Ausgabe 
26.3.1930
 
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-r der Behörden, Vereine und eine Men. Aach feier« Peer Gynt-Suile im Anschluß an slvolle Dirken des al im Dienste der ' mahne. Mrgcr« m Amtsoorgänger 'sichern Fleiß und das Gcineinvefen reitbliäenden Lei« linstadt mit noch Weltstadt voll« hen durch Ober« d Mlvr Stau« ) den letzten Gruß !lichtsrat und De- r Eisenbahn sprach Zuhbachs, der dem als zwanzigjährige :r Dahn herzlichen n Freund der Der« ter der Teilstrecie c. Weiter legten n u. a. noch nieder: erheilansta.'t L'tsa« nspeltor Stamm und AugesMeu, if)t für den Deut« tchend erso.gte in der Leiche, später eisetzung der Asche

Kaysers kann Zeit voll gewürdigt svolle Abschnitt der zbürgermcisler^Ge« ^'^Dcwin^H

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schichte geworden ist. Hier sei nur auf einige besondere Aufgaben hingewiesen, die Dr. Kayser gelöst hat: die neuzeitliche Kanalisation, der moderne Straßenbau der Badestadt. der An« schluh der Stadt an die Gruppenwasserversor­gung des Staats, der vorbildliche Ausbau des Schulwesens, und in der Nachkriegszeit die Er­richtung des Schwimmbades und die Behebung der Wohnungsnot durch städtischen Eigenbau und Förderung des Kleinwohnungsbaus. Auch die hervorragende Mitarbeit Dr. Kaysers im Hessischen Städtetag verdient besondere Er­wähnung.

Wirtschaft.

Leichter Reichsbank-Ausweis.

Aach dem Ausweis der Reichsbank vom 22. M ä r z hat sich in der dritten März« Woche die gesamte Kapitalsanlage der Bank in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten um 147,4 auf 1653,6 Millionen Mark ermäßigt. 3m einzelnen haben die Bestände an Handelswechseln und Schecks um 134,7 Millio­nen auf 1504,7 Millionen Mark und die Lombard­bestände um 12;7 Millionen auf 55,6 Millionen Mark abgenommen. Bestände an Reichsfchatz- wechseln sind wie am Ende der Borwoche nicht vorhanden.

An Reichsban knoten und Renten- bankschcinen zusammen sind 174,2 Millionen Mark in die Kassen der Bank zurückgeflossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbank- noten um 156.9 Millionen auf 4109,2 Millionen Mark, der Umlauf an Rentenbankscheinen um 17,3 Millionen auf 319,9 Millionen Mark ver­ringert. Unter Berücksichtigung, daß in der Be­richtswoche Rentenbankscheine in Höhe von 2 Mil­lionen Mark getilgt worden sind, haben sich die Bestände der Reichsbank an Rentenbankscheinen auf 61,6 Millionen Mark erhöht. Die fremden Gelder zeigen mit 593,1 Millionen Mark eine Zunahme um 134,6 Millionen Mark.

Die Bestände an Gold und deckungs- fähigenDevisen haben sich um 50 Millionen auf 2942 Millionen Mark erhöht. 3m ein­zelnen haben die Goldbestände um 11,3 Millionen auf 2491,8 Millionen Mark, die Bestände art deckungsfähigen Devisen um 38,7 Millionen auf 450,6 Millionen Mark zugenommen.

Die Deckung der Roten durch Gold allein besserte sich von 58,1 Prozent in der Borwoche auf 60,6 Prozent, diejenige durch Gold und deckungsfähige Devisen von 67,8 Prozent auf 71,6 Prozent.

