu- tcuihanbcn als die verändert ausgestellte mit Ersatz svielende Platzherren-Elf. Bald wandelte sich jedoch das Bild, und Hausens Torhüter mußte vor der 1900er Stürmerreihe, in der das Jnnen- frio ausnehmend gefiel, bis zur Paufe fünfmal kapitulieren. In der zweiten Spielhalfte waren die Spielvereinigungsleute noch starker tonangebend. Sie erzielten fünf weitere Erfolge, denen die A.-D.-T.-Leute im Anschluß an einen Straf- teurf nur das Ehrentor entgegensetzen konnten. Im übrigen lernte man den Turnverein Hausen
Kurze Sportnotizen.
Einen offiziellen Rekordversuch im Eisschnellläufen über 10 000 Meter unternahm in Budapest der bekannte Läufer Wintner. Mit einer Zeit von 19 02,1 schuf er einen neuen Landesrekord.
Grian muß heute unterschreiben. Er hat nun mal die südamerikanischen Farmer alle in seiner Tasche. Sein «Schwiegersohn will keinen Trust, der will Alleinherrscher sein, wenn Orion nicht mehr fein wird. Aber der Iunge wird einfach nicht gefragt. Heute ist er glücklicherweise nicht nut
Der große, breitschultrige Herr, den der andere mit Mister Kent angcrcöct hatte, blieb stehen. Dicht an der Säule, an die gedrückt das junga Mädchen stand.
„Das heißt. Mister Vanell, daß Sie glauben. Mister Grian heute überlisten zu wollen?"
„Aber ja!" freute sich der kleine, alte Herr.
„Dabei müssen Sie allerdings aus meine Mitwirkung verzichten, Vanell. Das habe ich nicht gewußt. Bringen Sie mir morgen im Lause des Tages Grian. und ich werde alle Vernunftgründe klarstellen vor ihm, doch nur, toenn er völlig Herr feiner Sinne ist — sonst nicht. Sie wissen, daß, ich Winkelzügen abhold bin." _
„Aber, aber ... Ich dachte doch, Sie wurden sich freuen. Der alte Fuchs macht ja selbst weiter nichts als Winkelzüge. Run muh man ihn eben selbst auf diese Weise fangen. Das ist da weiter dabei?"
„Ich denke, daß Mister Grian morgen von selbst zu mir kommen wird. Sagen Sie ihm doch, Kent möchte gern wegen der Evans-Aktien mit ihm sprechen", sagte der große, ernste Mann, dessen Stimme auf das junge Mädchen fo seltsam wirkte. Der Schein der vielen Lampen beschien hell fein Gesicht, als er sich jetzt noch, links wandte. . v
„Kent, Sie haben wohl Grian bereits m de« Tasche?" fragte der kleine Herr atemlos und naiv.
„Vielleicht!" .
„Kent, dann stehen die Staaten Kopf. Grian ist der größte Dickkopf, den es gibt. Wenn er auch noch zu Kreuz Iriecht, dann haben Sie ja alles in dec Tafche", meinte der kleine Herr bewundernd. .
„Aber wie ist denn das eigentlich", setzte cr dann eifrig hinzu, „toenn schon alles Geschäftliche heute ausscheidet, dann könnte man doch wenigstens einige nette Stunden zusammen verleben? Cs muß nicht einmal hier fein. Mir ist jedes Lokal recht, wo es luftig zugeht und wo es em paar nette Weiberchen gibt.“
„Danke! Ich fahre nach Hause. Lassen Sie sich nicht stören. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen. Mir fällt gerade ein, daß ich noch eine sehr dringende Arbeit erledigen kann."
Ganz dicht stand die hohe gebietende Gestalt des Sprechers neben Annemarie. Fast streifte sein Mantel die schmale. Eie ine Gestalt, die sich scheu und ängstlich in den Schatten drückte.
(Fortsetzung folgt.)
Handball um den OGB Pokal.
Im Handballspielbetrieb beanspruchten am Sonntag die beiden Spiele der Vorichluhrunde um den DSB.-Pokal das größte Interesse. Brandenburg schlug in Hannover Norddeutsch.and 8.6 und in Magdeburg b.ieb Mit.eideutichland über den Ballenverband mit 11:3 siegreich. Brandenburg als Verteidiger und Mitteldeutschland befreiten nunmehr am 22. März das «Endspiel. Im ersten Entscheidungsspiel um die Berliner Meisterschaft der Turner bezwang L'B. den Askanifchen Turnverein sicher mit 5:3 Toren.
