kurzweg zu. 64 war ihnen nur um die Fest- | ftellung zu tun. daß sie vor dem Kacholtschen Schwesternhaus aus naheliegenden Gründen in dem Gesänge innegehalten haben. Diese Fest- I Peilung gelang ihnen auch, nicht gelang e- ihnen aber, die Dehauptung der Polizei zu widerlegen, daß der Gesang in der Lähe der Frankfurter ©trape noch ein derartiger war, dah er in dem Schwesternhaus gehört werden konnte. Die Studenten hatten sich in der Entfernung geirrt. Der sonst gebotene Strafschärfungsgrund fiel aber weg, und da- Urteil lautete auf geringe Geldstrafe.
Wirtschaft.
^indermorft in (Sieben.
Auf dem heutigen Lindermarkt inGießen' waren 1087 Stück Drohvieh und 187 Kälber ausgetrieben. Es kosteten: a) Milchkühe oder hochtragende Kühe 1. Qualität 600 bi- 700 Mk., 2. Qual. 400 bi- 550. 3 Qual. 250 bi- 350; b; Schlachtkühe 150 bis 450, c) Linder. 1 ,- bi« 3 «jährig 140 bi- 240, s/4- bi- zweijährig 220 bi« 430 Mk.; d) Kälber das Psd Lebendgewicht 50 bis 60 Pf. Ausgesuchte Tiere brachten über Lotiz. Marktverkauf: Lebhaft, später abflauend. ES verblieb geringer Lieberstand.
e
• Erntevorschätzung für Getreide im Deutschen Leich zu Anfang Juli. Lach den nunmehr für das ganz« Leich vorliegenden Erntevorschätzungen der Saatenstands- berichterstatter wäre nach dem Stande zu Anfang Juli «ine Gesamternt« bei Roggen von 8,5 Millionen Tonnen lgegen 8,2 Mill. Tonnen im Dorjahre), bei Weizen von 3,8 Millionen Tonnen (3.4 Mill. Tonnen), bei Wintergerste von 473 000 Tonnen (381 000 Tonnen), bei Sommergerste von 2.5 Millionen Tonnen (2.8 Mill. Tonnen) und bet Hafer von 6 Millionen Tonnen (7,4 Mill. Tonnen) zu erwarten gewesen. Inzwischen haben sich allerdings die Aussichten für die diesjährige Getreideernte sowohl durch die Anfang 3uli noch anhaltende Dürre, als auch durch da« jetzige Regenwetter in verschiedenen Teilen Deutschlands verändert.
* Frankfurter Hypothekenbank, Frankfurt a. M.. Lach Mitteilung der Aufsichtsbehörde hat da- Abfindungsangebot für die Kommunalobligationen alter Währung nunmehr LechtSwirksamkeit erlangt. Danach erhalten jetzt die Gläubiger der DorkriegSkommunal-Obligatio- nen Serie 1 und 2 20 Proz. ihre- Nennbeträge«, und zwar 5 Proz. in bar und 15 Proz. in 4^/,pro- zentigen LiquidationS-Goldpfandbriefen bzw. Zertifikaten mit Zin«lauf ab 1. Januar 1930, die Gläubiger der Inflationsserien 3 und 5 25 Proz. des GoldmarkwerteS in bar unter Aufrundung nach oben. Um den Empfängern der Darbe träge eine besonders günstige Anlagemöglichkeit zu schaffen, bietet die Dank diesen bis auf weiteres unter DorauSsehung dauernder Kapitalanlage freibleibend ihre 7proz. Goldpfandbriefe Leihe 16 (nicht rückzahlbar vor 1. Januar 1936) zum DorzugSkurse von 98 Proz. gegenüber dem oer- zeitigen Abgabekurs von 98'/, Proz. an.
’ PensionSkafsenverschmelzung im Dankgewerbe. Wie WTD.-HandelSdienst berichtet, hat da« Reichsarbeitsministerium seine Zustimmung zu dem Zusammenschluß des De- amtenfürsorgevereins der Deutschen Dank mit der gropen neutralen Pensionskasse im Dank- gewerbe erteilt, nachdem das ReichSaufsichtS- amt für Privatversicherung feine Genehmigung au der von den beiderseitigen Generalversammlungen beschlossenen Zusammenlegung gegeben hat. Damit ist die Derschmelzung der beiden Kassen in Kraft getreten. Die Einheitskasse beginnt ihre Tätigkeit mit einem Kapital von über 120 Millionen Mark.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M.. 29. Juli. Tendenz: lustlos. — Auch heute fehlte der Dorfe jegliche Anregung, so dab. bei kaum bestehender Unternehmungslust, das Geschäft nur langsam in Gang kam. Die festere gestrige Leuyorker Dürfe machte keinen Eindruck auf die Spekulation. Lachdem aber der Liquidationstag, obwohl erhebliche Kursverluste eingetreten waren, reibungslos überwunden toorben war und Material kaum mehr an den Markt kam, war im Grundton der Dürfe eine gewisse Wider st ands- fähigkcit zu erkennen. Gegenüber der gestrigen Abendbörse blieben die Eröffnungskurse meist behauptet. Der Auftragseingang von Publikumsseite war weiterhin sehr spärlich, doch schritt die
SMgmg der siidwefldeiilschen Großmühlen?
