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schichte geworden ist. Hier sei nur auf einige besondere Aufgaben hingewiesen, die Dr. Kayser gelöst hat: die neuzeitliche Kanalisation, der moderne Straßenbau der Badestadt. der An« schluh der Stadt an die Gruppenwasserversorgung des Staats, der vorbildliche Ausbau des Schulwesens, und in der Nachkriegszeit die Errichtung des Schwimmbades und die Behebung der Wohnungsnot durch städtischen Eigenbau und Förderung des Kleinwohnungsbaus. Auch die hervorragende Mitarbeit Dr. Kaysers im Hessischen Städtetag verdient besondere Erwähnung.
Wirtschaft.
Leichter Reichsbank-Ausweis.
Aach dem Ausweis der Reichsbank vom 22. M ä r z hat sich in der dritten März« Woche die gesamte Kapitalsanlage der Bank in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten um 147,4 auf 1653,6 Millionen Mark ermäßigt. 3m einzelnen haben die Bestände an Handelswechseln und Schecks um 134,7 Millionen auf 1504,7 Millionen Mark und die Lombardbestände um 12;7 Millionen auf 55,6 Millionen Mark abgenommen. Bestände an Reichsfchatz- wechseln sind wie am Ende der Borwoche nicht vorhanden.
An Reichsban knoten und Renten- bankschcinen zusammen sind 174,2 Millionen Mark in die Kassen der Bank zurückgeflossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbank- noten um 156.9 Millionen auf 4109,2 Millionen Mark, der Umlauf an Rentenbankscheinen um 17,3 Millionen auf 319,9 Millionen Mark verringert. Unter Berücksichtigung, daß in der Berichtswoche Rentenbankscheine in Höhe von 2 Millionen Mark getilgt worden sind, haben sich die Bestände der Reichsbank an Rentenbankscheinen auf 61,6 Millionen Mark erhöht. Die fremden Gelder zeigen mit 593,1 Millionen Mark eine Zunahme um 134,6 Millionen Mark.
Die Bestände an Gold und deckungs- fähigenDevisen haben sich um 50 Millionen auf 2942 Millionen Mark erhöht. 3m einzelnen haben die Goldbestände um 11,3 Millionen auf 2491,8 Millionen Mark, die Bestände art deckungsfähigen Devisen um 38,7 Millionen auf 450,6 Millionen Mark zugenommen.
Die Deckung der Roten durch Gold allein besserte sich von 58,1 Prozent in der Borwoche auf 60,6 Prozent, diejenige durch Gold und deckungsfähige Devisen von 67,8 Prozent auf 71,6 Prozent.
Der vorliegende Reichsbankausweis rechtfertigt vollkommen die jüngste Herabsetzung des Diskontsatzes. Die mäßige Beanspruchung der Reichsbank kommt besonders in der Abnahme des Wechselbestandes auf den sehr niedrigen Stand von 1,5 Milliarden Mark zum Ausdruck, eine Ziffer, die noch unter der des leichtesten 3ahresmonats. des Februars, liegt. 3edensalls ist von einer saisonmäßigen Steigerung der Kreditansprüche aus der üblicherweise eintrctenden Frühjahrcbelebung nichts zu spüren. Während in normalen 3ahrcn der Ausweis der dritten Februarwoche der leichteste zu sein pflegt, ist es anormalcrweise in diesem 3ahre der vorliegende Ausweis, ein Beweis für die außergewöhnliche Entwicklung des Geldmarktes in diesem 3ahre. Auch der Zahlungsmittelumlauf zeigt eine weitgehende Entlastung und liegt erheblich unter dem Riveau des Vorjahres, allerdings ist diese Entlastung im wesentlichen Maße auf die hohen Rückzahlungen auf das Girokonto, zum weitaus größten Teil von Privatseite (Altirno- vorbereitungen), zurückzusühren. Es wäre aber verfehlt, wollte man auf Grund des vorliegenden leichten Reichsbankausweises bereits an die Möglichkeit einer weiteren Diskontsenkung denken: denn der Märzultimo, zugleich Quartalsultimo, kann immerhin eine nicht erwartete Beanspruchung bringen. Bemerkenswert ist die weitere Zunahme des Goldbestandes und die starke Erhöhung der deckungsfähigen Devisen, die dazu beigetragen hat, daß die Deckung für dieReichs- banknoten einen neuen Höchststand von 71,6 v. H. erreichte. Auslandgelder fließen also dem deutschen Geldmarkt in steigendem Maße zu: es ist anzunehmen, daß dieser Zufluß trotz der Ermäßigung des Reichsbankdiskonts auf 5 v. H. weiter anhalten wird.
