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Litauische Schweine-Invasion auf dem Frankfurter Markt.

Frankfurt a. M.. 14. Dez. (WTD.) Die Schweineeinfuhr aus Litauen ist be­kanntlich nicht kontingentiert: eine Abschlachtung darf aber nur in Berlin, Frankfurt a. HL.. Dres­den und den Seegrenzschlachthöfen erfolgen. Vorige Woche sind g r o j c Sendungen nach Frankfurt a. M. gekommen, wodurch sich auf den Märkten am Montag und Donnerstag starke Schweinepreissenkungen erga­ben. Die Vereinigung der Frankfurter Schweine- Händler und Kommissionäre hat an den Reichs- ernährungsminister und den preußischen Land­wirtschaftsminister folgendes Telegramm ge­richtet:

Ungefähr 1300 Litauer Schweine sind in nerhalb einer Woche nach Frank­furt gekommen. Die Folge davon war eine Markt notiz, die weit unter allen an­deren Märkten lag und somit katastro­phale Folgen für alle Interessenten hatte. Die Stabilisation der Märkte und damit die Fleischversorgung der Devölkerung im Frankfur- ter Wirtschaftsgebiet steht dadurch in größter Ge­fahr, da kein Händler Risiko laufen will, unter diesen Umständen Schweine nach Frankfurt zu schicken. Es ist unbedingt nötig, daß die Regie­rung Schritte unternimmt, um schon für den kom­menden Markt Abhilfe gegen eine äl e berschwemmung des Frankfurter Marktes mit Auslandschweinen zu schaffen."

Die Indexziffer der Großhan­delspreise. Die auf den Stichtag des 10. De­zember berechnete Großhandelsindexzifser des Statistischen Reichsomts ist mit 118.3 gegenüber der Vorwoche (118,6) um 0,3 v. H. zurückge- gangcn. Don den Hauptgruppen hat dir Index­ziffer für Agrarstosfe auf 110,4 (um 0,2 v. H.), die Indexziffer für industrielle Rohstoffe und Halb- Waren auf 110,7 (0,4) und diejenige für indu­strielle Fertigwaren auf 143,3 (0,2) nachgcgeben.

Konkurse und Vergleichsverfah­ren im Rovember. 3m Laufe des Monats Rovcmber wurden im .Rrichsanzeiger" 829 Äon- turfc ausschließlich der wegen Mangels an hinreichender Masse abgclchnten Anträge auf Konkurseröffnung und 467 gerichtliche Ver­gleichsverfahren brkanntg-g bcn. Die Anzahl der Konkurse ist gegenüber dem Vormonat um 1,7 Prozent, die der Vergleichsverfahren um 2,7 Prozent gesunken. Die arbeitstägliche Zahl der Konkurse betrug im Rovember 34,5. im Oktober 31 die arbeitstägliche Zahl der Vergleichsver­fahren im Rovember 19,5 und im Oktober 17,8.

* Betriebsstillegung eines ober- hessischen Basaltwerkes. Das große Basaltwerk in Rieder-Ofleiden bei Homberg, welches der Mitteldeutschen Hartsteinindustrie ge- h^t, und für das Wirtschaftsleben im nordöst- "chen Oberhessen von großer Bedeutung ist, wurde am Freitag sti'llgelegt. Etwa 200 Arbeiter verlieren dadurch ihre Beschäftigung. Auch in einer Reihe weiterer oberhessisc^r Steinbrüche wurden wegeii Auftragsmangels zahlreiche Ar­beitskräfte entlassen.

"2eueEofinroggenpreiserhöhung. Der Preis für Gosinroggen, der erst vor einigen Tagen von 170 auf 175 Mark je Tonne erhöht worden ist, hat mit Wirkung vom 31. Dezember eine weitere Erhöhung auf 180 Mark je Tonne erfahren. Die Abnahme der zu diesem Preise gekauften Mengen hat, wie WTD.-Handclsdienst erfahrt, bis 20. Ianuar 1931 zu erfolgen. In unterrichteten Kreisen wird aus di'ser Tatsache der Schluß gezogen, daß g?g?bcnenfalls in der nächsten Zeit mit weiteren Preiserhöhungen zu rechnen sei.

