Ausgabe 
19.9.1930
 
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Handball im T. V. Heuchelheim.

e*onT,:G9 tragen Heuchelheims IxlIH OuanntoaftMi auf eigenem Platz ihre ersten BerLandSspiel« Di« Jugendlichen ha- Sen Wetzlar» fugend zu Go.st u>ch werden btelen bU Punkt« .Untaffen r.üffen. Anschließenb 1*6<n Nch Heuchelheim i und M t v. G i e - tze L *.L gegenüber. Wenn 6eib« Gegner fom» MdI entrerrn, ist mit einem Ärnnpf zu rechnen, Mia Äusg.rng offen ist

HanSball im Lahn »Oünsberg-Gau.

Kvmmenben Sonntag stehen nachsteheirbe Spiele auf dem Programm: 1. Bezirk: Atzbach Rodhetm: Srba WalbgirmeS; Dorlar- -Wiß- mar und ßaun»ba<t) Garbendetm. Während non Dorla, und Waldgirmes knappe Sieg« zu etioartea sind, muh man die beiden anderen Splel« al» offen b^e'.chnen. 2. Bezirk: Dau- Drtnoen -- QoUat und Üonbocf 1. Allendorf II. '3rmhorf kolli« Ällerrdorf llar schlagen, während «S Collar schon schwer fallen wird, sich in ®au6ctnqai ducchzufetzen. DaS angelegt« Spiel Mendorf L Staufenberg fällt au» 3. De- 111 f: Dacbentetch Wiefel und Beuern 21l- »ach MU dem ersten Spiel fällt gleichzeitig die Entscheidung In der Grupp«, wer die Führung der Labelle Übernimmt Mit einem knappen Siege de» Weister» ist zu rechnen, während das Treffen in Beuern al» offen zu bezeichnen ist. Die Jugend trägt nur In der 2 Gruppe ein Spiel auS. In Kesselbach trifft der Platzverein auf die Iuqend von Staufenberg und wird dieser den Sieg Überlassen müssen.

To. Lollar I To. Ruttershausen 1 3:3 (2:3).

Da» Spiel am vorigen Sonntag zeigte zwei gleichwertige Mannschaften. Nachdem Rutters- pausen durch 2 Tore in Führung ging, glich Lollar bald au», muhte aber kurz vor Halb- zeit ein 3. Tor hinnehmen, die bet der Pause 3:2 führten. In der -weiten Halbzeit gelang <4 Lollar, durch einen Freiwurf den Gleichstand herzustellen, bei dem «4 dann blieb.

To. Burkhardsfelden I - - To. Garbenleich ) 3:11 (2:8).

Garbenteich trat mit nur 10 Mann und reich­lich Ersatz an, konnte aber trotzdem das Spiel jederzeit überlegen für sich entscheiden. Bereits in der ersten Hülst«, mit dem Wind spielend, »hatten sie das Spiel schon mit 8:2 klar für sich entschieden. Nach der Pause liehen die Gäste etwaS nach, wodurch Burkhardsfelden aufkam und durch feinen Eifer nvch ein Tor erzielte, während der Meister zum Schluß noch drei wei­tere hinzufügte.

To. Lollar 1. Jugend In. Kesselbach 1. Jugend 5:1 (4:0).

Die Platzmannschaft war den Gästen in allen Belangen, hauptsächlich körperlich, überlegen und gewann in dieser Höhe verdient. Das Spiel war bis zur Pause, wo Lollar schon 4:0 führte, bereits entschieden.

Tb. Grünberg I. Tb. Londorf I. Igd. 3:1 (1:0).

2lm vorigen Sonntag standen sich die I. Grün­bergs und die l. Jugend Londorfs in Grünberg in einem Gesellschaftsspiel gegenüber. Die tech­nisch besser« Jugend Londorfs konnte die körper­liche lleberlegenheit Grimbergs nicht ausgleichen und verlor 3:1.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

d. Durch daS freiwillige Ausscheiden des BfB. Kirchhain aus der ersten Dezirksklasse ist die Ligamannschaft der Spielvereinigung 1900 am kommenden Sonntag ohne Spiel, da Kirchhain . in Gießen an diesem Tage Berbandsspielgegner 19008 fein sollte.

