Ausgabe 
28.6.1930
 
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Abzug der Besatzung den Rheinlanden keines­wegs die volle Freiheit zurückgewonnen. Denn es bleibt ihnen nach dem Versailler Friedens­diktat die Bürde der Entmilitarisie- r ü n g , die nicht nur eine militärpolitische Grenze nach dem übrigen Deutschland, sondern auch mannigfache Behinderungen des rheinischen Der- kehrsystems und der rheinschen Wirtschaft be­deutet. Es bleibt ferner immer noch un­gelöst die politische und wirtschaftliche Rück- gliederung der Saar^zum deutschen Mut­terland. Wir grüßen am Tag der Rheinland­räumung unsere Landsleute an der Saar, und geben iAren die Versicherung, daß wir nicht ruhen werden, bis auch sie restlos wieder mit uns vereinigt sind. And wenn wir in diesem Zu­sammenhang auch Eupen-Malmedy erwäh­nen, so verknüpfen wir damit die Hoffnung, daß mit der fortschreitenden Lieberwindung der

Dr. Fuchs, Oberpräsident der Rheinprovinz.

Der Tag der Erlösung der Rheinlande von fremder Militärherrschaft ist ein Feiertag des ganzen deutschen Volkes. Möge deswegen bei der festlichen Begehung dieses Tages in allen deutschen Landen der innere Hader für einige Augenblicke zurücktreten und der Gedanke der S chi ck s a l s v e r b u n - denheit und der Volksgemeinschaft im Vordergrund stehen. Der Kampf im Rheinland selbst konnte nur durch die einmütige und ge­

schlossene Abwehrfront aller Volkskreise erfolg­reich ausgehen. Diesem Vorbild der Rheinländer getreu wollen wir am Tage der Rheinlandbe­freiung geloben, daß wir uns auch in Zukunft gegenüber allen äußeren Gefahren für den Be­stand des Reichs fest zusammenschliehen wollen, weil nur ein nach außen einiges Vol k sich auf die Dauer behaupten und wieder zu Ansehen und Geltung in der Welt emporsteigen kann.

Landau (Pfalz). Die Ringstraße mit der katholischen Kirche.

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Frauenbewegung hatte die an das Haus gebun­dene deutsche Frau erst langsam an diese Form der Gemeinschaft gewöhnen müssen. In der Rot- zeit lernten auch diejenigen, die bisher abseits gestanden hatten, den Segen dieser Gemeinschaft binnen. Das Ziel des Standhaltens stellte sich durch die Aussprache deutlicher heraus; die Be­drängnisse wurden leichter getragen, da ade mehr oder weniger davon betroffen waren. So­ziale Reuaufgaben stellten nicht allein an den guten Willen, sondern vor elftem an die Organi- fationsaufgabe große Ansprüche.

Der Vaterländische Frauenverein vom Roten Kreuz wurde vielleicht am wenigsten behindert und konnte sich so zusammen mit dem Roten Kreuz die größten Verdienste um die Gefangenenfürsorge erwerben; in ande­rer Hinsicht mußte er sich allerdings auch wieder seiner internationalen Stellung wegen große

Freiherr Langwerth von Simmern, der Reichskommissar für die besetzten Gebiet«.

Kriegspsychose das jenem Gebiet angetane An­recht gleichfalls seine für uns unverzichtbare Wiedergutmachung finden möge.

Das wirtschaftliche Elend weitester Dolkskreise und die ernste innere Lage gebieten ein Maß- Halten in festlichen Veranstaltungen. Am so Herz- licher ist aber der innere Anteil, den ganz Deutschland an der Freude des Rheinlands über die wiedererrungene Freiheit nimmt. Rur wer die Leidenszeit des Rheinlandes miterlebt hat, vermag in vollem Ausmaß jenes Gefühl der Erleichterung mitzuempfinden, das während der nächsten Wochen im ganzen Rheinland nach be­geistertem Ausdruck ringen wird. Jede militärische Okkupation ist ihrer Ratur nach mit mannig­fachen Beschwernissen und nicht zuletzt mit einer ständigen psychologischen Belastung für die be­troffene Bevölkerung verbunden. Wenn die Rheinlandbesehung die rheinische Bevölkerung vor allem in den von französischen und belgischen Truppen belegten Gebietsteilen darüber hinaus ganz ungewöhnlichen Leiden ausgesetzt hat, so ist die Ursache in jenen allgemeinpolitischen Ten­denzen zu erblicken, zu denen die Okkupations­gewalt vielfach mißbraucht worden ist. Der fran- zösifche Oberkommissar T i r a r d hat in einer Presseunterredung über das große Werk der Besetzung in der Pariser Zeitung »Le Journal vom 9. Juni dieses Iahres davon gesprochen, daß die Besetzung in einem wahrhaft europäischen Geiste geführt worden sei. Er hat ferner mit nicht geringer Genugtuung feststellen zu können geglaubt, daß die erste Kundgebung der Interalliierten Rheinlandkom­mission bei der Aufnahme ihrer Tätigkeit am 10. Ianuar 1920 mit ihrer Ankündigung einer freiheitlichen und versöhnenden Po­litik ihre Verwirklichung gefunden habe, und daß die Bewohner mit der Besatzung nicht nur korrekte, sondern ungezwungene Beziehungen unterhalten hätten. Dieser Versuch einer letzten Selbstbeweihräucherung dürfte im gesamten Rheinland die entsprechende Resonanz finden. Die rheinische Bevölkerung weih nur zu gut, welche Aeberfülle von Drangsal ierungen geradeHerrnTirardzur Last zu schreiben ist und welche Rolle er insbesondere in der Zeit des Seperatistenschreckens gespielt hat. Durch nichts sind die deutsch-französischen Beziehungen nach dem Kriege immer wieder so stark in Mit­leidenschaft gezogen worden, wie durch die über­mäßige Ausdehnung' und die rücksichtslose Hand­habung der Rheinlandbesehung.

