Ausgabe 
20.10.1930
 
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lalter, ein Redakteur,

emeindeoorsteher, vier

Wer gewinnt das große Los?

der

für

Wirtschaft

Banknoten.

Devifenmarkl Berlin Frankfurt

a. 211.

Taten für Dienstag, 21. Oktober.

1833: der Chemiker Alfred Robel, Stifter der Nobelpreise", in Stockholm geboren.

14 Angestellte, vier Arbeitslose, fünf Maschinen­meister, zehn Musiker, drei Maurer, zwei Fabrik­besitzer, ein Landgerichtsdirektor, sieben Eisenbahner, ein Photograph, drei Buchhc" *"

zwei Hausfrauen, sieben (8e 7 ,

Chauffeure, zwei Geschäftsinhaber, zwei Äerkäuse-

Zn Deventer, auf dem Platze des holländischen Meisters Go-Ahead standen sich die Repräsen­tativen von Ostholland und Westdeutschland am Sonntag gegenüber. Der Kampf war von trocke­nem. wenn auch unsicherem Wetter begünstigt und hatte etwas meyr als 8000 Zuschauer un­gezogen. Der Sieg der Westdeutschen mit 3:1 (2:0) war vollauf verdient. Sie waren in der Zu­sammenarbeit und auch in der Eirrzeldurchbildung besser als die Holländer. Man merkte den Hol­ländern das Fehlen der namhaften international erprobten Kräfte an, da cs sich in der Haupt­sache um ein Probespiel für den demnächstigen Ländcrkampf gegen die Schweiz handeln sollte. Erst in der zweiten Spielhälfte, als die Zu­schauer ihre Landsleute stark anfeuerten, kamen die Ostholländer stärker auf und erzwangen einen ausgeglichenen Kampf, ja waren sogar zeitweise überlegen. Dann machte sich jedoch mangelndes Schuhvermögen sehr bemerkbar und zudem erwies sich die westdeutsche Deckung als sehr zuverlässig.

sie etwas übrig hat.

Wer gewinnt eigentlich das Große Los? Die Frage zu beantworten ist natürlich nicht möglich, ober man könnte doch einmal nachsehen, wer das Große Los in den letzten Jahren gewonnen hat. Und siehe da: Man stellt fest, daß alle Volksschichten darunter ge­wesen sind. In den letzten drei Jahren haben das Große Los gewonnen: zwei Klempnermeister, acht

Bäckermeister, sechs Gastwirte, ein kleiner Beamter, 16 mittlere Beamte, ein Reisender, zwei Vertreter,

durch den Linksaußen Straßburger, der einen Flankenball des Rechtsaußen Albrecht freistehend aus vier Meter mit dem Kopfe einlenken konnte. Zn der zweiten Halbzeit glückte den Holländern nach halbstündiger Spielzeit das Ehrentor durch den Linlsinnen Frölig, der das Leder in die linke obere Ecke placierte. Obwohl sich nun die An- fcuerungsrufe der Zuschauer verdoppelten, ver­loren die Westdeutschen nicht die Rerven, sondern arbeiteten sich allmählich wieder eine ILeberlegen- heit heraus, die denn auch fünf Minuten vor Schluß, abermals durch Straßburger, zu einem weiteren Treffer und damit zur Sicherstellung des Sieges führte.

Der beste Mann der westdeutschen war der

Internationale Albrecht durch seine gefährlichen

und schnellen Flankenläufe.

Auch Straßburger konnte in der ersten Halbzeit gut gefallen. Der Znnensturm übertrieb das Zu­sammenspiel und blieb dadurch unproduktiv. Zn der Läuferreihe enttäuschte der rechte Läufer Gott­schall (Düsseldorf). Zn der Verteidigung hinter­ließ Weber (Kassel) einen ausgezeichneten Ein­druck. Der Torhüter Kimmeskamp zeigte sich von der besten Seite. Bei den Holländern war der rechte Verteidiger Horsten der beste Mann. Die Läuferreihe der Holländer mußte sich z i sehr auf die Defensive beschränken, der ©türm ijatte gute Einzelkräfte.

rinnen und zwei Blinde.

