Ausgabe 
2.9.1931
 
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Frauengruppe b e6 Dd A. Die FrauenortSgruppe deS VdA. Gießen veranstaltete am Freitag im HotelHindenburg" einen Licht- bildervorlragSabend, der sehr gut besucht war. Die Dorsitzende der Ortsgruppe, Frau Prof. Dr. Eger, begrüßte Mitglieder und Döste. Dr. Go tz - Darmstadt, der in diesem 3ahre mit noch einigen anderen Herren im Auftrage deS Lande«- Verbandes Hessen deS DdA. eine Studienreise nach der Bukowina und der Dobrudscha unter­nommen hatte, hielt einen Dortrag über diese Gebiete. 3n längeren Ausführungen streifte er die Geschichte der deutschen Ansiedlungen in die­sen Gegenden, schilderte die Entwicklung hin- sichtlich der Staatsangehörigkeit der deutschen Ansiedler zu Rumänien nach dem Weltkrieg und ihren steten Kampf um die Behauptung ihres DolkStumS. Er kennzeichnete die kulturelle Mis­sion der Deutschen, ihr starkes völkisches Zusam- mengehöriakeitsgesühl und ihre glühende Liebe »u ihrem Vaterlande. daS viele noch niemals ge­sehen haben und doch enger mit ihm verbunden erscheinen, als mancher Reichsdeutsche. Der Red­ner schilderte weiter die Sl'izelhelten seiner vier­zehntägigen Fahrt, erzählte von der überaus herzlichen Gastfreundschaft, mit der die Besucher empfangen worden seien, und den Eindrücken, die die deutschen dörflichen und städtischen Ansied­lungen machen. An Hand einer Reihe schöner Lichtbilder brachte er seinen Zuhörern das Land und die Menschen nahe und ging zum Schluß auf die Mission deS Verein« für daS Deutsch­tum im Auslande ein, indem er die Arbeit be­sonders deS Landesverbandes Hessen, dem die deutschen Ansiedlungen in der Bukowina und der Dobrudscha alS Betätigungsfeld zugewiesen sind, einer Würdigung unterzog. Der Dortrag sand freundliche Aufnahme. 3n einem zweiten Dortrag sprach Pfarrer Zimmerling, der Geistliche eines Dorfes in der Dobrudscha, der sich zur Zeit auf einer Studienreise in Deutschland befindet und Eindrücke sammelt, um sie seiner Gemeinde wiedcrgeben zu können und auf diese Weise da- DolkStum und ihre Liebe zum Dater­lande stärken und fördern zu helfen. Der Dor» tragende erzählte aus seinen mannigfachen Er­lebnissen, seinen Erfahrungen, die er in lang­jähriger Tätigkeit in der Dobrudscha gesammelt hatte, und schilderte insbesondere den Kampf um die Behauptung der deutschen Schule und der Kirche. Seine eindrucksvollen Worte wurden mit groher Aufmerksamkeit verfolgt.

