Ausgabe 
19.7.1930
 
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knapp behauptet bzw. weiter leicht gebrückt. Das Geschäft blieb gering. Nur 3.-G -Farben waren auf einige Dcckungskäufe leicht gebessert. Etwas schwächer lagen Schis fahrt »werte. Schuckert und Gelsenkirchen. Kunftseibeaktien und Bankwerie blieben behauptet. 3m Verlaufe war bic Stim­mung unverändert zurüdhaltenb. 2lm Anleihe- marft gaben Altbesltz erneut 0.5 Prozent nach. Mtbesihanleihe 60, Neubesihanleche 825. Barmer Dank 120, Tommer-bank 137 25. Danatbank 196,50,

Dresdner Dank 130,50, Reichsbarck 256, RütgerS- werke 72, Gelsenkirchen 124,50, Aschersleben 201, Westeregeln 207, Phönix 8425, Stahlverein 83L0, Aku 104 bis 103,75, AEG. 146,50, Daimler 31, Deutsche Linoleum 196.50, Licht und Kraft 14325. 3.-G.-Farben 157, Felten 105, Desfurel 143. Holt­mann 84,50, Karstadt 100, Metallgesellschaft 113. Nütgerswerle 55,75, Schuckert 166,75, Siemens 209, Hapag 95,40.

Oer Erfinder der Stenotypistin.

Zerdinand Schrey, der große Stenograph. - Oer Mann, der Schreibmaschine und Füllfederhalter in Deutschland eingeführt hat. $. X. Gabelsberger und Wilhelm Stolze. Was ein moderner Parlamentsstenograph leisten muß. Don Or. Frih Ellmann.

Arn 19. 3uli feiert der einzige noch lebende Pionier der deutschen Stenogra­phie. Ferdinand S ch r e y . seinen 80. Ge­burtstag.

3n den Schreibstuben früherer Zeiten muh es schrecklich langweilig hergegangen sein. Der Gänsekiel wurde sorgsältig zurechtgeschnitten, den CBteiftift, der noch wirklich mit Blei und nicht mit Graphit gefüllt war, mußte man vor jedem Strich anseuchten. Statt des bequemen Stempels wurden umständliche Siegel angebracht, und der Briefumschlag wurde selbst fabriziert oder durch kunstvolles Kniffen des Papiers ersetzt. Das Schlagwort von der ^Nationalisierung" war noch nicht bekannt, denn es ist ja erst in den letzten Jahren geprägt worden: aber gnmblegenbe Be- triebSverbesserungen, die ruhig mit der Rationa­lisierung unserer Tage verglichen werden können, gab eS auch schon im 19. Jahrhundert. Don den Männern, die auS der alten Schreibstube das moderne Bureau machen halsen, lebt nur noch einer, der am 19.3uli d. 3. seinen 8 0. Ge­burtstag feiert Es ist Ferdinand S ch r e h , der große Stenograph und der Mann, der sich in Deutschland um die Einführung derSchreib- ma sch ine und des Füllfederhalters verdient gemacht hat. Er hat auch das Wort .Stenotypistin" erfunden, das heute aus dem deutschen Sprachgebrauch nicht mehr fort- zudenken ist.

Ferdinand Schreh wurde am 19. 3uli 1850 in Elberfeld als Sohn armer Eltern geboren. Früh verwaist, wurde er von Verwandten erzogen und in die Volksschule geschickt. Dann brachte man ihn als Lehrling in einer kleinen Bank unter und glaubte, nun alles getan zu haben, was sich für ben armen Burschen tun lieh. 3n seinen Mußestunden beschäftigte sich der junge Bank­beamte mit stenographischen Studien, und im 3ahre 1887 veröffentlichte er ein eigenes Kurz­schriftsystem, daS sich auf die Arbeiten feiner großen Vorgänger Stolze und Gabels- b e r g e r stützte, aber auch eine Reihe eigener Gedanken enthielt. Zehn 3 ah re darauf war das in ganz Norddeutschland verbreitete System Stvl^r-Schrey im wesentlichen vollendet. Ferdi­nand Schrey selbst war einer der flottesten Steno­graphen, die eS in Deutschland gegeben hat, ohne daß er anzugeben vermochte, wieviel Silben er in jeder Minute zu Papier brachte. Cs ist recht fraglich, ob er etwa mit dem Stenographen Dr. 3 v n u s ch a t hätte in Wettbewerb treten können, der die Reden im Reichstag aufnimmt und 470 Silben in der Minute schreibt. Schon vor einigen 3ahrzehnten gab es übrigens einen besonders tüchtigen deutschen Stenographen, Dr. T o m b o ht Barmen, der Ferdinand Schrey an Geschwindigkeit übertraf.

