Ausgabe 
22.4.1930
 
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Die gefiederte Schlange

Roman von Edgar Wallace.

Nachdruck verboten.

30 Fortsetzung.

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Die Ausstellung von Ausweiskarten er­folgt im Stadthaus, Bergstraße 20, Zim­mer Nr. 29.

Gießen, den 19. April 1930.

Der Oberbürgermeister. I. V.: Dr. 6 gib.

Das ist meine Theorie," sagte er dann.

Später sprach er davon, daß seine beiden männ­lichen Dienstboten am Mittwoch gewöhnlich Aus­gang hatten.

Non Ihrem Arbeitsplatz aus können Sie die Norderfront des Hauses gut beobachten, Miß Olrohd. Dürfte ich Sie vielleicht darum bitten, den Eingang zu beobachten und zur Tür zu gehen, wenn jemand klingelt? Ich bin zuweilen so in meine Arbeiten vertieft, daß ich nicht ein­mal die Glocke höre!"

Er erzählte ihr noch, daß er augenblicklich an einem neuen Buch über Sagen schriebe, die er in Zentralamerika gesammelt hatte. Offenbar ent­hielten sie ungewöhnliche und aufsehenerregende Dinge, die seine junge Sekretärin nicht lesen sollte, denn er hielt das Manuskript stets in seinem Geldschrank verschlossen. Sie glaubte, daß er jedes Blatt sofort einschloh, nachdem er es beschrieben hatte.

Sie war viel zu sehr mit ihrer eigenen Arbeit beschäftigt, um viel aus dem Fenster zu sehen, und sie hörte, daß er nach dem Mittagessen drei­mal zur Türe ging. Bei dem dritten Klingeln kam sie auch aus ihrem Zimmer.

Entschuldigen Sie, bitte, vielmals, Mr. Beale. Ich will von jetzt ab besser auspassen. Sie brau­chen wirklich nicht mehr zur Türe zu gehen, wenn ich im Hause bin!"

Er lächelte nur.

Es ist ein gutes Zeichen, daß Sie so eifrig bei der Arbeit sind. Sie interessieren sich ja so sehr für gefiederte Schlangen, und ich kann mir gut vorstellen, daß unternehmende junge Zei­tungsreporter Sie nächstens über diese fremd­artigen Tiere interviewen werden."

Daphne stellte ihren Tisch in die Mitte des Zimmers, um besser auf die Straße sehen zu thnnen. Nach einiger Zeit hielt ein Leines Auto vor der Tür, und Ella Creed stieg aus.

Ella Creed! Daphne erinnerte sich, daß sie ihr versprochen hatte, sie zu besuchen war es eigentlich gestern oder vorgestern gewesen? Es schien schon eine Ewigkeit her zu fein. Sie eilte in die Halle. Sie mußte Ella empfangen Gregory Beale wäre sicherlich nicht gern bei seiner Arbeit gestört worden.

Ella grüßte sie mit einem steifen Kopfnicken.

O, hier sind Sie? Cs ist verteufelt schwer, Sie zu finden!"

Sie wandte sich zu ihrem Chauffeur zurück und gab ihm mit ihrer hohen, schrillen Stimme eine Anweisung. Der Wagen entfernte sich.

Er muh einige Kleider für mich abholen. Ich kann später mit einer Taxe zurückfahren."

Daphne entschuldigte sich nicht, als sie ihren Gast in das unaufgeräumte Wohnzimmer führte. Sie nahm ein staubiges Blatt von einem Stuhl und schob ihn hin.

Was machen Sie hier?" fragte Ella und sah sich stirnrunzelnd um. Es war charakteristisch, daß ihr erster Blick alles nach seinem Wert ab­schätzte.

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Unl> sie kam nun, um den Grund zu er­fahren?" fragte Mr. Dea/e.Eine Schauspielerin hm!"

Er ging im Zimmer auf und ab, seine Hände lagen auf dem Rücken.

Sonderbar, daß sie die gefiederte Schlange hielt, als sie ohnmächtig wurde."

Er hatte das vorher schon einmal gesagt, wie sie sich erinnerte. Sie verstand nicht, warum ihm das so sonderbar vorkam.

Glauben Sie, daß sie irgend etwas Merkwür­diges an der kleinen Figur sah?" fragte Daphne. Etwas, was wir vielleicht nicht gesehrn haben?"

Gregory Beale schüttelte den Kopf.

Frauen haben eine sehr starke Einbildungs­kraft, aber viele können sich nur unangeneHne Dinge einbilden. Ist Ihnen das schon einmal aufgefallen?"

