D. f. B. ein unentschiedenes Resultat (0:0) heraus- holten.
Hochschul'Winlerspori.
Der Schneeschuhsport, der an unserer Uni* versität ün letzten W.-S. einen gewaltigen Aufschwung genommen hatte, hat in diesem Winter außerordentlich unter den ungünstigen Schneeverhältnissen zu leiden. Das von der Universität Gießen jährlich veranstaltete Hochschulski- rennen zwischen den Hochschulen Gießen, War- bürg, Frankfurt, Darmstadt, Heidelberg im Langlauf, Sprunglauf und Abfahrtslauf ist verlegt worden und mußte jetzt gänzlich abgesagt werden. Der Kampf um den Wanderpreis der hiesigen Medizinischen Fakultät für die beste Hochschulmannschaft im Langlauf kommt infolgedessen in diesem Winter nicht zum Austrag.
Eine Entschädigung bietet eine Skifahrt ins Hochgebirge, die vom Institut für Leibesübungen der Universität veranstaltet wird. Die Anmeldungen sind so zahlreich, daß bereits am 1. Februar die Anmeldeliste geschlossen werden mußte. Das Ziel der 40 Teilnehmer an der Fahrt ist die Skischule des österreichischen Bundesministeriums für Unterricht in St. Christoph am Arlberg (1800 Meter). An den herrlichen Uebungshängen St. Christophs bleuen di- Anfänger 2 Wochen. Je nach dem Können des einze.nen werden in den letzten Tagen Hochtouren unternommen, die auf die Ulmer Hütte, Schindlerspihe, Baluga (2900 Meter). Peischelkopf oder Wirth führen. Die Fortge- schriltenen treten noch achttägigem Skikurs eine Hochgebirgstour durch die Silvretta an. Saltür ist der Ausgongspun.t. Die Drciländerspitze, der Piz Duin (3400 Meter) werden erstiegen. Ein Abstecher führt ins Tal des Engadin. Aach achttägiger Tour wird Schruns erreicht und von Bludenz gemeinsam mit den Anfängern die Heimreise nach Gießen angetreten.
Die Leitung der Anfängergruppe hat Turn- und Sportlehrer König. Die Gruppe der Fortgeschrittenen führen in der zweiten Woche Bergführer Hauptmann a. D. Freund (D. S. B.-Skilehrer) und Dr. Möckelrnann (D. S. B.-Skilehrer).
Deutsche Hochschul-Meisterschasten.
Die Wettkämpfe im Fechten.
3n Hannover wurden unter zahlreicher Beteiligung die deutschen Hochschul-Meisterschaften im Fechten ausgetragen. Der Titel im Florettfechten fiel an Kolbinger, München, der in allen Gefechten unge'chlagen blieb. Kol- binger holte sich auch ohne Aiederlage mit sechs Siegen die Degen-Mei st erschaft. Die Säbel-Mei st erschaft holte sich Eugen Mäher, Offenbach, der Bruder der Weltmeisterin, vor Hoffmeister, Göttingen und Kolbinger, München. Schwach beseht war die Damen-Meisterschaft im Florett. Sieg und Titel fiel an Frl. Wachter, München.
Arbeiter-Turn- und Sportbund.
Gießen! — Lollar! 7:1.
Gießen hatte sich am vergangenen Sonntag die erste Mannschaft Lollars zum Fceundlchafts- spiel verpflichtet. Der Spielbeginn brachte ein flottes, spannendes Spiel, in dem beide Tore in gefährliche Bedrängnis kamen, bis es Lollar gelang, durch seinen Halblinken in Führung zu gehen. Jetzt wurde Gießen merklich b-sser und bald gelang es ihnen, den Ausgleich zu erzielen und bis Halbzeit auch die Führung an sich zu bringen Aach dem Wechsel war Gießen weiter überlegen und konnte in gleichmäßigen Abständen noch mehrere Tore erzielen Lollars Hintermannschaft war gegen sonst nicht wiederzuerkennen und trug den größten Teil der Schuld an der immerhin hohen Aiederlage.
Gießen 1b — Leun I 4:3.
Vorher standen sich diese Gegner gegenüber. Hier wurde ein äußerst scharfes Spiel vorgeführt. das die Einheimischen bei Schluß mit viel Glück im Borteil sah.
wieseck Ib — Grohen-Llnden I 5:2.
