2Ut)o!ötr, worauf Schmidt ihm auf die Hand schlug, so dah sich ein Schuh löft «, der Schmidt in die Herzgegend traf. Schmidt lief noch eine kurze Strecke davon und brach bann t o t zusammen.
Kirche und Schule.
-xz Niederkleen, 11. Aug. 2m Sonntag feierte unser« Gemeind« ihr diesjähriges M isst onsse st. Die Jestpredigt hielt Missionar
Schäfer (Acuten). In der Nachversammlung sprach zunächst der Ortsgeiftliche Pfarrer Kulk« ein herzliche» Gruhwort an die Jcstversammlung und dann über die Pflicht der Kirch« zur Heidenmission. Der -weite Festredner. Missionar Link von der Barmer Mission, berichtete von der Mission»arbeit aus Sumatra. Der Ertrag der Missionsbüchsensommlung betrug 287 Mk. Da» Fest war umrahmt von Musikvorträgen de» PosauncnchorS Lang-Gön- unter Leitung von Karl Boller.
Wirtschaft.
• Don der Frankfurter Börse. 2b 15. August gelangen 10 Millionen Mark Sprozen- tige Badisch« Kommunal-Goldanteih« von 1930, Au »gäbe I der Badischen Kommunalen Landesbank ^Girozentrale). Oeffentlich« Bank- und Pfandbrefanstalt in Mannheim zur Notierung. — Für die infolge der Fusion mit der Hotever- kohlung»industrie-2G., Konstanz, neugeschaffenen 6 Millionen Mark Stammaktien der Deutschen Gold- und Silberscheideanstalt vorm. Roehler, Frankfurt a. M. ist Antrag auf Zulassung an. der Frankfurter Börse gestellt worden.
• 2u»landauftrag für Deutschland. Zwischen der portugiesischen Regierung und Grün 8t Bilfinger 2V. In Mannheim ist ein Beitrag über den 2u»bou de» Hafen» von Lobito (Westasrika) abgeschlossen worden. ES handelt sich um ein Objekt von 4,1 Millionen Mark.
• Aktienumtausch Scheide anstatt — Holzverkohlung. Infolge der Fusion der Holzverkohlungs-Industrie 2®. mit der Deutschen ®old- und Silber!cheideanstalt vorm. Roehler, Frankfurt a. M. werden bi« 2ktionäre der HolzverkohlungS-Industrie 2®. nunmehr ausgefordert. ihre 2kti«n *um Umtausch etnzureichen. Bekanntlich werden auf 300 Mk. Holzverkohlung»- 2ktien 200 Mk. Scheideanstalt-Aktien mit halber Dividendenberechtigung für 1929 30 gewährt. Ni« Lieferbarke t der neuen Stammaktien d.'r Scheide- anstalt an der Frankfurter Börse ist beantragt worden.
• Endgültig« Stillegung de » Kaliwerke» Vienenburg. Die Deneraldirektion der Preussag hat der KaliprüsungSstelle die unwiderrufliche Erklärung abgegeben, dah sie die Wiederherstellung dn von dem bekannten Wasserrinbruch betrofsenen Dergwerksanlagen Bienenburg II und Rörigtschacht für unmöglich Kält und dies« 2nlagen bi» 31. November 1953 stillegt. Mit der Ueberführung der Materialien und benötigten Maschinen an andere Werke der Preussag ist begonnen worden. Die Fristbestim- mung bi» 1953 erklärt sich au» den Bestimmungen de» KaligesetzeS.
frankfurter Börse.