WSL. Frankfurt a.M., 28.3uIL Die süd- westdeutfchen Grobmühlen in Frankfurt a. W-, Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg und Worms haben den Antrag auf StiIlle gung ihrer Detriebe gestellt. 24 handelt sich um 14 Detriebe mit einer Arbeiterzahl von etwa 2000 Wann. Die Wühlenindustrie begründet die Lotwendigkeit der Stillegung damit, dab ihr auS der alten Ernte für August kein Inland- weizen mehr zur Derfügung stehe, Inlandweizen neuer Ernte sei noch nicht in ausreichender Wenge in vermahlungSfähigem Zustand am Markt. Sie sei deshalb gezwungen, im August nur AuSland- weizen zu vermahlen, könne aber in der kurzen Zeit vom September bis Lovember die Durch- schnittSquote deS beizumahlenden InlandweizenS nicht mehr ausholen. ES sei bei so kurzer Lachmahlungsfrist so hoher Zusatz von Inlandweizen nötig, dab sich die Güte ihre« Mehles erheblich verschlechtern müsse und Absatzschwierigkeiten aufträten.
Die Industrie- und Handelskammer Frankfurt a. M.-Hanau erklärt diese Ausführungen für zutreffend. SS dürfe Wohl ohne weiteres unterstellt werden, dab bie Grohmühlen die sie selbst schwer schädigende Stillegung nicht beschlossen hätten, wenn die Aufrechterhaltung des DetriebeS wirtschaftlich möglich wäre. Die Stillegung der Grobmühlenbetriebe müsse sich aber weit über den KreiS der zunächst betroffenen Mühlen und ihrer Delegschgst auSwirken. Eine nachhaltige Deunruhigung des Getreide- und Mehlmarktes müsse die Folge fein. Die Handelskammer schlägt daher folgcnbc Regelung vor, mit der sich auch die Mühlenindustrie des Dezirks einverstanden erklären würde: Für den Monat August wird für die Grobmühlen der Deimahlungszwang für Inlandwei- zen insoweit aufgehoben, als die vermahlen« Menge des Auslandweizens den Monatsdurchschnitt des letzten Jahres nicht über
steigt. Die hiernach im August nicht beigemahlene Quote ist int Lause deS Erntejahr cS nachzuholen. Soweit die Grobmühlen im August mehr mahlen, al« dem Monatsdurchschnitt entspricht, ist sofort die der Mehrmenge entsprechende Quote Inlandweizen beizumahlen. Dieser Dorschlag werde von den Mühlen akzeptiert, von den Dcrtretem der Stadt und de- Landesarbeitsamte« befürwortet, und die Der- tretet der Landwirtschaft würden ihn ihren Epitzenorganisationen zur Annahme empfehlen. In einer entsprechenden Eingabe an Len Reichs- ernährung-minister bittet die Industrie- und Handelskammer, diesen Dorschlägen entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, damit eine Stillegung der Grobmühlen und die damit verbundenen schweren wirtschaftlichen Schädigungen vermieden werden.
Weizenemte und DennahlungSzwang.
WTD. D c r I i n, 28. Juli. Mit Rücksicht auf die Derxögerung der Weizenernte in maßgeblichen Anbaugebieten hat der ReichSmini- ster für Ernährung und Landwirtschaft zunächst von der Festsetzung einer starren De r - mahlungsquote für den Monat 21 u g u ft abgesehen. Damit tritt der in Artikel I § 1 de« DermahlunaSzwangsgesetzes vor- ?esehene Zustand ein, daß in der Zeit vom . August bis zum 30. Lovember 1930 mindestens 40 v. H. Inlandweizen zu vermahlen find. Der Reich-minister für Ernährung und Landwirtschaft wird aber den weiteren Derlauf der Erntebewegung und der Marktentwicklung ständig beobachten. und. sobald sich das Ernteergebnis klar übersehen läpt, eine neue Entscheidung treffen. Es bleibt dabei Vorbehalten, bereit« im Laufe des Monat« August einen höheren Der* mahlungSsah festzusehen, wobei die für di« ersten beiden Augustwochen geltende Quote zu verrechnen sein wird.
