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D. f. B. ein unentschiedenes Resultat (0:0) heraus- holten.

Hochschul'Winlerspori.

Der Schneeschuhsport, der an unserer Uni* versität ün letzten W.-S. einen gewaltigen Auf­schwung genommen hatte, hat in diesem Winter außerordentlich unter den ungünstigen Schnee­verhältnissen zu leiden. Das von der Universität Gießen jährlich veranstaltete Hochschulski- rennen zwischen den Hochschulen Gießen, War- bürg, Frankfurt, Darmstadt, Heidelberg im Lang­lauf, Sprunglauf und Abfahrtslauf ist verlegt worden und mußte jetzt gänzlich abgesagt wer­den. Der Kampf um den Wanderpreis der hie­sigen Medizinischen Fakultät für die beste Hoch­schulmannschaft im Langlauf kommt infolgedessen in diesem Winter nicht zum Austrag.

Eine Entschädigung bietet eine Skifahrt ins Hochgebirge, die vom Institut für Leibesübungen der Universität veranstaltet wird. Die Anmeldungen sind so zahlreich, daß bereits am 1. Februar die Anmeldeliste ge­schlossen werden mußte. Das Ziel der 40 Teil­nehmer an der Fahrt ist die Skischule des öster­reichischen Bundesministeriums für Unterricht in St. Christoph am Arlberg (1800 Me­ter). An den herrlichen Uebungshängen St. Chri­stophs bleuen di- Anfänger 2 Wochen. Je nach dem Können des einze.nen werden in den letzten Tagen Hochtouren unternommen, die auf die Ul­mer Hütte, Schindlerspihe, Baluga (2900 Meter). Peischelkopf oder Wirth führen. Die Fortge- schriltenen treten noch achttägigem Skikurs eine Hochgebirgstour durch die Silvretta an. Saltür ist der Ausgongspun.t. Die Drciländerspitze, der Piz Duin (3400 Meter) werden erstiegen. Ein Abstecher führt ins Tal des Engadin. Aach acht­tägiger Tour wird Schruns erreicht und von Bludenz gemeinsam mit den Anfängern die Heimreise nach Gießen angetreten.

Die Leitung der Anfängergruppe hat Turn- und Sportlehrer König. Die Gruppe der Fortgeschrittenen führen in der zweiten Woche Bergführer Hauptmann a. D. Freund (D. S. B.-Skilehrer) und Dr. Möckelrnann (D. S. B.-Skilehrer).

Deutsche Hochschul-Meisterschasten.

Die Wettkämpfe im Fechten.

3n Hannover wurden unter zahlreicher Be­teiligung die deutschen Hochschul-Meisterschaften im Fechten ausgetragen. Der Titel im Florett­fechten fiel an Kolbinger, München, der in allen Gefechten unge'chlagen blieb. Kol- binger holte sich auch ohne Aiederlage mit sechs Siegen die Degen-Mei st erschaft. Die Säbel-Mei st erschaft holte sich Eugen Mäher, Offenbach, der Bruder der Welt­meisterin, vor Hoffmeister, Göttingen und Kol­binger, München. Schwach beseht war die Damen-Meisterschaft im Florett. Sieg und Titel fiel an Frl. Wachter, München.

Arbeiter-Turn- und Sportbund.

Gießen! Lollar! 7:1.

Gießen hatte sich am vergangenen Sonntag die erste Mannschaft Lollars zum Fceundlchafts- spiel verpflichtet. Der Spielbeginn brachte ein flottes, spannendes Spiel, in dem beide Tore in gefährliche Bedrängnis kamen, bis es Lollar gelang, durch seinen Halblinken in Führung zu gehen. Jetzt wurde Gießen merklich b-sser und bald gelang es ihnen, den Ausgleich zu erzielen und bis Halbzeit auch die Führung an sich zu bringen Aach dem Wechsel war Gießen weiter überlegen und konnte in gleichmäßigen Abständen noch mehrere Tore erzielen Lollars Hintermannschaft war gegen sonst nicht wieder­zuerkennen und trug den größten Teil der Schuld an der immerhin hohen Aiederlage.

