Schwer« ArbeNSfchläge, ei n ze l n. 1. Hch. Dreut II., Griedel: 2. Laut- Klein, Wohn- bach: 3. 3afob KrauSgrill VIII.. Dieder-Weisel.
Leichte ArbeitSfchläg«, paarweise: 1. Wilh. Sijer, Mufchcnheim: 2. Eugen StraS- heirn. Griedci: 3. Karl Psannmüller, Dorfgill: August Weih. Dorsgill.
Dreijährige Fohlen, geboren 1 92 7, ArbcitSfchläge: 1. Hch. Dreut II., Griedel: 2. Wilhelm Reul, Oberhörgern: 3. Jakob KrauS- grill VI1L, Diederweisel.
Dreijährige Fohlen, geboren 1 927, Wagenschläge: 1. Karl Decker V., Muschenheim: 2. Wilh. Giser, Muschenheim: 3. Hch. Fenchel, Griedel: A. Karl Psannmüller, Dorf- gill: August Weih, Dorfgill.
Zweijährige Johlen, geboren 1928, 1. Wilh. Wagner II., KirchgönS.
Zweijährige Fohlen, geboren 1928, Wagenschläge: 2. Herm. Schott, Griedel: Wilh. Dingel, Grüningen: 3. Hch. Schneider, Birklar: 4. Wilh. Wächter II., Gambach.
Zuchtstuten mit Sougfohlen oder mehr. Dachkommen, Arbeitsschläge: 1. Hch Dreut II., Griedel: 2. Adam Hofmann, Langsdorf: 3. Ehr. Schmidt, Dirklar: 4. Gg. Rühl, Langsdorf.
Zuchtstuten mit Saugfohlen oder mehr. Dachkommen, Wagenschläge: 1. Eugen Etrahheim, Griedel: 2. Herrn. Disfel, Griedel: 3. Wilh. Dingel, Grüningen: 4. Karl Dopf II., LanggönS: 5. Hch. Seipp, TratS-Mün- zenbrrg.
Zucht st uten,nachweislichin 1 92 9 g e- deckt und erkennbar tragend, Ar- beitSschläge: 1. Hch. Wallbott XII., Garbenteich, und Louis Häuser, Diederweisel (M); 2. LouiS Klein, Wohnbach: 3. Amb. Jak. Bill, Diederweisel: 4. Louis Klein, Wohnbach: 5. Adam Hofmann, LangSdorf: A. Jakob Krausgrill VIII., Diederweisel: Wilh. Reuhl, Oberhörgern: M. 3akob Krausgrill VIII., Diederweisel: Wilh. Wagner II., Kirchgöns: Hch. Groh, Annerod: Georg Kitzler III., Diederweisel: Gg. Rühl, Langsdorf.
Zuchtstuten, nachweislich in 1 930 g e- deckt und erkennbar tragend, Wagen- schläge: 1. Gg. Hch. Dender, Dorfgill: 2. Hch. Hofmann, Dergcrmühle: Eug. Strahheim, Griedel: 3. Karl Psannmüller, Dorfgill: 4. Paul Butz, Gambach: 5. Karl Dopf II., Lang-Göns: M. Hevm. Schott, Griedel: Fr. H. Will, Holzheim: Wilh. Schmidt II., Grohen-Duseck: Konrad Wilhelm, Deckenbach: Wilh. Sames, Dorfgill: Rud. Koch. Trais-Münzenberg: Hch. Seipp, Trais- Münzenberg.
Zahrestagung der Hessischen Landesversicherungsanstalt.