Man sieht, alle Schichten sind vertreten, und zwar die unbemittelten Schichten viel stärker als die bemittelten,

was allerdings schon deshalb erklärlich ist, weil von 100 Menschen, die Lotterie spielen, 90 den unbemittel­ten Kreisen der Bevölkerung angehören.

Was machen die Leute mit dem Geld, wenn sie das Große Los gewonnen haben? Da war ein Klempnermeister die Fälle stammen alle aus den drei letzten Jahren, der als Kriegsbeschädigter seinem Beruf nicht mehr so nachgehen konnte, wie er wollte. Er spielte das Los fünf Jahre, kam einmal mit dem Einsatz heraus, dann wurden ihm 125 000 Mark ausgezahlt! Vor Freude gab er dem Geld­briefträger 100 Mark. Dann hat er fein Geschäft vergrößert. Der Sohn soll studieren, die Tochter bekömmt eine anständige Aussteuer, und eine ganze Familie ist glücklich. Einmal spielte ein Blinder, ein Bürstenhändler, dem es recht schlecht ging, ein Achtel­los. Jetzt hat er einen Wagen, sein Sohn chauffiert, und das Geschäft geht schneller und auch wohl besser. Ein Junglehrer, der sich verheiratete, hatte das Glück, daß seine junge Frau, die aus ganz armer Familie stammte, das Große Los gewann und dadurch eine namhafte Aussteuer mitbringen konnte.

Der Vertreter einer Firma, der ständig auf Reifen war und nicht viel verdiente, verlachte feine Frau immer wegen ihrer

Treue zu demRielenhändler", wie er den Lotterieeinnehmer nannte. Aber sie ließ sich nicht beirren, gewann das Große Los, man konnte sich neue Sachen anschaffen, und der Mann sich eine bessere Vertretung durch Stellung einer Kaution besorgen. Einmal spielten zwei Brauereigehilfen, drei Fabrikarbeiter sowie 16 Arbeiter und Arbeite­rinnen gemeinsam ein ganzes Los. Als bekannt wurde, daß sie gewonnen hatten, wollten sie es nicht glauben und waren einfach fassungslos. Ein ähnlicher Fall ereignete sich jüngst, als 30 Angestellte einer Elektrizitätsgesellschaft ein halbes Los spielten und als ihre Nummer mit dem Großen Los herauskam.

rungen bis zu 1 Prozent ein. Die Festig­keit der Mark und die Aussichten auf einen neuen Schiedsspruch in der Metallindustrie waren eine weitere Anregung. Der Pfandbriefmarkt lag eben­falls überwiegend fester. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 4 Prozent weiter erleichtert. Am Devisenmarkt war die Mark sehr fest. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1975. gegen Pfund 20,4018, London gegen Kabel 4,8605, gegen Paris 123,83, gegen Mailand 92,85, gegen Madrid 48,40, gegen Schweiz 25,0413, gegen Holland 12,0725.

Berliner Börse.

Berlin, 20. Ott. Die Woche eröffnete in ausgesprochen fester Haltung. Rach- dem die innerpolitische Lage durch das günstige Abstimmungsergebnis für das Kabinett und durch die Vertagung des Reichstages bis zum 3. De­zember eine wesentliche Entspannung erfahren hat und danach auch das Ausland die Situation des Kabinetts Brüning in den Pressekommen­taren allgemein günstiger beurteilt, war heute die Bahn für eine neue Aufwärtsbewe­gung frei. Die unregelmäßige und teilweise schwächere Haltung der Auslandbörsen blieb dem­gegenüber ohne Eindruck, zumal ein heutiges Mittagblatt meldet, daß es in der Absicht der Regierung liege, einen neuen Schiedsspruch im Metallarbeiterkonflikt zu fällen, der eine Ver­längerung des bisher geltenden und jetzt ab­gelaufenen Tarifs vorsehe. Weitere günstige Mo­mente waren das erneute Anziehen der Mark und ein reichliches Devisen­angebot. Der Dollar ging im Freiverkehr auf 4,1975 zurück. Bei den Banken lagen zahl­reiche neue Aufträge der Depositenkasfenkund- schast, der Provinz und des Auslandes, vor, die bewirkten, daß die Erwartungen des heutigen Vormittags noch übertroffen wurden, nachdem es vor Festsetzung der ersten Kurse so aussah, als ob sich die festeren Vormittagstaxen nicht würden behaupten können. Zahlreiche Plus-Plus- Zeichen wurden wieder sichtbar (es waren etwa

