Wirtschaft.
Weiter flüssiger Geldmarkt.
der Berichtswoche war von einer wesentlichen Veränderung am Geldmarkt bisher nichts Au spüren. Zum Medio machte sich nur ein leichtes Anziehen der Sähe für Tagesgeld bemerkbar, aber schon kurz darauf gingen die Sähe für Lagesgeld wieder auf den alten Stand zurück. Monatsgeld, Warenwechsel und Privatdiskonten wiesen unveränderte Sähe auf. Für den Devisenmarkt ist augenblicklich die hohe Votierung des französischen Franc von Bedeutung. Ob die Bank von Frankreich eine an sich mögliche und zur Vermeidung weiterer Goldzuflüsse nötige Diskontsenkung vornehmen wird, ist noch unbestimmt. Daher sind auch vorerst neue Diskontsenkungen an den internationalen Geldmärkten nicht zu erwarten, da die Goldabgaben nach Frankreich sowohl London, als auch Veuyork, wie auch Holland ganz und gar unerwünscht sind. Jedenfalls erfordert augenblicklich die Goldbewegung die höchste Aufmerksamkeit in allen Ländern, zumal das Goldproblem neuerdings in Zusammenhang mit dem starken Rückgang der Warenpreise der Welt gebracht wird.
Wochenbericht oom frankfurter Produktenmarkt. Die festeren Auslandmeldungen gaben auch dem Frankfurter Produktenmarkt eine leichte Anregung, und die Tendenz konnte sich überwiegend etwas b e f e st i g e n. Das Geschäft war jedoch auch weiterhin ziemlich klein. Die Hauptmotive für die leichte Befestigung waren das weiter für Körnerfrüchte ungünstige Wetter und der zumeist beträchtliche Ernteausfall in anderen Ländern. Roggen, Hafer und Kleie standen auch in dieser Woche im Vordergründe des Interesses.
Die Weltmarktlage für Weizen war fest, trotzdem konnte sich hier nur mäßiges Geschäft entwickeln. Lediglich am Lieferungsmarkt war die Umsatztätigkeit für die Herbstsichten etwas größer. Der Preis für Effektioware blieb hier vollkommen unverändert.
Der Roggenmarkt stand ypllig unter der Einwirkung der ungünstigen Witterung. Die andauernden Regenfälle würden, so befürchtet man, namentlich die Roggenernte stark beeinträchtigen, zumal sie anscheinend über das ganze Reich verbreitet sind. Da auch anderseits der Bedarf etwas zugenommen haben soll, konnte sich der Preis für sofort lieferbare Ware ziemlich befestigen. Im Termingeschäft konnten die späteren Sichten ebenfalls recht beträchtlich anziehen.
Am M e h l m a r k t wurden die Preise für Weizenmehl von den Mühlen um 0,25 Mark pro Doppelzentner heraufgefetzt. Geschäft war jedoch kaum. Roggenmehl im Einklang mit der Aufwärtsbewegung von Roggen fest. Das Geschäft war auch hierin nur unbedeutend.
Hafer lag, aus den gleichen Gründen wie Roggen, fest. Man betrachtet die Witterungsschäden im allgemeinen als sehr ernst. Die Abgeber hielten meistens mit Ware zurück und verlangen recht hohe Gebote, die auch in den meisten Fällen vom Konsum bewilligt wurden.
Kleie konnte auch in dieser Woche etwas on- ziehen. Das Geschäft war gegen den Schluß der Vorwoche wieder etwas lebhafter. Auch für Nachmehle und sonstige Mühlenfabrikate war kleines Interesse vorhanden. Hülsenfrüchte und Rauhfuttermittel unverändert.
