und den Umschlag noch einmal geöffnet, solange der Klebstoff noch feucht war. Er vergaß aber auch noch ein zweitesmal, nachdem er t>en Brief erneut verschlossen hatte, den Scheck beizufügen, der sich jetzt in der Schreibtifchlade in England vorfand.
Ein lange gesuchter Mörder verhaftet.
][ Marburg, 18. Aug. Gestern gelang es den Oberlandjagern Rosenmund aus Cölbe und S u ch l a n d aus Ebsdorf, einen schon lange gesuchten Mann namens Matthias Kreutz fest zu nehm en, der im Verdachte steht, im Jahre 1922 in Corbach einen Mord begangen zu haben. Bei der Untersuchung eines Zigeunerwagens flüchtete Kreutz in der Rahe des Dorfes Ginseldorf in die Lahnberge. Der sofort telephonisch benachrichtigte Oberlandjäger Suchland in Ebsdorf nahm dann den Mann, als er in seinem Bezirk auftauchte, fest und wartete die Ankunft seines Kollegen aus Cölbe ab. Kreutz wurde ins hiesige Landgerichtsgefängnis übergeführt.
Wirtschaft.
Starker Rückgang des Zahrradexports.
Der Export in Fahrrädern ist im ersten Halbjahr 1930 gegenüber der gleichen Zeitspanne des Vorjahres um etwa 50 Prozent gesunken, ein Kennzeichen für die kritische Lage der deutschen Fahrradindustrie im Zusammenwirken mit dem ebenfalls stark abgeschwächten Zn- landabsatz. Die Ausfuhrziffern der letzten drei Halbjahre zeigen folgendes Bild:
1929
1929
1930
1. Halbj.
2. Halbj.
1. Halbj.
insgesamt (Stück)
134 232
42 988
70 811
(Wert in 1000 Mk.
8 502
2 589
4 511)
davon u. a. nach
Ungarn
32170
7 010
4 497
Rumänien
26 463
3 477
12162
China
11 639
6 061
6 250
Riederländ. Zndien
10 270
4 675
4 265
Litauen
5 680
3 600
8 679
Estland
8113
977
5105
Schweiz
4815
1385
2 954
ßettlanö
4 568
642
2 369
Holland
2126
1694
1633
Bemerkenswert ist der außerordentlich scharfe Rückgang der Fahrradbelieferung -Ungarns, das bisher das bedeutendste Abnahmeland deutscher Fahrräder war. Auch die Ausfuhrziffem nach Rumänien sind erheblich gesunken. Zn der Ausfuhr nach den sog. Randstaaten sind nicht sehr wesentliche Veränderungen eingetreten, nur nach Lettland ist eine erhebliche Senkung zu verzeichnen Besonders erwähnenswert ist die völlig unzulängliche Belieferung des holländischen Marktes. Deutschland exportierte im Zähre 1927 noch nahezu 20 000 Fahrräder nach Holland. 1928 trat bereits eine Verminderung auf etwa 7000 Stück ein, und im ersten Halbjahr 1930 wurde nur noch die relativ unbedeutend« Menge von 1633 Fahrräder nach Holland geliefert.
*
2k eu e Arbeiterentlassungen in Mannheim. Rach einer Mannheimer Dlätter- meldung sind beim Strebelwerk in Mannheim etwa 80 Arbeiter entlassen worden. Die Enzinger- Umonwerke AG. haben Antrag auf Entlassung von 83 Arbeitern beim Landeskommissar gestellt.
• Konservenfabrik Zoh. Braun AG., Pfeddersheim. Die Generalversammlung genehmigte den Abschluß mit 4 (im Vorjahre 8) Prozent Dividende. Wie auf Anfrage eines Aktionärs mitgeteilt wurde, war der Konservenabgang im vergangenen Winter infolge des Ausfalls der Wintersportplähe sehr ungünstig. Einer »eiteren Vorratsvergrößerung sei man jetzt mit Betnebseinschränkungen begegnet. Zm laufenden Zahre sei der Absatz leicht rückgängig: infolge der Unkostenminderung erwarte man daraus jedoch keinen Betriebsverlust.
Frankfurter Börse.
