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gesprochen worden. Der Gefreite wurde durch einen Schuh, der sich durch Berühren des Gewehrabzugs gelöst hatte, an der Hand verletzt. Die Anklage steht auf dem Standpunkt, beide Angeklagten hätten bei Bedienung des Maschinengewehrs die erforderliche Vorsicht außer acht gelassen. Auch die Berufungsverhandlung konnte einen lückenlosen Beweis nicht erbringen. Es war nicht festzustellen, wer den Abzug gezogen und ob überhaupt hierbei ein fahrlässiges Handeln obgewaltet hat. Auch das Berufungsgericht erkannte deshalb auf Freisprechung.
Ein Arzt wurde vom Erweiterten Schöffengericht wegen Ausstellung eines unrichtigen Zeugnisses über den Gesundheitszustand eines Menschen zum Gebrauch bei einer Behörde zu einem Monat Gefängnis und 100 Mark Geldstrafe verurteilt. Auf Berufung des Angeklagten setzte die Drohe Strafkammer die Strafe auf 300 Mark herab, die an Stelle einer an sich verwirkten Gesängnisstrafe von einem Monat zu treten hat.
Gegen mehrere Beamtinnen und den Vorsteher eines kleinen Postamtes in Oberhessen war vor einiger Zeit vor dem hiesigen Schöffengericht ver- handelt worden. Die eine Beamtin wurde damals in erster Instanz frei gesprochen. Auf Berufung der Staatsanwaltschaft wurde das erstinstanzliche Urteil insoweit aufgehoben und die Angeklagte wegen Beihilfe zur Amtsunterschlagung, letztere begangen von einer Mitangeklagten, zu sechs Wochen Gefängnis verurteilt. Gegen dieses Strafkammerurteil legte die Staatsanwaltschaft Revision beim Reichsgericht ein. Dieses gab der Revision statt, hob das Berufungsurteil auf und verwies die Sache zu erneuter Verhandlung an die Vorinstanz zurück. In der heutigen Hauptverhandlung ergab sich im wesentlichen derselbe Sachverhalt wie früher. Der Staatsanwalt hielt an seinem früheren Standpunkt fest, die Angeklagte habe sich als Mittäterin mit den anderen Beamtinnen, mit denen sie im Einverständnis handelte, der Amtsunterschlagung schuldig gemacht. Das Berufungsgericht erkannte auf sechs Wochen Gefängnis: es gina insofern von feiner früheren Meinung ab, als es Beihilfe zur einfachen Unterschlagung und nicht zur Amts- unterfchlagung annahm.
Preußen.
Kreis Wetzlar.
ch L a u n s b a d), 22. Okt. Der Geflügelzucht, verein Launsbach veranstaltete eine allgemeine Iunggeflügelschau. Zugleich feierte der Verein fein zehnjähriges Bestehen. Die Ausstellung war gut beschickt. Als Preisrichter waltete Herr Rern (Pohl-Göns) seines Amtes. PreisefürHühner erhielten: Christ. Steiß, Gleiberg (1. und 2 Pr.): Karl Würtz, Krofdorf (Ehrenpreis): R. Winter, Lauxxsbach (Ehrenpreis xmd zwei l.Pr.): Adolf Valentin, Krofdorf, und K. Stork, Krofdorf (je einen Ehrenpreis): E.Trautmann, Wiefeck (Ehrenpreis): K. Stork, Launsbach (Siegerpreis): G. Klinke!, Wißmar (Ehrenpreis): K. Schmidt, Launsbach (Ehrenpreis): H. Pfaff, Launsbach (Ehrenpreis): W. Schmidt, Wieseck (l.Pr.): H. Mandler, Wißmar (Ehrenpreis»: K. Frank, Lollar (Ehrenpreis): Otto Mandler, Launsbach (Ehrenpreis): K. Stork, Launsbach (Ehrenpreis): Alb. Dechthold, Launsbach (Ehrenpreis): W. Sommerlad, Großen-Lin- den (l.Pr.): H. Mandler, Wißmar (Ehrenpreis). Preise für Enten erhielten: W Ha s.'lbach, Krofdorf (l.Pr.): H.Pfaff, Launsbach (Ehrenpreis). Für Tauben: Franz Bechthold, Launsbach (2. Pr.): Wilh. Bender, Launsbach (Ehrenpreis). Für Hühner st ämme: Otto Kaiser, Wieseck (2. Pr.).
