Ausgabe 
20.12.1930
 
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Wirtschaft.

Wochenbericht vom Frankfurter Produktenmarkt.

Am G e t r e i d e w e l t m a r k t war die Preis­gestaltung überwiegend nach unten gerichtet. Obwohl die Tendenz mehr und mehr durch die Ernteaus­sichten auf der südlichen Erdhälfte beftimmt wird. An den deutschen Getreidemärkten war das Geschäft in der Hauptsache auf Roggen beschränkt. Es zeigte sich weitere Dcckungsnachfrage, wobei gute Quali­täten bevorzugt wurden. Am hiesigen Getreidemarkt mar die Stimmung für fast alle Getreidgrten sehr ruhig. Die Preisgewinne, die im Laufe der letzten Wochen durch die verschiedenen Regierungsverord­nungen erzielt worden waren, gingen m dieser Woche infolge der Enge des Marktes zumeist wieder verloren.

Weizen lag insbesondere wieder außerordent­lich ruhig. Da keine Besserung des Mehlgeschäftes cingetreten ist, hatten die Mühlen kein Interesse neue Einkäufe zu machen. Gegen Ende der Woche zeiate sich infolge des knappen Angebots einiges Interesse, so daß der Preisverlust mit 1,50 Mark per Tonne gegen die Vorwoche nur gering ist. Auslandweizen begegnet infolge der hohen Zölle nach wie vor kaum irgendwelchem Interesse. Am Roggenmarkt war das Angebot äußerst klein, und namentlich aus diesem Grunde dürfte der Preisgewinn von 3,50 Mark per Tonne zu erklären sein, da sich das Ge­schäft in der Hauptsache nur auf beste Qualitäten be­schränkte. Auch die Festigkeit der nord- und mittel­deutschen Roggenmärkte wirkte etwas auf die Stim­mung ein. Erwähnenswert ist, daß der Absatz von Eosinroggen zeitweise recht lebhaft war, und zwar naturgemäß kurz vor den oorgenommenen Preis­erhöhungen.

Hafer hatte stillen Markt bei unveränderten Preisen. Auch für Gerste ist eine wesentliche Be- ruhigung eingetreten, und nur feinste Qualitäten finden vereinzelt etwas Beachtung.

Das M e h l g e f ch ä f t war in der ganzen Woche sehr schleppend. Die wenigen Abschlüsse, die getätigt wurden, beschränkten sich nur auf den notwendigsten Bedarf. Roggenmehl hatte trotz der leichten Befcsti- gung von Roggen keine Preisbcsserung erfahren. Das Geschäft war auch hier sehr minimal.

Kleie war im Preise leicht abgeschwächt was aber nur für Weizenkleie zutriUt, während Roggen, kleie gut behauptet blieb. Die Nachfrage war jedoch recht schleppend. Sonstige Futtermittel blieben zu- meist unverändert. Kartoffeln hatten unveränderte Markt- und Preislage. Der Markt verkehrte zum Wochenschluß weiter in ruhiger Haltung, und infolge der bevorstehenden Feiertage war der Besuch der Getreidebörse recht schwach. Das Geschäft bewegte sich daher weiterhin in den engsten Grenzen: die Stirn mung war jedoch nicht unfreundlich.

Die Woch- sch' zu folgenden Notierungen in Reichsmark (für Getreide je Tonne, für die übrigen Waren je 100 Kilogramm): Weizen 262 50 bis 263,50, Roggen 172,50 bis 175, Sommergerste für Brau- Zw"cke 212,50 bis 217 50, Hafer (inländischer) 155 bis 160. Weizenmehl (süddeutsches, Svezial 0) 40 25 bis 41,75. Weizenmehl (niederrbeinifch^s, Spezial 0) 40 bis 41 50, Rogaenmehl 26,50 bis 27 50, Weizenkleie 9.10 bis 9.20. Roggenkleie 8,90 bis 9, Kartoff'ln per Zentner 1,90 bis 2 10 RM.