F r a n k f u r t a. M., 19. Aug. Tendenz: lustlos. — Rachdem schon an der gestrigen Abendbörse die Tendenz nicht mehr so freundlich war, machte sich zu Beginn des offiziellen Marktes, in Verbindung mit der wieder schwachen gestrigen Reu- Yorker Börse, eine Verstimmung bemerkbar. Zm Zusammenhang mit der Zurückhaltung der Spekulation, die durch eine wieder ungünstige CBeurtei- lung &er Wirtschaftslage veranlaßt wurde, und dre sich wieder verbreitende Orderlosigkeit kamen Um sähe kaum zustande. Vereinzelt kam Material an den Markt, so daß bei einem Der-
| Roggenpessimislnus gegen Roggenlogik?
Don Or. h. r. Schiele, Reichsminifter für Ernährung und Landwirtschaft.
Seit einigen Wochen steht der Roggen- markt im Zeichen der Depression. Das Angebot nimmt zu, die Rachfrage hält sich zurück, die Preisentwicklung ist flau. Pessimismus und eine gewisse Roggenpsychose tun das ihrige, um eine Gesundung des Marktes zu verhindern.
Eine Reihe ausgesprochener Haussemomente, so der wesentliche verstärkte handelspolitische Schutz, der quantitativ und qualitativ ungünstigere Ernteausfall, die zusätzlichen Roggenabsatzmöglichkeiten durch das Brotgeseh und die Eosin-Roggenaktion kommen dabei nicht zur Geltung.
*
Die flaue Marktentwickluna der letzten Wochen ist im wesentlichen auf folgende Ursachen zurückzuführen:
Väcker und Mühlen halten mit ihrer Rachfrage zurück, da das Brotgeseh, das am 15. August 1930 in Kraft getreten ist, für sie eine neue Lage geschaffen hat, die der einzelne Bäcker und Müller vielfach heute noch nicht in ihren letzten Konsequenzen zu übersehen vermag. Der hohe Feuchtigkeitsgehalt der Ware neuer Ernte, der die Mahl- und Backfähigkeit beeinträchtigt, unterstützt die zögernde Haltung der Abnehmer, insbesondere der Mühlen. Gegenüber dieser zurückhaltenden Rachfrage hat das Angebot wegen der Geldschwierigkeiten der Landwirtschaft zum Teil einen sehr dringenden, den Markt beunruhigenden Charakter angenommen. Solche, die gegenwärtige Marktlage beeinflussenden Faktoren werden verstärkt durch die pessimistische Grundstimmung, die sowohl in Kreisen der Erzeuger, wie der Abnehmer vielfach noch vorherrschend ist. Die Erinnerungen an das vorige Zahr, wo die Roggenpreise mit 200 Mark einsehten, um allmählich bis auf 145 Mk. abzusinken, lassen viele Mühlen und Händler vor spekulativen Käufen und zahlreiche Landwirte vor Lombardierungen zurückschrecken. Es besteht daher auch bei allen für die Bewegung der Ernte unentbehrlichen Faktoren, den Genossenschaften, dem Handel, den Mühlen und den Bäckern das Bestreben, die eigenen Vorräte so klein als irgend möglich zu halten.
Ueberprüft man diese Gründe der gegenwärtigen Preisdepression kritisch, so wird man zu Dem Urteil kommen, daß sie nicht ausreichend sind, um auf die Dauer den gegenwärtigen niedrigen Preisstand zu begründen.
Lassen wir einmal die Roggenlogik sprechen: Eine Ueberschwemmung des heimischen Marktes mit Auslandgetreide, wie im Vorjahre, dürfte in diesem Zahre unmöglich sein. Unsere handelspolitische Rüstung ist so weit verstärkt, daß sie bei der gegenwärtigen Weltmarktlage eine ausreichende Gewähr hierfür bietet. Der Zollsatz ist für Roggen von 5 Mark auf 15 Mark erhöht, so daß selbst vorübergehende Einbrüche von Auslandroggen unmöglich sein dürften. Der Zollsatz für Futtergerste ist von 2 Mark auf 12 Mark erhöht. Die Maiseinfuhr kann durch das neu geschaffene Maismonopol so gut wie völlig gedrosselt werden. An dieser bisher befolgten Politik wird das Maismonopol auch künftig so lange festhalten, als nicht eine Bereinigung der heimischen Getreidemärkte eingetreten ist. Durch diese Maßnahmen wird die Roggen- und Futtergetreide-Einuhr im laufenden Wirtschaftsjahr, die im vorigen Erntejahr rund drei Millionen Tonnen betragen hat, um etwa 50 Prozent gedrosselt werden können.