Gießen 1b Leun I 4:3.

Vorher standen sich diese Gegner gegenüber. Hier wurde ein äußerst scharfes Spiel vorge­führt. das die Einheimischen bei Schluß mit viel Glück im Borteil sah.

wieseck Ib Grohen-Llnden I 5:2.

Daß die 'ävie.ecker I o-Mannscyaft auch in der ersten Klasse einen würdigen Gegner abgeben wird, bewies sie mit diesem Spiele. Beide Mann­schaften stellten sich komplett dem Unparteiischen Dom Anstoß ab entwickelte sich ein flottes Spiel. Wieseck kam zuerst zum Führungstor. Kurz dar­auf konnte jedoch der Mittelstürmer der Gäste dem Hüter der Einheimischen den Ball von den Händen weg zum Ausgleich einfenden Wieseck war dann wieder etwas im Vorteil, und der gute Schlußmann der Gäste muhte öfters rettend ein­greifen Iedoch gelang es Wieseck bis Halbzeit

noch zweimal erfolgreich zu sein Aach dem Seiten­wechsel hatte Grohen-Linden umgestellt und drückte merklich. In einem Gedränge vor dem Tore der Einheimischen entschied der Unpartciiiche ein sehr zweifelhaftes Tor. Wieseck erzielte dann nach kurzer Zeit das vierte Tor. Ein Elfmeter wurde von dem Hüter der Gäste abgewehrt. Kurz vor Schluß konnte Wieseck sein fünftes Tor er­zielen

Gießen I! Odenhaufen I 1.2.

Die neuerstandene zweite Mannschaft Gießens, die sich zum ersten Gegner Odenhausen I. ver­pflichtet hatte, unterlag nach wechselvollem Spiel mit 1:2 Toren den flinken Gästen.

Raunheim I wieseck I 4:0.

Wieseck hatte eine Aückspielverpflichtung in Raunheim zu erfüllen Die Wiesecker Marmschaft stellte sich dem Unparteiischen mit nur neun Mann, und darunter noch Ersatz. Trotzdem zeigte diese zahlenmäßig schwächere Mannschaft einen Spieleifer, der Aaunheim veranlaßte, alle Re- gister seines Könnens zu ziehen, um die Mann­schaft mit obigem Resultat nach Hause zu schicken

3n Heuchelheim standen sich am Sonntag nach langer Zeit die Handballmannschaft W i e s e ck s und eine aus Spielern von Gießen, Heuchelheim, Krofdorf-Glciberg zusammengestellte B e z i r k s e l f gegenüber. 3n etwas scharfem Spiele konnte die Dezirksmannschaft bei Schluß mit 4:0 Toren über die Gäste triumphieren.

Wirtschaft.

Handels- uns Gewerbebank Gießen.

Die Handels- und Gewerbebank, e. G. m. b. H., Gießen hat soeben ihren Bericht über das 71. Geschäftsjahr 1929 veröffentlicht. Aus den Darlegungen des Vorstandes ist u. a. folgendes zu entnehmen:

Die schwierigste und auch verantwortungsvollste Arbeit war im vergangenen 3ahr im Kredit­geschäft zu leisten. Die allgemeine Lage erforderte ganz besondere Vorsicht in der Gewährung und Ueberwachung der Kredite. Aeuen größeren Kre­ditgesuchen gegenüber legten wir uns Beschrän­kung auf. weit wir heute gesteigerten Wert auf die Erhaltung der Liquidität legen müssen. Der Betrag, den wir unseren Mitgliedern im K re» ditweg zur Verfügung stellen konnten, betrug fast 2 Millionen Reichsmark. Daneben haben wir im Wechseldiskontgeschäft Ab­schnitte im Gesamtbetrag von zirka 6 000 000 Mk. diskontiert, die Zahl der hereingenommenen Wechsel betrug zirka 15 000 Stück.