Frankfurter Börse.

§^v kfur t a. M, 15. Dez. Tendenz schwach. Die Dorfe eröffnete zu Beginn der neuen Woche m ausgesprochen schwacher Hal­tung. Die Zahlungsschwierigkeiten im Konzern des Fürsten Pleß übten einen starken Einfluß aus, da verschiedene Unternehmungen hierdurch m Mitleidenschaft gezogen werden. Außerdem verstimmten die wieder recht schwachen Aus- landbörsen, die saisonmäßigeDerschlech- terung der Auhenbande'sbilanz und die weiteren Dankschwier-gkeiten in USA. Da auch

Wer unter dem Weihnachlsbaum

Waldenburg, die zum Fürst-Pleß-Konzern ge­hören. Die Derbindlichkeiten sollen nunmehr zwei Millionen Mark betragen. Es ist noch nicht zu übersehen, wie weit der Gesamtkonzern hier­durch gefährdet ist. Die anderen vorliegenden Momente waren ebenfalls meist ungünstiger Ra- hir. Die Außenhandelsbilanz für Ro­vember hat gegenüber dem Dormonat eine saison- mäßige Verschlechterung des Ausfuhrüber­schusses von 178 Millionen Mark auf 138 Millionen Mark gebracht. Die anhalten­den Schwierigkeiten in der Reuhorker Bank­welt, weitere Schließungen von dortigen Provinz­banken, die schwache Haltung der Reuyorker Samstagbörse. die Einschränkungen und Arbeiter­entlassungen bei den Mitteldeutschen Stahl­werken, die für die Aktionäre unbefriedigende Bilanz der Gewerkschaft Wintershall trugen zur Verstimmung noch bei. Es lagen wieder an einigen Märkten Auslandabgaben vor, in denen die Spekulation keine Aufnahme­lust zeigte, da sie ielbst bestrebt war, ihre noch bestehenden Engagements weiter aufzu- löscn. Rur aus Amsterdam lagen auf dem stark ermäßigten Kursniveau kleine Deckungen vor. Im allgemeinen betrugen die R ü ck g ä n g e bis zu 3,5 Prozent, vielfach er­gaben sich aber auch solche von 6 Prozent. Salz­detfurth waren am stärksten gedrückt, für die an­deren Kaliaktien kam eine Rotiz vorläufig nicht zustande, da sie, wie noch sechs andere Papiere, mit Minus-Minus-Zeichen an der Maklertafel erschienen. Ehadeaktien setzten ihre Abwärts­bewegung weiter fort und verloren 5 Mark. 3n Zellstoff Waldhof waren heute besonder- starke Abgaben festzustellen, die nur schwer Unter- kunft fanden. Deutsche Anleihen waren schwächer. Don ausländischen Werten lagen Bosnier schwach, während Ungarn leicht anzogen. Der Dfandbriefmarkt war noch nicht zu übersehen. Aeichsschuldbuchforderungen gingen in späteren und mittleren Fälligkeiten bis 0.5 Prozent zu­rück. Tagesgeld war in Anbetracht des heutigen Medios und des Steuertermins mit 4,5 bis 6,5 Prozent etwas versteift. Sonst waren die Sähe unverändert. Im Derlaufe setzten sich dieKurs- abschwächungen Weiter fort. Kunstseide­aktien verloren bis 2,5 Prozent. Später konnten sich ver'chiedentlich kleine Erholungen durchsetzen.