Zn der ersten Spielhälfte hatten die Westdeut­schen eine

klare lleberlegenheit

für sich. Durch den Halbrechten Reisgen, der eine Flanke pes' Linksaußen Straßburger aus zwei Meter Entfernung unhaltbar eindrücken konnte. Das zweite Tor fiel, nachdem einige gute Chancen verpaßt worden waren, erst in der 40. Minute

In wenigen Tagen fängt die erste Ziehung 36. Preußisch-Süddeutschen Klassenlotterie an, und wieder werden Tausende harren, ob Fortuna f'""-

Ein Sieg der westdeutschen Fußballelf

Ostholland Westdeutschland 1:3 (0:2).

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M, 20. Ott. Tendenz: fest. Trotz der schwachen Reuyorker Börse war die Tendenz zu Beginn weiter recht fest. Aus­schlaggebend hierfür war die innerpolitische Ent­spannung. Daß die Regierung durch die Abstim­mungen am Samstag im Reichstage eine Mehr­heit erhalten hat. stimmte außerordentlich zuver­sichtlich. Die Kulisse schritt in großem Um­fange zu Meinungskäufen, wozu auch wieder an den Markt kommende Aufträge vom Ausland, sowie vom Znland beigetragen haben dürften. Schon zu Beginn des offiziellen Marktes war das Geschäft auf fast allen Märkten lebhaft. Zm Vordergründe standen natürlich Spezialwerte, bei denen sich gegenüber den Schlußkursen vom Samstag Kursbesserun­gen i m Durchschnitt b i s zu 6 Prozent ergaben. Führend war der Kalimarkt, an dem Salzdetfurth einen Spihengewinn von 17 Prozent aufwiesen. Aschersleben und Westeregeln gewan­nen je 6 Prozent. Auch der Elektromarkt hatte regeres Geschäft. Hier trat vor allem die Schweiz als Käufer auf. Es gewannen alle Papiere durch­schnittlich 6 Prozent. Z.-G.-Farben besserten sich um 2,5 Prozent und Deutsche Erdöl um 4 Prozent. Am Montanmarkt traten besonders Phönix auf Realisationen mit plus 6,5 Prozent stärker in den Vordergrund. Deutsche Anleihen, sowie Aus­länder fester. Das Geschäft bewegte sich bei der starken Konzentration auf den Aktienmärkten in bescheidenerem Rahmen. Deutsche Linoleum, Kunst­seideaktien, Zellstoffwerte usw. lagen von 3 bis 5 Prozent fester. Schiffahrtspapiere zogen bis zu 3,5 Prozent an. Am Dankenmarkt bestand erneut für Reichsbankgnteile mit plus 8 Prozent stärkeres Znteresse. Auch die übrigen Werte dieses Marktes waren gesuchter und bis zu 3 Prozent fester. Zm Verlaufe war die Tendenz unverändert fest. Rach vorübergehendem Rachgeben der Kurse auf Ge­winnmitnahmen traten auf erneute Käufe der Kulisse gegen Anfang nochmals Besse-

Bobmeisterschasten in Winterberg.

Der Deutsche Bobverband hielt am Samstag in Berlin seine Jahreshauptversammlung ab. Zum ersten Vorsitzenden und ersten Svortwart wurde Hahmann-Derlin gewählt. Die Deutschen Meisterschaften im Zweier- und Fünfer-Bob wer­den in der Zeit vom 16. bis 18. Zanuar in Winteroerg ausgetragen.

.... und Eislaufmeisterschaften in Hamburg.