Der vorliegende Reichsbankausweis rechtfer­tigt vollkommen die jüngste Herabsetzung des Diskontsatzes. Die mäßige Beanspruchung der Reichsbank kommt besonders in der Abnahme des Wechselbestandes auf den sehr niedrigen Stand von 1,5 Milliarden Mark zum Ausdruck, eine Ziffer, die noch unter der des leichtesten 3ahresmonats. des Februars, liegt. 3edensalls ist von einer saisonmäßigen Steigerung der Kre­ditansprüche aus der üblicherweise eintrctenden Frühjahrcbelebung nichts zu spüren. Während in normalen 3ahrcn der Ausweis der dritten Februarwoche der leichteste zu sein pflegt, ist es anormalcrweise in diesem 3ahre der vor­liegende Ausweis, ein Beweis für die außer­gewöhnliche Entwicklung des Geldmarktes in die­sem 3ahre. Auch der Zahlungsmittelumlauf zeigt eine weitgehende Entlastung und liegt erheblich unter dem Riveau des Vorjahres, allerdings ist diese Entlastung im wesentlichen Maße auf die hohen Rückzahlungen auf das Girokonto, zum weitaus größten Teil von Privatseite (Altirno- vorbereitungen), zurückzusühren. Es wäre aber verfehlt, wollte man auf Grund des vorliegen­den leichten Reichsbankausweises bereits an die Möglichkeit einer weiteren Diskontsenkung den­ken: denn der Märzultimo, zugleich Quartals­ultimo, kann immerhin eine nicht erwartete Be­anspruchung bringen. Bemerkenswert ist die wei­tere Zunahme des Goldbestandes und die starke Erhöhung der deckungsfähigen Devisen, die dazu beigetragen hat, daß die Deckung für dieReichs- banknoten einen neuen Höchststand von 71,6 v. H. erreichte. Auslandgelder fließen also dem deut­schen Geldmarkt in steigendem Maße zu: es ist anzunehmen, daß dieser Zufluß trotz der Er­mäßigung des Reichsbankdiskonts auf 5 v. H. weiter anhalten wird.

*

* Der Altienindex. Der vom Statisti­schen Reichsamt errechnete Aktieninder (1924 bis 1926 100) stellt sich für die Woche vom 17. bis 22. März 1930 auf 118,3 gegenüber 118,5 in

Die Schiffchrls Z.-G. Äoyd-Hapag.

Erklärungen des Präsidenten Heineken vom Norddeutschen Lloyd.

3n der gestrigen Generalversammlung des Norddeutschen Lloyd, Bremen, ging Präsident Heineken nach längeren Ausfüh­rungen über die allgemeine Lage der Seeschiff­fahrt zu der Angelegenheit der Arbeitsg c- meinschast zwischen dem Rorddeutschen Lloyd und der Hamburg-Amerika- Linie über. Erfreulicherweise sei es gelungen, zu einer bereits durch die Aufsichtsräte beider Gesellschaften gebilligten Eini­gung zu kommen, die ohne Preisgabe der Selbständigkeit beider Gesellschaften und unter starker Betonung und Sicherung der 3nteressen der Heimathäfen eine gedeihliche Zu­sammenarbeit nach menschlichem Ermessen sicher­stelle. Damit komme eine Entwicklung zum Ab­schluß, deren Rotwendigkeit schon vor dem Kriege vorauszusehen war. Wie man hoffe, fei nun­mehr ein Werk geschaffen, dessen Früchte der deutschen Wirtschaft als Ganzes und schließlich auch der Welt zugute kommen sollen. Bei der Wichtigkeit der Angelegenheit wolle man die Abreden der Zustimmung der Generalversamm­lung beider Gesellschaften unterbreiten. Don bei­den werde eine Generalversammlung auf den 15. April einberufen.

Der Norddeutsche Lloyd und die Hapag haben in einem Vertrag von 50jähriger Dauer vorbehaltlich der Zustimmung durch die Generalversammlung beschlossen,

ihre gesamte wirtschaftliche Betätigung unter Verzicht auf jedweden Vorrang in gegenseitiger Unterstützung und Förderung nach einheitlichen Gesichtspunkten und unter einheitlichem Zusam­menwirken auszuüben.