aus dem Au-lande weitere Abgaben vorgelegen haben sollen, schritt die Spekulation ebenfalls zu neuen Verkäufen, so daß gegenüber den Schlußkursen vom Samstag recht erhebliche Kursabschläge zu verzeichnen waren. Die Umsatztätigkeit hielt sich dabei aber in ziemlich engen Grenzen. Auch nach Fest­setzung der ersten Kurse hielt die Qlbgabe- neigung an. Stärkeres Angebot bemerkte man wieder am Elektromarkt. Siemens standen im Vordergründe und verloren 3,5 Proz. AEG. und die meisten Werte dieses Marktes gaben bis zu 3 Proz. nach. Recht schwach lagen weiterhin Ehadeaktien, die erneut 6 Mk. einbühten. Die ver­schärfte politische Situation in Spanien beein­flußte dieses Papier stärker. Am Kalimarkt eröffneten Salzdetfurth 6 Prozent schwächer. Montanwerte setzten 1 bis 2 Prozent niedriger ein. Dis zu 3,5 Prozent verloren Kunstseide­aktien. Deutsche Linoleum. Zellstoffwerte und am Bankenmarkt Reichsbankanteile. D:n Schiff­fahrtsaktien gaben Hapag 1,75 Prozent nach, während Rorddeutscher Lloyd knapp behauptet blieben. Am Dauunlemehmungsmarkt lagen Ze­ment-Heidelberg stark im Angebot. Ein Erstkurs kam nicht zustande, die Taxe lautete etwa 4 Pro­zent niedriger. Ways & Freitag gaben 1 Pro­zent nach, dagegen konnten sich Hwlzmann gut be­haupten. Am Anleihemarkt blieben deutsche An­leihen behauptet. Don fremden Werten neigten Rumänen und Mexikaner zur Schwäche. Im Ver­laufe gaben die Kurse nach einer vorübergehen­den Erholung weiter leicht nach. Das Angebot war jedoch nicht mehr so groß und beschränkte sich nur noch auf einige Verkäufe der Baisse­spekulation. Die Rückgänge betrugen zirka ein Prozent. Am Geldmarkt bestand zum Satze von 5,5 Prozent für Tagesgeld weiter starke Rach­frage. Monatsgeld war ebenfalls stark gesucht. Am Devisenmarkt lag Madrid erneut schwächer. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1945, gegen Pfund 20,3690, gegen Paris 123,60, London gegen Kabel 4,8:62 gegen Ma'lan^ 92,73. gegen Madrid 48,20, gegen Schweiz 25,03 gegen Holland 12,0550.

Berliner Börse.

Berlin, 15. Dez. Rach einer bereits schwäche­ren Vorbörse brachte der offizielle Beginn be­merkenswert schwache Kurse. Dor allem ver­stimmten die Schwierigkeiten der Stickstoffwerke

sich gerne vertieft und das seinem Leser diel gibt

Schnee, Winter, Sonne. Ein Buch mit 48 Tiefdruckbildern nach Aufnahmen von Albert Steiner. Text von Felix Moeschlin. Gebunden 6,80 Mark. Rotapfel-Verlag, Erlenbach-Zürich und Leip­zig. (637.) Winterzauber im Hochgebirge ist das Thema dieses Buches. Zn prächtigen Aufnahmen zeigt Albert Steiner den Bergwinter mit seiner Sonne und seinen hellen Schatten, seinem Glänzen und Gleißen und auch seinem Hindämmern. Er Öbie Pracht der Kristalle, Schnee, Eis und hreif. Diesen, bald wie ein Schwert, wie eine Klinge, seltsam die Form verändernd, nackte Aesle über Nacht zum Blühen bringend. Eisblumen am Fenster. Seltsame Zweige, vorn Schnee belastet, daß man die Art des Baumes kaum mehr zu deuten weiß. All das, was man als Winterzauber zu be­zeichnen nicht müde wird. Auch die große Winter- landschaft in immer neuen Verwandlungen.

Unsere Tierwelt im Drama des Lebens. Don Professor Dr. Konrad © uen- the r, Freiburg i. Dr. 11. bis 15. umgearbeitetes Tausend vonDas Tierleben unserer Heimat". Mit 86 Abbildungen vom Derfasser. Broschiert 6 Mk., Ganzleinen 8 Mk. Derlag I. Reumann, Reudamm. (620) Der Freiburger Zoologe Guenther schreibt in seinem Dorwort u. a.: .Wo wir in die Welt der Tiere hineinblicken, schauen wir ein unausgesetztes Mühen und ein Arbeiten am Kleide der Erde, das kaum der Tod zum Stillstand bringt. Da gibt es Wunderwerke und Taten, die groß sind im Vergleich zu den Heinen Künstlern und Helden. Aber am meisten ergreift uns doch diese Welt, wenn wir ihrer Entwicklung folgen, wenn wir fefjen, wie sich das Leben in stillem Wassergrunde bildet, um dann Schritt für Schritt zu immer bunteren Gestalten, immer schick­salsschwererem Dasein sich zu steigern und schließ­lich bei den höchsten Formen und zum Spiegel­bild unseres eigenen Empfindens und Erlebens zu werden. So geschaut, entrollt sich das Tier- teben wie in den aufeinanderfolgenden Akten eines Dramas."