Dem Hamburger Schlittschuhläufer-Verein von 1881 sind aus Anlaß seines 50jährigen Bestehens die deutschen Meisterschaften im Kunst» und Schnellaufen zur Austragung übergeben worden. Die Wettkämpfe kommen in der Zeit vom 16. bis 18. Zanuar auf der neuen Eisbahn am Gesund- brunnen-Grevenweg in Hamburg zur Durch­führung. Zm Rahmen der Veranstaltung werden auch die Schnellaufwettbewerbe um den Senats­preis und den Stadtpreis von Altona ausgetra­gen.

paolino wieder in Europa.

Der Baske Paolino trug am Samstagabend in Paris nach langer Abwesenheit von Europa sei­nen ersten Kamps in der alten Welt aus. Paolino besiegte den französischen Schwergewichtsmeister Griselle in der fünften Runde durch technischen k. o.

Weihe eines Fliegerheims.

WER. D i l l e n & u r g , 19. Oft Auf der 500 Meter hohen Hirzenhainer Höhe fand heute nachmittag die Einweihung des Fliegerheims und der neuen Flugzeughalle, errichtet vom Verein für Luftfahrt Hirzenhain, statt. Die Weihe vollzog Hüttendirektor R e u - s ch ä s e r aus Eibelshausen. Das Fliegerheim er­hielt den Ramen »Hindenburghaus" mit dem Wunsche, daß darin immer echte und treue Kameradschaft gepflegt werden möge, würdig dem Träger seines Ramens. Die Flugzeughalle er­hielt den Tarnen Reuschäser-Haus, zur dankbaren Erinnerung an den verstorbenen Sani- tätsrat Dr. Reuschäser - Steinbrücken, eines starken Förderers des Luftfahrtgedankens. Schließlich wurde noch eine Vereinsfahne ge­weiht. Zu der Feier waren u. a. erschienen Ver­treter des Oberpräsidenten der Provinz Hessen- Rassau und des Regierungspräsidenten in Wies­baden, ferner der Landrat des Dillkreises, sowie ein Vertreter des Deutschen Luftfahrtverbandes in Berlin und zahlreiche Herren als Dertretev des Rheinisch-Westfälischen. Luftfahrtvereins. Zn allen Ansprachen kam zum Ausdruck, daß auf der Hirzenhainer Höhe ein vorbildliches Flieger­lager errichtet worden sei. 1