*
* Der Altienindex. Der vom Statistischen Reichsamt errechnete Aktieninder (1924 bis 1926 — 100) stellt sich für die Woche vom 17. bis 22. März 1930 auf 118,3 gegenüber 118,5 in
Die Schiffchrls Z.-G. Äoyd-Hapag.
Erklärungen des Präsidenten Heineken vom Norddeutschen Lloyd.
3n der gestrigen Generalversammlung des Norddeutschen Lloyd, Bremen, ging Präsident Heineken nach längeren Ausführungen über die allgemeine Lage der Seeschifffahrt zu der Angelegenheit der Arbeitsg c- meinschast zwischen dem Rorddeutschen Lloyd und der Hamburg-Amerika- Linie über. Erfreulicherweise sei es gelungen, zu einer bereits durch die Aufsichtsräte beider Gesellschaften gebilligten Einigung zu kommen, die ohne Preisgabe der Selbständigkeit beider Gesellschaften und unter starker Betonung und Sicherung der 3nteressen der Heimathäfen eine gedeihliche Zusammenarbeit nach menschlichem Ermessen sicherstelle. Damit komme eine Entwicklung zum Abschluß, deren Rotwendigkeit schon vor dem Kriege vorauszusehen war. Wie man hoffe, fei nunmehr ein Werk geschaffen, dessen Früchte der deutschen Wirtschaft als Ganzes und schließlich auch der Welt zugute kommen sollen. Bei der Wichtigkeit der Angelegenheit wolle man die Abreden der Zustimmung der Generalversammlung beider Gesellschaften unterbreiten. Don beiden werde eine Generalversammlung auf den 15. April einberufen.
Der Norddeutsche Lloyd und die Hapag haben in einem Vertrag von 50jähriger Dauer vorbehaltlich der Zustimmung durch die Generalversammlung beschlossen,
ihre gesamte wirtschaftliche Betätigung unter Verzicht auf jedweden Vorrang in gegenseitiger Unterstützung und Förderung nach einheitlichen Gesichtspunkten und unter einheitlichem Zusammenwirken auszuüben.
Beide Gesellschaften bleiben selbständig mit dem Sih in Hamburg und Bremen. Sie bewahren ihren bisherigen Charakter dadurch, daß sie sich getrennte Aufsichtsräte behalten, deren Mitglieder wie bisher in ihrer Mehrzahl in Hamburg bzw. Bremen ansässig sein müssen. Zur Besprechung gemeinsamer Angelegenheiten treten die Aufsichtsräte durch eine Anzahl ihrer Mitglieder zu einem Gemeinschaftsrat zusammen.
Eine volle Bereinigung der 3nteressen erfolgt erstens in den Vorständen. Der V o r st a n d beider Gesellschaften soll aus den gleichen Personen bestehen. Dadurch ist eine Majorisierung für den Fall einer zeitweisen zahlenmäßig nicht gleichen Besetzung von beiden Seiten ausgeschlossen. Zweitens in der Verteilung des Iahresertrages ihres gesamten Geschäftsbetriebes. Beide Gesellschaften machen auf gleicher Grundlage ihre jährlichen Bilanzen auf. Die sich ergebenden Gewinne werden so verteilt, daß beiden Gesellschaften der gleiche D»etrag für Abschreibungen. Reservebildung und eventuelle Verteilung einer Dividende zur Verfügung steht, die künf
tighin für beide Gesellschaften die gleiche fein wird. Drittens in dem Schiffahrtsbetrieb.
Sämtliche Dienste beider Gesellschaften werden einheitlich geleitet und führen eine auf den Ge- meinschastsbetrieb hinweisende Beflaggung.