Heißer Dank gebührt am Befreiungstage den zahlreichen Rheinländern, die im Kampf um Volkstum, Staatsverbundenheit und Heimat Opfer an Leben, Gesundheit, Freiheit und Ver­mögen auf sich genommen haben. Richt nur in opferbereiter und zäher Duldung, sondern auch in aktiver Abwehr, wo andere Mittel versagten, hat die rheinische Bevölkerung ihre vaterländische Treue bewiesen. Mit welcher Genugtuung erfüllte es ganz Deutschland im Winter 1923/24, als die Kunde von dem entschlossenen Vorgehen gegen die Separatistenhorden _ und ihre Häuptlinge von Düsseldorf bis südwärts zur Pfalz beredtes Zeugnis von dem ungebrochenen Mut und dem FreihÄtswillen der rheinischen Be­völkerung uns übermittelte. Ein Denkmal der Dankbarkeit wollen wir aber auch aufrichten für das stille Heldentum namentlich der rheini­schen Frauen, die so lange Zeit an Haus und Herd die ungebetenen fremden Gäste be­herbergten und auch in den schlimmsten De- drückungsperioden, als die wirtschaftliche Rot übermächtig zu werden drohte, immer den Kopf oben behalten haben.

Reich und Länder waren bemüht, die mate­riellen Folgen der Besetzung nach Möglichkeit auszugleichen. Aber diese Hilfsaktion muhte be­schränkt werden auf die sichtbaren Schäden und konnte sich auch nur im Rahmen der beschränkten Kräfte unserer heutigen Finanzen bewegen. Die indirekten Auswirkungen der langen Besetzung blieben unberücksichtigt und werden auch in Zu­kunft noch für eine längere Aebergangsperiode die wirtschaftliche Entfaltung des deutschen Westens belasten. Das inzwischen fertig vorbe­reitete und unmittelbar vor der praktischen Durchführung stehende We st Programm ist dazu berufen, hier helfend einzugreifen. Wenn aber Herr Tirard in dem erwähnten Presse­interview erwähnt hat, daß der demnächstige Wegfall der Desatzungsvergütungen, den patrio­tischen Jubel über die Befreiung etwas dämpfen werde, so dürfte auch diese Behauptung davon zeugen, daß der französische Oberkommissar trotz seiner langjährigen Tätigkeit im Rheinland keinerlei Fühlung mit der Mentalität der rhei­nischen Bevölkerung gct: :...en hat.

Deutsche Frauen im Kampf um den Mein.

Zehn Jahre Befreiungsarbeit 6er Liga der rheinischen Frauen. Don Or. Philippine Freiin von Hertling.

Ein Leben, das immer nur zwischen Leid und Sorge verläuft, wird meistens verkümmern; die Mehrzahl der Menschen braucht Sonnenschein zu ihrer geistigen Gesundheit. And wie sich viele Lebensgesehe von einzelnen auf die Gfamt- heit, vom Individuum auf das Volk übertragen lassen, so auch dieses. Deshalb wollen wir den Blick nicht ausschließlich auf die sorgenvolle Lage der Gegenwart richten, sondern schon um dezr Iugend willen die Freude des De - sreiungstages voll in uns ausschwingen lassen. Es hat Zeiten gegeben, wo man den Er- olg dieses Tages kaum zu erhoffen wagte; wenn wir heute daran zurückdenken, so geschieht es nicht in Haß und Rachsucht, sondern um die Schwere der Gefahr und die Größe des Sieges erinnernd abzuwägen. In dem Drama dieses Befreiungskampfes fiel dem rheinischen Volk die Hauptrolle zu; wo immer es aber um Glück oder Anglück eines Volkes geht, da tehen mitten im Strom des Geschehens die Zrauen. Es ist unmöglich, sie aus dem Schick- al ihres Volkes, dem sie tausendfach verflochten ind, herauszulösen. And gerade die Art die- es waffenlosen Kampfes, bei der die Verteidi­gung des Heimatbodens so stark und unmittelbar zum Ausdruck kam, stellte die Frauen mitten in die Kampflinie.

