Ausgabe 
16.12.1930
 
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Ober-Hessen.

Oer Winter im Vogelsberg.

* Schotten, 15. Dez Die Wintersport- saison hat begonnen. Der Hoherodskops hat seit einigen Tagen seine weihe Haube ausgesetzt, grüßt in die Ferne und lädt zum Be­suche ein. Hoffentlich läßt ihm der Wettergott sein Festkleid, damit die Wintcrsportler in die­sem Jahre auf ihre Rechnung kommen. Der D k i - klub Schotten ist mit der Organisation eifrig am Werke. (3In Autobus soll jeden Sonntag die Mitglieder der Vereine Ridda und Schotten nach dem Gebirge bringen. Selbstverständlich können auch andere Skier mitfahren. Bei günstigen Dchuceverhältnissen wird am 4. Januar ein Skirennen des Derbands Mitteldeutscher Ski­vereine auf dem Hoherodskops abgehalten. Leiter ist der Jugendwart des Vereins, Karthaus, Gersfeld (Rhön). Da an diesem Tage auch das VH C. - Jugendtreffen aus dem Hoherods- kopf stattfindet, wird bei gutem Wintcrwetter der Hoherodskops Großbetrieb sehen. Gegenseitige Verständigungen haben stattgesunden. Sonntag, 11. Januar, Skirennen des Skigaues Vogelsberg. Die Freiwillige Sanitätskolonne Schotten ent­sendet jeden Sonntag zwei Sanitäter zur evtl. Hilfeleistung. Sanitätskolonne und Berg­wacht haben eine Arbeitsgemeinschaft geschlos­sen. Damit rasche Hilfe bei Unfällen einsehen kann, werden B.-W.-Leute im Skigelände sein. An sie wende man sich bei Unfällen, sie sind auch zu jeder Auskunft bereit. B.-W.-Leute tra­gen am linken Arm eine weihe Binde mit der Aufschrift Bergwacht. D:e Jugendherberge Schotten verfügt über 26 Betten und zwei heizbare Schlafräume. Auf Wunsch wird vor- SeheiZt.

Ein denkwürdiger Tag der Grünberger Feuerwehr.

-f- Grünberg, 15. Dez. Am Samstag wurde unser neues Spritzenhaus seiner Bestim­mung übergeben. Zu der Einweihung waren als Gäste erschienen: Branddirektor Braubach, Kreisfeuerwehrinspektor Dickorö, der Vor­sitzende des Kreisverbandes der freiwilligen Weh­ren, Drandinspektor Fritz Wenzel, gleichzeitig als Vertreter der Giehener Freiwilligen Feuer­wehr, Kommandant Karl Wenzel von der Gailschen Feuerwehr und Brandmeister Betz, sämtlich von Gießen, sowie Bürgermeister Schmidt, Lollar, als Vertreter der dortigen Wehr. Unter Vorantritt der Feuerwehrkapelle, der Stadtvertretung und der Gäste brachte die Wehr ihre Geräte im Zuge aus dem alten Spritzenhaus an der Höfentränke nach dem Reu­bau auf der Burg. Hier übergab der Bau­leiter, Architekt Balser, den Schlüssel an Bei­geordneten Keller, der in seiner Ansprache den Werdegang der im Jahre 1873 gegründeten Freiwilligen Feuerwehr, die jetzt 162 Mitglieder umfaßt, schilderte und betonte, daß die schon mehrmals gewechselten Unterkunstsräume für die Geräte und deren Unzulänglichkeit die Stadt­vertretung zur Erbauung des neuen Spritzen­hauses veranlaßt hätten. Rach Uebergabe des Schlüssels an den ersten Kommandanten der Wehr, Deilermeister S e i f a r t, sprach dieser der Stadtverwaltung den Dank für die Erstellung des Reubaues aus, worauf nach dem Oeffnen der Tore unter Musikbegleitung die Geräte ein- gebracht wurden. Die Rochfeier imHotel Hirsch" zeitigte noch verschiedene Ansprachen, u. a. von Krsisfeuerwehrinspektor D i ck o r e und Brand­direktor Braubach, die Glückwünsche der aus­wärtigen Wehren überbrachten. Kommandant 6-e ifart dankte den Dauhandwerkern. Bei­geordneter Keller, wie auch Gemeinderat, Studienrat S e y b o 1 d betonten, daß die Stadt­verwaltung die Beschaffung einer Mo­torspritze, für die übrigens schon ein Raum im Reubau vorgesehen ist, als eine ihrer nächsten wichtigsten Aufgaben ansehe.