Die Fahrpläne werden gegenseitig so abgestimmt und vereinheitlicht, daß der größtmöglichste Ruhen erzielt wird. Die Schiffe werden auf den wirtschaftlich am meisten geeigneten Wegen angeseht. Die Ankündigungen der Gesellschaften, sowie ihre Reklame und Propagandamahnahmen geschehen für beide Gesellschaften gemeinsam. Fahrtausweise in den gemeinschaftlichen Diensten werden wahlweise auf Hamburg und Bremen ausgestellt. Erweiterung bestehender und Aufnahme neuer Schiffahrtsdienste. Ankauf und Bau von Schiffen usw. erfolgen auf gemeinsamen Beschluß. Das Gleiche gilt für das Verhältnis einer der beiden Gesellschaften zu Dritten. Die Annahme von Passagieren und Ladung erfolgt in Zukunft durch die Vertretungen der beiden Gesellschaften im 3n- und Auslande für die Schiffe beider Parteien. Beide Gefellfchaften übernehmen wechselseitig in ihren Heimathäfen die Abfertigung ihrer Schiffe. Sie stellen zu gegenseitiger Benutzung ihre Piers und Hafenanlagen im 3n- und Auslande den Schiffen der anderen Gesellschaft zur Verfügung. Unabhängig voneinander verbleibt jeder Gesellschaft die Bewirtschaftung der Schiffe, die in ihrem Eigentum stehen.
Sinn und Zweck der Vereinbarung ist, den wirtschaftlichen Erfolg einer Fusion zu erzielen, ohne durch formelle Durchführung einer solchen auf die großen, sich auch praktisch auswirkenden Werte zu verzichten, die in den engen Beziehungen der Parteien zu ihren Heimathäfen, sowie in dem Eigenleben und in der Werbekraft ihrer altbewährten Organisation liegen. Dieser Zusammenschluß erfolgt auf der Grundlage absoluter und bleibender Parität.
Die Parteien verzichten ausdrücklich darauf, während des Vertragsverhältnisses auf Kosten der anderen ihre Position in irgendeiner Weise zu stärken.
Mit dieser Lösung ist dem seit 3ahrzehnien bestehenden Wettbewerb der 3ntercffen zwischen der Hamburg-Amerika-Linie und dem Norddeutschen Lloyd ein endgültiges Ende bereitet. Beide verzichten in der völlig gleichberechtigten Vereinigung ihrer 3nteressen auf jedwede Prestige- Politik gegenüber dem anderen. Sie werden ihre gemeinsame Kraft der Entwicklung ihres Arbeitsgebietes mit dem bisherigen Nachdruck widmen und sowohl den Wünschen der Reisenden, wie auch der Verlader durch eine die 3ntereffen aller Beteiligten berücksichtigende Politik zu dienen bestrebt sein.
der Vorwoche, und zwar in der Gruppe Bergbau und Schwerindustrie auf 117,9 (117,4), in der Gruppe verarbeitende 3ndustrie auf 106,5 (106,8) und in der Gruppe Handel und Verkehr auf 138,4 (138,8).
* D i e neue „Deutsche Beamt en Zentralbank 21.-®., Berlin" gegrünt) et. Die Deutsch-Gewerkfchaftliche Bank A.°G. Berlin beschloß laut „Berliner Lokalanzeiger" in einer außerordentlichen Generalversammlung die Umänderung ihres Namens in „Deutsche Beamtenzentralbank 21.-©.“ mit Sih in Berlin. Das Kapital wurde zunächst auf 70 000 Mark zusammen- gelegt und dann auf 500 000 Mark erhöht. Laut „Lokalanzeiger" hat die Oltajorität, nämlich 260 000 Mart, die Deutsche Bank und Disconto- Gesellschaft übernommen. Die restlichen 240 000 Mark entfallen zur Hälfte auf den Deutschen Beamtenbund mit einer Anzahl von 1 040 020 ^Mitgliedern und auf den Deutschen Deamten- wirtschaftsbund mit rund einer Million Mitgliedern.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 26. März. Tendenz: zurückhaltend. Auch heute lagen die Aktienmärkte infolge der sich wieder stärker bemerkbar machenden Qrderlosigkeit vernachlässigt. 3n Anbetracht des bevorstehenden Altimos schritt die Kulisse zu Realisationen und es ergaben sich bei sehr geringer Aufnahmelust gegenüber der gestrigen Abendbörse zumeist Abschwächun