3 r a n r f u r t a. M. 15. Aug. Tendenz: schwächer. Die Dochenschluhbörse eröffnete enttäuschend. Die Spekulation war mit Material an den Markt gekommen, wozu vor allem wieder die gestrige Neu» Yorker Börse beigetraaen haben dürfte. Aber auch die weiter ungünstige Lage in der Eisen, und Stahlindustrie trug zur Zurückhaltung bei. Bei geringer Aufnahmelust und den wieder kleiner gewordenen Ordereingangen ergaben sich gegenüber der gestrigen Abendbörse Abschwächungen bis xu 2 v. H. Am Zellstoffmarkt kam Material in größerem Um fange heraus und beeinjluhte die Tendenz ebenfalls nachteilig. Zellstoff Waldhof eröffneten 3,5 v. S). niedriger. Aschaffenburger Zellstoff dagegen waren fut behauptet. Bei schwächerer Tendenz war die lmsatztätigkeit sehr bescheiden. Don Ehemiewerten verloren Ci.«®.-Sorben 2 v. H., dagegen waren Deutsche Erdöl gut behauptet. Der Elektromarkt wies durchweg geringe Kursverände- rungen auf, die bis zu 1,25 v. H gingen. Gut bekanntet eröffneten noch Deutsche Linoleum. Das Ge- schäft war auch am Montanmarkt äußerst gering. Es kam vorläufig nur eine Erstnotiz in Phönix zustande, die kaum verändert war. Kalipapiere lagen um 2,5 v. S). schwacher. Schiffahrtsaktien wenig ver- ändert. Don Bankaktien wurden Reichsbank zirka 3 o. H. schwacher taxiert. Die übrigen Werte dieses Marktes waren knapp gehalten, während sich für Bayerische Hypothekenbank etwas Interesse bemerk- bar machte. Deutsche Renten lagen zumeist leicht ge- drückt. Für Ausländer bestand etwas mehr Nachfrage. 3m Verlaufe gaben die Kurse unter dem Druck der Geschästsstille um erneut bis zu 1,5 v H. nach. Es machte sich später vereinzelt Nachfrage bemerkbar.
so dah da» Anfangsnioeau meist wieder erreicht wurde. Zum heutigen Medio war Tagesgeld mit 4 o. H. gesuchter. Am Devisenmarkt lag Madrid weiter schwach Man nannte Mark gegen Dollar 4,1870, gegen Pfund 20,3950, London gegen Kabel 4,8715, gegen Paris 123,87, gegen Mailand 92,99, gegen Madrid 45,20, gegen Schweiz 25,0425, gegen Holland 12,0890.
Berliner Börse.
Berlin, 15. Aua. Die heutige Wochenschlust- börse eröffnete in überwiegend etwa» schwächerer Haltung und mit KukSrückgän- g c n von etwa 1 bi» 2 Proz. Schon vormittag» lösten der matte Lchluh der gestrigen Neuyorker Börse, der Rückgang der Beschästigung-quotc in ber Eisen- und Stahlindustrie auf 50 Prozent im Iuli, d.e Ermäßigung der Eisenpreise in England, da» weiter unbefriedigende Röhrengeschäst und die Einlegung von s^ierschichten bei den Bereinigten Stahlwerken eine gewisse Unsicherheit au». Zu den ersten Kursen verstimmte dann noch die Erörterung der innerpolitischen Lage, die einige Berliner Blätter angestellt hatten, und auch die gestrige pessimistisch«! Rede ®eheimrat Hugenberg» fand Beachtung. Im allgemeinen war das herau»kommende Material relativ gering, doch fand die» auf dem etwas ermäßigten Kursniveau ziemlich schlank 2ufnahme. 2m Montanmarkt gelangten noch neue Kauforder- zur 2usführung, so dah der Abschlag hier etwa» geringer war. Heber den Rahmen von 2 Prozent hinau» betrugen die Derluste bei Braubank, Reichsbank, Salzdetfurth, Siemens, Schubert 8t Salzer, Berger und Spritwerten bi» zu 3 Proz.; Polyphon hatten mit minu» 5 Prozent den stärksten Rückgang auszuweisen. 2nderseits lagen Stolberger Zink, Felten, Lahmeyer, Aschaffenburger Zellstoff und Iunghan» 1 bi» 2,25 Proz. gebessert. Deutsche Anleihen waren nicht ganz einheitlich Ausländer uneinheitlich Der Pfandbriesmarkt war noch ohne Geschäft. Der Geldmarkt war zum Medio weiter versteift. Tagesgeld 3 bi» 5 Proz., nur noch vereinzelt 3.5 Proz. Die übrigen Sähe blieben unverändert. Nach den ersten Kursen blieb da- Geschäft ruhig, und die Beränderungen hielten sich in engen Grenzen. Die Tendenz war uneinheitlich Demberg wurden, wohl auf Abgaben der Amsterdamer Arbitrage, verspätet mit minu» 2.5 Proz. gegen gestern festgesetzt. Im übrigen waren nur Hackethal minu» 1,5 Proz. und Lhade- aftien minu» 3,25 Mark, die gleichfalls verspätet festgesetzt wurden, mehr al- 1 Prozent verändert.
Berliner Produktenmarkt.