VnnMrcK- (tziesrcn.

$ Alten-Buseck, 15. Dez. Gestern abend hielt in unserem Gotteshaus Pfarrer Wahl, Butz­bach, einen lehrreichen Lichtbildervortrag über das Thema®tfanQcnennot und Gefan­genenhilfe". Er zeigte dabet Aufnahmen aus den Strafanstalten Butzbach, Mainz, Marienschloh und von einem Gut, auf dem die Strafentlas­senen zum Teil untergebracht werden. Der Red­ner führte u. a. aus, daß von einer Rot der Gefangenen im Gefängnis, wie dies früher der Fall war, jetzt eigentlich keine Rede mehr sein könne. Der moderne Strafvollzug versuche alles, um aus den meist durch schlechte Verhältnisse Gestrauchelten wieder brauchbare Menschen zu machen. Diese Aufgabe sei hauptsächlich in die Hand des Seelsorgers gelegt, der versuche, den Menschen innerlich wieder a.ifzurichten. Aber auch dies könne der äußeren Hilfe und Unterstützung nicht entbehren, denn mit der Entlassung beginne erst die schwierige Aufgabe, den Entlassenen wie­der in geordnete Lebensverhältnisse zu bringen. Der Redner richtete daher die Ditte an die Ge­meinde, auch ihren Teil zu diesem christlichen Liebesdienst beizutragen. Zum Schluß sprach Pfarrer Sattler, Wieseck, dem Redner für

seine interefsanten Ausführungen den Dank der Gemeinde aus.

4- Grünberg, 15.Dez. Die Basler Mis­sion veranstaltete unter der Lellung von Mis­sionar Schmoll in der hiesigen Stadtkirche einen Fi Im ab end, der den Jndien-Misfions- filmVon Heiligtum zu Heiligtum" brachte. Rachmittagö war der Film für Kinder vor- gefü-rt worden.

Kreis Büdingen.

I! Büdingen, 15.Dez. Am Samstagvormit­tag wurde im Saalbau Schäfer die 7. 21 ti­gern c i n e Geflügel- und Kaninchen­ausstellung des Kleintierzuchtver­eins Büdingen und Umgegend eröffnet. Die Ausstellung umfaßte über 330 Rummern und zeigte in verschiedenen übersichtlich aufgebauten Abteilungen Hühner, Zwerghühner, Tauben, Fa­sanen, Enten, Pfauen, Kaninchen und Meer­schweinchen von außerordentlicher Vielgestaltig­keit und Schönheit. Mit der Ausstellung war eine Tombolaverlosung verbunden, die mit wert­vollen Preisen ausgestattet war.

A D r t e n b e r g 15. Dez. Die von privater Seite betriebene Autolinie Ortenberg Berg­heim Gelnhaar Usenborn kommt vom 23. d. M. ab in Wegfall, da die beteiligten Ge­meinden die Hoheit Zuschüsse nicht mehr leisten können.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

£ Wetzlar. 15. Dez. In einer gut besuchten Versammlung von Landwirten aus allen Teilen des Kreises fand hier die Neuyründung eines Verbandes der Schafzüchter für den Kreis Wetzlar statt. Tierzuchtinspektor Binkert - Koblenz hielt einen Vortrag über die Bedeutung der Schafzucht und den Wert des oraa- nisatorischen Zusammenschlusses. Als Zuchtziel yat man das deutsche schwarzköpfige Fleisch­schaf gewählt. Zum Vorsitzenden des Verbandes wurde der Landwirt Ludwig V o l k - Hörnsheim, zum Geschäftsführer Dr. Ullrich- Wetzlar ge­wählt. An Beihilfen von der Rheinischen Land- wirtschaftskammer und der Kreisoerwaltung Wetz­lar stehen dem neuen Verband für dieses Jahr 1000 Mark zur Verfügung. Diese sollen in erster Linie zum Ankauf reinrassiger Zuchtböcke aus rtjei« Nischen Zuchtgebieten verwandt werden.

cS Kinzenbach, 15. Dez. Die hiesige G e meindevertretung hat beschlossen, in diesem Winter im Gemeindewald kein F i ch t e n st a m m- h o l z fällen zu lassen, da auf das Ausschreiben des Gemeindevorstehers Angebote nicht eingegangen sind.