Trotz der wirtschaftlichen Depression ist die Ent­wicklung unserer Genossenschaft auch im abge- laufenen Geschäftsjahr befriedigend geblie­ben. Eine starke Steigerung des Umsatzes konnte nicht erwartet werden. Trotzdem stieg der Ge­samtumsatz gegen das Vorjahr um 7 000 000 Mark auf 130 000 000 Mk. Die Bilanzsumme hat eine Erhöhung auf 3 027 071,60 Mk. erfahren.

Unser eigenes Vermögen beläuft sich jetzt auf 768 000 Mk. Unter Berücksichtigung der Haft­summen hat unser Gesamtgarantiekapi- t a l den Betrag von 2 500 000 Mk. erreicht. Es ist dies mehr als die Summe der bei uns an­gelegten fremden Gelder. Die Einlagen sind auf 2 152 737,91 Mk. gestiegen; der Zugang war im Einklang mit den allgemeinen wirtschaftlichen Verhältnissen naturgemäß langsamer als in den 3ohren vorher.

Die Geschäftsanteile erhöhten sich auf 568 599,17 Mark; der Eingang der jährlich fäl­ligen Raten.-ahlungen war zufriedenstellend. Wir waren jedoch auch in diesem 3ahr wieder ge­nötigt, eine Anzahl Mitglieder, die ihren Ver­pflichtungen zur Zahlung d-r 3ahresraten nicht nachkamen, auszuschließen. Daraus erklärt sich der kleine Rückgang der Mitgliederzahl auf 1470 trotz des erfreulichen Zugangs von 92 neuen Mitgliedern.

Aus dem Reingewinn von 73335,39Mk. soll auch diesmal wieder eine Dividende von 10 v. H. zur Verteilung kommen. Etwa 20 000 Mark sollen den Reserven zugeführt wer­den. die sich damit auf 200 000 Mark stellen. Dem Aufwertungsfonds sind vorweg 10 000 Mark zugewiesen worden. Die dritte Teil­gutschrift von 3 v. H. des Goldwerts auf die aufgewerteten alten Geschäftsanteile und Spar­einlagen soll nach Genehmigung durch die Ge­neralversammlung in diesem 3ah re vor genommen werden.

Die 10 v. H. Dividende aus 467 999 Mark er­fordert 46 799,90 Mark, der gesetzlichen Rück­

lage sollen 19 340 Mark überwiesen, auf neue Rechnung 7159,50 Mark vorgetragen werden.

Gewerbe- und Landwirtschafisbank Butzbach.

Pb. B u tz b a ch . 16. Febr. 3m Saal desDeut­schen Hauses" fand heute nachmittag die gut be­suchte 67. ordentliche Generalversamm­lung der Gewerbe- und Landwirt­schaftsbank Butzbach e. G m. -b. H. statt, die vom Vorsitzenden des Aufsichtsrats, Fabrikant Louis 3 o u h , eröffnet und geleitet wurde. Aus dem Geschäftsbericht ist zu entnehmen, daß die Entwicklung des 3nstituts im 3ahre 1929 als günstig bezeichnet werden darf. Der Gesamt­umsatz stieg von 30 700 000 auf 32 100 000 Mk. Die Spareinlagen erhöhten sich von 403 000 auf 533 000 Mk., die Geschäftsguthaben von 90000 auf 102 000 Mk.. die Bilanz- summe von 707 000 auf 842 000 Mk. Der Rein­gewinn beträgt 17 793,50 gegen 15100 Mk. im Vorjahre. Die Derwattungswsten einschließlich Steuern betrugen 33 369,93 Mk. gegen 32 472,03 Mark. Die Bankschulden wurden im Laufe des 3ahres 1929 völlig abgedeckt. Am 31. Dezember 1929 war ein greifbares Bankguthaben bei erst­klassigen Danken von 91 000 Mk. vorhanden. Der Kassenbcstand betrug 23 354 53 Mk. und einen Wechselbestand von 186 000 Mk. Einschließlich der Wertpapiere wäre es dem 3nftitut möglich gewesen, aus eigener Kraft sofort 150 000 bis 200 000 Mk. zur Verfügung zu stellen, womit der Beweis der g ü n st i g e n L i q u i d i t ä t der Bank erbracht sein dürfte. Der Mitgliederbestand be­trug am 1. 3anuar 1923 518, Zugang in 1929 46, Abgang durch Tod, Aufkündigung und Aus­schluß 23, so daß am 1. 3anuar 1930 533 Mit­glieder verblieben. Die Gewinn- und Verlust- rechnung schließt in Soll und Haben mit 106 236,07 Mark ab. Der Reingewinn von 17 793,50 Mark wurde laut Beschluß der Versammlung wie folgt verteilt: 10 305,65 Mk. = 10 Prozent Dividende einschließlich Kapitalertragsteuer, die die Bank trägt, was einer Dividende von 11,1 Prozent ent­spricht, 2285 Mk. Zuschrift auf Reservefonds, 4000 Mk. auf Spezialreservesonds und 1205,(5 Wk. Vortrag auf neue Rechnung. Die Schlußbilanz ergibt sonach in Aktiva und Passiva den Betrag von 842 331,68 Mk. Die seitherigen Aufsichtsrats­mitglieder wurden wiedergewählt.

