Ausgabe 
17.4.1930
 
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Turnen, Sport und Spiel.

Ore Frankfurter Osterrennen.

Das neue Frankfurter Rennjahr wird mit dem ersten Osterfeiertag beginnen. Wie alljährlich, umfaßt auch Heuer das Frühjahrs-Meeting des Frankfurter Rennklubs drei Renntage, die am ersten und zweiten Feiertag und am Sonntag nach Ostern auf der Rennbahn in Riederrad abgehalten werden.' An jedem der drei Renn­tage kommt ein gemischtes Programm zur Ab­wicklung, das aus drei Hindernis- und drei Flachrennen zusammengesetzt ist. Die beiden ersten Tage sind den Berufsreitern Vorbehalten, wäh­rend der letzte Renntag in den Hindernis-Kon­kurrenzen die Herrenreiter im Sattel sieht. Lange und kurze Jagdrennen, Flachrennen über alle Distanzen, die mit Ausgleichen und Alters­gewichtsrennen eine vielseitige Abwechslung bie­ten, dazu ein Berlosungsrennen, das am zweiten Osterfeiertag zur Entscheidung kommt und dessen Sieger oder an dessen Stelle 1200 Mark in bar verlost werden, woran jeder Besucher ohne wei­teres durch das zur Eintrittskarte gehörende Freilos teilnimmt, bieten eine Fülle von Ab­wechslung. Für die drei Tage sind insgesamt 316 Rennungen abgegeben worden. Außer den stets in Frankfurt vertretenen Ställen und hei­mischen Farben, zu denen die rot und blau geteilte Zacke der Frau 3. v. Opel gehören, werden die Ställe Reinicke, F. Sträter, v. Lotzbeck, Falkenberg, Florian Geyer, Stall Halma, Dr. H. Heß, Baumgärtner, v. Dippe, v. Klitzing, von Bonin, H. Weber und Gestüt Lechhof sich mit mehreren Pferden beteiligen, so daß die sport­liche Seite voll gelungen erscheint. Um bei beson­ders großen Feldern dem Wetter eine bessere Gewinnchance zu geben, werden fortan bei Fel­dern von mehr als 12 Pferden vier Plahgelder vom Totalisator ausgezahlt werden, d. h. daß. in diesem Falle für das als viertes eingekommene Pferd ebenfalls eine Platzquote ausgezahlt wird.

Arbeiter-Turn- und Sportbund

Am Karfreitag hat die erste Mannschaft W i e s e ck zu einer fälligen Rückspielverpflichtung die erste Mannschaft von Fichte, Hanau, zu Gast. Die Gäste, die in der Kreisklasse spielten, stellen eine gute Mannschaft ins Feld. 3m Bor­spiel unterlag Wieseck seinerzeit mit 7:0 Toren. Auch in diesem Spiel wird sich Wieseck sehr anstrengen müssen, wenn es auch auf eigenem Platze nicht eine hohe Riederlage erleiden will.

Borher hat Wiesecklb sich die erste Mann­schaft Hungens zum Freundschaftsspiel ver­pflichtet. Hier werden die Einheimischen wohl die Besseren sein und die Gäste mit einer Rieder­lage heimschicken.

Den Beginn machen die Handballer des Ber- eins, welche die Handballmannschaft Krof­dorfs zu einem Freundschaftsspiel zum Geg­ner haben.

Wirtschaft.

Oie Deutsche Reichsbahn im März.

Die Entwicklung des Güterverkehrs der Reichsbahn im März enttäuschte. Die der 3ah- reszeit entsprechende Belebung machte sich nur in einer mäßigen Steigerung des Versands von Düngemitteln, Saatgut, lebenden Pflanzen, Bau- stoffen, Getreide, Südfrüchten usw. bemerkbar. - Die technischen Maßnahmen, die man ergriff, trugen neben den tarifarischen wesentlich dazu bei, der weiteren Ausdehnung des L a st k r a f t- wagenwettbewerbs entgegenzutreten. Trotzdem wurde der Lastkraftwagen vor allem auch im Fernverkehr in steigendem Umfange beobachtet.