Guttempler-LogeHasst ä". G le­tz e n. Die hiesige Loge deS GuttemplerordenS ver­anstaltete am Sonntag im Drohen Hörsaal der Universität einen Dortragsabend. Professor Dr. S t r e ck e r - Berlin, der im Auftrage des Gut- templer-OrdenS eine längere Studienreise nach dem Balkan unternahm, hielt einen Dortrag über seine Erlebnisse und Eindrücke auf der Balkan- Halbinsel. Der Redner schilderte zunächst daS geistige Derhältnis zwischen Europa und dem Balkan, betonte, daß wir als Europäer nicht vergessen dürften, datz der Balkan während dreier Jahrhunderte unter der despotischen Fremdherr­schaft der Türken stand und durch die Politik der Türken europäischen, das heißt abendlän­dischen Einflüssen nahezu unzugänglich gemacht wurde. Die Wirrnisse, Die wir mit Dem Balkan alS einer Selbstverständlichkeit in Verbindung brächten, hätten mannigfache Ursachen, die nicht nur auf die Derschiedenheit der völkischen Zu- sammensehung des Landes, sondern in erster Linie auf die Gegensätze zwischen Christentum und Mohammedanismus zurückzuführen seien. Das harte 3och der Türken habe sich autzerdern in besonderer Hinsicht auSgewirkt. Die Türken hätten jeder aufstrebenden völkischen Intelligenz des einen oder anderen Dolkes systematischen Wider­stand und Gewalt entgegengesetzt, um auf diese Weise einer Gefährdung der türkischen Ober­hoheit im Keime entgegenzuwirken. Der Dvr- tragende wandte sich Dann Der Geschichte Bul­gariens und Serbiens zu unD gab hierbei inter­essante Aufschlüsse, die zum Verständnis Der innerpolitischen Verhältnisse in Diesen beiDen Län- Dern wesentlich beitrugen. 3m Zusammenhang Damit erwähnte er Die kritische Lage Bulgariens am Schwarzen Meer, Die es Den Russen heute gestatte, ungehindert und unterstützt durch die sprachliche Verwandtschaft zwischen Rutzland und Bulgarien in den Hafenstädten Bulgariens und dem nächsten Hinterland Sowjetpropaganda zu machen. 3edes russische Schiff. Das heute in bulgarischen Häfen anloufc, sei eine Propa- gandazentrale Der Eowjet-LInion. AutzerDem warf Der Redner die mazedonische Frage auf, schilderte den Kampf um dieses Land zwischen der Türkei und Bulgarien, und referierte schliehlich noch über eine Reihe kultureller, wirtschaftlicher, reli- Siofer und völkischer Fragen der Balkanstaaten.

In einer Reihe guter Lichtbilder vermittelte der

Bortragenbe seinen Zuhörern einen Eindruck von Land und Leuten und gedachte dabei dankbar der großen Gastfreundschaft, der er allenthalben und nicht nur in Kreisen Der Guttempler (Die auch im Balkan sehr stark vertreten seien), begegnete. Der Dortrag wurde sehr beifällig auf genommen.

«2lm grohen Strom." 3m Lichtspiel- VauS, Bahnhofstraße. wurde am Sonntagvormit­tag ein schöner Kultursilm unter dem Titel »2lm grohen Strom" gezeigt. Der Filmstreifen führte in das Stromgebiet deS Amazonas, jenes größten Stromes der Welt, Der durch feine land­schaftliche Eigenart, durch die Fülle Der Pflanzen- und Tierwelt an feinen Ufern und im Wasser von jeher ein dankbare- Forschungsgebiet gewesen ist. Die Terra hat eS unternommen, unter der Leitung deS Freiherm von Düngern einen Film zu drehen. Der ein SpiegelbilD jene- Lan- DeS Darftdlt unD viele EinDrücke vermittelt, Die man aus Der Beschreibung ober aus der Er­zählung nie so lebenDig empfangen würde. Ob­wohl Der Film nicht neuesten Datums ist, gab er Doch in seiner geschickten Anlage ein cindrucks- volles BUD jenes fruchtbaren Stromgebietes. Der Besucher hatte Gelegenheit, DaS geheimnisvolle Leben im schier unDurchDringlichen Urwald ken- nenzulemen, Raubvögel unD stolze Reiher, Koli­bris unD ParaDieSvögel, Störche unD Kormorans im Rest, auf Den Schlafbäumen unD auf Dem Wasser bei Der Nahrungssuche zu beobachten. Der Film schilberte DaS Leben in Der Hütte DeS Fischer- FemanDo, Der allerlei seltene Tiere sam­melte, um sie Dann auf Dem Markt in Pars zu verkaufen. Manches luftige Bild ergab sich aus dem Spiel und den Gewohnheiten Der verschie­denen Affen, Die in enger Gemeinschaft mit Den KinDern dieses Eingeborenen lebten. Der Film brachte Bilder von dem täppischen Tapir, von Papageien und Schildkröten, von Waflerschwei- nen und anderen Tieren, die der Fischer in sein Haus ausgenommen hatte. Die kunstvollen Rest- bauten der Wespen und Die groben Arbeits­leistungen der Ameisen wurden im Bilde nicht weniger eindrucksvoll wiedergegeben. Mit leisem Grauen betrachtete man zum Schluh Den bar­barischen Kampf zwischen Menschen unD den Krokodilen, die als Todfeinde Der Menschen zu Zeiten niedrigen WasserstanDes von Den mutigen Männern auf Den flachen StranD getrieben, Dort mit Dem Lasso gefangen und schlieblich erschlagen werden. Der Film verdiente alle Aufmerksamkeit. Ein zweiter Kulturfilm offenbarte Die herbe Pracht nordischer Landschast in schönen Bildern.