Schwierigkeiten beim Frankfurter Bankverein.

Frankfurt a. M.. 17. Febr. (WTD.) Der Frankfurter Bankverein ist inSchwie- rigtei ten geraten. Die Verluste sollen sich auf 2 Millionen Mark belaufen und durch zu große Kreditgewährung entstanden fein. Das Institut verfügt über 30 000 Sparer, die ungefähr 7 Mill. Mark Spareinlagen be­sitzen. Da es sich bei den Sparern in der Haupt­sache um kleine Leute handelt, ist seitens des Frankfurter Magistrats eine Sanie­rungsaktion eingeleitct worden, um die Sicherheit der Einlagen und Kontokorrntforde- rungen in vollem Umfange zu gewährleisten. In Durchführung di.scr Sanierungsmaßnahme werden der Direktor der Städtischen Sparkasse, ©gier, und der Dankvorsteher bei der Städti­schen Sparkasse, S ch ö n r o ck, in den Vorstand des Frankfurter Bankvereins ein'reten. Die von der Stadt zur Verfügung gestellte Summe soll 700 000 Mark betragen.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 18. Febr. Tendenz ge- schästslos. An dem ruhigen Dild der Börse änderte sich auch heute nur wenig. Lediglich war die Stimmung zu 'Beginn etwas zuversicht­licher, da die Erhöhung der Siemens-Deben- tures, nachdem diese gestern in Holland eine leb­hafte Tendenz hatten, dem Markte eine gewisfe Stühe boten. Sonst lagen Anregungen kaum vor. Die festere gestrige Aruhorler Därse machte nut geringen Eindruck, ebenso die unveränderte Gcld- marttlage. Der anhaltende Orderman- g e l stand einer reibungslosen Geschäftsentwick­lung hemmend im Wege. Aber man konnte doch scststellcn, daß die Spekulation etwas m hr Mut aufzubringen schien, denn sie schritt in einzelnen Werten zu Deckungen. Gegenüber der gestrigen Abendborse war die Kur3gestaltung jedoch nicht einheitlich, da später an einigen Märkten Mate­rial herauskam. Vor allem kam am Chemiemarkt Material heraus, und hiervon ausgehend griff eine Verstimmung erneut um sich, so daß das Geschäft fast vollkommen stagnierte. I.-D.-Farben büßten 1,5 v. H. ein. Im Freiverkehr waren Chadeaktien auf die weitere Abschwächung der