WSD. Oppenheim, 17. Sept. Hier tagte gestern die Hessische L a n de s v e r s i che - rungsanstalt. Zum Voranschlag für 19 31 erklärte Präsident Dr. Reumann, daß die guten Zeiten für die LandesverficherungS- anstalt vorbei seien. Während es noch im vor. 3ahre möglich war, ^leberschüsse zu erzielen, die in die Millionen gingen, ist es in diesem Jahre nur durch die Heranziehung der Zinseinnahmen möglich, den Betrag von rund einer Million dem Vermögen zuzuschreiben. Der Voranschlag läht keine Möglichkeit mehr, Vermögen zu bilden. Die Einnahmen aus den Beiträgen werden entsprechend der schlechten Wirtschaftslage auf 2,3 Mill. Mk. w e n i g e r veranschlagt. Demgegenüber steigen die Ausgaben sehr stark. Die Renlenousgaben, die in diesem Jahre auf über 23 Mill. Mk. veran- schlagt sind, werden für das kommende Zahr auf rund 25 Mill. Mk. veranschlagt. 3n Hessen finö zur Zeit rund 70 000 Rentenempfänger vorhanden bei einer Dersichertenzahl von rund 350 000. Das bedeutet, dah in Hessen auf fünf Versicherte ein Rentenempfänger ^mmt. Zur Zeit liegen die Verhältnisse so, dah Tag für Tag durchschnittlich 75 Anträge auf Rentenempfang eingehen. Was die freiwilligen Leistungen angeht, so soll im nächsten Jahre das Heilverfahren im bisherigen Umfange beibehalten werden. Dagegen ist es nicht möglich die Mahnahmen für die allgemeine Gesund- veltSfü rsvrge, die dem Kreise der Richt- verficherten zugute kommen und die bisher rund 750 000 Mark betrugen, für 1931 in gleicher Höhe auSzuwerfen. Hier wurde auf Vorschlag deS Vorstandes eine Kürzung um 200 000 Mk vorgenommen (525 000 Mk. in 1930 auf 325 000 Mark in 1931).
Wirtschaft.
Roggenstühung und Baisse-Spekulation.
3n der Frage der Roggenstützung hat sich — wie der WTB.-Handelsdienst von unterrichteter Seite erfährt — von Tag zu Tag mit immer gröberer Deutlichkeit herausgestellt, dah eine umfangreiche Baissespekulation in Verbindung mit politischen Tendenzen gegen die Stützung-st eile betrieben wird. Die Mengen, die die Stühungs- stelle einschließlich der Terminkäufe aus dem Markt nehmen mußte, haben mit 40 000 Tonnen täglich eine Höhe erreicht, die es ziemlich ausgeschlossen erscheinen läht, dah tatsächlich landwirtschaftliche Verkäufe auch nur annähernd in diesem Ilmfange den Angeboten des Handels zugrundeliegen. 3n den acht Wochen von Mitte 3uli bis September sind von der Stützungsstelle mehr als 700 000 Tonnen Roggen ausgenommen worden, denen allerdings auch Verkäufe von mehreren 100 000 Tonnen Gosin-Roggen gegenüberstehen.
Ein Angebot von mehr als 700 000 Tonnen — überwiegend aus Ostdeutschland — ist aber ein Vielfaches von dem, was die Landwirtschaft selbst bei guter Ernte in diesem Zeitraum zum Verkauf bringen kann. Aus der Güterbewegungsstatistik geht hervor, dah selbst in den guten Erntejahren 1928 und 1929 aus ganz Ostdeutschland in dem Zeitraum von Mitte 3uli bis Mitte September noch nicht 250 000 Tonnen zum Versand gebracht worden sind. Wenn dieses 3ahr bei geringerer Ernte das Dreifache allein von der Stühungsstelle ausgenommen wurde, so ist dies nur dadurch zu er» klären, dah einerseits die Landwirte aus ihrer bedrängten Lage heraus sich mit Verkäufen außerordentlich beeilt' haben, andererseits aber von feiten des Handels eine großangelegte Baisse-Spekulation betrieben wurde mit dem ausgesprochenen Ziel, die Stützungsaktion mit Angeboten zu überschütten und zum Zusammenbruch zu bringen.
Die Getreidepolitik des Reiches kann sich aber das Gesetz ihres Handelns nicht von den Machenschaften der Baisse-Spekulation vorschreiben lassen. Aus diesxm Grunde hat man sich entschlossen, durch eine beweglichere Gestaltung der Stützung die angebotenen Mengen auf das normale M a h zurückzuführen, um den durch Spekulation verwirkten Markt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Die Landwirtschaft darf darauf rechnen, dah die Stützung auch weiterhin erfolgreich durchgeführt wird, da man sich zu einer elastischen Taktik in einem Augenblick entschließt, wo die finanziellen Reserven trotz der Baisse-Spekulation des Handels und trotz der bedauerlichen Aufforderung gewisser politischer Kreise, Roggen jetzt forciert zu verkaufen, noch ausreichen.