Für die Hausfrau wurde nicht selten gerade das Haus zum Schauplatz dieses Ringens. Es ist viel über die Wohnungsnot, über die Beengung im Hause, über die Zerstörung des Familienlebens, übex Schaden und Verlust un­ersetzlicher oder wertgehaltener Gegenstände ge­schrieben und gesagt worden. Wer solches als Kleinlichkeiten abzutun versucht, der vergißt, daß nichts schwerer zu ertragen ist als die Röte des Alltages. Die große Tat findet meist auch eine große Stunde; aber der langen, gleichförmigen Kette der Tage fehlt die heroische Geste. And doch, wieviel bedeutet die Atmosphäre des Hau­ses für alle, die darin leben! Hier ist es, wo die Hausfrau als Gattin und Mut­ter bestimmend auf das Leben der ihr Anver- trauten einwirkt. Soeben erst war nach uner­hörten Opfern der Krieg verloren worden; sollte dem mächtigen Feind gegenüber der Kampf nicht von vorneherein aufgegeben werden? Würden die Franzosen nicht doch erreichen, was sie wollten? Oder war es nicht gleichgültig, wie das Schicksal des Staates sich weiter gestaltete? Ließ es sich nicht schließlich, nachdem so vieles verloren, auch unter französischer Dorherschaft leben? Sollte man das letzte noch, was man

gerettet, die Existenz, das Leben der auS dem mörderischen Kriege heimgekehrten Männer po­litischen Dormachtsfragen opfern? Gewiß, es gab manche, die so dachten. Müde Resignation, stumpfe Gleichgültigkeit, wo gäbe es die nüht? So manche Frau zitterte um die Zukunft ihrer Familie, wenn sie Hab und Gut zurücklassen mußte und mit den Ihren ausgewiesen wurde. Oder, im Rheinland zurückgeblieben, sah sie mit schwerem Herzen die Gefahren und Entbehrun­gen, denen Mann und Kind ausgesetzt waren. Manche Frau glaubte sich in die Schrecken deS Krieges zurückversetzt, wenn die Militärgerichte hohe Gefängnisstrafen verhängten und die Män­ner oft zum Schaden ihrer Gesundheit in har­ter Haft schmachteten. Die von den Separatisten angezettelten Straßenkämpfe kosteten noch vie­len Tapferen das Leben. Aber trotz allem, diese Opfer wurden gebracht. Sie wur­den getragen, obwohl der Ausgang damals noch vollkommen zweifelhaft erscheinen konnte, sie wurden freiwillig getragen, obwohl das Volk wußte, daß es mit einer anderen politischen Haltung all das Schwere umgehen, ja sich we­sentlich günstigere Lebensbedingungen hätte schaf­fen können. Das bewußte freiwillige Dulden und Tragen wurde zu einem großen, erschüttern­den Dekenntnis zu Deutschland, vor dem die anderen betreten und enttäuscht zurück­wichen.

Bald lernten die Frauen nicht nur opfern, sondern auch handeln. Sie waren im Krieg durch eine gute Schule gegangen. Die Erziehung der Iugend war in weitgehendem Maße, und be­sonders in der Etappe oft unter sehr schwieri­gen Amständen und sehr beschränkten Raum- Verhältnissen in ihre Hand gegeben. So wußte man auch jetzt all der Schwierigkeiten, die in der Desahungszeit einem geordneten Schulwesen ent­gegenstanden, Herr zu werden. Die soziale Tä­tigkeit, sowohl die freie Liebestätigkeit, wie auch die amtliche Fürsorgearbeit, hatte viele Frauen in enge Derührung mit dem Volk gebracht, wie auch viele Frauen des Volkes in dieser Tätig­keit geschult waren. In der Rot wurde dieser Zusammenhang noch enger; dagegen konnten die mit ihrer Propaganda verbundenen Wohl­tätigkeitsbestrebungen der Franzosen nicht auf­kommen.

Der einzelne mag vieles dulden und wirken; erst durch den Zusammenschluß wird dieses Wirken sinnfällig und tritt in das Be- wußtsein der Allgemeinheit. So erlebten die Frauenvereine ihre große Stunde. Die

Ehrenbreitstein.

