arm
er»
Konstanze.'
Ende.
Magen- und Darmbeschwerden
ver-
4159 A
kegeln, Konzert und Tanz.
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Das
Auge kann irren
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daß sie aus München war.
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Im dichten Flockentreiben blieben sie stehen. Der Schnee schüttelte aus dem abendlichen Himmel hernieder. Er legte sich mit ganz sanfter, schmeichelnder Berührung auf die Erde und deckte liebevoll die stille Aatur. Die Flocken senkten sich schaukelnd, großen Federn gleich, aneinander
Märchenwald schritten, stand die Sichel des Mondes bereits an dem frostklaren Firmament.
„Bedarf es der Worte?" fragte Konstanze.
Er schüttelte den Kopf. Ein ganz jugendliches 'Leuchten war in den Augen des gereiften Mannes.
„Wir wollen es miteinander versuchen, Lothar. — Wir sind nun zwei müde, gealterte Menschen, die die Einigkeit und Harmonie wieder verjüngen wird. — Ich werde morgen nach München reisen. — Ich muß nun freilich kontraktbrüchig werden bei der Oper." — Ihr Lachen klang schelmisch.
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Dasein zu schmieden. — Die nächsten Tage vergingen mit Borbereitungen zu Konstanzes Empfang In allen Zimmern dufteten Blumen. Konstanze konnte ihren Einzug halten. —
Bis jetzt hatte Lothar einen letzten Besuch bei Iulia hinausgeschoben. Aun aber war es Zeit, daß er sie aufklärte. — Es tat ihm leid, Iulia? diesen Schmerz antun zu müssen. — Sie wartete wohl auf sein Wort, das sie zu der seinen machte. Aun kam er, um ihre heimlichen Wünsche brutal zu zerstören.
Lothar erkannte, daß er sich selbst betrogen hatte, wenn er gemeint, er hätte Iulia geliebt. War sie ihm denn in Wirklichkeit nicht nur eine Larve gewesen, die er vor das Bild der geliebten Konstanze gelegt hatte?
Trotzdem fiel ihm der Weg zu Julia jetzt schwer.
Er war gerade im Begriff, zum Mantel zu greifen, als es läutete. * —
Der Postbote überreichte ihm eine Drucksache. Lothar öffnete den Umschlag.
In großen Buchstaben stand auf einem kostbaren Papier: .
„Ihre Berlobung beehren sich anzuzeigen:
Iulia Koromihky Ludwig Warburg
Berlin, den ...“
Lothar lachte. Ia, er lachte. — Er hängte den Mantel wieder hin. — Dieser Weg war ja nun überflüssig.
„Er hat nun doch mit meinem Gelde diese Frau gekauft", dachte er. „Aber seine Aache war nicht vollständig. — Hub Iulia! — Oh! Welch' ein Tor warst du, Lothar Emmerstorff! — Das also war Iulia! — Ein Weib, das dem Manne sich zuneigte, der ihr gerade die günstigsten Angebote machte."
„Das Gute siegt", hatte Konstanze gesagt. — „Muhte dann nicht auch alles Böse scheitern?"
Er nickte verständnisinnig und zerriß die Anzeige.
Da läutete es abermals. Er ging hinaus und nahm eine Depesche in Empfang. — Er sah,
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kämpfen." ~ _
„Ia — mit meiner Hilfe, Lothar. Laß in der Zweisamkeit fern vom Brausen Weltengeschehens arbeiten und schaffen bis an das Ende unseres irdischen Wandelns."
Hand in Hand wurden die Worte dieser beiden gereiften Menschen zum stillen Schwur.
Bald hatten sie die Talstraße erreicht. Hier zweigten ihre Wege ab. Konstanze wohnte in einem kleinen Häuschen jenseits der Hauptstraße
Konstanze.
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Er brach ab und sah sie erstaunt an. Sie hatte ihre weihe Hand auf die seine gelegt und gewahrte, dah ihr Blick in die Weite gerichtet war. Er ruhte dort drüben auf den Firnenfeldern der gigantischen Bergmassive, deren Silhouetten nur noch durch die Dämmerung leuchteten.
Eine seltsame weiche Wärme strömte von ihrer Hand zu ihm und hüllte seine Seele in eine wohltuende Betäubung. — Langsam wendete sie den Kopf zu ihm und sah ihn voll an.,
„Aun laß mich sprechen, Lothar!"
Sie erzählte ihm alles, alles. — Auch nicht das geringste verschwieg sie.
Als sie geendet hatte, erhoben sie sich. Es hatte wieder angefangen, langsam zu schneien.
„Aun kennst du die grohe Abenteuerin, Lothar. — Wirft du mich verachten?"
Er sah sie voller Mitleid an. — Dieser Blick war es. der Konstanze fühlen lieh, dah dieser Mann jetzt ihre Seele verstand.