Daß die 'ävie.ecker I o-Mannscyaft auch in der ersten Klasse einen würdigen Gegner abgeben wird, bewies sie mit diesem Spiele. Beide Mannschaften stellten sich komplett dem Unparteiischen Dom Anstoß ab entwickelte sich ein flottes Spiel. Wieseck kam zuerst zum Führungstor. Kurz darauf konnte jedoch der Mittelstürmer der Gäste dem Hüter der Einheimischen den Ball von den Händen weg zum Ausgleich einfenden Wieseck war dann wieder etwas im Vorteil, und der gute Schlußmann der Gäste muhte öfters rettend eingreifen Iedoch gelang es Wieseck bis Halbzeit
noch zweimal erfolgreich zu sein Aach dem Seitenwechsel hatte Grohen-Linden umgestellt und drückte merklich. In einem Gedränge vor dem Tore der Einheimischen entschied der Unpartciiiche ein sehr zweifelhaftes Tor. Wieseck erzielte dann nach kurzer Zeit das vierte Tor. Ein Elfmeter wurde von dem Hüter der Gäste abgewehrt. Kurz vor Schluß konnte Wieseck sein fünftes Tor erzielen
Gießen I! — Odenhaufen I 1.2.
Die neuerstandene zweite Mannschaft Gießens, die sich zum ersten Gegner Odenhausen I. verpflichtet hatte, unterlag nach wechselvollem Spiel mit 1:2 Toren den flinken Gästen.
Raunheim I — wieseck I 4:0.
Wieseck hatte eine Aückspielverpflichtung in Raunheim zu erfüllen Die Wiesecker Marmschaft stellte sich dem Unparteiischen mit nur neun Mann, und darunter noch Ersatz. Trotzdem zeigte diese zahlenmäßig schwächere Mannschaft einen Spieleifer, der Aaunheim veranlaßte, alle Re- gister seines Könnens zu ziehen, um die Mannschaft mit obigem Resultat nach Hause zu schicken
3n Heuchelheim standen sich am Sonntag nach langer Zeit die Handballmannschaft W i e s e ck s und eine aus Spielern von Gießen, Heuchelheim, Krofdorf-Glciberg zusammengestellte B e z i r k s e l f gegenüber. 3n etwas scharfem Spiele konnte die Dezirksmannschaft bei Schluß mit 4:0 Toren über die Gäste triumphieren.
Wirtschaft.
Handels- uns Gewerbebank Gießen.
Die Handels- und Gewerbebank, e. G. m. b. H., Gießen hat soeben ihren Bericht über das 71. Geschäftsjahr 1929 veröffentlicht. Aus den Darlegungen des Vorstandes ist u. a. folgendes zu entnehmen:
Die schwierigste und auch verantwortungsvollste Arbeit war im vergangenen 3ahr im Kreditgeschäft zu leisten. Die allgemeine Lage erforderte ganz besondere Vorsicht in der Gewährung und Ueberwachung der Kredite. Aeuen größeren Kreditgesuchen gegenüber legten wir uns Beschränkung auf. weit wir heute gesteigerten Wert auf die Erhaltung der Liquidität legen müssen. Der Betrag, den wir unseren Mitgliedern im K re» ditweg zur Verfügung stellen konnten, betrug fast 2 Millionen Reichsmark. Daneben haben wir im Wechseldiskontgeschäft Abschnitte im Gesamtbetrag von zirka 6 000 000 Mk. diskontiert, die Zahl der hereingenommenen Wechsel betrug zirka 15 000 Stück.
Trotz der wirtschaftlichen Depression ist die Entwicklung unserer Genossenschaft auch im abge- laufenen Geschäftsjahr befriedigend geblieben. Eine starke Steigerung des Umsatzes konnte nicht erwartet werden. Trotzdem stieg der Gesamtumsatz gegen das Vorjahr um 7 000 000 Mark auf 130 000 000 Mk. Die Bilanzsumme hat eine Erhöhung auf 3 027 071,60 Mk. erfahren.