Die Eisen- und Stahlwarenindustrie im August. Auch der Monat August brachte den Werken der Eisen- und Stahlwarenindustrie keine Besserung der Geschäftslage. Aus den einzelnen Bezirken wird u. a. berichtet: Die Lage der 3ndustrien im südwestfälischen Gebiet hat sich nicht gebessert. Absatzschwierigkeiten führten in vielen Betrieben zu neuen Entlassungen und erheblichen Arbeitszeiteinschränkungen. 3n der Eisenfertigwarcn-3ndustrie haben sich die Schwierigkeiten weiter vermehrt. 3nsbesondere leidet die Gesenkschmiedebranche. Die Schraubenindustrie liegt gleichfalls stark darnieder. Bei den Kalkwalzwerken und Drahtziehereien ist die Lage unbefriedigend.
Arbeiterentlas s u ngen bei der Gute Hoffnungshütte. Die Gute Hoff- nungS-Hütte wird infolge des schlechten Absatzes am 1. und 15. Oktober 1215 Bergleute und Kokoreiarbeiter entlassen. Die Entlassungen verteilen sich auf die Zechen Bondern, Äerkrade und Oborhausen. Vorübergehend wird der Betrieb der Zeche Sterkrade eingeschränkt. Ganz- lich stillgelegt werden die Zechen Bondern und Oborhausen. Die Zeche 3acobi übernimmt di« Förderung der Zeche Bondern. Eine äleberlei- tung der gekündigten Arbeiter auf die Anlagen der Gute Hoffnungshütte ist nicht möglich.
Mühlen-Fusion. Die Generalversammlung der Rheinmühlenwerke AG., Mannheim (Kampffmeher-Kon^ern) genehmigte die vorgeschlagene Fusion mit der Mühlenfirma H. Hilde
brandt & Söhne, Mannheim, und die zu diesem Zwecke notwendige Kapitalerhöhung um 3 auf 5 Millionen Mark.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 18. Sept. Tendenz: schwächer. — An der heutigen Börse war die Stimmung wieder recht unsicher, da über die weitere Entwickelung der innenpolitischen Lage naturgemäß weiter vollkommene llnllar- heit bestand. Bei der herrschenden Zurückhaltung genügte schon relativ kleines Angebot, um kleine Kursrückgänge herbeizuführen. Die Haltung war daher allgemein schwächer, zumal bei den Danken verschiedentlich Berkaussorders vorgelegen haben sollen. Berstimmend wirkten auch die Schwierigkeiten bei der Roggenstützungsaktion und der im August erneut allgemein rückgängige Zementabsah. Die ersten Kurse waren b e t äuhcrst kleinen Umsätzen überwiegend 1 biS2Prozent niedriger. Einige Werte büßten etwas mehr ein. Farben waren erstmalig in größeren Beträgen angeboten und eröffneten 1,5 Prozent niedriger: später ging der Kurs weiter um 1 Prozent zurück. Am Elektromarkt waren vor allem Siemens mit minus 3 Prozent abgeschwächt. AEG. lagen 1,13 Prozent, Licht & Kraft 1,75 Prozent, Ehade- aktien 1,50 Mark niedriger. Montanwerte wurden kaum umgeseht. Die KurStaren lauteten meist etwas schwächer. Einen stärkeren Kursrückgang hatten am Kalimarkt wieder Salzdetfurth. die 6 Prozent einbühten. Banken waren bis zu 1 Prozent abgeschwächt. Zellstoffwerte gaben bis 1,5 Prozent nach. Zement Heidelberg blieben trotz des schlechten ZementabsatzeS behauptet. Deutsche Anleihen waren knapp gehalten. Am Markte der Ausland-Anleihen waren Mexikaner weiter angeboten und schwächer. 3m Verlaufe bestand die Abgabeneigung fort, die Kurse gingen verschiedentlich weiter etwas zurück^ Farben blieben auf dem ermäßigten Riveau behauptet. Tagesgeld war mit 3 Prozent wieder gefragter. Am Devisenmarkt war die Mark etwas höher. Man nannte Mark gegen Dollar 4,196 250, gegen Pfund 20,40, London gegen Kabel 4,8618, gegen Paris 123.73, gegen Mailand 92,81, gegen Madrid 45,40, gegen Holland 12,0680, gegen Schweiz 25,0525.