Kreis Marburg.
._•> Fronhaufen, 21. Oft. Am vergangenen Sonntag feierte unsere Gemeinde ihr Erntedankfest. Die Kirche war aus diesem Anlaß reich mit Früchten des Feldes geschmückt, unö an beiden Gottesdiensten nahm die Gemeinde zahlreich teil. Im Rachmittagsgottesdienst predigte der Ortsgeistliche Pfarrer Weber. Der- fchönt wurde der Gottesdienst durch Darbietungen des Posaunen- und des Kirchenchors. Eine Kollekte zum Besten der Sch Westernstation ergab einen ansehnlichen Betrag. Im Abendgottesdienst, der ebenfalls wieder viele Mitglieder der Gemeinde vereinigte, predigte Missionar Langholz aus Herrmannsburg. Auch hierbei wirkten der Po- faunenchor, der Kirchenchor und der Iugendchor mit. Die Kollekte tortimt der Heidenmission zugute.
Wirischast.
Der Abbau der Kohlenpreise.
Köln, 22. Oft. (WTB.) In Auswirkung des Regicrungsprogramms hat das Rheinische Braunkohlensyndikat in Köln mit so- ortiger Wirkung eine allgemeine Herab - ehung feiner Verkaufspreise beschlossen. Die Preissenkung beläuft sich, den jeweiligen Absatz- und Frachtverhältniffen Rechnung tragend, für Hausbrandbriketts auf 0,80 bis 2 Mk. je Tonne. Ebenso wird der Prexs für Industriebriketts eine angemessene Ermäßigung erfahren.
Berlin, 22. Okt. (WTB.) Wie die ober- chlesische Eteinkohlenindustrie dem Reichswirte chaftsministerium mitteilt, hat sich der ober- chle fische Kohlenbergbau zur durch- chnittlichen Senkung der Kohlen preise um 6 P r o z. grundsätzlich bereit erklärt und den Wunsch geäußert, daß es ihr ermöglicht würde, die Preissenkung noch vor dem 1. Dezember eintreten zu lassen.
Der Büdinger Gallusmarkt.
1 I Büdingen, 22.Oft. Der Büdinger Gallusmarkt war vom schönsten Wetter begünstigt. Bereits am Sonntag erfreute sich der Markt eines verhältnismäßig guten Besuches. Die Kauflust des Publikums war jedoch sehr gedrückt. Reges Leben herrschte am Sonntagabend in dem großen Wirtszelte, wo die Büdinger Orchestervereinigung zum Tanze aufspielte. Der Pferdemarkt am Montag spiegelte deutlich die ungeheuere Depression wider, die auf unserer Wirtschaft lastet. Es waren nur wenig Ticre auf getrieben, und der Handel kam nicht recht in Fluß. Dagegen erfreute sich der Rindvieh- und Schweinemarkt am Dienstag eines besseren Besuches. Der Schweinemarkt darf sogar als sehr gut bezeichnet werden. Es waren über 350 Tiere auf getrieben, und bald setzte überaus reger Handel ein. Ferkel kosteten 18 bis 20 Mk., Springer 30 bis 35 Mk. und mehr. Der Umfaß war befriedigend, wenn auch der Markt nicht geräumt wurde. Auf dem Rindviehmarkt waren nur etwa 30 Tiere auf getrieben. Der Handel ging sehr schleppend. Die Preise bewegten sich um 280 bis 320 Mk. Trotz der geringen Auf- triebszahl verblieb noch Ueberftanb. In den Gassen der großen Duden st adt herrschte indessen reges Leben und Treiben. Gut ging hier der Handel in Winter-Textilien, Spitzen ufto., vor allem auch in Zucker- und Spielwaren. Alles in allem darf man sagen, daß der Büdinger Gallusmarkt als Schweine- und Krämermarkt angeregt verlaufen ist. Der Pferde- und Rind- viehmarkt konnte sich dagegen nicht so entfalten, wie man es hätte erwarten dürfen.
• Ermäßigung des Privatdiskonts f ü r k u r z e S i ch t. An der Berliner Börse wurde der Privatdiskontsah für kurze Sicht um Vs Proz. auf 47/s Proz. ermäßigt: der Satz für lange Sicht blieb unverändert 5 Proz.
