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Die Slaaerral-LkinnenWswache zieht aus

Oie Wetterlage.

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Paris

Thüringen gibt nicht nach

Ter Konflikt um die Polizei.

Eintreffen Lakehurst 10 Ahr mittlere Green- wichzeit. Alles wohl."

wegen des überraschend früh angefagten Ein­treffens desGraf Zeppelin" haben sich bisher nur hundert Automobilisten auf dem Flugplatz in Lake­hurst eingefunden, um bei der Landung anwesend ;u sein. Die Benutzung des beweglichen Ankermastes gestattet eine starke Verringerung der Bodenmannschaft. Als weitere Vorsichtsmah­nohme wurden sämtliche Elektroapparoke aus der Unterkunftshalle entfernt, um die Möglichkeit einer Explosion durch elektrische Funken auszuschliehen. Als Vertreter des Botschafters ist Konsul Heuser aus Meuporf eingetroffen.

Q Klagen

Briands Paneuropa- Memorandum

Scharfe Kritik imEcho de Paris".

Paris, 30. Mai. (WTB.) Der AuhenPvN- tiker des nationalistischenEcho de Paris", P e r- t i n a x, beschäftigt sich mit Driands Memo­randum in der Paneuropafrage, das er entgegen der ersten Stellungnahme seines Blattes ablehnt. Er schreibt: Das Driandsche Memorandum über die föderalistische Organisierung Europas ist das zweideutigste und Widerspruch- vollste Dokument, das man sich den­ken kann. Briand spricht von Föderation und erklärt auf der anderen Seite in vollem Ernst, daß an der Souveränität keines Volkes gerührt werden dürfe. Das sei di)ch ein Widerspruch. Er sehe die Schaffung eines Exekukvg^sschusses vor, dessen Beziehungen zu dem Exekutwrat des Völkerbundes man sich nicht recht vorstellen könne, um so weniger, als der von Briand ge­plante Exekutivausschuh, da er aus einer Wahl hervorgehen solle, sehr wohl überhaupt keine Großmacht umfassen könne, wäh­rend die Großmächte im Völkerbundsrat über die Stimmenmehrheit verfügen. Da der Völ­kerbund. au, 'der ganzen Front rm Rückschritt begriffen sei, laufe das Driand­sche Memorandum auf eine erneute Frage <tn die Besiegten und die Unzu­friedenen hinaus, auf die Frage: Wollt ihr nochmals den 1918 eingeführten Stand der Dinge bestätigen oder nicht? Aus den Arbeiten des Organisationsausschusses werde man die Antwort herauslesen können.

Oie französisch-italienische Spannung.

Frankreich rüstet sich für jeden Fall.

»erteilen als drücke Der Völkerverständigung

Neichsaußenminister Or. Curtius spricht im Deutschen Auslandinstitut.

scheindauer 12 Stunden.

Reisewetterdienst.

Garmisch Partenkirchen. 15 Grad, gestern: warmer Tag, Südwestwind; heute mor­gen: halb bis ganz bedeckt; Witterungsoerlauf seit gestern: meist heiter.

Borkum. 15 Grad, milde Aacht, Südostwind; heute morgen: heiter bis halb bedeckt; Witte- rungsderlauf seit gestern: teils heiter, teils wolkig.

Alljährlich vom 30. mal bl- zum 2.3uni übernimmt die Morine zur Erinnerung °n dl- S'^-rra,Ichlacht die Wache vor dem Reichspräsidentenpalais m Berlin. Die Wache von der Nordsee-Marknestation auf dem Pariser Platz.

OasneueOefizitimReichshaushalt

Oer Mehrbedarf der Arbeitslosenversicherung.

breiten werde.

Iungdo und bürgerliche Sammlung.

"Berlin, 30. Mai. (Priv.-Tel.) Zu dem Schei­tern der Verhandlungen um die Bildung einer staatsbürgerlichen Einheitsfront nimmt jetzt auch derIungdeutsche" Stellung, indem er ausführt: Man ging nicht von einer gemeinsamen Idee aus, sondern von der Aotwendigleit einer gemeinsamen Wahlkasse, die von vielen Geldgebern gewünscht wurde. Die Führer der alten Parteien können es anscheinend noch immer nicht begreifen, daß zwei so mächtige Organisationen wie der Fungdeutfche Orden und die Dolksnationale Reichsvereinigung nicht von einigen finanziellen Potenzen leben, sondern auf der freiwilligen Mitarbeit eines jeden Anhängers beruhen. An diesen grundsätzlichen Unterschieden einer volksgemeinschaftlichen Bewegung von den alten Parteien liegt es, wenn wir ein Pak­tieren mit den alten Parteien ab­lehnen. 3m übrigen aber ist es unrichtig, daß sich die volksnationalen Führer den Be­sprechungen mit Dr. Scholz entzogen hätten. Wir werden gegebenenfalls die Oeffentlichkeit näher darüber aufkläven."