Oberheffen.

Um den neuen Kurdirektor von Bad-Nauheim.

= Bad-Nauheim, 1. Sept. Mit dem heutigen Tage tritt Kurdirektor o. B o e h m e r in den Ruhe- stand. Bis zur Ernennung seines Nachfolgers wurde er mit der Wciterführung der Geschäfte der Bad- und Kurverwaltung beauftragt. In Ißjähriger Tätigkeit hat o. B o e h m e r, der vorher in Mainz als Saurat und Vorstand des Kulturbauamtes wirkte, sehr segensreich für Das hessische Staatsbad gewirkt. Seine besonderen Verdienste liegen auf den Gebieten des künstlerischen und gesellschaftlichen Lebens, deren Ausgestaltung er stets größte Be­achtung schenkte. Bei der Bedeutung, die das Amt des Kurdirektors für unser Bad hat, ist es natür­lich, daß sich die Ocfsentlichkcit in starkem Maße mit der Nachfolgefrage beschäftigt. Eine Entscheidung ist bis jetzt in Der Angelegenheit noch nicht gefallen.

Glockenweihe in Langsdorf.

Df. Langsdorf, 31. 2Iug. Die am vergange­nen Montag in feierlichem Festzug eingeholten Glocken tourDen im Laufe Der Woche an Ort unD Stelle gebracht. Am gestrigen Sonntag fanb nun Die .kirchliche Weihe Der Glocken in einem FestgottesDienste statt. Der von musikalischen Darbietungen reich umrahmt war. Frl. T h i m m aus Hungen fang nach Dem Eingangsgebet das Ave verum corpus von Mozart, nach der Pre- Digt fang Lehrer Herbert Kruger (Steinfurth) aus Der Arie des Ellas:So ihr mich von gan­zem Herzen suchet, so will ich mich finden lassen, spricht unser Gott". Rach Der Glockenweihe unD Dem Weihegeläute brachten ein aus Dem Männer­gesangverein unD Gemischten Chor gebilDeter Ge­mischter Chor BeethovensDie Himmel rühmen Des Ewigen Ehre", begleitet von Orgel- unD 3nftrumentalmufif. zu Gehör. 3n feiner Fest- predigt sprach Der Ortsgeistliche Pfarrer Dr. H e h m a n n vom Wert unD Sinn Der Glocken, inDcm er sich an Die 3nschriften Der Glocken an- lehnte. Don Den vier Glocken, Die in ihrer Har­monie Die Töne g, b, c, d schwingen, finD Die größte unD kleinste neu. Von Den beiDen alten trägt Die größere Die IahreSzahl 1657. Die bei-

ben neuen stammen an» Der Gkockengfesteres R k n» ker in Sinn. Die gröbere ist geziert mit Dem Spruch 3efaja 21 DerS 8:Herr, ich stehe auf Der Warte immerDar Des Tages unD stelle mich auf meine Hut alle Rächt": Die kleinste Glocke ist geziert mit Der Inschrift 1. Korinther 13 VerS 1: Wenn ich mit Menschen- unD Engelzungen rebete, und hätte der Ciebe nicht, so wäre ich ein tönenD Erz oDcr eine fTtngcnDc Schelle". Danehen trägt sie Den Dermerk, Daß sie von unserem Bürgermeister gestiftet tourDe.

Wit Der Beschaffung eines öürDigcn GcläuteS ist «in jahrelanger Wunsch fast aller DemeinDe- gfieDer in Erfüllung gegangen. Die Gemeinde Darf stolz Darauf fein, trotz Der wirtschaftlichen Röte unterer Zeit ein schöne» Geläute beschafft zu haben unD ihr Eigen zu nennen. Mögen Die neuen LangSDorier Glocken allen bessere Zeiten einläutcn.