* Ermäßigte Dersicherungstarise. Der Verwaltungsrat der Provinzial-Feuerver- sicherungsanstalt der Rheinprvvinz hat wegen der anhaltend ungünstigen Entwictlung der Geschäftslage für 1931 beschlossen, die Beiträge in der Feuer-, Einb ruchd ieb st ah ls - und Wasferleitungs- schädenversicherung um 10 Proz. zu ermäßigen.
• Fusion Humboldt — Deutz — Ober- ursel genehmigt. Die GB. der Maschinenbau-Anstalt Humboldt, Köln-Kalk, genehmigte den Abschluß mit 5 (3) Prozent Dividende. Die Verwaltung teilte mit, daß man den Abschluß eines Fusionsvertrages schon seit längerer Zeit ins Auge gefaßt habe. Man habe es jedoch feiner - zeit vorgezogen, eine Interessengemeinschaft abzuschließen. Da sich bald herausgestellt habe, daß man mit dem Abschluß des Vertrages günstige Ergebnisse erzielt habe, sei man der Ansicht gewesen, eine noch engere Zusammenarbeit herbeizuführen. Rach einet neuerlichen Berechnung dürste der jetzige Zusammenschluß so erhebliche Vorteile bringen, daß die Fusionskosten in kurzer Zeit verdient sein würden. Die höhere Bewertung der Aktien der Motorenfabrik Oberursel AG. erklärt sich daraus, daß der Bettieb in Oberursel außerordentlich gut und rentabel arbeite. Der Dersaitzmlung wurde von dem belann- cen Fusionsvertrag Kenntnis gegeben und die Fusion einstimmig beschlossen. Das Aktienkapital wird um 15,25 auf 28 Mill. Mk. erhöht, da man mit diesem Beirag auskomme. — Die anschließenden Generalversammlungen der Motorensabrik
Deutz AG., Köln-Deutz, und der Motorenfabrik Oberursel AG.. Oberursel, genehmigten gleichfalls die Abschlüsse und stimmten den FusionS- votfchlägen einstimmig zu.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 23. Oft. Tendenz: uneinheitlich. — Obwohl die schwankende gestrige Reuyorker Börse ein weiterer Grund zur Zurückhaltung und Lustlosigkeit war, kam die Abwärtsbewegung der Kurse zu Beginn des heutigen Marktes, wenigstens zum Teil, zum S t i 11 st a n d. Anregungen waren nicht vorhanden. Die Situation int Metallarbeiterstreif ist sehr «undurchsichtig, da man befürchtet, daß bei den: heutigen Rachverhandlungen eine Einigung nicht erzielt werden wird. Das Geschäft war sehr gering. Material tarn nur noch in geringem Umfange an den Markt. Vereinzelt eintreffende Aufttäge konnten einer weiteren allgemeinen Abwärtsbewegung eine Grenze setzen, so daß bei uneinheitlicher Kursgestaltung ver- schiedcntlichBcsferungen eintraten, was auf die Tendengestattung der Börse einen günstigen Eindruck machte. Der Grundton toer aber zuversichtlicher, ohne daß jedoch eine Steigerung der Kauflust bei der Kulisse zu bemerken gewesen wäre. Etwas mehr Interesse bestand am Elektromartt für Siemens, Schuckert, Gos- fürcl, die bis zu 1 Prozent fester eröffneten. AEG. lagen knapp gehalten, während Licht & Kraft 1,25 Proz. schwächer laaen. Auch I.-G.-Farben lagen leicht erhöht. Rütgerswerke besserten Vvi> um 1 Prvz. Am Montanmarkt war das Angebot etwas empfindlicher. Klöcknerwerke und ManneSmann waren bis zu 2 Proz. schwächer. Kaliwerte zogen leicht an. DiS 1 Prozent niedriger eröffneten noch Banken, Daimler, Aku: Tcmberg waren behauptet. Am Rentenmarkt machte sich etwas Rachfrage nach Ungarischer Etaatsrente bemerkbar. Deutsche Anleihen gaben leicht nach. Rach den ersten Kursen wurde die Stimmung freundlicher. Die Kulisse schritt zu Deckungen, doch war das Geschäft nur in einigen Werten etwas lebhafter. Im Metallarbeiterkonflikt soll eine Einigung erzielt worden fein; eine Bestätigung dieses Gerüchtes war noch nicht zu erlangen. Die Kurse zogen gegen Anfang um bis zu 1,5 Proz. an. Pfandbriefe hatten kaum Geschäft und lagen eher etwas schwächer. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 3,25 Proz. unverändert. Am Devisenmarkt trat bei lebhafter Rach« frage weitere Befestigung ein. Besonders Reuvork lag international fest. D i e Mark bröckelte weiter ab. Man nannte Mark gegen Dollar 4 20, gegen Pfund 20,41, gegen Paris 123,84, gegen Mailand 92,82, gegen Madrid 46,30, gegen Schweiz 25,0175, gegen Holland 12,0625.
