Ausgabe 
15.7.1930
 
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nähme ergab, daß der Student mit einer An­zahl Kommilitonen vorher das Innere einer Brauerei besichtigt und bei dieser Gelegenheit auch Bier gekostet hat. Dieser Aufenthalt und der Diergenuh in der ungewohnten Luft mögen, namentlich als der Angeklagte plötzlich wieder in- Freie kam, Trunkenheit bei diesem ver­anlaßt haben, aber fraglos nicht in dem Grade, daß seine freie Willensbestimmung dadurch aus­geschlossen waren. Sein Verhalten nach der Tat sprach auch dagegen. Immerhin sah das Gericht den Fall milde an und erkannte wegen Sach­beschädigung auf eine nicht allzuhohe Geldstrafe. Der Führer einer Kraftfahrdroschke ist zwei­

mal bei Dunkelheit ohne vorschriftsmäßige Be­leuchtung gefahren und wegen eines dritten noch nicht spruchreifen Falles ^ur Anzeige gebracht. Er berief sich darauf, er könne nicht verantwort­lich gemacht werden, wenn das Licht einmal ausgehe, daran trage die ganze Beleuchtungs­anlage die Schuld, von einer solchen verstehe er aber nichts, er sei Autoschlosser und kein Elektro­mechaniker. Die Beweisaufnahme ergab, daß er wegen mangelnder Beleuchtung schon ausdrück­lich gewarnt und namentlich auf seine selbstver­ständliche Pflicht hingewiesen worden war, selbst für eine geordnete Lichtanlage zu sorgen. Er erhielt Geld st rasen von 8 und 6 Mark.

die die Union den Eingeborenen zunächst zu bieten vermochte, gaben schließlich den Ausschlag. Die Ein­geborenen haben wenig von dem Anschluß gehabt, da sie überall verdrängt wurden und längst auf dem Aussterbe-Etat stehen. Heute ist Hawai ein Welt­bad, beliebt bei amerikanischen Millionären und Größen der Kunst, mit allem Luxus, den der ameri­kanische Reisende verlangt. 350000 Menschen leben auf den Sandwich-Inseln, aber nur noch 21000 sind Rachkommen der Ureinwohner, der Canaren. Reben den Amerikanern sind 134000Japaner ansässig. Aber man darf nicht annehmen, daß alle übrigen Bewohner der schönen Inseln nun Amerikaner seien; 60000 Sili- pinos, 25000 Chinesen und 6000 Koreaner ergänzen das bunte Dölkergemisch.

Die Tatkraft, mit der die Japaner an die Ver- wirklichung des transpazifischen Luftverkehrs Herangehen, läßt es als möglich erfcheinen, daß die Verbindung TokioSan Francisco schneller herge­stellt fein wird, als der feit langem geplante Dienst von der Pyrenäen-Halbinsel nach Südamerika. Es bestand und besteht die Absicht, von Berlin oder einer deutschen Küstenstadt ein Landflugzeug nach Sevilla verkehren zu lasten, das dort Anschluß an einen Zep­pelindienst Sevilla Pernambuco haben soll. Die Strecke Berlin Sevilla würde eineinhalb Tage erfordern, die Luftfchiffstrecke etwa 50Stunden,fo daß mit vier Tagen reiner Transportzeit zu rechnen wäre. Erschwert wird der Ausbau der südamerikanifchen Verbindung durch portugiesische Sonderpläne. Por­tugal ist entschlosten, den Ozeandienst mit einer fran­zösischen Gesellschaft zu bewerkstelligen.

Oberhessen.

Kreis Frievberg.

Dad-Rauheim, 14. Iuli. Wie bereits mitgeteilt, hat der Stadtrat für den vom Ver­kehrsverein am 21. Iuli geplanten großen Ro­senkorso einen Zuschuß von 500 Mark be­willigt, nicht die angeforderten 2000 Mark. Das gab dem Verkehrsverein Veranlassung, die Ver­anstaltung abzusagen, und zwar mit der Begründung, daß es mit den geringen Mitteln nicht möglich fei, ein dem Ansehen des Welt­bades würdiges Fest durcftzuführen.