SJLSpoTt

VfB.-Gießen.

hermannia Kassel vfv. Gießen 5:2.

Die BsB.-Elf hat abermals verloren. Wenn­gleich sie nicht ganz die Leistung des Vorsonn­tags erreichte, so lieferte sie doch eine ansprechende Partie und war dem Gegner nur um ein ge­ringes unterlegen Das völlig grundlose Spiel­feld stellte an die Spieler sehr hohe Anforderun­gen und ließ eine exakte Ballbehandlung nicht zu.

Rach einer Viertelstunde ausgeglichenen Spiels erzielt Kassel das erste Tor. Schon nach fünf Mi­nuten kann Gießen deir Ausgleich Herstellen, je­doch wenig spater nicht verhindern, daß der Gegner erneut in Führung ging. VfB. vermochte dann das Spiel eine Zeitlang überlegen zu gestalten, ohne sichtbaren Erfolg zu erzielen. Kur^ vor Halb­zeit kommtHermannia" zu einem billigen dritten Tor.

Rach dem Wechsel zeigte sich die Platzmannschaft überlegen und glücklicher in der Ausnutzung der Chancen. In der 20. Minute fiel der vierte Treffer, dem Gießen gleich darauf ein zweites Gegentor entgegensetzte? Die Df'Ber machten weitere An­strengungen, jedoch vergeblich. Vielmehr mußten sie sich nod> ein glattes Abseitstor gefallen lassen. Gegen Schluß flaute der Kampf merklich ab.

Die Ligareserve brachte von Steinbach einen 5: 3-Sieg mit nach Haus. Trotz der schlechten Ver­fassung des Spielfeldes wurden beiderseits gute Leistungen gezeigt. Ueberraschend hoch verlor die A2-3ugenb gegen die Al-Jugend des VfB. Butz­bach auf dortigem Platz mit 9:0.

Handball her Sp.-Vg. 1900.

1900 I 1900 II 5:0.

Unter recht schwierigen Platzverhältnissen stan­den sich 1900s beide aktive Mannschaften irnDer- bandsspiel gegenüber. Der erwartete spannende Kamps blieb leider aus, da die zweite Mannschaft auf ihre beiden Hauptstützen verzichten mußte. Ihr reichlich unrationelles Abspiel tat ein übriges, um den Sieg der ersten Garnitur nie zu gefährden.

Handball im Gau Hessen (O. T.)

Io. o. 1846 I To. Wehlar I 1:0 (0:0).

Die Spiele litten sehr unter den schlechten Bo­denverhältnissen. Trotzdem sah man auf beiden Seiten schöne Leistungen. Bei ausgeglichenem Spiel ging es mit 0:0 in die Pause. Dann verlor Wetzlar seinen Mittelläufer durch Platzverweis. In der Folgezeit war Gießen überlegen und er­zielte durch unhaltbaren Wurf des Mittelstürmers den siegbringenden Treffer.

To. v.1846 II To. wehlar II 2:1 (1:1).

Auch das Spiel der zweiten Mannschaften sah die 1846er mit 2:1 als Sieger. Dieser Erfolg ist um so höher zu bewerten, als die Hiesigen das ganze Spiel nur mit 10 Mann bestritten.

Heuchelheim Jugend Lützellinden Jugend 0:0.

Die beiden Mannschaften trafen sich am Sonntag zu einem Freundschaftsspiel, das bei ausgegliche­nen Kräften mit einem Unentschieden endete und dem Spielverlauf entspricht.

Erster Skisonntag ans dem Hoherodskops.

Wenn die Skiläufer (gemeint sind diezünftigen") von Natur aus und auf Grund einer vielfachen Er­fahrung in bezug auf das Wetter nicht positive Opti­misten wären, so hätte der schneebedeckte Hoherods- kopf am Sonntag noch keinBrettln" gesehen. Denn in der Nacht vom Samstag zum Sonntag ergoß sich über den tiefer gelegenen Teil Oberhessens viel Wasser in einer kaum einwandfrei definierbaren Form vom Himmel und bereitete der Menschheit einen kleinen Kummer. Das focht die Skisportler jedoch nicht weiter an. Auch die Tatsache nicht, daß sie von den späten Heimkehrern zu früher Stunde leise angeulkt wurden.