Der Personenverkehr belebte sich im März durch stärkeres Anziehen des Wochenend- und Sonntagsausflugverkehrs. Der'Berufsverkehr gestaltete sich infolge der, wenn auch nur ge­ringen Abnahrre der Arbeitslosenziffern zum Teil lebhafter. Wenn trotzdem auch der Personenverkehr dem Vorjahre gegenüber zu- rückblieb, so dürfte das zum Teil darauf zurück­zuführen sein, daß im Vorjahr der Beginn des Osterfestes noch in den März fiel.

Die erzielten Gesamteinnahmen blieben erheblich hinter den Erwartungen zurück. Ver­glichen mit der gleichen -Zeit des Vorjahres ergibt sich in den beiden ersten Monaten des Geschäftsjahres nunmehr ein Cinnahmeaus- f a l l von rund 5 5 Millionen Mark. Auf der Ausgabenseite mußten aus diesem Anlaß umfangreiche Sparmaßnahmen auf dem

Ser deutsche Außenhandel im Alärz.

Die deutsche Auhenhandelsstatistik schließt für den Monat März mit einem Lieber schuh der Ausfuhr über die Einfuhr von 220 Mill. Mark ab. Die Ausfuhr stieg gegenüber Februar um rund 80 Mill. Mark, die Einfuhr ist sich un­gefähr gleichgeblieben: 883,6 Mill. Mark im März gegen 880,6 Mill. Mark (nach Absetzung des Zollabrechnungsverkehrs) im Februar. Die Ausfuhr ft eigerung entspricht annähernd der größeren Anzahl von Tagen im Monat März, das Gleichbleiben der Einfuhr verwandelt sich unter diesem Gesichtspunkt in eine stärkere Einfuhrsenkung. Auf den Tag umgerechnet er­geben sich bei der Ausfuhr für Februar 36,6 Mill. Mark, für März 35,6 Mill. Mark, bei der Einfuhr für Februar 31,4 Mill. Mark, für März 28,5 Mill. Mark.

Die tatsächliche Einfuhr für März liegt ebenso wie schon für die Monate 3anuar und Februar infolge des noch nicht gemeldeten Zollabrech- nungsverkehrs um 50 Mill. Mark hoher als ausgewiescn.

Der Aktivsaldo der Handelsbilanz im März beläuft sich also auf rund 170 Mill. Mk.

Für das erste Vierteljahr 1930 ergibt sich da­mit, nach Berücksichtigung der durch die Zoll­abrechnungen erforderlichen Korrekturen, ein Ausfuhrüberschuß des deutschen Außenhandels von rund 230 Mill. Mark.

Die Steigerung der A u s f u h r im März wird nahezu ausschließlich durch die Erhöhung der Ausfuhr von Fertigwaren bewirkt. Diese stieg von Februar auf März um 77,6 Mill. Mk. Bei Berücksichtigung des Unterschiedes in der Länge der beiden Monate bedeutet dies, daß sich die Fertigwarenausfuhr im März ungefähr auf derselben Höhe wie im Februar gehalten hat, während die Ausfuhr von Lebensmitteln, Getränken, Rohstoffen und halbfertigen Waren sich zahlenmäßig gleichgeblieben, also tatsächlich zurückgegangen ist.

Das Sichgleichbleiben der Einfuhr, das bei Berücksichtigung des Tagesunterschieds als Ab­sinken zu werten ist, gilt nicht für alle Waren­gruppen. Vielmehr stellt sich das Ergebnis als ein Ausgleich zwischen einer rückläufigen Bewe­gung der Einfuhr von Lebensmitteln und Roh­stoffen und einer Zunahme der Einfuhr von Fertigwaren dar. Die Lebensmittelein­fuhr sank um rund 20 Mill. Mark, die Roh­stoffeinfuhr blieb sich gleich (sank also im Tages­durchschnitt), während die Fertigwareneinfuhr um

mehr als 23 Mill. Mark stieg.

3n der Gruppe Lebensmittel setzte Wei­zen mit 25,8 Mill. Mk. seine bereits im Februar in Erscheinung getretene rückläufige Be­wegung fort und gleicht damit die Einfuhrüber- höhungen im 3anuar und Februar, soweit sie durch die Zolländerung und die Zollabrechnungen bedingt waren, zum Teil wieder aus. Eine nennenswerte Zunahme zeigen nur Südfrüchte mit 3,5 Mill. Mk. Schaltet man den Einfluß der Zollabrechnungen, soweit wie möglich, aus den Ergebnissen aus, so ergibt sich bei der Gruppe Lebensrnittel eine stärkere Mindereinfuhr insbesondere für Eier: 4 Mill. Mk., Gerste 3,8 Mill. Mk., Kaffee: 4,1 Mill. Mk., Fische und Fischzubereitungen: 3,4 Mill. Mk., Weizen: 24,4 Mill. Mk.