Kreis Büdingen.

A Nidda, 14. Iuli. Heute wurde hier der erst seit wenigen Iahren eingeführte Som­mermarkt abgehalten. Der Auftrieb von Fer­keln und Springern betrug über 800 Stück. Die Preise waren etwas niedriger als auf dem Pfingstmarkt. Durchschnittlich wurde ein Ferkel, 6 Wochen alt, mit 26 Mk., 8 Wochen alt mit 32 Mk. und 10 Wochen alt mit 36 Mk. bezahlt. Springer von etwa 13 Wochen waren verhält­nismäßig am billigsten und kosteten durchschnitt­lich 40 bis 42 Mk .das Stück. Bei regem Handel wurden fast alle feilgebotenen Tiere verkauft. Zum ersten Male waren heute auch Schafe auf­getrieben, etwa 100 Stück, darunter schöne dies­jährige Zuchtböcke. Don diesen gingen einige in den Besitz von Gemeinden über. Der Preis betrug durchschnittlich 70 Mk. Für etwa ein halbes Iahr alte Hammellämmer wurden durch­schnittlich 32 Mk. bezahlt. Der Krämermarkt wies mäßigen Verkehr auf.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

<p Krofdorf - Gleiberg, 14. Iuli. Am Sonntag feierten unsere Kinder unter der Anteil­nahme des ganzen Dorfes ein Iugendfest, das, von ter Lehrerschaft und dem Eltern­beirat vorbereitet, einen ausgezeichneten Verlauf nahm. Es bildete einen frohen Auftakt für die eben begonnenen Sommerferien. In den frühen Rachmittagsstunden bewegte sich von der Schule an der Gleiberger Straße, unter Begleitung der beiden Krofdorfer und Gleiberger Musikkapellen, die sich in selbstloser Weise in den Dienst der Schule gestellt hatten, ein bunter Kinderfestzug durch die Straßen nach dem in ter Fohnbach ge­legenen Festplatz. Die Eltern und zahlreiche Kinderfreunde, auch aus anderen Orten, fanden sich ein. Auf den Wiesen am Waldesrand begann nun frohes Treiben. Allerlei Gesänge und Spiele der einzelnen Klassen fanden den Beifall der Zuschauermenge, zu deren Unter­haltung auch die Kapellen durch Vorträge von Konzertstücken beitrugen. Der Schulleiter wies in einer Ansprache auf die Bedeutung ter Ver­bindung zwischen Elternhaus und Schule hin. Seinem auf Heimat und Vaterland ausgebrach­ten Hoch folgte der Gesang des Deutschlandliedes. Der Vorsitzende des Elternbeirates sprach allen Beteiligten den Dank aus und gab der Hoffnung Ausdruck, daß dieses Kinderfest allen in guter Erinnerung bleiten möge.

Oer Stille Ozean wird lebendig!

- Regelmäßiger Luftverkehr Tokio San Francisco. Zwischenftationen: Aleuten oder Hawai?

Von Karl Richard Grawitz.

Eine japanische Zeppelingesellschast.

Eine soeben gegründete japa- nische Zeppelingesellschaft mit einem vorläufigen Kapital von 63 Milli­onen Mark bereitet den Bau dreier Luftschiffe vor, die die Strecke Tokio San Francisco regelmäßig in 68 Stunden zurücklegen sollen.