Die Ligareferve greift erstmals in den Punktkampf ein. Gegner ist die erste Elf vom Sport-Club Saubringen. Das Spiel fin­det in Gießen statt. Saubringen dürfte beacht­liche Spielslärke besitzen. 1900 wird vorerst mit der 2lufstellung seiner Reserveelf noch Schwierig­keiten haben, da ein Teil der vorgesehenen Spieler noch keine Spielberechtigung für Meister­schaftsspiele besitzt. Seshalb kann man für die bevorstehende Begegnung nicht mit einem sicheren Siege der Gießener rechnen.

Die vierte Elf 1900s hat die zweite Mann- schast Sau bring end auf dem 1900er Sport­platz als Gegner. Hierbei rechnet man mit einem knappen Sieg der Einheimischen, wenn auch Saubringen zähen Widerstand leisten wird.

Die Iugendmannschasten stehen, mit Ausnahme der Al-3ugenb, vor schweren Auf­gaben. Die Al-Jugend empfängt Lichs Ai-Iu° gend und dürste sicherer Sieger werden. Sie All-Jugend muh zur AI-Iugend Lollars und wird wahrscheinlich nicht ungerupft davonkom­men, da Lollar zu Hause einen sehr gefähr­lichen Gegner abgibt. Sie AUI-Iugend tritt in Gießen Butzbachs AI-Iugend entgegen und durste dabei um eine sichere Niederlage nicht herumkommen.

V. f. B.

Sie Ligamannschaft steht am kommenden Sonntag vor einer schweren Aufgabe. Sie fährt nach Fulda, um sichBorussia" zum Kampf um die Punkte zu stellen. Die Elf des Platzvereins spielt dank ihres vorzüglichen Kon- nens und ihrer konstanten Leistungen schon meh­rere Jahre im Bezirk Hessen-Hannover eine führende Rolle. Auch in dieser Saison dürfte sie aller Voraussicht nach wieder an der Spitze der Tabelle zu finden fein. Die VfD.-Elf hat mit den Borussen" schon öfters, stets mit wechselndem Erfolg, gekämpft. Diesmal kann man den VfB.ern kaum eine Chance einräumen. Ob sie den Kampf erstmals wieder in stärkster Besetzung bestreiten wird, oder ob sie immer noch mit Ersatz antreten muß, steht noch nicht fest. Wenn sie die Energie, und besonders ihr Sturm die Durchschlagskraft aufbringt, wie In den Spielen gegenGermania Kassel und Mudersbach, so sollte es ihr bei ihrem soliden technischen Können möglich sein

Deutschland-Oesterreich in Darmstadt.

Zum fünften Handballkampf.

Am nächsten Sonntag wird der fünfte Hand- oall-Länderkampf zwischen Deutsch­land und Oe st erreich auf dem Platze des SV. 1898 Darmstadt ausgctragen. Obwohl be­reits verschieden« europäische Länder den Hand- ballfport eingeführt haben und Deutschland im internationalen Handballverband die erste Rolle spielt, beschränken sich die Spielbeziehungen Deutschlands bisher nur auf den Verkehr mit Oesterreich. Viermal standen sich die beiden Län­der im Handball gegenüber, und dreimal haben die Deutschen gesiegt. Das erste Spiel wurde 1926 ausgetragen und von den Oesterreichern 3:3 gewonnen. Die Spiele 1927 und 1928 gewann Deutschland beide mit 8:4, im Jahre 1929 lautete das Ergebnis nur knapp 8:7.

Das letzte Länderspiel die Spiele deutscher und österreichischer Vereins- und Städtemannschaften und auch das Damenspiel beider Rationen in Prag haben bewiesen, dah sich beide Verbände in

der Spielstärke ziemlich ebenbürtig sind. Man wird also wohl mit einem knappen deutschen Siege rechnen können.

Deutschland stützt sich vor allem auf die in letzter Zeit besonders erfolgreichen Berliner Spie­ler, während Oesterreich nach verschiedenen Aus­wahlspielen und besonderen Kursen seine Els lediglich den Wiener Cßereinen entnommen hatte. Die beiden Mannschaftsaufstellungen lauten:

Deutschland: Cuchra; Gerlofs (beide Pol. Berkin): Mordhorst (Pol. Magdeburg): Köbke (Pol. Berlin):, Schönwiese (Pol. Spandau),Schle­gel (SEE.): Zabel (DHC. Berlin), Hinze, Wolff (Pol. Berlin), Kaundynia (Siemens Berlin), Feick (98 Darmstadt).