Berliner Börse.
Berlin, 23. Oft. Schon vor Beginn der heutigen Börse konnte man erkennen, daß gegenüber den schwachen Kursen der gestrigen Abendbörse eine Beruhigung eingetreten war. Die Ernennung Severings zum preußischen Innenminister und der nun doch wahrscheinliche Wechsel in der Leitung der Berliner Polizei wurde heute im Gegensatz zu gestern eher günstiger beurteilt. Die Meldung, daß die I. G. Demberg in Barmen, wenn es überhaupt zu einer Dividendenverteilung kommen sollte, eine Kürzung des vor- jäßrigen achtprozentigen SaheS vornehmen würde, war nur von geringer Bedeutung. Entscheidend war für die Allgemeintendenz, daß bei den Banken kaum nennenswerte Abgaben aus dem Reiche oder vom Auslande Vorlagen und daß diese ziemlich schlank Aufnahme fanden. Der Ordereingang bei den Danken war auch auf der Kauffeite minimal, so daß die äl m s a h - tätig feit fehr beschränkt war. Die ersten Kurse lagen gegenüber den letzten offiziellen Berliner Schlußkurfen von gestern nur knapp behauptet. Die Abweichungen gingen aber mit ganz wenigen Ausnahmen nicht über 1 Proz. hinaus. Etwas stärker aedrückt waren Gebrüder Korting, Orenstein & Koppel, die beiden Bau- werte Berger und Holzmann, Feldmühle. Zellstoff Waldhof, Leonhard Tietz, Deutsche Erdöl, Zement Heidelberg. Fahlberg List und Th. Goldschmidt. Chadeaktien fielen mit einem Gewinn von 4 Mk. etwas aus dem Rahmen, doch hing diese Steigerung mit der Bewegung der spanischen Valuta zusammen, die angeblich dicht vor der Stabilisierung steht. Deutsche Anleihen lagen ruhig. Reubesihanleihe etwas rückgängig. Ausländer waren meist behauptet. Rumänen etwas
fester. Am Pfandbriefmarkt neigte die Tendenz eher zur Schwäche. Besonders in Liquidationspfandbriefen schien wieder Angebot zu bestehen. Reichsschuldbuchforderungen Vi bis 1 , Proz. niedriger. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 3 bis 5 Proz., Monatsgeld mit 6 bis 7,5 Proz., Warenwechsel waren mit 5,5 Proz. und darunter zu haben, und leichter. Rach den ersten Kursen wurde es. hauptfächlich auf Deckungen, etwa- freundlicher. Man konnte in den Hauptwerten Kurserholungen bis zu 2 Proz. feststellen. Die Umsätze hielten sich aber in bc- fcheidenem Rahmen. Das weitere leichte Anziehen der Devisenkurse beunruhigte nicht, da dieS durch die Festigkeit des Dollars au erklären sein dürste. Es ging das Gericht um, daß im Metallarbeiterkonflikt eine Einigung erzielt worden sein soll. Eine Bestättgung hierfür war nicht zu erlangen.
Berliner Prodnktcnmarkt.