Die Weltreise, die der «Graf Zeppelin" im Hochsommer vorigen Jahres unternommen hat, be­ginnt, ihre Früchte zu tragen. Mit Unterstützung der japanischen Regierung ist eine Gesellschaft ge­gründet worden, die vorläufig über ein Kapital von 15 Millionen Dollars verfügt, und die Verhand­lungen über den Bau von drei Zeppelin-Luft­schiffen angeknüpft hat. Es ist geplant, diese Ver- Handlungen nicht übermäßig lange hinzuschleppen, da die Japaner es eilig haben, die neuen Luftschiffe in den Dienst zu stellen. Im Gegensatz zu der bisher üblichen Praxis, das für lange Strecken besonders geeignete Verkehrsmittel dem friedlichen Verkehr zu entziehen, und Luftschiffe nur für militärische Zwecke zu verwenden, sollen die drei von den -Japanern geplanten Fahrzeuge ausschließlich wirtschaftlichen Zwecken nutzbar gemacht werden. Man will Tokio und San Francisco durch eine regelmäßig be­triebene Luftschifflini e miteinander verbinden. Bisher brauchten die schnellsten Pastagierschiffe etwa vierzehn Tage, um von der Westküste Amerikas nach Japan zu gelangen. Die neuen Luftschiffe werden 68 Stunden brauchen, also weniger als drei Tage und drei Rächtel Was das bedeutet, mag ein dem Mitteleuropäer naheliegender Vergleich zeigen. Ein Kaufmann, der in Berlin wohnt, und zu einer Verhandlung von zwei oder drei Tagen nach Rew- York reifen muß, kann, wenn die Anschlüsse günstig sind, genau vierzehn Tage nach seiner Abfahrt wieder in Berlin eingetroffen sein. Ohne Benutzung des Flugzeugs kommt er in 68 Stunden dagegen von Berlin nur etwa bis nach Palermo. Die Über­fahrt von Tokio nach San Francisco, die minde­stens der Hin- und Rückreise von Berlin nach Rew- hork entsprach, soll also vom Herbst 1931 ab den Reisenden nicht länger in Anspruch nehmen als der .Vergnügungsrutsch" von Berlin nach Sizilien. Da­durch wird der Verkehr zwischen Japan und Amerika zweifellos gewaltig belebt werden. Denn nicht nut die Japaner werden ihre Geschäfte mit den Kaufleuten der Vereinigten Staaten schneller und bester abwickeln können; ganz Ostasien wird zum Hinterland des mächtigen Flughafens werden, der jetzt in der Rähe von Tokio angelegt wird. Man weiß, wie groß die Interesten der Amerikaner in der Mandschurei find, und es ist auch bekannt, daß sich der Vankee dringend bemüht, Einfluß auf d as chinesische Geschäft zu gewinnen. An Fahr­gästen wird es also nicht fehlen. Der Stille Ozean, der ja seinen Ramen nicht etwa deshalb führt, weil dieses gewaltige Meer weniger stürmisch als der Atlantik ist es kann im Gegenteil noch weit furchtbarer toben wird also dem Weltverkehr in ganz anderer Weise als bisher erschlosten. Der Pazifik wird aufhören, still und ruhig zu sein, wenn die Propeller erst im regelmäßigen Turnus über ihn dahinbrausen, und man kann voraussehen, daß durch das neue Verkehrsmittel der Schiffahrt im Endeffekt keine Fahrgäste entzogen, sondern neue Reisende zugeführt werden. Denn es hat sich längst gezeigt, daß durch Derkehrsoerbesterung auch eine Intensivierung des Verkehrs erzielt wird, die in diesem Falle der Schiffahrt zugute kommen muß, da die Fastungskraft des Luftverkehrs noch geraume Zeit auf natürliche Grenzen stößl.

Man erinnert sich wohl noch, daß es bei der Weltreife des «Grafen Zeppelin" im vergangenen