Oie süddeutschen Endspiele.
Runde dec Meister.
Die Ergebnisse des letzten Sonntags brachten in der Tabelle der Meisterrunde keine Veränderungen. Rach wie vor liegt die Spitze bei der Sp. Dg. Fürth, dichtauf fo.gen Ointrad>t Frankfurt und Bayern München, zwischen diesen drei Mannschaften liegt ja auch schließlich die Entscheidung. Eintracht Frankfurt holle gegen Union ‘Bedingen in einem keineswegs überzeugenden Spiel einen 4. l-(l:0)-Sieg heraus. Eine hohe 9. 0-(3: 0)-Riederlage mußte Wormatia Worms in München gegen Bayern München einstecken. SD. Waldhvs und Karlsruher FD. trennten sich mit 3: 3. Für die Fürther gab es einen Ruhetag, da der Platz des FK. Pirmasens sich m feinem bespielbaren Zustand befand und so das Treffen bereits am Samstag abgesagt werden mußte.
Ski-Wettkämpfe im Taunus.
Sprunglauf des Gaues Hochtaunus.
Am Sonntag hielt der Skigau Hochtaunus auf der Sprungschanze am Feldberg im Taunus seinen Gausprunglauf ab. Infolge der ungünstigen Wetteraussichten hatten sich nur 12 Teilnehmer eingefunden. Die harte Harschunterlage mit etwas Neuschnee ließ die Springer mit Vorsicht über die Schanze gehen. Den weitesten Sprung stand Schlei- d)cr, Taunusklub, mit 17,5 Meter. Die E r geb- nisse waren: 1. Prösler, Taunusklub, Note 172,5; 2. Lessing, Taunusklub, Note 171,5; 3. Braun, SE. Rüsselsheim, Note 170,5; 4. Haug, SC. üelbberg,
gingen.
Länderfahrt 1931 des AOAL.
Born 8. bis 20. April veranstaltet der Allgemeine Deutsche Automobilclub wieder seine Länderfahrt für Motorräder mit und ohne Beiwagen. Die Fahrt beginnt in Koblenz und führt über Saarbrücken. «Stuttgart nach Italien, über den Balkan nach der Tschechoflowakei und von dort über verschiedene mitteldeutsche Orte nach Bremen.
Turner-Halleniportsest in Stuttgart.
Am Samstag veranstaltete die Turnerschaft Groh-Stuttgart ein intemationa es Hallenfport- fest Den Höhepunkt des Abends bildete der Wettstreit der besten Turner des Turn kreis es Schwaben mit der ausgewählten Vertretung der «Schweiz. Im Gesamtergebnis blieben die wohl kampferfahrenen Schweizer erfolgreich. In einem Handballspiel trennten sich der Mittlere Reckar-Stadtgau gegen eine Mannschaft de« Stuttgarter Turngaues unentschieden 4:4 (1:1).
Turnerschaft und Schw mmverband.
Im „Schwimmer", dem amtlichen Organ des Deutschen «Schwimmverbandes, nimmt Professor Dr. A «Stürmer vom Hellas, Magdeburg, in dem viele den neuen Verbandvorsitzenden sehen, zur Frage der im Schwimmverband als notwendig erachteten Reformen Stellung. Dabei kommt er zu folgender Ansicht: „Zunächst muß die Frage einer Annäherung an die Deutsche Turnerschaft geklärt werden, und bann muffen wir unsere Verbandsvrganifation vollkommen neu und ohne Rücksicht auf irgendwelche persönliche Empfindlichkeit schasfen. Die Annäherung an die Deutsche Turnerschaft, unter Umständen bis zu völliger Vereinigung, wird von großen Teilen des Deutschen «Schwimmverbandes, vor allem aber von den Vereinen, welche die wirklich praktisch« Arbeit in der Bevölkerung zu leisten baben, dringend gewünscht und sehnlichst für die nächste Zeit erwartet. Dieses Ziel unserer Außenpolitik wird nicht wieder aus der Diskussion verschwinden, bis in irgendeiner Form eine Lösung gesunden ist. 3m Zusammenhang damit muß man die ganzen Reorganisationsfragen unseres Der- bandsgesüges sehen. Cs geht natürlich nicht an, daß wir uns jetzt eine Derbandsorganifation schaffen, die nachher nicht mit der Turnerschaft irgendwie zufamrnenpaht."