3n gewissen Abständen werden Listen der Bücher veröffentlicht, die die meisten Käufer finden. 3n diese Listen sollte man auch die Schrif­ten von Ferdinand Schrey aufnehmen, denn feine Lehrbücher sind In mehr als einer Million Exemplaren verbreitet. Nicht durch diese schrift­stellerische Tätigkeit ist der berühmte Stenograph jedoch seinerzeit zu einem beträchtlichen Vermögen gelangt, das dann während der 3nflation wieder verloren ging. Einiges brachte ihm die Einfüh- rung der ersten brauchbaren Schreibmaschinen au6 Amerika, und noch mehr verdiente er mit Füllfederhaltern, die er zunächst ebenfalls im­portierte und später selbst herstellte. Wenn man bedenkt, daß die Schreibmaschine heute aus keinem Düreau mehr fortzudenken und der Füllfeder­halter für viele unentbehrlich geworden ist, so kann man daran ermessen, was Ferdinand Schrey abgesehen von seinen stenographischen Leistungen für die Rationalisierung in seiner Zeit getan hat. Ganz hat er sich übrigens immer noch nicht zur Ruhe gesetzt. Er hat jetzt ein vereinfachtes System der Kurzschrift erfunden, das er als Volks-Der- kehrS-Stenographie bezeichnet. Seit einigen Zäh­ren gibt es auch eine deutsche Einheits- kurzschrift, in die wesentliche Bestandteile deS Systems Stolze-Schrey aufgenommen worden find.

Die Erfinder der verschiedenen stenographischen Systeme waren leidenschaftlich in ihre Arbeit vertieft. Franz Haber G a be l s b e rg e r, der am 9. Februar 1789 in München geboren wurde und dort Sekretär und Kanzlist im bayerischen Staatsministerium des 3nnem gewesen ist, hat 17 3ahre, von 1817 bis 1834, unermüdlich und unter Zuhilfenahme der Nächte an der Ausarbei­tung seines Systems gearbeitet, das er dann in seinerAnleitung zur deutschen Redezeichenkunst und Stenographie" veröffentlichte, und bas nicht nur für bic beutfchen, fonbem auch für die aus­ländischen Kurzschriften grundlegend geworden ist. Fast noch verbissener arbeitete Wilhelm Stolze, der Sohn eines Berliner Schuhmacher­meisters, an der Entwicklung seines Systems. Durch den frühen Tod seines DaterS mußte er das Gymnasium vorzeitig verlassen und feinen Plan, Theologe zu werden, aufgeben. Als Neun­zehnjähriger trat er im Herbst 1817 in eine Ver­sicherungsgesellschaft ein, gab sich aber nicht da­mit zufrieden, nun eine bescheidene Lebensstellung gefunden zu haben, sondern besuchte in seinen Mußestunden die Vorlesungen der Universität und lernte sieben Sprachen, die er vollständig beherrschte. 3n den älniversitätsvorlesungen hatte er erfahren, daß schon Römer und Griechen eine freilich sehr unvollkommene Kurz­schrift kannten, und daß z. D. Ciceros Reben stenographiert" worden waren. Als Dabelsber- gers grundlegendes Werk erschien, hatte sich Stolze schon längst feine eigenen Gedanken über eine zukünftige deutsche Kurzschrift ge­macht, und er versuchte nun, das Werk deS Münchener Stenographen zu verbessern. 3m Alter von 37 Zähren gab er zum Entsetzen seiner Bekannten kurzerhanb seine Stellung auf, um sich fortan ganz seinen Plänen zu widmen. Es ging ihm rechtschaffen schlecht, und schließlich mußte er eine Malerialwarenhandlungen auf­machen, um sich kümmerlich zu ernähren. Hinter dem Ladentisch schrieb er ein Lehrbuch, bas er im 3ahre 1840 abschloß unb bem preußischen Kultusminister mit der Ditte einreichte, ihn bei der Herausgabe zu unterstützen. Der Staat zahlte ihm 282 Taler und überwies ihm sieben Offiziere des Generalstabs, die er in der Stenographie unterrichten sollte. Unter ihnen befanden sich Roon und Falken st ein, damals noch junge Offiziere. Es folgten wieder mehrere Zähre der Not, bis Wilhelm Stolze im 3ahre 1847 als Parlamentsstenograph in den Preußischen Land­tag berufen wurde: aber schon nach kurzer Zeit entlieh man ihn sowie drei von seinen Schülern, und es vergingen wiederum einige 3ahre, bis er endlich eine gesicherte Position als Parla­mentsstenograph im Preußischen Abgeordneten­haus sand.