Berlin, 30.Mai. (BDZ.) 3m Haushalts­ausschuh des Reichstags teilte Reichsfrnanz- minister Dr. Moldenhauer mit, daß die Reichseinnahmen im April um 54 Millionen hinter den Schätzungen zurückgeblie­ben sind. Den 3ahresausfall an Besitz- und Derkehrssteuern müsse man für das Reich auf 36,6 und den Ausfall der ersten acht Monate an den Zöllen und Verbrauchsabgaben gegenüber den Voranschlägen des Haushalts 1930 auf 100 Millionen schätzen, zusammen also 136,6 Millionen Mark zuzüglich eines weiteren Ausfalles aev De- förderungssteuer. 3m Vorjahre war nach einer außerordentlich starken Arbeitslosigkeit im Früh­jahr im April und Mai ein Absinken der Zahl der Hauptunterstühungsempfänger um ungefähr 700 000 erfolgt. Verlief die Kurve im gegenwärti­gen 3ahr entsprechend, dann konnte damit gerech­net werden, daß die vorgesehene Deckung aus­reichte. Tatsächlich kam es anders, das Absinken trat nur in Höhe von etwa 150 000 Hauptunterstühungsempfängern ein. Für das 3ahr 1930 ist mit einer Mindestdurchschnittszahl der Arbeitslosen von 1,6 Millionen zu rechnen, die einen Mehraufwand über den Etatsansah in Höhe von 4 5 0 Millio­nen erfordert. Außerdem führt die gleiche Ent­wicklung zu einer Erhöhung der Zahl der Krisen­empfänger von bisher 200 000 auf 400 000, d. h. zu einem weiteren Mehrbedarf von 150 Millionen. Es ist also durch die Wirt­schaftsentwicklung auf der Ausgabenseite ein

Weimar, 30. Mai. (Priv.-Tel.) Wie zuständiger Stelle mitgeteilt wird, will das Land Thüringen im Falle der Verhängung einer Zu- schuhsperre durch das Reich die zu viel ge­zahlten Reichszuschüsse in Hohe von etwa 400 000 Mark für seine Polizei ver- wenden, so daß sich eine Auswirkung^ der Sperre vorerst nicht einstellen würde. 3m übri­gen heißt es, daß eine Zurücknahme des Beschlusses des thüringischen Kabinetts hin­sichtlich der Stellenbesehung bei der zukünftigen staatlichen Polizei nicht erwogen werden könne. Die Rationalsozialisten könnten aus Prestigegründen nicht gut einer derartigen Zu­rücknahme eines einmal gefaxten Beschlusses zu­stimmen. Man werde aber wahrscheinlich, um eine Kabinettskrise zu vermeiden, einen an­deren Weg einzuschlagen versuchen, über den Staatsminister Baum eventuell schon am Mon­tag dem thüringischen Kabinett Vorschläge unter­

worden. ,

Zum Teil wird sich die Deckung dieser Mehraufwen- düngen durch Maßnahmen auf dem Gebiete der Ar­beitslosenversicherung selbst ergeben. Im Zusammen­hang hiermit sind auch eine Reihe von Maßnahmen in Vorbereitung, welche durch Arbeitsbe­sch a f f u n g die wirtschaftliche Lage im allgemeinen heben sollen. Bezüglich des danach verbleibenden Ausfalls hat sich das Kabinett bisher ein allgemeines Bild über die Notwendigkeit einer Deckung und die hierfür gegebenen Möglichkeiten gemacht, ohne sich auf einen bestimmten Weg festzulegen. Die Bor« schlüge hierüber werden dem Reichsrat alsbald nach Pfingsten zugehen. Man könne jedoch schon jetzt sagen, daß man dabei an der Ausgabenfeite des Etats nicht vorbeigehen werde.