Jahr fast bis zum letzten Augenblick unklar blieb, ob das Luftfchiff seinen Weg über die Aleuten od er überHawai nehmen würde. Die drei Ame­rikaner Lowell, Smith und Relson, die am 17. März 1924 Rewhork im Flugzeug verliehen und einen Weltrundflug in westlicherRichtungversuchten, flogen von San Francisco aus nordwärts nach Alaska, um längs der Aleutengruppe den asiatischen Kontinent zu erreichen. Daß dieser Weg unangenehm sein kann, wenn man etwa auf den Aleuten zu längerer Unterbrechung der Reise gezwungen wird, haben die amerikanischen Sportsleute zu ihrem Verdruß erfahren müsten; sie wurden nämlich durch einen Echneesturm auf den Inseln längere Zeit festgehalten, und Wetterereigniffe dieser Art sind dort nicht selten. Schließlich setzten sie ihren Weg über die Halbinsel Kamschat ka nach Japan fort. Ganz ähnlich, nur in umgekehrter Richtung, sollte auch ein Weltrundflug verlaufen, der im Jahre 1914 von amerikanifcher Seite vorbereitet wurde; er sollte am 15. Mai 1915 beginnen, und den Stillen Ozean wollte man von Tokio aus über Kamschatka, die Aleuten und Vancouver bezwingen. Auf dem Atlas scheint die Reise über die Aleuten einen großen Umweg zu bedeuten, da Tokio ungefähr auf dem 36. und San Francisco auf dem 37. Breitengrad liegen, während die nörd­liche Infelgruppe sich auf ungefähr 52 Grad nörd­licher Breite befindet. Start und Ziel liegen dem­nach auf der Höhe von Gibraltar oder Malta, die Zwifchenstation ist dagegen auf der Höhe von Berlin. Aber auf dem Globus ist die Entfernung nicht fo verfchieden, wenn man nun gerade dem 36. Breiten­grad folgt oder einen fcheinbaren Bogen in nörd­licher Richtung fährt. Das liegt daran, daß der Äquator der längste Breitengrad ist, und daß die Kreise um die Erde kleiner werden, je mehr man sich den Polen nähert. Deshalb ist die nördliche Schiffahrtsroute über den Atlantik, die im Hochsommer Gefahren birgt, aber in anderen Jahreszeiten wegen der Gefahr der Eisberge gemieden werden muh, kürzer und schneller als der Weg über den südlichen Atlantik. Wenn die Wetterlage es vorschreibt, werden die Luftreisenden auf dem Weg zwischen Asien und Amerika also die Aleuten anlaufen.

Früher interessierten sich nur die Dulkanforscher für diel50Jnseln,die zwischen Kamschatka undAlaska liegen, früher zu Rußland und jetzt zu den Vereinigten Staaten gehörend, und die man Aleuten nennt. Kein Baum, kein Getreide, nur Kartoffeln und Rüben ge­deihen dort; doch sind sie reich an Fischen, Pelzwild, Renntieren, Seehunden und Seeottern. Das Klima ist wenig geeignet, Siedler anzulocken; rauhe Winde, viel Regen und Rebel, stürmischer und nahkalter Win­ter, dem nur ein kurzer Sommer vom Juni bis zum August gegenübersteht, machen den Aufenthalt sehr unangenehm. Die Bevölkerung scheint ständig zurück­zugehen, man schätzt sie heute auf et toa 1000 Seelen. Weit angenehmer ist daher die südliche Route, die dem bisher üblichen Schiffahrtsweg folgt und bis auf den 20. Breitengrad hinunterführt, bis zu den paradiesischen Inseln von Hawai. Die Sandwich- Inseln, die srüher von einheimischen Fürsten be­herrscht wurden, gingen im Jahre 1893 zur republi­kanischen Staatsform über und wurden ein paar Jahre darauf eine Kolonie der Vereinigten Staaten. In ganz anderer Weise, wie man es sich in der Zu­kunft denkt, waren sie auch schon früher ein Treff­punkt der Amerikaner und der Japaner. Die Japaner haben sich nämlich auf den Sandwich-Inseln sehr zum Verdruß der Dankees in beträchtlicher Zahl ange­siedelt, und Japan hatte auch die größten Anstren­gungen gemacht, die strategisch so wichtige Insel­gruppe zu erwerben, aber die finanziellen Vorteile

Serfiner Börse.

Berlin, 15. Juli. (WTB. Funkspruch.) Auch heute lagen bisher bei den Banken kaum Orders vor, und im Frühoerkehr war daher wieder nichts los. Die innere Politik und die Frage der Lebens­fähigkeit der Regierung waren immer noch unge­klärt, und die Spekulation verhielt sich daher weiter sehr abwartend. Kurse waren noch nicht zu hören.