gen bis zu 2 Prozent. Hinsichtlich der noch nicht beendeten Finanzprogrammberatungen machte sich allgemein größere Zurückhaltung geltend. Die Tendenz neigte zur Schwäche. Aber auch die zum Schluß schwächer gewordene Reuyorker Börse war nicht dazu angetan, eine freundlichere Stimmung aufkommen zu lassen. Die Geldmarkt- Verhältnisse lagen weiter günstig, dessenungeachtet blieb die Börse l u st l o s , da die 3nteresse- losigkeit des Auslandes und des Publikums als zu stark geschäftsheminend empfunden wurde. Dagegen erhielt sich das Geschäftsinteresse für die Rentenmärkte weiter. Besonders lebhaft gehandelt wurden wieder Türken. Aber auch Oesterreicher hatten gesteigerte Nachfrage aufzuweisen. Bagdad! und 11 waren ebenfalls stark gefragt, dieses Papier war 0,25 Proz. höher. Deutsche Anleihen lagen ebenfalls weiter erhöht. 2ln den Aktienmärkten lagen von Elektrowerten Bergmann 2,5 Prozent, AEG. 1 Prozent, Lahmeyer 1 Prozent, Schuckert 1,5 Prozent und Siemens 3 Prozent stärker gedrückt. Gut behauptet eröffneten Gesfürel und Lechwerke. Einiges 3ntereffe konnten dagegen Licht & Kraft au sich lenken. Von Chemiewerten waren Farben 1,5 Prozent abgeschwächt, Scheideanstalt dagegen etwas gefragt. Deutsche Erdöl minus 1,75 Prozent. Montanwerte fast ohne Umsatz. Die Rückgänge gingen hier bis zu 2 Prozent. Von Kaliaktien lagen Westeregeln mit minus 3,5 Prozent stärker unter Druck. Salzdetfurth und
Aschersleben knapp gehalten. Am Bauunternehmungsmarkt war bei leicht gebessertem Kurse nach der gestrigen plötzlichen stärkeren Abschwächung Wayh K Freytag wieder etwas gesucht. Schisfahrtswerte leicht abbröckelnd. Banken bis 1 Prozent niedriger. Berliner Handelsgesellschaft verloren 2 Prozent. Tietz 2,75 Prozent abgeschwächt. Rach den ersten Kursen schritt die Kulisse vereinzelt wieder zu Deckungen, so daß bei etwas lebhafterem Geschäft Besserungen bis zu 1 Prozent eintraten. Auch Zellstofswerte, Die anfangs 3 Prozent niedriger lagen, konnten etwas anziehen. Tagesgeld mit 4,5 Prozent unverändert. Am Devisenmarkt toaren Devisen etwas fester. Man nannte 21larl gegen Dollar 4,1868, gegen Pfund 20,3860, London gegen Kabel 4,8691, gegen Paris 124,27, gegen Mailand 92,95, gegen Schweiz 25,1340.
Berliner Börse.
Berlin, 26. März. Trotz der heute an der Vorbörse herrschenden Geschäftslosigkeit lieh sich schon zu dieser Zeit für die Effektenmärkte ein leichtes Nachgeben der Kurse Voraussagen. Für die etwas schwächere Tendenz waren wohl maßgebend in erster Linie Kaufoperationen der Börse-, teilweise auch des Publikums, das Aktien abgab, um festverzinsliche Werte hereinzunehmen. Daneben lösten Momente, wie der matte Schluh der gestrigen Neuyorkcr Börse, die Heraufsetzung der 7ieui)orter Akzeptrate um 0,13 v. H., die Schwierigkeiten bei den Verhandlungen über das Finanzprogramm, die Betriebseinschränkung bet Mannesmann, eine gewisse Zurückhaltung aus. Die ersten Kurse lagen daraufhin im allgemeinen etwa 1 bis 2 v. H. niedriger gegen gestern Schluß. Stärker gedrückt eröffneten Daimler minus 2,13 v. H., Metallgesellschaft 2,5,23cm- berg 2,5, Bergmann 4,5, Rhein. Braunkohlen- 3,75 b. Sy, Hotelbetrieb 2,25 D. Sy, Aschersleben 2,5. Westeregeln 2,75, Schantungbahn 3 und Zellstoff Waldhos minus 2,40 v. H. Don Ausland- werten waren Svenska paritätisch mit 2 Mark höher festgesetzt. Deutsche Anleihen, besonders Neubesiy fester. Ausländer kaum verändert. Türken freundlich. Mexikaner leicht nachgebend. Der Pfandbriefmarkt war sehr fest. Geld bei dem herannahenden Ultimo anziehend. Tagesgeld 4 bis 6 v. H : die übrigen Sähe waren unverändert. Nach den ersten Kursen kam es anfangs weiter zu kleineren Abbröckelungen, später setzten sich aber an fast allen Märkten Besserungen durch, da tne Spekulation Deckungsneigung bekundete. Die Freundlichkeit der fest verzinslichen Werte regte etwas an, und außerdem wurde die Meldung, daß vorläufig keine Tariferhöhung bei der Reichsbahn vorgenommen werden dürfte, mit Befriedigung ausgenommen. 3m Verlaufe wurden Schubert & Salzer mit minus 3,25 v. H. schwach genannt, während Anatolier mit einem Gewinn von mehr als 1 v. H. sehr fest tendierten. Die Gewinne an den Hauptmärkten betrugen bis zu 1 v. H. Daimler konnten sich um 1,25 v. Sy bessern, auf angebliche Auslandkäufe.