Oesterreich: Schnabel, Wurmböck (WAE.), Rusch! (Siemens): Battlehner, Krysta (Wiener SC.). Ragt (Polizei): R. Tauscher, (FAC.), Ba- honnek (WAC.), W. Meisel (Polizei), Knöpf l- macher, Perwein (WAC.).

Die Aachwuchssrage beim Iußballspori.

Was wir Aettereu erwarten.

Don Heinrich Gtuhlfauth, Nürnberg, Torwächter des 1. F. (X. Nürnberg (Inhaber der Adlerplaketie des 5t. f. £)

Die überraschenden Erfolge der im Trai­ningskursus des deutschen Fuhballbundes aus­gebildeten jungen Mannschaft, die man als d i e Elf der Talente" bezeichnet, haben wohl jedem am Fußballsport Interessierten in über­zeugender Weise gezeigt, welch hohe Leistungen erzielbar sind, wenn die Rachwuchsfrage beim Fuhballsport richtig angepackt wird. Racheinander schlug diese junge Mannschaft erst­klassige Gegner, wie Tennis-Borussia, Hertha 2. S. C. und Victoria in absolut einwandfreier Weise. Es zeigte sich bei diesen Hebungsspielen, daß eine nach wissenschaftlichen Grundsätzen richtig zusammengestellte und nach allen sportlichen Re­geln durchtrainierte Mannschaft in der Lage ist, selbst starke Gegner zu schlagen.

An dieser talentierten Iungmannschaft des Trainers Nerz sehen wir wieder einmal, daß wie sonst im Leben auch im Sport das Wich­tigste die Jugend ist. Hinter jedem ausgereiften Eportsmann, hinter j edem Läufer, Springer, Fußballer usw. steht auch in den späteren Jahren immer noch der enthusiasmierte Knabe, der er früher war.

Ich bin fest davon überzeugt, daß ich meine Erfolge auf dem grünen Rasen zu einem großen Teile dem Enthusiasmus zu verdanken habe, mit dem ich mich als Junge dem Fußballsport verschrieb. Damals war noch alles Spannung in mir, ich brannte darauf, der Beste meines Klubs zu sein und nicht nur in dem vorbereiten­den Training, sondern auch in den Wettspielen meinen Mann zu stehen. Die Jahre gaben mir bann die Spielerfahrung. An 21 internationalen Wettkämpfen habe ich teilgenommen, fünfmal hat mein Klub die Deutsche Meisterschaft erringen können: wie oft haben wir die Ergebnisse der Spiele durchgesprochen.

Was in der Jugend das Temperament, der frische Mut, die wertvolle Dosis natürlicher Pfiffigkeit vollbringt, das leistet in späteren Jahren die Routine, das geschickte Maßhalten mit den Kraftreserven, die gezügelte Beherr­schung der Rerven und das Zusammenballen der Energie in der kurzen Spanne des Kampfes. Mit jedem neuen Wettstreit lernt man als Spieler hinzu. Jeder Gegner hat seine beson­deren Eigenheiten im Spiel, jede Ration ihr eigenes Temperament. Technik und Taktik sind in jedem Spiel verschieden, und die ganze Spiel­führung stellt" alle Spieler vor immer neue Auf­gaben. Da gilt es denn in den ersten Minuten des Kampfes sich über Kampfesart und Kampsesidee des Gegners klar zu werden und dessen Taktik nach Möglichkeit sofort zu durchschauen. Dem Torwächter kommt hier­bei eine hochwichtige Ausgabe zu. Als Hüter der Feste muß er über genügend Spielerfahrung, über vielseitige Beweglichkeit und über einen geschul­ten Blick für die einzelnen Phasen des Spieles verfügen. Verantwortungsvoller als die Aus­gabe ber übrigen Spieler erscheint mir sein Amt, Denn schließlich ist er das letzte Bollwerk seiner Partei vor ber Rieberlage. Kommt ber Ball an der Verteibigung vorbei, so steht er ben An­

greifern der Gegenseite als letzte Mauer gegen­über.