Wochenbericht

vom Frankfurter Schla tviehmarkt

Der Frankfurter Sch'.achtviehmarkt stand in die'<r Woche im Zeichen enorm erhöhter Qluf- tr ebe, mit Aufnahme von Schafen, bei denen khä Nach arJen des Auftriebs saisonmäßig 6c» tüigt ist. D.e Prei.gesta'tung war eine sehr un- emheitliche. So gaben Rinder, mit Aufnahme von K hen, durchweg 1 Mk. nach. Der Handel war jedoch recht schleppend, so daß ein großer aleberstand verblieb.^ Ledigl'ch von seilen des Exports wurden größere Käufe vorgenommen, während sich die hiesigen Metzger nur in ganz be chränkiem Umfange am Geschä't beteiligten. Gute Qualität war seit längerer Zeit wieder einmal reichlich vertreten.

Am Schweinemarkt war das Angebot im H nb.ick auf die Weihnach^sseierlage sehr stark, da man mit größeren Abrufen rechnete. Die Preise zogen zunächst sprunghaft an, gingen je- doch zum Sch des Hauvlmarkles wieder unter die Preise der amtlichen Notiz zur ck. Auch der Nebenmarkt war außerordentlich stark beschickt ohne daß jedoch eine Belebung des Geschäftes emgetreten wäre. Der Handel war ebenfalls sL'epvend. so daß größerer lileberstand verblieb. Die Preise konnten allerdings gegen die Vor­

woche um 4 Mk. anziehen, was hauptsächlich darauf zurückzuführen sein dürfte, daß die Händ­ler allgemein höhere Forderungen gestellt hatten. Nicht unerwähnt soll bleiben, daß in dem starken Auftrieb des Schweinemarktes erhebliche Men­gen Schweine aus Litauen eingeführt wurden. Gegen diese Maßnahme haben sich die Händler und Kommissionäre mit der Bitte um sofortige Abhilfe an den Reichsernährungsminister und den preußischen Landwirtschaftsminister gewandt.

Am K ä l b e r m a r k t war der Auftrieb gleich­falls im Hinblick auf das Weihnachtsfest recht stark. Der Handel bewegte sich in mäßigen Gren­zen, doch konnte der Markt bei leicht anziehenden Preisen geräumt werden.

Schafe hatten trotz des geringeren Auftriebs eine Preiseinbaße von 2 Mk. hinzunehmen.

Der Gesamtauftrieb bestand aus 1940 (1435) Rindern, darunter befanden sich 450 Ochsen, 146 Bullen, 620 Kühe und 530 Färsen, ferner aus 2485 (1375) Kälbern, 471 (509) Schafen und 9830 (6530) Schweinen.

Bezahl wurde pro Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 52 bis 55, a2) 47 bis 51. bl) 41 bis 46; Bullen a) 49 bis 52, b) 44 bis 48; Kühe a) 42 bis 45, b) 35 bis 41, c) 30 bis 34, d) 26 bis 29; Färsen a) 52 bis 55, b) 47 bis 51, c) 41 bis 43. Kälber b) 73 bis 76, c) 68 bis 72, d) 62 bis 67. Schafe al) 43 bis 46, b) 37 bis 42, c) 30 bis 36. Schweine b) 63 bis 65, c) 64 bis 66, d) 63 bis 65, e) 62 bis 65.

* Annahme des Stillegungsantra­ges der Mansfeld AG., Ei sieben. Die Verhandlungen über den Stillegungsantrag der Mansfeld AG. vom 5. d. M. fanden unter Vorsitz d«s Regierungspräsidenten von Harnack in Cts- leben statt. Da die Frag? der Tlnterstühung durch staatliche Subvrn'.ion b sher nicht entschieden, der Weiterbetrieb des Bergbaues und der Hütten also nicht gesichert ist, mußte gemäß den gesetzlichen Bestimmungen dem Anträge auf Stillegung zum 3. Januar 1931 stat^ge eben werden. Bis zu die- fem Zeitpunkt soll alles ver ucht werden, um Klar­heit über die Subventionsfrage zu erhalten, die allerdings endgültig erst nach W.ederzusammen- tritt des Reichstages im Februar 1931 entschieden werden kann, da für weitere Subvention erungen cm besonderes Gesetz eine lex Manüfeld ge chaffen werden muß. In der Derhandlunz kam der feste Wille der Direktion zum Ausdruck, alle Schritte zu unternehmen, um ein gänzliches Sr- li«g2n der Betriebe zu verhindern. Der Demobil- mgchungskommi sa.- versprach jede mögliche iln'er- stühung zur Erreichung dieses Ziele;.