Gewlnnauszug

4. Klaffe 35. Preußisch-Silbbeusiche (261. Preuß.) Klaffen-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten

1. Zlehungstag 14. Juli 1930

Auf

jede gezogene Nummer sind zwei Gewinne gefallen, und zwar je

gleich

hohe

einer

auf

die Lose gleicher Nummer in den Abteilungen I und II__

beiden

8n der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

2 Gewinns tu 100000 M. 85768

2 Gewinn, 8u 2000 M. 349020

4 Gewinne zu 1000 M. 107138 334249

8 Gewinne tu 800 M. 12415 146763 185113 191827

24 Gewinne >u 500 M. 12165 58312 59406 64941 91151 107559 228014 231058 231504 266633 270405 330685

112 Gewinne ,v 400 M. 3169 21238 26188 37325 41634 45417 47840 51802 53129 68653 87060 88466 91496 100164 102623 109580 139008 160846 172048 173753 176376 176592 178494 187620

194549 199931 200963 203450 211346 223587

228476 231196 231657 233384 236216 262908

279004 282252 285101 286590 297322 302705

311268 311865 318184 323445 323871 325216

333166 337724 360740 375578 377235 378188

385818 392206

264 Gewinne,u 300 M. 5285 14006 18730 27118

35020 48524 49894 50129 50596 52840 53002

54830 57190 60009 64911 70411 81421 83847

85276 87259 88678 88922 90321 94908 95632

101847 104188 105304 107121 108384 108590

108734 109097 109818 115953 123849 124621

127612 129708 130658 130692 135789 136052

136841 137856 138760 144061 158947 161334

175522 179930 183974 184808 187038 189237

192180 193709 194231 198017 198400 200614

201163 204145 206374 206936 208333 210205

211988 212821 213711 213747 227387 227548

231915 232336 233502 -240992 243536 248117

264895 258129 259113 260431 263884 267776

268962 274538 274786 276351 278921 287378

287816 298277 303718 304174 310316 312050

312666 315440 318248 324287 326585 335635

335909 338788 341634 342694 343304 343456

343860 347484 350504 350776 351188 351891

352805 353989 356283 357195 363312 367765

370655 372748 375078 375229 381633 382831

385252 389976 392260 392898 398785

Ön der heutigen Nachmittagszlehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

2 Gewinns tu 5000 M. 135288

4 Gewinne ju 3000 M. 149696 312479

2 Gewinn, au 2000 M. 397831

4 Gewinne au 1000 M. 129071 374191

12 Gewinn- au 800 M. 28673 33219 149171 178272 188162 331301

32 Gewinne au 500 M. 8399 11811 88120 142915 157995 221922 237955 244569 282462 294898 307291 334954 336542 346593 353363 382217

94 Gewinn- ,u 400 M. 3353 6246 8758 12732 19355 20142 20313 35772 36217 56420 67103 70874 72193 75501 79472 81956 88972 102796 117625 145069 149348 153174 156835 161182 162096

170434 178364 181260 215560 218958 230546

236941 243246 260168 274593 300977 305163

313329 316177 316237 322639 330704 351897

369175 380585 385251 386961

248 Gewinne »u 300 M. 1176 1346 2365 3029 5234 6857 15959 28158 28510 31079 44741 48278 59063 60078 61726 69928 70026 71623 72742 75025 76280 76464 79710 79865 80033 82152 85797 98138 99560 101696 102048 102708 103925 106123 108945 110065 110671 116113 116626 118583

125746 128151 139949 140501 147186 148977

151930 154198 166456 156928 157776 169087

161845 163841 165648 167966 167967 17104g

177104 181294 183061 198662 199723 200753

201633 202498 204652 206375 210849 211860

226091 226359 228133 229965 232734 233490

233755 239969 243983 244364 244689 245591

247556 252991 253275 255443 264971 265175

266555 277533 282861 283136 290325 292814

294464 297966 306248 307851 308540 309796

310933 320826 322677 323601 324260 326501

329418 337739 338929 339695 342237 345017

355426 359228 362147 362679 363584 365647

870187 373495 379800 391309 392688 399180

(Errettung aus ter Rot.