Die zahlenmäßige Abnahme bei der Einfuhr von RohstoffenundhalbfertigenWa- ren verteilt sich auf eine Reihe von Warrn und erscheint bedeutend nur bei Mineralölen ( 23,3 Mill. Mk.). Sie ist in Wirklichkeit nicht so groß, wenn man auch hier den Einfluß der Zollabrech­nungen (mit 17,5 Mill. Mk.) ausschaltet, die bei dieser Ware im 3anuar und Februar eine besonders große Rolle spielten. Eine bemerkens­werte Zunahme zeigen nur Oelfrüchte Und Oel- saaten mit 10,8 Mill. Mk.

Bei der Ausfuhr zeigen in der Gruppe Roh­stoffe und halbfertige Waren eine bemerkens­werte Zunahme Felle zu Pelzwerk (+ 4,5 Millionen Mark). Von den Waren, die eine Abnahme der Ausfuhr zeigen, ist Kupfer zu er­wähnen ( 5,1 Millionen Mqrk).

Bei der Fertigwarenausfuhr verteilt sich die Zunahme auf eine große Anzahl von Gruppen, insbesondere sind daran beteiligt Pelze und Pelzwaren (4- 7,9 Mill. Mk.), Maschinen (4- 7,1 Mill. Mk.), Kleidung und Wäsche (+ 6,3 Mill. Mark), Stab- und Formeisen (4- 5,4 Mill. Mk.), sonstige Eisenwaren (4- 4,1 Mill. Mk.), baum­wollene Gewebe (+ 4,5 Mill. Mk.).

Die Reparations - Sachlieferungen sind in der Ausfuhr mit 61,2 Millionen Mark vertreten gegen 64,5 Millionen Mark im Vor­monat. Es werden mithin 3,3 Millionen Mark weniger als im Februar nachgewiesen. Dabei entfällt auf den Abschnitt III: Rohstoffe und halb­fertige Waren eine Mehrausfuhr von 3,3 Mil­lionen Mark und auf den Abschnitt IV: Fertig­waren eine Minderausfuhr von 6,1 Millionen Mark.

Personal- und Sachgebiet eingeleitet werden, durch die insbesondere die Betriebs- und Ver­kehrsleistungen dem gesunkenen Verkehr angepaßt werden sollen. Die fällige Monatsrate für den Dienst derReparationsschuldverschrei- bun gen wurde ordnungsmäßig am Fälligkeits­tage geleistet.

Der Personalbestand betrug im Februar 1930 668 970 (im 3anuar 1930 671 190) Köpfe. Die Vorarbeiten für den Bau der Rheinbrücke bei Mannheim-Ludwigshafen sind soweit geför­dert, daß mit dem Bau demnächst begonnen wird. Außerdem ist eine größere Anzahl von Drücken» verstärkungen und »crncuerungen eingeleitet wor­den. Die aussührlichen Entwürfe für die Rhein­brücken bei Rheinkafsel und Maxau sind in Arbeit.

*

* Detriebseinschränkungen im 3n- dustriegebiet. Die AG. Phönix für Berg­bau und Hüttenbetrieb mußte auf Grund der schlechten Beschäftigungslage zu weiteren Be­triebseinschränkungen schreiten, die sich auf einen Hochofen, auf eine Koksofenanlage, auf ein Drahtwalzwerk, auf Stahl- und Feinwalzwerk­straßen und auf die Dampfzentrale erstrecken. Von diesen Maßnahmen werben etwa 360 Ar­beiter betroffen. Wann diese zur Entlassung kommen, steht noch nicht fest. Die Zeche Ewald in Herten und die Möller-Rheinbaben-Schächte haben beim Stillegungskommissar in Dortmund Antrag auf Entlassung von 300 bzw. 370 Berg­arbeitern gestellt.