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als eine sympathische, faire Mannschaft kennen, die noch Erfahrung gewinnen und auch technisch fertiger werden muß. Das Erfreulichste an dem (Sieg der 1900er war die Feststellung, daß die Mannschaft durch das Aussehen nichts an ihrer Spielstärke eingebüht hat. Als Schiedsrichter fungierte Glock (Polizei Butzbach) in bekannt korrekter Weife.
Handball im Gau Hessen (O.T.)
Tv. Dillenburg I — Rllv. Gießen I 3:11 (0:8).
Die 1. Mannschaft des hiesigen Männerturnoereins trug am vergangenen Sonntag in Dillenburg gegen die gleiche des dortigen Turnvereins ein noch rückständiges Freundschaftsspiel aus. Das Spiel nahm einen unerwartet torreichen Ausgang, mit 11:3 Treffern konnten die Gießener Männerturner als Sieger die Heimreise antreten. Nach den Erfolgen, die die Dillenburger Mannschaft in der letzten Zeit erringen konnte — z. B. konnte sie den Gaumeister des Gaues Hessen, Tv. Wetzlar-Niedergirmes, ,n zwei Spielen jeweils mit mehreren Toren Unter- schied einwandfrei schlagen -, hatte man eigentlich den Gießenern einen so hohen Sieg nicht zugetraut, zumal sie erstmalig in vollständig neuer Aufstellung antraten. Die Männerturner zeigten wahrend des ganzen Spieles bei starker Ueberlegenheit ein schönes Zu ammenspiel und waren auch technisch ihren Gegnern weit überlegen. Die Gastgeber spielten zwar mit großem Eifer, doch fehlte bem Sturm die Durchschlagskraft und der Hintermannschaft der schnelle I Entschluß zum Angreifen im richtigen Augenblick.
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Annemarie schlich ganz dicht an den Hausern dahin. Cs war ihr. als müsse ihr jeber die Schmach ansehen, die ihr nun angetan worden war in dem Haufe, bas ihr bie ganze Zeit über als eine zweite Heimat erschienen war.
Das schlanke Mädchen bebte noch jetzt vor Scham und Entrüstung. Wie konnte ein Mann es wagen, fo zu einer Frau zu sprechen!
Annemarie kannte weder Leidenschaft noch Liebe. Kindlich rein und unberührt war ihre «Seele und aus diesem Grunde schien es ihr ein Verbrechen, was Iames Dehrends ihr soeben zugemutet.
Rach und nach wurde sie ruhiger, je weiter sie schritt, je mehr sie sich vor dem Reuen, Korn» menden fürchtete.
Cs war jetzt ganz dunkel geworben. Uno taufenb Lichter flammten rings um sie auf, glänzende Autos fuhren schnell an ihr vorüber. Rachtgestalten fingen, an ihr vorüberschleichend, ihr geheimnisvolles Leben an. aus einem Der- gnügungspalast ertönte bis auf die Straße hinaus der wllde Jazz einer Regerkapelle.
Ein schlanker Herr ging dicht an ihr vorüber und musterte sie dreist. Doch das Mädchen mclt den Kops gesenkt, machte fo gar nicht den Eindruck einer Frau, bie Abenteuer sucht.
ODieber kam sie an einem Prachtbau vorüber, vor dem Autos hielten, denen elegante Menschen entstiegen. .
Gerade fuhr wieder einer der glanzenden, großen, kostbaren Lususwagen vor, dem zwei Herren entstiegen. Der kleinere sagte gerade
Hab ich Sie noch im letzten Augenblick erwischt. lieber Kent. Gleich wie ich Mister ®nan hier bemerkte fagte ich mir Das ist ja eine fabel- hafte Gelegenheit, fototi Äent zu benachrichtigen und ihn möglichst gleich mitzubringen. Denn der alte Sünder, der Grian. ist nun einmal bloß vernünftig, wenn er Sekt sieht, und bei Leser- berry gibt es nach kurzer Zeit immer welchen.
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