Es wurde dunkler. Sie zog die Vorhänge zu und machte sich daran, ihre Tagesarbeit zu be­enden. Einmal glaubte sie, Ellas Stimme zu hören und erhob sich, aber in diesem Augenblick schloß sich Deales Tür. Sie hätte gern gewußt, ob Ella im Schlaf gesprochen hatte. Aach einer Viertelstunde kam Gregory Deale wieder herein. Ein Lächeln lag auf seinem Gesicht.

(Fortsetzung folgt.)

Das ist also eine gefiederte Schlange?" fragte Ella nachdenklich und besah die kleine Figur von allen Seiten.Sie sieht gerade nicht sehr schreck­lich aus."

Beale sprach zu jemand, und seine Stimme war ungewöhnlich scharf.

Gefiederte" begann Ella wieder. Dann hörte Daphne plötzlich einen sonderbaren Ton und wandte sich um. Einen Augenblick war sie gelähmt vor Schrecken. Die Schauspielerin starrte mit weitaufgerissenen, entsetzten Augen auf die Tonfigur. Ihr Gesicht sah unter Schminke und Puder weiß und alt aus.

Daphne konnte sie gerade noch auffangen, als sie zusammenbrach. In diesem Augenblick wurde die Haustür zugeschlagen, und sie lief zur Halle.

Miß Creed... sie ist ohnmächtig geworden", stieß sie zusammenhanglos hervor.

Miß Creed?" Er sah sie über seine Brillen­gläser hinweg an.Ist das die Schauspie­lerin ?"

Können Sie mir nicht helfen?" sagte Daphne verzweifelt.

Er eilte hinter ihr in den Raum, warf nur einen schnellen Blick auf die Gestalt, beugte sich dann nieder und hob sie ohne Mühe auf.

Ich werde sie in mein Studierzimmer brin­gen. Holen Sie ein Glas Wasser. Besser ist es, wenn Sie gleich nach oben in mein Zimmer gehen. In dem Baderaum finden Sie eine Haus­apotheke es steht auch eine Flasche Riechsalz dort, bringen Sie mir das nach unten."

Sie kam einige Minuten später zurück und sah, wie er Wasser zwischen die Lippen der ohn­mächtigen Frau goß.

Ihre Apotheke begann sie.

Ich weih, ich weiß." Er war sonderbar kurz zu ihr.Sie stand ja schon die ganze Zeit hier in meinem Studierzimmer. Ich hatte vergessen, daß ich sie herunterbrachte. Ich glaube, sie wird sich sehr bald wieder erholen. Solche Fälle sind nicht schlimm. Wie hat sich das denn zuge­tragen?"

Daphne erzählte ihm von der gefiederten Schlange. Als sie seinem Blick folgte, sah sie die Figur auf der Tischplatte liegen.

Sie hatte sie noch krampfhaft in der Hand, als ich sie hierherbrachte. Was für ein merk­würdiger Zufall!"

Daphne schaute ängstlich auf die Schauspielerin. Sie atmete wieder regelmäßig, aber sie war noch bewußtlos.

Vermutlich war es eine plötzliche Herz­schwäche," sagte Mr. Beale nachdenklich.

Meinen Sie nicht, daß ich einen Arzt rufen soll?" fragte Daphne aufgeregt.

Er schüttelte den Kopf.

Es geht ihr schon wieder besser. Sie schläft jetzt. Auf solche Anfälle folgt gewöhnlich eine Erschöpfung. Wer ist sie doch ... Ella Creed, der Aame ist mir bekannt ... ich muß ihn an den Anschlagsäulen schon gelesen haben."

Er sah sie lange an und schüttelte dann wieder den Kopf.

Sie muß einmal sehr anziehend gewesen fein," sagte er.

Ich denke, sie ist auch jetzt noch sehr schön," entgegnete Daphne. Ein schwaches Lächeln zeigte sich auf seinen Zügen.

Ich bin keine Autorität in solchen Dingen!"

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ich verließ das Theater früher und und ich habe dann doch nicht mit ihr ge­gessen."

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Dieser Mann muß sehr viel Geld haben," sagte sie und zeigte auf ein Gemälde über dem Kamin.Das rst ein Gainsborough."

Daphne war ein wenig überrascht, zu er­fahren, daß die Schauspielerin kunstgeschichtliche Kenntnisse besah. Ella erriet ihre Gedanken.

Ich weiß sehr viel über Bilder, jedenfalls über ihren Verkaufswert. Ich hatte einen guten Freund, einen gewissen Leckstein, Kunsthändler, der hat mir viel beigebracht. Was ist denn das für Zeug?" Sie deutete mit einer verächtlichen Handbewegung auf die vielen Tische.

Daphne erklärte es ihr, und sie rümpfte die Rase.