* Arbeiterentlassungen im Sie­mens-Konzern. Zu den Pressemeldungen über Arbeiterentlassungen im Siemens-Konzern erfährt WTB.-Handelsdienst, daß Siemens & Halske im Einvernehmen mit der Gewerbeauf­sichtsbehörde unter Berücksichtigung der der­zeitigen Geschäftslage hauptsächlich auf dem Ge­biet des Fernsprechwesens die Genehmigung er­

halten hat, in den nächsten Wochen bis zu 2000 Mann entsprechend dem Rückgang der 2lufträge zu entlassen.

Llmwandlung der Wiesbadener städtischen Werke in eine 21©. Die städti­schen Wasser-, Gas- und Elektrizitätswerke in Wiesbaden werden nach einem Beschluß der Stadtverordnetenversammlung in eine kommu­nale AG. mit 20 Mill. Mark Grundkapital um- gewandelt.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 17. April. Tendenz: still. Die letzte Börse vor den Feiertagen eröffnete im Zusammenhang mit der anhaltenden Orderlosig- keit in sehr stiller Haltung. Die Bestä­tigung der Arbeiterentlassungen bei Siemens und auch Der geplante Personalabbau bei der Reichs­bahn führten zu einer verstärkten Zurückhaltung, so daß das Geschäft zeitweise vollkom­men ins Stöcken kam. Anregungen waren kaum vorhanden. Rur der 2Iusfuhrüberschuh im Monat März von 170 Millionen Mark und die weiter günstigen Geldmarktverhältnisse gaben dem Grundton der Börse Widerstandskraft. Doch schritt die Spekulation später in Spezial­aktien zu Deckungen: angebliche Ausland^ufe gaben hierzu einen Ansporn, und die Tendenz nahm freundlichere Formen an, ohne daß sich im großen und ganzen das Geschäft wesentlicher hätte beleben können. Gegenüber den Kursen der gestrigen 2lbendbörse ergaben sich bei den wenigen und schleppend zustande gekommenen Erstnotierungen überwiegend Reine Besserungen. Lebhaftes 3nteresse zeigten Kaliwerte bei weiter guten Absatzziffern: Westeregeln konnten 2,5 Prozent gewinnen. Das Geschäft war aber nicht umfangreich. Chadeaktien lagen bis zu 0,5 Proz. fester. Am Clektromarkt wurden Siemens-Aktien von der beabsichtigten Arbeiterentlassung kaum mehr berührt. Siemens gewannen 1,25 Prozent.

Lechwerke und 21. E. G. lagen gut behauptet. Ze­ment Heidelberg waren trotz deS ziemlich stark gestiegenen Zementabsatzes eher angeboten und leicht gedrückt. Für Holzmann machte sich einige Rachfrage geltend. Am Montanmarkt waren die Kurse unverändert etwas höher. Rur Mansfelder waren stark angeboten: eine Erst­notiz kam nicht zustande, doch liegt dieses Pa­pier auf die letzte Kupferbaisse schätzungsweise 5,5 Prozent niedriger. Kunstseideaktien waren bis 1,5 Prozent höher. Schiffahrtswerte leicht be­festigt. Banken neigten eher etwas zur Schwäche. Renten still. Deutsche Anleihen leicht anziehend. Der günstige Reichsbankausweis fand im Ver­laufe wohl etwas Beachtung: das Geschäft blieb aber auch weiter gering, die Kulisse schritt ver­einzelt zu Realisationen, und das Kursniveau senkte sich gegen den Anfang etwas. Die Stim­mung blieb aber freundlich. Kaliwerte weiter befestigt. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 5 Prozent etwas angespannter. 21m Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1907, gegen

Eßt mehr Roggenbrot!

Pfund 20,3750, London gegen Kabel 4,861 750, ge­gen Paris 124,03, gegen Mailand 92,75, gegen Madrid 38,25, gegen Schweiz 25,0813, gegen Holland 12,0890.

Berliner Börse.