Der klein? Fritz ist von Tante Frieda ein­geladen. Er zieht freudestrahlend aus, mit sauberen Strümpfen und Schuhen angetan. Auf ter Straße springt er mitten hinein in eine große Wasserpfütze. Seine soeben noch so sauberen braunen Schuhe sind beschmutzt. So kann er un­möglich zu TT ante Frieda kommen! In seiner Herzensnot fängt er bitterlich zu weinen an. Ater der Schuhmacher, vor dessen Haus sich das Tlnglück abgespielt hat, nimmt Fritz in seine Werkstatt und bearbeitet seine Suhe mit Büdo- Luxus-Creme. Zwischen Weinen und Lachen sieht Fritz auf seinen Schuhen einen wunderbaren Hochglanz entstehen, bedankt sich und eilt be­glückt zu seiner Tante.

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Einladung

zur Ausschuhsihung auf Dienstag, den 22. Iuli 1930, nachmittags 3 Uhr, im Gewerkschaftshaus. 5058D

Tagesordnung:

1. Geschäfts- und Kassenbericht für das Jahr 1929.

2 Bericht der Revisoren.

3. Dienstordnung.

4. Beschlußfassung gemäß § 265 RVO.

5. Verschiedenes.

Die Ausschuhmitglieder werden dringend um ihre Anwesenheit gebeten.

Der Vorsitzende des Vorstandes. Ottilie.

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Schriftliche Angebote unter 04447 an den Lietzener Anzeiger erbeten.

Bekanntmachung.

Die Lieferung des für Fürsorgeempfän­ger des Wohlfahrtsamtes im Laufe des Rechnungsjahres erforderlichen Schuh­werks für Männer, Frauen, Knaben und Mädchen (insgesamt etwa 500 Paar) soll laut Beschluß des Wohlfahrtsausschusses im Wege des öffentlichen Wettbewerbs ver­geben werden. 5059D

Angebote auf Lieferung find unter Bei­schluß von Mustern, die wieder zurück­gegeben werden, mit entsprechender Auf­schrift versehen, verschlossen bis spätestens 25. Juli 1930 bei dem Städt. Wohlfahrts­amt, Gartenstraße 2, Zimmer Nr. 9, einzu­reichen. Dort können alsbald die Liefe­rungsbedingungen in Empfang genommen sowie Musterexemplare des zu liefernden Schuhwerks eingesehen werden.

Gießen, den 11. Juli 1930.

Der Oberbürgermeister (Wohlfahrtsamt). ____________Dr. Seid.____________

Bullenverkauf.

Freilag, den 18. Juli 1930, mittags 1 Uhr, soll ein zur Zucht untauglicher Bulle im Wege schriftlichen Angebots ver­kauft werden. Angebote pro Zentner Lebendgewicht sind bis zum genannten Zeitpunkt einzureichen. Bedingungen wer­den vor Oefsnung der Angebote bekannt­gegeben. 5063V

Oppenrod, den 13. Juli 1930.

Hessische Bürgermeisterei: Kloos.

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Der Gemeindevorsteher.

B i 11 e n b o r f.

Der Betrieb

der Firma H. Weimer

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Gießen

wird unverändert fortgesetzt. Neue Bauausiräge werden übernommen und in der bisherigen etnwandfreten Welse durchgesührt. 5067D

DerKonkursverwalter:vr.Ruckelöbausen

Mittwoch, den 16. Juli 1930, nachmittags 2 Uhr, versteigere ich dahier, Neuenweg 28, imLöwen", zwangsweise gegen Bar­zahlung: 5061V

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meauspiegel, Sofas, einen Diwan, zwei Waschtische, zwei Büfetts, eine Standuhr, ein Abfallbecken, einen Ablegetisch, einen Jnstrumentenschrank, eine Bohrmaschine für Zahnärzte, vier Teppiche, ein Her- renfahrrad, zwei Nähmaschinen, einen Rollschrank, drei Chaiselongues, ein Pa­neelbrett, einen Bilderschrank, einen Klubsessel, 137 Bände Romane und Klas­siker, 416 Bände wissenschaftliche Bücher, zwei Fuchsstuten, ein Transparentschild, drei Kleiderschränke, eine Partie Klei­derstoffe, eine Partie Schuhmacherartikel, zwei Ladentheken, drei Ladenregale, eine Wolldecke, drei Pack Elfenbeinkarton, einen Vervielfältigungsapparat, 40 Paar Holzleisten für Schuhmacher.

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