Berlin, 14. Aug. An den Grundlagen des Produktenmarktes hat sich gegen gestern kaum etwas geändert. Die schwächeren Meldungen von Ueberfec blieben hier ohne Eindruck. Das In- landangebot von Weizen und Roggen ist weiterhin ausreichend. Weizen findet bei den Mühlen und zur Umladung nach dem Rhein zu gestrigen Preisen ilnterfunft. die Qualitäten sind jedoch schwer unterschiedlich. In Roggen zur prompten Derladung erfolgten erneut kräftige Stühungs- fäufe zu unveränderten Preisen. Am Lieserungs- marft hielten sich die Preisverschiebungen für Brotgetreide im Rahmen von */3 Mark. 'Weizen- und Roggenmehle baten bei unveränderten Müh- lenofferten Geschäft für den lausenden Bedarf. Hafer liegt ruhig Infolge der zumeist unbefriedigenden Qualitäten von Neuhascr greift der Konsum verschiedentlich wieder auf alte Ware zurück. Am Gerstenmartt gehen die Preise infolge der unterschiedlichen Qualitäten stark auseinander. Mittlere und geringe Sorten bleiben schwer verkäuflich Es notierten (1000 Kilo): Weizen, märkischer. 245 bis 249 (fest), Sept. 262 bis 262,50 (Geld). Ott. 264 bis 265,50 (Geld), Dez. 271 bi« 272,50; Roggen, märkischer, 161 (befestigt), Sept. 172 biS 173, Oft. 175 bis 176, Dez. 185 bis 186,50; Gerste 210 bis 230 und 183 bi» 198
Schach-Ecke.
Bearbeitet von W. Orbach.
Alle für bi« Redaktion bestimmten Mitteilungen. Lösungen usw. sind zu richten an die SchachredakNon de» „Siebener Anzeiger»"
Problem Rr. 272
Do» 2. Burmeister, Reval.
2. Prer» „Tägliche Rundschau". Berlin.
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Weih zieht und setzt in zwei Zügen matt.
Weih: 7 Stein«. Kf8; Db3; Lg7; Sb8, etr. Bb7, e7.
Schwarz: 6 Stein«. Kd6; T»5; Lf7; Sh5; Bc5, d4.
3m folgenben zwei Partien vom Pfingst- fongreb zu Bad Sm».
Partie Nr 200
3m Meisterschaft-turnier am 6.3uni 1930 gespielt.
Indisch.
Weih: LempeliuS, Neuwied.
Schwarz: Dr. Bechstedt, Wetzlar.
1. d2-d4
1. Sg8-f6
2. c2 —c4
2. g7-g6
3. Sbl -c3
3. Lf8-g7
4. e2-e4
4. d7-d6
5. Lfl -e2
5. Sb8-d7
6. Lcl-e3
6. 0-0
7. Le2-f3
7. e7-e5
8. Sgl-e2
8. e5xd4
9. Le3xd4
9. Tf8-c8
10. 0-0
10. Sd7-e5
11. Ld4xe5
11. Te8xe5
12. Se2-f4
12. *7-*6
13. Tfl-el
13 Sf6 - d7
14. Ddl-c2
14. Te5-g5
15. Sf4 - 63
15. Tg5-c5
16. Sc3-d5
16. Sd7-c5
17. Lf3-e2
17 Lc8xh3
18. g2xh3
18 Dd8-g5+
19. Kgl-hl
19. Tc5xd5
20. f2-f4
20. Dg5xf4
21. c4xd5
21 17-f5
22. Tel-gl
22 Ta8-e8
23. Tal-fl
23. Df4-h4
24. Dc2-b3
24. Se5-d7
25. Db3-f3
25 Sd7-c5
26. b2-b4
26. Sc5-e4
27. Tgl-g2
27. D64-66
28. Df3 — f4
28. 066x63
29 Tf 1 — f3
29. Lg7-h6
30. Df4xf57?
Ein grobes Berschen, das die Partie, die sonst noch verteidigung-sähig war, wegwirft.
30..... 30. Dh3xg24-
31. Khlxg2 31. g6xf5
32. Tf3xf5 32. Te8-f8
33. TfSxfB-f- 33. Kg8xf8
und Schwarz gewann im 41. Zuge.
3m Hauptturnier am 9. Juni 1930 gespielt.
Aljechl*.Verteidigung.
Deitz: Dr. Rothschild, Frankfurt a. M. Schwarz: Drescher. Hana».