Die schweren Stiefel klappten vernehmlich die Bahnhofstraße entlang und um 5.36 Uhr verließ der Zug mit einem guten Dutzend Paar Brettern und den dazu gehörigen Besitzern die Bahnhofshalle. Nach zweistündiger Fahrt langte man in Schot­ten an, die Fahrt wurde aber dann in dem von einem weitblickenden Manne vorherbestellten Om­nibus bis Breungeshain fortgesetzt.

Bis dahin waren die Schneeverhältnisse als nicht besonders vertrauenerweckend befunden, kurz ober­halb des Ortes wurde aber doch angeschnallt und Schritt für Schritt ging es vorwärts über den etwas schweren nicht allzutiefen Schnee, begleitet und stets umgeben von einem dichten undurchdring­lichen Nebel, der den ganzen Tag über nicht wich und neidisch jeden freien Blick auf das hessische Land zu Füßen des Vogelsberges ver mehrte. Der Vordermann, wenn er sich nur etwa zehn Meter von den nachfolgenden entfernte, wurde durch den Nebel bereits zum Schemen. Himmel und Erde flössen zusammen in eine milchig-weiße Masse und die Welt erschien dadurch wie mit den berühmten Brettern vernagelt. Schließlich aber tauchte doch das Clubhaus auf. Die Unentwegten

fielen hinein, um sich bei einer Tasse Kaffee auf das Kommende vorzubereiten. Bald war eine statt­liche Zahl von Skiläufern und Haserln versammelt. Viele bekannte Gesichter!

Die Stunden des Vormittags wurden nach kurzer Rast in fröhlicher Gemeinsamkeit auf dem großen Uebungshügel verbracht. Ein Gießener Skilehrer gab Unterricht, Anfänger konnten lernen, Fortge­schrittene konnten sich vervollständigen: vor allem gab cs aber viel Spaß, den cs unter Skisportlern unter allen Umständen zu geben pflegt. Mancher Sturz, veranlaßt durch Grashügel, die der Schnee noch nicht ganz zu verbergen vermochte, wurde mit in den Kauf genommen. Auch ein gegen Mittag ein= setzendes Schneetreiben konnte die Stimmung nicht drücken. Die Lust war warm, im Walde tropfte es in gleichem Phythmus von den schlanken Fichten.

Der Mittag sah alle wieder im Clubhaus des Vogelsberger Höhenclubs bei Skisuppe (HLbsensuppe mit Speck) und einer reichlichen Portion Schweine­braten versammelt. Die Nachmittagsstunden waren bann noch ausgefüllt durch kleine Touren auf b e ° kannten Wegen (in unbekannte Gefilde durste man sich bei dem beerrichenden dichten Nebel nicht wagen, denn es fällt nicht schwer, sich imGebiete des Vogclsberges gründlich zu verlaufen); indes ging aber der Schnee in lautloser Fülle nieder und ver wandelte vollends den Wald in ein Wintermärchen.

Zugleich aber schlug die Stunde des Aufbruchs. Die Skier wurden mit einigen Handgriffen an­geschnallt und in einer langen Karawane glitten die Gießener zu Tal. Einer hinter dem anderen, in einer Spur. Ein zuverlässiger Führer ging voran, über einen Bach und einige Gräben, über schnee­bedeckte Felder und Wiesen, vorbei an dem Aus­sichtsturm am Gackerstein, der gespenstisch aus dem Nebel herauswuchs und bald wieder im Nebel ver­

sank, über Stock und Stein führte der Weg bis zur Schneegrenze (in deren Bannkreis auch der Schnee, der vom Himmel fiel, so allmählich zu einem hand­festen Regen geworden war), die schließlich zum Abschnallen zwang. Zu Fuß gelangte die Schar durch die regengraue, triefende und in der Däm­merung unendlich trostlos erscheinende Landschaft nach Schotten, nachdem man durch viele Wasser- pfützen von etlichen Zentimetern Tiefe gestiegen war und schließlich die festere Landstraße erreicht wurde. Reichlich feucht gelangte man am Bahnhof an, tränt geruhsam noch eine Tasse Kaffee in jenem kleinen Kabäuzche", das den Skiläufern hinlänglich be­kannt ist und langte schließlich als Gießener gegen 20 Uhr wieder in Gießen an.