zwanzig Werte zunächst so notiert), und Vewrnnd bis zu 5 Prozent waren keine Seltenheit. Dar­über hinaus waren Reichsbank um 8,25 Prozent, Salzdetfurth um 12 Prozent, Chade-Aktzien um 6 Mk., Zulius Berger um 10,5 Prozent, Poly­phon um 5,5 Prozent usw. höher. Von variablen Werten waren Chemische Heyden, Deutsche Kabel, Hackethal, Lahmeyer und Wiking Zement stärker beachtet. Hohenlohe fielen mit einem 2,5prozenti< gen Verlust aus dem Rahmen. Fahlberg List, Diez-Gulden-Werke, BMW., Braubank konnten überhaupt nicht zur Rotiz gebracht werden. Anleihen lagen höher. Mexikaner bis 1 Prozent anziehend. Der Pfandbriefmarkt war noch un­durchsichtig, aber ebenfalls gebessert. Das Aw- gebot hatte an diesem Markt so gut wie gan- nachgelassen, nur einige Stadtanleihen waren wieder fest. Der Geldmarkt war leichter. Tages- flelb 4 bis 6 Prozent, Monatsgeld 6 bis 7,5 Pro­zent, Warenwechsel etwa 5,5 Prozent. Rach den ersten Kursen wurde die Tendenz in Reaktion auf die starke Anfangssteigerung vorübergehend etwas leichter, und einige Papiere verloren bis 2 Proz.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 20. Oft. Zu Beginn der neuen Woche war die Tendenz am Frankfurter Produkdenmarkt weiterhin recht unsicher. DckS An­gebot für Znlandware blieb sehr klein, doch wurde hierdurch die Rachfrage nicht gesteigert. Gegenüber den Rotierungen vom Mittwoch der vergangenen Woche waren die Preise jedoch kaum verändert, zumeist gut behauptet. Roggen konnte sogar 2,50 Mark anziehen, obwohl der Preis im allgemeinen gegenüber den letzten Freiverkehrstagen niedriger liegt. Am Mehlmarkt notierte Weizenmehl je 0,25 Mark niedriger: Roggenmehl zog bis zu 0,50 Mark an. Das Geschäft war ruhig. Cs notierten: Weizen (Hessen und Prov. Hessen-Rassau) Hekto­litergewicht von 75 Kilo 250 bis 252; Roggen (Hessen, Prov. Hessen-Rassau und ünterfranfen) 167,50 bis 165; Hafer, inländischer 155 bis 160; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0 39,50 bis 40,25; Roggenmehl 26 bis 27; Weizenkleie 6,25 bis 6,35; Roggenkleie 6,75 bis 7; Erbsen 28 bis 35; Linsen 32 bis 60; Heu, süddeutsches 5,50 bis 6; Weizen- und Rvggenstroh, drahtgepreßt 2,25 bis 2,50; Weizen- und Rongenstroh, gebündelt 2; 2re* ber, getrocknet 9,75 b s 10,50. Tendenz: unsicher.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. TL, 20. Oft. Auftrieb: 1361 Rinder; Ochsen 273, Bullen 138, Kühe 495, Färsen 435; Kälber 449; Schckfe 128; Schweine 5087. Es notierten: Rinder. Ochsen: voll­fleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts: jüngere 56 bis 60, ältere 52 bis 57, sonstige voll­fleischige: jüngere 47 bis 51; Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 53 bis 55, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 48 bis 52; Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlacht- Werts 46 bis 48, sonstige vollfleischige oder aus- gemästete 40 bis 45, fleischige 35 bis 39. ge­ring genährte 30 bis 34; Färsen (Kalbinnen, Iungrinder): vollfleischige ausgemästete, höch­sten Schlachtwerts 58 bis 60, voltfleischige 53 bis 57, fleischige 47 bis 52; Kälber. Beste Mast- und Saugkälber 78 bis 82, mittlere Mast- und Saugkälber 73 bis 77, geringe Kälber 66 bis 72; Sch a s e. Mastlämmer und jüngere Masthämmel (Weidemast) 50 bis 53, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 42 bis 49; Schweine. Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 57 bis 59, vollsleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 58 bis 60, vollfleischige Schweine von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 59 bis 61, voll- fleischige Schweine von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 59 bis 61, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 57 bis 59 Mk. Marktverkauf: Rinder: ruhig, Lieber- stand. Kälber: ruhig. Schafe: rege, ausverkauft. Schweine: mittelmäßig, ausverkauft.

Frankfurter Eiermarkt.

Marktlage: Zm Zusammenhang mit der stark zurückgegangenen Produktion konnten sich die Preise am Frankfurter Markt zum Wochenschluß wieder teilweise merklich befestigen. Das Geschäft bewegte sich jedoch in sehr engen Grenzen, da der Konsum nach wie. vor sehr kaufschwach ist. Auch wird schon mehr und mehr Kühlhausware aus dem Markt genommen, die naturgemäß relativ billiger ist, als frische Ware. Es notierten in Pfennig per Stück: bulgarische, jugoslavische, rumänische 11,25 bis 11,50, polnische 9,25 bis 9,75, chinesische 10 bis 12. holländische 14 bis 15, dänische 13,50 bis 15,25, belg. flander. 14 bis 15, bayerische 12 bis 12,50, norddeutsche 13 bis 14. Kühlhauseier notierten zwischen 11,50 und 13 Pf.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 5 v. H., Lombardzinsfuß 6 v.H.

Sronffurt a. Ul.

Berlin

Frankfurt a. 11.

Berlin

Frankfurt a. Ul. |

Bierlin

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1-Uhr- Kurs

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Schluß-s Anfang- kurs | Kurs

(Schluß-s 1-ilhr- | lurt | Kurs |

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Anfang- Kure!

Datum

18. 10 !

20 10

18. 10. 1

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Datum

18 10 20 10

18 10

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Datum

18 10-

20 10

18 10.

20. 10

6% Deutsche Reichsanleihe von 1927 ..........

7% Dentsche Reichsanleihe

von 1929 ..........