Im Vergleich mit den Preisen der vergangenen Woche lagen Roggen und Hafer bis zu 5 Mark höher Weizen unverändert. Roggenmehl zog um 1,50 Mark, Kleie je eine halbe Mark an. Die Woche schloß zu folgenden Notierungen: Weizen 302,50 bis 905; Roggen 170; Hafer 172,50 bis 175; Weizenkleie 5,75 bis 9; Weizenmehl, füdd., 43,50 bis 44,25; Weizenmehl, niederrh., 43,25 bis 44; Roggenmehl 26 bis 27; Roggenkleie 9; Erbsen, je nach Qualität, 26 bis 35; Linsen desgl. 38 bis 80; Heu, südd., 5 bis 5,50; Weizen- und Roggenstroh 4; Treber, ge- trorfnet, 10,50 bis 11,25 Mark. Die Preise verstehen sich für Getreide je Tonne, für die übrigen Waren je 100 Kilogramm Frachtverrechnung Frankfurt am Main für alsbaldige Lieferung.
Wochenbericht
vom frankfurter Effektenmarkt.
2n dieser Woche war das Geschäft im allgemeinen sehr klein, da ein Auftragseingang an manchen Tagen kaum zu verzeichnen war. Der- Medentlich kam das Geschäft fast völlig zum Stillstand. Die innerpolitische Lage mahnte die
Kulisse stark zur Zurückhaltung. Stärker beeinflußt wurde die Börse aber noch von anderen ungünstigen Vachrichten. So verstimmte vor allem der nicht gerade günstig« Wirtschaftsbericht der Dresdner Bank, die immer noch schlechten Verhältnisse an den Auslandbörsen und die wieder eingetretene Verschlechterung am Arbeitsmarkt. Kursabschwächungen traten jedoch nur in einigen Fällen ein, da fast von keiner Seite Material an den Markt kam, und wenn, so wurde dies doch verhältnismäßig leicht untergebracht. Später besserte sich di« Tendenz an der Veuhorker Börse, auch von den übrigen Auslandmärkten wurden festere Kurse genannt; die Spekulation blieb aber weiterhin reserviert. Etwas mehr Interesse konzentrierte sich jedoch auf den Pfandbrief- und Rentenmarkt auf eine Meldung hin, daß ab 2. Januar 1931 die Kapitalertragssteuer für alle festverzinslichen Werte aufgehoben werden solle. -Unter diesen Bedingungen lautete von diesem Moment an die Zukunftsprognose — da auch das Bestreben bestehen solle, eine weitere Verbilligung der Pfandbrieftypen herbeizuführen, wodurch die Rendite der Aktien- märkte eine Steigerung erfahren dürfte — etwas zuversichtlicher. Vatürlich wird damit noch eine gewisse Zeit verstreichen, und vor allem müssen die innerpolitischen Schwierigkeiten beseitigt sein. Je näher die Entscheidung der Reichstagsabstimmung heranrückte, um so zurückhaltender und lebloser wurde die Börse. Als bekannt wurde, daß nach der Ablehnung durch den Reichstag der Paragraph 48 der Verfassung angewendet werden muß, machte sich, nachdem schon die Börse auch in den letzten Tagen sehr widerstandsfähig war, eine allgemeine Beruhigung und Zuversicht geltend. Die Tendenz erfuhr sogar eine Befestigung, obwohl die Meinungen über diese Zwangsanwendung geteilt waren. Das Geschäft war dann wohl lebhafter, beschränkte sich aber in der Hauptsache auf Meinungskäufe der Kulisse. Aufträge waren kaum eingetroffen. Führend waren Kunstseideaktien, die am letzten Börsentag ihren Gesamtgewinn von bis zu zehn Prozent erreichen konnten. Angeblich waren diese Werte von amerikanischer Seite gesucht. Auch die verwandten Freiverkehrsaktien profitierten hiervon. Im Vordergründe standen ferner Kali-, Elektro- und Chemieaktien, die bis zu 6 Proz., teilweise auch bis zu 10 Prozent fester lagen. Schiffahrtswerte unverändert. Reichsbank plus 14 Prozent. Die übrigen Märkte lagen stiller, doch ergaben sich auch hier Besserungen. Renten logen fester. Am Geldmarkt war Tagesgeld in Anbetracht des Medios angespannter mit 4,5 Prozent. Am Devisenmarkt konnte sich die Mark kräftig erholen. Die Börse schloß fester und zuversichtlich.