spanischen Valuta stärker angeboten und 4 Mark schwächer. Die übrigen Werte des Clektromarktes lagen zur Erstnotiz ebenfalls niedriger, doch gin­gen die Abschläge nicht über 0,5 v. H. hinaus. Am Montanmarkt waren Gelsenkirchen und Ilse Dergbau je 1 v. H. höher. Gut behauptet lagen Phönix und Mannesmann. Rheinstahl gaben dagegen leicht nach Don Kunstseideaktien ver­loren Aku 2 v. H. Einiges Interesse bestand noch für Zement Heidelberg, Iunghans, Waldhof und Frankfurter Maschinen. Am Dankenmarlt büß­ten Dresdner Dank 1,25 v. H. ein. Deutsche Dank lagen leicht gebelfert. Am Rentenmarkt hat das Interesse für Türken e rheblich nachgelasfen. 3m Verlaufe traten infolge der Geschäftsstille Abbröckelun gen bis zu 1,5 v.H. ein. Schlickert verloren insgesamt 2,5 v. H. Am Geld­markt wurde der Satz für Tagesgeld auf 6 v. H. ermäßigt. Am Devisenmarkt war Spanien schwä­cher, die Mark war ebenfalls rückgängig. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1925; gegen Pfund 20,374; London gegen Kabel 4,8300; gegen Pari« 124,20; gegen Mailand 92,90; gegen Madrid 40,40; gegen Schweiz 25,1990; gegen Holland 12,1250.

Berliner Börse.

Berlin, 18. Febr. Dormittagsverkehr und Vorbörse lagen zwar auch heute umsatzlos, doch glaubte man auf die Erhöhung der Siemens- Debentures auf 237 v. H. und der w.iier zu bemerkenden Deckungsneigung Grund zu einer etwas freundlicheren Stimmung zu haben. Im Frühverkehr hörte man Siemens mit 262, Polyphon mit 284 und sah so dem Deginn ter Dörse zuversichtlich entgegen. Die ersten Kurse entsprachen aber nicht den gehegten Erwartungen; trotz eines als recht günstig zu bezeichnenden Reichsbankausweises per 15. Februar ergaben sich kleine Kursverluste. Die älmsatztätigkeit war minimal, die Veränderungen zu den ersten Kursen gingen nur selten über 1,5 v. H. hinaus. Die Aachricht, daß in der Aachtfitzung des Kabi­netts eine Einigung erzielt worden sei, fand ge­teilte Aufnahme, da gleichzeitig Gerüchte von einem Aotopfer in Höhe von 105 Millionen Mark zur Deckung eines Fehlbetrages für die Arbeits­losenunterstützung auftauchten. Stärker gedrückt lagen Deutsch? Atlanten mit minus 4,5 v. H.. Aku minus 2 v. H., Hohenlohe minus 2 v. H., Chade­aktien mit minus 4,25 Mark, Svenska mit minuS 2,75 v. H., Schlesische Gas mit minus 2 v. Hi Dagegen lagen Gelsenkirchen. Ilse Dergbau, Kali Aschersleben, Salzdetfurth, Polyphon, Zellstoff Waldhof usw. bis zu 1,5 v. H. gebessert. Deutsche Anleihen abbröckelnd. Ausländer uneinheitlich. Dosnier 1 v. H. niedriger, auch Türken in Re­aktion auf die letzttägigen Steigerungen nach­gebend. Oesterreichische und Ungarische Renten freundlich. Lissaboner Stadtanleihe fester. Der Pfandbriefmarkt war uneinheitlich. Der Geld­markt war wenig verändert. Tagesgeld 5 bis 7,5 v. H., vereinzelt 4,5 v. H. Die übrigen Sähe unverändert. Im Verlause kam es bei größter Geschäftsstille zu weiteren Abbröckelun­gen. Aku, durch die Rachricht von Betriebs- einschränkungen in der Kunstseideindustrie be­einflußt, weiter 1,75 v. H. rückgängig. ChadeakiieN im Zusammenhang mit der Schwäche der spani­schen Währung minuZ 2 v.H. Polyphon 2 V.H. schwächer, Rheinstahl minus 1,40 v. H., Farben minus 1 V.H. usw.