Beide Gesellschaften bleiben selbständig mit dem Sih in Hamburg und Bremen. Sie be­wahren ihren bisherigen Charakter dadurch, daß sie sich getrennte Aufsichtsräte be­halten, deren Mitglieder wie bisher in ihrer Mehrzahl in Hamburg bzw. Bremen ansässig sein müssen. Zur Besprechung gemeinsamer An­gelegenheiten treten die Aufsichtsräte durch eine Anzahl ihrer Mitglieder zu einem Gemeinschafts­rat zusammen.

Eine volle Bereinigung der 3nteressen erfolgt erstens in den Vorständen. Der V o r st a n d beider Gesellschaften soll aus den glei­chen Personen bestehen. Dadurch ist eine Majorisierung für den Fall einer zeitweisen zahlenmäßig nicht gleichen Besetzung von beiden Seiten ausgeschlossen. Zweitens in der Vertei­lung des Iahresertrages ihres gesam­ten Geschäftsbetriebes. Beide Gesellschaften ma­chen auf gleicher Grundlage ihre jährlichen Bi­lanzen auf. Die sich ergebenden Gewinne wer­den so verteilt, daß beiden Gesellschaf­ten der gleiche D»etrag für Abschreibun­gen. Reservebildung und eventuelle Verteilung einer Dividende zur Verfügung steht, die künf­

tighin für beide Gesellschaften die gleiche fein wird. Drittens in dem Schiffahrtsbetrieb.

Sämtliche Dienste beider Gesellschaften werden einheitlich geleitet und führen eine auf den Ge- meinschastsbetrieb hinweisende Beflaggung.

Die Fahrpläne werden gegenseitig so abgestimmt und vereinheitlicht, daß der größtmöglichste Ruhen erzielt wird. Die Schiffe werden auf den wirtschaftlich am meisten geeigneten Wegen angeseht. Die Ankündigungen der Gesellschaften, sowie ihre Reklame und Propagandamahnahmen geschehen für beide Gesellschaften gemeinsam. Fahrtausweise in den gemeinschaftlichen Diensten werden wahlweise auf Hamburg und Bremen ausgestellt. Erweiterung bestehender und Auf­nahme neuer Schiffahrtsdienste. Ankauf und Bau von Schiffen usw. erfolgen auf gemeinsamen Be­schluß. Das Gleiche gilt für das Verhältnis einer der beiden Gesellschaften zu Dritten. Die An­nahme von Passagieren und Ladung erfolgt in Zukunft durch die Vertretungen der beiden Ge­sellschaften im 3n- und Auslande für die Schiffe beider Parteien. Beide Gefellfchaften übernehmen wechselseitig in ihren Heimathäfen die Abferti­gung ihrer Schiffe. Sie stellen zu gegenseitiger Benutzung ihre Piers und Hafenanlagen im 3n- und Auslande den Schiffen der anderen Ge­sellschaft zur Verfügung. Unabhängig vonein­ander verbleibt jeder Gesellschaft die Bewirt­schaftung der Schiffe, die in ihrem Eigentum stehen.

Sinn und Zweck der Vereinbarung ist, den wirt­schaftlichen Erfolg einer Fusion zu erzielen, ohne durch formelle Durchführung einer solchen auf die großen, sich auch praktisch auswirkenden Werte zu verzichten, die in den engen Beziehun­gen der Parteien zu ihren Heimathäfen, sowie in dem Eigenleben und in der Werbekraft ihrer altbewährten Organisation liegen. Dieser Zu­sammenschluß erfolgt auf der Grundlage abso­luter und bleibender Parität.

Die Parteien verzichten ausdrücklich darauf, wäh­rend des Vertragsverhältnisses auf Kosten der anderen ihre Position in irgendeiner Weise zu stärken.