* D i e Kalipreise. Die um 2. Dezember bekanntgegcbenen P.eise und Berlaussde ingun- gen des Kalisyndikats sind bi? zum 30. April 1931 endgültig festge'egt. Ebenso wird der Stichtag vom 22. Dezember 1933 für die besonders weitgehenden Dezugüer eichtcrungen eine Hinaus­schiebung nicht era ren.

* Süddeutsche Zucker - AG., Mann- heim. Der Aufsichtsrat der Gesellschaft hat in sei- ner gcftiigen Sitzung beschlossen, der Generalver­sammlung (19. Januar 1931) für das am 31. August dieses Jahres beendete Geschäft'jahr vorzuschlagen, aus dem Reingewinn von 4 798 550 Mark eine Dividende von 10 Prozent auf die Stammaktien und von 7 Prozent auf die Vorzugsaktien zu verteilen, und >m Hinblick auf die ungewisse nächste Zukunft der Zuckerindustrie einen um 650 777 Mark auf 1 811 550 Mark erhöhten Gewinnrest auf neue Rcchnurg oorzukragen.

** Die Direktion der Nassauischen Landesbank empfiehlt den Ankauf 7prozentiger Goldhypotheken - Pfandbriefe als hochoerzinsltche mündelsichere Kapitalsanlage. Näheres ist aus dem heutigen Anzeigenteil ersichtlich.

evrtinfftmcr Börse.

Frankfurt a.M.. 20. Dez. Tendenz: lustlos. Die heutige Wochenschlußbörse eröffnete in lust­loser und eher etwas schwächerer Hal­tung. Nachdem noch im Vormitlagsverkehr das günstige Abfindungsangebot der Reichsbank eine freundlichere Stimmung ausgelöst hatte, verstärke sich zu Beginn der offiziellen Börse wieder das An­gebot, da in der Hauptsache erneut Ausland- a b g a b e n Vorgelegen haben sollen. Infolge der völligen Geschäftslosigkeit der Märkte und bei klei­nen Abgaben der Tagesspekulation ergaben sich dann meist kleine Verluste, die jedoch bei der Enge des Geschäftes kein größeres Ausmaß annahmen. Die Kulisse verhielt sich auch infolge der Unterbrechung des Börsengeschäftes durch die

bevorstehenden Weihnachtsfeiertage sehr reserviert. Die festen Kurse der gestrigen Neuyorker Börse boten kaum eine Anregung zumal auch aus Publi­kumskreisen so gut wie keine Kauforders eingetros- fen waren. Gegenüber der gestrigen Abendbörse gaben die Kurse bei Spezialwerten um 1 bis 2 v. x). nach. Am Elektromarkt wirkte die Dividende­reduktion weiter nach. Gessürel büßten erneut 2 v. H. ein, Siemens verloren 1 v. H., Licht und Kraft 1,5 v. H., Felten 2 v. H., AEG. 0,5 v. H. Auch Ehemieaktien konnten der rückläufigen Tendenz nicht entgehen. Farben und Scheideanstalt gaben bis 1 v. H. nach. Am Markte der Bau- und Ze­mentaktien lagen Zement Heidelberg und Wayß & Freitag je 1 v. H. niedriger, während Holzmann knapp behauptet blieben. Bis zu 1 v. H. schwächer eröffneten Deutsche Linoleum, Reichsbank. Fester eröffneten Kali Westeregeln mit plus 3,5 v. H. Deutsche Anleihen blieben stark vernachlässigt. Don ausländischen Renten bestand nach Mexikanern einige Nachfrage. Auch nach den ersten Kursen hielt die lustlose Stimmung an, und die Kurse gaben unter dem Drucke der Orderlosig- k e i t weiter nach. Am Elektromarkt wurden erneut Abgaben vorgenommen, so daß neue Verluste von 1,5 v. H. eintraten. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 4,5 v. H. etwas gesucht; Monatsgeld stellte sich auf 7 v. H. Am Devisenmarkt war das Pfund inter­national fester. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1955, gegen Pfund 20,3725, London gegen Ka­bel 4,8565, gegen Paris 123,60, argen Mailand 92,78, gegen Schweiz 25,0040, gegen Holland 12,0650.

Berliner Börse.