*

* D i e Arbeitsmarktlage im Bezirk des Landesarbeitsamts Hessen. Heber die Arbeitsmarkllage in Hessen und Hessen-Aassau berichtet das Landesarbeitsamt Frankfurt a. M.: Die Arbeitsmarktlage hat sich unter dem Einfluß des Frostwetters erheblich stärker verschlechtert, als in der Vorwoche. Am größten waren die Zugänge von Arbeitsuchenden in den Außen­berufen; so stieg die Zahl der Daufacharbeitev um 1450, die der Ungelernten einschließlich Bau­hilfsarbeiter um 800, die der landwirtschaftlichen, forstw rischaftlichen und Gärtnereiarbeiter um 330, i >.v die der Steinarbeiter um 200. Insgesamt zählten die Arbeitsämter 227 000 Arbeitsuchende, gegen 223 200 in der Vorwoche. Der Zunahme der Arbeitsuchenden entspricht das Anwachsen der älnterstütztenzahl. In der Arbeitslosenversicherung befanden sich 146 850, in der Krisenunterstühung 17 050 Hauptunterstühungsempfängcr, zusammen also 163 900 gegen 159 900 in der Vorwoche.

150 000 Mark Schadener s ah bet der Gewerbebank Mannheim. Die Verwaltung der Mannheimer Gewerbebank teilt mit, daß die Prozehtommission mit dem alten Aufsichtsrat der Dank einen Vergleich geschlossen habe, wonach die Mitglieder des alten Aufsichts­rats 150 000 Mark an die Dank zahlen. Die

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern leben die Höhe der zuletzt be|d)lofienen Dividende an. Reichsbankdiskont 6 o $)., Lombardzinsfuß 7 v. S).

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87,5

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147,5

von 1929 ..........

97

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'torddeutscher Llopd ....

104,75

104,75

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Deutsche Anl.-M>1Ss.> Schuld mit

Allgemeine DeutscheCreditanst

1-

120,75

121

121

Auslos.-Rechten.......

52,25

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Parmer Bankverein ....

p

129,75

129,75

129.75

Deegl. ohne Austos.-Rechie . .

8.55

8,6

8,5

Berliner Handelsgcscllschnst .

1:

189

188,75

188

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Commerz- und Prioat-Bank .

1

158

157,5

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157,5

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86,75

Darmstädter und Naitonalbank

1

236,5

236

236,5

O Verheilen Provinz»Anleihe mi

Deutsche Bank und

Auelas.-Rechien......

50

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P

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150,13

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Deutsche Komm. Sammelabl.

Treedncc Bank......

11

151,25

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151

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Slnlcihe Serie 1......

8% Rranfl. Hnv.-Bank Goldpse

50

49,5

Reichsbanl........

XV

308,5

309,9

297,5

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96,5

l.E.S...........

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174.6

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7% Nranks. Hnp.-Bank Goldpsi

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203.5

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unkündbar bis 1932 .... 4%% Rheinische Hnp.-Bank

85,75

5lekrr. LiesemngSgesellschaft.

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tiidjt und Srasl......

P

166,5

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Ltou. Goldpse........

83

teilen & Guilleaume . . .

126

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125,9

8% Pi. LandeSpsmidbriesanstali

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166

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Unternehmungen ....

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p

168,25

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Komm.-Lbl. R. 16.....

7% Pr. Landespfandbricsansiall

3,75

Rheinische Elektrizität . . .

Schlesische Elektrizität. . . .

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A.E.G. abg. BorkriegS-Obligatto

*

89

Schnckcri & (So.......

11

189

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11

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ncn, rückzahlbar 1932 ....

94

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<% Oesterreichische Goldrenle .

29,4

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Buderus ........

75

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74,75

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4.9

4,9

Deutsche Erdöl......

. 1

104

104

4% Oesterreichische Einheitlich

2,65

Essener Steinkohle.....

. 1

114

134

Rente..........

2,7

Gelsenkirchener......

138

137

138,5

4% Ungarische Goldrente . . .

4% Ungarische Staaterente V. 191'

25,7

25,9

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1

136,5

136,25

135.5

23,25

23,4

23,4

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111,25

Mill. Don 1913 ....

-

Ilse Bergbau.......

1

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4% Ungarische gronenrrnte . .

2,675

2,7

2,7

250,75

107

107

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7,13

7.25

7,1

Lölu-Sieucssen.......

109

4% Türlische Bagdadbahn-An

Mannesmann-Röhren . . .

106,5

107

106,5

7,13

7

7,25

7.13

ManSselder Bergbau ....

105,75

106,5

105,75

105

4% Mfll. Serie II......