Franz Seldte, Dauerfeuer. Leip­zig- K. F. Koehler. Ganzleinenband 6 Mk. (640.) Dieses neue Buch Franz Deldtes zeigt, wie der Führer deS größten Frontsoldatenbundes sich nach dem Rausch des Vorwärtsstürmens im Bewe­gungskrieg mit dem Problem des Stellungskrie­ges, seinem öden Einerlei, den stets wachsenden Schwierigkeiten, die die zermürbende Dauer des Krieges mit sich bringt, auSeinandersetzt. Keine unechte Heldenpose, keine unangebrachte Hurra- stimmung. Ieder Frontkämpfer wird anerkennen: so haben wir, Offizier und Mann, Dreck und Schlamm, Langeweile und schweren Beschuh er­tragen, so haben wir versucht, dem Dasein kleine Freuden abzugewinnen. Mit dem Riesengemälde der Sommeschlacht, auf die sich das Regiment Altmark, besonders aber die M. G. K., plan­mäßig vorbereitet hat, schließt das Buch ab.

Ernst F. Löhndorff: Satan Ozean. Don Schnapspiraten, Trampfahrern und Walfän- gern. Kartoniert 4 Mark. Verlag Grethlein & Co., Leipzig. (624.)Packend erzählt der Verfasser Er­lebnisse aus seinem Abenteuerdasein. Wie Matrosen, Lebensschiffbrüchige, Whiskyschmuggler, Tramps und tranbeschmierte Walfischfänger die Ozeane von Pol zu Pol durchwandern, wie sie denken, träumen, leiden und hassen, wie sie fluchen, reden und lachen. Löhndorff war selbst einer von diesen Menschen. Und so entstand ein außerordentlich spannendes und lebenswahres Buch.

Auf dem Sonnenbühl. Roman von Fr.da Schuhmacher. (Verlag Martin Warn- eck, Berlin W9.) Geb. 4,00 Mark. (403) Auf dem Sonnenbühl steht ein altes Haus, von seinen Besitzern halb vergessen, den Bewohnern der Stadt fast zur Legende geworden. In ihm wird ein Stück neuer Familiengeschichte lebendig, er­füllen sich Geschicke verschiedenster Art. Von Liebe redet der Roman, von Mütterlichkeit und Einsamkeit, von äußerem Erfolg unb innerem Sichvcrzehren, von starkem werden und leisem Erlöschen. Verschlungen sind die Geschehnisse: sie gehen durch Erschütterungen und lösen sich in Harmonie. Ein feinsinniges Buch, in das man

Frankfurter Lchlachtviehmarkt.

Frankfurt a. HL, 15. Dez. Auftrieb: 1803 Rinder: darunter 449 Och en. 146 Bullen, 6'9 Kühe, 530 Färsen: 678 Kalber: 69 Schafe: 62° ( Schweine. SS notierten: Rinder. Och en: voll« fleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtweri": jüngere 52 biS 55 Mk., ältere 47 bis 51; sonstige vollfleischige: jüngere 41 bis 46; Dullen: jün­gere, vollileischige, höchsten Sch ahtwerts. 49 bis 52, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 44 biS 48, Kühe, jüngere, voll,lei.chige, höchsten Schl acht Werts 42 bis 45, sonstige voll leischige ober ausgemästete 35 biS 41, fleischige 30 bis 34, gering genährte 26 biS 29, Färsen (Kalbinnen. Iung- rinber): vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 52 bis 55, voll, lei sch ge 47 bis 51, fleischige 41 bis 46; Kälber: beste Mast- und Saugkälber 73 bis 77, mittlere Mast- und Saug­kälber 67 bis 72, geringe Kälber 53 bis 66; Schweine: Fettschweine über 300 Psd. Lebend­gewicht 63 bis 65, vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfd. Lebendgewicht 64 bis 66, von etwa 200 bis 240 Pfd. 65 bis 67, von etwa 160 bis 200 Pfd. 64 bis 65, fleischige von etwa 120 biS 160 Pfd. 63 bis 65 Mark. Marktverlauf: Rinder schleppend, äleberstcrnd. Kälber und Schaf» mittelmäßig, geräumt. Schweine ruhig, bei nach­gebenden Preisen großer ilcberftanb.