Die zwei Bahnstunden, die zwischen Schotten und Gießen lagen, verliefen naturgemäß auch nicht lang­weilig. Mit Unermüdlichkeit und tiefgründiger Fach­kenntnis wurde von den Dor- und Nachteilen der Huitfeld-, der Sixt- oder der Lutherbindung ge­sprochen, mit ebenso großer Ausgiebigkeit wurde die Technik des Stemmbogens behandelt und darauf hingewiesen, daß der Stemmbogen eigent­lich eine recht raffinierte Angelegenheit sei, eine Debatte, die erst hinter dem Schifsenberg^lhr Ende fand, als die Lichter von Gießen zum Aufbruch mahnten.

Der erste Skisonntag auf dem Hoherodskops gehörte damit der Vergangenheit an; der Tag verlief, ob­wohl er im Hinblick auf das Wetter nicht unter dem günstigen Stern stand, zu aller Zufriedenheit, für die Zukunft besteht aber der Wunsch, daß die Skisaison 1930/31 noch recht viele echte Skisonntage bringen möge.

Der Weihnachtswunschzettel des Skiläufers (per Adresse Petrus) tautet dazu ungefähr so: Stets 25 Zentimeter Schneelage + 7 Zentimeter neuen Pulverschnee, durchschnittlich minus 3 Grad Celsius. Nebel nicht unbedingt nötig!

Kurze Sporinotizeu.

Ein Dreiländer-Ruderkampf wird von französischer Seite für das kommende Jahr an­geregt. an dem neben Frankreich noch Deutschland und die Schweiz teilnehmen sollen.

Die Hauptversammlung der Vereini­gung Deutscher Radsport-Verbände ist für den 18. Januar nach Stuttgart einberufen worden. Der Hauptversammlung voraus gxht eine Sportaus­schuhsitzung.

Einen neuen Automobil-Weltrekord stellt die Engländerin Mrs. Stewart in Linas- Monthlery bei fliegendem Start mit einem Stun­denmittel von 220,810 Kilometer auf.

*

Die Sp. Vg. Fürtb erlitt am Sonntag in Koburg eine schwere Schlappe. Die ersatzgeschwäch­ten Bayern wurden von einer kombinierten Ko- burger Mcmnschaft mit 6:1 (3:0) geschlagen.

*

Emil Hirschfeld, der ostpreußische Welt- rekordmann im Kugelstoßen, ist für das kommende Hallensportfest am 24. Januar nach Frankfurt ver­pflichtet worden.

Rundfunkprogramm.

Freitag, 19. Dezember.

7.30: Frühkonzert des Äundfunkquintetts. 11 von Wiesbaden: Frühkonzert. 12.20: Schall­plattenkonzert. 15:Jugendliches Gruppenleben im Spiegel des modernen Romans", vorgetragen von Dr. E. Kohn, Bramstedt. 15.25:Die Krisis der Schulreform", Vortrag von Prof. Dr. Franz Kade. 16 vom Kurhaus Wiesbaden: Konzert. 18.05: Buch und Film. 18.35:Die Krankheit des Arbeitnehmers und ihre Rechts-vlgen", Vor­trag von Amtsgerichtsdirektor Dr. Äallce. 19.05 von Mannheim: Aerztevortrag:Unhygienische Angewohnheiten". 19.30: Ski-Heil!, Ein bunter Abend. 20.30: Renaissance, Barock. Rokoko, Hör- werk von Paul Enderling. 22.10: SinfonieRr.VII (DieUng'rische"). 23.10: Tanzmusik.

Samstag, 20. Dezember.

7.30: Blaskonzert des Frankfurter Konzert- orchestcrs. 11 von Wiesbaden: Frühkonzert. 12.20: Schallplattenkonzert. 14.30: Stunde der Jugend. 16: Rachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. 18.05 aus der Peterskirche: Frankfurter Motette Gloria in cxcelsus. 18.35: Stunde der Arbeit. 19.05: Spanischer Sprachunterricht. 19.30 von Freiburg: Mandolinen-Konzert. 20.30: Der Dogei­händler, Operette. 22.50 von Karlsruhe: Tanz­musik.

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