Unser eigenes Vermögen beläuft sich jetzt auf 768 000 Mk. Unter Berücksichtigung der Haftsummen hat unser Gesamtgarantiekapi- t a l den Betrag von 2 500 000 Mk. erreicht. Es ist dies mehr als die Summe der bei uns angelegten fremden Gelder. Die Einlagen sind auf 2 152 737,91 Mk. gestiegen; der Zugang war im Einklang mit den allgemeinen wirtschaftlichen Verhältnissen naturgemäß langsamer als in den 3ohren vorher.
Die Geschäftsanteile erhöhten sich auf 568 599,17 Mark; der Eingang der jährlich fälligen Raten.-ahlungen war zufriedenstellend. Wir waren jedoch auch in diesem 3ahr wieder genötigt, eine Anzahl Mitglieder, die ihren Verpflichtungen zur Zahlung d-r 3ahresraten nicht nachkamen, auszuschließen. Daraus erklärt sich der kleine Rückgang der Mitgliederzahl auf 1470 trotz des erfreulichen Zugangs von 92 neuen Mitgliedern.
Aus dem Reingewinn von 73335,39Mk. soll auch diesmal wieder eine Dividende von 10 v. H. zur Verteilung kommen. Etwa 20 000 Mark sollen den Reserven zugeführt werden. die sich damit auf 200 000 Mark stellen. Dem Aufwertungsfonds sind vorweg 10 000 Mark zugewiesen worden. Die dritte Teilgutschrift von 3 v. H. des Goldwerts auf die aufgewerteten alten Geschäftsanteile und Spareinlagen soll nach Genehmigung durch die Generalversammlung in diesem 3ah re vor genommen werden.
Die 10 v. H. Dividende aus 467 999 Mark erfordert 46 799,90 Mark, der gesetzlichen Rück
lage sollen 19 340 Mark überwiesen, auf neue Rechnung 7159,50 Mark vorgetragen werden.
Gewerbe- und Landwirtschafisbank Butzbach.
Pb. B u tz b a ch . 16. Febr. 3m Saal des „Deutschen Hauses" fand heute nachmittag die gut besuchte 67. ordentliche Generalversammlung der Gewerbe- und Landwirtschaftsbank Butzbach e. G m. -b. H. statt, die vom Vorsitzenden des Aufsichtsrats, Fabrikant Louis 3 o u h , eröffnet und geleitet wurde. Aus dem Geschäftsbericht ist zu entnehmen, daß die Entwicklung des 3nstituts im 3ahre 1929 als günstig bezeichnet werden darf. Der Gesamtumsatz stieg von 30 700 000 auf 32 100 000 Mk. Die Spareinlagen erhöhten sich von 403 000 auf 533 000 Mk., die Geschäftsguthaben von 90000 auf 102 000 Mk.. die Bilanz- summe von 707 000 auf 842 000 Mk. Der Reingewinn beträgt 17 793,50 gegen 15100 Mk. im Vorjahre. Die Derwattungswsten einschließlich Steuern betrugen 33 369,93 Mk. gegen 32 472,03 Mark. Die Bankschulden wurden im Laufe des 3ahres 1929 völlig abgedeckt. Am 31. Dezember 1929 war ein greifbares Bankguthaben bei erstklassigen Danken von 91 000 Mk. vorhanden. Der Kassenbcstand betrug 23 354 53 Mk. und einen Wechselbestand von 186 000 Mk. Einschließlich der Wertpapiere wäre es dem 3nftitut möglich gewesen, aus eigener Kraft sofort 150 000 bis 200 000 Mk. zur Verfügung zu stellen, womit der Beweis der g ü n st i g e n L i q u i d i t ä t der Bank erbracht sein dürfte. Der Mitgliederbestand betrug am 1. 3anuar 1923 518, Zugang in 1929 46, Abgang durch Tod, Aufkündigung und Ausschluß 23, so daß am 1. 3anuar 1930 533 Mitglieder verblieben. Die Gewinn- und Verlust- rechnung schließt in Soll und Haben mit 106 236,07 Mark ab. Der Reingewinn von 17 793,50 Mark wurde laut Beschluß der Versammlung wie folgt verteilt: 10 305,65 Mk. = 10 Prozent Dividende einschließlich Kapitalertragsteuer, die die Bank trägt, was einer Dividende von 11,1 Prozent entspricht, 2285 Mk. Zuschrift auf Reservefonds, 4000 Mk. auf Spezialreservesonds und 1205,(5 Wk. Vortrag auf neue Rechnung. Die Schlußbilanz ergibt sonach in Aktiva und Passiva den Betrag von 842 331,68 Mk. Die seitherigen Aufsichtsratsmitglieder wurden wiedergewählt.