Es ist bedauerlich, daß es noch immer Leute gibt, die ben Wert sportlicher Betätigung unter­schätzen, Personen, die da meinen, daß heute zu viel Sport getrieben werde und dah eine übertriebene sportliche Betätigung eine gewisse Gefahr für die geistige Entwicklung unserer Ju­gend darstelle. Zum Glück wird die Antwort auf diese Frage in nicht mißzuverstehender Weise von ber Jugend selbst erteilt, die sich mit wahrem Feuereifer dem Sport hingibt und die mit dem gesunden Empfinden für alles Natürliche aus dem eigenen sportlichen Erleben fühlt, baß alle spätere Leistung des Sportlers auf dem Iugend- erlebnis aufbaut. Die Jugend besitzt zwar von sich aus Ehrgeiz genug und ben Willen, etwas zu leisten, aber sie braucht auch ein Ziel, sie braucht Anleitung unb Führung.

Wir Rorisleute nehmen unsere Rachwuchs­frage durchaus ernst. Wir tun viel, um unseren jungen Leuten die nötige Spielerfahrung beizutringen unb um ihnen möglichst viel Spiel­routine zu geben. Reben fleißigem Lauftraining unb genügender Gymnastik erachten wir das Wettspiel als wichtigstes Mittel zur Ausbildung unseres Nachwuchses. Die Wettspiele sollen vor allem dazu beitragen, das technische Kombinationsspiel der jungen Leute zu fördern, die Exaktheit des Zusammen­spieles zu vertiefen unb die Disziplin zu schärfen. Kraft und Gewandtheit, Mut und Entschlossen­heit sollen ber Iugenbmannschaft anerzogen wer­den. Daneben soll aber auch natürlich bas Ge­fühl für vernünftige Körperpflege unb gefunbe Lebensführung vertieft unb geförbert werben. Dem jungen Fußballer muß es in Fleisch unb Blut über geh en, daß eine Ueberfdjreitung der Lebensweise sich sofort in einem Nachlassen seiner spielerischen Lei­stungsfähigkeit rächt. Das habe ich meinen Schü­lern gegenüber oft genug betont, als ich in Berlin an einem Kursus an der Hochschule für Leibes­übungen mitwirkte. Dieses Nachlassen ber Lei­stungsfähigkeit wird ja nicht nur bem einzelnen Spieler gefährlich, inbem er feine Kondition herabseht, sondern es kann unter Umständen auch zu einer Gefahr für die ganze Mannschaft werden.

Schnelle Entschlußfähigkeit, Zähigkeit und Aus­dauer, rasches Handeln in kritischen Situationen, Willenskraft unb Energie, bas sind die grund­legenden Voraussetzungen für den er» folgceichen Fußballspieler. Daneben muß ein solcyer Spieler aber auch über ein hohes Maß von Selbstbeherrschung verfügen, das ihn in ben Stanb setzt, sich unterzuordnen. Der genügende Grad solcher Selbstbeherrschung wird gewöhnlich erst im Laufe der Jahre errungen. Kameradschaftsgeist unb Kamerad- schastsgefühl sind die Grundpfeiler jeder festgefügten Mannschaft. Denn beim Fußball gilt ebenso wie bei jedem Mannschaftssport als oberster Grundsatz: Einer für alle, alle für einen.

bem Gegner ein knappes Resultat abzuzwingen. Ein Unentschieden wäre in Anbetracht der Spiel­starke des Gegners schon ein beachtlicher Erfolg.

D i e Ligareserve fährt zum zweiten Verbandsspiel nach Riederweisel zu ber dortigen ersten Mannschaft. Nach ihrer 0:2- Niederlage und ihrem Punkteverlust in Daubrin- gen sollte die VfB.-Clf diesmal alles baran­sehen, die Punkte zu gewinnen. Heber die der­zeitige Spielstärke Niederweisels ist nichts be­kannt, so daß der Ausgang des Treffens nicht vorausgesagt werden kann.

Auf eigenem Platz hat die dritte Mann­schaft die gleiche ber Spielvereini­gung im Verbandsspiel zum Gegner. Wenn sie am Sonntag nicht beide Punkte verlieren will muß sie vor allem vollzählig antreten unb mit einem anderen Geist kämpfen.

Die AI-Iugend fährt nach Nieder- Weisel, um zum Pflichtspiel gegen die gleiche des Plahverems anzutreten. Man sollte ihr einen knappen Sieg Voraussagen können. Die All» Äugend wird in Großen-Buseck gegen die dortige A I-Mannschaft keinen leichten Stand haben. Eine Niederlage wird kaum vermeidbar fein.