Ferdinand Schrey, der letzte Pionier der deut­schen Stenographie, hat mehr Glück als seine Vorgänger gehabt und darf es nun erleben, daß die Kurzschrift als unentbehrliches Hilfs­mittel überall anerkannt ist. Bemüht man sich doch sogar, eine einheitliche internationale Kurzschrift für alle Sprachen zu schaf­fen! Die Schwierigkeiten, die dabei zu überwinden sind, dürfen allerdings picht unterschätzt werben: benn die ßautoerbinbungen find in jeder Sprache anders. Schrey sieht heute, daß viele hundert­tausend Bureauangestellte ebenso selbstverständlich stenographieren und die Schreibmaschine bedienen, wie sie früher die gewöhnliche Schrift beherrsch­ten. Gute Stenographen sind heute überall be­gehrt, wenn sie wirklich Außerordentliches leisten und das ist nicht leicht! 3ohn D. Rhodes, der amtliche Berichterstatter der amerikanischen Parlamente und einer der schnellsten Parla­mentsstenographen der Welt, hat vor drei Zäh­ren bei einem Aufenthalt in Deutschland be­schrieben, was von ihm verlangt wird. 3m amerikanischen Senat spricht jeder Redner von seinem eigenen Platz, und der Stenograph ist da­durch gezwungen, im Sitzungssaal umherzuwan- dem. Wenn die Debatte belebt wird, müssen die Deine fast schneller als die Hand sein, und dabei muh der Stenograph stehend schreiben. 3n

Deutschland werden zum Reichstag nur Steno­graphen mit abgeschlossenem Hochschulstudium $u- gelassen, die ungefähr ebenso wie Regierungsräte besoldet werden. Sie müssen die Rek^n nicht nur mit größter Geschwindigkeit ausnehmen, sondern sie auch sofort druckreif aus dem Stenogramm in die Maschine diktieren.

Oderheffen.

Gemeinderat in Grünberg.

+ Grünberg, 18.3ulL Zu seiner jüngsten Sitzung war der Gemeinderat vollzählig versammelt.

Zum PunktF ä r b g ra b e n" teilte der Dei- geordnete mit, daß unter dem Vorsitz von 06er- regierungsrat Ritzel am Kreisamt Gießen Ver­handlungen zwischen den beiden 3ntercffcnten für daS Gelände Weberei H. Schmidt I. unb Schlossermeister H. Schäser ftattge- funben hätten, bic zu einer Einigung führten. Danach soll der Weberei Schmidt der größere Teil des Geländes, das an ihr Grundstück grenzt, Unfällen, das Reststück an der Färbgrabengasse Dagegen Schlosser Schäfer erhalten, der außer­dem die Hälfte feines Privatgeländes hinter feiner Werkstatt an die Firma Schmidt zum gleichen Quadratmeterpreis abgibt. Der Ge­meinderat beschloß, das Gelände in der vor­geschlagenen Weise an Schmidt und Schäfer in freihändigem Verkauf zum Preise von 3 Mk. pro Quadratmeter unter Uebcrnabmc sämtlicher Kosten seitens der Käufer zu überlassen. Der Verkauf erfolgt gegen Barzahlung.

Der nächste Punkt betraf die Vergebung der Arbeiten für das Spritzenhaus. Ge­leitet von dem Wunsche, die Arbeiten von hiesi­gen Gewerbetreibenden ausführen zu lassen, wurde unter Aufhebung eines früher gefaßten Beschlufses, die Arbeiten in engerer Submission zu vergeben, nach Vorschlag der Baukommission beschlossen, die Arbeiten an den Wenigstnehmen­den zu vergeben, mit Ausnahme der Maurer- unb Zimmerarbeiten, für die nur je ein Be­werber in Betracht kommen. Die Maurerarbeit erhält Konrad Bock nach dem vom Architekten Balser aufgestellten Voranschlag zum Preise von 5030 Mk., die Zimmerarbeiten Georg HaasL Eo. zum Preise von 1606,45 Mk.. die Dachdecker- arbeiten fallen mit 994,71 Mk. an Dachdecker- meister Philipp Bender als Wenigstnehmenden, die Spenglerarbeiten erhält Friedrich Schröder mit 119,30 Mk. als Wenigstnehmender unter fünf Bewerbern.