„Verachten?" wiederholte er leise ihre Frage und schüttelte den Kopf. „Aichts ist im Grunde genommen schlecht, was wir zu edlen Zwecken und mit reinen Gedanken tun.“
Als er diese schlichten und doch so schönen Worte sagte, drang ein Gefühl in Konstanzes Innerem durch, das so stark war, dah es sie fast überwältigte.
Sie blieb plötzlich stehen. Er sah, dah sie sich verfärbt hatte. Ganz selbstverständlich legte er seinen Arm um ihre Schulter, sie zu stützen. Ein zärtlicher, liebevoller Ausdruck lag dabei in seinem Antlitz.
Sie wehrte ihn müde lächelnd ab und legte den Kopf etwas zur Seite. „Ich danke dir!" sagte sie nur.
Soll man mit Worten kundtun, welche geheimnisvollen, zarten Bänder sich in diesen Stunden um die Seelen dieser beiden wiedergefundenen Menschen schlangen?
Konstanze fühlte, dah dieser Mann, der sie noch vor kurzem nicht hatte verstehen können, nun zu ihr gehörte. —
Als sie aus dem schweigenden winterlichen
„Konstanze!" .
„Auch will ich zuvor zu meinen Eltern. — Als sie von meinem Erfolge gehört hatten, schrieben sie mir sogleich einen liebevollen Brief. Papa bat mich, wieder zu ihm zu kommen. Denke dir, Lothar, Papa schrieb das, der doch so voreingenommene Ansichten über das Theater hat. Der Auhm ihrer Tochter hat ihnen wohl doch etwas geschmeichelt."
Konstanze wurde ganz weich. „Die lieben Eltern! Sie meinen es ja gut. — Vielleicht würde uns viel Leid erspart, wenn man immer versuchte, sich gegenseitig zu verstehen! — Sie werden glücklich fein, Lothar, daß ich zu dir zuruck- kehren will. Sie lieben dich."
Ec hielt ihre Hand. „Du bist so gütig , murmelte er gerührt. „Du hast viel gelitten.*
„Wir leiden alle. Der eine durch sein Verschulden, der andere durch sein ^Inverschulden. — Alles Gute aber wird belohnt"
Sie blieben eine Weile schweigsam, dann sagte er: „Du weiht nun, Konstanze, dah ich ganz " geworden bin an materiellen Gütern. Ich will mir an deiner Seite ein neues Dasein er-
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gedrängt durch die blanke Frostluft und sanden irgendwo ihren Platz. Sie wurden dichter und dichter. Weihen Wellen gleich stürzte die Schneemauer vom leichten Wind getrieben vor Konstanze und Lothar nieder.
Bei dem Licht des Mondes war Konstanze eine ganz grohe Figur. Sie hatte jetzt ihre Kappe abgenommen und nun erst gewahrte Lothar, dah sie die schwarzen Haare anders trug als früher. Sie waren gescheitelt und der Kopf wirkte dadurch schmaler. Das Gesicht aber bekam einen herberen Ausdruck.
„Sie sieht aus wie ein Madonnenbild", dachte Lothar, indem er noch immer ihre Hand in der seinen hielt.
Auch sein Aeuheres war ihr vorhin schon verändert vorgekommen. Ein edler Zug lag in seinem Gesicht.
„Ich komme bald", flüsterte sie.
„Bald!" wiederholte er.
„In ein paar Tagen, Lothar."
Ihre Hände lösten sich auseinander.
Bald lag die Finsternis und die grohe, weihe, bewegliche Schneeflockenwand zwischen ihnen.
* * *
Am nächsten Morgen reiste Lothar sogleich nach Berlin ab. Ein Gefühl stillen Glückes war in ihm.
Was lag zwischen dem Tage, da Konstanze aus seinem Hause gegangen und dem heutigen! — „Ludwig Warburg! Deine Rechnung war falsch! Durch deine Intrigen dachtest du mich arm zu machen. Aber ich wurde reich, denn ich gewann mir die beste Frau der Welt wieder", sagte sich Lothar Emmerstorff, als er in Berlin seiner Wohnung zustrebte.
War es nicht seltsam, seine Zimmer erschienen gar nicht mehr so kalt und öde, wie vor kurzem noch? Bald würde Konstanze wieder durch diese Räume schreiten. Die bloße Vorstellung erweckte Glück und Zuversicht. — Freilich, nicht lange mehr und er würde mit ihr auch von hier fortgehen, um irgendwo in stiller Arbeit sich ein neues bescheidenes Leben aufzubauen.
Er war im letzten Moment gerettet worden vor dem Versinken in furchtbare Schmach. Denn Schmach hätte es bedeutet, wenn er seiner Existenz zuliebe seine Dienste einer Schwindelfirma gewidmet hätte.
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