Wochenbericht vom Sronffurfer Schlachtviehmarkt.
Trotz der ungünstigen Wirtschaftslage war der Handel am Frankfurter Schlachtviehmarkt in dieser Woche allgemein ziemlich lebhaft. Die eingetretene kühle Witterung veranlaßte die Metzger, zu etwas größeren Käufen zu schreiten, da der Konsum wieder mehr zu Fleischgerichten übergegangen ist. Auch die Cxportbeteiligung hat wieder etwas zugenommen, so daß auf fast allen Märkten eine recht rege Umsatz tä- t i g k e i t zu verzeichnen war. Größeres Interesse wurde dem Kälbermarkt entgegengebracht. Hier konnten die Preise trotz des größeren Auftriebs von 5 bis zu 10 Mark, in der Hauptsache die unteren Qualitätsklassen, anziehen. Auf dem Rindermarkt war der Auftrieb etwas stärker, als in der Vorwoche. Das angetriebene Vieh war von mittlerer Qualität. Vach regem Handel und unveränderten Preisen wurde der Markt geräumt. Die Ausfuhr in die bekannten Versorgungsgebiete betrug etwa 50 Prozent des Auftriebs. Auf dem Schweinemarkt war die Beschickung ebenfalls stärker als in der Vorwoche. Das Geschäft war rege. Bei anziehenden Preisen wurde ousverkauft. Schafe hatten erstmals seit längerer Zeit wieder ziemlich normalen Auftrieb. Der Handel war auch hierin rege. Bei gleichbleibenden Preisen wurde der Markt geräumt.
Der Gesamtauftrieb -bestand aus 1549 Rindern, darunter 382 Ochsen, 138 Bullen, 521 Kühe und 318 Färsen; ferner aus 1413 Kälbern; 228 Schafen und 5138 Schweinen. Im Vergleich mit dem Auftrieb der vergangenen Woche waren 187 Binder, 27 Kälber, 50 Schafe und 264 Schweine mehr angetrieben.
Bezahlt wurden pro Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 58 bis 61, a2) 54 bis 57, bl) 50 bis 53; Bullen a) 52 bis 56, b) 47 bis 51; Kühe a) 46 bis 49, b) 42 bis 45, c) 36 bis 41, d) 30 bis 35; Färsen a) 59 bis 62, b) 54 bis 58, ch 50 bis 53. Kälber b) 75 bis 79, c) 68 bis 74, d) 60 bis 67. Schafe al) 49 bis 52, b) 42 bis 48. Schweine b) 65 bis 67, c) 68 bis 70, d) 68 bis 70, e) 64 bis 67. Im Vergleich mit den Preisen der vergangenen Woche konnten Kälber, wie schon erwähnt, von 5 bis 10 Mark anziehen; Schweine besserten sich um weitere 2 Mark. Rinder und Schafe blieben unverändert.
*
* Realkredit für Genossenschaften. Die Genofsenschaftsabteilung auf der Dresdner Dank haben mit der größten deutschen Pfandbriefbank der Preußischen Central-Dodenkredit- und Pfandbrief-Bank AG., Vereinbarungen zur vorzugsweisen Bearbeitung von Anträgen auf Einräumung von Hypothekarkrediten, die aus den Kreisen der angeschlossenen Genossenschaften kommen, getroffen. Wie aus einem Rundschreiben
hervorgeht, ist die Preußische Central-Boden- kredit- und Pfandbrief-Dank AG. bereit, Anträge auf Beleihung von Grundstücken, welche ihr seitens der mit der Dresdner Dank arbeitenden Genossenschaften eingereicht werden, bevorzugt zu bearbeiten. In Frage kommen dabei Beleihungen in einer Mindesthöhe von 8000 Mk. und In Ortschaften mit mindestens 10 000 Einwohnern, ferner vor allem städtische Wohnungsgrundstücke', während industrielle Objekte zunächst noch ausscheiden.