Abg. Dr. Rademacher (Dnt.) forderte zur Neuerweckung des Derantwortlichkeitsgesühls der po­litischen Instanz, besonders i n d e n G e m e i n d e n, die Einführung eines Berwaltungskoften- beitrages unter automatischer Verkoppelung mit

einen unaufhörlichen schweren Kampf um die Verteidigung ihrer Rechte stehen. Alle Einsichtigen wissen, daß der Kampf der Minderheiten nicht gegen den Staat als solchen gerichtet ist. Sie wehren sich lediglich gegen einen überspitzten Souveräni- t ä t 5 b e g r i f f, ber in seiner schroffen Auswirkung die Quelle der Bedrückungen und mannigfachen Ungerechtigkeiten des herrschenden Volkes gegen­über den Minderheiten ist. Die Minderheiten denken gar nicht daran, die Staaten, in denen sie leben, innerlich aushöhlen zu wollen. Sie haben vielmehr als klar ausgesprochenes Ziel lediglich die national-kulturelle Entwicklungs-

OWolXtnlos. ® neuer. ® naiv oeaecxL « womia oeoetKi

* Schnee & Graupein e Meoei K Gew/nter.©wmd$tiiie.*O> seht leichter Ost S* massiger "Sudsoowest Q stürmischer «orowesl Ole Pfeile fliegen mit dem winde Oie oeioen Stationen sttnendcn Za^ len geben die Temperatur an. Die Linien verbinden Orte mit gleichem uf neeresnweau umgerechneten luftdruch

den Realsteuern.

Abg. Dr. Reinhold (Dem.) erwähnte, zur Sicherung der Reichsfinanzen seien notwendig: eine durchgreifendere Reform der Arbeitslosenversiche­rung und eine wirkliche, nicht fiktive Sanierung derAusgaben.'

Abg. Dr. Cremer (D. Vp.) verbreitet sich dann über den Umfang der Kapitalflucht, Die letzte Ursache dieses überaus traurigen Kapitels ist die zu scharf anpackende Steuerschraube.

London, 30. Mai. (WTB.) Pertinax meldet demDaily Telegraph" aus Paris: Infolge der Reden, die Mussolini während der letzten zwei Wochen gehalten hat, wird die französische Regie- , rung wahrscheinlich vorläufig nicht geneigt Mehrbedarf hon insgesamt 600 WM°nen erzeugt | fein, bk ungen Jortjufij$n, jbte w

grenze von Lybien und die Stellung dec italienischen Ansiedler in Tunis be­gonnen worden sind. Infolgedessen dürfte die ita­lienische Note, die der französischen Regierung am 3.Oktober 1929 übersandt wurde, unbeantmor- t e t bleiben, bis günstigere Umstände eintreten. In­zwischen hat der Chef des Generalstabes, General W e y g a n d, eine Inspektionsreise an der Südo st grenze unternommen. Alle notwendigen Maßnahmen sind getroffen, um einen unverhofften Zwischenfall zu verhindern. Das dem italienischen Parlament unterbreitete Flottenprogramm wird von der hiesigen zuständigen Stelle aufmerk­sam geprüft, und das ganze Problem wird dem Ministerrat in absehbarer Zeit unterbreitet werden.

Ankurbelung der Wirtschaft. I

Von unserer Berliner Redaktion.

Berlin, 31.Mai 1930.

Es ist nur zu begreiflich, daß sich aller Augen jetzt auf die Gefahren der wirtfchaftlichen Lage richten. Von jeher haben einsichtige. Beurteiler davor gewarnt, die gegenwärtige schlechte Kon­junktur als eine nur vorübergehende Erscheinung zu betrachten. Das 3nstitut für Konjunktur­forschung ist der Auffassung, daß die Krise sich allmählich jetzt dem Stadium der Depression nähere, 6. h. also, daß mit einem Abklingen derjenigen Erscheinungen (Zusammenbrüche usw.) I zu rechnen ist, die man als eigentlich krisen- I haft bezeichnet, daß aber von einer Wiederbele­bung einstweilen noch nicht die Rede sein kann. I Die weitere Entwicklung wird nach dieser Auf- I fassung entscheidend beeinflußt werden, einmal I durch die sich bessernde K a p i t a l v e r s o r - gung, dann aber auch durch den Preis ruck - I gang. Es kann nicht genug hervorgehoben wer­den, daß gerade dieses Moment, der Preisruck- I gang, vielleicht eine entscheidende Rolle zu spielen I berufen ist. Man darf aber nicht verkennen, daß gerade in unserem heutigen politisierten I Wirtschaftssystem tarifierte Löhne einer­seits, kartellmäßig gebundene Preise andererseits die Voraussetzungen dafür nur schwer zu schassen sind. Einen Anfang hat letzt die nordwe st deutsche Eisenindustrie durch den allerdings von den Gewerkschaften bis­her bekämpften Abbau der Akkordlöhne gemacht, durch den eine Senkung der Eisen­preise erreicht werden soll. Wir werden uns I wahrscheinlich in dem jetzt beginnenden Stadium der wirtschaftlichen Entwicklung durch unvermeid­liche Auseinandersetzungen über Preis- und Lohn­gestaltung einer Krise nähern.