V. f. B. Leichtathletik.

Die Leichtathletikabteilung beschließt die dies­jährige Saison am kommenden Sonntag mit den Dereinsmeisterschasten. Cs ist dies die dritte Veranstaltung dieser Art seit Bestehen der Ab­teilung. Sie bildet den Abschluß einer arbeits- unb erfolgreichen kurzen Zeitspanne und soll Zeugnis oblegen von der Entwicklung des Leicht­athletikbetriebs im VfB. Nach ben eingegange­nen Meldungen werden fast alle Aktiven, Frauen unb Iugenblichen, sowie eine Anzahl Alte Her­ren unb Fußballer teilnehmen.

Sport im Gießener Gymnasium.

Arn Mittwoch hielt die Sportabteilung des Gießener Gymnasiums zum erstenmal seit ihrem Bestehen Schulmeisterschaften in vier Altersstufen auf bem llniversitätssportplah ab. Trotz des naßkalten Wetters kamen ansehnliche Leistungen zustande. Nachfolgend die Ergebnisse:

A-filaffe.

100 Meter: 1. Rodriguez 12,1 Sek.: 2. Äräf 12,5; 3. Habrich.

200 Meter: 1. Rodriguez 27,2 Sek.: 2. Zeit- ler 27,3.

800 Meter: 1. Knauh 2:25,5 Min.: 2. Blum« schein 2:32; 3. Köhler 2:33.

Kugelstoßen: 1. v. Bülhingslöwen 11,01 Meter; 2. Rodriguez 10,59; 3. Gräf 10,49.

Speer: 1. Gräf 48,10 Meter!! 2. Knauß 33,55.

Hochsprung: 1. Schlarb 1.45 Meter; 2. Habrich 1,40; 3. v. Bülhingslöwen 1,35.

Weitsprung: 1. Gräf 5,76 Meter; 2. Ro- driguez 5,31; 3. Köhler 5,07.

B-filaffe.

50 Meter: 1. Köller 6,9 Sek.; 2. BurkhardU. 7,4; 3. Stork 7,5.

100 Meter. 1. Köller 12,6 Sek.; 2. Stork 12,8; 3. Neumann 13,8.

Ballwcitwurf: 1. Köller 81 MeterII 2. Brams 74; 3. Bausch 59.

Hochsprung: 1. Köller 1,40 Meter; 2. Brü­ning 1,40 (durch Los entschieden); 3. Vaubel 1,35.

Weitsprung: 1. Koller 5,08 Meter; 2. Brüning 4,71; 3. Burkhard I 4,56.

Dreikampf B: 1. Köller 113 P.; 2. Brüning 65 P.; 3. Reumann und Bausch je 49 P.

C-filaffe.

5 0 Meter: 1. Roll 7,3 Sek.; 2. ix Deutz 7,7; 3. Müller 7,7.

Weits prung: 1. v. Teuh 4^16 Meter; 2. Roll 4,08; 3. Keppel 3,92.

Ballweitwurf: 1. Keppel 59 Meter; 2. Reining 57; 3. Falls 54.

Dreikampf: 1. Roll 51 P.; 2. Müller 26 Punkte.

D-filaffe.

5 0 Meter: 1. Goß 7,8 Sek.; 2. Walter 8: 3. Wolf 8,2.

Standweitsprung: 1. Walter 1,56Meter: 2. Wolf 1,86; 3. Goß 1,82.

Ballweitwurf: 1. Wolf 57 Meter; 2. Goß 54; 3. Walter 50.

Dreikampf: 1. Goß 36 P.; 2. Walter 34; 3. Wolf 31.

Arbeiter-Turn- und Sportbunv.

Auch am kommenden Sonntag besteht für die Fußballabteilungen des 3. Bezirks anläßlich des Herbstwaldlaufes Spielverbot. Der Herbst- Waldlauf, verbunden mit Mannschaftskämp­fen, findet^ in Saubringen statt. Während bis Sportler über 18 Jahre einen Trainingslauf über 5000 Meter ausführen, werben die Iu­genblichen auf 1000 Meter starten. Sie Sport­lerinnen werben in Stafetten ihre Kräfte messen. Anschliehenb werben Mannschaftskämpfe in Sprung-, Wurf- unb 'Stotzarten ausgetra­gen, wobei eine Mannschaft von vier Sport­lern oder drei Sportlerinnen gebildet wird. Sen Abschluß der Veranstaltung bildet ein Hand­ballspiel zufammengestellter Mannschaften.