Zurückhaltung auferlegen. Der Dund deut­scher Frauenvereine, der von Anfang an die staatsbürgerliche Schulung der Frauen auf sein Programm gesetzt hatte, konnte in der Aufklärungs- und Sammlungsarbeit besonder- erfolgreich wirken. Die Frauen der Arbeiter­wohlfahrt und der Christlichen Ge­werkschaften traten in der Abwehr der französischen Annektionsbestrebungen und der separatistischen Dewegung an die Seite der Gewerkschaften, deren Verdienste auf die­sem Gebiet unumstritten sind. Die innige Füh­lung mit allen Schichten des Volkes und der Ausgleich zwischen ihnen gelang in erster Linie den konfessionellen Verbänden. Der Deutsch- evangelische Frauenverein, der sich, wie schon sein Rame sagt, die Pflege deutscher christlicher Art und Sitte zur Aufgabe gemacht hatte, trat gerade dadurch der französischen Ku.> turpropaganda wirksam entgegen. Der Katho­lische deutsche Frauenbund pflegte in seinen Reihen eine enge schwesterliche Gemein­schaft, die den Bergarbeiterfrauen zur Zeit des Ruhrkampfes Stab und Stütze war. Die tüch­tigsten Mitarbeiterinnen wurden in das bedrängte Gebiet entsandt, um den Schwestern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Mit erfinderischem Geist ersann man immer neue Formen der Zu­sammenkunft, und gestärkt und getröstet über­nahm man nach einer solchen Stunde wieder die schwere Pflicht des Durchhaltens.

Hedwig Dransfeld, dir die Dedeutung dieser Kleinarbeit für das große Ganze er­kannte, gab die Anregung, eine Arbeitsgemein­schaft zu gründen, um die Aufgaben dieser Zeit zu meistern. So entstand die Rheinische Frauenliga als Verbindung zwischen den einzelnen Vereinen, deren Tätigkeit einander ähnlich war oder sich doch in vielen Stücken ergänzte. Pflege des Gemeinschaftsgefühles, das unter dem äußeren Druck im Rheinland immer stärker heranwuchs, gegenseitiges Kennenlernen, Austausch der Erfahrungen und Arbeitsmetho­den wurde erstrebt und zum guten Teil auch erreicht. Die Verbundenheit mit dem unbesetz­ten Deutschland und der Zusammenhang der be­setzten Gebiete untereinander, die ja verschiedenen deutschen Ländern angehörten, lag Hedwig Dransfeld besonders am Herzen. Die Franzo­sen gingen darauf aus, die besetzten Zonen von­einander abzuschließen, um erst einmal an einer schwachen Stelle einen Teilerfolg davonzutragen. Das mußte trotz drakonischer französischer Maß­nahmen verhindert werden; auch dem entlegen­sten Gebiet mußte das Dewußtsein erhalten blei­ben, ein Teil eines unzerreißbaren Ganzen zu sein. Auch im Ausland hat Hedwig Dransfeld ebenso wie die anderen Führerinnen vielfach für das geliebte Rheinland geworben. Sie sah, daß dem machtlosen Deutschen Reich al- einzige Waffe das sittliche Gefühl für Recht und Menschenwürde geblieben war, das trotz allem im Herzen vieler Menschen schlummert. Diese Waffe hat sie mit dem ganzen Ernst und mit dem ganzen Ethos ihrer Persön­lichkeit für ihr Vaterland eingesetzt. And wenn Frankreich schließlich in der Rheinlandfrage den Kampf um die Weltmeinung verloren hat, so mag nicht die geringste Arsache in der einigen, festgefügten Aufklärungstätigkeit der deutschen Frauen zu suchen sein.

So haben die Frauen im Kampf um die Be­freiung des Rheinlandes ihre Pflicht getan und mehr als das, sie haben sie mit dem Herzen getan. Auf sozialem, auf karitativem, auf natio- nalpvlitischem Gebiet, im Haus und im öffent­lichen Leben, von den einzelnen und von den Organisationen ist bedeutende und entscheidende Arbeit geleistet worden. Roch stehen wir nicht am Ziel; was uns von diesem heißersehnten Tag der endgültigen Befreiung und- Rechtfer­tigung des deutschen Volkes noch trennt, das bedarf keiner , nüchternen Aufzählung. Ieder Deutsche fühlt und weiß es. Das Rheinland tritt mit dem Tag seiner Befreiung noch fester als bisher in den Ring der Grenzgebiete, die Deutschland umschließen und wir hoffen es immer Zusammenhalten werden. Sein Wissen und seine Erfahrungen wird es in diese Arbeit her­eintragen und nutzbar machen zum Segen für das ganze Deutschland. Kein besonderer Segens­wunsch ist es, daß der Burgfriede, ja d i e W a f- fenbrüderschaft über alle Schranken hin­weg. die sich in schwerer Zeit so herrlich bewährt hat, im Rheinland erhalten bleiben und in ganz Deutschland nachgeahmt werden möge.