Aber auch die heimische Roggen- und Futtergetreideproduktion ist in die- em Zahre wesentlich geringer als im Vorjahre. Die Ergebnisse der preußischen Erntevorschätzung vom 20. Zuli 1930, die gegenüber der Schätzung des Vorjahres eine Minderernte von 500 000 Tonnen Roggen und 1,5 Millionen Tonnen Hafer ergibt, erscheint mir noch zu optimistisch, zumal der schlechte qualitative Ausfall der diesjährigen Ernte in diesem Ergebnis noch nicht zum Ausdruck kommt. Das Regenwetter der letzten Zeit bringt täglich weitere Verschlechterungen, da ein Teil der Ernte noch nicht ge
borgen und schließlich dem Verderben preis- gegeben ist.
Die verminderte Einfuhr und die geringere deutsche Ernte ergeben daher insgesamt im Vergleich zum Vorjahr eine Mind e r be l a stun g des deutschen Roggen- und Futtergerstenmarktes von etwa 3,5 Millionen T onnen.
Die Roggenbilanz wird in diesem Zahre folgendes Bild ergeben: Die Gesamtroggenmenge, die zur Verfügung steht, beträgt höchstenfalls 8 bis 8,5 Millionen Tonnen. Auf den bisherigen normalen Verbrauch an Brot- und Saatroggen, sowie auf die bisher übliche Verwendung von Roggen zu Futterzwecken in den Betrieben der Erzeuger entfallen insgesamt etwa 7,25 bis 7,50 Millionen Tonnen. Es verbleibt mithin höchstenfalls eine Roggenmenge von etwa 1 Million Tonnen, für die zusätzliche Absatzmöglichkeiten geschaffen werden müßten. Auch hierfür ist bereits gesorgt. Durch das Brotgeseh wird — abgesehen von den Wirkungen der Weizenpolitik — eine Steigerung des Roggenkonsums eintreten, die von den verschiedenen Fachkreisen verschieden beurteilt, auf 700 000 bis 1 Million Tonnen Roggen geschätzt wird. Für die Unterbringung des Roggens ist aber nmh ein weiterer Weg durch die Eosin-Roggenaktion gefchaffen worden. Bisher sind in drei Monaten rund 240 000 Tonnen Eosin-Roggen abgesetzt worden. Daraus ergibt sich, welche Roggenmengen zusätzlich zu Futterzwecken untergebracht werden können, wenn es die Marktlage erforderlich macht. Außerdem bleibt auch noch das Ventil des Roggenexports, das, zeitlich und lokal gewertet, nicht zu unterschätzen ist.
Ueberblickt man die gesamten Aktiven unö Passiven der Roggenrechnung des begonnenen Wirtschaftsjahres, so erweist sich — selbst wenn man die Kalkulation so ungünstig wie irgend möglich aufmacht — daß wir in diesem Zahre, insgesamt betrachtet, mit einem Roggen- überschuh nicht zu rechnen haben werden. Rach ruhiger Abwägung des Ernteausfalls, der Vorratsziffern, der Einfuhrmöglichkeiten und der Absatzlage auf dem heimischen Markte komme ich daher zu dem Ergebnis, daß es uns im Lause dieses Erntejahres nach menschlicher Voraussicht gelingen muß, Ordnung auf dem Roggenmarkte zu schaffen.
e
So klar sich also das Bild der Roggenmaickt- lage für das gesamte Zahr heute bereits abzeichnet, so wenig darf man doch die Gefahren unterschätzen, die noch in der nächsten Zeit für die Roggenpreisbildung bestehen. Die Zurückhaltung der Abnehmer und das dringende Verkaufsangebot der Erzeuger können sehr wohl den Markt auch weiterhin noch unter Druck halten.
Die Stützungsaktion, die diesmal auf wesentlich breiterer Basis als im Vorjahre und ohne Zögern betrieben wird, ist bewußt von dem Ziele geleitet, die oben gekennzeichnete künftige Marktlage, soweit dies überhaupt möglich ist, schon heute zu eskomptieren. Sie ist hierzu im Gegensatz zu den Erfahrungen des Vorjahres in der Lage, weil ihr durch die Gesetzgebung die notwendige Rückendeckung zur Verfügung steht.