Kulisse vereinzelt zu Deckungen, so daß sich in einigen Werten geringfügige Erholungen durchsetzen konnten. Leicht gebessert eröffneten I.-G- Farben, plus 0,75 Prozent. Don Elektrowerien waren Siemens und Licht & Kraft leicht gebessert. während AEG. unverändert blieben. Die Llmsatztätigkeit blieb auch am Montanmarkt sehr gering. Die Kurse waren unverändert. Mehr unter Druck standen Zellstoffwerte, von denen Aschaffenburg 0,5 Prozent und Waldhof 1,5 Prozent nachgaben. Don Lokalwerten waren Metallgesellschaft 1 Prozent schwächer. Schiffahrtswerte konnten sich um Druchteile eines Prozentes befestigen. Die Mehrzahl der Dankaktien lag bis zu 1 Prozent niedriger. Darmcr Dank lagen aber gut gehalten. Renten still. Don deutschen Anleihen zogen Altbesih leicht an. Don Ausländern waren Anatolier wieder etwas fester. Im Der- laufe besserte sich die Tendenz etwas. Auf Dek- tun gen der Spekulation gingen die Spitzenwerte gegen Anfang bis zu 2 Prozent höher um. Im übrigen betrugen die Erholungen bis zu 1 Prozent. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 3,5 Prozent unverändert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,184 250, gegen Pfund 20,3790, London gegen Kabel 4,8705, gegen Paris 123,76, gegen Mailand 92,95, gegen Madrid 43,65 (etwas schwächer), gegen Schweiz 25,0550, gegen Holland 12,0913.
Berliner Börse.
De r I i n . 29. Juli. Den Erwartungen des heutigen Dormittagsverkehrs entsprechend, eröffnete die heutige Dorfe in überwiegend schwächerer Haltung. Die auf den Kursen per Ultimo August im Vergleich zum Vortage liegenden Reports waren schon gestern abend größtenteils wieder verlorengegangen. Aber darüber hinaus waren die ersten Dotierungen heute erneut noch mehrprozentig rückgängig. Reue Meldungen von Arbeiterentlassungen, vie 25er- schlechterung der Lage in der Metallindustrie, weitere unkontrollierbare Insolvenzgerüchte usw. waren Momente, die auf die Stimmung drückten. Das Fehlen neuer Limite zum Monatsanfang wirkte geschäftshemmend. Die Dildung einiger neuer Parteien gab nur einen Grund zur Deunruhigung. Es kam weiteres Material heraus. Man wollte von Glattstellungen zum Zahltage wissen. Die 25anfen wurden hierdurch zu Interventionen veranlaßt. Das Ausland zeigte auf niedrigerer Vasis eher Kaufneigung. Während zu den ersten Kurzen Salzdetfurth, Miag, Schu
bert & Salzer und Julius Derger besonders schwach lagen, zeigten Schuckert, Deutsche ßino- leum und Conti Gummi ziemlich widerstandsfähige Haltung. Ausländer nur teilweise fester. Deutsche Anleihen lagen behauptet. Pfandbriefe eher weiter zur Schwäche neigend. Der Geldmarkt war zum Ultimo steifer. Tagesgeld 3,5 bis 5,5 v. H ; die übrigen Sätze waren unverändert. Irn Verlause waren die Kurse bei kleinern Geschäft nur geringfügig verändert. Teilweise setzten sich Erholungen durch. AKU. plus 2L5v. H., Karstadt, Siemens, Schultheiß 1 bis 1,5 v. H. höher.
Berliner Prodnktcnmarkt.