Auch Der ©onntagobenD galt noch Der feierlichen Glockenweihe. 3m Saale DesDeutschen HauseS" sanD eixf FamilienabenD statt, für Den al« ReDner StiftSpfarrer D r a u D t (Lich) gewonnen war. Er sprach zu Dem Thema: .Der Ruf Der Glocken in schwerer Zeit". Musikvorträge, ein Glockenspruch, sowie Begrüßung-- unD Schluß­worte gestalteten auch Diesen Teil Der Gesamtfeier recht wirkungsvoll.

Landkreis Kietzen.

£ to i e i e tf, 1. Sept. Gestern abend fand bei Gastwirt Phil. Walter Die Generalversammlung der Spar- und Darlehenskasse e. G. m. b. S). Wieseck statt. Der Dorsitzenbe des Aussichtsrates, Bürgermeister Scho mb er, eröffnete die General- Versammlung und ging auf die Schwierigkeiten ein, die seit dem 13. Juli auch die Spar- und Darlehens tafle betroffen haben. Sodann wurde die Jahres- rechnung 1930 bekanntgegeben und besprochen. Den Geschäftsbericht gab Rechner Lang. Während die Einlagen, durch die wirtschaftlichen Verhältnisse be- Dingt, etwas hinter denen des Vorjahres zurück- blieben, wurde die Kasse au Rückzahlungen von Guthaben stärker in Anspruch genommen. Dem Vor- stand wurde einstimmig Entlastung erteilt. Aus dem Reingewinn von 4045,69 RM. sollen, wie Im Vor­jahr, 8 o. S). Dividende bezahlt werden, während der Restbetrag den Reservefonds özw. Der Betriebsrück­lage zugeschrieben werden soll. Zum Schluß wurde noch Darauf hingewiesen, daß es heute notwendiger sei als je, die entbehrlichen Gelder Der Kass« zu» zuführen, zum Nutzen Der Gesamtwirtschaft.

! AuS Dem südöstlichen Kreise Gie- tz e n, 31. Aug. Die DetreiDeernte ist in Den meisten Orten unserer GegenD beendet. Der Ertrag fast aller Fruchtarten kann als mittelmäßig be­zeichnet werden. Sehr gering war Der Ertrag Des RoggenS, Der etwa 5 bis 7 Zentner je Mor­gen brachte. Die (Srummeternte hat bei Dem schönen Wetter Der letzten Tage ihren Anfang genommen. Die große Feuchtigkeit hat Den Gras- wuchs sehr gcförDcrt, so Daß neben eine vorzüg­liche Heuernte auch ein reichlicher Grummetertrag tritt. Die Äarto ffelernte verspricht ebenso gut zu werben. Die D i ck w u r z steht in Quan­tität nicht hinter sonstigen 3ahren zurück. Bel Den ersten Obstversteigerungen wurden für Dirnen, Frühäpfel und Zwetschen nur geringe Preise erzielt.

Oie Oevisen-Ablieferung.

Berlin, 1. Sept. (WTB.) Es wird Darauf hingewiesen, Daß die Ablieferung derDe­visen auf Grund Der Verordnung vom 29. August 1931 bls zum 5. September 19 31 zu erfolgen hat. Hierzu ist jeDer verpflichtet, der Devisen im Werte von mehr als 10 0 0 Reichsmark besitzt, und zwar:

1. ausländische Zahlungsmittel (ä. B. auslän­dische Banknoten, Goldmünzen, Schecks, Wech­sel usw.),

2. Forderungen in ausländischer Währung (z. B. sämtliche Bankguthaben in ausländischer Währung bei in- und ausländischen Banken oder sonstige Forderungen in ausländischer Währung, die in Den nächsten Drei Monaten fällig werden).

3. Ausländische Wertpapiere, sofern sie nach dem 12. 3uli 1931 erworben sind, und schließlich

4. Gold (außer Den vorerwähnten ausländischen GolDmünzen alle außer KurS gesetzten Goldmün­zen, Feingold und legiertes Gold, sowie Rohgold, wie Altfabrikate, nicht Dagegen Schmucksachen).