Mit dieser Lösung ist dem seit 3ahrzehnien bestehenden Wettbewerb der 3ntercffen zwischen der Hamburg-Amerika-Linie und dem Norddeut­schen Lloyd ein endgültiges Ende bereitet. Beide verzichten in der völlig gleichberechtigten Ver­einigung ihrer 3nteressen auf jedwede Prestige- Politik gegenüber dem anderen. Sie werden ihre gemeinsame Kraft der Entwicklung ihres Ar­beitsgebietes mit dem bisherigen Nachdruck wid­men und sowohl den Wünschen der Reisenden, wie auch der Verlader durch eine die 3ntereffen aller Beteiligten berücksichtigende Politik zu die­nen bestrebt sein.

der Vorwoche, und zwar in der Gruppe Berg­bau und Schwerindustrie auf 117,9 (117,4), in der Gruppe verarbeitende 3ndustrie auf 106,5 (106,8) und in der Gruppe Handel und Verkehr auf 138,4 (138,8).

* D i e neueDeutsche Beamt en Zen­tralbank 21.-®., Berlin" gegrünt) et. Die Deutsch-Gewerkfchaftliche Bank A.°G. Berlin beschloß lautBerliner Lokalanzeiger" in einer außerordentlichen Generalversammlung die Um­änderung ihres Namens inDeutsche Beamten­zentralbank 21.-©. mit Sih in Berlin. Das Ka­pital wurde zunächst auf 70 000 Mark zusammen- gelegt und dann auf 500 000 Mark erhöht. Laut Lokalanzeiger" hat die Oltajorität, nämlich 260 000 Mart, die Deutsche Bank und Disconto- Gesellschaft übernommen. Die restlichen 240 000 Mark entfallen zur Hälfte auf den Deutschen Beamtenbund mit einer Anzahl von 1 040 020 ^Mitgliedern und auf den Deutschen Deamten- wirtschaftsbund mit rund einer Million Mit­gliedern.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 26. März. Tendenz: zu­rückhaltend. Auch heute lagen die Aktienmärkte infolge der sich wieder stärker bemerkbar machen­den Qrderlosigkeit vernachlässigt. 3n An­betracht des bevorstehenden Altimos schritt die Kulisse zu Realisationen und es ergaben sich bei sehr geringer Aufnahmelust gegenüber der gestrigen Abendbörse zumeist Abschwächun­

gen bis zu 2 Prozent. Hinsichtlich der noch nicht beendeten Finanzprogrammberatungen machte sich allgemein größere Zurückhaltung geltend. Die Tendenz neigte zur Schwäche. Aber auch die zum Schluß schwächer gewordene Reuyorker Börse war nicht dazu angetan, eine freundlichere Stimmung aufkommen zu lassen. Die Geldmarkt- Verhältnisse lagen weiter günstig, dessenungeach­tet blieb die Börse l u st l o s , da die 3nteresse- losigkeit des Auslandes und des Publikums als zu stark geschäftsheminend empfunden wurde. Da­gegen erhielt sich das Geschäftsinteresse für die Rentenmärkte weiter. Besonders leb­haft gehandelt wurden wieder Türken. Aber auch Oesterreicher hatten gesteigerte Nachfrage aufzuweisen. Bagdad! und 11 waren ebenfalls stark gefragt, dieses Papier war 0,25 Proz. höher. Deutsche Anleihen lagen ebenfalls weiter er­höht. 2ln den Aktienmärkten lagen von Elektro­werten Bergmann 2,5 Prozent, AEG. 1 Prozent, Lahmeyer 1 Prozent, Schuckert 1,5 Prozent und Siemens 3 Prozent stärker gedrückt. Gut be­hauptet eröffneten Gesfürel und Lechwerke. Eini­ges 3ntereffe konnten dagegen Licht & Kraft au sich lenken. Von Chemiewerten waren Farben 1,5 Prozent abgeschwächt, Scheideanstalt dagegen etwas gefragt. Deutsche Erdöl minus 1,75 Pro­zent. Montanwerte fast ohne Umsatz. Die Rück­gänge gingen hier bis zu 2 Prozent. Von Kali­aktien lagen Westeregeln mit minus 3,5 Pro­zent stärker unter Druck. Salzdetfurth und