Fra:." rter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 26. März. Am Produktenmarkt konnte auch heute keine Geschäftsbelebung eintreten. Die Händler übten weiter große Zurückhaltung. Weizen war etwas mehr angeboten und niedriger. Nur für Futtermittel machte sich 3nteref|c bemerkbar. Mais für Futterzwecke lag bis 0,50 Mk. fester. Aber auch Roggenkleie konnte hiervon profitieren und anziohen. Weizenkleie dagegen abgeschwächt. Es wurden notiert: Weizen 27 bis 27,25; Roggen 17,25; Sommergerste für Brauzwecke 17,50; inl. Hafer 16; Mais 16,50 bis 16,75; Weizenmehl, südd. Spezial 0, 38,50 bis 39,50; Roggenmehl 24,50 bis 25,75; Weizenkleie 8,75; Roggenkleie 8,75 bis 9,— Mark. Tendenz: ruhig.
Daten für Donnerstag, 27. März.
1820: der Maler Gerhard v. Kügelgen bei Dresden ermordet (geboren 1772); — 1845: der Physiker Wilhelm Konrad Röntgen in Lennep geboren (gestorben 1923); — 1871: der Schriftsteller Heinrich Mann in Lübeck geboren.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
K. St., Gieße». Die 3nvalidenrente des ver- ftorbeiicn Mannes kommt mit Ablauf des Sterbe» monats in Fortfall. Dafür hat dann die Witwe Anspruch auf Witwenrente, die 6'10 des Grundbetrags und Steigerungsbetrags der 3nvaliden- rentc des Mannes, zuzüglich des vollen Reichszuschusses, ausmacht. Der Antrag ist beim Städtischen Dersicherungsamt in Gießen zu stellen.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 v. Sy, Lombardzinsfuß 6 v. Sy
Frankfurt a. M.
Berlin
Frankfurt a. TU.
Berlin
Frankfurt a. M.
Berlin
•
Schluß«! hird |
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Schluß-1 Anfang» ture 1 flurt
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Dalum
25. 3.
26. 3-
25- 3
26. 3.
Datum
25 3
26 3
25 3
26 3
Datum
25. 3 1
26. 3
25. 3
26. 3
6% Deutsche Sietchrameihe
Don 1927 .........
7% Deutsche Relchianleihe
DON 1929 ......
2cuH<he Anl.-Ablöl.-Tchuld mit
Aurlos.-Rechlen . . .
Deögl. ohne Aurios.-Rechte . . . 8% He», yolliftaat von 1929
(rütMilb. 102%)......
Cbrrbcficn Provinz. Anleihe mit
Au«lof.-Rechlen .....
Deutsche Komm. Sammelabl.
'Anleihe Serie 1 ...
8% Franks. Hnv.-Banl Goldpfe.
XIII unkündbar bis 1931
<% Franks. Hyv.-Bank Üoldpse unkündbar bis 1938
<y,% Rheinische Hno -Ban»
Liau. Äoldvte.
8% Pr. Lanbeevfandbriesanstalt, Piaudbriclc R. 17
8% Pr Landespfandbriesanstalt, Komm.-Lbl.gr. 16
7% Pr. LandeSviandbrtesanstall, Pfandbriefe RIO ...