Die Forderungen, die die freien Gewerkschaften unter dem MottoGebt Arbeit" an die Oeffentlichkeit gerichtet haben, gehen nach tote vor grundsätzlich an der Frage der Renta­bilität der Wirtschaft vorbei. Wenn z. D. an die Regierung die Forderung gesteltt wird, plan­mäßige Konjunkturpvlittk zu treiben und eine Stärkung des Baumarktes zu erstreben und das fehlende Kapital aus dem Ausland hereinzu­holen, so beweisen die Vertreter solcher 3deen, daß sie das G r u n d P r o b l e m, um das es jetzt geht, noch nicht erkannt haben. Denn bei den Auslandanleihen kommt es doch schließlich nicht nut auf die Tatsache an, daß wir sie her- einbekommen, auch wir sind der Meinung, | daß zu vernünftigen Bedingungen hereingenommenes Auslandkapital uns wertvolle Dienste zu leisten berufen ist, entscheidend ist die Frage, zu welchen Bedingungen wir es erlangen können. Denn wenn die Wirtschaft unter dem Druck einer übergroßen öffentlichen Belastung nicht in der Lage ist, ihre Betriebe so rentabel zu gestalten, daß auch diese hohen Zinssätze noch herausgewirtschaftet werden, dann bedeutet jetzt die Hereinnahme von Ausland­kapital nur eine Kampfetspritze, die nicht zur Heilung, sondern zu noch größerem Siechtum führt. Wir haben doch in den vergangenen Zäh­ren mit wahllos hereingenommenem Ausland- kapital böse Erfahrungen gemacht. Wenn die freien Gewerkschaften weiter verlangen, daß cm auskömmliches" Rotopserauf Besitz und Ein- kommen zur Sicherstellung der Erwerbslosen» 7 Unterstützung eingeführt werden soll, bamt wer­den wir es erleben, daß das deutsche Kapital noch weniger Anreiz als bisher zur Betätigung im eigenen Lande findet. Die acht Milliarden ausgewanderten Kapitales sollten schrecken. Was soll man sich ferner unter einer vernünftigen Konjunkturpolitik ber Auftragsbehörden" denken? 3m gegenwärtigen Stadium würde sie nichts weiter bedeuten, als eine neue Erhöhung der schwebenden Schulden, also gerade das, was wir am allerwenigsten gebrauchen können, wenn wir eine Gesundung der Verhältnisse am Geld- und Kapitalmarkt erstreben. Mit diesen Rezepten führt man Deutschland nur noch in tiefere wirtschaftliche Rot hinein, nicht aber zur Gesundung.

Stuttgart, 30. Mai. (WTB.) 3m Deut­schen Auslandinstitut hielt Freitagabend Reichs- auhenminister Dr. Curtius eine Rede, in der er u. a. folgendes aussührte: Reben dem Verein für das Deutschtum im Auslände, der sich bereits seit Zahrzehnten die Fürsorge für die deutschen Auslandschulen als bef andere Ausgabe gestellt hatte, stellt sich das Deutsche Auslandinstitut unbestritten an die Spitze jener seit dem Kriegs­ende mächtig anschwellenden Bewegung, die dar­aus hinziell, das gesamte deutsche Volkstum auf der Erde in dem Bewußtsein innerer Verbunden­heit zusammenzufassen. Süddeutsche Stammesart bewährte sich in der heiteren Beweglichkeit, mit der das Znstitut jeder Lebensform des Auslands­deutschtums warmherziges Verständnis entgegen­brachte und sich umgekehrt für jedes kulturelle und praktische Bedürfnis mit anschmiegsamer Dienstbereitschaft zur Verfügung hielt. 3ch glaube, daß dem Volkstumsgedanken die Zu­kunft gehört. Wir Deutsche dürfen dies mit gutem Gewissen auch anderen Rationen gegen­über t>ertreten, denn der echte Volkstumsgedanke, wie er in voller Reinheit gerade bei den idealisti­schen Denkern unserer klassischen Periode aus­gebildet ist, schließt fremdes Volkstum keines­wegs aus, sondern sordert es geradezu. Die Er­kenntnis, daß eine Zusammenarbeit des Volks- j tums verschiedener Prägung möglich ist, und die Durchdringung der politischen Praxis mit dieser Erkenntnis ist eine der Voraussetzungen für eine würdige Befriedung und gedeihliche Entwicklung Europas. Die Frage der nationalen Min­derheiten ist keineswegs ausschließlich oder überwiegend eine deutsche Frage.