Aschersleben knapp gehalten. Am Bauunterneh­mungsmarkt war bei leicht gebessertem Kurse nach der gestrigen plötzlichen stärkeren Abschwä­chung Wayh K Freytag wieder etwas gesucht. Schisfahrtswerte leicht abbröckelnd. Banken bis 1 Prozent niedriger. Berliner Handelsgesell­schaft verloren 2 Prozent. Tietz 2,75 Prozent abgeschwächt. Rach den ersten Kursen schritt die Kulisse vereinzelt wieder zu Deckungen, so daß bei etwas lebhafterem Geschäft Besserungen bis zu 1 Prozent eintraten. Auch Zellstofswerte, Die anfangs 3 Prozent niedriger lagen, konnten etwas anziehen. Tagesgeld mit 4,5 Prozent unverändert. Am Devisenmarkt toaren De­visen etwas fester. Man nannte 21larl gegen Dollar 4,1868, gegen Pfund 20,3860, London gegen Kabel 4,8691, gegen Paris 124,27, gegen Mailand 92,95, gegen Schweiz 25,1340.

Berliner Börse.

Berlin, 26. März. Trotz der heute an der Vorbörse herrschenden Geschäftslosigkeit lieh sich schon zu dieser Zeit für die Effektenmärkte ein leichtes Nachgeben der Kurse Voraussagen. Für die etwas schwächere Tendenz waren wohl maß­gebend in erster Linie Kaufoperationen der Börse-, teilweise auch des Publikums, das Aktien ab­gab, um festverzinsliche Werte hereinzunehmen. Daneben lösten Momente, wie der matte Schluh der gestrigen Neuyorkcr Börse, die Herauf­setzung der 7ieui)orter Akzeptrate um 0,13 v. H., die Schwierigkeiten bei den Verhandlungen über das Finanzprogramm, die Betriebseinschränkung bet Mannesmann, eine gewisse Zurückhaltung aus. Die ersten Kurse lagen daraufhin im all­gemeinen etwa 1 bis 2 v. H. niedriger gegen gestern Schluß. Stärker gedrückt eröffneten Daim­ler minus 2,13 v. H., Metallgesellschaft 2,5,23cm- berg 2,5, Bergmann 4,5, Rhein. Braunkohlen- 3,75 b. Sy, Hotelbetrieb 2,25 D. Sy, Aschersleben 2,5. Westeregeln 2,75, Schantungbahn 3 und Zellstoff Waldhos minus 2,40 v. H. Don Ausland- werten waren Svenska paritätisch mit 2 Mark höher festgesetzt. Deutsche Anleihen, besonders Neubesiy fester. Ausländer kaum verändert. Tür­ken freundlich. Mexikaner leicht nachgebend. Der Pfandbriefmarkt war sehr fest. Geld bei dem herannahenden Ultimo anziehend. Tagesgeld 4 bis 6 v. H : die übrigen Sähe waren unverän­dert. Nach den ersten Kursen kam es anfangs weiter zu kleineren Abbröckelungen, später setz­ten sich aber an fast allen Märkten Besserungen durch, da tne Spekulation Deckungsneigung be­kundete. Die Freundlichkeit der fest verzinslichen Werte regte etwas an, und außerdem wurde die Meldung, daß vorläufig keine Tariferhöhung bei der Reichsbahn vorgenommen werden dürfte, mit Befriedigung ausgenommen. 3m Verlaufe wurden Schubert & Salzer mit minus 3,25 v. H. schwach genannt, während Anatolier mit einem Gewinn von mehr als 1 v. H. sehr fest tendier­ten. Die Gewinne an den Hauptmärkten betrugen bis zu 1 v. H. Daimler konnten sich um 1,25 v. Sy bessern, auf angebliche Auslandkäufe.