Vl.E.G. fitifl. Borkri.'-iS-Lbligatio- urn. rückrahlbar 1932
4% Deflerretdindir csoldrente . . ■1,20% Ccitenetchtidie Giibcncnte 4% Ceiterreidjtidie Einheitliche
Rente
4% Ungarische Kolvrente ....
4% Ungarische Skaaierenle v. 1910
4'/i% deSgt. von 1913
4% Ungarische Kronenrente 4% Türkische Zollanleibe von 1911 4% Türkische Bagbadbabn-Anl
Serie l
4% de-gl. Serie II
5% Rumänische verelnh. Rente von 1903
lV»% Rumänische verelnh. Rente von 1913 ..........
1% Rumänische veretnd. Rente .
87
99
55.65
3.7
91
50,5
53.25
97
88,75
84,25
97
94
89
92
30.13
5.5
2.9
26.75
23,8
2,95
7.25
/,25
7.25
11,5
17,7
9.4
II I ££ £ I I I I I II I I I I । । 1 । । । 1 1
87
99
55.2
9.4
92
53,25
97
94
89
30.5
3 26,65
25
3
6.75
6.75 6.75
11.5
17,8
9.3
I I | 1» III I 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1
oamvurg-AmerUa Palet ... 7 ^Hamburg. Südam.Dampslchisf 8 Hanfa Tampsichiss.....10
Norddeutscher Lloyd.....8
Allgemeine DeutscheCreditanli. io
Barmer Bankverein ... 10
Berliner Handcl°gclell|chal! . 12 Commerz, und Privat-Bonk . 11 Darmstädter und Nationalbar.k 12 Deutsche Bank und
DiSconio-GescUschast, . . . 10
Dresdner Bank......io
Rcichsban!.......12
A.E.G............8
Bergmann.........9
Elekrr. LieferungkgcseMchoft. 10
Licht und Kraft.....10
freiten & Guilleaume . . 7%
SeseUschasl für Elektrische
Unternehmungen .... 10 .Hamburger Etektrtzilätr-Derle 10
Rheinische Elektrizität .... 9
Schlesische Elektrizität. ... 10
Schuckert K Eo. ...... 11
Siemens & Qalite.....IG
Transradio .........R
LabmcnerL Co.......io
Buderus .........®
Deutsche Erdöl...... • ”
Eikencr Steinkohle
Gelsenkirchener........
Harpener ....... 0
Ilse Bergbau ..••••• 10 Älßdnenvcrfe ..«•••••• Söln-Neurlien..... • • •
Mannermann-Röbren . • • • ' Mansselder Bergbau . . • • • 7 Oberschlej. Eisende darf . • • . o Cberldilel. Rotireede .... 7 Dhönir Bergbau . . . . 6|z: Rheinhche Braunkohlen • • 10
110,5
111,75-
117.25
133.25
172 159.25 234,75
149
151.5
288
166
169
128
174
189
251,5
167
78
102
141.5
131.75
105
106.75
103
235
109
111
132.5
170
158.25
148 25
151
165
200
171
174
187 5
243,5
165
100,25
—
130
7
7
110.4
161
154,5
111,9
117.4
133,25 172.25 159,25
234,5
149 151,5 287,5
166,13 202,5 167,5
169
128
174.25 135,25
'65-25
189 251,25 129.65 165,75
78,5 102,25 142,75 141,75
131
111
251
105
• Ob
106 65 106-75
70.9
103.25
103
236
117
108,75
154 111,25
117
132 5 171,25 158.25
234
149,25 151
285. 6
165
198
168.5 170
174.5 134
165
187,75 249,5
164,5
77.9
100.5 142
140.75 130
110
-
107,75 105.13 106,25
69.75 102,5
102 25 232-25 , 115,25 1 —
Bereinigte Stahlwerke ....
Ltavi Minen .....16‘/.
Kaliwerke Aschersleben ... 10
Kaliwerke Westeregeln ... 10
Kaliwerke Salzdetfurth ... 15
G. yarben-^nduMle . . . 1?
Dynamit Nobel ....... G
Scheiveanstall........9
Goldschmidt ........ 5
Rutgcrswerke..... 6
MetaUgeicllschaft. ...... 8
Philtpv Holzmann......7
Zementwerk Heidelberg . . 10
Cementwerk Karlstadt. ... 10
Sann & firentag......8
Schultheis Patzenhofer ... 15
Cftroerfe.........12
Aku ..........1?