Entscheidend für die Marktentwicklung in den nächsten Wochen wird es aber fein, ob es auch gelingt, die Genossenschaften, den Handel und die Landwirtschaft vom Rog genpessimis- mus zur Roggenlogik zu bekehren. Wenn diese, an der Crntebewegung so maßgebend beteiligten Kreise sich in ihren geschäftlichen Maßnahmen von dem notwendigen Vertrauen in die Zukunft leiten lassen und sich frei machen von den Einwirkungen der Roggenpsychose, so zweifele ich nicht daran, daß wir auch in aller Kürze einen Umschwung am Roggenmarkt erleben werden. Zu welchem Zeitpunkt diese Wendung zum Besseren eintreten wird, hängt davon ab, wann die unerbittliche Logik den Pessimismus und die Psychose am Roggenmarkt niedergerungen haben wird.
gleich mit den zum Teil schwächeren Kursen der gestrigen Abendbörse bei den wenig zustande gekommenen Erstnotierungen sich zumeist kleine Abbröckelungen ergaben. Das Angebot war jedoch nicht umfangreich. Der Grundton der
Börse konnte als verhältnismäßig widerstandsfähig bezeichnet werden. Eine Ausnahme machten dagegen Felten, für die sich weiteres Interesse zeigte und die nochmals 2,5 Prozent gewinnen konnten. Vckn Zellstoffwerten waren Aschaffen
burg etwas bevorzugt und bis 1 Prozent erhöht. Stärker gedrückt lagen am Elektromarkt Siemens, die 3,5 Prozent einbüßten. AEG. und Licht und Kraft gaben bis zu 1 Prozent nach. Am Chemiemarkt gingen die Kursabschläge bis zu 1 Prozent. Aus dem Rahmen fielen Rüt- gerswerke mit einem geringfügigen Kursgewinn. Der Montanmarkt hatte kaum Geschäft zu verzeichnen. Rur in Harpener kam vorläufig eine Erstnotiz zustande, die bis zu 1,5 Prozent anzogen. Kunstseideaktien büßten bis zu 2 Prozent ein. Schiffahrtswerte gaben bis zu 1,75 Prozent nach. Stark gedrückt und angeboten waren von internationalen Werten auf schwächere Meldungen aus London Svenska, die 10 Prozent niedriger taxiert wurden. Von Kaliwerken zeich. neten sich Salzdetftkrth durch einen Kursabschlag von 5 Prozent aus, während Aschersleben kaum verändert lagen. Banken waren zumeist etwas abgeschwächt: nur Barmer Dank leicht gebessert. Am Rentenmarkt war die Umsatztätigkeit ebenfalls sehr bescheiden. Deutsche Anleihen lagen zumeist leicht gedrückt. Zm Verlaufe wurde die Umsatztätigkeit auf vereinzelte Deckungen der Kulisse etwas lebhafter, und gegen Anfang traten verschiedentlich Kurserholungen bis zu 1 Prozent ein. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 3 Prozent etwas leichter. Am Devisenmarkt konnte sich Spanien nach der gestrigen starken Abschwächung wieder etwas befestigen. Am Devisenmarkt nannte man Mark ge* gen Dollar 4,1866, gegen Pfund 20.3913, London gegen Kabel 4,8708, gegen Paris 123,83, gegen Mailand 92,99, gegen Madrid 45,75, gegen Schweiz 25,0425, gegen Holland 12,09.
Berliner Börse.