* Versicherungs-Dividenden. Von den Versicherungsgesellschaften des Atlaskon- zerns in Ludwigshafen beantragen die Lebens-, Versicherungsbank Veuer Atlas unverändert acht Prozent Dividende, die Allgemeine Versicherungsbank Deutscher Atlas 5 (i. D. 10) Prozent, und die Transport-Rückversicherungsbank Rheinischer Atlas 5 (0) Prozent.
Frankfurter Abcndbörfe.
Frankfurt a. M., 18. Juli. Tendenz: knapp behauptet. An der Abendbörse konnte keine Erholung eintreten, und bei anhaltender Zurückhaltung und Lustlosigkeit waren die Kurse meist
Rundsunkprogramm.
Sonntag. 20. Juli.
7 bis 8.15: Von Hamburg: Hafenkonzert. 9: Von der Christuskirche Mainz: Festgottesdienst anläßlich der Anwesenheit des Reichspräsidenten von Hindenburg. 10.30: 7. Laienmusik: Volkslieder in neuen Dearbeitungen. 11.15 bis 13: Von der Stadthalle Mainz: Festakt anläßlich der Anwesenheit des Reichspräsidenten. 13.10: Mittags- ftändchen. 14: Stunde der Jugend. 15: Stunde des Landes. 16: Vom Stadion Frankfurt a. M.: Auftakt zum großen Steherrennen. 16.10: Von Stuttgart: Konzert des Rundfunkorchesters. 17 bis 18.20: Von Wiesbaden: Ankunft und Begrüßung des Reichspräsidenten. 17.15: Konzert des Rundfunkorchesters: Festliche Ouvertüren. 18: Vom Festplah Wiesbaden: Besuch des Reichspräsidenten und Reportage über das Befreiungsfestspiel „Deutschlands Strom". Chorische Dichtung von Reichskunstwart Dr. Edwin Redslob. 18.20: Von Kassel: „Die deutsch« Volkskunst und die Krise der deutschen Bildung", Vortrag von Dr. Paul Zaunert. 19.30: Frühling (Mai). Ein Sketsch von Erno Szep. Deutsch von Stefan I. Klein. 20.15: Konzert des Rundfunkorchesters. 22.30: Vachrichten, Sportbericht. 23 bis 0.30: Tanzmusik.
Montag, 21. 3uli.
7.30 bis 8.30: Aus dem Stadtpark Mainz: Frühkonzert von Mitgliedern des Mainzer Berufsorchesters. 11.45: Werbekonzert. 12.20: Von Schlangenbad: Konzert des Kurorchesters. 13: Schallplattenkonzert: Romantiker-Lieb«. 15.15: »Der Segen des Wanderns für jung und alt", Vortrag von Turnlehrerin Fröhlich-Imig. 16: Aus dem Kurhaus Dad-Vauheim: Konzert des Kurorchesters. 18.05: „Das alte und das neue Moskau", Gespräch zwischen Alfons Poquet, Alexander Roßmann und Paul Laven. 18.35: »Liebe und Verbrechen", Vortrag von Rechtsanwalt Dr. Dr. Frey, Berlin. 19.05: Englischer Sprachunterricht. 19.30: Unterhaltungskonzert des Rundfunkorchesters: Operettenmusik von Franz von Supptz. 20: Der eingebildete Kranke. Komödie in drei Akten von Moliöre. 21.15: Abschiedskonzert Elisabeth Friedrich. 22.15: „Cafe Dreckhaufen", Erzählung von Franz Krey, Essen.
Dienstag, 22. Juli.