Bemberg.........14
Zellstoff Waldbof .... 13'/,
Zellstoff Aschaffenburg ... 12
Charlottenburger Wasser ... 8
Dessauer GaS........S
Daimler Motoren ...... 0 Deutsche Linoleum ......
Nat. Automobil . ..... 0 crenstein S Koppel . . . 6
Leonhard Tietz ...... 10
Svenska ........
frankfurter fKaidiinn . . . . <
Gritzner . 6
Heoilgenstaedt ....... 0
Zunghans- ...... . 6
Lechwerte. 8
Mamkraftweüe Höchst a.M.. . 8
Miag 10
Sebr. Roeder ...... 10
Loigt & Haeffner ...... 9
Süddeutsche Zucker .... 10
96,25
215,5
218.5
366
167,4
149.5
69,25
77.75
109,5
100.5
130
144
83,75
I
95,5
156
37,5
245
350
32,5
39
103
131
104
218
160
215
365
165,75
77,25
130
84.25
93-5
144.75
207
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152,25
-
-
103
1 Z
96
58
215
213 25 366,75
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68,75 77,75 109,5
101
—
86
274
217
95.5
145 209.9
153.75
100,5
171
38,4
245
47
18.25
75 5
154
346,5
32.5
33
33,5
130,5
218
160
95,75
57
212 5 .215,5
367
166.25
68.9
77.25
107
100
273.25
215,75
94 142,5 207,5
100
171.75
36.25
47,5
73 75 152,25
348,5
; 130,13
Banknoten.
^evifenmarkl Berlin — Frankfurt a. BL
Berlin, 25. Mär,
(Selb
Brief
Ämerikamichc Noten.....
4.171
4.191
Belgische Noten........
58,25
58.49
Dänische Noten........
111.98
112.42
Englische Noten........
20,328
20,408
Französische Noten ......
16,375
16.435
167,56
163.24
italienische Noten......
21.97
22,05
Norwegische Noten......
111.90
112,34
Deutsch Testcrr .äioo Kronen
58.82
59.06
Rumänische Noten......
2.47
2,49
Schwedisch: Noten......
112.23
112,67
Schweizer Noten.......
80.92
81,24
Spanische Noten.......
52.59
52.81
Tschechoslowakische Noten . .
12.375
12,435
Ungarische Noten . . ...
72:90
73,15
25. Mär,
26. Mär;
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Brief
Geld
Aries
Amst.»Rott.
167.92
168.26
167.99
168,33
Bucn.-Aires
1.575
1.579 .
1.581
1.585
58.495
Vrsk.-Antw-
58.38
58.50
58.375
Christtania -
112 09
112.31
112.08
112.30
.stoprnbagen
112.13
112.35
112.13
112.35
Stockholm .
112,51
112.73
112.51
112.73
Helstngsors.
10-535
10.553
10.525
10 545
Italien. . .
21.91
21.95
21 905
21.945
London. . .
20.364
20.404
20.366
20.406
Ncunork . .
4,184
4.192
4.183
4.191
Varis....
16.395
16.435
16,38
16,42
Schwei, . .
80.97
81.13
81.02
81.18
Spanien. -
52,20
52,30
51,96
52.06
Japan . . .
2.069
2.073
2 071
2.075
Rio de Jan.
0-488
0.400
0.489
0 491
Dien in D - Lest. abgest.
58.945
59 065
53.96
59 08
Prag Belgrad . .
12,406
12.426
12.401
12.421
7.400
7.414
7.396
7.410
Budap:st. .
73.06
73.20
73 05
73.19
Buloarren .
3.037
3,043
3.037
3,043
Lissabon - .
18.82
18.86
18,73
18 77
Tanzig • . -
81.45
81.61
81.43
81 59
Konst.nttll.
1.784
1.788
1.785
1.789
Sthen. . .
5,425
5,435
5.415
5.425
Canada . .
4,184
4.192
4.182
4.196
Uru .u an . .
3.706
3.714
3.746
3.754
Ecnr o . . -
20,88
20,92
20.885
20.925