Derlin, 19. Aug. Die Börse eröffnete heute in etwas schwächerer Haltung, doch war eine gewisse innere Widerstandsfähigkeit unverkennbar. Die Kurssteigerungen des gestrigen Tages hatten bei der Tagesspekulation eine leichte Realisationsneigung zur Folge, und auch aus dem Reiche lagen teilweise Verkaufsorders vor, allerdings in ganz minimalem Ausmaße. Die vorliegenden Momente konnten keine Anregung bieten; lediglich eine Erklärung des Generaldirektors der Feldmühle AG. bezüglich der Dividendefrage wurde mit Befriedigung ausgenommen. Anderseits verstimmten der matte Schluß der gestrigen Reuhorker Börse und die schwächere Tendenz der Welt-Rohstoffmärkte. Auch die europäischen Auslandbörsen meldeten schwächere Kurse, so daß insbesondere internationale Werte hiervon in Mitleidenschaft gezogen wurden. So büßten Polyphon 4,25 Proz. im Zusammenhang mit den Rückgängen der Grammophonwerte in London ein. Kunftseidewerte waren mit minus 2,25 Prozent gedrückt, wobei man von Amsterdamer Abgaben sprach. Weiterhin fielen Svenska durch einen Rückgang von 7 Mark auf. Zm übrigen betrugen die Verlust« in der Regel 1 bis 2 Proz. Siemens und Aschaffenburger Zellstoff waren 2,75 Proz. niedriger. Auf der anderen Seite konnten sich Berliner Handelsgesellschaft, Felten, Oberbedarf, Klöckner, Schubert L Salzer, Hirsch- Kupfer, Berger, Deutsche Atlantische und Rord- seesischerei um 1 bis 2,25 Proz. bessern, während Reichsbankanteile bemerkenswerter Weise ihren stark erhöhten gestrigen Schlußkurs voll behaupten konnten. Deutsche Anleihen nur wenig verändert. Ausländer uneinheitlich; Mexikaner und Ungarn etwas fester, Süden, Anatolier und 5prozentige Tehuantipek schwächer. Der Pfandbrief markt war noch unentwickelt. Der Geldmarkt war etwas angespannter. Tagesgeld 3 bis 5 Proz., vereinzelt etwas darunter. Monatsgeld 4,5 bis 5,5 Proz.; Warenwechsel etwa 3,60 Prozent. Zm Verlause blieb das Geschäft sehr ruhig, und es kam Überwiegend zu weiteren kleineren Abbröckelungen, die jedoch nur bei Kaliwcrten 1 bis 2 Prozent betrugen. Zm übrigen hielten sich die Verluste im Rahmen von 0,5 bis 1 Proz. Chadeaknen wurden verspätet 2,75 Mark schwächer festgesetzt. Orenstein L Koppel fielen von Anfang an durch einen l,5prozentigen Rückgang auf und verloren im Verlaufe noch 0,5 Proz. Für Z.-G.-Far^rn war es bis 12.30 Uhr noch nicht zu einer zweiten Rotiz gekommen.
Daten für Mittwoch, 20. August.
1153: der Kirchenlehrer Bernhard von Clairvaux gestorben; — 1639: der Dichter Martin Opitz von Beberfeld gestorben; — 1854: der Philosoph Friedrich Wilhelm von Schelling gestorben.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschloffen.
fVranffurt a. M. |
Berlin
Banknoten.
a. 2TL
Devisenmarkt Berlin — Aranksur»
Kurszettel her Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinssuß 5 v. H.
Frankfurt a. Dl.
Berlin
Frankfurt a. Dl.
Berlin
todjluß» lurd
l»Uhr» Kurs
Schluß» ture
Anfang» Kurs
Schluß» kurs
t-Uhr»
Schluß»
Anfang- Kurs
Datum
18. 8.
19. 8.
18. 8.
19. 8.
Datum
18. 8.
19. 8.
18. 8.
19. 8.
Vamburg-iUmertla 'Batet ...< Hamburg-Südam. Dampfschiff. 6 Hansa Dampfschiff.....10
Norddeutscher Lloyd.....8
Allgemeine Deutsche Creditanst. 10 Barmer Bankverein .... 10 Berliner Handelsgesellschaft . 12 Commerz, und Privat-Bank . 11 Darmstädter und Nattonalbank 12 Deutsche Bank und
Dtsconto-Geselllchaft, ... 10
Dresdner Bank......10
Reichsbank ........ 12
A.E.G.............
Bergmann.........8
Elektr. Lleserungsgesellschaft. 10 Licht und Kraft......10
Felten & Guilleaume ... 7% Gesellschaft für Elektrische
Unternehmungen .... io Hamburger ElektrizitätS-Werke 10 Rheinische Elektrizität .... 8 Schlesische Elektrizität. ... 10 Schlickert & So. ..... . n Sternen» & HalSke ..... 16 Transradio ........ 8 Lahmeyer L Co.. ..... io
Buderus...... .... 6
Deutsche Erdäl ...... 6 Essener Steinkohle ...... 8 Gelsenkirchener.......8
Harpener.......... 0 Hoejch Eisen. ....... 6% Ilse Bergbau ....... 10 Klöcknerwerke ........ 7 Köln-Neuessen........ 7 ManneSmann-Röhren .... 7
Mansselder Bergbau . .... 7 Oberschlei. Eisenbedars . . . . 5 Oberschlei. Kokswerke.....7
Phönix Bergbau......