Berlin, 17. April. Für die letzte Börse vor der Unterbrechung des Geschäftsverkehrs zu Ostern hatte man mit einer nennenswerten Be­lebung nicht mehr gerechnet. 3m Vormittags­verkehr und an der Vorbörfe zeigte sich eine recht freundliche Grund st immun g, ob­wohl bei verschiedenen Gesellschaften, so z. D. bet der Reichsbahn, dem Stahlverein, Phönix und im Ruhrgebiet Arbeiterentkafsungen stattfinden sollen. Etwas gesuchter lagen ReichsbahnvoiHugS- aftien auf den bevorstehenden Abschluß. uno am Polyphonmarkt wurde die Dezugsrechtangelegen- 6eit wesentlich ruhiger beurteilt. Zu Beginn des offiziellen Verkehrs lagen Orders kaum vor. Es kam im allgemeinen nur zu kleinen Abweichungen nach beiden Seiten gegenüber dem gestrigen Schluß. Etwas Auslandinteresse bestand für Elektro- und Kunstseidepapiere, bei denen einige günstige Momente anregten. Bemerkenswert fest eröffneten Schubert & Salzer plus 4 Prozent. Reichsbank plus 2 Prozent, Schlesische Textil plus 1,60 Prozent und Svenska plus 2 Mark. Die Kupferbaisse wirkte sich heute bei Mansfeld mi­nus 4,5 Prozent stärker aus. Auch Otavi ver­loren 0,50 Mark. 3m übrigen sind Riebeck Mon­tan minus 2,25 Prozent und Schultheis minus 1,75 Prozent als stärker gedrückt zu erwähnen. Deutsche Anleihen waren wenig verändert. Bon Ausländern Mexikaner, Bosnier und Ungarn etwas höher. Der Pfandbriefmarkt war noch un­entwickelt. Der Geldmarkt war weiter versteift. Tagesgeld 3,5 bis 6 Prozent; Monatsgeld 5,5 bis 6,5 Prozent: Warenwechsel etwa 4,75 Proz. 3m Verlaufe wurde es, ausgehend von Kali- werten, bei denen Salzdetfurth 6,5 Prozent, die übrigen gewannen etwa 2 Prozent, lebhafter und fester. Der Reichsbankausweis per 15. April bot mit einer Gesamtentlastung um 267,4 Millionen eine stärkere Anregung. 3m einzelnen haben sich Wechsel und Schecks um 261,3 Millionen, die um­lauf enden Roten um 258,7 Millionen Mark ver­ringert, während die Giroguthaben eine Zunahme von 118,6 Millionen erfuhren. Die Deckung besserte sich um 3,5 Prozent bzw. 4,1 Prozent. 3n Schiffahrtswerten, 2ltu und Altbesitzanleihe blieb das Geschäft ziemlich lebhaft: die Besse­rungen gingen gegen Anfang bis zu 1 Prozent. Svenska gewannen 3 Mark.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 17.Aprij. Auftrieb: 1184 Kälber, 69 Schafe, 119 Schweine. Es notierten; Kälber: beste Mast- und Saugkälber 77 bis 82 Mark, mittlere Mast- und Saugkälber 70 bis 76 Mark, geringe Kälber 60 bis 69 Mark. Marktverlauf: Kälber ruhig, ausverkaukt: Schafe und Schweine wegen des geringen Auftriebs nicht notiert.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.

Für unverlangt eingesandle Manuskripte ohne belgefügtes Rückporto wird keine Gewahr übernommen.

Kurszettel her Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befchloftenen Dividende an. Reichsbankdiskont 5 v. H., Lombardzinsfuß 6 v. H.

^ranlfurt a. Ul.

Serlln

Schluß« I lurs

1«Uhr« Äun

Schluß« lur-i

Anfang« fiuni

Datum

16 4

17 4.

16 4

17 4

6% Deutsche Reichsanleihe von 1927

7% Deutsche Reichsanleihk

87,1

87

-

von 1929

Deutsche Anl.-Ablöl.-Schuld mit

100,6

Auslof.-Rechten

55,85

56,25

55,65

56

Desgl. ohne Auslos.-Rechte 8% Heh. Bolts,',aal von 1929

11.05

11.1

11,1

11,13

crürhahlb. 102%)

Oberheilen Provinz - Anleihe mit

94,5

95

93.75

Ausloi.-Rechien

Teutiche Romm Sammelabl.

52

-

Anleihe Serie 1

8% -"Vrantf Hyp.-Banf Goldpfe.

53,5

53,3

XIII untündbar bis 1931

7% fitanff Hyp.-Bant Goldpfe

98

72,5

unkündbar bis 1932

<Vi% Rheiniiche Hyp.-Ban!

90,75

-

Liau. toolBpfe.

8% 'Ei. LanbeSpfandbriefcmltalt,

85,4

-

Pfandbriefe R. 17 8% Pr Lanbespsanbdrielanstalt,

98,5

98,5

ftomm.-Cbl. R.