Berliner Börse.
Berlin, 18. Sept. Rach dem freundlichen Verlauf des Vormittagsverkehrs, eigentlich recht unerwartet, lag die Börseneröffnung allgemein schwächer. Obwohl die extremen Parteien, und besonders die Rationalsozialisten, in ihrem Programm etwas gemäßigter zu werden scheinen und obwohl man damit rechnen kann, daß auch die SPD. der Regierung gegenüber zumindest eine wohlwollende Haltung einnehmen wird, wurde die innenpolitische Situation heute doch wieder etwas ungünstiger beurteilt. Auch der Mißerfolg bei der Roggenstützungsaktion wurde lebhaft diskutiert. Momente, wie die Aufhebung der Kapitalertragsteuer, bessere Berichte aus der Metallwarenindustrie, die Transradio - Fclten- Deutsche-Atlanten-Kombinationen und höhere Reuhorker Schlußkurse blieben dagegen ohne Einfluß. Es war zu den ersten Rotierungen Ware da, die bei einem Teil der Papiere bei einem ein- bis zweiprozentigen und bei schwereren Werten bis zu fünf Prozent niedrigerem Kurse Aufnahme fand. Als Grund für diese Schwäche gab man die rückgängigen Metallpreise und vor allem einen Passus in dem gestrigen Zulassungsprojekt der Siemens-Debentures an. in der die Geschäftslage als nicht befriedigend bezeichnet wird. Hierbei wurde aber wohl übersehen, dah dieses Prospekt vom August 1930 datiert und Daß man nach den lehtgerneldeten Reueinstellungen von über 500 Arbeitern eigentlich annehmen müßte, daß r Beschäftigungsgrad jetzt wieder in aussteigen- ber Linie sich befände. Siemens-Aktien eröffneten 4,25 Prozent niedriger. Salzdetfurth minus 5,5 Prozent. Als einzige Ausnahme lagen Deutsche Kabel 1,25 Prozent höher Deutsche Anleihen behauptet. Ausländer wenig verändert. Auch Pfandbriefe trotz der Meldung von dem Wegfall der Kapitalertragsteuer für festverzinsliche Werte ab 2.3anuar 1931 kaum verändert. Der Geldmarkt lag unverändert. Tagesgeld 2,5 bis 4.5 Prozent, im Verlaufe des Dormittagsverkehrs allerdings auch mit 2.75 bis 4.75 Prozent angeboten. 3m Verlaufe überwog weiter die Abgabeneigung. Trotz geringer Umsätze verloren die Papiere 2 bis 3 Prozent.
Frankfurter Lchlachtvicsimarkk.
Frankfurt a. M. 18. Sept. Auftrieb: 111 Rinder, 1039 Kälber, 377 Schafe. 562 Schweine. GS kosteten: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 79 biS 83 Mk., mittlere Mast- und Saugkälber 74 biS 78, geringe Kälber 68 biS 7d; Schase: Mastlämmer und jüngere Masthämmel (Weidemastj 48 bis 52 Mk., mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und aut genährte Schase 43 biS 47: Schweine: nicht notiert. Markt - verlauf: Schweine rege. auSverkauft. Kälber und Schafe: anfangs rege, zum Schluß stark ab- flauend, auSverkauft.
Briefkasten der Redaktion.
(Rcchtsgutachtkn sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
6. Der Hausbesitzer hat die Treppe zu beleuchten und Duftet für jeden Schaden, der einem Passanten infolge ungenügender Beleuchtung entsteht. Zu den Kosten einer elektrischen Lichtanlaoe können Eie nicht herangezogen werden, auch nicht zu den Beleuchtungskosten.
2U. in C. Falls mit der Hühner- und (Entenfarm keine Kleinschlächterei verbunden werden soll, ist nach der Gewerbeordnung sür ein solches Unter« nehmen keine kreisamtliche Genehmigung erforderlich. Etwas anderes ist jedoch die Möglichkeit einer Störung von Rachbargrundstücken. Lesen Sie die Paragraphen 906 folgende deS Bürgerlichen Gesetzbuchs nach.