Deutsch? Anl.-Ablös^Schuld mit AuSlol.-Rechten.......

DeSgl. ohne AuSlol.-Rechte . .

8% Heil. BolkSstaat von 1929 trückzahlb. 102%)......

Ober Hellen Provinz Anleihe mit AuSlol..Rechten.......

Deutlche Komm. Sammelabl.

Anleihe Serie 1.......

8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse.

XIII unkündbar bis 1934 .. .

7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse unkündbar bis 1932 .....

4/2% Rheinische Hyp.°Bank

Ltqu. Goldpse.........

8% Pr. LandeSpkandbriesanstalt, Pfandbriefe R. 19......

8% Pr. Landesplanvbriesanstalt, ftomm.«C&l. 81.20......

7% Pr. LandeLptandbries anstatt, Psandbriese R. 21......

A.E.G. abg. BorlriegS-Obligatto- nen, rückzahlbar 1932 .....

4% Oesterretchstche Goldrente . . 4,20% Oelierreichilche Silberrente 4% Oelierreichilche Einheitliche Rente...........

4% Ungarische Goldrente . . . . 4% Ungarische Staatsrenle v. 1910 4/i% beSflL von 1913.....

4% Ungarische Kronenrente . .

4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anl

Serie ............

4% de»gl. Serie ll . ... - -

5% Rumänische vereinh. Rente von 1903 .......

4K% Rumänisch« vereinh. Rente

4% Rumänische vereinh. Rente

87

97,8

54,8

6,75

87

51,25

98,25

93,5

85,13

100

97

97

94

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24

1,85

4,55

44

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27,13

1,8

24,2

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20

1,9

4,5

4,4

8,75

14

7,25

I | | | I | I 1 I I I 1 i i 1 *3 «

Hamburg-Amerika Paket . . . < Hamburg-Südam. Dampsschiss. 8 Hansa Dampsschiss.....10

Norddeutscher Lloyd.....8

Allgemeine Deutsche Ereditansl. 10

Barmer Bankverein .... 10 Berliner HandelSgelellschaft . 12 Commerz, und Privat-Bank . 11 Darmstädter und Nationalbank 12 Deutsche Bank und

TiSconto-GeleUschast, . . . io Dresdner Bank......10

Reichsbank........12

A.E.G............b

Bergmann.........9

Eleklr. LieferungSgesellschaft. 10

Licht und Kraft......10

Felten L Guilleaume ... 7^ Gesellschaft sür Elektrische

Unternehmungen .... 10 Hamburger ElektrizitätS-Werke 10 Rheinische Elektrizität .... 9 Schlesische Elektrizität. ... 10 Schuckerl S Eo. ...... 11 Siem-ns & HalSke ..... 16 TranSradio ......... 6 Labmeyer L Co.. ..... 10

Buderus......... . 6

Deutsche Erdöl ....... 6 Essener Steinkohle ...... k Gelsenkirchener ....... l

Hoesch Eisen. ....... 8% Ilse Bergbau ....... 10 Klöckncrwerke ..? Köln-Ncuessen........ 7 ManncLmann-Rbhreu

Monsfclder Bergbau ..... 7

Oberschles. Eisenbcdars .... 6 Oberschlcs. KokSwerke.....

Phönix Bergbau......%V.