Fra:." rter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 26. März. Am Produkten­markt konnte auch heute keine Geschäftsbelebung eintreten. Die Händler übten weiter große Zu­rückhaltung. Weizen war etwas mehr angeboten und niedriger. Nur für Futtermittel machte sich 3nteref|c bemerkbar. Mais für Futterzwecke lag bis 0,50 Mk. fester. Aber auch Roggenkleie konnte hiervon profitieren und anziohen. Weizenkleie dagegen abgeschwächt. Es wurden notiert: Wei­zen 27 bis 27,25; Roggen 17,25; Sommergerste für Brauzwecke 17,50; inl. Hafer 16; Mais 16,50 bis 16,75; Weizenmehl, südd. Spezial 0, 38,50 bis 39,50; Roggenmehl 24,50 bis 25,75; Weizenkleie 8,75; Roggenkleie 8,75 bis 9, Mark. Tendenz: ruhig.

Daten für Donnerstag, 27. März.

1820: der Maler Gerhard v. Kügelgen bei Dresden ermordet (geboren 1772); 1845: der Physiker Wilhelm Konrad Röntgen in Lennep geboren (gestorben 1923); 1871: der Schrift­steller Heinrich Mann in Lübeck geboren.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

K. St., Gieße». Die 3nvalidenrente des ver- ftorbeiicn Mannes kommt mit Ablauf des Sterbe» monats in Fortfall. Dafür hat dann die Witwe Anspruch auf Witwenrente, die 6'10 des Grund­betrags und Steigerungsbetrags der 3nvaliden- rentc des Mannes, zuzüglich des vollen Reichs­zuschusses, ausmacht. Der Antrag ist beim Städti­schen Dersicherungsamt in Gießen zu stellen.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 5 v. Sy, Lombardzinsfuß 6 v. Sy

Frankfurt a. M.

Berlin

Frankfurt a. TU.

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

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1-Ubr- Kurs

Schluß-1 Anfang» ture 1 flurt

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Dalum

25. 3.

26. 3-

25- 3

26. 3.

Datum

25 3

26 3

25 3

26 3

Datum

25. 3 1

26. 3

25. 3

26. 3

6% Deutsche Sietchrameihe

Don 1927 .........

7% Deutsche Relchianleihe

DON 1929 ......

2cuH<he Anl.-Ablöl.-Tchuld mit

Aurlos.-Rechlen . . .

Deögl. ohne Aurios.-Rechte . . . 8% He», yolliftaat von 1929

(rütMilb. 102%)......

Cbrrbcficn Provinz. Anleihe mit

Au«lof.-Rechlen .....

Deutsche Komm. Sammelabl.

'Anleihe Serie 1 ...

8% Franks. Hnv.-Banl Goldpfe.

XIII unkündbar bis 1931

<% Franks. Hyv.-Bank Üoldpse unkündbar bis 1938

<y,% Rheinische Hno -Ban»

Liau. Äoldvte.

8% Pr. Lanbeevfandbriesanstalt, Piaudbriclc R. 17

8% Pr Landespfandbriesanstalt, Komm.-Lbl.gr. 16

7% Pr. LandeSviandbrtesanstall, Pfandbriefe RIO ...

Vl.E.G. fitifl. Borkri.'-iS-Lbligatio- urn. rückrahlbar 1932

4% Deflerretdindir csoldrente . . 1,20% Ccitenetchtidie Giibcncnte 4% Ceiterreidjtidie Einheitliche

Rente

4% Ungarische Kolvrente ....

4% Ungarische Skaaierenle v. 1910

4'/i% deSgt. von 1913

4% Ungarische Kronenrente 4% Türkische Zollanleibe von 1911 4% Türkische Bagbadbabn-Anl

Serie l

4% de-gl. Serie II

5% Rumänische verelnh. Rente von 1903

lV»% Rumänische verelnh. Rente von 1913 ..........