7% Pr. Lanvespsandbriesanstalt,

95

95

Pfandbriefe R. 10

A.E.G abg. Borlriegs. Obligatio.

90,25

90,25

nen. rückzahlbar 1932

95

-

<% OeNerreichtlche Goldrente

27,75

4,20% Oelterreichifche Silberrente 4% Oesterreichifche Einheitliche

4,3

4,1

Rente

2,5

_

4% Ungarifche Goldrente

_

25

25

4% Ungarifche Staatsrcnte v. 1910

21,25

22,4

*% desgl. von 1913

'2,13

4% Ungarifche Kronenrente

2,45

2.4

2,4

4% lürfildie Zollanleibe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anl

8,95

7.05

6.95

Serie 1

7,1

4% vesgl Serie 11

6% Rumänische vereint, Rente

7,05

1

von 1903

l¥i% Rumänische verein!,. Rente

9,7

9,8

von 1913 . .

16,4

16,5

1% Rumänisch« vereint,. Rente

7,9

7,95

Srantlun a. UI.

Serlin

Sch.« turs

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Schluß« 1 Anfang« fürs | Kurs

Datun

16 4

17 4

16 4

17- 4.

vamburg-Amertla Patel . .

. 7

113,75

114

113,75

113.6

Hamburg-Südam. Dampfschiff

8

172

Hama Dampfschiff .

10

161,13

Norddentfcher Lloyd ....

. 8

114.13

113,75

114

Allgemeine Deutsche Creditanst.

10

117

-

116,75

116.6

Barmer Bantverein .

10

136

136

136

Berliner Handelsgelellfchaft

12

176,5

-

177

176 25

Commerz, und Privat-Banl

11

161,5

161,75

161,5

Darmstädter und Rationalbcmf

12

23 i

231

230,25

230,25

Deutsche Bant und Disconto-GefeUschaft, . . .

10

150,5

150,25

150

Dresdner Bant......

10

146,25

146

146

146

Reichsbant ......

12

292

-

291,5

<193,5

>21.6.®...........

. 8

175.75

175,75

175,9

175,5

Bergmann........

. 9

197

190

Eleltr. Lieserungsgesellschaft.

10

164

164

164

Licht und Kraft

10

173

173

Seiten & Guilleaume

iVt

129

-130

128,5

Gefellfchast für Elektrifche Unternehmungen

10

180

180,25

181

Hamburger ElekttizitätS-Werle

10

138,75

Rheinifche Elettrizität , . .

. 9

Schlesische Eleltrizität. . . .

10

176,5

177

Schuckert L Co. .....

11

190

191

191,5

Siemen« & Halste .

16

256

257.5

255,5

256,5

Transravio . ......

. 8

-

-

Labmever L Co.. . . . . .

10

171

171,25

Buderus ......

. 6

72

72,25

73.5

Deutsche Erdöl ......

. 6

102

102

Essener Steinkohle . .

. 8

143,9

Gelsentirchene» ......

. 8

140,75

141,25

125

141.25

Harpenei ......

. 0

125

125

Hoesch Eilen. .......

6'/?

113

?l>Ie Bergbau ......

10

-

231.5

232

104

103,6

Rbln-Neuesfen ....

. 7

111,4

111

Mannesmann-Röhrea ...

. 7

108,75

109

109

Mansfelder Bergbau ....

. 7

101,5

97

Oberschles Etfenbeoart . . .

. 6

73,5

Oberfchlei. Kotswerte . , .

. 7

109.5

109

Phönir Bergbau ....

6Yt

104,9

105 25

105 25

Rheinische Brauntohie» . .

10

235

235

233,5

Rhetnstahl........

. 6

115,75

115.4

Riebeck Montan ......

7,2

103,5

Frankfurt a. Ul. |

Serlin

Schluß«! lurs |

i«llhr« Kurs

Schluß« lurs

Anfang- Kurs

Datum

16 4.

17 4

16 4.

17- 4.

Bereinigte Stahiwerte .

98,25

99,25

98,5

98.5

Otavi Minen . . .

16'/,

-

55,75

55,25

Kaliwerke Aschersleben .

M

. 10

226,5

227

226

Kaliwerte Westeregeln .

e

. 10

229,5

232

230,5

230.25

Kaliwerte Salzdetfurth .

. 15

390

390,75

390,5

I. ®. ffarben-Industrte.

M

. 12

175,5

175,75

175,5

175,25

Dynamit Nobel ....