Berlin, 20. Dez. Das Geschäft an der heutigen Wochenschlußbörse war zu Beginn wieder außer­ordentlich gering. Die Spekulation zeigte allerdings an verschiedenen Märkten Deckungsnei­gung, wobei sich Kursbesserungen bis zu 2 v. H. ergaben, doch konnte man andererseits auch Ver­käufe beobachten, die trotz ihres kleinen Umfanges Rückgänge herbeiführten. Sehr günstig aufge­nommen wurde der neue Abfindungsvorscl-lag der Reichsbank, der an diesem Markte lebhaftes Ge­schäft hervorrief. Golddiskontbankanteile waren 109 v. H. Geld infolge der Barvergütung von 110 v. H., statt des Bezuges der Golddiskontbankaktie. Der feste Schluß der gestrigen Neuyorker Börse brachte ebenfalls eine gewisse Anregung, dagegen waren die aus der Wirtschaft vorliegenden Momente wenig günstig; so verstimmten die Zunahme der Halden­bestände, die wahrscheinliche Einführung des Kup­ferzolles in Amerika, die Kämpfe in der Eisenindu­strie usw. Kaliwerke lagen bis zu 4 v. H. fester, doch war das Geschäft auch hier sehr gering. Mit Ausnahme der erwähnten Reichsbank lagen die Banialtien eher etwas schwächer, da Artikel in der Presse über die voraussichtlichen Dividenden eine Verstimmung auslösten. Spritwerte, >Lvenska und Chadeaktien (letztere wurden heute exkl. 5,60 Mk. Dividende notiert) lagen bis 3 Mark fester, wäh­rend Thüringer Gas, Schlesische Gas, Rheinisch- Westfälische Elektrizität, Goldschmidt und ©ecfürel schwächer tagen. Wiking Zement konnten auf eine Zufallsordcr bei Plus-Plus-Notierung um 4,5 v. H. anziehen. Deutsche Anleihen behauptet. Ausländer lagen uneinheitlich. Der Pfandbriefmarkt war noch unübersichtlich. Neicksschuldbuchforderiingen gingen bis | v. H. zurück. Mittlere Sichten blieben unver­ändert. Der Geldmarkt war etwas leister. Tages­geld 3,5 bis 5,5 v. H, teilweise 3 v. H.; Monats­geld 6.75 bis 8 v. H., Warenwechsel umsatzlos. Nach den ersten Kursen wurde es allgemein wie­der schwächer, besonders AEG. gingen auf Streikgerüchte, die jedoch, nach unseren Erkundi- gunorn, den Tatsachen nicht entsprechen, stärker zurück. Viele Werte verloren bis 2 v. H., Salzdet­furth und Westeregeln verloren ihren Anfangs­gewinn.

Briefe die ihn nicht err echten!

Dsi der O'crpoftöireKitn in Darmstadt mußten im Sa' r; 1933 7644 Drie.e und 8528 Postkarten sowie za)Ire'.che Drucksachen, die infolge un­genügender Anschrift weder dem Cmp- fanget ausgehändigt noch an den Absender zu» rnckgcge en werden konnten, vernichtet werden. Hierdurch mögen für die Beteiligten wohl Ain- annchwl ch'eiten manch r ei Art entstanden sein. Auch w rd das Fehlen dieser Sendungen oct zu ungerechtfertigten Borwürfen gegen die Post- Verwaltung und ihre Beamten Aniah gegeben ha.en.

Ohne genaue und vollständige Anschrift deS Empfängers, zu der bei größeren Orten außer dem Wr- und dem Zunamen der Stand, die Straße und die Hausnummer gehören, ist aber d'e Zustellung einer Postsendung auch dem findigsten Zustell r nicht immer möglich.

Letzte Nachrichten.

Lleberfall auf einen Postbeamten bei Wetzlar.