7.30 bis 8.30: Aus dem Stadtpark Mainz: Frühkonzert von Mitgliedern des Mainzer Berufsorchesters. 11.45: Von Koblenz, Deutsches Eck: Empfang des Reichspräsidenten. 12.30 bis 13.20: Bon Koblenz, Stadthalle: Befreiungsakt der preußischen Staatsregierung. 13.20 bis 14: Schallplattenkonzert: Buntes Programm. 15: Haus- frauen-Rachmittag. 16 bis 17.45: Von Stuttgart: Vachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. 18.05: „Der Betriebsrätegedanke", Vortrag von Bruno Rudolph vom Gewerkschaftsbund der Angestellten, Frankfurt a. M. 18.35: Aus Mannheim: „Von deutschem Leben in Temesvar", Vortrag von Professor Maenner, Weinheim. 19.05: Bon Freiburg: Anton Fendrich liest drei Geschichten. 19.30: Von Stuttgart: Ferienreise für die Daheimgebliebenen. 20.45: Von Stuttgart: Serenadenabend des Rundfunkorchesters. 22.15 bis 22.30: Don Koblenz, Deutsches Eck: Ehrenrund- fahrt des Reichspräsidenten auf dem Rhein.
Mittwoch, 23. Juli.
7.30 bis 8.30: Von Dad Homburg: Konzert des Kurorchesters. 10 bis 11: Von Trier: Defreiungs-
feier anläßlich der Anwesenheit des Reichspräsidenten von Hindenburg. 12.20: Von Stuttgart: Promenadenkonzert. 13: Schallplattenkonzert: Schildernde Musik. 15 bis 15.50: Von Stuttgart: Stunde der Jugend. 16: Aus dem Kurhaus Bad- Vauheim: Konzert des Kurorchesters. 18.05: Lesestücke von Theodor Wiesengrund und Carl Dreysuß. 18.35: Von Stuttgart: Pädagogische Reihe: „Schulferien", Vortrag von Rektor Resag. 19.05: Von Stuttgart: „Bei den brasilianischen Llrwaldsiedlern", Vortrag von Ulrich Graf von Reischach. 19.30: Konzert des Rundfunkorchesters. 20.30: Günther Birkenfeld liest seine Erzählungen. 21.15: Aus dem Kursaal Cannstatt: Musik zu historischen Anlässen.
Donnerstag, 24. Juli.
7.30 bis 8.30: Von Bad Homburg: Konzert des Kurorchesters. 12.20: Schallplattenkonzert: Volkstümlich-Russisch. 13: Schallplattenkonzert: Volkstümlich-Russisch (Fortsetzung). 15: Stunde der Jugend. 15: Thessa Klinkhammer erzählt aus ihrer Theaterlaufbahn. 15.25: Wunder der Chemie — Gespräche von Kopernikus. 16: Vachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. 18.05: Zeitfragen. 18.35: „Menschheit und Rundfunk", Vortrag von Georg Loerke, Vaumburg. 19.05: Französischer Sprachunterricht. 19.30: Von Freiburg: Freiburger Zither-Quartett. 20.30: Von Stuttgart: Heitere Musik.
Freitag. 25. Juli.
7.30 bis 8.30: Von Bad Soden i. T.: Konzert des Kurorchesters. 12.20: Schallplattenkonzert: Buntes Programm. 14 bis 14.15: Werbekonzert. 15.15: Don Kassel: Erziehung und Bildung: „Die Aufbauschulen mit besonderer Berücksichtigung derjenigen in Hessen-Vassau", Vortrag von Oberschulrat Dr. Deiters, Kassel. 16: Von Stuttgart: Unterhaltungskonzert des Musikkorps der Freiwilligen Sanitätskolonne Augsburg. 18.05: Bücherstunde: „Buch und Film". 18.35: Von Mannheim: „Schutzimpfungen", Vortrag von Dr. R. Springer, Heidelberg. 19.05: Von Stuttgart: »Das Rätsel in alten Zeiten", Vortrag von Geh. Archivrat Dr. Krauß. 19.30: Von Stuttgart: Kleine Stücke für Solo-Violoncello. 20 bis 20.45: Aus der Llniversität Frankfurt a. M.: Vorlesung von Rabindranath Tagore — Einleitende Worte und Llebersehung aus dem Englischen von Dr. Alfons Paquet. 20.45: Von Stuttgart: Hörerwünsche. 22: Von Stuttgart: Edles Köppen. 22.50: Unterhaltungskonzert.