Schwierigkeiten beim Frankfurter Bankverein.
Frankfurt a. M.. 17. Febr. (WTD.) Der Frankfurter Bankverein ist inSchwie- rigtei ten geraten. Die Verluste sollen sich auf 2 Millionen Mark belaufen und durch zu große Kreditgewährung entstanden fein. Das Institut verfügt über 30 000 Sparer, die ungefähr 7 Mill. Mark Spareinlagen besitzen. Da es sich bei den Sparern in der Hauptsache um kleine Leute handelt, ist seitens des Frankfurter Magistrats eine Sanierungsaktion eingeleitct worden, um die Sicherheit der Einlagen und Kontokorrntforde- rungen in vollem Umfange zu gewährleisten. In Durchführung di.scr Sanierungsmaßnahme werden der Direktor der Städtischen Sparkasse, ©gier, und der Dankvorsteher bei der Städtischen Sparkasse, S ch ö n r o ck, in den Vorstand des Frankfurter Bankvereins ein'reten. Die von der Stadt zur Verfügung gestellte Summe soll 700 000 Mark betragen.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 18. Febr. Tendenz ge- schästslos. — An dem ruhigen Dild der Börse änderte sich auch heute nur wenig. Lediglich war die Stimmung zu 'Beginn etwas zuversichtlicher, da die Erhöhung der Siemens-Deben- tures, nachdem diese gestern in Holland eine lebhafte Tendenz hatten, dem Markte eine gewisfe Stühe boten. Sonst lagen Anregungen kaum vor. Die festere gestrige Aruhorler Därse machte nut geringen Eindruck, ebenso die unveränderte Gcld- marttlage. Der anhaltende Orderman- g e l stand einer reibungslosen Geschäftsentwicklung hemmend im Wege. Aber man konnte doch scststellcn, daß die Spekulation etwas m hr Mut aufzubringen schien, denn sie schritt in einzelnen Werten zu Deckungen. Gegenüber der gestrigen Abendborse war die Kur3gestaltung jedoch nicht einheitlich, da später an einigen Märkten Material herauskam. Vor allem kam am Chemiemarkt Material heraus, und hiervon ausgehend griff eine Verstimmung erneut um sich, so daß das Geschäft fast vollkommen stagnierte. I.-D.-Farben büßten 1,5 v. H. ein. Im Freiverkehr waren Chadeaktien auf die weitere Abschwächung der
spanischen Valuta stärker angeboten und 4 Mark schwächer. Die übrigen Werte des Clektromarktes lagen zur Erstnotiz ebenfalls niedriger, doch gingen die Abschläge nicht über 0,5 v. H. hinaus. Am Montanmarkt waren Gelsenkirchen und Ilse Dergbau je 1 v. H. höher. Gut behauptet lagen Phönix und Mannesmann. Rheinstahl gaben dagegen leicht nach Don Kunstseideaktien verloren Aku 2 v. H. Einiges Interesse bestand noch für Zement Heidelberg, Iunghans, Waldhof und Frankfurter Maschinen. Am Dankenmarlt büßten Dresdner Dank 1,25 v. H. ein. Deutsche Dank lagen leicht gebelfert. Am Rentenmarkt hat das Interesse für Türken e rheblich nachgelasfen. 3m Verlaufe traten infolge der Geschäftsstille Abbröckelun gen bis zu 1,5 v.H. ein. Schlickert verloren insgesamt 2,5 v. H. Am Geldmarkt wurde der Satz für Tagesgeld auf 6 v. H. ermäßigt. Am Devisenmarkt war Spanien schwächer, die Mark war ebenfalls rückgängig. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1925; gegen Pfund 20,374; London gegen Kabel 4,8300; gegen Pari« 124,20; gegen Mailand 92,90; gegen Madrid 40,40; gegen Schweiz 25,1990; gegen Holland 12,1250.
Berliner Börse.