Wetzlar, 20. Dez. (III. Drahtmeldung.) Heute früh ereignete sich gegen 9 Uhr in der Nähe der Lungenheilanstalt waldhof-Llgers- häufen ein schwerer RaubüberfalL Der 37 Jahre alle Postbeamte Debet aus kahenfurth befand sich mit feinem Motorrad auf einer Dienst- fahrt. An dem sog. Stock sah er plötzlich, wie zwei Ist ä n r e raus dem Gebüsch heraustraten, die ihm halt zuriefen. Weber reagierte nicht darauf, sondern suhr weiter und wandte den Kops nach den Betreffenden. 3n diesem Augenblick zog einer der Männer einen Revolver und gab auf Weber einen Schuß ab. Die Kugel traf Weber in den Kopf. Der Getroffene stürzte vom Motorrad und blieb bewußtlos liegen. Die Täter raubten d i e Geldtaschemit 1 00 2TI a r f 3nf)a(f und ver. schwanden. Patienten der Heilanstalt, flirten Schuß gehört hatten, machten sich auf die Suche und fanden den Schwerverletzten in feinem Blute liegend auf. Lr wurde in die Heilanstalt transportiert, wo die Kugel auf operativem Wege entfernt wurde. Weber schwebt in Lebensgefahr. Landjäger konnten am gleichen vormittag die beiden Täter in Sleindorf (Kreis Wetzlar) f e st n e h m e n.

Daten für Sonntag, 21 Dezember.

1375: der italienische Dichter Giovanni Boccaccio in Eerlaldo bei Florenz gestorben. 1748: der Dichier Ludwig Höliy in Morien ee a. d. Leine ge­boren. 1804: der englische Staatsmann Ben­jamin Disraeli, Earl of Beaconsfield, in London geboren.

Daten für Montag, 2 . Dezember.

1848: der Sprachforscher Ulrich p. Wllamowitz^ Moellendorfs in Markowitz in Posen geboren.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, den 21. Dezember. 4. Advent.

Stadtkirche. 9.30 Uhr: Pfr. Mahr; 11: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde; Pfr. Mahr; 17: Pfr. Becker; zugleich Weihnachtsfeier der Kinderkirche der Markusgemeinde. öohanneskirche. 9.30: Pfr. Lic. Waas; Beichte und hl. Abendmahl für die Petrus- gemeinde; 11.15: Kinderkirche für die Lukasgemeinde; Pfr. Bechtolsheimer; 14: Weihnachtsfeier für die Kleinkinderbewahranstalt; Pfr. Ausfeld; 17: P r. Ausfeld; 20: Bibelbesprechung im Johannessaal; P r. Ausfeld. Kapelle des Allen Friedhofs. 9.30: P r. Lenz; 11: Kinderkirche für die Luthergcrneinde; P r. Lenz. Elifabelh-Kleinkinderfchule. 11.30: Kinder­kirche für die Petrusgemeinde; Pfr. lüc. Waas; 18: Pfr. Lic. Waas. fionfirmanöenfaal (Liebigflr. 55). 14: Taubstummengottesdienst; Pfr. Bechtolsheimer. Klein-Linden. 10: Hauptgottesdienst; 3: Kinder­schulfeier. Wlcseck. 9.30; 10 45: Kinderkirche. Allen-Bustck. 14: Gottesdienst; 16: Weihnachtsfeier der Klcinkindcrschule; Kollekte für den Erweiterungs­bau der Kleinkinderschule. Hausen-Garbcnlc ch. 10: Garbcnteich; 13: Zausen. IBafjenborn-S.c n- ferg. 10: Hauptgottesdienst; 11: Kinderkirche. Lich. 10: Stiftsdechant Kahn; 16. Weihnachtsfeier der Kin. derschule.

katholische Gemeinden.

Samstag, den 20. Dezember.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.

Sonntag, den 21. Dezember. 4 Adventssonntag.

Gießen. 6 30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Jünglinge; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Pre­digt; 11: Messe mit Predigt; 17.30: Christenlehre und Andacht. Echzell. 11: Hochamt mit Predigt. Grünberg. 9.45: Messe mit Predigt. Hungen 8: Hochamt mit Predigt; Adventskommunion b-r Ju­gend und Frauen. Laubach. 10: Hochamt mit P-e- digt; 14.30- Christenlehre und Andacht. Lich. 10: Hochamt mit Predigt; 20: Christenlehre und Andcht. Nidda. 8.30: Hoäwmt mit Predigt. Schotten. 10 30: Hochamt mit Predigt.

Montag, den 22. Dezember.

Laubach. 7.30 Uhr: Messe, Weihnachtskommunion der Männer.

So'ttttti(<«>* i d.Acrzir n 't lotbercn ">tt?t 12 "0 Frau br. Marx. Dr. Bloch. Engelavotbeke.

iabnarnt: in Adam. lp

Kurszettel der Berliner unh Frankfurter Börse.