Bezüglich der Berufsbürgermeister- frage wurde beschlossen, die jetzt vorliegende abgeänderte Ortssahung anzunehmen und außer­dem den Beigeordneten zu ermächtigen, durch das Kreisamt mit dem seitherigen Bürgermeister Södel wegen Amtsniederlegung gegen eine Abfindung auf Grund Artikel 88, Absatz 2 der Landgemrindeordnung in Verhandlungen zu treten. Beide Beschlüsse wurden nach langen Auseinandersetzungen mit 7 gegen 6 Stimmen ge­faßt. Die Minderheit war entschieden gegen eine Entschädigung, da die Gemeinde keinerlei Schuld an dem gegenwärtigen Zustand trage.

Der Beigeordnete teilte mit, daß etwa sieben bis zehn Ausgesteuerte jetzt vorhanden wären und daß für Arbeitsbeschaffung Mittel und Wege gefunden werden müßten, damit diese Leute nicht der allgemeinen Wohlfahrtspflege zur Last fallen. Er wurde beauftragt, beim Mini­sterium persönlich vorstellig zu werden, um ver­billigte Kredite für in der nächsten Zeit herzu- stellende Arbeiten, u. a. mehrere dringende Straßenherstellungen, zu erlangen.

Landkreis Gießen

± Klein-Linden, 19. 3uli. 3n der letzten Nacht, hin nach 12 Ahr, brach in der im Dach­geschoß befindlichen Werkstatt des Schneider­meisters Eduard B i e d e r, Frankfurter Straße, Feuer aus. Dank des Umstandes, daß die Türen fest geschlossen waren und auch die Fenster nicht offen standen, konnten sich die Flammen zunächst nicht weiter ausbreiten, so daß sich die Feuer­wehren bei ihrer Arbeit auf den Werkstätteraum beschränken konnten. 3nfolge starker Rauchent- toidfung im 3nnem des Hauses mußten die Wehren die Fenster der Werkstätte einschlagen und von außen her den Brand löschen. Nach gut einstündiger Arbeit war es den Feuerwehren gelungen, des Brandes Herr zu werden und die Flammen auf ihren Herd zu beschränken. Trotz­dem ist der Brandschaden erheblich, da eine Anzahl Stoffe und Anzüge bem verheeren­den Element mit zum Opfer gefallen sein sollen. Die Versicherung des geschädigten Mannes soll übrigens auch nicht allzu hoch sein. Man führt den Brand auf Kurzschluß in der elektrischen Leitung zurüd.

Watzenborn-Steinberg, 17.3uli. Der hiesige Ges angverelnGermania" nahm am Sonntag an dem von dem Gesang­vereinLiederkranz" in Büdingen veranstalteten Gesangswettstreit teil. Er konnte unter

der bewährten Leitung seine- langjährigen Chor- melsters Georg Harnisch in der zweiten Stadt- klasfe, in der sechs durchweg gleichwerttge Vereine vertreten waren, mit 130 Punkten ben zweiten Preis erringen (1. Preisträger = 131 Punktes. Ferner errang er mit 140 Punkten ben zweiten Ehrenpreis (1. E.-Pr. 141 Punkte). 3n der Gesamtleistung stand der Gesangverein Germania" mit 419 Punkten an zweiter Stelle in feiner Klasse. Der Verein kann dieses Ergebnis als einen recht schönen Erfolg für sich buchen.

Watzenborn-Steinberg, 18. 3uIL Der zweite von der Stiftung für DolkS- Vorträge aus der deutschen Geschichte ver­anstaltete Vortrag fand auf der Höhe von Ober- fteinberg statt und war wiederum von Hun­derten auS den Ortschaften bet Gießen bis zur Wetterau besucht. Diesmal sprach Archivbirektor Prof. Dr. Dieterich auS Darmstadt über .Glelberg-Gießen-Schiffenbera" und entwickelte in vorzüglicher Weise bic Beziehungen zwischen den Siedlungen und der Kultttr ocS Gießener Dedens. Da man von der Stelle des Vortrages die ganze Gegend vom Dünsberg bis Mim Schiffenberg überblicken kann, wurde der Vortrag andauernd durch Anschauung erläutert Der nächste Vortrag findet tm 3uni 1931 statt.