Somslag, 26. Juli.
7.30 bis 8.30: Don Bad Soden i. T.: Konzert des Kurorchesters. 12.20: Schallplattenkonzert: Operettenmusik. 13.20: Operettenmusik. 14.30: Don Stuttgart: Stunde der Jugend. 16: Aus dem Kursaal Cannstatt: älnterhaltungskonzert. 18.05: .Stunde des Frankfurter Bundes für Dolksbil- dung: „Arthur Schopenhauer", Dortrag von Dr. Leo Hamburger, Frankfurt a. M. 18.35: Stund» der Arbeit: „Die volkswirtschaftliche Bedeutung des deutschen Handwerks", Dortrag von Dr. Hans Knöpp, Referent bei der Handwerkskammer. 19.05: Spanischer Sprachunterricht. 19.30: Konzert der Musikabteilung des Touristenvereins „Die Vaturfreunde". 20.15: Ein Walzertraum, Operette in drei Akten. 23.20 bis 0.30: Tanzmusik.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
D>° hm,er den Papieren ang-sührt-n Ziffern g-b-n di- Höhe der zul-t,, b-,chf°„°n-n Dividende an. - ReichsbankdiskVN, 4 V.H., Lvmbardzinssuß 5 °. H.
$ran!furi a. Ul.
Berlin
Schluß»! kurs
Schluß!. Abend» börsc
Schluß» kurs
Gchlußk. Mittag» börse
Datum
17 7 |
18 7
17 7
18. 7.
6% Deutrche öieidjsaiueuje von 1927 .........
7% Deutsche Reichsanleihe
88,5
88,5
88,65
88,5
103,25
103
103
102,9
Deutsche Anl..Mlös.>SchuId mit
Auslos.-Rechten.......
62
8,9
60
8,2
61,13
8,8
61,13
8,25
Desgl. ohne Auslos^Rechte . . 8% Heil. SBolWtaat von 1929
(rüdiahlb. 102%)......
_
97,25
97,5
Oberhellen Provinz • Anleihe mit
59
Deutlche Komm. Sammelabl.
Anleihe Serie 1......
8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse
60,75
59,75
61
60,5
XIII unkündbar bis 1984 . . .
102
102
7% Franks. Hbp.-Bank Goldpse unkündbar bW 1932 .....
96,75
96,75
<y*% Rheinische Hyp.-Bank
Ltqu. Goldpse........
8% Pr. LandeSpsandbriesanstali,
90
90,1
—
-
Psandbriese R. 17.....
101,5
101,5
101,75
103,75
8% Pr. Landesplandbriesanstalt,
Komm^Lbl. R. 20.....
-
98
98
7% Pr. Landeopsandbriefanstalt.
96,5
96,5
97
97
«l.E.G. abg. Borkriegs-Obllgatto
nen, rückzahlbar 1932 .....
93
93
-
—
4% Oesterretchiiche Golbrente . . 4,20% Oesterreichilche Silberrente
26,75
2,9
26,65
2,9
26,8
26,75
4% Oesterreichilche Einheitliche
3
Rente...........
4% Ungarilche Goldrente ....
1,9
23,5
1,9
23,4
93 5
1,95
23,5
20,25
20,75
4% Ungarilche Staatsrente v. 1910
20,25
4'/,% desgl. von 1913.....
—-
—»
20,9
4% Ungarilche Kronenrente . .
1,9
2
2
4% Dürkilche Zollanleihe von 1911
5
4,9
5
4% Türkische Bagdadbahn-Anl
Serie 1 .....-.....
5
5
5,1
5,13
4% desgl. Serie II.......
6% Rumänische vereinh. Rente
5
5
5,1
5,1
von 1903 .........