1% Rumänische veretnd. Rente .

87

99

55.65

3.7

91

50,5

53.25

97

88,75

84,25

97

94

89

92

30.13

5.5

2.9

26.75

23,8

2,95

7.25

/,25

7.25

11,5

17,7

9.4

II I ££ £ I I I I I II I I I I 1 1 1

87

99

55.2

9.4

92

53,25

97

94

89

30.5

3 26,65

25

3

6.75

6.75 6.75

11.5

17,8

9.3

I I | 1» III I 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1

oamvurg-AmerUa Palet ... 7 ^Hamburg. Südam.Dampslchisf 8 Hanfa Tampsichiss.....10

Norddeutscher Lloyd.....8

Allgemeine DeutscheCreditanli. io

Barmer Bankverein ... 10

Berliner Handcl°gclell|chal! . 12 Commerz, und Privat-Bonk . 11 Darmstädter und Nationalbar.k 12 Deutsche Bank und

DiSconio-GescUschast, . . . 10

Dresdner Bank......io

Rcichsban!.......12

A.E.G............8

Bergmann.........9

Elekrr. LieferungkgcseMchoft. 10

Licht und Kraft.....10

freiten & Guilleaume . . 7%

SeseUschasl für Elektrische

Unternehmungen .... 10 .Hamburger Etektrtzilätr-Derle 10

Rheinische Elektrizität .... 9

Schlesische Elektrizität. ... 10

Schuckert K Eo. ...... 11

Siemens & Qalite.....IG

Transradio .........R

LabmcnerL Co.......io

Buderus .........®

Deutsche Erdöl......

Eikencr Steinkohle

Gelsenkirchener........

Harpener ....... 0

Ilse Bergbau .. 10 Älßdnenvcrfe ..« Söln-Neurlien.....

Mannermann-Röbren . ' Mansselder Bergbau . . 7 Oberschlej. Eisende darf . . o Cberldilel. Rotireede .... 7 Dhönir Bergbau . . . . 6|z: Rheinhche Braunkohlen 10

110,5

111,75-

117.25

133.25

172 159.25 234,75

149

151.5

288

166

169

128

174

189

251,5

167

78

102

141.5

131.75

105

106.75

103

235

109

111

132.5

170

158.25

148 25

151

165

200

171

174

187 5

243,5

165

100,25

130

7

7

110.4

161

154,5

111,9

117.4

133,25 172.25 159,25

234,5

149 151,5 287,5

166,13 202,5 167,5

169

128

174.25 135,25

'65-25

189 251,25 129.65 165,75

78,5 102,25 142,75 141,75

131

111

251

105

Ob

106 65 106-75

70.9

103.25

103

236

117

108,75

154 111,25

117

132 5 171,25 158.25

234

149,25 151

285. 6

165

198

168.5 170

174.5 134

165

187,75 249,5

164,5

77.9

100.5 142

140.75 130

110

-

107,75 105.13 106,25

69.75 102,5

102 25 232-25 , 115,25 1

Bereinigte Stahlwerke ....

Ltavi Minen .....16/.

Kaliwerke Aschersleben ... 10

Kaliwerke Westeregeln ... 10

Kaliwerke Salzdetfurth ... 15

G. yarben-^nduMle . . . 1?

Dynamit Nobel ....... G

Scheiveanstall........9

Goldschmidt ........ 5

Rutgcrswerke..... 6

MetaUgeicllschaft. ...... 8

Philtpv Holzmann......7

Zementwerk Heidelberg . . 10

Cementwerk Karlstadt. ... 10

Sann & firentag......8

Schultheis Patzenhofer ... 15

Cftroerfe.........12

Aku ..........1?

Bemberg.........14

Zellstoff Waldbof .... 13'/,

Zellstoff Aschaffenburg ... 12

Charlottenburger Wasser ... 8

Dessauer GaS........S

Daimler Motoren ...... 0 Deutsche Linoleum ......