Berlin, 18. Febr. Dormittagsverkehr und Vorbörse lagen zwar auch heute umsatzlos, doch glaubte man auf die Erhöhung der Siemens- Debentures auf 237 v. H. und der w.iier zu bemerkenden Deckungsneigung Grund zu einer etwas freundlicheren Stimmung zu haben. Im Frühverkehr hörte man Siemens mit 262, Polyphon mit 284 und sah so dem Deginn ter Dörse zuversichtlich entgegen. Die ersten Kurse entsprachen aber nicht den gehegten Erwartungen; trotz eines als recht günstig zu bezeichnenden Reichsbankausweises per 15. Februar ergaben sich kleine Kursverluste. Die älmsatztätigkeit war minimal, die Veränderungen zu den ersten Kursen gingen nur selten über 1,5 v. H. hinaus. Die Aachricht, daß in der Aachtfitzung des Kabinetts eine Einigung erzielt worden sei, fand geteilte Aufnahme, da gleichzeitig Gerüchte von einem Aotopfer in Höhe von 105 Millionen Mark zur Deckung eines Fehlbetrages für die Arbeitslosenunterstützung auftauchten. Stärker gedrückt lagen Deutsch? Atlanten mit minus 4,5 v. H.. Aku minus 2 v. H., Hohenlohe minus 2 v. H., Chadeaktien mit minus 4,25 Mark, Svenska mit minuS 2,75 v. H., Schlesische Gas mit minus 2 v. Hi Dagegen lagen Gelsenkirchen. Ilse Dergbau, Kali Aschersleben, Salzdetfurth, Polyphon, Zellstoff Waldhof usw. bis zu 1,5 v. H. gebessert. Deutsche Anleihen abbröckelnd. Ausländer uneinheitlich. Dosnier 1 v. H. niedriger, auch Türken in Reaktion auf die letzttägigen Steigerungen nachgebend. Oesterreichische und Ungarische Renten freundlich. Lissaboner Stadtanleihe fester. Der Pfandbriefmarkt war uneinheitlich. Der Geldmarkt war wenig verändert. Tagesgeld 5 bis 7,5 v. H., vereinzelt 4,5 v. H. Die übrigen Sähe unverändert. Im Verlause kam es bei größter Geschäftsstille zu weiteren Abbröckelungen. Aku, durch die Rachricht von Betriebs- einschränkungen in der Kunstseideindustrie beeinflußt, weiter 1,75 v. H. rückgängig. ChadeakiieN im Zusammenhang mit der Schwäche der spanischen Währung minuZ 2 v.H. Polyphon 2 V.H. schwächer, Rheinstahl minus 1,40 v. H., Farben minus 1 V.H. usw.
*
* D i e Arbeitsmarktlage im Bezirk des Landesarbeitsamts Hessen. Heber die Arbeitsmarkllage in Hessen und Hessen-Aassau berichtet das Landesarbeitsamt Frankfurt a. M.: Die Arbeitsmarktlage hat sich unter dem Einfluß des Frostwetters erheblich stärker verschlechtert, als in der Vorwoche. Am größten waren die Zugänge von Arbeitsuchenden in den Außenberufen; so stieg die Zahl der Daufacharbeitev um 1450, die der Ungelernten einschließlich Bauhilfsarbeiter um 800, die der landwirtschaftlichen, forstw rischaftlichen und Gärtnereiarbeiter um 330, i >.v die der Steinarbeiter um 200. Insgesamt zählten die Arbeitsämter 227 000 Arbeitsuchende, gegen 223 200 in der Vorwoche. Der Zunahme der Arbeitsuchenden entspricht das Anwachsen der älnterstütztenzahl. In der Arbeitslosenversicherung befanden sich 146 850, in der Krisenunterstühung 17 050 Hauptunterstühungsempfängcr, zusammen also 163 900 gegen 159 900 in der Vorwoche.
• 150 000 Mark Schadener s ah bet der Gewerbebank Mannheim. Die Verwaltung der Mannheimer Gewerbebank teilt mit, daß die Prozehtommission mit dem alten Aufsichtsrat der Dank einen Vergleich geschlossen habe, wonach die Mitglieder des alten Aufsichtsrats 150 000 Mark an die Dank zahlen. Die
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern leben die Höhe der zuletzt be|d)lofienen Dividende an. — Reichsbankdiskont 6 o $)., Lombardzinsfuß 7 v. S).
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von 1929 ..........