9,75
9,7
4%% Rumänische vereinh. Rente
von 1918 ..... .....
4% Rumänische vereinh. Rente .
16,25
16,25
16,25
1.3
1,1
7,75
7,75
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß» kurs
Gchlußk. Abend» börse
Schlußkurs
Schluß!. Mittag, börse
Datum
17 7
18 7
17 7
18 7.
Hamburg-Amerika Batet .... tzamburg-Südam. Dampfschifs. 8 Hansa Tampfschiss.....10
Norddeutscher Lloyd.....8
Allgemeine DeutscheCreditanst. 10
Barmer Bankverein .... 10 Berliner Handelsgesellschaft . 12 Commerz- und Privat-Bank. 11 Darmstädter und Nationalbank 12 Deutsche Bank und
Disconto-Gefellschast, ... 10
Dresdner Bank......10
Reichsbank........12
A.E.G............8
Bergmann.........9
Elektr. LleferungSgesellschast. 10 Licht und Kraft......io
Felten & Guilleaume . . . IV. Gesellschaft für Elektrische
Unternehmungen .... io Hamburger ElektrizltätS-Werke 10 Rheinische Elektrizität .... 9 Schlesische Elektrizität. ... 10 Schuckerl L Co.......u
Siemens & HaiSke . • • . . 16 Transradio ........ 8 Lahmeyer & Co....... io
Buderus..........b
Deutsche Erdöl ....... 6
Essener Steinkohle......8
Gelsenkirchener.......8
Harpener...... . . . 0
Hoesch Eisen..... 6^
Ilie Bergbau ....... 10 Klöcknerwerke ........ 7 Köln-Neuesten...... . 1
Mannesmann-Röhre« .... 7 Manöselder Bergbau ..... 7 Oberschles. Estenbedars .... 6 Oberschles Kokswerke.....7
Dhönir Bergbau......6%
Rheinische Braunkohle« . . 10
Rheinstahl...... 6
Riebeck Montan......7,2
98
98,25
110,75
120
157,5
139,75
202
131,25
131,75
268,5
150,5
148
109
148
219,25
161,5
74,25
129
119
94,5
68
86
'24,5
102
95,4
96,5
120
137,25
196,5
130,5
130,5
256
146,5
143,25
105
143
166,75
209
160
72
124,5
117,5
84,25
218
98,13
98,13
111,25
120
157,5 139,75
202,75
131
131,75
268,25
150,5 178
148 109,65
148,65
132,5 145,75 172,25
219,5
160,5
85,25
128,75 119,25
95
239
96 93
93,75 68
93,25
86,4 224
101,75
96,4
153
96,75
111
120 153,65 137,25
196
130
130,5 255
147
137
141,75
106,5
142
132
130,25
139 165,5 208,75
115
160,5
71
82
125,25 117,25
95,25
91,5
91,9
67,5
55,5
91,25
84,25
216,75
99
Frankfurt a.M.
Berlin
Gchluß- kurs
Schluß!. Abend» börsc
Schluß» !urS
Schluß!. Mittag» börse
Datum
17. 7
18 7
17 7
18 7.
Bereinigte Stahlwerke ....
Otavi Minen......16'/,
Kaliwerke Aschersleben ... 10
Kaliwerke Westeregeln ... 10 Kaliwerke Salzdetfurth . . . 15
I. ®. Farben-Industrte ... 12 Dynamit Nobel.......6
Scheideanstalt........ 9 Goldschmidt ...... .5 Rütgerswerke ........ 6 Metallgesellschaft.......8
Philipp Holzmann......7
Zementwerk Heidelberg . . 16 Cementwerk Karlstadt. ... 10 Wayß & Frey tag ...... 8
Schultheis Patzenhoser ... 15 Ostwerke.........12
Aku...........18
Bembcrg.........1-t
Zellstoff Waldhof .... 18-/, Zellstoff Aschaffenburg ... 12 Charlottenburger Wasser ... 8 Dessauer GaS ........ S Daimler Motoren ...... 0 Deutsche Linoleum ......