* L ich, 18. Juli. Am 20. Juli sind es 2 5 3 ahre, daß Frl. Marie Drescher aus Lich in treuer, bingebenber Pflichterfüllung als Haushälterin in der Familie Ludwig Schmidt II (Lich) ohne Unter­brechung tätig ist. Möge die Jubilarin noch viele Jahre in voller Gesundheit ihre Tätigkeit im Haus« Schmidt weiter ausuben.

s. Utphe, 18. Juli. Der hiesige Ziegenzucht­verein hielt seine diesjährige Generalver­sammlung dieser Tage in der Wirtschaft Rühl ab. Der Vorsitzende, Friedrich Stauf, erstattete die Rcchnungsablagc, wobei sich ein kleiner Ueberschuh ergab. Der Verein zählt zur Zeit 28 Züchter der weißen Edelziege als Mitglieder. Auf der Bezirks­schau in Lich erhielten folgende Züchter Preise: Friedr. Staus einen 1. und Ehrenpreis für eine Ziege, Otto S a cf einen 2. Preis für einen Bock, der Landwirt Heinrich R ü h l einen 2. Preis für eine Ziege. Mehrere Preise wurden im abgelaufenen Dereinsjahr auch auf der Bezirksschau in Hungen erzielt. Ferner konnten durch die Körkommission zehn Jungtiere ausgenommen werden. Somit hat der Verein den früheren hohen Stand der Zucht auch in diesem Jahre behauptet.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, den 20. Juli. 5. Sonntag nach Trinitatis.

Sladtklrck-e. 8 Uhr: Pfarrer Mahr, zugleich Chri- ftenlehre für die Neukonfirmierten der Matthäus- gemeinde, 9.30: Pfarrer Becker: Beichte und hl. Abendmahl für Matthäus, unb Markusgemeinde; 11: Kinderkirche für die Markusgemeinde: Pfarrer Becker. Jahanneskirche. 8: Pfarrer Bechtols- fjeimer; zugleich Christenlehre für die Neukonfirmier­ten der Lukasgemeinde; 9.30: Pfarrer Ausfeld: zu­gleich Militärgottesdienft: Beichte und hl. Abendmahl für Lukas- und Johannesgemeinde: 11: Kinderkirche für die Johannesgemeinde: Pfarrer Ausfeld: 20: Bibelbesprechung im Johannessaal; Pfarrer Lenz. Kapelle des Allen Friedhofs. 9.30: Pfarrer Lenz: zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Luthergemeinde: 11: Kinderkirche für die Luther» gemeinde: Pfarrer Lenz. Pelrusgemeinde. 9 45: Waldgottesdienst im Bergwerkswald: Pfarrer Lic. Waas. Elisabeth-Kleinkinderfchule. 8.15: Christen­lehre für die Neukonfirmierten der Petrusgemeinde; Pfarrer Lic. Waas. Klein-Linden. 9: Hauptgottes, dienst, 10: Kindergottesdienst. wiefeck. 9.30. Allen-Bufeck. 10; 13. Kirchberg. 10: Kirchberg: 11: Christenlehre für die konfirmierte weibliche Jugend: 13.30: Lollar. Haufen-Garbenlcich. 9.15: Garbenteich: Christenlehre: 10.30: Haufen. Lich. 9.30: Stiftsdechant Kahn; Christenlehre für die männliche Jugend; 12.45: Kindergottesdienst; 14: Pfarrvikar Draudt. Watzenborn-Steinberg. 13: Hauptgottesdienst mit Christenlehre.

katholische Gemeinden.

Samstag, den 19. Juli.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.

Sonntag, den 20. Juli.

Gießen. 6.30: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Jünglinge; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 14: Andacht. Grünberg. 9.45: Messe mit Predigt. Hungen. 8: Hochamt mit Predigt. Laubach. 10.15: Hochamt mit Predigt; 14.30: Christenlehre und Andacht. Lich. 10: Hoch­amt mit Predigt; 20: Christenlehre und Andacht. Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt. Schotten. 10.30: Hochamt mit Predigt.

Mittwoch, den 23. Juli.

Hungen. 6.15 Uhr: hl. Messe.

Sonntagsdienst d.Acrztc u.Nvotbeken am 20.7,30 S.-R. l)r Schlievbake. lir.S.Klein. Velikanapoiheke.

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