Der lin, 28. Juli. Der Produktenmarkt eröffnete den neuen DerichtSabschnitt in stetiger Haltung. Don Uebcrfee lagen besondere Anregungen nicht vor. Tie 2Bettermelbungen aus den einzelnen Laüdesteilen Deutschlands lauten unterschiedlich und die Landwirtschaft hält mit Angebot etwas zurück, da man erst abwarten will, inwieweit die Liederfchläge der letzten Zeit die EmteauS- sichten beeinträchtigt haben. Da anderseits die Lachfrage nur mäßig war, ergaben sich im Prompt- und Lieferungsgeschäft nur unbedeutende Preisverschiebungen. Weizen- und Roggenmehle haben kleines Dedarfsgeschäst in Lokoware bei unveränderten Preisen. Hafer ist in feinen Qualitäten etwas beachtet, der Konsum greift jedoch nur zögernd ein. Wintergerste in unveränderter Marktlage. Für neue Sommergerste gehen die Preisspannen der 23ertäufer und Käufer zumeist noch weit auseinander. Es notierten für je 1000 kg: Weizen, märf., Juli 291,50 (ruhig), Sept. 264, Oft. 265, Dez. 270,50; Roggen, märt, 160 bis 163 (ruhig), Juli 177,50, Sept. 177, Oft. 182, Dez. 191; Futter- und Industrie- gerfte 174 bis 197 (stetig); Hafer, märt, 176
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Oesfentliche Ditte an die Studenten, die e« angeht.
Es liegt durchaus nicht in meiner Absicht, die studentische Fröhlichkeit unterbinden zu wollen; auch nicht das Vedürfnis, die während des Semesters sich ungeeigneten gesanglichen Kenntnisse an die breite Öffentlichkeit bringen zu wollen. Aber muß dieses gerade in der Vahn- hosstraße und ausgerechnet nachts oder früh
morgen« fein? 9« wohnen dort schließlich auch Leute, die tagsüber arbeiten müssen und dec Lachtruhe dringend bedürfen, während dessen die Herren Sänger vollauf Gelegenheit haben, sich am nächsten Tag von diesen stimmlichen Strapazen auSzuruhen. 2Mre eigentlich nicht dec Philvsophenwald der geeignete Ort für derartige conbergcnüHe, an denen sich die Vöglein tm Walde besonder« ergötzen dürsten? Ditte beherzigen!
Sin Anwohner der Dahnhosstraße für viele. |
Oberbeffen.
/Runö um Schotten."
♦ Scho11en. 28. Juli. Anläßlich des Motor- rad-Rennens „Rund um Schotten" ließ am Samstagabend die Stadt Schotten in ihrem festlich geschmückten Rathaussaal den Teilnehmern an dem Rennen und den Ehrengästen einen Ehren» trunf reichen. Bürgermeister Menge! sprach in herzlichen Worten den Dank und Willkommengruß der Stadt aus. Der Vorsitzende des hiesigen Klub». Dr. Dambmann, begrüßte namens der hiesigen Ortsgruppe. Den Dank der Fahrer und der obersten Sportleitung übermittelten der Vorsitzende der Can- dcsgruppc Hesfen-Hefsen-Rassau, E W. Becker (Frankfurt) und Fr. Wiese (Hannover).
Am gestrigen Sonntagabend fand In der festlich geschmückten Turnhalle die feierliche Ueberreichung der Preise statt. Leben den hohen Geldpreisen, die den einzelnen Fahrern in ihren Klassen zufallen, erhielten die besten Fahrer noch wertvolle Ehrenpreise. Der hesiisch« Staat hatte einen Staat«prei«. einen schönen silbernen Decher geschenkt, Krei« und Stadt Schotten, 25ezirksfparkasse Schotten, Sparund Skibfaffe Ulrichstein, Turn« und Gesangverein Schotten und viele andere Private hatten Preise bewilligt. Der Deutsche Motorradfahrerverband. der Vorsitzende Decker, Frankfurt, u.a., gaben ebenfalls wertvolle Ehrenpreise. Lach Degrüfoung durch den Klubvorsitzenden Dr. Dambmann, Schotten, wurden die Preise den Fahrern durch den Vorsitzenden der Lande«- gruppe, Herrn Decker, überreicht. Letzterer sprach auch dem Klub, der Stadt und der ganzen Dürgerschaft besten Dank aus. Ihm schloß sich der Sportpräsident de« Deutschen Motorrad- fahrerverbande«, Schwabe, Hamburg, an. Er sprach sich außerordentlich lobenb über die ganze Durchführung der Veranstaltung und die wohl- gelungene Organisation aus, besonder« dankte er der Staat«-, Provinzial- und Kreisverwaltung für da- Entgegenkommen, daS der Sport hier finde. Kreisdirektor Dr. I a n n überbrachte die Glückwünsche des Kreises Schotten an den Klub und die Fahrer. Er fand treffliche Worte auf unser deutsches Vaterland und die Heimat. Damen« der Stadt beglückwünschte und dankte Dür- germetfter Menget. Er gedachte insbesondere auch des Gründers des Klub« und des Rennen«, des leider so früh verstorbenen W. E. Engler, für den ein Gektenkstein an der schönsten Stelle der Rennstrecke errichtet werden folL Dem schnellsten Fahrer de« Tages, S. Klein, Frankfurt, wurde der Wanderpreis der Stadt überreicht.