Frankfurtc. Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 15. Dez. Das Heran­nahen der Weihnachtsfeiertage veranlaßte die Händler zu weiterer noch verstärkter Zurück­haltung. Die schwachen Auslandnotierungen tru­gen ebenfalls zur Lustlosigkeit bei. Das Angebot war in allen Getreidearten nicht umfangreich. Roggen war sogar kaum an den Markt ge­kommen. Gs wurden nur Dedarfskäuse vorge­nommen. Das Geschäft war auch im übrigen schleppend. Auch am Futtermittelmarkt trat die Interesselosigkeit sehr zutage. Die Preise konnten sich vorläufig noch behaupten. Die Preise ver­stehen sich für Getreide pro Tonne, für die übri­gen Waren pro Doppelzentner. Es wurden no­tiert: Weizen (Hessen und Prov. Hessen-Rassau) Hektolitergewicht 74 Kilogramm 261,50 biS 262,50 Mark, Roggen (Hessen, Provinz Hessen-Rassau und Unterfranlen) 175, Sommergerste für Drau- zwecke 212,50 biS 217,50, Hafer (inländischer) 155 bis 160, Weizenmehl (süddeutsches, Spezial 0) 40,25 bis 41,75, Roggenmehl 26,50 bis 27,50, Weizenkleie 9,25 bis 9,50, Roggenkleie 8,90 bis 9, Erbsen (je nach Qualität für Speisezwecke) 25 bis 31, Linsen (je nach Qualität für Speise­zwecke) 28 bis 60, Heu (süddeutsches, gut, gesund, trocken) 6 bis 6 50, Weizen- und Roggenstroh (drahtgepreßt) 3 bis 3,25, Weizen- und Roggen­stroh (gebündelt) 2,75 bis 3, Treber (getrocknet) 10 50 bis 10.73 Mk. Tei denz Weizen schwächer, Roggen fester, sonst stetig.

Frankfurter (5'icrmarkt.

Frankfurt a. M., 13. Dez. Rach vorüber­gehender Belebung des Geschäftes im Hinblick auf die bevorstehenden Weiynachtsfeiertage ging die äl msah tätigkeit gegen Ende Meter Woche wieder stark zurück. Preisverände- rungen traten jedoch kaum ein. Die allgemeine Tendenz ist als stetig zu bezeichnen. Kühlhaus­eier liegen weiterhin stark vernachlässigt und werden zu jedem Preis verkauft. Es notierten in Pfennig per Stück ab loco Frankfurt: italie­nische 16 bis 16,5, bulgarische 14, jugoslawische 13,5, rumänische 13,5, chinesische 9 bis 10, hol­ländische 13 bis 17, dänische 13 bis 17, belgisch- flandrische 13 bis 16,5. Kühlhauseier: bulgarische 13, rumänische 12, holländische 14 Pf.

Cringefanöf.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem

Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Oeffenlllche Bitte an einen Rückkoppler!

Ein Rückkoppler, anscheinend ein Anfänger, stört seit etwa 14 Tagen in der Gegend Nordanlage-Aster- wcg durch starke, langanhaltende Rückkopplungs­schwingungen. Es liegt in seinem eigenen Interesse, biefe Störungen baldigst auf ein Mindestmaß zu beschränken oder ganz cinzustellen. Auf Wellenjagd zu gehen ist augenblicklich, von wenigen Stunden abgesehen, die Witterung nicht geeignet. Also, bitte, etwas feinfühliger und immer daran denken, daß jede gespannte Antenne zu einem Apparat führt, der vielleicht auch gerade eingeschaltet ist.

Um freundliche Beachtung bittet

ein Radiohörer.

Kurszettel -er Berliner un- frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt belchlosienen Dividende an. - Reichsbankdiskont 5 o H., Lombardzinsfuß 6 oH

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