Nat. Automobil . ..... 0 crenstein S Koppel . . . 6

Leonhard Tietz ...... 10

Svenska ........

frankfurter fKaidiinn . . . . <

Gritzner . 6

Heoilgenstaedt ....... 0

Zunghans- ...... . 6

Lechwerte. 8

Mamkraftweüe Höchst a.M.. . 8

Miag 10

Sebr. Roeder ...... 10

Loigt & Haeffner ...... 9

Süddeutsche Zucker .... 10

96,25

215,5

218.5

366

167,4

149.5

69,25

77.75

109,5

100.5

130

144

83,75

I

95,5

156

37,5

245

350

32,5

39

103

131

104

218

160

215

365

165,75

77,25

130

84.25

93-5

144.75

207

36^5

152,25

-

-

103

1 Z

96

58

215

213 25 366,75

168

79,5

68,75 77,75 109,5

101

86

274

217

95.5

145 209.9

153.75

100,5

171

38,4

245

47

18.25

75 5

154

346,5

32.5

33

33,5

130,5

218

160

95,75

57

212 5 .215,5

367

166.25

68.9

77.25

107

100

273.25

215,75

94 142,5 207,5

100

171.75

36.25

47,5

73 75 152,25

348,5

; 130,13

Banknoten.

^evifenmarkl Berlin Frankfurt a. BL

Berlin, 25. Mär,

(Selb

Brief

Ämerikamichc Noten.....

4.171

4.191

Belgische Noten........

58,25

58.49

Dänische Noten........

111.98

112.42

Englische Noten........

20,328

20,408

Französische Noten ......

16,375

16.435

167,56

163.24

italienische Noten......

21.97

22,05

Norwegische Noten......

111.90

112,34

Deutsch Testcrr .äioo Kronen

58.82

59.06

Rumänische Noten......

2.47

2,49

Schwedisch: Noten......

112.23

112,67

Schweizer Noten.......

80.92

81,24

Spanische Noten.......

52.59

52.81

Tschechoslowakische Noten . .

12.375

12,435

Ungarische Noten . . ...

72:90

73,15

25. Mär,

26. Mär;

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld

Aries

Amst.»Rott.

167.92

168.26

167.99

168,33

Bucn.-Aires

1.575

1.579 .

1.581

1.585

58.495

Vrsk.-Antw-

58.38

58.50

58.375

Christtania -

112 09

112.31

112.08

112.30

.stoprnbagen

112.13

112.35

112.13

112.35

Stockholm .

112,51

112.73

112.51

112.73

Helstngsors.

10-535

10.553

10.525

10 545

Italien. . .

21.91

21.95

21 905

21.945

London. . .

20.364

20.404

20.366

20.406

Ncunork . .

4,184

4.192

4.183

4.191

Varis....

16.395

16.435

16,38

16,42

Schwei, . .

80.97

81.13

81.02

81.18

Spanien. -

52,20

52,30

51,96

52.06

Japan . . .

2.069

2.073

2 071

2.075

Rio de Jan.

0-488

0.400

0.489

0 491

Dien in D - Lest. abgest.

58.945

59 065

53.96

59 08

Prag Belgrad . .

12,406

12.426

12.401

12.421

7.400

7.414

7.396

7.410

Budap:st. .

73.06

73.20

73 05

73.19

Buloarren .

3.037

3,043

3.037

3,043

Lissabon - .

18.82

18.86

18,73

18 77

Tanzig . -

81.45

81.61

81.43

81 59

Konst.nttll.

1.784

1.788

1.785

1.789

Sthen. . .

5,425

5,435

5.415

5.425

Canada . .

4,184

4.192

4.182

4.196

Uru .u an . .

3.706

3.714

3.746

3.754

Ecnr o . . -

20,88

20,92

20.885

20.925