Berlin. 22. Okt. Die Preisrückgänge am Pro- duktenmarkte setzten sich heute fort, insbesondere wurde der Roggenmarkt davon wieder betroffen. Das Angebot ist sowohl an der Küste, als auch in Kahnmaterial nach Berlin außerordentlich reichlich, verschiedentlich liegt auch Waggonware etwas reichlicher vor. Die Kauflust ist, angesichts der Befürchtungen hinfichllich der Haltbarkeit der diesjährigen Qualitäten, sehr gering. Die Gebote lauteten am Promptmarkte etwa 3 Mark niedriger als gestern, die Lieferungspreise setzten 2,50 bis 4.50 Mark schwächer ein. Inlandweizen war weder für Waggonverladung, noch in hier rentierendem Kahnmaterial in nennenswertem Umfange angeboten und die Preise im Promptgeschäft konnten sich ziemlich behaupten. Der Licse- rungsinarkt war um etwa 1 Mark gedrückt. Weizenmehl wird zu unveränderten Preisen nur wenig umgesetzt. Für Roggenmehl sind die Mütz- lenforberungen um 25 Pf. ermäßigt, einige Kauflust zeigt sich für billigere Provinzfabrikate. Haler bei ausreichendem Angebot und geringer Kauflust schwächer. Gerste in unveränderter Marktlage. Es notierten für je 1000 Kilo: Weizen, märf., 220 bis 222 (matter), Oft. 237 bi« 23b, Dez. 245 biS 244, März 261 bis 260,25; Roggen, märt., 142 bi« 144 (matter), Oft. 155 biß 154, DeA. 164,50 biß 163,50, März 184 bi« 183 bi« 184; Braugerste 184 bis 210; Futter- und Industriegerste 165 bis 176; Hafer, märf., 141 bis 154 (matter), Dez. 156 bis 156,75, März 168,50; für je 100 Kilo: Weizenmehl 27 bis 35; Roggenmehl 23,25 bis 26,50; Weizenfleie 7,25 bis 7,z5; Roggen fiele 6,75 bis 7,25; Diktoriaerbsen 28 bis 32; Futtererbsen 19 bi« 21; Peluschken 19 bis 20; Ackerbohnen 17 bis 18; Wicken 18,50 biS 20,30; Rapskuchen 9,10 bis 9,60; Leinkuchen 15 bis 15,20; Trockenschnitzel 5,20 bis 5,60; Sojaschrot 12,60 bis 13,10 Mark. Allg. Tendenz: matter.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a.M., 23. Okt. Auftrieb: 85 Rinder, 838 Kälber, 476 Schafe, 530 Schweine. Es wurden notiert: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 75 bis 79 Mark, mittlere Mast, und Saugkälber 70 bis 74 Mark, geringe Kälber 65 bis 69 Mark. — Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthämmel (Weidemast) 46 bis 49 Mark, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 40 bis 45 Mark, fleischiges Schafvieh 35 bis 39 Mark. — Marktverlauf: Kälber und Schafe ruhig, ausverkauft; Schweine mäßig rege, ausoerkauft.
Friedberger Schweinemarkt.
WCR. Friedberg, 22. Okt. Zum heutigen Ferkelmarkt wurden 749 Iungtiere abgetrieben. Es entwickelte sich flottes Geschäft, bei dem etwas Ueberftanb verblieb. Bezahlt wurden für bis 6 Wochen alte Tiere 15 bis 20 Mk., 6 bis 8 Wochen alte 20 bi« 25 Mk., 8 bis 12 Wochen alte 25 bis 30 Mk.
Schweincmarkt in Schotten.
* Schotten, 22. Oft. Auf dem heutigen Schweinemarkt in unserer Stadt standen 340 Ferkel, 6 Läuferschweine und 5 Einleger zum Verkauf. Man bezahlte für Ferkel bis zu sechs Wochen alt 16 bis 18 Mk., sechs bis acht Wochen alt 18 bis 25 Mk., acht bis dreizehn Wochen alt 25 bis 30 Mk., für Läuferschweine 30 bis 40 Mk., für Einleger 40 bis 50 Mk. je Stück. Bei gutem Geschäftsgang wurde der Markt geräumt.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bi» 12 30 Uhr. 16 ble 17 Uhr Samstag nachmittag geschlossen
Anjeigenonflräge sind lediglich an Sie ®e|djäfl6ftelle zu richten.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse
»erlln
22 10. ! 23. 10
Datum
22 10
23 10
68
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140,4 !
140,5
140,5
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a.M.
78
77,5
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S.S.S.
Bergmann .
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57,75
121,25
123,25
124,5
10
86
146
154
93,5
119
18,75
69
71
73,25
27
27
87
72
67
76,75
77
Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschiosfenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 o.H, Lombardzinsfuß 6 o.H.
Die hinter den Papieren
IVranffuri a. 3JI.