Mit dem Rennen war auch eine Strahlenstern f a h r t verbunden. Don weither, Friedrichshafen, Glogau u. a. m. waren Auto- und Motorradfahrer gestartet. Den besten und weitesten Cinzelleistungen wurden Preise zugesprochen. Alle Teilnehmer an der Sternfahrt erhielten die geschmackvolle Plakette.
Landkreis Gießen.
• Reiskirchen, 28. Juli. 3m Saale de« Gastwirts Ferd. Guntrum (Reiskirchen) fand gestern eine sehr stark besuchte Derfamm- lung der Versicherun gsnehmer der Orte Reiskirchen, Saasen, Lindenstruth, Harbach, Hattenrod, Vurkhardsfelden, Oppenrod und Dersrod statt, di« sich mit der Zulassung von Dr. med. Schlierbach als Krankenkasse n a r z t beschäftigte. Lachdem einer Eingabe einer großen Anzahl Kassenmitaljeder nicht statt- gegeben worden war, und die Einwohner o6igec Gemeinden sich feit Atoei 3ahren um die Schaffung einer Arztstelle bemühen, sehen sich dje Versicherten veranlaßt, die Angelegenheit öffentlich zu behandeln. Es waren zu dieser Dcrfamm- lung sämtliche Krankenkassenvorstände, daS Oberversicherungsamt, die Presse usw. geladen. Lach Erklärungen des KraftwagensührerS Dalser nahm Herr Hohn (Frankfurt a. M.) zu längeren Ausführungen das Wort und sprach sich Dafür aus, dah es bei geschlossenem Willen der 23er- sicherten möglich sein müsse, die Zulassung de«
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beichlosienen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o H., Lombardzinsfuß 5 o H
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Berlin
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29. 7.
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Banknoten.
Berlin, 28. Zull
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Amerikanische 91 ölen......
4J6?
4,185
Belgische Noten .......
58.46
58,70
Dänische Noien ........
111,78
112,22
Sng:ische Noten .......
20,325
20.405
stranzosilckw Noten..... .
16,435
16,495
Holländische Noten .......
168.01
168.69
tztalll-nische Noien........
21,88
21.96
Norwegische Noten.......
111,78
112,22
Leuksch-Lefterretch, 4 100 Schilling
59,08
59,32
Rumänische Noten.......
2,46
2,41
Schwedische Noten .......
112,18
112,62
Schweizer Noten ........
81,19
81.51
Spanische Noien ........
47,12
47.32
lichechollowokische Noien.....
12,385
12,445
Ungarische Noten . ......
73.13
73,43
veoi
cnmartl Berlin — Frankfurt a. ZU.
78. Juli
29. Zoll
Amtliche
Neuerung
Amtliche
Xohenmfl
Geld
rwe>
Geld
»rie.
AmkU-NoN.
168,37
168,71
168,35
168.69
Buen-, AireS
1,515
1.519
1.505
1,509
Brss.-Antw-
58.49
58,61
58.505
58.625
ffbriftianm
112,06
112,28
112,06
112,28
KooendogkN
112,11
112,33
112,10
112,32
Stockdolm .
112,46
112,68
112,45
112,67
HelitnaforS- Htolien . . . London. . . Neunort . .
10,524
21.905
10,554
21,945
10,519
21.895
10,539
21,935
20,355
20,395
20,354
20,394
4,181
4,189
4,180
4,188
PoriS....
16,45
16,49
16,445
16,485
Schweiz . .
<1,245
47,35
81.405
81,235
81,395
Sva en .
47.45
46,70
46,80
Japan • . .
2.066
2,070
2.063
2.067
tt'0 de gan- Dien in D--
0.446
0,448
0,435
0,437
Ceft. obaefi
59,12
59,24
59.10
59.22
Prag . . .
12,407
12,422
12.395
12.415
Bei irad . .
7,422
7,436
7,418
7.432
Vndavrii. .
73,31
73,45
73,31
73,45
8u('arten
3,033
3,039
3,032
3,038
Lissabon
18,81
18.85
18,79
18,83
lonua. . . Äonft nrm.
81,40
81,56
81.40
81,56
1.784
1,789
1,784
1,789
Alben. .
5,43
5.44
5.43
5,44
Canada
4,186
4,196
3,519
4,185
4,193
Uru uav.
3,511
3,477
3,483
Cairo - -
20,87
20,19
20,85
20,83