J. Sch. Die Wasserleitung ist ein Bestandteil de» Ihnen seinerzeit zusammen mit Ihrer Wohnung vermieteten Klosetts, dessen DebrauchSmög- lichkeit 3hnen jederzeit nach 3nhalt deS Miet- rechteS gewährleistet bleiben muß. 3m Verhalten des Vermieters kann eine Schikane erblickt werden. Beantragen Sie, falls keine gütliche Einigung zustande kommt, zu Protokoll der Geschäftsstelle des Amtsgerichts einen Sühnetermin.
Aus aller Wett.
Raubüberfall auf eine Strahenfahnkasse.
Auf die Kasse des StraßenbahndepotS in Saarlouis wurde ein verwegener Raubüberfall verübt. Als zwei Kasfenbeamte und drei weitere Bedienstete mit der Abrechnung der Tageseinnahme beschäfttgt waren, drangen zwei maskierte Männer in den Raum ein. Während einer die Beamten mit zwei Revolvern im Schach hielt, nahm der andere die auf dem Tisch liegenden Gelder an sich. Darauf verließen die Räuber den Raum und riegelten die Tür von außen ab. Soweit bis jetzt feststeht, sind den Räubern nur etwa 1000 Mark in die Hände gefallen. Die Polizei nahm unter dem dringenden Verdacht der Täterschaft einen Marrn in Haft.
Anklage gegen Joses Weißenberg.
Die Staatsanwaltschaft hat gegen den Heilmagnetiseur und „Propheten" 3osef Weißenberg Anllage wegen fahrlässiger Tötung unter erschwerenden Umständen erhoben. DaS Hauptverfahren ist bereits eröffnet. Bei drr Anklage handelt es sich um den Tod des Drogisten Wernicke, der seinerzeit großes Aufsehen erregt hat. Wernicke, der seit längerer Zeit a n Zuckerkrankheit litt und ein schmerzhaftes Karfunkel im Racken hatte, war ein überzeugter Anhänger der Weißenberg-Gemeinde. Ec ließ von Weißenberg dis Geschwüre durch Handauflegen, Auflegen von weißem Käe sowie einige andere Hausmittel behandeln. Das Leiden verschlimmerte sich in gefahrdrohender Weise und dann erst, als es bereits zu spät war. wurde Wernicke auf dringende Veranlassung eines Mediziners in das Krankenhaus gebracht, wo er bald infolge der unrichtigen Behandlungsmethode Weißenberg- verstarb. Auf Grund der medizinischen Gutachten unter Zugrundelegung des Obduktionsergebnisses und mikroskopischer Untersuchungen der Leiche hat sich die Staatsanwaltschaft nunmehr zur Erhebung der Anklage veranlaßt gesehen, da sie zu der Ueberzeugung gelangt ist, daß der Tod des Drogisten Wernicke durch die unsachgemäße und fahrlässige Behandlungsmethode Weißenbergs verursacht worden ist.
Sprechstunden der Redaktion.
1130 bi» 12.30 Uhr. 16 bl» 17 Uhr Samstag nachmittag geschlossen
Mnjeigenauflräge sind lediglich an die Geschäfts st eile ju richten.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.
Frankfurt a. M.
Vertin
Schluß furrf
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Ansang- Rur4
Datum
17. 9.
18 9.
17. 9.
18. 9.
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101
101
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—
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61,75
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—
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101
_
_
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97
—
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—
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—
—
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2,05
—
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—
4% Türkische Zollanleihe von 1911
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5,2
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—
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—
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—
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—
Frankfurt a. M.
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Datum
17. 9.
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17. 9.
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88,75
87,75
88,5
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Hansa Darnpfschiss.....
10
—
—
—
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Norddeutscher Lloyd ....
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Allgemeine DeutscheTredttanst. 10
106
106,5
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Barmer Bankverein ....
10
114,25
114
114,13
114
Berliner Handelsgesellschaft .
12
139,5
139,75
139,5
Commerz und Privat-Bank.
11
128
127
128
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Darmstädter und Nartonalban
12
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176,65
175,5
Deutsche Bant und
DUconio-Gesellschaft, . .