Rheinische Braunkohlen . . 10 Rhein stahl.........6
Rlebeck Montan ...... 7,2
93,25
93,25
107
115,75
142
129
181,5
123,5
124
137,4
101
126
151
153
57,5
105,5
98,5
79
84
76,75
206
86,5
91,6
116,5
129
122,5
123,5
136,6
134
103,5
189
100
93
149,5
93,25
107 115,75 142,5
129 181,25
123,25
124 246,5
137,65
167
125
135
101,5
136,9
129,5
126
130,5 150,75
192,5
153
72,5
105,25
99,5
82,5
221
79
80,65
83,9
54
84,75
76,4
206
86,5
96
92,5
149,5
125
92,5 107,75
116,5
143,5 129 180
122,75
123,5 246
136,75
166 124,75
102,5
136
130
150
189,75
110
55,25
72
105,75
100
83
80,25
81,13
83,75
54
51
84,5
77
85,75
95
Bereinigte Stahlwerke.....
Olavi Minen......16'/»
Kaliwerke Aschersleben ... 10
Kaliwerke Westeregeln ... 10 Kaliwerke Salzdetfurth ... 15
I. G. Farben-Industrte . . . 12 Dynamit Nobel.......6
Scheideanstakt........v
Goldschmidt ........ 5 RütgerSwerke ........ 6 Metallgelelllchast. ...... 8
Philipp Holzmann......7
Zementwerk Heidelberg . . 10 Cementwerk Karlstadt. ... 10 Wayß & Freytag......8
Schultheis Patzenhofer ... 15 Ostwerke...... 12
Aku...........18
Bemberg...... 14
Zellstoff Waldhof .... 13'/. Zellstoff Aschaffenburg . . . 12 Charlottenburger Wasser ... 8 Dessauer Gas..... • . S
Daimler Motoren ...... 0 Deutsche Linoleum ......
Rat. Automobil . ...... 0 Orenstein & Koppel ..... 6 Leonhard Tieh ...... 10 Svenska...........
Frankfutter Maschinen .... 4 Gritzner...........
Heyliaenstaedt ....... o Iunghantl...........
Lechwette...........
Mainkraftwette Höchst a.M.. .8
Mag...........10
Gebr. Roeder ....... io Rotgt & Haeffner ...... s Süddeutsche Zucker .... 10
76,5
39
192,5
198
309
151,4
136
54,5
50,2
105,5
81
104,5
66
87
130
96,25
27,5
130
294
21,75
31
26
94
79
86
58,5
152
146
192
304
150,6
51 104,5
104,5
65
1 85
89
97,25
26
146
77,75 38,13
192 200
309
151,9 72
55 52
104
80,5
254 204,25 88,25 90,25
129,25 98,75 92,75
130
28 183,5
38,5
9,5 59,5
293
22,5 31
26
86,25
152 145,5
77,75
38
191,5
198,5
308
150,5
55,25
51,6
104
80,5
253
203
86
89
127,25
93,5
92,5
130,5
27,5
183,5
39
9,9
58
286
86
Schluß»
t.Uhr»
Schluß»
Anfang»
kurs
Kurs
lurs
Kurs
Datum
18. 8.
19. 8.
18. 8.
19. 8.
6% Leutiche tketchsametyl.
von 1927 .........
7% Deutsche ReichSanleihe
87,75
—
88
—
von 1929 ..........
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
101,75
—
102
—
Auslos.-Rechten.......
60
59,85
60
60
Desgl. ohne Auslos.-Rechte . . .
7,8
7,8
7,75
7,8
8% Hess. Dolksstaat von 1929
trückzahlb. 102%)......
93
93,5
Oberhessen Provinz - Anleihe mit
AuSlos.-Rechten.......
Deutsche Komm. Sammelabl.
59
—
—
—
Anleihe Sette 1.......