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Deutsche Anl.-M>1Ss.> Schuld mit
Allgemeine DeutscheCreditanst
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—
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Auslos.-Rechten.......
52,25
—
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52,1
Parmer Bankverein ....
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129,75
——
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Deegl. ohne Austos.-Rechie . .
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—
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Berliner Handelsgcscllschnst .
1:
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Commerz- und Prioat-Bank .
1
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Darmstädter und Naitonalbank
1
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—
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O Verheilen Provinz»Anleihe mi
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Auelas.-Rechien......
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Deutsche Komm. Sammelabl.
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Slnlcihe Serie 1......
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—
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XIII unlünbbar 618 1931 . .
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104
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Rente..........
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4% Ungarische Goldrente . . .
4% Ungarische Staaterente V. 191'
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HL5
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Mill. Don 1913 ....
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Ilse Bergbau.......
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2,7
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Lölu-Sieucssen.......
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109
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Französischs Noten . . .
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Holländische Noten . . .
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Kaliwerke Westeregeln . . . 1
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Norwegische Noten . - .
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Kaliwerke Salzdetfurth ... 1
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358
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110,5
Devisenmarkt Berlin
— Frankfurt a. 2U.
Philipp Holzmann
VemenNverk Heidelberg . . j
Eementwerk Karlstadt. ... )
99
—
99,25
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17
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18
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122.5
145
123
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85,5
——
86
—
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167,75
168,09
167,88
168,22
Echultbei» Patzenhoser ... 1
—
—
274
273,5
Buen-.AireS
Brss.-Antw
1,580
58,295
1,584
58,415
1,579
58,28
1,583
58,40
Ostwerke.........'
210,5
210.5
Ehrisliania.
111,91
112,13
111,93
112,15
Aku........ 1
113
113.25
-ilopenhag.'n
112,07
112.29
112.07
112,29
Bemberg.........
Zellttvss Voldbos .... 13'
Aeltttoss Alchafkenbnrg . . . J
150
209
169
203
164.5
209,25
Stockholm . Helsingfors- Italien. . .
112,20
10,524
21,905
112,42
10,544
21,945
112.28
10 531
21.90
112.48
10 551
21,94
Ebarloitenburger Wasser . . .
—
105,75
105,5
London. . .
20,344
20,384
20.349
20.389
Dessauer Gad........
174
172,9
•.i.'tunorl . .
4,1845
4,1925
4,1875
4.1955
Daimler Motoren......'
—
38,75
38,75
38,6
Paris....
16,37
16,44
16.375
16,415
Deutsche Linoleum .....
247
247,25
45,25
247,5
45,25
Schwei» ..
80,71
80,87
52.67
80.765
50.65
80,925
50.75
Rat. Automobil.......•
Spa i:a.
52,52
—
Japan . . .
2,058
2,062
2.058
2.062
Orrnstein & Koppel.....•
—
—
75,25
75,25
•Hio de Ian
0,465
0,467
0,465
0.467
Leonhard Tietz......1
162,75
162,5
Wien in D-»
Soen-ka..........
—
—
352,5
350
Test, abfleft
58,90
59,02
58,935
59.055
Prag . . . .
Belirad . .
12,384
12,404
12.386
12.416
frankfurter Maschinen . . . .
E—
40,5
41,5
-
7,375
7,384
7,368
7,382
Orihncr..........
50,25
50,25
——
Budaptst. .
73,15
73,29
73,14
73.28
Heyllgenstaedt.......1
5,1
—
—
Bul aricn
3,027
3,033
3,027
3.033
Hunghane..........
46
46,5
46,5
—
Lissabon . .
18,78
18,82
18.78
18.82
Lechwerke..........
105
—
—
1 Tanpg. . .
81.33
81.49
81.33
81,49
Matnkraflwerke Höchst a-M.. .
107
—
—
.krönst lltin.
1.883
1.887
1.883
I 887
Miag...........)
130,75
130
133
Alben. . .
5.415
5,425
5,42
5.43
Gebr. Roeder.......1
119,25
—
Canada . .
4.149
4,157
4,157
4.165
Boigt L Haessner ......
218
218
—
Uru nay. .
3,646
3,654
3,666
3.674
Süddeutsche Zucker .... li
159
—
158
Gatto . . .
20,865
20,005
20,87
20,91