Die tjiniei den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an - Reich.bankdiskont 5 v H Lombardzinsfuß 6 o H

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19 1'2

20 12

Oaium

19 12

20 12

19 12

20 12

6% Dcutiche mH<fi#anletbe von 1927

7% Deutsche >Reid)8anlelbf von 1929

Deutidw Änl.-Äblöl.-Eckult mit Sluoloi. Rechten

£c«gl. obne 21iteioi..Scd)te

8% £>e(f. Bvltcllaai von 1929 (rfidtaülb W2%)

Cbfrth'ilen Ytouint Anleihe mH Ausloi.-Nechten

Deutsche flumm Lommelabl

Anleihe Serie 1

8% Tranis bnv.-Bant Koldvie XIII unifmebat bi? 1034

7% Rrenfl pyv -Bant ffioibpfe unfünDbai bis 1932

4V*% tNbtlntirfif Vnv.-Bant tiiau. wolbpfe.

8% Pr. Lanvesptanebrielonstatt, 'tiianobrtefe W. 19

8% Pt ranow an brtelanfialt, Komm.-Lbl. N. L0

?% Pr Lande , >anobriesanttalt, Bianobrteie N 8)

ffl.tt.® avg. Bor.riegs.OblIgatt0' nen. rürtiablbar 1902

4% Oetterreichiiche Goiorente

4,20% Oeiterreichische Silbenente

4% Dcfietteldifldte Cinbeltlidtc Rente

4% UnflarW Goldrente

4% Ungarilrbe Staatsrente v 1910

4Vi°/e oeegl. oon 1919

<% Unaorilche Sronenrente

<% ZütttlAe tzolianleibe von 1911

1% Zürfildie Bagdadbalin-Anl Serie 1

1% oeegl Serie II

4% Äumänlitbf oeretnd Rente von 1903

4K% Rumänilche oeteinb «ente von 1913

Rumänilche Deretnti. üattt

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98,5

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88

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50,13

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92

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97

97

91,5

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2,25

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1,35

2,8

8

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6,5

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99

51,7

5,4

88

50,75

100

97

-

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2,35

1,3

22,25

18,7

1,3

8

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82,5 7b

155,5 53,75

74,65 62,13 32,25

66

56,5 146.75

66

-

62,9 156,5 121,5

64,75 96,6 100,13

119 109,25 144,5

107 108.5 230,5

94,75

116

94.75

112

92,4

98 111,5 146

59,25

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67 155

53,6

74 61,75

65,75 56,25

146.6

66,75

Vranf'urt d. M

Berlin

Banknoten.

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Slmenlannche Noten

4,176

4,196

Clclflhcbe Noten . .

58,36

58,60

Oatum

19 12

20 12

19 12

20 12

Taniiche Noten . . .

111,78

112,22

Gnglidie Noten . . .

20,325

20,405

16,503

illercinigte Stahlwerte

16'/.

58,25

58

57

sZranzoiische Noten . . .

16,443

Ltavi Minen

30

30,9

Holländische Noten . . .

166,41

169,09

Kaliwerke Aschersleben

10

133

133

136,5

Italienische Noten....

Norweaiiche Noten . . .

21,90

21.98

Kaltwerte Westeregeln

10

136,5

140

136,25

140

111,78

112,22

ftallmert,- ShlibeUiirib

15

209

208.75

213

SentidbCcftcricid). 100 Schilling

58,91

59,15

ötumdmirhc Noten . .

2,479

2,499

I. ®. ,tarüi'n-3nouitne . Dnnamii Nobel . . . SdielDeanftali ..... Goldschmidt .... MüigerSwerte .....

12 . . « . . 0 . . 6 . . 6

125,25

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37

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124,5

124,5

124,65

58,75

39,25

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125,4

37,6

40.4

Schioeds,ch" Noten . . . Schwelle, Noten . . . Spiiiiiidie Noten .... T'chechouowatische Roten. Ung --siche Noten

. . . .

112.18

81,27

44,06

12,41

73,10

H2,62

81,59

44,29

12,47

73,40

Meiallgeselllchatt. . . .

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79,5

80,5

Dcoifenmarfl Berlin

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Neunork . .

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Deutsche Linoleum . .

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Maschinenbau A.-B. . .

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