Nat. Automobil ....... 0 Orenstein & Koppel ..... 6 Leonhard Tietz ...... io Svenska...........
Frankfurter Maschinen .... 4
Grtyner....... 6
Heyligenstardt ...... .0 Iunghan«......... e
Lechwerke...........
Mainkrastwerke Höchst a. M.. . 8 Miag...........io
Gebr. Roeder.......io
Botgt & Hacffner.......
Süddeutlche äuda • * • . io
86
211
217,5
370
161,65
145
60
57,5
114
105,5
131
76
109,5
32,5
203,5
141,5
25
31
36,25
94
104,25
148
160
83,5
201
207 355
157
143
58
55,75 113
84,5 105
74
103,75 104
in
31
196,5
23,5
32
36
94,5 82
103
160
86,25
42 211,5 218.5
371
161,65
76,75
60 57,25 113,5
76
290,5 239,25 109,25 110,25
146,5
110 101,75 147,4
32,5 204,13
46
68 142,25
311
23 31,25
35,25
91,75
150 160
84
41,5 200,75
208,25
354,13
156
58,5
55,5 113
85,5
75
278,25 228 104 105 143
114,5
98,5 141,75
31,75
197,5
45 13 65
137 311
23,5 32
35,25
5
152
160,6
Banknoten.
Berlin, 18. Juli
Geld
Bries
Amerikanische Noten......
Belgische Noten. .......
Dänische Noten ........
Englische Noten ........ Französische Noten ....... Holländische Noten ....... Italienische Noten........ Norwegische Noten.......
Deutsch-Oesterreich, ä 100 Schilling Rumänische Noten.......
Schwedische Noten ....... Schweizer Noten ........ Spanische Noten ........ Tschechoslowakische Noten.....
Ungarische Noten . .......
Deoifcnmarfl Berlin
4,171
58,38
111,78
20,322
16,445
168,04
21,97
111,73
59,07
2,465
112,32
81,39
48,35
12,387
73,15
- Jranffurt
4,191
58,62
112,22
20,402
16,505
168,72
22,05
112,17
59,31
2,485
112,76
81,71
48,55
12,447
73,45
a. M.
17. Juli
18. Juli
Amtliche Geld
Notierung
Nrici
Amtliche Geld
Notierung
1 Bries
Amft.°Rott. Buen.»Aires Brff.-Antw. Christiania - Kopenhagen Stockholm . Helssngfors. Italien. . . London. . . Neuyork . . Paris.... Schweiz .. Spanten. . Japan . . . sH<o de Ian. Wien in D.» Ceft. abgest. Prag . . . Belgrad . . Budapest. . Bulgarien. Lissabon . . Danzig. . . Konstantia. Athen. . . Tanada . . Uruguay. . flteüo • • •
168,37
1,508
58,455 112,07 112,09 112,46
10,53
21,91
20,352 4,1885
16,46 81,335
48,60 2,068 0,464
59,105 12,407
7,421
73,32 3,034 18,80 81,35 1,784
5,43 4,186 3,566
20,87
168,71
1,512 58,575 112,29 112,31 112,68
10,55 21,95
20,392 4,1915
16,50 81,495
48,70 2,072 0,462
59,225 12,427
7,435 73,46 3,040 18,84 81,51
1,789
5,44 4,194 3,574
20,915
168,37 1,523 58,46
112,07 112,09 112,47 10,533 21,915 20,352
4,184 16,46
81,325 48,65 2,068 0,459
59,13
12,407 7,425 73,35 3,034 18,80 81,35 1,784
5,43 4,188 3,586
20,875
168,71 1,527 58,58
112,29
112,31
112,69 10,553 21,955 20,392
4,192 16,50
81,485
48,75
2,072 0,461
59,25
12,427 7,439
73,49
3,040
18,84
81,51
1,739
5,44
4,196
3,594
20,915