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2. Sbl-c3
3. e4xd5
4. d2-d4
5. Sgl -13
6. Lfl-d3 7. *2-13 8. Sc3-e2 9. Se2-g3
10. 0-0 11. c2-c3 12. Tfl-el 13. S13-e5 14. Se5xd7 15. Sg3-h5 16. f2-f4 17. Ddl-c2
18. De2xe6+ 19. TelxeC 20. b2-bl 21. b4xc5 22. c5xb6 23. Te6-e5 24. Til-*2 25. f4xe5
26. Kgl ^f2
27. h2-h4 28. T*2-e2 29. g2-g4 30. b4-h54- 31. Ld3xf5?
32. Kf2-g3 33. Te2-h24- 34. Th2xh6-p 35. e5-e6
36. Lei -g5 37. e6-c7
38. Thöxbö 39 Tb6-e6
40. Kg3xg4
41. KC4xt5
42. KI5xg5 Aufgegeben.
I. Sg8-f6 2. d7-d5 3. Sf6xd5 4. e7 - eö 5. Lf8-e7 6. 0-0 7. b7-b6 8. 1x8-67 9 Sb8-d7 10. c7-c5 11 1*8-cS 12. DdS-c7 13. Le7-d6 14. Dc7xd7 15. f7-f5 16. c5xd4 17. g7-g6 18. Dd7xc6 19. Ld6-c5 20. d4xc34- 21. g6> h5 22. *7xb6 23. Tc8-e8 24. TeSxe5 25. Kg8-g7 26. Kg7-g6 27. Ti8-aa 28. 67-66 29 65Xg4 30 Kg6> h5 31. T*S-fS 32. 1(6x15 33. Kh5 -ß6 34. Kg6-g7 35. 115-11 36 c3-c2 37. Sd5xe7 38 TU -bl 39. Se7-15+ 40. Tbl-gl-b 41. TglXß5> 42. c2-Dcl+.
Lösung de» Problem» Ur. 269.
Don N. Rutberg.
1. D*5-*4! (Droht 2. Dc2+ usw.)
1...... Ke4-13 2. D*4-c2 usw.
1......Kc4 -15 2. Da4 —c6 usw.
1......Ke4-d5 2. Da4-d7+ usw.
1....., Ke4-d3 2. Da4-dl + usw
Oie Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom RedaktionStisch.
Fröhlich Pfalz ...
In einer Weinwirtschaft in der Pfalz hatte sich ein Gast eine Flasche Selterswasser bestellt. Beim Ocffnen stellte er sich etwas ungeschickt an, so daß das heraussprudelnde Wasser einem gegenübcrsitzen- den echten „Weinpfälzer" ins Gesicht traf lieber sein Mißgeschick erschrocken, entschuldigte sick) der Pecb- oogel. Worauf er zur Antwort erhielt: „Regen Sie sich nor net uff! Des isch gar nit so schlimm, do war noch Glick dabei; ins Maul ist m er n i $ lumme!’
Eignungsprüfung.
In Prag soll dieser Tage eine Eignungsprüfung für Aerzte stattgefunden haben. Eine der Prusungsmethoden war. ein Meller auf einem schmalen, langen Strich entlang zu ziehen, ohne recht- und link» abzuweichen. Bei Abweichungen ertönte ein Klingelzeichen.
Fast alle Prüflinge versagten.
„Können Sie es, Herr Professor?" fragte man einen langjährigen Chirurgen.
»Nein. Aber ich habe es auch nicht nötig."
„Warum nicht?"
„M eine Patienten haben Gott sek Dank feine Klingel." (Lust. Bl.)
(stetig),- Hafer, märkischer, 181 bis 192 (fest), Sept. 178,50 bis 179, Oft. 182 bis 183,25 (Geld). Dez. 188,50 bis 189; (100 Kilo): Weizenmehl 29,50 bi» 37,50 (willig); Roggenmehl 23,75 bis 26,25 (fester); Deizenrleie 9,60 bis 9,85 (fester); Bik- toriaerbsen 27 bis 32; kleine Speiseerbsen 24 bi» 27; Futtererbsen 19 bis 20; Peluschken.21 bi- 23;
Ackerbohnen 17 bis 18,50; Wicken 21 bi» 2350; Rapskuchen 10,60 bi- 11,60; Leinkuchen 18 bi» 18,70; Trockenlchnitzel 8,40 bi- 9,20; Sojaschrot 14,60 bi- 15.40; Kartoffelflocken 15,80 bi- 16,50; (50 Kilo): Speisekartofseln, weiße 2.20 bis 2,50; Odenwälder blaue 2,60 bi- 2,80; andere 3,10 bi» 3,30. Allg Tendenz: behauptet.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe Der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o H., Lombardzinsfutz 5 v. H
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