Devisenmarkt Berlin —
135
180
30
87
94
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82,5
220,25
22,75
155,75
59,9
64
150
146
10
74,5
40
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180,5
121,75
139,75
117,65
123,65
96,5
94
90
118,25
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31,25
94
149,5
145
69 30,25 195,13 197 272,5
44,25
50
92,25
120,75
139
116
121,9
96,13
93
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81
11,9
51
116,5
285
Schlesische StekirizilLl. Schulte« 6 Lo. . . • Sternen» & Halste . . IraneraBto.....
Labmeyer & Ho.. . .
12
50,13
141,25
66
8ereinlgte Stahlwerke . . Ctaot Minen......
Rallroerle Aschersleben . . flaliroerfe Westeregeln . . RaHroerte Satibetfurlb . .
83,5 115
23
155
184,5 ! 182,75
145,25 144,25
124,5 124,75
119 ! 118,75
10
11
16
8 IG
Licht uno Kratt.....
Helten & Outlieaume . . iSelcüliDalt für Elekttitche
Unternehmungen . . .
Philipp Hoi,mam> . . Zementwerk Heidelberg Cementwerk flarlflabt. Watch & tzrevtag . .
60,5
64,5
115,5
60,5
64 H5,5
86
42,5
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Hamburger EieitrizilLU-Werke 10
tHbciuW Sieltrttüät .... 9
3. G. warben Industrie . Tvnamii Nobel . . . . Echeibeansialt.....
Goldlchmidi . . . • . RÜtgerSwerke.....
MetaUgelellichaN. . . .
61,5 I
66
117
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116
23.75
156,5
34
12,13
53,65
119
286,75
Bergmann.........9
Siektr. LieserungSgeselllchast. 10
Ätantfurttt Malchtne» .... 4
Sritzner...... • . . 6
Hehliaenltaedi 0
Iunghan«..........6
Lechwerke..........8
Mainkraslwerke Höchg a. M.. . 8
Miag...........10
»ebr. Roeder...... 10
Boigt & Haessner ...... 9
Süddeutsche Zucker . ... 10
Buderus......
Deutsche Erdöl . • . Tiiener Steinkohle • • Gelsenkirchener . . . Harpcner .... Hoelch Eisen.....
fble Bergbau ....
Llücknerwerke .... 8öln.$cuelien .... Mannekmann-RShreu Mantsclder Bergbau . Cbcridilel. Silenbedars vberschlc). Kokswerke. Phontr Bergbau. . . Rheinische Braunkohles «Heinstahi.....
Riebeck Morri an . . .
82,75
75
38,5
42,5
76 67,75 181,75 78,25
86 I
Schultheis Patzenhoser . Lilwerke.......
8 hl.........
Bemberg.......
Rellftofl Daldhol . - . Zellstoss Aschassenburg . Charlottenburger Wasser Dessauer «ar.....
Daimler Motoren . . . Deutsche Linoleum . . Maschinenbau A.-G. . , Rat. Automobil . . . « Grendeln & Koppel . . Leonhard Tietz . . . , Svenska.......
Bantnoten.
Serlin, 22. Oftober
(Reib
Ärles
Smenkanilche Roien.....
4,188
4,208
Belgische Violen .......
58,30
58,54
Tüniiche Violen .......
111,98
112,42
tfiifl'tid»- Violen .......
20,36
20,44
Französische Violen.......
16,43
16,49
Holländische Vielen.......
168.63
169,36
Italienische Violen........
21,89
21,97
Norwegische Violen.......
111,93
112,44
Deuisiii-Oesterreich, * 100 Schilling
59,01
59,25
Rumänische Violen.......
2,47
2,49
Schwedische Violen.......
112,30
>12.74
Schweizer Noten........
81,31
81,63
Spanliche Violen........
43,71
43.89
Tichechollowalische Roten.....
12,405
12,465
Ungarische Noten ......
73,15
73,45
Frankfurt a. 1)'.
Berlin
<?chluß- rur<
t-Uhr- flur#
(Schluß- !tin|ang» fur< | fiurd
ftranlfurt a. 271.
»erlln
Schluß- für» |
l-Uhr« «er»
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Anlang- Rur»
Oatum
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Vamburg.-lmerlka Batet . .
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—
78,13
79
77,9
Hamburg-Südam. Dampsschlss
8
—
—
—
—
Hania Dampsschiss.....
10
—
—
—
—
Norddeulicher Lloyd ....
8
77
—
79
78,4
Allgemeine DeutscheCrediianst.
10
—-
—
100,5
100,25
Barmer Bankverein ....