Es scheint doch kaum der Mühe wert zu sein, «derartige Dinge zu sammeln." Dann fragte sie plötzlich:Wohin sind Sie denn neulich abends gefahren?"

Daphne war in die Enge getrieben. Sogar jetzt gelang es ihr noch nicht, eine glaubwürdige Erklärung zu geben.

Das ist doch alles Unsinn, was Sie mir da von einem falschen Wagen erzählt haben. Sie müssen mir jetzt nicht wieder etwas anderes vor­lügen. Es hat Sie jemand mit mir verwechselt stimmt das?"

Daphne nickte.

Ich dachte es mir doch! Wollen Sie mir denn nicht sagen, was Sie erlebt haben?"

Ich fürchte, das kann ich nicht ich versprach es

Ella schaute sie schürf an. Gar zu gern hätte sie das Geheimnis erfahren, das Daphne Olroyd ihr verschwieg.

Haben Sie den Vorfall der Polizei gemeldet? Sie sind viel zu schüchtern! Wenn ich das gewesen wäre, hätte mich kein Versprechen binden können. Darauf können Sie sich verlassen!"

Daphne mußte daran denken, daß es nicht notwendig gewesen wäre, ein Versprechen zu ge­ben, wenn die Unbekannten statt ihrer Ella er­griffen hätten.

In dem kalten Tageslicht sah Ellas Gesicht eingefallen und verlebt aus. Sie hatte sich nicht sorgfältig geschminkt und gepudert, und Daphne entdeckte einen gewöhnlichen Zug in ihrem Ge­sicht, der ihr früher niemals aufgefallen war.

Alles das fällt mir sehr auf die Rerven. Was sagte denn Dewin dazu? Sie sind doch sehr be­freundet? Glaubt er aber ich vermute nicht, daß er solche Dinge mit Ihnen bespricht."

Ella ging quer durch das Zimmer zu einem Tisch und nahm eine der kleinen Figuren in die Hand.

Beale ist in diese Dinge wohl ganz vernarrt? Ich habe in der Zeitung gelesen, daß er olles weih, was sich auf gefiederte Schlangen bezieht. Was haben sie denn eigentlich zu bedeuten?"

Sie halten gerade eine in der Hand", sagte Daphne. Ella starrte darauf und hätte das zer­brechliche Ding beinahe fallen lassen.

Großer Gott ist das nicht ?" Sie schaute mit neuem Interesse auf die kleine Plastik. In diesem Augenblick entdeckte Daphne, als sie zum Fenster hinausschaute, einen Mann, der die Treppe heraufkam. Er sah totenbleich aus und war schäbig gekleidet. Sie wollte sich schon bei Ella entschuldigen und Nachsehen, was er wollte, als sie durch die halboffene Tür Mr. Deales schnelle Schritte in der Halle hörte.

In diesem Augenblick öffnete Ella die Augen und schaute verwundert von einem zum andern. Ihre Stimme klang belegt und stockend, als sie sprach.

Was ist denn geschehen?" fragte sie und richtete sich mühsam auf.

Sie sind ohnmächtig geworden. Wünschen Sie. daß ich Sie nach Hause begleite?" fragte Daphne.

Ella schüttelte den Kopf.

Rein, ich kann allein nach Hause gehen. Wür­den Sie so liebenswürdig sein, meinen Chauffeur zu rufen?"

Als sie sich erhob, schwankte sie noch, und Daphne stützte sie. Mr. Beale beobachtete sie mit dem unpersönlichen Interesse eines Gelehrten.

Sie haben doch Ihren Wagen fortgeschickt soll ich eine Taxe besorgen?" fragte Daphne.

Rein, ich möchte ... ich will nicht ..."

Ellas Stimme war zuerst laut und schrill und verlor sich dann in einem Murmely. Dann sank sie plötzlich wieder schwer ins Sofa nieder.

Holen Sie ein Auto," sagte Mr. Beale, und Daphne eilte auf die Straße.

Erst nach einiger Zeit entdeckte sie auf der entgegengesetzten Seite der Straße einen Wagen. Sie lief hinüber, und es gelang ihr, ihn gerade noch zu erreichen, als er abfahren wollte. Als sie mit dem Wagen vorfuhr, fand sie Mr. Deale auf der Haustreppe.

Ich glaube, wir lassen sie besser noch ein wenig ausruhen, ich habe doch nach einem Arzt telephoniert, obwohl ich sicher bin, daß die Sache nicht ängstlich ist."

Nachdem Daphne den Chauffeur bezahlt hatte, folgte ihr Deale in den Empfangsraum.

Erzählen Sie mir, bitte, alles, was geschehen ist und warum sie kam."

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