7,13

7.25

7.05

Lberschles. EisenLedars . . .

5% Rumänische veceinh. Rente

10,5

Oberschl-j. Loksioerke....

102,13

102,13

von 1903 .....

10,4

Phönix Bergbau......

6'

105

105

105,5

105,13

4%% Rumänische vereinh. Ren!

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1

*

244,25

243,75

von 1913 ........

16,5

16,75

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Rheinstahl........

118

117,5

113,25

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8,5

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Täniiche Noten.....

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111.78

Englische Noten.....

20.326

20,406

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102,25

102,4

102,25

Französischs Noten . . .

lb,4U

16,46

üiavi Minen......1t

59,25

59

Holländische Noten . . .

67,46

168.14

Kaliwerke Aschersleben . . . i

210,5

210,25

»italienische Noten . . .

21,94

22,02

Kaliwerke Westeregeln . . . 1

213,5

212,75

215

214

Norwegische Noten . - .

11.63

112.07

Kaliwerke Salzdetfurth ... 1

358

358

359

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58,82

2.455

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2,475

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Schwedische Noten......

Schweizer Noten.......

Spanisch: Noten.......

Tschechoslowakische Noten . .

112,00

80,62

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13.359

112.44

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52,43

12.419

Goldschmidt........

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69

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72,95

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167,75

168,09

167,88

168,22

Echultbei» Patzenhoser ... 1

274

273,5

Buen-.AireS

Brss.-Antw

1,580

58,295

1,584

58,415

1,579

58,28

1,583

58,40

Ostwerke.........'

210,5

210.5

Ehrisliania.

111,91

112,13

111,93

112,15

Aku........ 1

113

113.25

-ilopenhag.'n

112,07

112.29

112.07

112,29

Bemberg.........

Zellttvss Voldbos .... 13'

Aeltttoss Alchafkenbnrg . . . J

150

209

169

203

164.5

209,25

Stockholm . Helsingfors- Italien. . .

112,20

10,524

21,905

112,42

10,544

21,945

112.28

10 531

21.90

112.48

10 551

21,94

Ebarloitenburger Wasser . . .

105,75

105,5

London. . .

20,344

20,384

20.349

20.389

Dessauer Gad........

174

172,9

.i.'tunorl . .

4,1845

4,1925

4,1875

4.1955

Daimler Motoren......'

38,75

38,75

38,6

Paris....

16,37

16,44

16.375

16,415

Deutsche Linoleum .....

247

247,25

45,25

247,5

45,25

Schwei» ..

80,71

80,87

52.67

80.765

50.65

80,925

50.75

Rat. Automobil.......

Spa i:a.

52,52

Japan . . .

2,058

2,062

2.058

2.062

Orrnstein & Koppel.....

75,25

75,25

Hio de Ian

0,465

0,467

0,465

0.467

Leonhard Tietz......1

162,75

162,5

Wien in D-»

Soen-ka..........

352,5

350

Test, abfleft

58,90

59,02

58,935

59.055

Prag . . . .

Belirad . .

12,384

12,404

12.386

12.416

frankfurter Maschinen . . . .

E

40,5

41,5

-

7,375

7,384

7,368

7,382

Orihncr..........

50,25

50,25

Budaptst. .

73,15

73,29

73,14

73.28

Heyllgenstaedt.......1

5,1

Bul aricn

3,027

3,033

3,027

3.033

Hunghane..........

46

46,5

46,5

Lissabon . .

18,78

18,82

18.78

18.82

Lechwerke..........

105

1 Tanpg. . .

81.33

81.49

81.33

81,49

Matnkraflwerke Höchst a-M.. .

107

.krönst lltin.

1.883

1.887

1.883

I 887

Miag...........)

130,75

130

133

Alben. . .

5.415

5,425

5,42

5.43

Gebr. Roeder.......1

119,25

Canada . .

4.149

4,157

4,157

4.165

Boigt L Haessner ......

218

218

Uru nay. .

3,646

3,654

3,666

3.674

Süddeutsche Zucker .... li

159

158

Gatto . . .

20,865

20,005

20,87

20,91