Seit ben Friedensverträgen beläuft sich die Gesamtzahl der nationalen Minderheiten in Europa bei vorsichtiger Schatzung auf insgesamt etwa 35 Millionen Seelen. Alle diese Minder­heiten wünschen ihre kulturelle Eigenart, die sie von ihren Vätern ererbt haben, zu erhalten und zu entwickeln. Das ist ihr gutes Recht, ein ursprüngliches Menschheitsrecht.

Den Minderheiten sind ihre Rechte aber auch aus­drücklich in bindender Form am Ende des Weltkrieges von den damals alliierten Mächten bestätigt worden, und zwar in beson­deren Minderheitenschutzverträgen, die unter die I Garantie des Völkerbundes gestellt I sind. Leider muß festgestellt werden, daß diese Ver- I träge in ber überwiegenden Mehrheit noch fern l von ihrer Erfüllung sind. Statt daß die I Minderheiten in den verschiedenen Staaten die I ihnen gewährleistete Gleichberechtigung und kultu- I relle Freiheit genießen, hat die Entwicklung der » letzten Jahre gezeigt, daß die Minderheiten i n

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sreiheit im Rahmen der Staats­gemeinschaft. Die öffentliche Meinung ber Welt ist immer entschiebener baoon überzeugt, baß nur zufriebenge st eilte Minderheiten mit innerer Bereitwilligkeit ihre Pflichten gegen­über dem Staate erfüllen und damit nicht nur Stütz- . Pfeiler ihres eigenen Staatsganzen, sondern auch Wettervoraussage,

ein wichtiger Faktor zur Aufrechterhaltung und Die Erwärmung hatte im Laufe des gestrigen Förderung guter Beziehungen zu auswärtigen Staa- Tages derart zugenommen, baß sich in der Nacht ten sein werden. Die Minderheiten werden dann infolge Zufuhr kühler Lust ein starkes Gewitter bil- bi e wichtigste Brücke ber Völkerver- dete, bas über unser Gebiet hinwegzog. Dabei kam ftänbigung bilben. Jeber Schritt auf dem Wege e9 3U recht ergiebigen Niederschlägen. Der Luftdruck zu diesem Ziel bedeutet mithin einen wertvollen jst über Mitteldeutschland wieder angestiegen, so daß Beitrag zur Befriedung Europas. Hier fällt auch das nordische Hochdruckgebiet mit dem italienischen dem Völkerbund eine wichtige und verant- durch eine schmale Brücke in Verbindung getreten wortungsvolle Ausgabe zu. Er wird sich ihr nicht ist. Im Bereich des hohen Druckes wird zunächst entziehen können, wenn er seiner Rolle als Weg- wieder Aufheiterung eintreten und erneute Erwär- bereiter für eine neue Welt gerecht werden will. mung einsetzen. Das heute morgen über der Nor- frtnhttnn mandie liegende Tiefdruckgebiet läßt eine stabile //Graf Zeppelin vor oer lanoung Wetterlage zunächst nicht aufkommen. Unter feinem in £flfcf)UrfL Einfluß wird feuchte ozeanische Lüft nach dem Kon-

11 7Nr rmTR Tunk- tinent verfrachtet, die stellenweise Gewitterbildungen Friedrichshafen 31 Mai. (MTB Fum tommen läßt, wobei auch Gewitterregen

fpruch.) von Bord des LuftschiffesGraf Zeppelin ^'^eten tönnen.

ist beim Luftschiffbau Friedrichshafen der folgende Wettervoraussage für Sonntag direkte Funkspruch eingegangen: Teils heiter, teils wolkig, warm, lokale Getoitter-

llm 4 Uhr mittlere Greenwichzeit 100 Kilo- störungen.

m-ter nördlich Kap Hatteras. Erwarten Lufttemperaturen am 30.Mai: mittags 25,1 Grad - ....... ~ 1 Celsius, abends 19,3 Grad; am 31. Mai: morgens

15,8 Grad. Maximum 26,6 Grad, Minimum 14,7 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 30. Mai: abends 23,2 Grad; am 31. Mai: morgens 18 Grad. Niederschläge 12,7 mm. Sonnen.

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Vormittags steht er wie e meinem Schrei endlich wieder d. h. daß die P ohne jegliche Zr

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