58,95
—
58,5
8% Franks. Hyp.-Bank Goldpsc
XIII unkündbar bis 1934 . . .
101
7% Franks. üyp.»Bank Goldpse unkündbar bis 1932 .....
<%% Rheinische Hyp.-Bank
99
—
—
—
Liqu. Goldpse........
6% Br. Landrspsandbttefanstalt,
86,75
—
—
—
Pfandbriefe R. 17......
8% Pr. LandeSpsandbttesanstalt
101,25
—
101,25
—
Somm.-Lbl.R. 20......
7% Pr. Landerpfandbriesanstalt,
98
98
—
Pfandbriefe R. 10......
A.E.G. abg. Borkttegs-Obligatio
97
97
nen, rückzahlbar 1932 ....
92
-
—
—
4% Oesterrelchtsche Goldrente . .
26,5
4,20% Oesterreichische Silberrente
3,25
3,15
—
4% Oesterreichische Einheitliche
3,15
Rente..........
2,075
_
2.1
«% Ungarische Goldrente ....
24,15
-___
24,4
24,4
4% Ungarische StaatSrenie v. 1910
19,5
4N% desgl. von 1913.....
20,75
—
20,25
4% Ungarische Kronenrente . .
2,1
—
2,15
2,13
5,25
4% Türkische Zollanleihe von 1911
5,35
5,3
5j2
4% Türkische Bagdadbahn-Anl
Serie I...........
4% deSgl. Serie II.......
5,4
—
5,65
_
5,25
—
5,4
_
5% Rumänische vereinh. Rente
von 1903 ..........
9,5
—
9,55
9,55
iy*% Rumänische vereinh. Rente
Von 1913 .........
16,2
16
16
15,99
t% Rumänische vereinh. Rente .
7,45
7,4
7,4
Berlin, 13. August
Geld
Bries "
Amerikanische Noten ...... Belgische Noten. .......
Dänische Noten ........
Englische Noten ....... Französische Noten ....... Holländische Noten .......
4,165 58,38
111,95 20,347
16,427
168,16 21,95
111,86
59,08 2,469
112,08 81,44 43,51
12,39 73,15
4,185 58,62
112,32 20,427
16,487
168,84 22,03
112,30 59,32 2,489
112,52
81,76 43,89
12,45
73,45
Italienische Noten........ Norwegische Noten.......
Deutsch-Oesterreich, ä 100 Schilling Rumänische Noten.......
Schwedische Noten ....... Schweizer Noten ........ Spanische Noten ........ Tschechoslowakische Noten. .... Ungarische Noten........
18. August
19. August
Amtliche Notierung
Amtliche
Notierung
Geld
Brief
Geld
Briet
Amft-Rott.
168,47
168,81
168,48
168,82
Buen^AireS
1,528
1,532
1,511
1,515
Brff.-Antw-
58,455
58,565
112,33
58,44
51,56
Christiania -
112,11
112,12
112,34
Kopenhagen
112,16
112,38
112,16
112,38
Stockholm -
112,37
112,59
112,39
112,61
Hclsingfors.
Italien. . .
10,524
21,91
10,544
21,95
10,525
21,805
10,545
21,945
London. . .
Ncuhork . .
20,37
20,41
20,37
20,41
4,1815
4,1895
4,1825
4,1905
Paris....
Schwei; . .
16,44
16,48
84,95
16,445
16,485
84,34
81,385
81,502
Spanien. .
43,81
43,89
44,56
44,64
Japan . . .
>ttio de Jan.
2,066
2,070
2,066
2,070
1,417
1,419
0,415
0,417
Wien in D-°
Ceft. abgest
59,095
59,215
59,095
59,215
Prag - . . Belgrad . .
12,406
12,426
12,413
12,433
7,430
7,444
7,429
7,443
Budapest. . Bulgarien.
73,36
3,032
73,50
3,038
73,35
3,027
73,49
3,033
Lissabon . .
18,80
18,84
18,81
18,85
Danzig. . . Konstantin.
81,44
1,784
81,60
1,789
81,43
1,784
81,59
1,789
Athen. . .
5,435
5,445
5,435
5,445
Caoada . .
4,183
4,191
4,182
4,190
Uru aaD ° .
3,467
3,473
3,457
3,463
Cairo . . .
20,88
20,92
20,88
20,92