Rheinische Braunkohle» K

Riebeck Mont« ...... 7,1

81 l

80.5

100

108

132

122

160,5

116,5

115

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121.5

139

118

126

97,5

127

123

139,25

183,5

143

55

68

96

221,5

74

75

41,5

42

64,5

184

80

84

84

109

122,75

119,5

228

127,5

142

123,5

131,25

104

133

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187,5

145,5

72

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78,25

70,75

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116,5

115,5

220,5

122,25

139,5

119,75

127.75

98,5

129

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122,5

139,13 184

126,5

140

51,75

68,5

93

91,75

82

220,5

76 83 75,5 43,5

43,75

78,75

64.75

185

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83.4

83.5

100,75

109

134.5

122,75

163,5

119

117,5

228,25

127,9

141.5

124

131

102,75

133,6

121,6

127

125,25

145

189

145,75

55

71,75

95,6

93

85,5

223,5

78,5

85

79,25

44,5

45,5

82,25

70

190

84,5

Bereinigte Stahlwerke . . . . -

Otavt Minen......16»/,

Kaliwerke Aschersleben ... 10

Kaliwerke Westeregeln . . . 10

Kaliwerke Salzdetfurth ... 15

I. G. Farben-Inbustrie ... 12

Dynamit Nobel ....... 6

Scheideanstalt ....... v

Goldschmidt ........6

Rütgerswerke ........ 6

Metallgescllschaft.......k

Philipp Holzmann......7

Zementwerk Heidelberg . . 10

Cementwerk Karlstadt. . . . 10

Wayh & Frey tag......k

Schultheis Patzcnhoser ... 15

Ostwerke.........12

..............V

Bemberg........."

Zellstoff WLidhof .... 13V,

Zellstoff Aschaffenburg ... 12

Charlottenburger Wasser ... 8

Deutsche Linoleum .

Maschinenbau A.-G. . . 0

Orenitein & Koppel.....6

Frankfurter Maschine» . 4

Grihner..... .... 6

Lechwerke..........8

Mainkrastwerke Höchst a.M.. .8

Miag...........10

Gebr. Roeder ....... 10

Voigt & Haesfner ...... 9

Süddeutsche Zucker .... 10

65

32.5

200

202

275

143,75

42,5

51

92,5

80

88

59

61,75

70

120

89

24,5

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117

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16

28,25

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90 83.25 119,5 24,4 162,5

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207 290,5

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84

193

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72,5

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86 123,25 25,75 167.5

37

12,5

55

125

286

i i

Berlin, 18. Oktober

<5ei5

SrI-f _

Amerikanische Noten......

4.198

57218

Belgische Noten. .......

58,33

58,57

Täuischc Noten ........

112.08

112,52

Englische Noten...... .

20,395

20,475

Französische Noten .......

16.445

16,505

Holländische Noten.......

169,01

169,69

Italienische Noten........

22,01

22,09

Norwegische Noten.......

112,03

112,52

Dcutscks-Oesterrcich, t 100 Schilling

59,11

59,35

Rumänische Noten.......

2,477

2,497

Schwedische Note» .......

112,58

113,02

Schweizer Noten........

81,48

81.80

Spanische Noten........

41,82

41.98

Tschechoslowakische Noten.....

12,42

12,48

Ungarische Noten........

73,35

73,65

13 Oktober

20 Oktober

Amtliche Geld

lioiierung

Brie'

Amtliche Geld

Notierung Briet

Amst.- Rott.

169.07

169,41

168,89

169.23

Buen.-Aires

1.442

1.444

1,453

1,455

Brss.-Antm

58,54

58,66

58,49

58,61

Christiania -

112,34

112,56

112,22

112,44

Kopenhagen

112.33

112,55

112,24

112,46

Stockholm -

112,77

112,99

112,61

112,83

Helsingfors.

Italien. . .

10,566

21,99

10,586

22,03

10,556

21,96

10,576

22,00

London. . .

20,407

20,477

20,382

20,422

Neupork . .

4,1995

4,2075

4,194

4,202

Paris....

Schweiz ..

16,467

16,507

16,457

16,497

81,56

81,74

81,40

81,56

Spanten.

42,16

42,24

42.38

42,46

Japan . . .

2,077

2,081

2,076

2,080

Rio de Jan

-

-

*

Wien in D-- Oest. abgest

59,225

59,345

59,165

59,285

Prag Belzrad . .

12,461

12,481

12,441

12,461

7,484

7,462

7,433

7,447

Budapest. .

73,52

73,66

73,043

73,057

Bulgarien.

3,044

3,050

3,037

3.043

Lissabon .

18,83

18.87

18,81

18,85

Danzig. .

81,58

81,74

81,51

81,67

.Ronft.uitta-

1,784

1.789

1,784

1,789

Athen. .

5,44

5,45

5,435

5,445

Canada .

4,203

4,211

4,199

4,207

Uruguay.

3.247

3,253

20,97

3,257

3,283

Catro . «

20,93

20,90

20,94