. . 6

83.65

. . V

154

Goldschmidt .....

e

. . b

71,5

71,9

71,4

RüigerSwerte .....

.

72.5

73

73

73

Metallgefelllchaft- ...

. 8

108

108,75

Pdllivv Holzmann . . .

. . 7]

109,5

110,4

109,75

110

ßementroert Heidelberg

o

. 10

-

133,5

Cementwerk Karlstadt. .

e

. 10

143

Wavb & Nrevtag .

. . 8

92,5

91,5

Schultheis Payenhofer .

. 16

296.75

295

Lstwerke ......

. 12

248,75

249,25

Atu ........

. 18

117

118,5

116.75

118

Bemberg..... »

. 14

147

--

147,75

148,5

Zellstoff Waldhof . . .

13*/.

188,5

189

Zellstoff Aschaffenburg .

. 12

151,25

Charlottenburger Waller

e

. . 8

-

106

105,5

Dellauer Gas.....

. V

173

172,25

Daimler Motoren .

. 0

42,5

42,75

42,25

Deutsche Linoleum . .

253,5

, 0

49.6

. . 0

20,5

20,5

Orenitein & Koppel

M

. . 6

79,75

79,25

Leonhard Tietz .

e

. 10

154

153

Svenska . . .

358

360

frankfurter Maschine» .

e

. . 4

35

36

10,5

-

40

Henligenitaedt . . »

. . 0

*

Iunghana . . . .

Lechwerke - - -

. . 6

8

39,5

106

39

Maintraltwerle Höchll a. M. k

97.9

96,75

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Miag - » .

. 10

132

131,75

131,75

Gcbr. Roeder.....

. 1<

103.5

-

Voigt & Haelfner . . .

. 9

218

218

Süddeutsche Zucker .

. 10

160,75

161

Banknoten.

Berlin, 16-Aprll

Gelb

Ddtf

Amerikanttche Moten.....

Belgische Noten .......

Dänische Noten . .......

Englische Noten........

Französische Noten ......

Holländische Noten......

Italienische Noten ......

Norwegische Noten......

Deutsch-Oesterr,äii)0 Kronen Rumänische Noten ...... Schwedische Noten ...... Schweizer Noten ....... Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten . .

Ungarische Noten

Devisenmarkt Berlin

4.17 58.33

111.80

20,345

16,40

167.93 22,11

111.80

58 86 2,465

112,23 81,03

52 89

12,372 72,97

- Franksur

4,19

58.57

112,24

20,425

16,46

168,61

22,19

112,24

59.10

2,485

112,67

81,35

53.11

12,432

73,27

a. M.

16 April

17-April

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Arle,

Geld

25ric|

«mft.« Rott.

168,27

168,61

168.34

168,68

Bu'N.-AireS

1,630

1,634

1,633

1,637

Brss.-Antw-

58,421

58,545

58,415

58,535

C Kristiania.

112,06

112,28

112,06

112,28

Kopenhagen

112,07

112,29

112,08

112,30

Stockholm .

112,58

112,73

112,50

112,72

Helsingfors.

Italien. . .

10,535

21,95

10 559 21,99

10,539

21,945

10,559

21,985

London. . .

20,358

20,398

20,354

20,394

yicutiorl . .

4,1855

4,1935

4.186

4,194

Paris....

16,41

16,45

16,405

16,445

Schweiz ..

81,145

81,305

81,145

81,305

Spanien . .

52,47

52,57

52,40

52, <0

Japan . . .

2,068

2,072

2,070

2,074

Rio de Jan-

6,490

0,492

0.490

0.492

Wien in D-« £?eft. abgcst

58,977

59,097

58,98

59,10

Prag ....

12,397

12,417

12,398

12,418

Äelzrad . .

7,422

7.426

7,412

7,426

Budapest. .

73,13

73,27

73,13

73,27

Buli arten

3,034

3,040

3,034

3,040

Lissabon

18,78

18,82

18,78

18,82

Danzig. - - Konst ntt».

81,37

81,53

91,39

81,55

1,785

1.789

1,784

1,788

Athen. . .

5,445

5.455

5,435

5,445

Ccmada

4,183

4,198

4,184

4,192

Uru uay. .

3,896

3,904

3,896

3.904

Eatro . -

20,875

20,915

20.87

20,91