Preußen.

Eine Erklärung der Wetzlarer Demokraten.

WER. Wetzlar, 18. Sept. Die demokra­tische Stadtverordnetensraktion ber StadtWetzlar teilt mit:In ben Rachrichten über den Tob des Bürgermeisters Dr. Kühn ist anscheinend in ber gesamten auswärtigen beutschen Presse solgenbes berichtet worben:In einem hinterlassenen Dries erklärt er, seine ge­schwächten Rerven hätten ber Hetze gegen ihn nicht mehr stanbhalten können." In ben bis jetzt veröffentlichten Briefen steht nichts Derartiges, unb wir müssen es weit von uns weisen, eine Hetze gegen ben Verstorbenen gemacht zu haben. Wir haben nur ber vorgesetzten Behörde resp. bem Untersuchungsrichter das mitge­teilt, was unsere Pflicht erforderte, haben aber darüber unb über die vielen Mit­teilungen, die uns noch andauernd über die Zustände in unserer Stadtverwaltung gemacht werden, in ber Öffentlichkeit Stillschweigen be­wahrt."

Kreis Marburg.

WSR. Marburg, 18. Sept. In ber vergan­genen Nacht brach auf bis jetzt noch unaufge­klärte Weise in bem Anwesen des Landwirts Adam Carle in Cappel Feuer aus, das mit großer Schnelligkeit um sich griff und Holz­aufbewahrungsschuppen, Scheune unb Diehstall erfaßte. Im letzten Augenblick gelang es noch, sämtliches Vieh zu retten. Scheune, Vieh- und Holzstall sind bis auf die Grundmauern nieder- gebrannt, sämtliche Erntevorräte sind vernichtet.

tim eine Erbschaft gebracht!

Der alte Onkel wollte seinen Reffen zu feinem Universai-Erben einsehen.

Ich muß mich bei Ihnen beschwerest. Sie sind schuld daran. Die Aussichten waren so gut, alles hatte so schön geklappt und nun ist es nichts! Mein Dnfel, ein alter Junggeselle, wollte mich zu feinem Universal-Erben einsetzen. Da erfuhr er von Neo- Kruschen-Solz und fing gleich eine Kur an. Erfolg: Er fühlte sich immer jünger und frischer, von Tag zu Tag, und jetzt will er heiraten! Ausgerutscht bin ich mit der Erbschaft! Und dabei sagt er noch ganz fidel: Schade, daß ich in meiner Zeitung nicht schon früher ein Kruschen-Jnserat gesehen habe; da wäre ich wahrscheinlich schon seit einigen Jahren verheiratet. Ich frage nun Sie, wieviel Entschädigung wollen Sie mir dafür bezahlen, daß durch Ihre Schuld die schöne Erbschaft ins Wasser gefallen ist?

gez. M....., in München.

Genau wie diesem alten Onkel geht es vielen, die sich schon alt und müde fühlten und die in Neo- Kruschen-Salz ihre Verjüngung fanden. Neo-Kru- schen-Salz reinigt das innere menschliche System, es regt die Verdauung zu kräftigem Arbeiten an, es säubert die Därme und mit ihnen den ganzen Orga­nismus. Beginnen auch Sie sofort mit Neo-Kruschen- Salz. Sie werden sich bald frisch fühlen wie ein Fisch im Wasser. Das Leben wird für Sie eine Quelle der Energie, der Lebensfreude fein. 1 Orig.« Glas kostet Mark 3, in Apotheken und Drogerien, sein Inhalt reicht für 100 Tage.

im

Morgens Waschen mitCreme Mouson-Seife und dann Einreibung mit Creme Mouson. Vor dem Ausgehen nochmals Gesicht und Hände mit Creme Mouson leicht einreiben.

Abends Waschen mit Creme Mouson-Seife - Schaum/» Minute einwirken lassen, dann sanft abwaschen und die Haut 2 mal in Abständen von 5 Minuten mit Creme Mouson oder Sportcreme Mouson gut massieren.

Das ist eine absolut sichere Hautpflegemethode, die einen zarten, matten Teint verbürgt und die Haut widerstandsfähig macht.

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