10
107,75
107,75
107,75
107,75
Berliner Handelrgesellschasl .
12
132
—
132,25
133
Lommerz- und Privat-Bank .
11
121,5
121
121,5
121
Darmstädter und Vialtonalbant
12
159
—
158,5
158,25
Deutsche Bank unö Direonlo-Geseilschast. - - -
10
116,5
—
116,75
116,25
Drerdner Bank......
10
116,5
116
116,5
116
Reichsbant........
12
219
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98,25
_
Deutsche «nl..AblöI..Schultz mit Auülos.-Rechten.......
54,5
—
54,5
54,5
DeSgl. ohne Auelos.-Rechtc . .
6,75
6,55
6,7
6,5
8% Heil. Sollefiaat von 1929 (rüihahlb. 102%)......
89
—
89,4
—
Lverheilen Provinz • Anleihe mll
Aurlos.-Rechien.....
52
_
—
—
Temsche klomm. Sammelabl.
Anleihe Serie 1 ....
52,13
—
52,5
—
8% ixrantl. Hnv.-Van« «oldpse.
XIII unlünebat bU 1934 . . .
98,5
_
_
_
7% RranH. Hop.-Bank Solbpse unkündbar bi» 1932 .....
93,5
_
_
*¥t% Rheinische Hvv^Bani Liqu Golbpse.........
86,25
_
_
_
8% Pr. Landesv'ancbriesanNalt, Psandbriese R 19
100
_
100
_
8% Pr Landeepianebriesanltalt, «omm.-Lbl. R. 20......
7% Pr. anbee 1'' an Dbrlefanftalt,
Psandbriese 8? 21 .....
97
97
97
97
A.ik.G abg. Bor^iegl-Obllgatio- neu. rüdiabtbat 1938 .....
94
—
—
4% Lesterretchlsche Goibrente . .
26,5
26.7
26,75
4,20% Oesterreichische Silberrente
3
_
4% Oesterreichische Einheitliche Rente..........
4% Ungarische Soldrente . . . .
23,9
—
23,7
_
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
—
—
19
—
iVi% beegl. von 1913 ....
—
—
19,65
1,8
—
1% Ungarische fironenrente . .
1,9
—
1,9
1% Türkische Zollanleihe von 1911
4,55
—
1% Türkische Vagdadbahn-Anl Serie I.....
—
—
__
4% MgL Serie II.......
—
—
—
—
5% Rumänische vereinh. Rente von 1903 ........ .
8,25
_
*
8,5
Rumänische vereinh. Rente ton 1913 ..........
14,13
14,5
t% Rumänische vereinh. Renke
7
—
7,13
7,05
22 Oktober
23 Oktober
Amtlich« )lo lerang
Amman lloiierung
Selb
»rle
Selb
3ne
ÄMit-. 'Hott.
168,96
169,30
169,02
169,36
Bu'n-Aire-
1,443
1,445
1,433
1,435
Beil -Antw.
58,475
58,595
58,475
58.595
Christianta.
112,24
112,46
112,23
112,45
öopenbaaen
112,24
112,46
112,24
112,»6
Stockholm -
112,60
112,82
112.62
112.34
HelsingforS.
10,558
10,578
10,556
10,576
Italien . .
21,96
22,00
21,955
21,995
London. . .
20,385
20,425
20,385
20,425
Vieunorf . .
4,1945
4,2025
16,499
4,1955
4,2035
Porig. . . .
Schweiz . .
16,459
16,459
16.499
81,465
81,525
81,46
81,62
Spanien.
44,04
44,12
44,16
44,24
Japan . . .
2,083
2,086
2,083
2,087
■Hto de <sau Dien in D--
—
—
—
Ceft- abgeft
59,165
59,285
59,165
59.285
Prag . . .
12,444
12,464
12,443
13,463
Äelirad .
7,437
7,451
7,439
7,453
Budapest.
73,42
73,56
73,42
73,56
Buloarieo
3,042
3,048
3,039
3,056
L'stobon .
18,83 .
18,87
18,82
18,86
Äül
81,51
81,67
81,49
81,65
1,784
1,789
1.784
1,789
| Athen. .
5,435
5,445
5.44
5.45
| Tanada .
4,198
4,206
4,199
4,207
| Uru uay.
3,307
3,313
3,277
3.283
1 Tatro ..
20,915
20,955
20,91
20,95