10
121,5
120.5
121,25
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—
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Licht und Kraft......
10
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Felten & Guilleaume . . . »esellschast für Dektrtsche
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Unternehmungen ....
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13,25 56,13 130,5
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Sollwerte Aschersleben ... 10
Kaliwerke Westeregeln ... 10 Kaliwerke Salzdetfurth . . . u
I. ®. Fardrn-Industrte ... 12
Dynamit Nobel........6
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Goldschmidt ........ 6
RütgerSwerke . ....... 6 Metallgelellschafl. ...... 8
Bhüivv Holzmatm......7
Zementwerk Heidelberg . . 10 .TemenIwert Karlstadt. ... 10
Beo6 8 ffrevtag......k
Schulthei» Pcchenhofer . . . 15 Cftwede.........12
Lku...........18
Bemberg...... 14
Zellstoff Walbhos .... 18*/. Zellsto«! Aschaffenburg ... 12 Charlottenburger Wasser ... 8 Dessauer »al..... 9
Daimler Motoren ...... 0 Deutsche Linoleum ......
Maschinenbau 0
Rat. Automobil ....... 0 Qrenüein & Koppel . .... 6 Leonhard Dietz......10
Svenlko...........
s^ranksurter Maschinen .... 4 «rttzner..........6
HevligenKaedt ....... o
Auirghanl..........6
Lech werke..........g
Matnkrastwerke Höchst a. M.. .8 Miag...........10
®ebi. Roeder ...... io Voigt S Haeftzra......9
Süddeutsche Zucher .... io
Danlnolen.
Berlin, 17. September
Meld
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Amerikanische Noten......
4.203
4,223
Belgische Noten. .......
58,28
58,52
Dänische Noten ........
111,93
112,37
Englische Noten . ......
20,356
20,436
Französische Noten.......
16,435
16,495
Holländische Noten .......
168,53
169,21
Italienische Noten........
22,02
22,10
Norwegische Noten.......
Deutsch-Oesterreich, 4 100 Schilling
111,88
59,165
112,32
59,405
Rumänische Noten.......
2,48
2 5Ö
Schwedische Noten .......
112,33
119 77
Schweizer Noten ........
81,59
81 91
Spanische Roten ........
44,51
44 89
Dschechoslowakische Noten.....
12,38
19'44
Ungarische Noten .......
73,22
73^52
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. ZH.
17 Bepternbet
18 (September
Amtliche Notierung
Amtliche
Notierung
<»elD
»rtel
Gelb
Driet
Antst.-Ron.
168,86
169,20
168,86
169,30
Brnn.-Atrez
1,518
1,522
1,520
1,524
Brfl.-Aonv.
58,445
58,565
58,44
58,56
ttbrifrtanta .
112,18
112,40
112,16
112,38
Kopenhagen
112,20
112,42
112,19
112,41
SiEolm
112,62
112,84
112,61
112,83
HelftnoforS.
10,55
10,57
10,55
10,57
Ztolien. . .
21,955
21,995
21,955
21,995
London. . .
20,379
20,419
20,378
20,418
yietrtjorf . .
4,1925
4,2005
4,1915
4,1995
Pari»....
16.465
16,505
16,465
16,505
Schweiz ..
81,33
81,49
81,35
81,51
Spanien . .
44,93
45,01
44,81
44,89
yapan - . . wo de Jan-
2,070 0,423
2,074 0,425
2,070 0,423
2,074 0.425
Dien in D--
Ctft- ahgeft
59,20
59,32
58,18
58,30
Prag . . .
Belgrad . .
12,442
12,462
12,44
12,46
7,426
7,440
7,429
7,443
Budaixtt. . Bnlo arten.
73,40
3,037
73,54
3,043
73,38
3,03
73,52
3,04
L'ssaboa . .
Daiuig.. .
Äonft Jttin.
18,82
18,86
19,82
18,86
81,46
1,784
81,62
1,789
81,46
1,784
81,62
1,789
Athen. . .
5,435
5,445
5,445
5,455
Tanada . .
4,197
4,205
4,196
4,204
Ilm nzrt} , ,
3,497
3,503
3,482
3,488
Tatro . • .
20,895
20,935
20,895
20,935