Die Anbietung urfD Ablieferung Der Devisen hat bei der Reichsbank und allen Devisenbanken zu erfolgen.

Vordrucke brauchen nur in den Fällen aus- gefüllt zu werden, wenn jemand beantragt, ihm seine Devisen zu belassen, da er sie zu Volkswirt^ schaftlich gerechtfertigten Zwecken gebraucht. Wer feinen Verpflichtungen zur Ablieferung nicht nach­kommt, wird streng bestraft.

Auskunft erteilen Die Reichsbankanstalten und die Devisenbanken.

Kunst und Wissenschaft.

Aufruf an die JrnioDc Dorthe» in bet Schweiz.

Führende schweizerische PeZönllchkelten in Politik und Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft veröffent­lichen. wie aus Zürich berichtet wird, aus Anlaß De» Goethejahres einen Aufruf zur Errichtung einer schweizerischen Goethespenbe, in Dem es u a. heißt:Am 22. März kommenden Jahre» feiert bas deutsche Volk Den 100. Todestag feines größten Dichters. Zn die Begeisterung, sich zu Goethe zu bekennen und in die Freude, Dem Genius zu huldigen, teilt sich die Welt Aber Da» Bekenntnis der Welt zu Goethe wäre nicht vollwertig ohne Die Bereitschaft, der vom deutschen Volk zur Feier des Tages geplanten Unterstützung der Goethe« Stätten in Frankfurt a. M. und Weimar, die den Unbilden der Zeil preisgeaeben sind, zum Zwecke ihrer Erhaltung und ihren Ausbaues durch einen Akt internationaler Solidarität zu Hilfe zu kommen. Außer Italien ist kaum ein fremde» Land inniger und auf mannigfaltigere Weife mit Goethe verbunden als die Schweiz. Sv werden auch bei uns Männer und Frauen, denen Goethe Leitstern des Leben» geworden ist, freudig das Ihrige beitrage« zu einer schweizerischen ©oetbefptnbe, die zu gleiche» Teilen dem Goethe-Nationalmuseum in Weimar und Dem Frankfurter Goethehau» zugedacht fein soll (fr* innert euch des einen Goethewortes: Edel fei der Mensch, hilfreich und gut!"

Die Wetterlage.

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Wettervoraussage.

Langsam rückt unter weiterer Ausdehnung Dal neue ozeanische Tief nach Dem FestlanDe vor. Da­bei hat sich Das Regengebiet noch vergrößert und macht sich bereits im Deutschen Rordseeküstenae- bict bemerkbar. Die Warmluft wirb allmählich auch In unserem Bezirk Platz ergreifen und zu Riederschlägen führen.

Aussichten für Donnerstag: Feucht- warmeS unD trübes Wetter mit Riedcrschlägen.

Aussichten f ü r Freitag: Wolkig unk» warm, zeitweise noch RieDerschlag, zum Teil ge- witterhaftcr Art.

Lufttemperaturen. Am 1. September mittag« 20,0 Grab CelsiuS, abends 16,3 Grad. 2lm 2. September morgen« 15,0 Grad. Maximum 20,2 Grad. Minimum 12,2 GraD. Riederschläge 0,2 Millimeter. SonnenfcheinDauer 1 StunDe.

GrDtemperaturen in lOZentimeter Tiefe. Am 1. September abenD« 19,0 Grad. Am 2. September morgen« 15,6 Grab.

Briefkasten Der ZReöoffion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit Der Schriftleitung.)

M. 6. Sie wenDen sich In Dieser Sache am besten an 3hre voraesehte DienstbehörDe. ES han­delt sich in der Mietsache um eine Interne Ver- waltung-angelegenheit, die man von außen her nicht beurteilen kann.

Für die anläßlich unserer Verlobung erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir herzlichen Dank

Oma Müller

Wilhelm Schmitt

Gießen, im August 1931

05000

Für die und anläßlich unserer Vermählung in so reichem Maße überbrachten Glückwünsche unb Geschenke banken wir herzlich

Rudolf Mißler

und Frau Gretel, geb. Äecker

Gießen (Bleichstraße 38), den 1. September 1931

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